HELL OF KISS AND IRON MAIDEN

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 DISKOGRAPHIE     PRODUZENTEN    DIE BAND

 

HISTORY

Wir schreiben das Jahr 1975, ein bis dato unbekannter 15-jährige Junge namens Steve Harris kaufte sich, inspiriert von Wishbone Ash, Jethro Tull und Genesis, einen nachgebauten Telecaster Bass für 40 Pfund. Er hatte sich das Bassspielen selbst beigebracht, indem er seine Lieblingsplatten nachspielte und mit seinen Kumpels Sessions abhielt. Zu dieser Zeit dachte Steve noch gar nicht an eine Leben als Rockmusiker, er träumte vielmehr von einer Karriere als Fussballprofi in seinem Lieblingsclub"West Ham". Er hatte sich sogar schon bei der Jugendmannschaft eingeschrieben. Die hatte allerdings mehr als genug Talente, so dass es nur sehr wenige zum bezahlten Fussballer schafften. "Harry" überdachte seine Ziele noch einmal und fand seine Begeisterung für Rockmusik. Das führte zu einer Band namens "Influence", die ihren Namen später in "Gypsy's Kiss" änderte.

Gypsy's Kiss gaben ihr Debut bei einem Talentwettbewerb in Poplar, bei dem sie sechs Gigs spielten und gewannen. Steve wurde allerdings aus der Band gefeuert, fand aber kurz darauf eine neue Gruppe: "Smiler".

Smiler war eine "good time boogie"-Band, die Mitglieder waren alle um einiges älter als Harry. So konnte er zwar einige Erfahrungen sammeln, aber konnte sich noch nicht so richtig ausleben. Sie spielten eine frühere Version von "Innocent Exile", lehnten es aber ab "Burning Ambition" zu spielen, da sie keinen Bassisten wollten, der auf der Bühne herumspringt und die Lieder schreibt. Steve sah nur eine Lösung, um seine Wünsche auzuleben: die Gründung einer eigenen Band. So entstand Ende 1975 eine Band mit dem wunderschönen Namen "IRON MAIDEN". Harry kam auf diesen Namen, als er in dem Film "Der Mann in der eisernen Maske" eine Eiserne Jungfrau sah.

Frühling 1976 spielten Iron Maiden des öfteren im "The Cart and Horses Pub". Die ersten sechs Gigs waren in Ordnung, aber Steve wollte mehr ereichen. Ein Mitgliederwechsel fand statt: Sänger Paul Day wurde durch Ex-Smiler und Songwriter Dennis Wilcock ersetzt, der einen talentierten Gitarristen mitbrachte, Dave Murray. Die bisherigen Gitarristen Terry Rance und Paul Sullivan sahen dies als einen Angriff auf ihr Talent an und verließen kurz darauf die Band. Mit Bob "D'Angelo" Sawyer fanden Iron Maiden einen neuen Gitarristen. Nun noch Ron Rebel am Schlagzeug und Iron Maiden war komplett. Bald begannen sie im ganzen Osten Londons Konzerte zu geben.

Nach sechs Monaten fand der nächste Wechsel in der Besetzung der Band statt. Bob wurde entlassen, da er immer versuchte Dave zu überbieten, anstatt mit ihm zusammenzuarbeiten. Einige Konzerte im "The Bridgehouse" später wurde Dave von Dennis gefeuert, der danach bei "Urchin" einstieg, der Band seines guten Freundes Adrian Smith.

Doch auch mit dieser Besetzung war man noch nicht zufrieden. Dieses Mal probierte man ein ganz neues Konzept aus. Es wurde nur eine Gitarre verwendet (Terry Wapram versuchte sich als Solo-Gitarrist), allerdings kam zusätzlich noch der Keyboarder Tony Moore hinzu. Ron Rebel war damit nicht einverstanden und verließ die Band. Sein Ersatz war Barry Purkis, der sich später "Thunnderpick" nannte. Doch schon nach den ersten Auftritten erkannte man, dass das Keyboard einfach nicht in die Band passte. Und so gingen Moore und Wapram wieder. Damit sah es für Iron Maiden gar nicht gut aus. Ein kleiner Lichtblick war als es Steve gelang Dave Murray wieder zurückzuholen. Als Dennis Wilcock genau vor einem Auftritt im Londoner Süden seinen Job an den Nagel hing, war es für die Band fast ganz aus. Steve holte sich den Drummer Doug Sammson von Smiler zu Maiden und als neuer Sänger stellte sich Paul Di'Anno vor, der das Probesingen mit Bravour bestand. Nun konnte Iron Maiden ihren Siegeszug weiter fortsetzen, wäre da nicht 1977 die Punk- und New Wave-Welle gewesen. Die Veranstalter der Konzerte suchten daher nur noch Bands, die solche Art von "Musik" spielten. Auch die Plattenfirmen waren nur auf diese Musik aus. Maiden hätte zwar auftreten können, allerdings unter der Vorraussetzung, dass sie sich dem Punk anschließ:en würden, was für Steve (zum Glück) nicht in Frage kam.

