faanendlessnightma

Die Figuren dieser Geschichte (Grundelemente von DBZ) gehören Akira Toriyama, es sind jedach auch einige Eigenkreationen dabei.


Warnings: Angst, Rape, Violence (in den folgenden Kapitel)

Nanathe or „An endless Nightmare"

Parings: VegetaxGoku (allerdings stößt Möhrechen erst später dazu)

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Kapitel 1: The nightmare starts!

Eine leichte Brise zog durch die leeren Straßen von Satan City, wo wenige Stunden zuvor noch ein irrsinniges Gedränge stattgefunden hatte und man aufpassen musste, nicht von der Masse an Menschen erdrückt zu werden. Nun waren die Straßen verlassen und dunkel und keiner trieb sich mehr auf diesen kahlen, asphaltierten Wegen rum. Die Bewohner der Hauptstadt waren schon seit geraumer Zeit zu Hause, bei ihren Familien um bei Gesang und Essen den 24. Dezember zu feiern und sich von dem letzten Schlachtzug in die einzelnen Kaufhäuser zu erholen, wo man noch das eine oder andere Geschenk besorgen hatte musste, da man diesen oder jenen Freund, Bekannten oder Verwandten glatt übergangen hatte.

Ein Grollen, tief und düster rollte über den von dicken Wolken bedeckten Himmel und für die Zeitspanne einer Sekunde wurde eben dieser von dem gleißend weißen Licht eines Blitzes erhellt. Es war kein angenehmes Wetter, etwas unheimliches und verworrenes lag in der Luft, was selbst den Menschen nicht verborgen blieb und sie nur umso schneller nach Hause ins warme Heim und angenehmer Gesellschaft trieb. Niemand würde heute Nacht sein Haus verlassen und rausgehen, allerdings nicht weil ein Orkan angesagt worden war oder weil sich wieder irgendeine Bestie oder ein neuer Feind herumtrieb...

Es war etwas tief in jedem Geist, ein Gefühl, klein, zu klein um richtig erfasst zu werden, doch es legte sich über jedes Bewusstsein, wie ein Schleier. Ein Instinkt, der davor warnte sich heute Nacht allein auf offene Flächen zu begeben.

Erneut ertönte ein Donner, dieses mal ohrenbetäubend laut, so dass selbst in den hell erleuchteten Häusern für einen Augenblick ein Schweigen eintrat, welches das Lachen erstarben ließ. Man wandte sein Gesicht von seinem Gegenüber ab und blickte zu den Fenstern, eine Sekunde in der man angestrengt horchte. Lauschte, auf etwas, was man nicht kannte, unbewusst und ängstlich. Kaum einen Moment später, als nichts ungewöhnliches geschah, wurde das Gespräch, was so kurz zuvor abgebrochen war, wieder aufgenommen und die Sorgen vergessen, wieder wurde die gesamte Aufmerksamkeit auf den Wein, den herrliche duftenden Braten mit Süßkartoffeln und seinen Liebsten gerichtet.

Es gab wirklich niemanden, der sich zu dieser späten Stunde noch zwischen den riesigen Hochhäusern, die diese Stadt aufzuweisen hatte, und die wie eine Reihe von dunklen Riesen, eng an eng, doch furchtbar nun, in tiefster Nacht anzuschauen waren, umherirrte. Sogar die Bettler, Obdachlosen und der restliche „Abschaum" der in jeder Stadt zu finden war, hatte sich in die verschiedenen Sozialhilfestätten zurückgezogen oder sich sonst irgendwo verkrochen, von dem Gefühl getrieben, nur nicht unter freien Himmel die Nacht zu verbringen.

Und so war sie nun ausgestorben, eine sonst nie ruhende Stadt war wie leergewischt. Selbst die Tiere versteckten sich, von der selben warnenden Ahnung getrieben. Weder in dieser Stadt, noch in allen anderen, noch in den großen dunklen Wäldern war etwas zu hören, kein Gebell, kein Katzengejammer oder Rascheln der Bäume. Es herrschte komplette Stille, die, wenn man sie auf sich einwirken ließe, etwas schrecklich bedrückendes an sich gehabt hätte. Alles schien gefroren, schien zu warten, zu lauschen, auf etwas, was kommen würde, nur diese eine Nachte. Etwas, was seine Arme ausstrecken würde um ein Opfer zu finden und es zu krallen, mit sich zu schleifen, in ein endloses Geschehen allein aus Hass, Angst und Verzweiflung bestehend.

Die Farben, welche zwar zu anderen Nächten ebenfalls kaum erkennbar waren, waren jetzt völlig verschwunden. Tiefes Schwarz hatte sich über alles gelegt und schien jedes Licht geradezu zu verschlingen, Straßenlampen, trotz der Tatsache, dass sich leuchteten, spendeten kaum Helligkeit. Ihr Licht schien durch etwas geschwächt zu werden, ein Schleier, der nicht zu sehen war aber den man doch deutlich spüren konnte. So nahm zu dieser Stunde alles einen seltsam surrealistischen, befremdenden Ausdruck an. Es schien alles seinen Halt in der Wirklichkeit verloren zu haben und ohne es selbst zu merken in eine Traumwelt übergeglitten zu sein, nicht im Stande sich selbst zu erwecken. Eine graue Landschaft aus einen Albtraum, welcher jeder sofort wiedererkennen würde, ihn aber nicht einordnen könnte, da er sich sicher sei dies hier schon einmal gesehen zu haben, nur nicht wann oder wo.

Diese Abschreckung vor der Angst, welche diese Nacht noch durch die verzweigten und engen Gassen der Stadt gehen würde, hatte jeden vertrieben, bis auf diejenige Gestalt, von welcher diese Geschichte handelt, denn ohne es zu ahnen ging er direkt seinem Verderben entgegen.

Vegeta war allein auf der Straße und hätte man einen Blick auf ihn erhaschen können, so hätte er auch allein auf diesen gesamten Planeten gewirkt. Sein Desaster war seine Abstammung, da er als Sayajin die Gefahr zwar wahrnahm, jedoch nicht ernst. Ein Unbehagen zog sich trotz seiner sonstigen Furchtlosigkeit durch seinen Körper, ließ seine Muskeln sich anspannen und sein Blut schneller durch seine Adern schießen. Er ging ungewöhnlich zügig über den verschneiten Asphalt und seine Haut war trotz der eisigen Kälte überseht von kleinen, in den trüben Licht schimmernden Schweißperlen.

Er hatte keine Angst. Dies war ausgeschlossen, er war ein Prinz, der stärkste und beste. Ihn konnte nichts und niemand Furcht einflößen! ...

Und doch spürte er etwas tief in den Abgründen seines Bewusstseins, dass diesem Gefühl verteufelt nahe kam. Ihm war die drückende Spannung in der Luft nicht verborgen geblieben und die Stille, die sich schrecklich über seinen Geist legte und sich an ihn klammerte. Sein Atem verlief ungewöhnlich schwer und ihm kam es so vor als wäre die Luft hier sehr dünn, so wie sonst, wenn er hoch flog.

Ein Gedanke schoss ihm durch den Kopf und ließ ihn sogleich sein Gesicht zu einer wütenden Grimasse verzehren. Hätte er das Angebot des jüngeren Sayajins annehmen sollen, welcher ihn begleiten hätte wollen? Nein!!! Auf keinen Fall! Was dachte sich dieser Idiot eigentlich ihn zu fragen? Er war doch der Grund, wieso der Prinz die Feier verlassen hatte! Er und seine dämliche Art! Er und sein blödes Lächeln! Er und sein dummer... Körper...

Vegeta verengte seine Augen und ballte seine Hände. Niemals! Nein, niemals!!! Er hasste den anderen!!! Abgrundtief! Und ungemein!!! Dieser war ein vom Schicksal bevorzugter Trottel, der ohne es zu verdienen ... besser war. Der Sayajin keuchte, ihm war schlecht, er hatte vorhin etwas Wein getrunken, er hätte dies lieber nicht tun sollen. Er wusste seine Rasse war sehr anfällig auf berauschende Getränke und im Gegensatz zu den Menschen vertrug sie auch nur sehr wenig davon. Ein böser Blick versuchte durch die Dunkelheit zu gelangen und sich umzusehen, denn nun wurde auch in ihm das Gefühl des Unwohlseins größer.

