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JUST NATURAL


TEIL 1:

Ich (Claudia 21) lebe schon seit 4 Monaten mit einer Freundin Jessy (19) zusammen. Wir verstanden uns immer schon sehr gut, sind ja auch schon jahrelang befreundet, nur ur plötzlich wird sie immer öfters depressiv und fährt jeden ohne Grund an. Anfangs versuche ich ihr noch gut zu zureden, doch genützt hat das auch nichts. Kein wunder dass dieses Verhalten irgendwann auch mir auf die Nerven geht und ich schreie sie wie schon so oft mal wieder an "Kannst du dich nicht mal zusammen reißen? Was ist mit dir los?" "Ach lass mich doch endlich in Ruhe!" Oft weiß ich nicht mal mehr den Grund warum wir uns andauernd stritten. "Gut dann geh ich halt jetzt und lass dich alleine. Vielleicht denkst du einmal darüber nach, dass du manchmal ganz schön verletzend sein kannst!" Ich schnappte mir meine Jeansjacke schlüpfte in meine Sneakers und rannte aus der Wohnung. In München irrte ich durch die Straßen, dann ging ich zum Englischen Garten!
Plötzlich stieß ich mit jemandem zusammen. "Sorry, I didn’t see you!" (so von da an mach ich dann wahrscheinlich alles auf Deutsch, weil es ja leichter ist…) gibt er süß von sich! Ich schaute auf und sah die wunderschönen blauen Augen. "It’s okay." gab ich von mir und wollte weitergehen, da ich schrecklich aussah und noch immer am heulen war. Der Typ drehte sich schnell um und lief mir hinterher. Er hielt mich am Arm fest. "Willst du mitkommen zu mir nach Hause? Du siehst schrecklich aus! Dann kannst du dich erst mal beruhigen." Er lächelte mich dabei so süß an, dass ich nicht nein sagen konnte, und es war mir jetzt auch ziemlich egal, ob es gefährlich ist oder nicht, ich ging einfach schweigend neben ihm her. "Wie heißt du eigentlich?" "Ich heiße Claudia, und du?" "Ben" Na toll, war das Gespräch schon wieder zu Ende? Nein ich hatte mich getäuscht ;) "Warum weint so ein hübsches Mädchen wie du eigentlich?" Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, denn ich war etwas verlegen. "Oh, also dass ist so, ich hatte mal wieder Streit mit meiner Mitbewohnerin. Weißt du sie ist in letzter Zeit so depressiv und ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann!" "Oh, dass klingt ja nicht gut." "Tja, wir werden ja sehen. Und was machst du hier ganz alleine?" "Da die anderen noch schliefen und ich an diesem schönen warmen Sommertag mal spazieren gehen wollte, bin ich halt alleine losgegangen." "Welche anderen?" kam es jetzt von mir wie aus einer Pistole geschossen! Ich schaute ihn erschrocken an. "Ach nur meine Kumpels Josh, Patrick, Michael und Marc. Keine Angst wir beißen nicht!" Ich musste lachen und Ben grinste.
Als wir dann endlich beim Haus ankamen, sperrte er die Türe auf, und ging hinein. Wir betraten die Küche, wo alle vier beim Frühstück saßen. Als ich sah, wie sie da nur in Boxershorts saßen, musste ich mich schon zusammen reißen, damit mir nicht die Kinnlade runter fiel oder vielleicht die Augen raus fallen. *g*
Sie begrüßten mich freundlich, und fragten mich aus (da ich ja noch immer schrecklich verheult war – ich hatte ja erst aufgehört zu weinen als ich Ben traf). Als ich ihnen auch die Story erzählt hatte, meinte Marc frech "Ich habe da die perfekte Lösung. Wir kommen jetzt alle mit zu dir und wir sieben verbringen einen ganzen Tag miteinander. Du wirst sehen, danach ist deine Freundin wie ausgewechselt!" Ich musste lachen, denn er hatte es eigentlich ernst sagen wollen, doch seine Anmache war zu komisch. Marc schaute mich schon fast beleidigt an, als ich sagte "Okay, dass können wir echt machen! Und wenn ich keine Veränderungen merke, dann gnade dir Gott!" Diesmal fingen sich die anderen Jungs nicht mehr vor lachen ein (außer Marc natürlich, der war nun etwas verängstigt *lol*)

Als ich die Wohnungstüre aufmache, hörte ich schon wie der Fernseher lief und ging in Jessys Zimmer. Sie lag auf dem Bett und sagte nur kurz "hi" um weiter TV schauen zu können. Sie merkte zuerst gar nicht, dass sie 5 Jungs verwirrt anstarrten. Sie schrie auf und fragte mich, woher ich denn diese Jungs her habe. Ich lächelte "Dank deinen Aggressionen bin ich mit Ben – dem großen Blonden da – zusammen gestoßen und nun hab ich noch seine Kumpels mitgebracht!" Jessy und ich machten uns noch schnell frisch, dann wollten die Jungs mit uns ein Eis essen gehen. "Mädels jetzt kommt endlich, wir bekommen schon Hunger und außerdem seid ihr doch eh hübsch genug!" kam es schon jammernd von Josh. Ich kam aus meinem Zimmer und strecke ihnen die Zunge raus. Nach fünf Minuten konnten wir endlich gehen. Wir bestellten uns etwas und kamen ins quatschen. Na ja wir lachten eher die ganze Zeit, aber ist ja egal. Ich saß neben Michael und Patrick und währenddessen ich so in Gedanken versunken vor mich hin dachte, beobachteten sie mich still. Plötzlich gab mir Michael einen Schlag auf den Hinterkopf (natürlich keinen festen Schlag…) und ich schrie auf. Nun brachen wieder alle in Gelächter aus und ich hatte mich schön blamiert. Na ist ja mal wieder typisch, normalerweise ist Jess immer die tollpatische, doch diesmal vor fünf gutaussehenden Jungs, musste ich mal wieder dran glauben. So gegen 14 Uhr gingen wir wieder zu uns Mädels in die Wohnung, obwohl da ja nicht so viel Platz war, und wir eigentlich auch in ihr großes Haus gehen wollte, weil wir hatten es ja noch nicht mal gesehen… wimmelten sie ab und meinten "Ne ne, bei uns ist es so unordentlich und wir wollen unser Haus nicht so zeigen, und überhaupt ist es ja weiter weg!" Echt ne tolle Ausrede, 2 Gassen weiter ;) aber wir dachten uns nichts dabei und nahmen es zur Kenntnis.

Wir saßen auf der Couch und da wir nicht alle drauf Platz hatten, saßen ich und Jessy außen auf der Lehne, und bei mir saß Michael und auf Jessys Seite saß Patrick. Wir hatten sehr viel Spaß. Plötzlich nahm mich Michael auf die Schoß und meinte "ich konnte nicht mehr länger mit ansehen, wie du dich da verkrampft auf die Lehne setzt." Ein tolles Argument, womit er leider recht hatte. Patrick folgte Mikes Beispiel und nahm Jess auf seinen Schoß. Wir grinsten uns einen ab und quatschen weiter! Am Abend läutete plötzlich Joshs Handy und man verstand nur "muss das sein? ... heute schon wieder? … also okay, bye" Josh fing zu den Jungs an "Boys, wir müssen los, Mark (Mark mit "k" ist einfach jetzt der Marc P. okay?) hat angerufen. Wir haben noch einen Termin!" Alle sahen ihn geschockt an. Sogleich fragte ich auch schon "Welchen Termin?" Da fing Ben an "Also es ist so, wir fünf Jungs sind eine Band namens Natural!" "Echt? Verarscht ihr uns jetzt?" fragte nun Jess. Ich stand auf und wusste nicht was ich sagen sollte. Michael stand auch auf und kam auf mich zu "Bist du jetzt böse auf uns? Weil wir euch nichts erzählt haben?" "Na ja" "Aber weißt du, wir wollten endlich mal Leute kennen lernen, die uns nicht als ‚Natural’ kennen, und uns als normale Menschen ansehen!" "Ich verstehe schon, aber wann hattet ihr vor, uns von eurem Glück zu berichten?!" Marc meinte locker "Wir wollten euch zuerst mal besser kennen lernen und hätten euch spätestens in einer Woche bei einem Konzert von uns mitgenommen." Ich verdrehte die Augen und fragte nach, wann sie also losgehen müssten. Josh wurde traurig und meinte, jetzt gleich. Na toll…
also verabschiedeten uns noch ganz lieb von den Jungs und danken ihnen für diesen tollen Tag und tauschten noch Handynummern aus. Jetzt verstand ich warum sie nicht zu ihnen zum Haus wollten, wegen den ganzen Fans. Ist ja klar!
Als die Türe zuging, rannten wir zum Fenster und als wir ganz sicher waren, dass die Jungs weit genug weg waren, fingen wir an zu schreien und vielen uns um den Hals. Jess begann zu reden "Pat ist ja so süß! Ich glaube ich sterbe. Diese blauen Augen und dieser Blick! Ich verstehe mich super mit ihm, obwohl ja alle sehr nett sind und echt in Ordnung die Bande, die du da mal wieder nach Hause gebracht hast!" "Ja ja, ich weiß. Ich hab halt nen super Geschmack, denn wenn gutaussehende Jungs in der Umgebung sind, fällt mir immer was ein!" *g*
Wir guckten noch ein bisschen fern, doch irgendwann waren wir doch ziemlich müde und legten uns schlafen.