Erst 1978 hat sich die Situation gebessert und Maiden konnte damit anfangen ein Demo-Tape aufzunehmen. Sie mieteten am 30. und 31. Dezember das "Spaceward Studio", das an Sylvester leer stand, für 200 Pfund. Dummerweise hatten sie danach kein Geld mehr um sich das Masterband leisten zu können. So kam die gesamte Band einige Wochen später wieder zum Studio, um sich endlich das Band zu kaufen. Die Firma hatte zu dieser Zeit das Band aber schon überspielt. Also standen Maiden nur mit dem ungemixten Band da. Dave gab es an Neal Kay, einem RockDJ, der regelmäßig Rocknächte im Soundhouse (grenzt ans Bandwagon Pub im Norden Londons) veranstaltete und die Stücke an einem Abend spielte. Die Leute waren begeistert. Maiden begann dann dort live zu spielen. Dieses Band kam eines Tages zu Rob Smallwood, der Iron Maiden seine Dienste als Manager anbot. Er verschaffte ihnen Auftritte in London, um die Plattenfirmen auf sie aufmerksam zu machen und im ganzen Land, um die Fan-Gemeinde zu vergrößern. So kam es, dass am 13. Oktober '78 ein Talentsucher von EMI bei einem Gig im "The Marquee" zusah und Maiden dazu brachte bei EMI zu unterschreiben. Im nächsten Sommer wurde die Band in der Zeitschrift "Sounds" vorgestellt, in der zum ersten Mal der Begriff "New Wave of British Heavy Metal" fiel, und das von Geoff Barton, der später "Kerrang" gründete. Maiden gab ihr Debut im "Music Machine", wo sie zusammen mit Motörhead unter dem Namen "Iron fist and the Hordes from Hell" spielten.

Mittlerweile wurde die Band mit Anfragen wegen ihrem Demoband regelrecht erschlagen. So entschlossen sie sich eine 7"-Vinyl-EP zu erstellen, von der nur 6000 Exemplare gepresst wurden. Diese Scheibe nannte sich die Soundhouse-Tapes. Alle Exemplare wurden binnen kürzester Zeit verkauft.

Zwischen ihren Konzerten spielte die Band in den EMI Manchester Studios "Wrathchild" und "Sanctuary" für den "Metal for Muthas" -Sampler. Dort nahmen sie auch noch vier Stücke für die "Friday Rock Show" auf Radio1 auf.
Tony Parsons kam zu der Zeit als zweiter Gitarrist hinzu.

Danach, Weihnachten 1979 folgte man wieder ein Wechsel in der Besetzung: Doug mußte aus Gesundheitlichen Gründen die Band verlassen und Parsons wurde gefeuert, da er sich auf der Bühne zu langweilen schien. Clive Burr übernahm das Schlagzeug und Dennis Stratton sprang als Gitarrist ein.

Es war nun Zeit die erste Platte aufzunehmen. Mit Will Malone als Produzent, stand Februar 1980 die erste Single in den Läden: "Running Free". Maiden war zu der Zeit noch mit der Promo-Tour für "Metal for Muthas" beschäftigt. Running Free erreichte Platz 44 in den britischen Charts. Sie bekamen sogar eine Einladung zu "Top of the Pops" auf BBC, die die Band nur unter der Bedingung annahm, dass sie dort live spielen durften. Am 14. April war das Album "Iron Maiden" endlich fertig und schoß innerhalb kürzester Zeit auf Platz 4 in den britischen Charts. Maiden startete nun eine England-Tour mit 40 Konzerten in zwei Monaten. Sie spielten auch wieder im Marquee - vier Nächte hintereinander und alle ausverkauft.