Verdammt, wo war er? Erst jetzt fiel dem Kämpfer auf, dass er eigentlich gar nicht mehr auf seinen Heimweg, sondern in einer Sackgasse gelandet war und so riss er sich aus dem Sumpf von Gedanken in welchen er kurz zuvor versunken war. Ungewillt sich einzugestehen, dass er sich verlaufen hatte, wandte er seinen Kopf von einer Seite zur anderen, drehte sich um und versuchte irgendwo einen Orientierungspunkt zu finden. Schließlich, nachdem er sich beharrlich nach etwas ihm bekannten umgesehen hatte, stöhnte er genervt auf und schloss die Augen. Für was konnte er schließlich Auren spüren?

Dieser Vorteil, den er den normalen Menschen gegenüber hatte, blieb nun allerdings aus und er riss verwirrt die Augen auf. „Was...!?" Er konnte sie nicht spüren, er konnte nichts spüren? Vielleicht war er nur etwas zu durcheinander, wegen des Weins... das musste es sein, ja!

Noch einmal schloss der schwarzhaarige Mann die Augen und versuchte die Auren der anderen zu finden. Doch da war Nichts! Das konnte doch nicht sein! Zornig trat der Sayajin mit dem Fuß auf und ließ den Asphalt unter sich bersten, er hatte keine Lust wie ein blindes Huhn durch die Gegend zu stolpern! Er würde hier einfach warten, bis die Sonne aufginge, so lange konnte es nicht mehr dauern, als er vorhin weggegangen war, war es immerhin schon halb Fünf Uhr morgens gewesen und er stapfte jetzt sicher schon gut zwei Stunden durch die leeren Gassen und Straßen.

Doch bevor sich Vegeta mit diesen nicht gerade sehr angenehmen Gedanken anfreunden konnte, geschah etwas anderes. Ohne Warnung gellte plötzlich ein Schrei, verzerrt und schrecklich, durch die Gassen, drang bis zu Vegeta in die Sackgasse und hallte dort von einer Mauer zur anderen und blieb so einen ungewöhnlich langen Augenblick in der Luft. Dem Sayajin wurde heiß und kalt zugleich, sein Körper spannte sich augenblicklich an und ließ seine Muskeln selbst unter den Wollpullover zur Geltung kommen.

Er starrte vor sich in die Dunkelheit und lauschte, doch war nun nichts mehr zu vernehmen. Was war das!? Ein Tier? Wohl kaum, zumindest war er bis jetzt noch keinem Tier begegnet, was so etwas... grässliches von sich geben konnte. Sein Herzschlag, welcher zu rasen begonnen hatte und sein daraus resultierender unregelmäßiger Atem, da diese Luft wirklich einfach zu dünn war, legten sich langsam wieder.

Hatte er sich getäuscht? Hatten ihm seine Sinne einen Streich gespielt? Vegeta entspannte sich und stellte sich wieder gerade hin. Seufzend fuhr er sich mit einer Hand durch die Haare und hielt sofort inne. Langsam zog er seine Hand zurück und seine Augen weiteten sich.

Diese zitterte! Er zitterte!!!

Wut sproß in ihm, er knurrte widerwillig und ballte seine Hand zu einer Faust. Was war denn los mit ihm?! Er hatte keine Angst! So ein Quatsch! Es war sicher nur irgendein dämlicher Köter gewesen! Zornig sog der Sayajin seine Lunge voll Luft und stieß sie seufzend wieder aus. Plötzlich kam in ihm aber der Gedanke wieder hoch, dass er zuvor beschlossen hatte, hier zu bleiben und zu warten.

War ihm dieser vorhin schon unangenehm vorgekommen, so strotzte er jetzt geradezu vor Antipathie! Als sich Vegeta bewusst wurde, dass sich gerade in ihm das so von ihm verachtete Gefühl von Angst auszubreiten begann, beschloss er, aus reiner Trotzreaktion, hier zu bleiben. Er war doch kein Angsthase und würde sich wegen so einen Geheule verdrücken, was die anderen wohl sagen täten, wenn sie ihn so sehen würden? Nein, er würde ihnen keine Gelegenheit geben über ihn zu lachen und er würde auch nicht vor sich selbst als Schlappschwanz dastehen!

Tatsächlich hatte es der Kämpfer nun geschafft mit Hilfe seiner Arroganz und seiner Hartnäckigkeit den instinktiven Schutz in sich zu ersticken und spürte nun auch nicht die drohende Gefahr. Stattdessen ließ er sich auf eine der Stiegen nieder die zu irgendeinem Hinterausgang gehörten und streckte sich kräftig. Müdigkeit hatte sich über seine Glieder gelegt und ließ sie langsam steif werden.

Der Mann fuhr erneut durch seine wirr zu Berge stehenden schwarzen Haaren und ließ sich zurücksinken, bis er die hintere Stufe in seinem Kreuz spürte. Was wohl gerade die anderen machten? Wahrscheinlich war die Party schon gelaufen und die meisten, wie z.B. Kuririn oder Yamchu bereits gefahren. Son-Goku war noch dort, dass wusste der Sayajin auch ohne viel Aurenlesen, er wartete auf ihn, um ihn zu fragen ob alles OK ist und ob er vielleicht doch mit ihm reden wolle. Vegeta hasste ihn! Er hasste ihn!!! Warum war dieser Trottel bloß da? Reden, mit ihm?! Niemals!

Die Augen von Vegeta verengten sich und starrten vor sich auf den schmutzigen Boden. Reden... Der andere Sayajin war nicht so blöd um nicht zu merken, was der Prinz für ihn empfand und vielleicht hatte dieser es sogar eher gemerkt als Vegeta selbst. Die schwarzen Augenbrauen des Sayajins zogen sich eng zusammen, so dass sie sich beinahe über den Nasenbein trafen. Er hasste ihn! Das war alles, seine Gefühle waren ihm Augenblick nur etwas überdreht, mehr nicht! Verdammt, mehr nicht!!!

Wütend raufte sich der Mann seine dunkelschwarzen Haare und keuchte zornig auf. Das konnte einfach nicht sein, er durfte das nicht fühlen! Er durfte das nicht fühlen!!!

Dann geschah alles ganz schnell, so dass die folgenden Minuten für Vegeta wie durch einen dichten Nebel passierte, wenn er später versuchte sich darauf zurück zu besinnen!

Erneut fuhr ein scharfer Schrei durch die Luft, doch dieses mal nicht irgendwo weit weg, in einer der anderen Gassen, sondern direkt über dem Prinzen! Dieser wirbelte erschrocken herum und erstarrte. Etwas riesiges, dreimal so groß wie er, mit Flügel und muskulöser Gestalt, saß auf den Dachrand zwölf Meter über ihn und funkelte ihn durch blutrot leuchtende Augen an.

Und nun, der Gefahr zum Greifen nah, erwachte in ihn das drängende Gefühl, dass ihn eigentlich schon vor etlichen Minuten hätte heimsuchen sollen und so vielleicht das kommende Fiasko verhindert hätte.

Panik, nackte Panik packten den Sayajin und er begann ohne es richtig zu begreifen zu rennen. Etwas in ihm wusste, dass er hier weg musste und er kam nicht mal dazu zu überlegen ob er sich nicht diesem Wesen im Kampf stellen sollte, da er aus welchen Grund auch immer, schon wusste, dass er nur verlieren konnte.

So schnell er konnte lief er durch die Gassen, instinktiv mied er die offenen Flächen und vermied es zu fliegen, stattdessen versuchte er das, was auch immer es war, von sich abzuhängen. Wie weit er gekommen war oder wie lang er gelaufen war, wusste er später nicht mehr, er konnte sich nur daran erinnern, wie aus dem Nichts plötzlich etwas monströses vor ihm aufgetaucht war und er diesem Ding dann für einen endlos langen Moment in diese tiefen roten Augen gesehen hatte. Dann kam ein schrecklicher Schmerz, als sich etwas scharfes in seine Seite rammte und ihn aufschreien lies.

Damals hatte er noch verzweifelt gegen die Müdigkeit und die Ohnmacht angekämpft, die ihn langsam in Besitz genommen hatte und schließlich war er in die Dunkelheit gestürzt in welcher er fortan seine Existenz verbringen würde.

Warnung: Rape, Angst, Violence!!!

Kapitel 2: Black claws

Als Vegeta wieder zu sich kam, hatte er das dringende Bedürfnis seine letzten hundert Mahlzeiten zu erbrechen. Sein Körper fühlte sich schrecklich an, alle seine Organe, Knochen und Gelenke schmerzten, so als wäre kurz zuvor eine Walze über ihn hinweggerollt. Er spürte, dass er auf etwas hartem lag, etwas kalten, nassen. Nun bemerkte er auch, dass er nackt war und versuchte verzweifelt seine schmerzenden Augen zu öffnen. Nachdem er sich aufbekommen hatte, sah er, dass es dunkel war, nur dunkel, kein Licht, kein Schimmer, nur Schwärze. Vorsichtig, die scharfen Schmerzen ignorierend hob er seine Hand und wollte sie auf sein Gesicht legen, doch er stoppte je und riss die Augen weit auf.

