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Renita starb am Freitag den 23.05.03. am Bahnhof in Bischweier.
Es passierte um 22:15 Uhr. Sie wollte mit der S-Bahn nach Hause (Ottenau) fahren. Nebenbei muss man bemerken dass in Bischweier keine Züge halten und es keine Schranken gibt (ledigliche 2 Ampeln). S-Bahnen halten auch nur bei bedarf. Sie wollte sich eine Fahrkarte holen. Doch dazu kam sie nicht einmal mehr. Sie dachte ihre S-bahn würde kommen und rannte los ohne etwas zu sagen. Gar nicht ihre art, denn so wie wir sie kennen war sie immer vorsichtig, vor allem was Gleise und den Verkehr betraf. Sie wurde von einem Kontrollzug erwischt. Man hörte nur den Aufprall und zugleich einen Schrei aus einem anliegenden Garten. Es stellte sich heraus, dass sie sofort tot war. Ziemlich schnell erreichten auch Polizei, Notarzt, Kripo und das Notfall-Krisen-Team den Unfallsort. All dass weiss man von ihrem Freund und einem Kumpel die dabei waren, als es passierte. Wir waren nicht dabei. An diesem Abend hielten wir uns in Gaggenau auf. Wir erfuhren es erst am nächsten Morgen. Somit am Samstag den 24.05.03. Die Trauerfeier fand am 28.05.03 statt. Renita und wir haben uns früher schon oft über den Tod und Beerdigung und solche Dinge unterhalten. Wodurch die Trauerfeier gestaltet werden konnte wie sie es wollte. Wir haben uns nie gedacht dass so früh einer von uns gehen würde. Wir hatten auch noch viel für die Zukunft vor.

 

 

Das hier sind ein paar Bilder von dem Kreuz das in Bischweier am Bahnhof steht. Hat Renitas Papa selbst gemacht und ist wie wir finden sehr schön geworden :)

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tod bedeutet nichts.
Er zählt nicht.

Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Alles bleibt genau, wie es war.
Ich bin ich, und Ihre seid Ihr,
und das alte Leben, das wir gemeinsam geführt haben,
ist davon unberührt und bleibt unverändert.
Wir sind füreinander nach wie vor, was wir immer waren.

Nennt mich mit dem altvertrauten Namen.
Sprecht von mir ebenso unbeschwert wie sonst auch.
Ändert nicht Euren Ton.
Lacht, wie wir immer über die kleinen Späße glacht haben,
über die wir uns gemeinsam gefreut haben.
Spielt, lächelt, denkt an mich, betet für mich.
Laßt Euch meinen Namen stets so vertraut sein,
wie er es Euch früher war.
Er soll leicht ausgesprochen werden,
ohne die kleinste Spur eines Schattens darauf.
Alles geht weiter, wie es war, ohne Unterbrechung.

Was ist denn dieser Tod anderes
als ein kaum wahrnehmbarer Zwischenfall?
Warum sollte ich Euch aus dem Gedächtnis schwinden,
weil ich Euch nicht mehr sichtbar bin?
Ich warte auf Euch, irgendwo ganz in der Nähe,
gleich um die Ecke, für eine kleine Weile.
Alles steht zum Besten.

(Aus dem Englischen)

 

 



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