Im August traten Maiden als Vorgruppe auf der Europa Tourne von KISS auf (u. a. mit U.F.O.). Danach nahmen sie erst einmal eine Woche Urlaub in Italien, um sich von den Strapazen der Touren zu erholen. Dennis verließ dann die Band wegen "musikalischer Differenzen". Seine Vorstellung von Musik vertrug sich wohl nicht mit der der anderen Bandmitglieder. So sprang Adrian Smith (Urchin) als Ersatz ein. Durch eine Kurztournee konnte er sich sehr schnell in die Band einfügen. Maiden begann sogleich mit der Arbeit an einem neuen Album, das sie für kurze Zeit allerdings zurückstellten, um ein Weihnachtskonzert im Londoner Rainbow Theater zu geben und Aufnahmen für ein Video zu machen. Der zweite Teil der Show mußte noch einmal neu durchgearbeitet werden, da es Störfälle bei der Anlage gab. Für die Fans war das aber kein Problem.

Im Februar 1981 kam das zweite Album auf den Markt: "Killers". Dies geschah zur gleichen Zeit wie die erste Welt-Tournee. Die Platte stieg in den britischen Charts sofort auf Platz 12 und bekam einige goldene Schallplatten. Während der Tournee in Japan wurde das Live-Album "Maiden Japan" aufgenommen. Im März des Jahres kam auch das Live-Video heraus.
Di'Anno hatte zu der Zeit seine Stimme so sehr belastet, dass er lieber etwas ruhigeres, blueslastigeres (ähnlich wie "Whitesnake") machen wollte und so verließ er Maiden und fing bei der Band "Samson" an, bei der Bruce Bruce aufhöhrte, da sie für ihn zu "langweilig" war. Bruce stellte sich bei Iron Maiden vor und bekam den Job als neuer Sänger. Er wurde bald, aufgrund seiner kräftigen Stimme, "Air-Raid Siren" genannt. Einige Gigs wurden organisiert, um Bruce den Fans vorzustellen. Im "Rainbow" gab er sein grandioses Debut.

Das Jahr '81 war ein sehr erfolgreiches Jahr, das fast nicht übertroffen werden konnte. Fast nicht !!. Als die erste Single "Run To The Hills" aus ihrem neuen Album "The Number Of The Beast" 1982 draußen war wurden sie zu einer schon im Voraus ausverkauften Tour verpflichtet: "Beast On The Road", 180 Konzerte (Australien, Neuseeland, USA) in 8 Monaten. "Run To The Hills" schoß sofort auf Platz 7 der britischen Charts, "The Number Of The Beast" sogar auf Platz 1 (europaweit in den Top 10) !!! Im August unterbrachen sie kurz die Tour, um sich 35.000 Fans beim "Reading Festival" zu stellen.

Im Januar 1983 gab der Drummer Clive Burr wegen familieren Gründen auf und Nicko McBrain kam dazu. Maiden kannte Nicko schon durch Auftritte während ihrer "Killers"-Tour. Er trat dort mit seiner Band "Trust" im Vorprogramm auf.
Danach starteten die Aufnahmen von "Pice Of Mind" und der Dreh von dem Video zu "Flight Of Icarus". Im Mai kam das neue Album (Platz 3) und die "World Piece"-Tour begann. Die Tournee endete mit einem brillanten Kampf zwischen Eddie und der Band vor den Fernsehkameras in Dortmund. Maiden spielte mit dem Gedanken auf Ed Hunter zu verzichten. Die Fans waren allerdings schockiert und Eddie blieb.

1984 gönnten sich Maiden erst einmal drei Wochen Pause. Im September kam dann "Powerslave" (Platz 2) und die "World Slavery"-Tour startete. "Iron Maiden Behind The Iron Curtain" (Maiden spielte hinter dem Eißernen Vorhang in Polen, Jugoslavien und Ungarn) war ein sehr schwieriges Unternehmen, zog aber die Aufmerksamkeit der Medien nach sich. Das Video "Behind The Iron Curtain" kam etwas später heraus. Das Artwork der CD war bisher das ausgefeilteste und die Bühnendekoration unterstrich dies nur. Maiden unterbrach ihre Auftritte in den USA, um auf dem "Rock In Rio"-Festival die Leute zu begeistern. In den Staaten gaben sie dann vier Konzerte in Long Beach (alle ausverkauft). Dort wurden auch die Live-Aufnahmen für ein Video- und eine CD gemacht: beides "Live After Death". Die CD schaffte es auf Platz 2 und das Video war lange Zeit in den Verkaufscharts.