Blut! Mit einen Schlag erfüllte sich seine ganze Wahrnehmung mit dem Geruch und obwohl er nichts sehen konnte, wusste, dass das nasse, klebrige um ihn herum Blut war! Die Frage war nun nur, ob es seines war, was er aber schnell als unmöglich abtat, da es viel zu viel war und er dann schon längst verblutet worden wäre. Doch tröstete ihm der Gedanke nicht gerade nackt in einen See von Blut zu liegen und der pikante Geruch lies das Gefühl von Übelkeit in ihm sich nur noch verstärken.

Im selben Moment, wo ihm die Frage durch den Kopf ging, wo er war und was passiert war, stieg wieder das Bild dieses monströsen etwas in ihm hoch und er begann ohne es verhindern zu können zu zittern. Hatte dieses Wesen ihn hierher gebracht? Wo befand er sich? Warum lag er hier nackt?

Der Sayajin wurde aus den Gedanken gerissen, als plötzlich ein Öffnungsmechanismus einer Tür hinter ihm sich in Bewegung setzte und mit einen leisen "Zisch" sich öffnete. Grelles Licht fiel über den am Boden liegenden Körper und Vegeta spürte wie jemand eintrat. Zu seinem entsetzten konnte er immer noch nicht spüre wer, oder wie viele es waren, doch nachdem seine Augen sich an die Helligkeit etwas gewöhnt hatten konnte er zwei Umrisse erkennen. Jemand großes, mit... es war das Wesen von vorhin! Bei ihm war jemand viel kleineres und er hörte wie einer von beiden mit tiefer knurrender Stimme etwas in einer fremden Sprache sagte und eine leisere hellere Stimme etwas antwortete. Dann ging das große Wesen und das kleinere, welches Vegeta durch die helle Stimme als eine Frau identifizierte trat rein und die Tür schloss sich wieder.

Das Licht ging an und Vegeta presste automatisch seine Augenlieder fest zusammen, ihm begann plötzlich der Kopf zu schmerzen und Übelkeit trat erneut in ihm auf. Er spürte wie jemand ihn an der Schulter berührte und zuckte knurrend weg.

"Beruhig dich, ich tu dir nicht weh."

Der Prinz öffnete überrascht die Augen einen Spalt und erkannte den Umriss einer Frau, also hatte er richtig vermutet.

"Wo..." Sein Mund und seine Zunge waren trocken und er versuchte zu schlucken was ihm jedoch nur zu husten brachte.

"Du darfst noch nichts trinken, erst in einer Stunde... ich glaube das heißt bei euch so."

Vegeta spürte wie diese Frau ihm mit einen nassen Tuch zu reinigen begann und er scharf aufwinselte. Es tat unglaublich weh, so als wäre auf den Tuch Säure, die sich in seine Haut fraß. Er versuchte sich wegzudrehen, doch hatte er seinen Körper soweit noch nicht unter Kontrolle. Plötzlich legte sich eine warme Hand auf seine Stirn.

"Es tut weh, ich weiß, aber du musst gereinigt werden, die Herrn möchten dich nachher sehen, glaub mir, es sich besser wenn du jetzt keinen Unsinn machst." Die Stimme klang erst, aber auch tröstend.

"Wo... bin i... ich..." Das Sprechen tat weh, sein Hals fühlte sich an, als wäre er innen ganz offen und er hatte den metallische Geschmack von Blut auf der Zunge.

"Das hier ist Nacave, hier ist das Königshaus der Dovja. Versuch zu dir zu kommen, wir haben nicht viel Zeit, Molloc will dich sehen, es wir entschinden wohin zu kommst."

Es lang Angst in der Stimme der Frau, sie zitterte während sie Sprach und Vegeta spürte nun ebenfalls Angst in sich erwachen. Was sollte das heißen, entscheiden wohin er komme?

"Was h... heißt... wohin ich... komme..." Langsam bekam er wieder ein Gefühl für seine Zunge und so wurde das Sprechen auch leichter, der Schmerz verschwand jedoch nicht.

"E... es..." Vegeta spürte, dass die Frau den Tränen nahe war und fühlt etwas schrecklich Unangenehmes dabei.

"Es wird entschieden, zu welchen Herrn du kommst." Mit schnellen Handgriffen reinigte sich den Körper, für welchen der Sayajin langsam wieder ein Gefühl bekam.

"Herrn?" Unmut lag in der Stimme des Mannes, seine Augen hatten sich wieder an das Licht gewöhnt und suchten nun die Frau neben sich auf. Überrascht stellte er fest, dass diese noch relativ jung war und wahrscheinlich noch gar nicht völlig erwachsen war, wahrscheinlich um die 17 Jahre herum. Doch war sie schön, sehr schön sogar, ihre langen rotbraunen Haare und ihre grünen Augen, welche nun von den Tränen glänzten. Diese Tatsache war Vegeta aber ziemlich egal, er wollte nicht mit ihr flirten, er wollte wissen was los war und setzte sich trotz des alarmierenden Schmerzes ruckartig auf.

"Nein, bleib liegen, du hast noch zuviel Gift in deinem Körper, blieb noch ein wenig liegen, bitte!" Vegeta wurde wieder in die liegende Position gedrückt, er hatte noch nicht genügend Kraft um sich dagegen zu wehren und dies machte ihn wütend.

"Was soll das heißen Herrn?" Er hatte versucht zu schreien, doch außer einen Krächzen hatte er nichts rausbekommen.

"Bitte, reg dich nicht so auf. Molloc und die anderen ... ich glaube bei euch nennt ihr das Fürsten. Die wollen sich anschauen, begutachten, wer dich kriegt." Nun zog ihn das Mädchen hoch, so dass es ihm auch am Rücken säubern konnte.

Ihn begutachten? Wer ihn kriegt?! Vegeta fühlte sich plötzlich wütender denn je! Was dachte die Tussi oder die Typen!? Ihn kriegen?! Er war der Prinz der Sayajins, er war ein großer Kämpfer!!! Niemand würde ihn "kriegen"!!! Doch bevor er dies dem Mädchen sagen konnte, hatte diese sich abgewandt, war aufgestanden und kam eine Sekunde später mit Gewand zurück.

"Hier, zieh das an, dann müssen wir gehen. Sie warten sicher schon." Sie wirkte ungeduldig, irgendetwas machte ihr Angst.

Stöhnend richtete sich der Prinz auf und spürte wie ihn flau im Magen wurde. Sein Körper! Der Prinz blickte sich ungläubig an sich herab und auf seine Arme. Er hatte lange geschlängelte Zeichen eintätowiert, von untern bis oben!!!

"Scheiße! Was soll das!?" Zornig wandte er sich zu der Frau um, welcher ängstlich zurückwich und zitternd antwortete:" Das ist das Zeichen dafür, dass du nun zu diesem Haus gehörst... jeder bekommt das, keine Angst."

Keine Angst!? Er... Er hatte ein Brandmal bekommen!?!? In Vegeta wurde ein Kampf zwischen den Gefühls der Rage und dem der Übelkeit ausgefochten und schließlich gewann der Zorn.

"Was!? Ihr seid ja krank!!! Scheiße, es ist mir egal wo ich hier bin! Ich lass mir doch nicht einfach eine Kennziffer einbrennen und überhaupt gehöre ich niemanden!!!"

"Bitte, beruhig dich, es ist normal... jeder regt sich am Anfang auf... bei mir war es nicht anders... bitte, zieh dass an, wir müssen uns beeilen... sonst werden wir bestraft!!!" Das Mädchen war den Tränen nah und Vegeta hätte beinahe zu schreien begonnen, als sie ihm den Stoff nun entgegenhielt und er erkannte, dass es genauso ein komisches graues Kleid war, wie diese es trug.

"Willst du mich verscheißern!? Ich zieh so was doch nicht an! Ich bin ein Mann falls du zu dumm bist um das zu sehen! Und ist mir doch scheißegal ob die wütend werden! Bestrafen!? Ich bin ein Sayajin, ich lass mich nicht "bestrafen!!!" Zornig wandte sich ab und wollte aus den Raum gehen, doch das Mädchen rannte ihm nach und hielt ihm fest.

"Nicht!!! Bitte, es... es ist nicht so schlimm... bitte, ich darf dich nicht gehen lassen..." Das rothaarige Mädchen hatte zu weinen begonnen und der Mann hätte ihr am liebsten eine geklebt! Es war ihm doch schnuppe, was die Trulle durfte und was nicht! So stieß er sie wütend von sich und ging zur Tür um diese mit einer Energiekugel wegzusprengen.

