Hunde und Kinder Impfplan+ Entwurmungen
Rechtzeitig vor dem Abgabetermin bitten wir unsere neuen Welpenbesitzer, sich diese Seite durchzulesen....

Wenn Sie Ihren Welpen abholen- bitte zu zweit- sollten Sie folgende Dinge mitbringen und beachten:
Eine Leine, da Sie bei größerer Entfernung zum neuen Zuhause mehrfach eine Pause einlegen sollten. Denn natürlich wird der Hund nach der Trennung von seinen Geschwistern und seiner Mama verstört sein und versuchen, evtl. nach Hause zu laufen.
Eine alte Decke oder große Handtücher, die Sie als Unterlage benutzen, wenn Sie den Hund auf dem Schoß halten. Dem Welpen könnte es schlecht werden und er muss sich vielleicht übergeben.
Kommen Sie am Abholtermin möglichst so frühzeitig, dass Ihr Hund noch bei Tageslicht sein neues Heim erkunden kann.
Gestalten Sie die ersten Tage möglichst positiv für den Hund, damit er sich bei Ihnen wohlfühlt und die Trennung von seiner Mutter und seinen Geschwistern besser verkraftet.
Lassen Sie in der ersten Tagen nur wenige fremde Menschen zu ihm, um ihm die Gewöhnung an seinen neuen Rudel (Familie) zu erleichtern und die besondere Prägung auf Sie zu fördern.
Urlaubsfahrten und Wochenendausflüge sollten Sie am Anfang möglichst vermeiden, da der Welpe ein Gefühl der Sicherheit im neuen Zuhause entwickeln muss. Neue Eindrücke sind da eher schadlich und können den Hund leicht überfordern und verängstigen.
Unser Welpen- Futter heißt "Orijen Dog Puppy". (Bitte vor der Fütterung gut einweichen!)
Sie sollten unbedingt in den ersten Monaten darauf achten, dass ihr Hund hauptsächlich Welpenfutter frisst, da das Calcium/Phosphor-Verhältnis beim Erwachsenenfutter anders kombiniert ist. Dies ist besonders für das Knochenwachstum von großer Bedeutung. Man kann Defizite (Skelettentwicklung, Zähne ec.), die durch falsche Fütterung im ersten Jahr entstehen, leider im späteren Lebensalter nicht mehr wettmachen.
Sie können das Futter im Fachzoohandel oder hier beziehen: http://www.petsnature.de/
Ein Tipp für alle, die auch einen erwachsenen Hund haben und manchmal nicht verhindern können, dass der Welpe mitfrisst: Wir füttern unsere erwachsene Hunde mit Wolfsblut- Blue Mountain,- Green Valley oder -Wild Pacific. Diese Trockenfutter kann man gelegentlich auch Junghunden füttern, da sie getreidefrei sind und einen hohen Fleischanteil aufweisen.
Sie bekommen Wolfsblut im Online- Shop des Futtermittelherstellers:
oder im autorisierten Fachhandel.
Im ersten Lebensjahr sollte der Welpe oder Junghund möglichst wenig Treppensteigen oder gar zu längeren Wanderungen mitgenommen werden. Es gibt neben der vererbten HD auch eine erworbene HD, die sich durch Überbeanspruchung der Gelenke im Welpenalter einstellen kann. Dennoch braucht der Welpe/Junghund natürlich viel Bewegung und man sollte mehrmals täglich mit ihm spazieren gehen!
Und denken Sie bitte immer daran, dass Ihr Welpe noch keinen vollen Impschutz besitzt. Dieser ist erst ca. 2 Wochen nach der zweiten Impfung wirksam. Vermeiden Sie bis dahin unnötige Infektionsrisiken (fremde Hunde, Waldspaziergange usw.) und gewöhnen Sie den Welpen erst an die nahere Umgebung.
In den ersten Tagen ist sozialer und Körperkontakt zu seiner neuen Familie für den kleinen Hund besonders wichtig. Auch der Schlafplatz sollte anfangs möglichst im Schlafzimmer bei seinem neuen "Rudel" sein. Fühlt er sich in seiner neuen Umgebung sicher, kann ihm ein anderer Schlafplatz zugewiesen werden.
Rennen, Spielen und Toben fördert den sozialen Kontakt mit seinen neuen Familienmitgliedern. Ahnlich wie im Hunderudel muss er aber von Anfang an lernen, dass ein zu heftiges Zupacken oder Zwicken, das unter Welpen völlig normal ist, ein lautes, energisches "Nein" oder "Aua" und den Abbruch des Spiels zur Folge hat.