1986 folgte ein weiteres Album "Somewhere In Time". Es brachte Maiden einige Gold und Platin Platten ein. Außerdem zeigte es eine Erweiterung in der Musik der Metaler. Es wurden Synthesizer verwendet, denen die Fans vorerst skeptisch gegenüber standen, aber schlussendlichEinsicht brachten: Maiden's Stil wurde durch dieses Instrument unterstrichen. Um das Album zu promoten ging Maiden "Somewhere On Tour", angefangen in Belgrad (wieder hinter dem Eißernen Vorhang) und beendet acht Monate später in Osaka, Japan. Die Bühnen-Shows waren wie immer einmalig: Eddie wurde in einen Cyborg verwandelt. Von der Tour gibt esauch ein Video namens "Twelve Wasted Years", eine Dokumentation über die Arbeit der Band. Erschienen ist es allerdings erst '87.

"Seventh Son Of A Seventh Son" (1988), das nächste Album war eine Überraschung, sowohl das Konzept, wie auch das Artwork. Die Zeichnung auf der Platte war das erste Cover, das eine Ruhe austrahlte. Die Songs waren alle zu einem Thema hin entwickelt, was Maiden zuerst gar nicht so bewußt war. Eine weitere Tour, zum Erscheinen des Albums wurde angesetzt, ebenfalls eine Neuheit. Sie startete in den USA. Gespielt wurde allein und auf Festivals mit anderen Bands zusammen. Höhepunkt war ohne Zweifel das "Monsters Of Rock"-Festival in Donningtion, wo auch Megadeath, Helloween, Guns 'n Roses und einige andere Bands auftraten (Besucherzahl 102.000 !!!). Am Ende der Tournee nahm Bruce, als Regisseur und Editor, in Birmingham ein weiteres Live-Video auf. Am 12. Dezember endete die Tour in Hammsmith Odeon und Maiden machten bis 1989 Pause.
Bruce und Adrian produzierten in der Zwischenzeit eigene Platten, Steve dagegen bearbeitete noch die Bänder der Birmingham-Konzerte. Im November 89 trafen sich alle wieder, um das "Maiden England"-Video ganz im Stile Englands (Fish&Chips, Britische Flaggen an der Wand) zu feiern. Das Video wieder ein rießen Erfolg!

Januar 1990 war es an der Zeit ein weiteres Album aufzunehmen: "No Prayer For The Dying". Adrian war sich allerdings nicht mehr sicher, ob Iron Maiden seine Zukunft war (angesichts seiner Solo-Alben), und so verließ er die Band. Ein Besetzungswechsel nach sieben Jahren guter Zusammenarbeit. Janick Gers, den sie schon kannten und mit dem Bruce schon arbeitete, übernahm Adrians Platz. Die Aufnahmen konnten weitergehen, diesmal im eigenen Hause. Bruce hatte seine Scheune zu einem Tonstudio umgebaut. Mit der neuen Scheibe betrat Maiden Neuland, da sie dieses Mal versuchten heutige Themen in ihre Lieder einzubinden. So bekam die CD ein eher ernstes Feeling, was auch auf dem Cover erkennbar ist. Am 1. Oktober war es endlich soweit, die Erscheinung und sofort auf Platz 2 der britischen Charts.
Die kommende Tour wurde überraschenderweise etwas "klein" gehalten: die Band erlebte die Anfänge wieder, ohne großartigen Bühnen-Shows, was aber nur zeigte, dass Maiden auch ohne Show gut war. Im März '91 endete die Tour vorzeitig, da der Golfkrieg ausbrach und die Auftritte in Japan und Australien unmöglich machte.