Entsetzten legte sich über Vegetas Geist, als er mit ausgestreckter Hand vor dem Eingang stand und trotz allen Bemühens keine Energiekugel erschien.

"W... was..."

"Du kannst keine Kraft nicht mehr einsetzen, dass geht nicht. Du gehörst nun ihnen, ebenso deine Kraft, wenn sie wollen, dass du sie hast, dann hast du sie, wenn nicht, dann nicht! Bitte, beeil dich!!!" Die junge Frau kam zu ihm und hielt ihm das Kleid, welchen eigentlich kein Kleid war, sondern ein Bojojab, das Ding tragen alle Diener, egal ob männlich oder weiblich, entgegen.

"Du willst doch nicht nackt vor ihnen erscheinen. Bitte, hör mich an, glaub mir, es bringt dich nichts, wenn du sie gleich am Anfang erzürnst."

"Du kannst mich mal... ich zieh kein Kleid an, nicht für den Teufel persönlich!" Zornig schlug er ihr das Gewand aus den Händen und knurrte wütend. In ihm stieg ein schreckliches Gefühl hoch, eines, das seinen Kopf zum hämmern brachte und seinen Magen zu rebellieren. Er fühlte sich hilflos.

"Hör mich an, du musst..." Sie kam nicht weiter, denn in diesen Augenblick ging die Tür auf und ein Wesen, groß und muskulös, mit je einen eingedrehten Horn an der Schläfe, gräulich schimmernder Haut und mächtigen Flügeln trat ein und plötzlich fühlte der Sayajin ein schweres Gewicht auf seiner Brust, etwas, was ihm dem Atem abzwang.

"Er ist noch nicht fertig!?" Diese Worte waren durch ein raues und gefährliches Knurren hindurch zu verstehen und Vegeta spürte wie ihm schwindelig wurde.

"E... er will ... sich nicht anziehen..." Weinend sank das Mädchen neben ihn auf die Knie und hob schützend die Arme über ihren Kopf.

Vegeta sah sie erschrocken an, wandte dann jedoch seinen Blick wieder nach vorne, auf das Wesen und trat instinktiv einen Schritt zurück, wofür er sich ohrfeigen hätte können.

"Du willst die Kleidung nicht? Gut, dann gehst du halt ohne." Bösartig, reine Boshaftigkeit war aus der Stimme zu hören und bevor sich auch nur hätte wehren können, hatte sich eine Hand um sein Handgelenk gelegt und scharfe Krallen bohrten sich in sein Fleisch.

"Um dich kümmere ich mich später." Der Dämon sah das zitternde Mädchen böse an und verließ dann, den Sayajin mit sich zerrend, den Raum.

Wütend versuchte Vegeta sich von dieser unfreiwilligen Umarmung zu lösen und keuchte scharf auf, als sich die Krallen nur noch umso tiefer in sein Fleisch bohrten.

"Lass mich los!!!" Er wurde durch einen Gang geschleppt, welcher nur schwach beleuchtet war und hielt schließlich vor einer weiteren, zu den auf der Erde Verhältnismäßigen großen Türen an, was wohl auf die Größe dieser Wesen zurückzuführen war.

Der Dämon grinste ihn nur grässlich an und öffnete dann die Tür, durch einen Druck auf einen kleinen, flachen Monitor. Vegeta wurde hineingezogen und spürte wie ihn kalt wurde.

Vor ihm, auf einen großen Tisch saßen vierzehn solcher Dämonen und blickten ihn amüsiert an, als er hineingeschleift wurde. Der Raum war groß und nur schwaches Licht erleuchtete ihn, Vegetas Augen wanderten über die riesigen Fenster und den schwarzen Vorhängen davor. Das ganze hier erinnerte eher an eine Halle als an ein normales Zimmer und es hatte etwas beängstigendes an sich, was auch der Sayajin spürte.

"Was soll das, Kuro?" Ein Dämon, der größte von allen war aufgestanden und blickte Vegeta nun wütend an, die anderen Dämonen grinsten nur bösartig.

"Er wollte sich nicht anziehen, Molloc. Anscheinend kann er es kaum mehr erwarten."

Ein Kübel voll Eiswasser wurde in diesem Augenblick in den Magen des Mannes geleert und er sah mit weit aufgerissenen Augen zu den Wesen vor ihm. Diese hatten alle zu lachen begonnen, doch wurden sie Augenblicklich still als Molloc die Hand hob.

"Du bist wohl keck? Das scheint mir interessant zu sein, ich hatte schon lange keinen mehr, mit dem ich gut spielen kann. Richtige Kämpfer werden immer seltener... aber du hattest auch schon viel Energie. Gut, komm her." Der große, dunkelrote Dämon, welcher ein düsteres Gesicht hatte, deutete den Sayajin nun herzukommen.

Als Vegeta sich nicht von der Stelle rührte gab ihm Kuro einen Stoß, so dass er nach vorne stolperte und hinflog. Erneut erhob sich Gelächter durch die Reihe und wieder war der rote Dämon es, des es versiegen lies. Der Sayajin stand wütend auf und blickte zornig auf die Wesen vor ihm.

"Sei nicht schüchtern, ich möchte dich ansehen, du siehst hübsch aus. Gesunder Körper, anscheinend engstirnig aber das hab ich noch jeden ausgetrieben... komm her." Der Dämon sah ihn grinsend an und Vegeta spürte ungemeinen Hass ins ich brodeln.

"Ich bin kein Ding was du kranker Irrer begutachten kannst, ich der Prinz der Sayajin und von so etwas wie dir lass ich mich nicht betatschen!!!" Vegeta sah zornig vor sich auf den Dämon, gespannt wie dieser darauf reagieren würde.

Es herrschte eisige Stille im Saal, einen Moment schien jeder wirklich überrascht, doch dann verpasste ihm der Dämon, der ihm hergebracht hatte, einen Schlag gegen den Rücken und Vegeta flog eine Stück nach vorne und landete wieder auf den harten Marmorboden. Er spürte plötzlich einen schrecklich festen Griff sein Genick packen und ihn hochziehen, wobei der Druck auf seinen Nacken immer größer wurde.

"Lass ihn los Kuro." Augenblicklich lockerte sich der Griff und Vegeta sackte auf die Knie. Zornig blickte er hoch und ihm durchzog ein Schauer. Molloc sah ihn lächelnd an, ein grausige Lächeln, was ihm alle Farbe aus dem Gesicht trieb.

"Ich glaube, ich werde dir zuallererst Manieren bebringen." Dann folgten einige Worte in einer kehligen knurrenden Sprache und plötzlich standen die Männer auf und gingen zu ihn. Vegeta rappelte sich hoch und spürte wie ihm speiübel wurde. Das konnte doch nicht wirklich...

Sie stellten sich mit einigem Abstand zu ihm im Kreis auf und Molloc trat vor ihm, Vegeta musste aufsehen, damit er diesen ins Gesicht sehen konnte.

"Du riechst seltsam, irgendwie wild. Du bist also gar kein Mensch? Na schön, mich soll's nicht stören." Er ging auf Vegeta zu und wollte ihn anfassen, doch dieser wich erschrocken zurück, was zur folge hatte, dass sich ein amüsiertes Gemurmel durch die Reihen zog.

"Kuro, halt ihn, er schein ein wenig aufgeregt zu sein." Der Sayajin konnte sich nicht einmal umblickten, als schon zwei Hände sich Fest um seine Arme schlossen und sich ein muskulöser Schwanz um seine Beine legte.

Vegeta fühlte sich schrecklich, was sollte das hier!? Verzweifelt versuchte er sich aus der festen Umklammerung des Wesens zu befreien, welches nur lachte und sich zu seinen Ohr beugte:,, Na Prinzchen, warum denn so ungehalten? Angst?"

"Greif mich nicht an!!!" Der Sayajin sah wütend zu den Dämonen welcher nun knapp vor ihn stand und amüsiert fragte:" Wieso denn nicht? Was willst du denn tun, Prinzchen? Mich verprügeln?" Ein gellendes Lachen zog sich die Reihen und Vegeta wurde ganz schlecht.

Plötzlich lies sich der Dämon vor ihm auf die Knie sinken, so dass er halbwegs seine Größe hatte und sah ihn grinsend an. Vegeta hätte ihm am liebsten den Schädel abgerissen, doch hatte er dazu nicht die nötige Kraft.

"Schauen wir mal, ob wir das Prinzchen zum schnurren bringen." Der Dämon lies seine Hände über den Körper des Sayajins wandern, über die Schultern, zur Brust, übers Becken und schließlich zu den Lenden. Ein Knurren erfüllte den Raum und Molloc begann, sowie alle anderen zu lachen.