Das Zerbeißen von Gegenstanden gehört zum normalen Verhaltensrepertoire eines Welpen, muss aber in einer Wohnung natürlicherweise in Bahnen gelenkt werden. Dazu werden dem kleinen Hund abwechselnd z. B. Büffelhautprodukte oder anderes zum Nagen geeignetes Spielzeug gegeben. Dieses wird von Zeit zu Zeit weggenommen und gewechselt, damit der Welpe das Interesse daran behält.
Das Kauen unerlaubter Gegenstände wird durch ein lautes "Nein" kommentiert. Vorsicht! Nicht unmittelbar danach einen Kauknochen als Alternative anbieten, dies könnte vom Welpen als Belohnung seines Fehlverhaltens aufgefasst werden!
Es ist völlig falsch, einen Welpen für die Zerstörung eines Gegenstandes zu bestrafen, wenn dieser nicht während der "Tat" ertappt wird!
In schwierigen Fällen gibt es die Möglichkeit, Gegenstände, die immer wieder benagt werden, mit für ihn unangenehmen Duftstoffen (z.B. Deospray) zu präparieren.
Vorteil dieser "anonymen" Aktion ist, dass sie nicht sofort erfolgt und nicht mit uns in Verbindung gebracht wird.

Was Hänschen nicht lernt..."
Wichtig von Anfang an ist, dass nichts erlaubt sein sollte, was später verboten wird, denn was "Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmer mehr". Lassen Sie den Welpen also in der ersten Nacht nicht ins Bett, auch nicht, wenn er noch so sehr winselt. Ein bisschen weinen ist ganz normal und wird sich bald wieder legen. Ein kleiner Beardie ist sicher noch sehr kuschelig, doch ausgewachsen werden sie Platzprobleme im Bett bekommen. Der Welpe fühlt sich auch nicht alleingelassen, wenn Sie ihm sein Spielzeug oder von Ihnen getragene Wäsche mit auf seinen Platz legen. Bewährt hat sich auch ein tickender Wecker, der den Herzschlag der Mutter imitiert und eine Wärmflasche, die, unter die Decke gelegt, Welpenmamas Körpertemperatur nachempfindet.
Die Grundausstattung
Nach der Ankunft sollte der kleine Hund zwei Näpfe vorfinden. Diese beiden Behälter müssen bereits jetzt an den Platz gestellt werden, der auch in Zukunft für Fressen und Wasser vorgesehen ist. Auch sofortiger Zugang zu frischem Wasser ist nach der aufregenden Autofahrt ein Muss. Außerdem benötigt der kleine Beardie einen festen Platz, an den er sich zurückziehen kann. Vorerst reicht dazu eine Decke oder eine Schaumstoffunterlage. Später kann der Welpe einen Korb oder ein spezielles Hundebett erhalten, der oder das ihm durch den erhöhten Rand Schutz und Geborgenheit gibt.
Sein Name
Wichtig von Anfang an ist auch der Rufname des Hundes. Der in der Ahnentafel eingetragene offizielle Name muss natürlich nicht unbedingt der Rufname sein. Jeder Hund hört auf den Namen, mit dem Sie ihn von Beginn an ansprechen, und das innerhalb weniger Tage. Besonders gut eignen sich hierzu Worte mit kurzen Vokalen und der Endung i, y, wie Benni, Bonny usw.