Am nächsten Morgen wurde ich durch einen Anruf von Ben geweckt "Hi Bella! Gut geschlafen? Ich hoffe ich habe dich nicht aufgeweckt." "Du hast mich zwar aufgeweckt, aber solange DU mich aufweckst, macht mir das nichts." "Oh, das freut mich zu hören, vielleicht komm ich noch mal darauf zurück!" "Was gibt’s? Warum rufst du eigentlich an?" "Also wir, ich und die Jungs haben heute nur Tourproben, also wenn ihr wollt, könnt ihr ja zu uns kommen. Du weißt ja wo unser Haus liegt, aber lass dich von den Fans nicht beunruhigen!" "Ja okay, wir kommen so in einer Stunde! Bis dann." "Bye".
Ich stand auf und ging in die Küche, da kam mir auch schon eine strahlende Jess entgegen und ich dachte mir "da hat mir Marc aber nicht zu viel versprochen!" Ich lächelte sie zufrieden an und wir frühstückten. Ich erzählte ihr die guten News und wir machten uns schnell fertig.

So gegen 11 Uhr waren wir dann endlich bei Natural am Haus. Es waren so um die 20 Girls draußen und ich und Jess konnten nur grinsend den Kopf schütteln. Wir gingen dann hinein und wurden von allen herzlich begrüßt. Uns wurde Mark vorgestellt, er schien ganz nett zu sein. Aber dass er uns gestern so früh die Jungs entrissen hatte, verzeih ich ihm nie *lol*
Wir gingen ihnen hinterher in den Proberaum und setzten uns auf die Couch, die gleich neben dem Keyboard von Josh stand. Die Jungs fingen an zu spielen und als sie zu ‚Put your arms around me’ kamen, schauten wir (ich und Jess) uns erstaunt an. Dieses Lied kannten wir zu gut! Patricia, eine Freundin von uns, 22, ist verrückt nach diesem Lied und auch die Jungs fand sie süß. Jetzt wussten wir es wieder! Sie hatte uns sogar mal ein Foto von ihnen gezeigt. Wir fingen an zu lachen, denn wie konnten wir Pati nur vergessen!?! Als wir uns wieder einkriegten, fingen sie einen neuen Song an. Er verzauberte mich gleich vom ersten Takt an und als dann noch Ben sang "I lived a long life, to get to where I am right here. I walked a long road, just the wind trough my hair, all I had was a smile…" Oh mein Gott, diese Stimme, dieses Lied, es war einfach traumhaft! Ich bekam große Augen. *g* Die Jungs hatten echt was drauf, und als sie uns den Song ‚Human being Human’ vorsangen, klatsche ich begeistert, denn dieser Song war auch einfach wie geschaffen für mich.
Nachdem sie endlich fertig waren gingen wir ins Wohnzimmer und setzten uns auf die Couch mit einer Cola in der Hand. Ich erzählte nur, wie begeistert ich war und Jessy bejahte alles brav! Nach einer Weile gab Michael lachend von sich "Ja, ist ja gut. Wir wissen es schon!" Darauf bekam Michael ein Kissen ins Gesicht und es begann eine wilde Kissenschlacht zwischen Boys und Girls. Wer gewann natürlich – die Boys! War ja auch ein unfaires Spiel! Als wir endlich genug hatten bzw. wir Mädchen mussten aufgeben, gingen wir in die Küche und machten uns Pizza. Ich aß nur die Hälfe auf und starrte auf den Teller. Ich hatte keinen Hunger mehr. Marc sah das, und fragte mich auch gleich besorgt "Claudia was ist denn los? Bist du etwa schon satt?" Ich nickte nur und lächelte freundlich. Er nahm sich meinen Teller und meinte lachend "Bei und wird gegessen, was auf den Tisch kommt!" Alle brachen in Gelächter aus. Wir standen dann alle auf und setzten uns wieder ins Wohnzimmer. Dort schalteten wir das TV ein und guckten ein bisschen fern. Ich war natürlich wie so oft in Gedanken versunken, denn wenn mich was nicht interessierte, schaltete ich meist ab! Ich machte mir Gedanken über die letzten zwei Tage. Jessica hatte sich wirklich total verändert und ohne die Jungs wäre das nie passiert. Ich bin froh mit Ben zusammen gestoßen zu sein. Sie sind alle so nett! Diesmal war es Ben der mich aus meinen Gedanken riss, denn ich hatte langsam das Gefühl, beobachtet zu werden, und so war es auch. Ben grinste mich von der Seite an und ich schaute nur verwundert, musste aber dann doch auch lächeln, als ich Bens süßen Blick länger betrachtete. Ben deutete, dass ich mal kurz mit ihm raus sollte, und so stand zuerst er auf, dann kam ich ihm auch schon nach. In der Küche meinte er dann, wir sollten lieber in sein Zimmer gehen, da er mit mir unter vier Augen reden wollte. Er klang so ernst, also dachte ich mir nur "Oh Gott, hoffentlich nichts Schlimmes...

TEIL 2:

… Er schloss hinter sich die Türe und ich setzte mich aufs Bett. Er setzte sich neben mich und blieb eine Weile stumm. "Also?" fragte ich ihn vorsichtig. Er räusperte sich und fing an "Warum ich mit dir alleine sein wollte ist… also… weil weißt du, da im Park damals, also…" "Ben komm, sag endlich was du sagen willst, so schlimm kann es ja nicht sein!" obwohl ich schon fast ahnte, was er mir sagen wollte. "also da hab ich mich sofort in dich verliebt!" So nun war es raus. Ich fing an zu grinsen und umarmte ihn. Dabei flüsterte ich ihm ins Ohr "Ich mag dich auch sehr gern!" Ben strahlte, jedoch hätte er sich glaube ich, eine schönere Antwort vorgestellt. "Aber bitte lass uns nichts überstürzen!" meinte ich noch schnell. Er kam mit seinem Kopf immer weiter zu mir und begann mich zärtlich zu küssen. Ich genoss den Augenblick, doch dann brach ich ab mit den Worten "Ich glaube wir sollten wieder mal zu den anderen runter schauen."

Wir standen auf und gingen hinunter. Die anderen saßen noch immer vor der Klotze. Ich fragte gut gelaunt "Na habt ihr uns vermisst" "Ne kein bisschen" kam es von den anderen, wie aus einem Mund. Das ließ ich natürlich nicht auf mir sitzen und schmiss ein Kissen nach den Jungs. Und wieder lieferten wir uns eine heiße Kissenschlacht. Ben war inzwischen in die Küche gegangen, um sich was zu trinken zu machen. Plötzlich stellte mir Michael seinen Fuß in den Weg und ich fiel nach hinten um und landete unsanft auf den Boden. Trotz der kurzen Schmerzen im Rücken, lachte ich mich schlapp. Mike kam zu mir, setzte sich auf mich drauf und sagte "So, nun hab ich dich endlich. Du entkommst mir nicht mehr!" Ich prustete los. Jetzt schaute mir Michael tief in die Augen und ich beruhigte mich wieder. Er sah mich so verliebt an, und ich konnte nichts machen. Er war ja etwas stärker als ich und deshalb hatte ich auch meine Mühen mich von ihm zu befreien. Ich achtete gar nicht mehr was Jess und die restlichen Jungs machen, ich versuchte einfach nur von dem Deppen los zu kommen. Plötzlich kam Ben mit einem Glas Cola in der Hand, was er jedoch gleich fallen ließ, als er mich und Michael so sah. Wir erschraken alle fürchterlich und Michael sprang auch sogleich auf und fragte was los sei. Ich wusste wohl als einzige, was Ben jetzt dachte. Er entschuldigte sich und ging hoch. Ich wollte schon nach, jedoch traute ich mich nicht, jetzt hochzugehen. Danach fragte ich Jessy "Süße! Ich will dich ungern von den Jungs wegreißen, aber ich würde schon gern nach Hause gehen und überhaupt können wir dann auch gleich Pati einladen!" Jess sah meinen flehenden Blick und gab schließlich nach. Wir verabschiedeten uns von den Vier, da Ben ja nicht runterkam.

Zu Hause erzählte ich ihr dann, was da mit Ben passiert ist und sie konnte den Mund nicht mehr zu bekommen! Wir riefen bei Pati an und fragten sie, ob sie nicht Lust hätte, bei uns vorbeizuschauen. Sie sagte zu und keine halbe Stunde später, war sie auch schon bei uns.

"Hallo Süße! Wie geht’s dir? Komm doch erst mal rein?" Pati betrat unsere Wohnung und wir machten es uns im Wohnzimmer gemütlich. Als sie uns alles erzählt hatte, was in den letzten Tagen vorgefallen sei, fragte sie neugierig "Und was ist bei euch so vorgefallen?" Jessy und ich fingen beide gleichzeitig breit zum Grinsen an und erzählten ihr abwechselt im kleinsten Detail was wir mit den Jungs erlebt hatten. Na gut, das was mir mit Mike und Ben passiert ist, ließen wir aus, denn sonst würde mir Pati vielleicht gleich an die Gurgel springen. L

Sie ist ja total verliebt in Josh und wir machten ihr den Vorschlag, auch mal mitzukommen, wenn die Jungs nichts dagegen hatten. Sie stimmte zu und fuhr danach wieder nach Hause. Sie hatte noch keine eigene Wohnung, und wohnte noch bei ihren Eltern. Wir überlegen uns schon, ob wir sie vielleicht in unsere Wohnung nehmen sollten, waren uns aber noch nicht sicher darüber. Denn unsere Wohnung ist auch nicht gerade die Größte!