"Will das Prinzchen nicht, dass man es hier anfasst? Aber, aber, ich bin auch ganz vorsichtig." Diese Worte strotzten geradezu vor Spott und Vegeta sah ihn zornig an, doch konnte er schließlich nichts machen.

Die Hände des Dämonen wanderten nach hinten und begannen die muskulösen Pobacken des Sayajins zu kneten. Vegeta keuchte scharf auf und schrie:" Hör auf, du scheiß Pisser!!! Ich will das nicht!!!"

"Das interessiert hier niemanden, Prinzchen, aber schauen wir mal ob du das wirklich nicht möchtest." Vegeta wurde eiskalt als er die Worte gehört hatte, dass alles schien wie ein Traum, ein schrecklicher Alptraum!!!

Der Dämon lies seine Hände weiter werken und begann währenddessen den Oberkörper des Sayajins zu lecken, wodurch dieser erneut aufkeuchte und wieder schrie, dass er ihn lassen solle, doch ging der Dämon diesmal gar nicht darauf ein. Stattdessen schenkte er besonders den Brustknospen des Kämpfers seines Aufmerksamkeit und begann diese mit seiner Zunge zu verwöhnen.

Vegeta keuchte scharf und musste sich verzweifelt ein Aufstöhnen unterdrücken, er fühlte sich schrecklich und erregt zugleich, die raue Zunge des Dämonen ließen ihn beinahe aufschreien.

"Gefällt es den Prinzchen jetzt etwa doch?" Kuro hatte sich wieder hervorgebeugt und Vegeta pfauchte nur böse. Er spürte mit Entsetzen wie seine Erregung langsam auf seine Lenden überging und versuchte sich wütend von der Umklammerung zu befreien.

"Na, na, na, was ist denn?" Molloc hatte sich seiner Tätigkeit abgewandt und sah den Sayajin nun lächelnd an, welcher mühsam durch seine zusammengebissenen Zähne presste:" Scheiß Reptil..." Der Dämon grinste belustigt und begann sich wieder den harten Brustknospen zuzuwenden.

Schließlich ließen seine Hände von Vegeta ab und er lehnte sich etwas zurück, so dass er ihn betrachten konnte. Vegeta keuchte scharf auf, als er plötzlich die Hand des Dämonen an seiner Männlichkeit spürte und versuchte sich erneut verzweifelt aus der Umklammerung zu befreien.

Molloc lachte amüsiert:" Ich dachte du willst das nicht? Dafür, bist du aber ziemlich hart, oder irre ich mich?" Grinsend strich er über die soeben in seiner Hand erhärtete Männlichkeit des Sayajins und begann sie mit zwei Finger vorne an der Eichel zu kneten, mit der anderen Hand nahm er dessen Hoden und begann sie rhythmisch zu drücken.

Vegeta biss sich auf die Unterlippe und versuchte verzweifelt gegen das wachsende Gefühl der Erregung in sich anzukämpfen. Die Dämonen beäugten das ganze Szenario grinsend und warteten bis sie an die Reihe kommen würden.

Der rote Dämon stoppte mit seinen Fingern die Eichelspitze zu massiere und begann sich mit seiner freien Hand stattdessen wieder den Po des Sayajins zuzuwenden welcher seine Augen fest geschlossen hatte und verkrampft ein Stöhnen unterdrückte.

"Wie es ausschaut scheint es dir ziemlich zu gefallen, oder?" Molloc begann den Rhythmus mit welchen er die Hoden knetete zu erhöhen und Vegeta konnte nicht anders als aufstöhnen. Daraufhin zog sich ein gellendes Lachen durch die Reihen und der Sayajin spürte wie Tränen in seine Augen traten. Plötzlich zog der Dämon seine Hände zurück und Vegeta keuchte auf.

"Keine Angst, ich höre nicht auf." Der große Dämon beugte sich vor und begann an der Spitze der Erregung des Sayajins zu lecken und zu saugen. Dieser stöhnte dadurch laut auf und lies seine Augen nach hinten rollen, es war einfach zu viel. Molloc schien dies zu genießen, er nahm schließlich die gesamte Männlichkeit des Kämpfers in seinen Mund und begann geschickt diese mit seiner Zunge zu bearbeiten.

Vegeta spürte wie seine Beine langsam keine Halt mehr für ihn boten, er aber durch den festen Griff von Kruo gehalten wurde. Es war einfach schrecklich, er konnte nichts dagegen tun, er war zu schwach!!! Er fühlte sich grässlich, lächerlich und er hatte Angst. In dieser Minuten kam ihn plötzlich ein Bild in den Sinn und ihn wurde ganz elend zu mute. Der andere Sayajin, dieser... wo war er, wieso war er nicht da?

Die Erregung des Sayajins erreichte langsam seinen Höhepunkt und dies merkten auch die Dämonen. Molloc begann schneller und fester den Mann zu bearbeiten und nahm erneut dessen ganze Männlichkeit in den Mund als er den Orgasmus erlebte.

Verzweifelt dagegen ankämpfend musste der Prinz sich schließlich doch dem Gefühl ergeben und schrie leise auf, eine Welle von Hitze durchfluteten den Sayajin und ließen ihn nach Luft schnappend. Der Dämon behielt seine Erregung einen Moment im Mund und setzte sich dann grinsend zurück.

"Anscheinend wolltest du es ja doch, oder?" Vegeta keuchte und sah ihn nicht an, er fühlte sich schmutzig und müde. Der Griff des Dämonen lockerte sich und er sank auf die Knie. Jedoch, bevor er sich richtig fangen konnte zog ihn plötzlich Molloc an den Haaren hoch und lachte:" Nicht einschlafe, Prinzchen, jetzt kommen wir dran."

Erschrocken riss dieser die Augen auf und spürte wie sich plötzlich Hände an ihn legten und er einen schrecklichen Schmerz in seinen Unterleib wahrnahm.

Den Rest des folgenden Geschehens blieb für Vegeta weitgehend ein Geheimnis, Schmerzen hatte ihn die Wahrnehmung geraubt, er konnte sicht nur noch daran erinnern, wie er von einen zum anderen weitergereicht wurde und nach schier endloser Marter von ihm abgelassen wurde. Er war einfach liegen gelassen worden und wurde später von einer Sklavin geholt, das war ich, Tima.

Warnung: Angst

Kapitel 3: Welcome to hell

"Hier, bitte, trink das dann geht's dir gleich besser."

Ich heiße Tima, bin weiblichen Geschlechts und eine Arotavo, das ist so etwas wie eine Obersklavin, folglich habe ich die Fäden der Macht in meiner Hand. Scherz. Nein, jetzt mal ehrlich, ich bin die höchstgestellte Sklavin unter meinem Herrn, dieser ist Molloc.

Molloc, der auch unter dem Namen „der rote Dämoen" bekannt ist, was teilweise auf seine tiefrote Haut, teilweise auf seine Vorliebe für Blut zurückzuführen ist, ist eine üble Kreatur, sogar unter den Dämonen. Doch hat er im Laufe der Jahre mich zu "dulden" gelernt, was wiederum bedeutet, dass ich um einiges mehr Vorteile habe als die anderen Sklaven oder besser Dojovos, wie wir von unseren Herrn genannt werden. Ich lebe schon seit sehr langer Zeit hier, kenne alle Herrn und weiß wie man sich dem einzelnen gegenüber verhalten muss um ihn nicht zu reizen, was unter Dämonen wirklich schwer ist.

Als ich den Mann das erste Mal sah wusste ich schon, dass er hier unter einem besonders schlechten Stern stehen würde. Er hat den schlimmsten aller Fehler begangen, den man überhaupt machen konnte, und zwar sich gleich bei seiner Einteilung zu widersetzen. Nun, wie gesagt, Dämonen sind sehr leicht reizbar und lassen uns dies dann auch spüren, deshalb versucht jeder so wenig wie möglich auf sich aufmerksam zu machen. Somit hatte der Neue schon einen schlechten Eindruck hinterlassen, was er auch büßen würde.

Ich stellte den blassen Mann eine Schale Tee auf den Tisch und setzte mich ihm gegenüber. Dieser reagierte nicht darauf, er sah einfach still weiter vor sich auf die matte Tischoberfläche. Der Schock steckte ihm noch zu tief in den Gliedern, das war ganz normal, sie brauchten alle Zeit um sich mit ihrem neuen Leben abzufinden.