Mit der Erziehung eines Welpen beginnt man vom ersten Tag an! Am Anfang neigt man im Allgemeinen dazu, dass man dem kleinen, süßen Wollknäuel, dass so unbeholfen und tollpatschig sein neues Zuhause erkundet, allzu viele Freiheiten zugesteht und sich über die Erziehung noch keinerlei Gedanken macht. Doch mit der Erziehung Ihres Beardie- Welpen müssen Sie vom ersten Tag an beginnen, denn jeder noch so kleine und süße Welpe ist ein "richtiger Hund" und befindet sich gerade jetzt in einer Entwicklungsphase, die sein späteres Verhalten prägt und in der er auch noch spielend lernt. Innerhalb weniger Monate wird aus diesem kleinen "Wollknäuel" ein stattlicher Vierbeiner. Verhaltensweisen, mit denen der Welpe seiner Familie anfänglich manches Schmunzeln bereitete, finden jetzt keinen Anklang mehr. Im Gegenteil, sie können sich als äußerst lästig und unangenehm erweisen. Das erste, was Sie Ihrem Welpen beibringen müssen, ist die Stubenreinheit und dass er auf seinen Namen hört. Dann muss der Welpe lernen, wie er sich innerhalb seines "Rudels", in diesem Fall ist es das Menschenrudel, verhalten soll. Dazu gehört unter anderem, dass er weiß, womit er spielen darf und womit nicht. Er muss lernen, dass er beim Spielen nicht in die Kleidung oder in Körperteile beißen darf. Auch das Anspringen muss man ihm rechtzeitig abgewöhnen, damit es später keine bösen Überraschungen gibt. Denn nicht immer ist der Hund sauber und man selbst trägt die ältesten Jeans. Weiterhin ist es wichtig, dass der Welpe lernt, dass er weder sein Spielzeug noch sein Futter dem Menschen gegenüber verteidigt. Er muss sich jederzeit alles wegnehmen lassen. Tut er das nicht, so fühlt er sich als der Ranghöhere im "Rudel". Das Wegnehmen lassen hat noch einen weiteren praktischen Nutzen. Hat der Hund einmal etwas Gefährliches im Fang, so können Sie ihm dies problemlos abnehmen. Fangen Sie behutsam und spielerisch mit der Erziehung des Welpen an.
Stubenreinheit
Wenn das Malheur mal passiert ist, gibt es immer noch Leute, die einen Welpen mit der Nase in seine Hinterlassenschaften stupsen. Das ist ungefähr das Dümmste, was man machen kann!! Mehr noch, es ist ein großer, folgenschwerer Unfug. Die Hundenase ist ein hochempfindliches Sinnesorgan, welches durch eine solche Handlung geschädigt werden kann. Der Besitzer muss sich klar machen, dass der Welpe nie aus Niedertracht in die Wohnung macht.
Der Welpe würde viel lieber draußen sein Geschäft erledigen, er weiß nur noch nicht wie. Das ,,Wie" dem Welpen beizubringen, ist Ihre Aufgabe und reine Trainingssache.
Wie wird der Welpe stubenrein?
Vorarbeit des Züchters in den ersten Lebenswochen
Schon bei uns werden die Welpen zur Reinhaltung ihres Lagers angehalten. In der Umgebung der Welpen wird auf äußerste Reinlichkeit geachtet. Die Welpenkiste und der Welpenraum werden ständig geputzt. In einer Raumecke werden Zeitungen ausgelegt, die als saugfähige Unterlage dienen, von den Welpen gerne als Hundetoilette angenommen und ständig gewechselt werden. Später haben die Welpen ausreichenden Auslauf, um mit fortschreitendem Alter ihr Geschäft auch außerhalb des Wohnbereiches erledigen zu können. Wir möchten damit erreichen, dass unsere Welpen schon von Anfang an auf die hygienischen Verhältnisse im Menschenrudel geprägt werden und lernen, dass uns Menschen eine ordentliche Umgebung wichtig ist. Das Vorbild der erwachsenen Hunde ist dabei nicht zu unterschätzen. Nimmt es schon der erwachsene Hund nicht so genau mit der Sauberkeit, werden die jungen Hunde seinem nachlässigen Beispiel natürlich folgen.
Die richtige Vorgehensweise bei der Sauberkeitserziehung
Grundsätzlich alle 2 Stunden und nach den Mahlzeiten und jedes Mal wenn der Welpe aufwacht, nimmt man den Hund nach draußen, übt sich in Geduld und lässt ihm ausreichend Zeit, sein Geschäft zu machen. Wenn der Welpe erfolgreich war, so lobt man ihn, wie großartig und unwahrscheinlich toll er das gemacht hat. Es wird ein regelrechter Aufstand der Begeisterung um diese Handlung gemacht.
Das prägt sich ihm ein. Anschließend nimmt man den Welpen wieder mit ins Haus. Für den Erfolg, wie schnell ein Welpe stubenrein wird, ist es ausgesprochen wichtig, diesen Fütterungs- und Bewegungsrhythmus in möglichst gleichen Zeitabständen einzuhalten.
Außerdem ist es von Bedeutung, dem Welpen seinen eigenen "Geschäftsbereich" zu verschaffen. Man führt ihn folglich immer an die gleiche Stelle, sozusagen auf sein Hundeklo. Schließlich muss er sich in seiner neuen Umgebung erst einmal orientieren und vieles ist so aufregend für ihn, dass er schon mal seinem Druck nachgeben könnte. Spürt man, dass er sich im Wohnbereich setzen will, darf man ihn auf keinen Fall hochreißen! Mit beruhigenden Worten nimmt man ihn auf den Arm und bringt ihn zu seinem Örtchen.