Ed Hunter sollte nun ein neues Outfir bekommen, er sollte in das Jetzt versetzt werden, eine richtige Horrorgestalt, ein Monster und keine Zeichentrickfigur, wie es sie zu Hauf gab. Maiden lud dazu einige namhafte Küstler ein. Melvyn Grant überzeugte die Band mit seiner Zeichnung, die später das Album "Fear Of The Dark" (Platz 1) zierte. Mit dem neuen Eddie machte man sich auf die Socken und begann die gleichnamige Tour in Skandi..ien. Maiden wurde nochmals nach Donnigton eingeladen, wo sie eine Show lieferten, die fantastischer war , als die anno '88. Natürlich mußte man dies auf einem Viedeo festhalten. Ende der Tour: 4. November in Japan.

Iron Maiden wollten 1993 was neues ausprobieren: ein Live-Album, na gut im Prinzip nichts Überwältigendes, aber (!) diesmal zweigeteilt ("A Real Live One" / "A Real Dead One"). Bruce meinte während der Produktion dieser Platten, dass sein Höhepunkt bei der Band erreicht sei. So suchte man noch in der Zeit der Vorbereitung zur "Real Live"-Tour nach einem Ersatz, der in Dickinson's Fussstapfen treten konnte. Viele Bewerbungen, Demotapes, Videos... überfluteten Maiden, so dass die Auswahl gar nicht so einfach war. Währendesen spielte man in Moskau.
Nach langem Suchen fand man einen Sänger, der Bruce das Wasser reichen konnte: Blaze Bayley von "Wolfsbane". Wolfsbane hatte bereits als Vorgruppe für Maiden fungiert, so dass die Band schon wusste, was Blaze drauf hatte. Bevor Bruce jetzt endgültig ging, veranstaltete er noch ein Abschiedskonzert mit all seinen Freunden: "Raising Hell".

Nach längerer Eingewöhnungszeit von Blaze begann die Arbeit am Album "The X-Factor". Sie dauerte ein Jahr. Es erschien Oktober 1995, ungefähr zur gleichen Zeit wie ihre "X-Factor"-Tour. Das X im Titel soll höchstwahrscheinlich für das Unbekannte stehen, obwohl es auch die Zahl 10 im Römischen ist, und da diese Platte die zehnte Scheibe ist (gezählt ohne Live-Alben), die Maiden veröffentlichte, kann man da auch seine Schlussfolgerungen ziehen. Die Tour begann in Israel (wo auch das Video zu "Man On The Edge" gedreht wurde). Eigentlich wollten sie auch in Beirut spielen, aber die libanesische Regierung zog ihre Visa ein und so kamen die Fans dort nicht in den Genuß eines Live-Konzerts. Dann folgte ein Auftritt bei "MTV's Most Wanted" und ihre erste vollständige Osteuropa-Tournee. Bis an Sylvester spielten sie in Westeuropa, danach in den USA und Japan. Nächste Ziele: Festivals in Europa und Südamerika und wieder einmal das "Monsters Of Rock"-Festival, diesmal mit 50.000 Headbangern im Stadion von Sao Paulo.

Die nächste Studioproduktion ließ nicht lange auf sich warten: "Virtual XI" (1998). Die ersten 5.000 Exemplare sind mit 3D-Cover erschienen. Am 6. März wurde die Vorab-Single "The Angel And The Gambler" veröffentlicht.

2000 kam dann die bisher letzte Platte "Brave New World" heraus, auf dem auch die "Heimkehrer" Bruce Dickinson und Adrian Smith wieder vertreten sind.

Im Jahre 2002 ist IRON MAIDEN anerkanntermassen die grösste Metalband überhaupt, mit einem Einfluss, dessen Radius alle Altersgruppen umfasst. Die etlichen Alben, mit denen die Band immer wieder neue Meilensteine setzte, haben sich mittlerweile über 50 Millionen mal verkauft - und es ist noch kein Ende abzusehen. Über einen Zeitraum von acht Monaten bereisten die sechs MAIDENs die ganze Welt und spielten allabendlich vor Legionen von Fans. Als Höhepunkt kann unweigerlich das berühmte Rock In Rio III Festival gelten, eines der größten Festivals der Welt, das IRON MAIDEN als Headliner anführte und bei dem die Band im Januar 2001 vor unglaublichen 250.000 Fans spielte. ?Live At Rock In Rio 2001? ist nicht nur das beste MAIDEN-Livealbum ever, es ist schlichtweg das ultimative Live-Metalalbum unserer Zeit!

 



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