Der nächste Tag war ein Montag, also hieß=20 es wieder arbeiten gehen. Jessica und ich arbeiten ja in einem Büro, wo wir auch sehr viel englisch sprechen mussten, was uns natürlich sehr freute, da wir englisch liebten. Die Arbeit war sehr stressig, jedoch blieb sie uns nicht erspart. Wir verdienten ja auch genug damit *freu*

Wir mussten nur mehr zwei Wochen arbeiten gehen, dann hatten wir ne Woche Urlaub! Wir konnten es beide schon gar nicht mehr erwarten. Ich dachte den ganzen Tag nicht mehr an die Jungs, mir blieb auch keine Zeit dazu, aber als wir abends nach Hause fuhren, rief uns Marc an. Er fragte uns, ob wir morgen Zeit hätten, bei ihnen vorbeizuschauen. Ich erklärte ihm, dass wir leider arbeiten gehen mussten, und so erst gegen 17 Uhr Zeit hätten. "Oh das ist schade! Na ja wenn ihr nicht zu müde seid, könnt ihr ja noch bei uns vorbei schauen. Okay?" "Ja okay, wir kommen. Also bis dann. Bye!" "Bye!" Wir legten auf und ich berichtete Jess von den Neuigkeiten. Sie war begeistert, jedoch fiel ihr die Geschichte mit Ben und Michael wieder ein. "Was willst du jetzt wegen Ben und Mike tun?" Ich sah zu Boden "Ich weiß es nicht!" "Am besten ist, du überdenkst heute mal in aller Ruhe, wer dir mehr bedeutet und beredest das morgen mit beiden, ja?" Ich nickte "Du bist die Beste! Danke für deinen Rat." "Dafür bin ich doch da." Wir gingen jeder in sein eigenes Zimmer und ich legte mich aufs Bett. Ich dachte nach. Wer würde mir ein besserer Freund sein? Michael oder Ben, ich war mir unsicher und dachte eine Weile nach. Dann fiel mir ein, dass Michael ja noch gar nicht einmal gesagt hatte, ob er überhaupt in mich verliebt ist, und so blieb mir nichts anderes über, als zu warten.

Dienstag, 17 Uhr… wir kamen bei Natural an und wurden freundlich von den Jungs begrüßt. Ich sah Bens traurigen Blick und wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Ich beschloss, erstmal mit Michael in aller Ruhe zu reden. "Michael! Könnte ich mal in aller ruhe alleine mit dir reden?" fragte ich Michael unsicher mit einem flehenden Blick. Er nickte und lächelte mich an. "Wie wäre es, wenn wir kurz einen Spaziergang machen?" "Aber was ist, wenn dich die Fans sehen?" "Keine Sorge. Das funktioniert schon." Damit gingen wir beide aus dem Haus. Beim englischen Garten angekommen, setzen wir uns auf eine Bank. "Michael!" "Ja Claudia?" "Ich wollte mit dir reden, weil…" "Weil?" "Ach Mike, das ist nicht so einfach!" "Bist du in mich verliebt?!" Ich sagte nichts. Ich wusste es ja selber nicht, aber als er diese paar Worte ausgesprochen hatte, wurde mir bewusst, ich empfand wohl doch was für ihn. "Ich wollte ja eigentlich auch mit dir reden." Ich sah erstaunt auf. "Warum?" "Weil ich total in dich verliebt bin und hoffe nur, dass du das selbe für mich empfindest." "Ja das tue ich." …Mein Entschluss stand fest, ich wollte mit Michael zusammen sein. Das war eine spontane Antwort und ich dachte mir, sie wäre dann wohl auch die Richtige gewesen. So leid es mir für Ben auch tat, aber er wird sich schon wieder einkriegen. Ob Michael schon von dem Vorfall gestern erfahren hatte? … Michael schaute mir tief in die Augen und streichelte mir mit einer Hand über meine Wange. Er kam mir immer näher und küsste mich schüchtern. Als sich unser Lippen wieder trennten, lächelten wir uns glücklich an. Er nahm meine Hand und streichelte mir sanft über meinen Handrücken. "Michael? Ich wollte dir noch eine Sache erzählen, bevor du sie von anderen Leuten hörst! Und ich hoffe du bist jetzt nicht sauer!" "Schieß los, so schlimm kann es ja wohl nicht sein." "Also ich habe Ben vor einigen Tagen geküsst, als wir bei euch waren. Aber der Kuss hatte nichts zu bedeuten. Ich möchte nur mit dir zusammen sein. Ich war mir noch nicht über meine Gefühle im Klaren. Bitte verzeih mir!" Michael stand auf und ging an das Seeufer. Ich folge ihm und blieb neben ihm stehen. "Bitte. Es war doch gerade alles so schön. Ich wollte dir das nur sagen, damit du es später nicht von jemanden anderen erfährst!" Michael kam zu mir und umarmte mich von hinten. Er legte seinen Kopf auf meinen und schaukelte hin und her. "Ist schon okay. Ich glaube dir ja!" Ich war so erleichtert, dass ich mich schnell umdrehte und Michael ein Bussi auf die Wange drückte.

Wir beschlossen wieder zum Natural Haus zu gehen und machten uns auf den Weg. Wir hielten Händchen und alle freuten sich für uns, doch Ben stand sauer an der Türe gelehnt. Ich ging zu ihm, und er meinte "Es ist schon okay. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Wir bleiben Freunde, ja?" "Wirklich?" "Ja, gib mir nur etwas Zeit!" "Ich hoffe du kannst mir verzeihen. Ich mag dich sehr, aber da ist nicht mehr als Freunde." "Ich verstehe schon. Jetzt geh wieder zu Michael, er wirft mir schon so flehende Blicke zu" "Danke" ich umarme Ben noch schnell und gehe mit Michael auf sein Zimmer. Wir setzen uns aufs Bett und schauen uns erst mal lange an, bevor wir uns wieder küssten. Den restlichen Abend verbrachten wir ruhig auf seinem Zimmer und redeten auch viel, über die Zukunft und so Zeugs. Um 22 Uhr war ich dann aber doch sehr müde, und fragte Michael, ob es ihm was ausmachen würde, wenn ich jetzt gehe, da wir ja morgen auch arbeiten müssten… Wir gingen also runter ins Wohnzimmer wo nur mehr Patrick und Jessy saßen. Patrick hatte den Arm um Jess gelegt und ich musste breit grinsen. Michael gab mir einen leichten Stoß in die Seite! J

Beim Verabschieden von den beiden Jungs fragte ich sie noch, ob den nächstes Mal eine Freundin mitkommen dürfte. Sie hatten nichts dagegen also machten wir uns glücklich auf den Nachhauseweg.

Die nächsten Tage waren sehr stressig, aber irgendwie haben wir sie doch überstanden. Also Patrick und Jess waren mittlerweile ja auch schon zusammen, was für unsere Telefonrechnung auch nicht gerade gesund war *lol* Endlich war es Samstag und wir konnten wieder zu den Jungs. Wir standen schon extra früh auf, was für zwei Langschläfer schon etwas ungewöhnlich ist, aber na ja, was macht man nicht alles für seine Freunde?!?! Diesmal hatten wir Pati noch dabei und wir wollten mit den Jungs heute mal raus. Nicht nur doof im Haus "rumhängen" das wird auf Dauer auch langweilig, also beschlossen wir wieder mal zum englischen Garten zu gehen… aber soooo weit weg, damit uns keine Fans entdecken J sonst wäre das eine Katastrophe =)

Pati verstand sich auch super mit den Jungs und da ich wusste, wie sehr sie Josh mag, dachte ich mir, ich spreche ihn vielleicht mal auf sie an! Jedoch machte ich mir weniger Gedanken über die anderen, denn ich lag sozusagen mit dem Kopf in Michaels Schoß, sodass wir uns tief in die Augen schauen konnten. Jess und Pat wollten unbedingt baden, da beide totale Wasserraten sind, also gingen sie schon Hand in Hand in Richtung See. Pat sprang sofort hinein, doch Jess stand noch etwas unsicher am Rand und lächelte unbeholfen. Pat sah das, und da er wieder mal etwas gemein sein wollte, spritzte er sie mit Wasser an, sodass sie sowieso schon ins Wasser kommen konnte. Sie schaute ihn gespielt sauer an, und er setzte seinen Hundeblick auf. "Und was bekomme ich als Entschädigung?" "Wäre ein Kuss okay?" "Na ja ich weiß=20 nicht, nur einer?" Schon hatte Jess das gesagt, zog Pat Jess an sich und hielt sie ganz fest. Sie küssten sich leidenschaftlich und achteten gar nicht mehr darauf, was um sie herum passierte. Auch nicht, als ich und Michael auch schon ins Wasser kamen. Ich tauchte Jess unter und Michael übernahm Patrick. Das war echt zu doof, wie die da guckten, aber schließlich nahmen sie leider Rache und wir mussten dran glauben. Nach einiger Zeit wurde uns das doch zu blöd und wir gingen raus. Ich grinste Michael von der Seite ganz hinterhältig an, doch er verstand nicht, also machte ich mich alleine auf den Weg und warf mich sozusagen auf Ben, der gerade in einem Gespräch mit Josh und Pati vertieft war. Er schrie auf und ich bekam mich vor lauter Lachen gar nicht mehr ein. Plötzlich stand er auf und lief mir hinterher. Diesmal war ich diejenige die schrie, aber eigentlich nur vor lauter Lachen und Spaß. Ben war dicht hinter mir, als ich jedoch stoppte und vor Schmerz schrie, blieb er abrupt stehen und fragte besorgt "Was ist los? Was ist passiert?"

TEIL 3:

Michael der das alles zuerst lächelnd mitverfolgte, kam besorgt zu mir gerannt. Ich humpelte mit einem Fuß auf Michael zu, der mich gleich in seine Arme nahm und zur Decke trug. Alle fragten besorgt, was passiert sei, jedoch wusste ich das ja selber noch nicht. Ich schaute auf meinen Fuß, und sah, dass ich auf eine Wespe getreten war. AU! So was konnte verdammt wehtun. Michael und ich beschlossen nach Hause zu fahren, um meinen Fuß zu behandeln. Michael trug mich zwar zum Auto, aber ich genoss es J

Zu Hause angekommen verband er mir liebevoll meinen Fuß. "Du bist so lieb, wenn du dir Sorgen machst!" "Hey Mausal, du sollst mich nicht von meiner Arbeit ablenken." "Das tu ich doch gar nicht!" "Oh doch" "Oh nein" "Oh doch" "Du bist echt kindisch!" "Und du bist blöd!" Michael sah mich entsetzt an. "Hey das war doch nur ein Scherz, dass weißt du doch?" Er spielte auf beleidigt, also richtete ich mich auf und setzte mich auf seinen Schoss und küsste ihn leidenschaftlich. Ich graulte seinen Rücken, was er besonders gern hatte und schon war alles vergeben und vergessen. *lol*

Plötzlich kamen alle anderen Jungs und meine Girls rein. "Krankenverpflegung nennt man das heutzutage? Wow dann geh ich auch schnell mir ein Bein brechen!" sagte Josh frech, als sie in der Tür standen. Na dieser Kommentar musste ja jetzt wieder sein. Alle bogen sich nur so vor lachen.