Falls nun doch ein Malheur passiert, weil man nicht schnell genug reagiert hat: ,,Nur Geduld!" Es ist sehr wichtig, dass man sich im Falle eines Falles beherrscht und nicht gleich zornig reagiert. Jedes Strafen würde der Welpe als Ärger darüber empfinden, dass er überhaupt gemusst hat. Folglich wird er sich dann in Zukunft in einem unbeobachteten Moment einen entlegenen Winkel in der Wohnung suchen und die Bescherung ist da!
Er folgert schließlich logisch aus unseren Handlungen und wird dann immer diese Ecken aufsuchen wollen. Damit haben wir den Grundstein für ein dauerhaftes Fehlverhalten gelegt.
Wenn man ihn "inflagranti" beim Absetzen seiner Notdurft erwischt, so sagt man ein strenges "NEIN". Der Welpe muss ja erfahren, dass das nicht erlaubt ist. Anschließend wieder ab zu seinem Örtchen.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, den Welpen morgens so früh und abends so spät wie möglich für sein Geschäft nach draußen zu bringen. Machen Sie ihn abends müde, damit er schnell lernt, durchzuschlafen. Ihr Welpe ist ein Rudeltier. Im Rudel ist er nie allein. Deshalb sollten Sie ihn nachts nicht irgendwohin aussperren. Alleinsein muss erst noch gelernt werden, am Besten erst wenn die Stubenreinheit zum größten Teil abgeschlossen ist. Lassen Sie ihn irgendwo in Ihrer Nähe, vielleicht in einer Hundebox, oder in einem Korb oder Hundebett, also irgendwo wo man ihn auch nachts hören kann und er gleichzeitig das Gefühl hat, er ist nicht allein. Dann wird er sich geborgen wissen und schneller die ganze Nacht durchschlafen. Außerdem können Sie ihn, wenn Sie ihn krabbeln hören, schnell nehmen und nach draußen führen, damit er da sein Geschäft verrichten kann.
Zeitaufwand, bis der Hund stubenrein ist
Wie lange es dauert, bis ein Hund stubenrein ist, liegt nur an der Beobachtungsgabe und dem Einfühlungsvermögen der Menschen, die sich um den Hund kümmern. Deshalb dauert es bei dem einen Hund eben nur wenige Tage und beim anderen 3 Wochen. Patentrezepte gibt es hierbei leider nicht. Erst wenn Ihr Hund 6-7 Monate alt und immer noch nicht stubenrein ist, haben Sie etwas falsch gemacht und können von einem Problem reden. Vorher kann immer wieder mal ein Malheur passieren.
Hund alleine lassen
Ihr Welpe ist noch sehr abhängig von Ihnen.
Er braucht Ihre Zuneigung, Ihr Lob und Ihre Gesellschaft. Während des vierten Monats wird er unter Umständen noch anhänglicher und beobachtet jeden Ihrer Schritte. Er folgt Ihnen bei jeder Gelegenheit dicht auf den Fersen. Wenn Sie kein anderes Haustier haben, kommt seine Abhängigkeit noch stärker zum Ausdruck und er hat möglicherweise große Schwierigkeiten, Sie aus seinem Gesichtskreis verschwinden zu lassen. Bei Menschenkindern nennt man das "Fremdeln".Spätestens jetzt müssen Sie ihm beibringen, die Abwesenheit von Menschen zu ertragen, sonst werden Sie später große Mühe haben. Es kommt darauf an, dem Welpen wissen zu lassen, dass Sie mit Sicherheit zurückkommen, wenn Sie weggehen und ihn alleine lassen.
Sie müssen ihn in mehreren Schritten entsprechend konditionieren, das heißt, daran gewöhnen, ruhig zu bleiben und sich still zu verhalten, auch wenn er von seiner Menschenfamilie (dem Rudel) getrennt ist. Das fängt man ganz langsam an, in dem man ihn mal kurz innerhalb der Wohnung alleine lässt, dann zurückgeht und lobt, wenn er sich gut benommen hat. Machen Sie es, wenn er sowieso vorn Spielen oder Spazierengehen müde ist.
