Elvis geht es wieder gut!
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Anteilnahme bedanken, die wir von so vielen Seiten erfahren durften.
Elvis hat mehrere Operationen tapfer hinter sich gebracht. Seine Rute ist leider noch nicht ganz verheilt.
Möglicherweise muss sie noch amputiert werden.
Er war inwischen zu Besuch in Heidenheim, genießt sein Leben und ist noch genauso frech wie früher.

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Eine sehr, sehr traurige Geschichte…..

Unsere Tochter ist Lehrerin und arbeitet und wohnt mit ihrem Freund in einem schönen Bauernhaus in einem Vorort in Singen am Bodensee.
Vor etwa 5 Monaten holten sie sich einen jungen verschmusten Kater aus dem Tierheim in Singen.
Elvis ist lieb, sehr zutraulich, fährt gerne Auto und liebt Menschen über alles.
Am Mittwoch, den 29.07.2009 kam das Katerchen abends nicht mehr nach Hause. Auch am folgenden Tag war keine Spur von ihm zu finden.
Erst am Abend stand er apathisch und steif vor der Terrassentür. Er reagierte auf nichts mehr. Er sah sehr abgemagert und eingefallen aus. Als er dann ein paar Schritte gelaufen kam, war schon deutlich zu sehen, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Seine Rute hing einfach nur herunter und er zog sein rechtes Bein nach.
Unsere Tochter dachte sofort an einen Autounfall, packte Elvis in die Transportkiste und fuhr mit ihm zum Tierarzt.
Es war 21:30 Uhr.
Das Bauchfell wies einen sehr langen Riss auf und alle Organe und Gedärme waren unter den Brustkorb gerutscht. Die Rute des Kätzchens war gebrochen und im Brustbereich konnte man eine Gewehrkugel erkennen.
Elvis musste sofort notoperiert werden.
Nachdem das Fell für die Operation rasiert war, war ein riesiges Hämatom am kleinen Körper des Katers zu sehen.
Elvis hat die Operation überstanden und ist leider noch immer nicht außer Lebensgefahr.
Sollte sich sein Zustand stabilisieren, muss seine Rute amputiert und die Gewehrkugel aus der Brust entfernt werden.
Folgender Tathergang ist nach den Erfahrungen des Tierarztes sehr wahrscheinlich: Auf den kleinen Kater wurde erst mit einem Luftgewehr geschossen, anschließend mit dem Fuß eingetreten und dann am Schwanz durch die Luft gewirbelt.
Tatsache ist, das Katerchen wurde von einem erbarmungslosen Tierquäler schwer misshandelt.
Das heißt, in dem beschaulichen Ort am schönen Bodensee läuft jemand mit einem Luftgewehr herum und schießt auf hilflose Tiere.
Wir hoffen sehr, dass irgendwann jemand den richtigen Hinweis geben kann und der Tierquäler zur Rechenschaft gezogen wird!!!
Die Tierschutzorganisation PETA hat eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgesetzt.
Das schlimme Schicksal von Elvis kam inzwischen im Südkurier und erschien als Leitartikel der Wochenzeitung von Hilsingen.