Da kam auch schon Mark herein "Hey Jungs! Gut dass ihr schon da seid! Wir haben heute noch einen Auftritt bei einem TV Sender! Packt eure Sachen wir müssen in einer halben Stunde los!" Josh sah ganz traurig aus und fragte "Wohin geht es denn? Bleiben wir dort übernacht?" "Es geht nur ans andere Ende von München! Wir kommen heute Nacht wieder nach Hause!" Das fanden die Jungs dann wieder okay und gingen in ihre Zimmer um ihre Sachen zu packen. Wir verabschiedeten uns von ihnen und gingen nach Hause.

Wir kamen zu Hause an, da klingelte auch schon das Telefon. Es war Dani. Dani ist ne andere Freundin von uns. Dani ist 20. Sie arbeitet auch und wohnt in einer eigenen Wohnung. "Hey Dani! Wie geht’s dir?" "Mir geht’s supi und selba?" "Wunderbar. Könnte nicht besser sein. Freut mich dass du anrufst. Gibt’s einen besonderen Grund?" "Ne eigentlich nicht. Ich wollte nur fragen, ob du und Jess, und vielleicht auch Pati Lust habt, mit mir auf ein Natural Konzert zu gehen!" "Sag nicht, du bist etwa Fan?" "Na ja eigentlich schon! Wieso?" "Ach das ist eine lange Geschichte! Willst du nicht vorbeikommen, dann erzähl ich dir alles. Pati ist auch da!" "Okay ich bin in einer halben Stunde da. Bis Dann." "Bye" Schon hatte sie aufgelegt! Na die wird Augen machen.

Es klingelte an der Türe. Jess öffnete und wir begrüßten Dani. Wir machten es uns auf der Couch gemütlich und wir erzählten ihr alles. Sie konnte ihren Mund gar nicht mehr zukriegen. Wir sagten ihr, wir würden sie dann am Konzert backstage mitnehmen und sie kann auch mal die Jungs kennen lernen. Sie war begeistert von unserem Vorschlag. Es war schon Mitternacht als Dani und Pati nach Hause fuhren. Die Jungs wollten doch auch so gegen Mitternacht wieder zu Hause sein. Sie meinten, sie würden sich noch melden. Plötzlich klingelte mein Handy. Es war Mark. Er klang nicht sehr gut. "Hi! Ich muss euch was sagen. Wir hatten einen Unfall am Nachhauseweg. Die Jungs liegen im Krankenhaus. Ich weiß noch nicht, wie ihr Zustand ist." "Ist das dein Ernst?" "Ja, leider. Kommt ihr?" "Ja natürlich kommen wir. Bis gleich!" Wir packten so schnell wie möglich unsere Taschen und fuhren ins Krankenhaus, welches Gott sei Dank nur 15 Minuten von uns entfernt war. Als wir das Krankenhaus betraten, kam uns schon Mark entgegen. "Der Arzt meinte, ihr Zustand wäre stabil." "Was ist überhaupt genau passiert?" "Als wir nach Hause fuhren, kam uns ein Auto entgegen und wir krachten in die Leitplanke." "Das ist ja schrecklich. Dürfen wir zu ihnen?" "Ja kommt mit. Sie sind aber noch nicht alle wach." Schweigend folgten wir Mark zu dem Zimmer, wo die fünf Boys lagen. Die einzigen die wach waren, waren Marc und Patrick. Ich setzte mich zu Marc und Jess natürlich zu Pat. Ich nahm Marcs Hand und fragte ihm, wie es ihm geht. Es flüsterte "Es ging mir schon mal besser." Ich lächelte ihn an. Wir saßen nur da, und ich hielt seine Hand. Ich glaube, es tat ihm gut, jemanden bei sich zu haben. Michael, Josh und Ben waren noch am schlafen. Wir blieben die ganze Nacht bei den Boys. Ben und Michael wachten noch immer nicht auf. Ich machte mir langsam echt Sorgen. Ich fragte eine Krankenschwester über den Gesundheitszustand der Boys. Sie meinte, dass es Michael und Ben wohl am schlimmsten erwischt hat, deshalb liegen sie auch noch im Komma. Ich brach in Tränen aus, wurde aber liebevoll von Marc getröstet. Ich hielt wieder die ganze Zeit Marcs Hand. Ich glaube, es tat uns beiden gut. So gegen 9 Uhr in der Früh rief ich bei Pati an, und sie verständigte auch Dani. Dani kam auch, denn wir dachten uns, sie kann sich ja zu Ben ans Bett setzen. Eine Stunde später kamen sie auch schon gemeinsam an. Dani wurde allen vorgestellt und sie wurde herzlich empfangen. Pati setzte sich gleich zu Josh. Ihr kamen die Tränen. Sie war glücklich, Josh wieder wohl auf zu sehen. Er wischte ihr die Tränen weg. Dani setzte sich zu Ben ans Bett. Sie starrte ihn an. Sie war traurig, ihn so sehen zu müssen. Sie nahm auch seine Hand und betete in Gedanken.

TEIL 4:

Wir saßen den ganzen Vormittag nur da, als plötzlich so gegen 12 Uhr Ben aufwachte und alle waren glücklich, dass es ihm gut ging. Er wurde vom Arzt untersucht, der nichts Schlimmes feststellen konnte. Danach quatsche er munter mit Dani drauf los, als wenn sie schon ewig Freunde wären. Nur ich saß da, bei Michael am Bett und hielt seine Hand. Ich starrte ihn an, und war einfach nur in Gedanken versunken. Alle waren wohl auf, nur Michael machte uns mal wieder Sorgen! Ich hielt es nicht länger aus und meinte zu den anderen, ich müsste mal kurz Luft schnappen. Jess stand auch auf und folgte mir. Vorm Krankenhaus setzte ich mich auf die Bank und Jessy daneben. "Geht’s dir gut?" fragte mich Jess vorsichtig. "Ob es mir gut geht? Michael ist noch immer nicht aus dem Komma erwacht und du fragst, ob es mir gut geht!" "Es tut mir leid. Ich kann ja auch nichts dafür. Aber ich kann dich verstehen, warum du so wütend bist." "Sorry, dass ich dich so angekeift habe, aber ich mach mir einfach nur Sorgen um Michael. Ich liebe ihn über alles und will ihn nicht verlieren." "Komm her Mausal" *Umarmung* "Ich kann mir ein Leben ohne Mike einfach nicht vorstellen. Er gibt mir so viel Geborgenheit und Kraft" "Das versteh ich doch. Glaubst du ich mach mir keine Sorgen um ihn? Er ist einer meiner besten Kumpels. Er wird es schon packen, ja? Glaub nur fest daran" "Du ich doch eh die ganze Zeit!" "Dann ist ja gut. Komm lass uns wieder hochgehen!" "Du hast Recht!"

*Wieder oben im Krankenhauszimmer*

"Wo ist Michael?" Ich sah erschrocken auf das leere Bett von Mike. "Was ist passiert?" fragte ich nun in Panik. Marc: "Hey beruhig dich erst wieder, ihm geht es gut." Ich sah ihn böse an "Und wieso liegt er dann nicht in seinem Bett?" Bevor Marc antworten konnte, spürte ich schon zwei Hände auf meiner Hüfte und einen heißen Atem an meinem Hals. Ich wurde sanft am Hals geküsst. Ich drehte mich erschrocken um und sah in das grinsende Gesicht von Michael Wayne Johnson (hehe ich liebe diesen Namen *g*). "Bist du wahnsinnig, mich so zu erschrecken?" Mike machte ein mitleidiges Gesicht und ich meinte "Aber Gott sei Dank geht es dir wieder gut! Ich dachte echt, ich kann nie wieder von dir sekkiert werden!" "Tz tz tz wenn du weiterhin so frech bist, kannste gleich aus dem Zimmer gehen." Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen und marschierte an den anderen vorbei. Als ich gerade aus der Türe raus ging schrie Mike "Hey halt! Das war doch nicht so gemeint!" Ich drehte mich zu den anderen und lachte mich schlapp. Die anderen stimmten mit ein, denn sie hatten ja die ganze Szene mitbekommen *peinlich*. Beleidigt ging Mike wieder in sein Bett und ich folgte ihm. Ich setzte mich auf den Sessel und nahm seine Hand. Es wurde wieder ruhig im Zimmer und alle beschäftigten sich wieder leise bzw. redeten miteinander. "Schön dass du wach bist! Ich dachte echt, ich verliere dich. Ich liebe dich!" "Ich liebe dich auch, Claudi!" Wir sahen uns lange in die Augen, bis plötzlich eine Schwester reinstürmte um das Mittagessen zu bringen. Pat: Mein Gott. Wie ich das Krankenhausessen hasse. Was Schlimmeres gibt es nicht!"

Jessy: "Dann hast du aber noch nicht das Essen meiner Mum gekostet!" Wieder mussten alle lachen und Patrick zog verwundert die Augenbrauen hoch. Wir Girls fütterten unsere Boys, da sie ja noch sooo schwach waren! *wers glaubt* Dani: "Jungs, ich bin echt froh euch kennen gelernt zu haben. Ich mein, ich dachte nie, dass ihr sooo funny seid. Ich hab euch wirklich ur gern!" Die Jungs lachten alle auf und Dani ging zu jeden hin und umarmte sie. Pati: "Wisst ihr eigentlich wie es nun weitergeht mit eurem Terminplan?" Josh: Wir haben keine Ahnung, wir müssen auf Mark warten, der wird uns alles sagen." Pati: "Achso!" Wenn man vom Teufel spricht *lol*… keine Minute später kam Mark herein und begrüße alle mal herzhaft. Mark: "Also ich wollte euch nur mitteilen, dass ich gerade mit dem Arzt gesprochen habe und ihr morgen schon raus dürft. Wegen den Promotion-Stuff macht euch keine Sorgen. Ich habe alles für die nächsten 10 Tage abgesagt!" Alle jubelten und wir Girls sprangen Mark regelrecht an, denn wir waren sooo happy, dass wir die Jungs für die nächsten 10 Tage sehr oft sehen würden *freu*.