Man soll zwar den Welpen mitnehmen, wann immer es möglich ist, um ihn an alle Arten von Situationen zu gewöhnen, aber Sie werden einmal damit beginnen müssen, ihn für kurze Zeit alleine im Haus zurückzulassen. Sie sollten dies auch tun, wenn Sie nichts Bestimmtes vorhaben. Gehen Sie einmal zur nächsten Straßenkreuzung oder fahren Sie zum Postamt oder tun Sie sonst irgend etwas, aber tun Sie es regelmäßig. Führen Sie auch jedes Mal dieselben Routinehandlungen durch, auch wenn Sie nur für zehn Minuten das Haus verlassen. Schließen Sie die Fenster oder Türen, schalten Sie das Licht aus, gehen Sie zur Garderobe, nehmen Sie sich einen Mantel oder Jacke, stecken Sie die Autoschlüssel ein, und nehmen Sie Ihre Handtasche, Ihre Mappe oder sonst etwas - eben das, was Sie normalerweise mitnehmen würden, wenn Sie mehrere Stunden fortgingen. Ihr Welpe wird schnell lernen, die Anzeichen dafür zu erkennen dass Sie das Haus verlassen wollen, auch wenn Sie sich je nach Jahres- oder Tageszeit etwas anders darauf vorbereiten.
Überlegen Sie sich also, was Sie normalerweise bei Abwesenheit von einigen Stunden tun würden. Versuchen Sie, alle Handlungsabläufe und Handgriffe zumindest für einige Wochen gewissenhaft zu wiederholen, bis Sie merken, dass Ihr Welpe bereit ist, Ihr Fortgehen zu akzeptieren.
Falls Sie ihn bis jetzt regelmäßig mitgenommen haben, kann er in Aufregung geraten, wenn Sie Ihre Vorbereitungen zum Fortgehen treffen. Richten Sie vielleicht deshalb in der Routine des Aufbruchs einige Worte an ihn, zum Beispiel ,,Nein, du kommst nicht mit! ,, oder einfach ,Du bleibst da". Es schadet nichts, wenn Sie sich von dem Welpen verabschieden, aber machen Sie das Tier nicht glauben, Ihr Fortgehen sei ein großes Ereignis.. Es genügt, wenn Sie einfach sagen; "Sei ein braver Hund" oder "Bis bald!"
Es ist wichtig, dass Sie tatsächlich weggehen. Glauben Sie nicht, Ihr Beardie merkt es nicht, wenn Sie sich nur in die Garage oder den Garten begeben. Er wird Ihre Nähe spüren und vielleicht glauben, dass er Sie durch sein Bellen oder Winseln zurückholen kann.
Die Ansicht, nach der es sinnvoll sein soll, draußen vor der Türe zu warten, um zu sehen, was passiert, und dann schnell zurückzugehen, um den Hund zu bestrafen, falls er bellt, ist Unsinn. Man bezeichnet das als ,,negative Bestärkung". Alles was Sie damit erreichen, ist nur, ihn für sein Bellen mit Ihrer Rückkehr zu belohnen. Weil es ihm vor allem um Ihre Zuneigung geht, wird er sich nicht einmal viel aus Ihrem Schimpfen machen! Wenn Sie zurückkommen, auch wenn Sie nur 10 Minuten fort waren, begrüßen Sie Ihren Hund fröhlich und lassen Ihn sofort hinaus. Sparen Sie sich eine ausführliche Begrüßung, bis er Gelegenheit hatte, sich zu erleichtern. Es könnte sonst sein, dass er vor lauter Aufregung uriniert.
Begrüßen Sie ihn immer fröhlich und gehen mit ihm ins Freie, bevor Sie sich mit irgendwelchen Problemen abgeben, die zwischenzeitlich entstanden sind. Ihr Heimkommen sollte immer ein freudiges Ereignis für Ihren Beardie sein. Damit es das auch für Sie ist, räumen Sie besser alles außer Reichweite, was er zerstören könnte, bevor Sie weggehen.
Das richtige Spiel mit dem Welpen
Das Wichtigste, wenn wir uns einen Welpen ins Haus nehmen ist, ein gutes Verhältnis zu ihm zu bekommen. Wir müssen ein Band knüpfen zwischen ihm und uns, ein Band auf der Basis gegenseitigen Vertrauens. Das heißt, der Welpe darf keine Angst vor uns bekommen. Dieses Band ist der Grundstein für ein schönes Zusammenleben, die Basis einer guten Zusammenarbeit. Dennochhat der Rudelführer eine Autoritätsperson zu sein und muss Grenzen setzen. Der Welpe soll uns respektieren.