Er zitterte leicht und hatte die Arme vor der Brust verschränkt, so machte er einen ganz elenden Eindruck. Wahrscheinlich war er ein Kämpfer gewesen, das kam in letzter Zeit immer seltener vor. Früher hatten wir viele Krieger, doch mit der Zeit wurden es immer weniger, was ich auch nicht als sonderlich schlimm befand, da ich es hasste mit anzusehen wie einer nach dem anderen von ihnen gebrochen wurde. Es tat jedes Mal schrecklich weh und ließ immer wieder diese düsteren Schatten der Verzweiflung in uns aufkommen…

"Komm, trink. Das erste Mal ist immer das schlimmste, glaub mir." Ich wusste, dass er mich nicht hörte, das taten sie nie, sie waren nachdem sie das erste Mal geholt worden waren immer ganz in sich selbst verkrochen und suchten verzweifelt einen Ausweg aus dem Ganzen hier, was leider nie mit Erfolg belohnt wurde.

"Was geschieht nun mit mir..." Überrascht hob ich den Blick, ich hätte nicht erwartet, dass er so schnell wieder ansprechbar sein würde. Anscheinend war er doch härter im Nehmen als ich gedacht hatte.

"Nun ja, vorhin wurde entschieden zu welchem Herrn du kommst. Molloc hat dich beansprucht und so gehörst du nun zu seinem Haus, das heißt, dass du sein Bediensteter bist."

"Also sein Sklave..." Er klang bitter, doch war es ihm nicht zu verdenken, jeder reagierte so darauf.

"Ja." Ich nickte und fuhr fort:" Das bedeutet, dass du den anderen Sklaven bei der Arbeit helfen wirst und wenn dich der Herr ruft, wirst du zu ihm gehen." Verblüfft hoben sich meine Augenbrauen, als der Mann vor mir leise zu lachen begann.

"Ihr seid ja krank... ich bin doch kein Sklave! Ich verschwinde von hier, mehr nicht!" Er klang wütend und seine Augen funkelten aggressiv, doch schien etwas tief in ihm zu wissen, dass dies nicht ginge, denn die schwarzen Diamanten glänzten wie Glas und teilten eine unverhohlene Verzweiflung und neben der offenen Aggressivität auch eine verhüllte Furcht mit.

Ich schüttelte nur leicht den Kopf und lächelte besänftigend:" Nein. Das wirst du nicht, ebenso wenig wie ich oder alle anderen hier. Es ist unser Schicksal, wir können nicht weg."

"Halt die Schnauze, was für einen Scheiß faselst du da vom Schicksal!? Ich lass mich doch nicht versklaven, ich bin ein Prinz, mir ist doch egal, was du kannst, ich verschwinde!" Entschlossenheit stand ihm ins Gesicht geschrieben und ich konnte ein Seufzen nicht unterdrücken.

"Wie heißt du?"

"Vegeta! Das braucht dich aber nicht zu interessieren, ich bleib nicht hier!"

"OK, Vegeta. Du hast keine Kraft mehr um dich mit denen zu messen, sie wurde dir genommen, für was glaubst du hast du die ganzen Zeichen auf deinem Körper, die verpassen sie uns allen, das sind Brandmale und Einschränkungen unserer Macht. Jeder ist hier den Herrn unterlegen, selbst die Stärksten. Hier gelten andere Gesetzte als bei euch, wir sind hier nicht mehr in dem Universum, von dem du herkamst."

Mit verständnislosen Blick und Hass sah er mich an und fauchte:" Hör mal, Schrulle, von mir aus kannst du ja hier bei deinen "Herrn" bleiben, ich aber nicht!"

"Vegeta, sie werden dich nicht gehen lassen, da kannst du machen was du willst, aber höre mir zu, verdirb dir nicht gleich von Anfang an das Leben, glaube mir, hier dauert es sehr, sehr lange."

Tränen funkelten in seinen Augen und er schien verzweifelt gegen diese anzukämpfen. Wütend wandte er den Blick ab und biss die Zähne zusammen, er musste wirklich Angst haben.

"Ich heiße Tima. Ich bin die Arotavo deines Herrn, das heißt ich bin sozusagen die Chefin. Ich teile euch ein, was ihr machen müsst, zu wem ihr geschickt werdet und so weiter." Ein hasserfüllter Blick galt mir, doch tat ich ihn ab, jeder reagierte so darauf wenn er erfuhr was ich genau tat, sie eiferten und fanden es ungerecht. Dagegen konnte ich nichts einwenden, ich hatte es damals auch getan.

"Jedenfalls werd ich dich in eine der Gruppen einteilen, die noch einen Mann gebrauchen können. Du wirst mit anderen zusammenarbeiten, so dass du dich hier schneller zurechtfinden lernst. Du kommst in den Schlafraum A/B23, dort sind mehrere Neue. Deine Nummer ist Y230/B59Z. Ich schreib sie dir nachher auf, du musst sie dir merken, das ist wichtig, wenn jemand von den Niederen(1) kommt, so dass sie wissen zu welchen Herrn du gehörst und ob sie dich nehmen dürfen oder nicht. Du bekommst auch Sachen in deiner Größe und bitte, zieh sie an, es bringt dir nichts wenn du dich weigerst, Molloc würde nur böse werden. Schämen musst du dich jedenfalls nicht, dass ist kein "Kleid" so wie du es meinst, das ist ein Bojojab, eine normale Sklavenkleidung, die tragen hier alle."

Er sah mich mit völlig verstörtem Blick an, so als zweifelte er gerade an seinem eigenen Verstand. Ich strich mir eine Haarsträhne, die sich aus meinen festen Knoten gelockert hatte, aus den Gesicht und lächelte:" Vegeta, es ist die erste Zeit schwer, doch dann gewöhnt man sich daran. Es ist nun mal so wie es ist, da kannst weder du noch ich was daran ändern. Sei lieber froh, dass du direkt eines der Fürstenhäuser kamst, woanders würdest du nicht so gut behandelt." Wieder schien sein Blick zu fragen, ob er sich gerade verhört hatte und ich musste mir eingestehen, dass ich meine Worte selbst nicht als sehr tröstlich empfunden hätte.

"Die Arbeitszeiten sind folgende..." Ich fuhr fort, er würde sich schon noch damit abfinden, es brauchte nur Zeit:" Du stehst um 6 Uhr morgens auf, gehst dich waschen, dann gibt es Essen. Um 7 Uhr wirst du mit deiner Gruppe oder alleine, je nachdem zu welcher Arbeit du eingeteilt wurdest, zu dieser gehen. Um 14 Uhr gibt es Mittagessen und danach geht es wieder an die Arbeit. Am Abend um 19 Uhr gibt es dann Abendessen, danach wirst du wahrscheinlich von einen der Herrn geholt, dass ist jetzt aber mal im Allgemeinen gesehen, es kann von Tag zu Tag verschieden sein. Am Anfang, da du sozusagen "frisch" bist, werden sie dich öfters nehmen, das vergeht dann aber nach einiger Zeit. Nachdem du den Herrn beigewohnt hast kann st du schlafen gehen." Ich versuchte ihn aufmunternd anzusehen, doch blickte er mit leeren Blick durch mich durch, schien blasser denn je.

"Komm, trink den Tee, dann gehst du ins Bett, es ist schon 22 Uhr. Ich bring dich nachher hin." Lächelnd deutete ich auf die noch leicht dampfende Flüssigkeit vor ihm. Doch dauerte es eine Weile bis er sich dazu durchrang und zögernd einen Schluck machte, ich drängte ihn nicht und wartete bis der Tee seine Wirkung tat und Vegeta müde wurde. Dann brachte ihn in den Schlafsaal, wo die meisten anderen ebenfalls schon in den Betten lagen und nur ein paar neugierig, mit mitleidigen Blick aufsahen, davon bekam der Mann jedoch nichts mehr mit, er legte sich in sein Bett und schlief sofort ein.

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(1) Niederen: Das sind Dämonen niederen Ranges, manchmal aber auch höher gestellte Sklaven, welche die Erlaubnis haben sich an anderen Sklaven zu vergehen.

Kapitel 4: Hello, new life

"Hey, aufstehen, Neuer!!! Nicht mehr pennen!" Ein Schlag traf den Sayajin in die Rippen und ließ ihn aufjappen. Verwirrt blickte er sich um und sah direkt in das Gesicht eines großen Mannes mit kurzen dunkelbraunen wirren Haaren und hellen grünen Augen. Dieser warf ihm einen kecken Blick zu und zog ihn ohne Vorwarnung mit einem groben Griff am Oberarm hoch.

"Lass mich, du Scheißer..." Vegeta knurrte ihn böse an, noch immer nicht ganz begreifend, was um ihn herum geschah.