Den restlichen Tag verbrachten wir noch bei den Jungs, jedoch verabschiedeten wir uns gegen 19 Uhr und Pati und Dani fuhren noch mit uns gemeinsam nach Hause. Dort machten wir uns Pommes (*lol* wie einfallsreich!!) und setzten uns auf die Couch. Ich: "Na Dani, willst du uns nicht was erzählen?" Dani: "Ich wüsste nicht was!" Pati: "Ach du doch nicht so scheinheilig. Was ist nun mit dir und Ben?" Dani: Da läuft nichts. Ich mein wir haben heute nur geredet und gelacht! Er ist echt witzig und so!" Jess: "Da siehste. Du schwärmst ja schon von ihm!" Dani: "Dass stimmt überhaupt nicht, ich sagte nur dass er witzig ist und ich seine Art, wie er mit Leuten umgeht, toll finde." Ich: "Ach komm schon, uns kannst du es doch erzählen!" Dani: "Na gut, vorher gebt ihr doch eh keine Ruhe." Wir sahen sie alle gespannt an! Dani: "Er meinte, wir könnten ja mal gemeinsam was unternehmen, denn er findet mich echt nett." Pati: Moi, ist ja urr herzig. Das freut mich für dich!" *Gruppenknuddel* Wir quatschen noch bis so 21 Uhr, bis Pati und Dani dann nach Hause fuhren. Dani und Pati mussten leider über die Woche arbeiten, konnten also nicht den ganzen Tag bei den Jungs abhängen, so wie wir! *fg*

Am nächsten Tag, also Montag mussten wir ja eigentlich arbeiten, aber Jess und ich riefen in der Früh in der Arbeit an, ob wir diese Woche frei bekommen könnten und sie stimmen ohne irgendwelche Einwände zu. Das fanden ich und Jess an unserer Arbeit so klasse, denn wenn man mal krank ist oder dringend Urlaub braucht, kann man sich den sofort nehmen. Hihi!

Um 10 Uhr holten wir die Jungs aus dem Krankenhaus ab und fuhren erst mal zu ihrem Haus. Dort bestellen wir uns erst mal Pizzas, damit die Jungs wieder mal etwas Gescheites zu sich nehmen. *hehe* Jess kam dann auf den genialen Einfall, dass Pat und Mike ja diese Woche bei uns bleiben könnten (in der Wohnung also! *g*), denn da wären auch keine Fans usw. und dann wären wir natürlich auch mal alleine! J Die Jungs waren sofort hellauf begeistert und packten gleich eine kleine Tasche zusammen.

Wir fuhren dann zu uns nach Hause und setzten uns erst mal auf die Couch. Pat: "Was wollen wir eigentlich denn ganzen Tag machen?" Ich sah ihn vorwurfsvoll an, wobei er dann nur entschuldigend die Arme hob. Jess klatsche ihm auf die Wange (Spaß halber natürlich!) und meinte "Hey Pat. Uns wird schon was einfallen. Wir haben ja kreative Köpfe!" Mike musste lachen, wobei ich ihn böse anguckte. Er war sofort still und nahm mich in den Arm. *ankuschen* "So gefällt es mir schon viel besser." gab ich von mir und alle mussten lachen. Plötzlich kam mir die Idee… "Was haltet ihr davon, wenn wir für ein paar Tage nach Wien fahren?" "Nach Wien?" Jessy sah mich fragend an und ich zwinkerte ihr zu. "Ja warum nicht, Wien ist doch eine schöne Stadt! Was meinte ihr, Jungs?" Mike und Pat stimmten mir zu, denn sie waren ja schon einmal in Wien, und es war damals sehr cool, weil sie auch fast kein Fan erkannt hatte. *lol* Also war es beschlossene Sache und wir riefen in einem Hotel an… Dort buchten wir für morgen (Dienstag) bis Freitag 2 Doppelbettzimmer.

Am nächsten Tag machten wir uns also mit dem Zug (!!!!) nach Wien auf. Die Fahrt verlief sehr lustig, Wir ärgerten die anderen Fahrgäste und machten uns über die verschiedensten Leute lustig. "Hey Mike du hast gemogelt!" rief ich beleidigt auf. Er sah mich erschrocken an. Mike: "Das stimmt gar nicht!" Ich: "Ich hab’s aber gesehen. Leg die Karte wenigstens wieder zurück." Mike: "Ich habe aber fair gespielt!" verteidigt sich Michael nun etwas lauter. Ich sah ihn traurig und wütend zu gleich an. "Ach vergiss es. Ich hab sowieso keine Lust mehr blöd Karten zu spielen. Beleidigt drehte ich mich zum Fenster und gab noch "Männer und ihre tollen Spielregeln" von mir. Ich nahm meinen Discman und hörte mir die neue Cd von Linkin Park – Meteora an. Ich liebe diese Cd! Ich schaltete völlig ab, jedoch ärgerte ich mich, mit Michael gestritten zu haben… Warum musste er auch mogeln. Oder hatte er wirklich nicht gemogelt? Oder wollte er es nur nicht zugeben, weil es ihm peinlich war? Ach wir sind noch nicht mal in Wien und schon gibt es Streit… Gedankenversunken starrte ich aus dem Fenster. Plötzlich riss mir jemand meinen Kopfhörer aus dem Ohr. Ich schrie auf "Hey! Was soll das?" Ich drehte mich zu Michael, der mich angrinste. "Darf ich mithören?" Ich: "Hm..!" Michael drehte mein Gesicht, so dass ich ihn anschauen musste. "Hey Claudia. Bitte sei doch nicht beleidigt wegen diesem dummen Kartenspiel! Das ist doch lächerlich. Wir sind erst so kurz zusammen, deshalb lass uns bitte nicht streiten!" Ich gab nur ein kurzes okay von mir und küsste ihn flüchtig auf den Mund und grinste mir einen ab. Michael kitzelte mich einmal durch, bis ich durch den ganzen Zug schrie: "Bitte Michael, hör auf, ich kann schon nicht mehr atmen!" Alle Leute sahen mich geschockt an und wir vier brachen in lautes Gelächter aus. Wir hörten noch etwas Musik, quatschen eine Runde und schon waren wir am Westbahnhof in Wien angekommen. Ich kannte mich noch ein bisschen aus von meinem letzten Wienbesuch, denn ich war vor einem halben Jahr für zwei Wochen nach Wien gereist, wegen meinem Beruf. Jess war damals richtig neidisch und ich versprach ihr, wir würden auch mal nach Wien reisen. Jetzt war es ja soweit *g* Wir nahmen uns ein Taxi, dass uns direkt zum Triest Hotel fuhr.

Als wir endlich unsere Zimmer betraten, ließ ich mich müde aufs Bett fallen. Michael warf sich gleich neben mich und ich drehte meinen Kopf zu ihm. Ich: "Michael? Fragst du dich auch manchmal nach dem Sinn des Lebens?" Michael: "Wie kommst du denn nun auf so was?" "Na ja, mir ist das nur grad so eingefallen!" "Na ja, ich weiß nur, dass ich glaube, ich

bin zum Performen geboren worden." Ich lachte auf "Ja das bist du wirklich!" Damit war das Thema beendet und wir starrten an die Decke. Ich gab mir einen Ruck und stand auf "Komm Süßer! Lass uns endlich die Koffer auspacken." "Engelchen, dafür ist später auch noch genügend Zeit." Michael zog mich an sich und gab mir einen leidenschaftlichen Kuss. "Hey du Schlingel!" *lol* Er sah mich unschuldig an und ich fuhr ihm durchs Haar. Es war natürlich hochgegelt und deshalb schrie er auch auf, als ich ihm seine stundenlange harte Arbeit einfach so ruinierte. *weglach* Ich versicherte ihm, dass ich nichts ‚kaputtgemacht’ habe, er stand trotzdem auf und ging zum Spiegel. Er holte noch mal sein Gel raus und stand für 10 Minuten vorm Spiegel! Da soll sich noch jemand über Frauen aufregen!!! ;)

An diesem Abend gingen vier getrennt essen.

Bei Pat und Jess:

Sie waren in einem teurem Restaurant und wurden gerade fertig mit dem Essen. Es war 21 Uhr und sie verließen zufrieden das Gebäude. Es war schon dunkel und sie wollten einen Spaziergang durch den Park machen. Sie gingen händchenhaltend den Weg entlang. Patrick blieb stehen und zog Jessy an sich. Sie sahen sich lange in die Augen, bis Pat immer näher an Jessy’s Gesicht kam. Sie spürte seinen Atem und schloss ihre Augen. Sie küssten sich leidenschaftlich, jedoch zurückhaltend. Plötzlich hörten sie Schritte, es war ein Bettler, der durch den Park wanderte. Er sah die zwei verwundert an, ging aber Gott sei Dank weiter, denn Jess wollte nicht gestört werden, wenn sie in Patricks Armen war *g*.

Sie gingen noch einige Zeit und kamen dann so gegen 23 Uhr im Hotel an.