Der Schlauere sind wir auch nie durch Handgreiflichkeiten, sondern nur, wenn wir dem Hund immer eine Nasenlänge voraus sind. Wir müssen ihm im täglichen Umgang zeigen, wer von uns klüger ist und ihm beweisen, dass wir in der Lage sind, einen Rudel zu führen.
Wie anders können wir das schaffen, als im richtigen Spiel? Spielen ist eine ernste Sache für ein junges Raubtier. Hier wird wichtiges Verhalten geübt und Grenzen werden ausgelotet. Absolut tabu sind Kampfspiele mit Körpereinsatz! Wir wollen beim Welpen keine Chance aufkommen lassen, er könnte uns besiegen. Er wird größer und wendiger werden und merkt vielleicht irgendwann einmal, dass er wesentlich schneller ist und uns wirklich besiegen könnte. Er wird dann auch in anderen Situationen prüfen, ob wir wirklich der bessere Rudelführer sind. Das führt zu Dominanz- Problemen und wir verlieren an Autorität.
Sollte er sich also im Spiel zu aggressiv zeigen, so gehen wir nicht auf sein Spiel ein, sondern brechen ab und interessieren uns nicht mehr für ihn oder lenken ihn ab. Durch die Förderung des Spieltriebs weckt man die Aufmerksamkeit und die Lernbereitschaft des Welpen. Im Spiel binden wir den Welpen an uns, indem der Reiz immer von uns kommt. Für den kleinen Hund muss es immer das Allerschönste bedeuten, zu uns zu kommen, mit uns etwas zu tun. Wenn wir ihn im Spiel oder beim Spaziergang zu uns rufen, geschieht das immer mit freundlicher Stimme, und wenn er dann kommt ist "Aktion" angesagt. Wir zücken ein mitgebrachtes Spielzeug oder ein Leckerlie und dirigieren den Kleinen mit diesen Mitteln schon jetzt auf die linke Seite, unsere spätere Fußseite. Das Spielzeug sollte so sein, dass wir es, während der Hund hineinbeißt, noch festhalten können. Wir reden freundlich mit ihm und lassen ihn so eine Weile neben uns herlaufen. Das macht er, weil er das lockende Teil ja erhaschen will. Von Zeit zu Zeit lassen wir es ihm, halten es aber fest während wir mit ihm spielen. Dann sagen wir ,,Aus" und nehmen es ihm wieder ab.
Er will natürlich nicht. Von oben greifen wir über die Schnauze. Mit Daumen und Zeigefinger unterhalb der Lefze hinter den oberen Fangzähnen wird ein Druck ausgeübt. Der Unterkiefer öffnet sich dann automatisch und Sie können den Gegenstand seitlich herausziehen.
So gewöhnen wir ihn von klein an daran, dass wir ihm alles wegnehmen können. Das Wegnehmen müssen wir frühzeitig mit dem Welpen üben. Wir nehmen ihm eine Sache ab mit dem Kommando "Aus" , schauen es uns an und geben es ihm wieder zurück. Sei es ein Knochen, ein Spielzeug, der Futternapf ein Leckerli oder etwas anderes. Die Ausbildung des Hundes im Spiel geschieht nur über den natürlichen Spieltrieb, Futterlob, Blickkontakt, Mimik und Körpersprache. Zum stärksten Trieb eines Hundes zählt der Selbsterhaltungstrieb, auch schon beim Welpen. Für die Ausbildung ist er ausschlaggebend. Er schlüsselt sich in folgende Unterpunkte auf:
Beutetrieb - Jagdtrieb - Spieltrieb - Futteraufnahme - Futterlob
Die Verständigung der Hunde untereinander mittels Blickkontakt und Körpersprache ist eingebunden in den Selbsterhaltungstrieb. Die Ausbildung funktioniert also nur im Zusammenspiel von Spieltrieb, Futterlob, Blickkontakt und Körpersprache. Man setzt also diesen Selbsterhaltungstrieb ein, vermeidet aber das Drücken des Welpen mit den Händen in eine gewünschte Position. Im gefestigten Rudel gibt es dieses Verhaltensmuster nicht. Im Rudel ist Handarbeit nur in begründeten Ausnahmefällen erlaubt, z.B. wenn der Ranghöhere seine Position behaupten muss. Dann drückt er den Untergeordneten mit Pfoten, Fang und Körperkraft zu Boden. Das löst dann Neidverhalten aus, welches unbedingt vermieden werden muss!