"OK." Schulter zuckend ließ ihn der Mann los und der Kämpfer fiel wieder aufs Bett zurück. Der kastanienbraunhaarige Mann wurde von bösen Blicken durchlöchert, welcher dieser mit einem breiten Grinsen konterte und ungerührt fragte:" Du bist ja wirklich stur, Misha hat mir schon gesagt, dass du ein Dickschädel bist, die dankt dir übrigens, denn wegen dir ist sie jetzt so weich geklopft wie Mürbefleisch. Ein Tipp von mir, geh ihr aus dem Weg, sie sieht zwar nicht danach aus, aber sie kann wirklich zu einer Furie mutieren wenn sie man wütend wird."

Noch immer gaben Vegetas Augen offene Verwirrung wieder und der Mann, der dies schnell bemerkte seufzte lächelnd:" Na dennchen, ich heiße Palles, ich bin ebenfalls ein Diener Mollocs und Tima war so nett dich mir aufzuhalsen. Du wirst in meiner Gruppe arbeiten, komm zieh dich an, es gibt essen und ich habe keine Lust wegen die Schnarchnase leer auszugehen!"

Vegeta sah sich durcheinander um und mit einem Mal wurde sein gesamter Körper von einem argen Zittern gepackt. Erinnerungen an die vergangene Nacht brachen wie ein Regenschauer über ihn herein und sein Magen, welcher schon die ganze Zeit rumorte, entließ nun das noch beinhaltete Essen, wobei der Sayajin sich gerade noch nach vorne, über den Bettrand beugen konnte. Kalter Schweiß überzog seine Stirn und seinen restlichen Körper, er spürte wie ihm mit einem Mal schrecklich schwindelig wurde und seine Hand nach Halt suchte.

Palles, der noch rechtzeitig einen Schritt zur Seite machen hatte können, packte ihn nun an der Schulter und drückte ihn nach hinten, so dass Vegeta wieder im Bett lag und sich sein Körper etwas fangen konnte. Die leuchtenden Augen des Sklaven strahlten offene Besorgnis aus und hätte der Sayajin gekonnt, hätte er ihn dafür eine geschnallt:>> Was glotzt dieser Trottel mich so an!? Ich brauch sein scheiß Mitleid nicht, das kann er sich schenken!<<

"Hey, ruhig atmen, Neuer, atme tief durch, das wird schon." Der Mann sah ihn mit einem kindlichen Lächeln an und der Sayajin spürte wie ihm mit einem Schlag ganz elend wurde. >>Dreck, er soll mich gefälligst nicht so dämlich ansehen… ich brauch keinen Trost, schon gar nicht von so jemanden…<< Doch Vegeta kam nicht dazu sich mehr Gedanken über seinen neuen „Kollegen" zu machen, denn mit einem Mal wurde die Luft von einer Dinge berstenden Stimme durchbrochen.

"Was soll das, Palles, warum liegt der Neue noch im Bett. Verdammt es ist schon viertel sieben!" Als er neben sich blickte, sah er auf eine Frau, groß, muskulös mit wilden schwarzen Haaren. Für einen Augenblick dachte der Sayajin eine Artgenossin würde von ihm stehen, doch dann fixierten ihn dunkelblaue, strenge Augen.

"Ima, es geht ihm nicht gut..."

"Und was soll das mich kümmern!? Steht endlich auf, Essen fällt für euch beide aus! Beeilt euch lieber, ich möchte Molloc nicht melden müssen, dass du gleich am ersten Tag Blödsinn machst, Neuer!" Wieder funkelten ihre strengen Augen ihn böse und ernst an, und Vegeta wusste sofort, dass diese Frau jedes ihrer Worte todernst meinte.

"Wie heißt du?" Sie fuhr ihn schroff an und wirkte dabei so, als würde sie jedes Wort, das sie zu viel mit ihm wechseln könnte, zu vermeiden suchen. " Vegeta." Mehr brachte der schwarzhaarige Mann nicht raus, diese Ima rief in ihm ein sehr unangenehmes Gefühl hervor, ebenso wie gestern Nacht diese Dämonen… Vegeta vertrieb die Gedanken an das, was letzte Nacht vorgefallen war so schnell wieder, wie dieser namenlose Schrecken aus den Tiefen seines Bewusstseins aufgetaucht war. Dabei kam ihm zur Hilfe, dass die Frau mit den kalten blauen Augen erneut das Wort an sich nahm.

"Schön. Na dann, Vegeta, willkommen in der Hölle." Ein bitteres Grinsen zog sich über ihr kantiges Gesicht und schließlich wandte sie sich mit den Worten ab:" Macht die Sauerei zuerst weg!" Dann verschwand sie ebenso schnell wieder wie sie gekommen war.

Erst jetzt, als Vegeta ihr nachblickte, sah er, dass er in einer riesigen Halle war, wo mindestens hundert Betten standen! >>Scheiße…<<

"Pfff... die hat mal wieder gute Laune." Palles sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen nach, dann wandte er sich mit einem freundlichen und aufmunternden Lächeln an den Prinzen:" Mach dir nichts draus, ich war am Anfang auch ziemlich baff als mich soviel Liebenwürdigkeit empfing, aber man lernt schnell mit ihr umzugehen oder besser, ihr aus dem Weg zu gehen, was auf jeden Fall gesünder ist. Ach komm, schau nicht so!" Ein freundschaftlich gemeinter Schlag auf Vegetas Schulter hatte zur Folge, dass er wieder einen Touch von Grün im Gesicht bekam.

"Oh, sorry, aber wenigstens scheinst du kein Problem damit zu haben, das Frühstück heute sausen zu lassen! Komm, zieh dich an, ich hol inzwischen "Wasser und Lappen" die zwei einzigen Sachen, die du hier zu genüge bekommst. Weißt du, die sind hier nicht so mit dem Fördern des "kreativen gestalten der Freizeit", na ja, eigentlich haben sie’s ja auch nicht allzu sehr mit Freizeit. Aber nach einiger Zeit bekommt man richtig tolle Ideen, ich hab schon mein eigenes Musical aus Schwämmen, Lappen und Schrubbern erstellt... Ima hat's aber nicht so gefallen, du hättest sie schimpfen hören sollen, einfach göttlich wenn die rot anläuft..." Ein verstörter Blick von Vegetas Seite ließ den anscheinend ziemlich geschwätzigen Mann allerdings dann doch ziemlich schnell innehalten und er verschwand mit einem:" Hole Mopp und Kübel..."

Der Sayajin sah dem überdrehten Kerl mit einem Gefühl im Magen nach, das er selbst nicht deuten konnte und auch nicht wollte. Ihm war kalt, schrecklich kalt. War das hier wirklich real? Was war passiert? Zu seinen eigenen Entsetzten konnte er heute fühlen wie schwach er nun war, er hatte nicht mal einen Bruchteil seiner ehemaligen Kraft und zu allen Überfluss war ihm speiübel.

Seine Beine gaben im ersten Augenblick unter seinem Gewicht nach als er versuchte aufzustehen und erst nach dem vierten Anlauf schaffte er es auch stehen zu bleiben und mit schwankenden Schritten zu dem kleinen Nachtkästchen zu gehen, wo sein Gewand lag. Er hatte keine Ahnung warum er es ohne Murren anzog oder wieso er nicht einfach einen riesigen Aufstand machte... doch er fühlte sich irgendwie gelähmt, sein Stolz, er fühlte sich so taub an.

Ihm wurde ganz schwindelig, wenn er daran dachte, was letzte Nacht mit ihm gemacht worden war... doch dafür, dass dies wirklich geschehen war gab es keine Zweifel, er hatte schreckliche Schmerzen im Unterleib und auch sonst überall, wo diese Monster ihre Krallen in sein Fleisch versenkt hatten. Vegeta spürte, wie tief in ihm ein Gefühl zu pochen begann, etwas schreckliches, was er in seinen Leben zuvor nur sehr selten gespürt hatte. Hilflosigkeit...

"Bin wieder da, bewaffnet um der edlen Sauberkeit Dienste zu tun!" Palles kam mit Mopp und einen Kübel Wasser zurück und meinte lächelnd zu Vegeta, welcher immer noch ziemlich blass aussah:" Setzt dich inzwischen, für ’s Waschen ist es sowieso schon zu spät." Der Sayajin folgte seinen Worten ohne groß darüber nachzudenken, er fühlte sich einfach zu grässlich.

"Woher kommst du eigentlich, Vegeta?"

"Von der Erde..." Vegeta sah mit halb geschlossenen Augen vor sich auf den Boden und versuchte verzweifelt seine Gedanken zu ordnen.