Michael und ich entschieden uns, dass wir nur schnell bei Burger King etwas essen gehen, weil wir uns dann einen Kinofilm anschauen wollten. Der Saal war fast leer, bis auf ein paar Leute hier und da. Je weniger, umso besser *lol*… Wir hatten Cola und Popcorn gekauft und ich fütterte Michael ab und zu. Wir sahen ‚Catch me, if you can!’, jedoch konzentrierten wir uns nicht wirklich auf den Film, wir flirteten die ganze Zeit, sahen uns in die Augen, hielten Händchen und küssten uns ab und zu. Als der Film zu Ende war, waren wir eigentlich erleichtert. Wir betraten so gegen Mitternacht unser Hotelzimmer und Michael grinste mich schon so komisch von der Seite an. Oh ich glaube, ich weiß was er heute Nacht vorhatte. Ich schloss die Türe und schon umfasste Michael meine Hüften und zog mich an sich. Ich ging mit meinen Händen unter sein T-Shirt und meine Hände wanderten auf und ab auf seinem Oberkörper! Er schaute mich noch einmal fraglich an, ich jedoch nickte und er verstand. Wir gaben uns ganz unserer Leidenschaft hin *lol*… und den Rest könnt ihr euch ja denken!!!!

Ahhhh wer klopft da wie verrückt an unserer Tür? Und das in aller Herrgottsfrüh! Ich quälte mich aus dem Bett, denn Michael machte keine Anstanden aus dem Bett zu kriechen. Ich öffnete die Türe einen Spalt, und sah in zwei fröhliche Gesichter. Patrick und Jessy waren schon auf und standen fix und fertig vor mir. Das gibt’s ja nicht! Ich: Wie spät ist es? Pat: Es ist 9 Uhr! Zeit einen Stadtbummel zu machen." Ich: "Ich bin aber hundemüde!" Pat: "Wohl gestern noch eine anstrengende Nacht gehabt?" Ich: Das geht dich glaube ich, nicht wirklich was an." Jess: "Ach komm schon, mach dich fertig und wecke deinen Grummelbär und komm runter frühstücken. Wir warten im Speisesaal auf euch." Ich: "Okay, bis dann!". Ich schloss die Türe und ging ins Bad. Ich fönte mir gerade mein Haar, als Michael nur in Boxershorts hereinkam. Ich musste grinsen und küsste ihn flüchtig auf den Mund. Er wollte mich schon wieder an sich ziehen, doch ich blockte ab. Michael: "Ist was nicht in Ordnung?" Ich: "Nein. Alles okay, ich will nur endlich fertig werden, sonst kommen wir heute nicht mehr aus dem Hotelzimmer." Michael: "Achso!" Michael sah etwas enttäuscht aus, und er tat mir irgendwie leid…Wie schafft er das nur immer? Wie kann jemand nur immer so lieb, unschuldig, zuckersüß und hot gleichzeitig aussehen?... Ich grinste wie ein Honigkuchenpferd und küsste Michael noch mal etwas länger und leidenschaftlicher. Ich: "So, aber nun ist Schluss, mach dich fertig oder soll ich etwa böse werden?!" Ich lachte und ging aus dem Bad. Ich suchte mir eine bequeme Hüfthose und mein Lieblingstop mit chinesischen Zeichen. Ich schminkte mich noch schnell etwas, und wartete auf Michael. Nach einigen Minuten kam er schon aus dem Bad und zog sich noch schnell was an. Da mir gerade etwas fad war, haute ich Michael auf seinen Hintern. Er drehte sich um und rief: "Hey! Was soll denn das jetzt werden?" Ich sah ihn unschuldig an und er nahm nur meine Hand und wir verließen das Hotelzimmer.

Sodala jetzt hör ich mal wieder auf mit Teil 4. Ich hoffe meine Fanfic gefällt euch und bitte schreibt mir doch, wie ihr sie findet an funci@a1.net! Ich freu mich, von euch zu hören!!!

Ich werde versuchen, so schnell wie möglich einen Teil 5 zu schreiben, und vielleicht wird der dann etwas länger…

TEIL 5:

Patrick und Jessy saßen schon am Tisch und aßen ihr Frühstück. Sie schauten auf und sagten wie aus einem Mund: "Ach ihr seit auch schon da!" Wir mussten lachen, denn es hörte sich wirklich witzig an. Wir aßen schnell eine Kleinigkeit und machten uns auf, einen gemütlichen Stadtbummel zu machen. Wir gingen auf der Kärntnerstraße in alle möglichen Shops und kauften uns Jeans, Tops uvm. Bis spät am Nachmittag shoppten wir durch ganz Wien und hatten am Ende jeder mind. 2 Taschen. Wir gingen erschöpft ins Hotel zurück. Dort mussten Jess und ich natürlich noch einmal alles anprobieren! Das ging dann so 2 Stunden, bis wir zum Abendessen in den Speisesaal gingen. Am Abend wollten die Paare wieder etwas alleine sein, jedoch waren wir so müde von der Shopping Tour, dass wir nur im Hotelzimmer saßen.
Bei Michael und mir:

Wir saßen eng aneinander gekuschelt auf der Couch und lauschten der Musik. Wir hatten gerade Pink mit ihrer neuen Single – family portrait (oda so *sorry*) und dabei dachte ich daran, wie es in Zukunft mit Michael und mir aussah!... Werden wir auch einmal eine Familie haben? Oder wird diese Beziehung nicht von langer Dauer sein, weil er nur seine Band im Kopf hat? Kann ich überhaupt den Druck der Fans aushalten? Will Michael überhaupt einmal Kinder haben?... Viele dieser Fragen schwirrten mir durch den Kopf, und ich merkte gar nicht, wie Mike mit mir redete. Er fuchtelte schon vor meinem Gesicht herum und jetzt erst realisierte ich ihn wieder. Ich gebe nur ein knappes "Sorry!" von mir und frage ihn, was er wollte. Michael: "Ich habe dich gefragt, an was du gerade denkst." Ich: An die Zukunft!" Michael: "Wieso? Machst du dir Sorgen?" Ich: "Ich weiß nicht." Michael: "Hey, mach dir ja keine Sorgen! Ich werde immer bei dir sein!" Ich: "Das ist lieb von dir!" Und irgendwann sind wir dann auch eingeschlafen.

Bei Jess und Patrick:

Sie sahen sich einen Liebesfilm an, und Jess und Patrick saßen auch auf der Couch und Jess hatte ihre Kopf auf seine Schultern gelegt *g*. Patrick streichelte ihr ihre Haare aus dem Gesicht. Sie wäre am liebsten die ganze Zeit so liegen geblieben, wenn nicht ihr verdammtes Handy geklingelt hätte. Es war ihre Mutter. Jess: "Hi Mum! Was gibt’s?" Ma: "Wie lange bleibst du noch in Wien?" Jess: "Wieso?" Ma: "Na ja weißt du, Maria geht es nicht sehr gut!" Jess: "Ich komme am Freitag. Hält sie es noch so lange aus?" Ma: "Ja gut! Dann wünsch ich dir noch viel Spaß!" Jess: "Danke! Richte Maria nen lieben Gruss von mir aus. Bye"

So hier als kleine Notiz: Maria ist Jessy’s kleine Schwester. Sie ist gerade mal 14 Jahre alt. Sie leidet an einer seltenen Erkrankung, wo sie keinen Sport betreiben darf, und sich nicht überanstrengen darf, denn es kommt öfters zu Zusammenbrüchen, die auch so schlimm enden können, dass sie ins Krankenhaus muss. Sie muss auch regelmäßig Medizin nehmen. Jessy ist Marias große Schwester und deshalb sind sie wie ein Herz und eine Seele. Die Ärzte meinten aber mal, dass Maria auch früh sterben könnte, falls irgendetwas einmal nicht stimmt.

Jess legte auf, und ihr liefen die Tränen runter. Patrick stand auf und nahm sie in den Arm. So standen sie einige Minuten, bis Pat fragte: "Jess, was ist los?" Jess: "Maria, ihr geht es nicht gut!" Pat: "Wer ist Maria?" Jess: "Oh, du weißt es ja noch gar nicht! Ist egal, kann ich dir alles morgen erzählen?" Patrick nickte verständig und sie legten sich schlafen.

Der Donnerstag ging schnell vorbei und Patrick wusste nun alles über Maria Bescheid.

***Wieder in München*** (ACHTUNG: aus der Sicht von JESS!!!!)

Wir kamen am Bahnhof an, und ich hatte mit meiner Mutter ausgemacht, dass sie mich gleich vom Bahnhof abholt, damit ich zu Maria komme. Ich stieg schnell aus und schaute mich nervös um. Meine Mum war nicht zu sehen. Ich suchte mindestens noch 15 Minuten, doch niemand kam. Ich rief zu Hause bei Maria an, und sie versicherte mir, dass Mama weggefahren ist. Ich fuhr erst mal mit Claudia in die Wohnung und eine Stunde später bekam ich einen Anruf aus dem Krankenhaus. Meine Mutter hatte einen Autounfall! Ich sollte sofort kommen. Ich war wie gelähmt, also bat ich Claudia, mich zu fahren. Claudia wartete im Auto und ich ging alleine ins Krankenhaus. Dort erwartete man mich schon. Der Arzt teilte mir mit, dass er alles erdenklich Mögliche für meine Mutter getan hat, jedoch waren die Verletzungen so schwer, dass jede Hilfe zu spät kam. Ich brach in Tränen aus. Das kann nicht wahr sein! Mein Vater war gestorben, als ich noch klein war, und Jessy durfte ihn gar nicht mehr kennen lernen, und jetzt sind wir ganz alleine. Ich rannte aus dem Krankenhaus und Claudia nahm mich in den Arm. Claudia: "Ist sie..?" Ich nickte stumm und sie war auch sehr geschockt und auch ihr kamen langsam die Tränen, da sie meine Mutter auch sehr gut kannte. Nach einer Weile meinte Claudia: "Komm, lass uns zu Maria fahren, wir müssen schauen wie es ihr geht. Wie machst du das dann mit ihr? Wird sie zu uns ziehen?" Ich: "Ja lass uns zu Maria fahren. Sie braucht mich jetzt. Darf sie zu uns ziehen?" Claudia nickte und lächelte freundlich. Ich: "Danke, ich will nicht dass sie in ein Kinderheim kommt!"

