Pflege Notfallerkennung und Behandlung Giftige Pflanzen Das Gebiss
Die Fütterung der Welpen stellt eine hohe Anforderung an das Futter.
In seinem ersten Lebensjahr kann Ihr Welpe soviel wachsen, wie ein Mensch in den ersten 14 Lebensjahren. In diesem Stadium verbrennt der junge Hund eine enorme Menge an Energie für Wachstum und Spiel. Deshalb empfehlen wir ihnen, ihm eine optimale Nährstoffversorgung in dieser wichtigen Phase zu bieten. Jede Mahlzeit sollte daher die Nährstoffe in angemessener, ausgewogener Menge enthalten, die ihr Welpe für sein Wachstum braucht: wie z.B. Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe.
Wer seinen Welpen ein speziell für Welpen hergestelltes Futter gibt, braucht sich um keinen Futterzusatz zu kümmern. Der Welpe braucht dann nichts anderes, denn die Nährstoffe sind im Welpenfutter so dosiert, dass die Ration optimal dem wachsenden Organismus angepasst ist. Anders ist es, wenn man die Mahlzeit für den Hund selbst herstellt. Dann ist ein richtig dosierter Zusatz an Vitaminen und Mineralien unbedingt zu empfehlen.
Kontrolliertes Wachstum
Dem Welpen muss ein ausgewogenes Futter angeboten werde.
Falsche Sparsamkeit beim Futter verursacht garantiert hohe tiermedizinische Folgekosten im höheren Lebensalter.
Fütterung von Welpen und Junghunden:
Bis 3 Wochen ernähren sich die Welpen ausschließlich von der Muttermilch. Sie liefert ihnen ausreichend Nährstoffe, Vitamine und Mineralien.
Ab 3 Wochen bis zum Absetzen nehmen die Welpen schon kleine Mengen an Welpenfutter oder selbst bereiteten Welpenbrei neben der Muttermilch zu sich, um den erhöhten Nährstoffbedarf zu decken.
In der Zeit von 8-10 Wochen werden die Welpen vollständig von der Muttermilch entwöhnt und nehmen nur noch Welpenfutter zu sich. Ab da kommen die Welpen auch in ihr neues Zuhause. Es ist daher sehr wichtig, das Futter des Züchters weiter zu füttern, um die Gewöhnung der Welpen an die neue Umgebung zu erleichtern.
Bis ca. 1 bzw. 1,5 Jahre werden die Junghunde 2 - 3 mal täglich mit Welpen- oder Juniorfutter gefüttert. Am einfachsten ist es, Fertigfutter anzubieten, welches auf die Bedürfnisse der jeweiligen Wachstumsphase abgestimmt ist.
Ab ca. 1 bzw. 1,5 können die Hunde auf Futter für erwachsene Tiere umgestellt werden. Füttern Sie ihren Hund nur noch ein bis zwei mal täglich.
Bitte keine Futter aus dem Discounter oder dem Supermarkt!!
Darin sind oft große Mengen Getreide und gar versteckter Zucker enthalten. Auch die sogenannten hochwertigen Futter aus dem Fachhandel sind zwar teuer, doch sie unterscheiden sich nicht wesentlich in der Zusammensetzung. Lassen Sie sich nicht von den Werbeversprechungen täuschen und beschäftigen sich bitte unbedingt selbst mit den neusten Erkenntnissen der Hundeernährung.
Wenn Sie Ihren Hund falsch füttern, wird er mit Sicherheit im späteren Lebensalter von Zahn- Gelenk- und Stoffwechselkrankheiten betroffen sein. Auch die Skelettentwicklung des Junghundes kann erheblich darunter leiden. Sie können Ihrem Hund durch eine artgerechte Ernährung viel Leid in der 2.Lebenshälfte ersparen!!! ![]()
Bei der Fütterung sollten Sie folgende Dinge beachten:
Ob Sie Feucht- oder Trockenfutter bevorzugen, bleibt ihnen überlassen. Von der Qualität her gibt es kaum Unterschiede. Trockenfutter kann auch problemlos zu jeder Mahlzeit mit Feuchtfutter gemischt werden. Wir bevorzugen Trockenfutter und haben damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Es kann trocken oder mit Wasser, Biojoghurt oder magerer Fleischbrühe vermischt angeboten werden - ganz nach Geschmack des Hundes.
Futterumstellung:
Stellen Sie ihren Hund nicht abrupt auf ein neues Futtermittel um. Das alte Futtermittel sollte langsam ausgehen und durch das neue ersetzt werden. Achten Sie dabei genau darauf, dass Sie den Hund nicht „überfüttern".
Unter gar keinen Umständen darf gefüttert werden: 
- Schweinefleisch*, weder roh noch gekocht
- Wurstprodukte aus Schweinefleisch*
- Luftgetrocknete Salami aus Schweinefleisch*
- Fette, stark gewürzte Soßen
- Fette, scharf gewürzte Würste
- Fleisch, das durch Pökeln oder Räuchern haltbar gemacht wurde
- SÜßIGKEITEN – gleichgültig ob Schokolade(kann tödlich sein), Kekse, Kuchenreste, Schokoriegel
* Grund für das generelle Wurst- und Schweinefleischverbot ist die Aujetzky-Krankheit, eine Virusinfektion (auch bekannt als Pseudotollwut), die 100% tödlich für den Hund verläuft. Betroffen sind vor allem rohe Wurstprodukte und Schweinefleisch, da man bei Schweinen die Krankheit oft nicht erkennt und weil sie für den Menschen angeblich völlig (?) ungefährlich ist. Nach wissenschaftlichen Schätzungen sind ewa 70% aller Schweine Träger dieser heimtückischen Krankheit.