"Erde? Noch nie gehört. Ich komm von Nitsch, dass ist ein toller Planet, na ja, zumindest war er es, als ich noch dort war... auch schon eine Weile her..." Der kleinere Mann blickte überrascht auf und sah wie Palles Gesicht plötzlich gar nicht mehr so viel Fröhlichkeit wiedergab wie zuvor und ein Ausdruck von Elend auf diesem erschien.

"Wie..." Vegeta zögerte, fragte aber schließlich doch:" Wie lange bist du schon hier?"

"Weiß nicht, ich glaub jetzt dürften es bald neun Jahre sein. Ich hab aufgehört zu zählen, dass bringt sowieso nichts... man kommt hier nie mehr weg..." Der Mann mit den kastanienbraunen Haaren verharrte in seiner Bewegung und schloss die Augen, Vegeta fühlte sich plötzlich schrecklich unwohl. Doch Palles fing nicht an zu weinen, er holte nur tief Luft und begann dann plötzlich zu erklären:" Wir sind nachher in der Wäscherei eingeteilt, so schwer ist das nicht. Dämonen tragen nicht sonderlich viel Gewand bis halt auf das Nötigste... aber davon konntest du dich ja sowieso schon überzeugen. Jedenfalls müssen wir aber alles per Hand waschen, die halten hier nicht sonderlich viel von Technik. Dämlich sind die Bettbezüge, die sind aus so einen komischen Material, wenn das sich mit Wasser voll saugt wiegt es 'ne Tonne."

Der größere Mann steckte den Mopp in den Kübel und nahm beides, dann blickte er mit einen breiten Grinsen zu dem am Bett sitzenden Vegeta:" Komm, wir wollen und den Spaß doch nicht entgehen lasse! Überhaupt muss ich dir die anderen noch vorstellen."

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"Das ist der Neue? Sieht etwas schmächtig aus... meinst du der schafft die Arbeit?" Eine kritischer Blick musterte Vegeta von oben bis untern und schweifte dann zweifelnd zu Palles. Die Frau, welche zweimal so groß wie der Sayajin war, strich eine Strähne ihres weißblonden dichten Haares aus ihren kühlen Gesicht und seufzte schließlich kopfschüttelnd:" Na ja, wenn Tima meint, dass es nicht zu hart für ihn ist, dann wird's schon gehen... die Frau hat Nerven mir so was aufzubrummen!"

Als sie daraufhin das empörte Gesicht des Sayajins sah begann sie zu lachen:" Tut mir leid, mein Lieber, aber ich kann nun mal keinen gebrauchen, der nicht anpacken kann. Wir müssen uns an den Zeitplan halten." Ein mütterlicher Blick, der so gar nicht zu dem eckigen Gesicht passte, traf Vegeta, welcher sich immer noch wie in Trance fühlte und nur stumm nickte.

Schließlich fuhr sie fort:" OK, du kommst du Palles Trupp... das hat, glaube ich, auch Tima vorgehabt. Jedenfalls soll er dir zeigen wo du Handschuhe und Putzmittel kriegst und dann ab an die Arbeit." Die wuchtige Frau wollte sich gerade zum Gehen wenden, als sie sich noch einmal umwand:" Ach übrigens, ich heiße Penelope, ich bin die Leiterin dieser Waschstelle, also gib mir keinen Grund dir Strafpunkte zu verpassen."

Mit einem mulmigen Gefühl in seiner Magengegend sah der Prinz der Frau nach, welche zwischen den vielen Ladungen voll Schmutzwäsche verschwand.

"Komm Vegeta, du musst noch die Standardausrüstung bekommen, ohne die geht hier nix!" Der Mann mit den kastanienfarbenen Haaren riss Vegeta aus seiner Starre und deutete ihm ihn zu folgen.

Die Halle, in welche der Sayajin vorhin geführt worden war, war fast dreimal so groß wie der Schlafsaal, in welchen er die letzte Nacht verbracht hatte. Der Boden war überseht von schmutzigen Wäschebergen, welche wirklich wie steile Gebirgsketten aus bunten Gesteinsschichten ihren Weg pflasterten und Vegeta fragte sich allmählich wie groß dieser „Palast" wohl war um so eine Menge an Wäsche zu benötigen.

Wo die Wäsche wohl gewaschen und gesäubert werden sollte, entdeckte er nach kurzer Suche, als er zu den anderen Sklaven stieß, welche schon kräftig am werkeln waren.

Große Wasserbecken, welche tief in den Boden ragten und einen Umfang hatten, dass mindestens dreißig Leute mit ihren Wäschekörben und Reibtafeln nebeneinander Platz hatten, kamen hier, im hinteren Bereich des "Waschraums", zu Dutzend vor. Dichter Dampf erhob sich von den anscheinend sehr heißen Wasseroberflächen und blieb über diese wie eine dicke Nebeldecke schweben. Vegeta fiel in diesem Moment auf, dass hier sowieso eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrschte und konnte sich gerade noch ein Stöhnen unterdrücken. Sayajins hassten feuchtes Klima!!! Sie konnten eisige Kälte oder brennende Hitze tausendmal besser vertragen, als diese Schwüle!

Um sich von den betrübenden Gedanken abzulenken, ließ der Sayajin unmerklich seinen Blick über die anderen Sklaven wandern und stellte überrascht fest, dass die meisten, genauso wie er, einen sehr humanen Körperbau aufwiesen. Ob hier wohl noch jemand von der Erde kam? Oder gar ein Sayajin... Vegeta musste diese Überlegungen gezwungener Maßen beiseite schieben, denn Palles hielt vor ihm und er konnte es gerade noch vermeiden auf engeren Körperkontakt mit dem anderen Mann zu kommen.

"Warte kurz, ich such was in deiner Größe raus." Mit diesen Worten trat der Kastanienbraunhaarige zu einem großen Eisenkasten vor und fischte aus einen der vielen Fächer etwas Weißes, Zusammengelegtes raus. Dann ging er zum nächsten Fach und kramte zwei weiße Gummihandschuhe hervor und zur Krönung des Ganzen noch einen Mundschutz.

"Ich glaube ich habe nichts vergessen... hm, Doljo, Handschuhe und Atemschutz... ja, dürfte alles sein!" Nachdem der Mann noch mal alles begutachtet hatte, reichte er es an Vegeta weiter, welcher es mit einen flauen Gefühl entgegennahm. Er war wenig davon begeistert in so was zu schlüpfen, und schon gar nicht in diese "Schürze", als welche sich dieser Doljo herausstellte, er war schließlich kein Waschweib!!!

"Mach schon, ich muss dir noch deine Reibtafel, Seife und etc. besorgen. Überhaupt sind die anderen sicher schon brennend darauf interessiert wie du ausschaust!" Palles, der sich ebenfalls so eine schicke weiße Schürze und Handschuhe genommen hatte, betadelte nun Vegeta mit einen drängenden Blick und brachte ihn mit seinen ungeduldigen hin und her Zappeln dazu, schließlich doch die Klamotten überzuziehen und sich zur nächsten Station ihres kleinen Besorgungsganges zu begeben.

Um diese zu erreichen, mussten sie noch weiter nach hinten und Vegeta stellte fest, dass seine erste Annahme, dass die Halle groß sei, nicht ganz zutraf. Sie war gigantisch! In diese hätten locker zwei dieser komischen Felder gepasst, wo ein Haufen von jungen Deppen einen gefleckten Ball nachrannten, tja, typisch Menschen ( Der Sayajin war kein besonderer Fan von Fußball... :).

Wie der Prinz ziemlich schnell lokalisierte war dieser "Waschraum" in mehrere Abteilungen durch dicke rote Vorhänge abgetrennt, wovon jeder Abschnitt auf etwas anderes spezialisiert war. Vorne, wo er hineingeführt wurde, wurden anscheinend kleinere Buntwäschestücke und dergleichen behandelt, dort war die Temperatur auch viel höher. Dann kamen große Leintücher und andere große Stoffstücke, wo ein seltsam beißender Geruch in der Luft lag, von welchem Vegeta wieder übel wurde, dieser Geruch war wohl auf die scharfen Waschmittel zurückzuführen. Er hoffte wirklich, dass nicht hier Palles und die anderen ihren üblichen Dienst erledigten.

Es folgten noch weitere, auf verschiedenste Richtungen der Welt um Wäsche & Co. spezialisierte Bereiche, bis Vegeta endlich alles zusammenhatte und von dem, sich auf den doch längeren Weg als ziemlich redseligen erwiesenen Mann, endlich zu seinen Arbeitsplatz geführt wurde, wofür er sehr dankbar war da er hoffte, dass er dessen unaufhörlichen Geplapper nun endlich entkommen würde können.

 



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