Als Maria von der schrecklichen Nachricht erfuhr, bekam sie einen Nervenzusammenbruch und ich gab ihr erst mal Beruhigungsmittel. Als sie wieder einigermaßen ansprechbar war, fragte ich, ob sie zu uns zieht, und sie stimmte sofort zu. Ich nahm Maria in den Arm: "Ich weiß, das ist keine leichte Zeit für uns, aber gemeinsam packen wir das, ja? Ich bin immer für dich da!"

Die folgenden Wochen wurden sehr stressig. Ich durfte mir erst mal ein Monat Urlaub nehmen bzw. musste ich nur mehr zu Hause arbeiten und einmal in der Woche kurz ins Büro gehen. So konnte ich Maria in die Wohnung einsiedeln und das Haus meiner Mutter musste ich verkaufen. Wir regelten alles und ich war froh, als alles vorbei war. Für Patrick hatte ich in letzter Zeit noch kaum Zeit, denn ich musste ja auf Maria aufpassen und so viel erledigen, aber Patrick war ja auch oft weg.

ACHTUNG: Wieder aus der Sicht von Claudia!!!!

Seit dem Tod von Jessys Mum sind mittlerweile 5 Wochen vergangen und ich versuchte Maria und Jess so gut es ging zu helfen. Aber ich musste ja arbeiten gehen, sonst hätten wir uns nicht einmal mehr die Wohnung leisten können. Gott sei Dank war die Wohnung so groß, dass sie mindestens für 4 Leute gedacht war. An den Wochenenden bin ich mit Natural immer herumgereist, während Jess mit ihrer Schwester zu Hause blieb. In einer Woche würde die Schule für Maria wieder anfangen. Ich saß gerade bei Michael im Zimmer und wir lagen einfach nur auf dem Bett. Plötzlich fragte Michael so in die Stille hinein. "Liebt Jessy Patrick eigentlich noch?" Ich: "Ich weiß es nicht, ich glaube, dass wichtigste in ihrem Leben ist momentan Maria, und deshalb hat sie Patrick etwas vernachlässigt." M: "Was ich dir jetzt sage, darfst du aber nicht Jess erzählen okay?" Ich nickte und Mike fing wieder an. "Patrick liebt Jess nach wie vor, er kann sie auch verstehen in ihrer Situation, jedoch glaubt er, dass das Beste im Moment eine Trennung wäre." Ich fuhr hoch aus dem Bett und fing an zu schreien. "Sag mal spinnt der, dass kann er doch nicht machen. Gerade jetzt wo Jess ihn braucht, ich meine sie zeigt es ihm vielleicht nicht sehr, aber eine Trennung gerade jetzt, wäre einfach das Schlimmste." Michael sah mich verängstigt an, und sprang auf. Er ging aus dem Zimmer und ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, ob er vielleicht sauer wäre. Aber er kam mit Pat im Schlepptau wieder. Ich sagte genau dasselbe noch einmal und er begriff anscheinend. Wir beschlossen alle drei, einmal nichts zu unternehmen, jedoch werde ich mich mal mit Jessy darüber unterhalten.

Dani und Ben sind auch endlich zusammen. Letzte Woche haben wir Pflicht, Wahl oder Wahrheit gespielt und da mussten sie sich küssen. Da hat es wohl endgültig zwischen den beiden gefunkt. Sie verstanden sich prima, denn sie waren ja auch schon seit dem Anfang die besten Freunde. Nur Pati und Josh haben noch nicht zueinander gefunden, aber wer weiß, vielleicht kommt das ja noch. *g*

*Einige Wochen später*

Ich hatte heute einen freien Tag. Ich stand erst um 10 Uhr auf und machte mir Frühstück. Maria war in der Schule und auch Jessy musste arbeiten gehen. Als ich mich fertig machte, ging ich ein wenig spazieren. Plötzlich quatschten mich zwei Girls an, und fragten gleich direkt: "Bist du nicht die Freundin von Michael?" "Warum wollt ihr das wissen?" "Weil wir nicht wollen, dass Mike mit dir zusammen ist!" Ich sah sie entsetzt an "Das geht euch überhaupt nichts an." "Lass die Finger von Michael sonst passiert dir was!" Ich stand da ganz verwirrt und sie gingen, drehten sich noch einmal um und funkelten mich böse an. Ich war traurig, denn was ist, wenn noch mehr Leute davon Bescheid wissen? Ich beschloss, in die nächste Trafik zu gehen, um mir die Bravo oder was ähnlich mal anzugucken. Als ich die YAM durchblätterte, blieb mein Blick auf einer Seite hängen. Da war ein Foto von mir und Michael. Es wurde am Flughafen gemacht. Ich las die Überschrift "Hat Michael eine heimliche Freundin??" Mist… den ganzen Presseleuten und Fans wird wohl schon aufgefallen sein, dass ich oft mit Natural mitreise! Ich wusste nicht was ich tun sollte, Michael war heute und die nächsten Tage nicht da. Er war in Stuttgart. Ich beschloss das Heft zu kaufen. Ich kam nach Hause und schrieb Michael eine SMS. Er antwortete nicht, also dachte ich mir, er wird wohl grad beschäftigt sein. Als ich später eine SMS bekam, blieb mir der Atem weg. Ich bekam eine Drohung per SMS:

"Wenn du nicht deine Finger von Michael lässt, passiert dir oder deinen Freundinnen etwas. Pass auf wo du hingehst!"

Ich brach in Tränen aus. Ich weiß nicht, ob ich so was lange aushalten könnte. Plötzlich kam Maria heim. Ich wischte meine Tränen schnell weg, ich wollte nicht, dass sie was merkt. Sie kam auf mich zu und begrüßte mich fröhlich, doch sie merkte schnell, dass etwas mit mir nicht in Ordnung war. Sie nahm mich in den Arm und sagte erst mal gar nichts. "Willst du mir es nicht doch erzählen?" fragte Maria wenig später vorsichtig. Ich schüttelte den Kopf und meinte "Maria, dass ist echt nett von dir meine Kleene, aber ich geh jetzt mal in mein Zimmer und ruh mich etwas aus." Ich stand auf und ging in mein Zimmer. Dort legte ich mich gleich ins Bett. Einschlafen konnte ich nicht. Wenn diese Psychos meine Handynummer haben, dann müssen sie ja sogar auch schon meine Hausadresse wissen. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Was ist, wenn die "Fans" Maria etwas antun? Irgendwann schlief ich dann doch ein….

Erst so gegen 19 Uhr wachte ich wieder auf. Im Wohnzimmer saß Jess. Sie fragte gleich was los sei, jedoch schüttelte ich nur den Kopf. Ich rief Dani an. Ich glaube, wenn ich mit ihr darüber rede, wäre das am besten, denn Jessy ist zwar nach wie vor mit Patrick zusammen, jedoch will ich sie nicht mehr damit belasten.

Dani: Hallo?

Ich: Ja hi, ich bins Claudia. Ich wollte mir dir was wichtiges besprechen.
Dani: Okay, schieß los, um wen oder was geht es denn?

Ich: Um Natural!

Dani: Gut! Also was hast du am Herzen?

Ich: Also weißt du, heute hatte ich ja frei, und ich ging grad so spazieren, da kamen zwei Fans auf mich zu und haben mir gedroht, und ich soll ja die Finger von Mike lassen. Ich hab mein Foto von Michael am Flughafen in der YAM gefunden und später hab ich zuhause sogar noch eine Drohung per SMS bekommen.

Dani: Was? Das ist ja schrecklich!

Ich: Ja und ich weiß nicht, ich meine sie haben mir gedroht, sie tun mir oder meinen Freunden was. Ich habe Angst Dani! Wenn sie schon meine Nummer kennen, werden sie sicher auch wissen, wo ich wohne.
Dani: Beruhig dich erst mal, Engelchen! Wir regeln das, ja?

Ich: Und wie?

Dani: Wir reden morgen mit den Jungs!

Ich: Nein bitte sag ihnen nichts von den Drohungen. Ich hab Mike nur von dem Foto erzählt, aber ich will nicht, dass er noch mehr erfährt.
Dani: Okay, wenn du das unbedingt möchtest. Also gute Nacht, ich hol dich morgen um 10 Uhr ab, damit wir zu den Jungs fahren können.

Ich: Gut, bis dann. Bye

Ich legte auf. Gab es eigentlich eine Lösung? Ich wollte einfach den morgigen Tag abwarten.

Als wir bei den Jungs waren, fühlte ich mich total anders. Früher war ich gerne bei ihnen, hatte sie alle total gerne und nun war ich nur mehr verängstigt. Hielt mich auf Distanz und wollte / konnte ihnen nicht mehr in die Augen sehen. Es war schrecklich! Als ich mit Michael alleine war, ging es ja noch einigermaßen, jedoch merkte er die erste Zeit, dass etwas mit mir nicht stimmte. Ich wimmelte ihn ab und nach einigen Tagen, gab er sich auch damit zu frieden.

Von Tag zu Tag wurden die Drohungen immer schlimmer und konnte nicht mehr. Ich fasste einen Entschluss. Ich musste Michael verlassen. Ich schrieb einen langen Brief. Ich erklärte ihm alles, alles was mir die Fans angetan haben, welchen Druck ich aushalten musste. Ich weinte, jedoch schrieb ich alles auf, was mir durch den Kopf ging. Ich wusste, wenn ich diesen Brief Mike gebe, breche ich ihm damit das Herz, aber es ist wohl für alle das Beste. Dani und Jess bekamen noch keine solchen Briefe, und Pati kam nie mit Josh zusammen. Die Fans dachten sich wohl, dass es genügt, eine fertig zu machen.

Als ich den Brief endlich fertig hatte, war ich total am Ende. Gott sei Dank war ich alleine zu Hause, sonst hätten Jess und Maria etwas gemerkt. Bis heute weiß nur Dani von dem ganzen. Plötzlich wurde mir klar, was ich tun musste. Ich schrieb noch einen Brief an Jessy und erklärte ihr alles, und das sie den Fans ausrichten soll "sie haben mich in den Tod getrieben!" Ich packte einen Koffer und fuhr erst mal mit dem Auto an einen kleinen See am Rande von München. Ich setzte mich ans Ufer und war fest davon überzeugt, der Tod wäre die einzige Lösung. Ich schluckte alle Tabletten und plötzlich wurde mir schon schwarz vor den Augen!

Ich hoffe euch gefällt meine Fanfic. Ich wollte euch damit nur klar machen, dass ihr die Freundinnen der Jungs akzeptieren sollt und sie nicht fertig machen sollt, per Anruf usw. Das haben sie nicht verdient! Keep it Natural! Eure Claudia

TEIL 6:

Ich wachte in einem weißen Zimmer auf. OH NO!!! Ich wollte sterben und nun lag ich in einem Krankenhaus. Ich schaute neben mir und da saß Michael. Er hat sehr viel geweint, dass konnte ich sehen. Ich fragte ihm, warum ich noch hier bin und warum er hier bei mir ist? "Claudia, wieso hast du mir das alles so lange verschwiegen, wir hätten gemeinsam eine Lösung finden können! Und warum wolltest du dich umbringen? Das kannst du mir doch nicht antun. Gott sei Dank hat dich diese Frau gestern noch gefunden, sonst wärst du jetzt wahrscheinlich tot." "Ich kann nicht mehr Michael!" "Aber wir werden das gemeinsam durchstehen, denn ein Leben ohne dich, kann ich mir nicht vorstellen." "Es tut mir leid. Ich liebe dich noch sehr, jedoch halte ich das alles nicht mehr aus. Ich möchte dich und die anderen Jungs nie wieder sehen!" Michael war den Tränen nahe, er stand auf und verlies ohne noch ein Wort zu sagen das Zimmer. Die nächsten Tage musste ich noch im Krankenhaus bleiben, und ich wurde immer von Maria, Jess, Pati und Dani besucht. Sie wussten nun alle Bescheid und versprachen mir, dass alles wieder gut werde und sie mir immer helfen werden.

Ich hörte auch nichts mehr von den Jungs und Pati, Dani und Jess hielten sich in meiner Gegenwart zurück, von Natural zu sprechen. Die Drohungen waren auch so gut wie verschwunden. Plötzlich bekam ich einen Anruf von Marc. Meine Girls waren auch bei Natural und ich sollte sofort kommen, denn sie hätten mir etwas wirklich Wichtiges mitzuteilen. Zuerst zögerte ich zu kommen, doch dann gab ich nach, denn ich war wie immer neugierig und vielleicht ist es ja wirklich etwas Wichtiges. Ich hatte zwar keine große Lust Michael wieder zu sehen, denn ich liebte ihn immer noch sehr.

Ich war froh, als ich am Natural-Haus ankam, und keine Fans sah. Ich klopfte vorsichtig an die Türe und jemand schrie "Herein!". Schüchtern öffnete ich die Türe. Es war alles dunkel im Vorraum, also ging ich ins Wohnzimmer. Dort war alles voller Kerzen und ein Herz aus lauter Rosenblättern war in der Mitte des Raumes. Plötzlich kam Michael auf mich zu. Er nahm meine Hand und kniete sich vor mich nieder. Ich dachte mir nur "bleib stark!"… Michael fing an: "Claudia, bitte hör mich an. Ich kann ohne dich echt nicht leben. Du bist wie die Luft für mich, ohne sie kann ich nicht atmen. Ich brauche dich, ich brauche deine Liebe, deine Geborgenheit. Bitte lass uns all die Sorgen aus der Vergangenheit vergessen und neu anfangen. Ich liebe dich einfach über alles. Für dich würde ich sogar aus der Band aussteigen!" Stille! Mike wartete darauf, dass ich was sagte, doch ich schaute ihm nur tief in die Augen, beugte mich zu ihm runter, und küsste ihn sanft, aber leidenschaftlich. Als unsere Lippen sich trennten, hörten wir auch schon lautes Geklatsche und Jubelschreie. Es waren Natural und meine Girls. Ich ging zu jedem hin und umarmte sie und sagte dauernd Danke! Diese Nacht verbrachte ich bei Michael und als ich am nächsten Tag durch einen sanften Kuss aufgeweckt wurde, erinnerte ich mich wieder an Mikes wunderbare Liebeserklärung gestern Abend. Ich stand auf und wir gingen gemeinsam runter frühstücken. Dort saß auch Marc P. und er lächelte mich schon freundlich an. Ich fragte gleich direkt: "Mark, was wird jetzt aus mir und Michael?" "Ich würde sagen, eure Beziehung kann jetzt ganz öffentlich gemacht werden. Michael geht sogar noch heute zu MTV und bittet die Fans, dass sie dich einfach akzeptieren!" "Wow, danke! Ich hoffe das bringt auch was bei MTV!" Michael umarmte mich und flüsterte "Für dich würde ich sogar ans andere Ende der Welt reisen und das sollen die Fans wissen!" Ich gab ihm einen Kuss und wir konnten endlich was essen. Pati war auch da, obwohl ja sie eigentlich mit keinem Natural-Boy zusammen war. Josh und sie waren nur beste Freunde!

Nach einer Woche war ich ständig mit den Jungs unterwegs und ich war echt glücklich wie nie zuvor. Die Fans schrieben mir keine Drohbriefe mehr, sondern wir bekamen immer nur Glückwünsche und Support. Ich war echt sehr froh darüber und meinte, ich will mich einmal bei den Fans bedanken.

Ich redete eines Tages mit Michael und wir beschlossen, dass ich meinen Job kündigen werde. Ich wollte immer bei ihnen sein und es wäre einfach zu viel gewesen. Ich zog bei Jessy aus und bei den Jungs ein. Jessy wollte nicht ihren Job für Patrick aufgeben, was ich zwar sehr schade finde, aber auch verstehen konnte, immerhin hatte sie ja noch Maria, um die sie sich kümmern musste. Dani und Ben entschieden sich, er einmal zu warten. Ich ging also mit Natural auf ihre erste große Tour durch Germany. Es war einfach traumhaft und bei jedem Konzert bekam ich Glückwünsche uvm. von allen Fans. Als wir wieder in München im Haus waren, dachte ich mir, jetzt gehst du da mal raus zu den Fans und redest mit ihnen. Seit ich bei Natural eingezogen war, sind schon zwei Monate vergangen und ich hab noch nicht wirklich viel mit den Fans draußen geredet.

Ich machte die Türe auf und schon schauten mich alle Fans an. Ich ging auf sie zu und begrüßte sie fröhlich. Natural wollten nicht gleich rauskommen, denn sie hatten es sich gerade vom dem TV gemütlich gemacht. Ich redete sehr lange mit den Fans uns sie erzählten mir sehr viele Dinge. Ich erfuhr sehr viel an diesem Tag über das so genannte "Fandasein" und den Unterschied zu normalen Fans und sozusagen "Psycho-Fans". Ich machte sogar Fotos mit den Fans und es war echt lustig mit ihnen. Sie waren alle sehr nett und ich dachte mir, die Jungs haben Glück. Nach zwei Stunden wurde es mir dann doch etwas zu kalt und ich versprach ihnen, ich versuche die Jungs nach draußen zu bringen.

Nach genau zehn Minuten gingen sie dann raus und unterhielten sich mit ihren Fans. Ich wollte aber nun drinnen bleiben und rief wieder mal bei Dani an.

Dani: Hallo?

Ich: Hi! Wie geht’s dir?

Dani: Super und selber?

Ich: Danke auch gut. Die Jungs sind grad draußen bei ihren Fans. Ich war vorher schon zwei Stunden alleine draußen und hab mich mit ihnen unterhalten. Sie sind echt nett!

Dani: Das freut mich. Du sag mal, was wirst du eigentlich machen, wenn die Jungs in zwei Monaten wieder in die USA ziehen?

Ich: Daran hab ich eigentlich noch gar nicht gedacht! Ich hab noch keinen Plan. Wieso?

Dani: Na ja ich habe heute schon mit Ben darüber geredet. Also ich hab mich überlegt, ob ich nicht einfach mit Ben nach Florida ziehe.

Ich: Echt? Wow das wäre ja ur genial. Also ich werde später mit Michael darüber reden.

Dani: Okay mach das. Ich meld mich wieder!

Ich: Supi! Bussi baba

Dani: bye!

Wow der Gedanke mit Michael nach Orlando zu ziehen, war super. Ich meine, was will man mehr, mit seinem Traummann in dem schönsten Land zu leben? Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und hoffe, dass die Jungs bald wieder rein kamen.

Ich redete mit Michael darüber und er war sofort von der Idee hin und weg. Ich rief erst mal meine Eltern an, die waren zwar nicht gerade super begeistert, konnte mich aber nicht daran hintern, denn immerhin war ich schon 21. Dani und ich zogen also zu unseren Jungs nach Orlando. Das war beschlossene Sache, und wir waren schon super aufgeregt. Dani musste natürlich hier in Good Old Germany auch ihren Job aufgeben L aber hey dafür sind wir in Orlando, und wir nahmen uns vor, dort auch so schnell wie möglichen einen Job versuchen zu bekommen. Pati war sehr traurig darüber, dass die Jungs nun nicht mehr da sein werden. Sie war mit Josh super eng befreundet und es wunderte uns, dass sie nicht zueinander gefunden haben, in der Liebe…

Sie versprach sie würde uns so oft es geht in Orlando besuchen, aber natürlich wussten wir, dass das alles nicht so einfach war, immerhin kostete das ja auch eine Menge Geld. Natürlich waren Dani und ich auch traurig, dass wir hier weg gingen. Jess sagte zu dem ganzen nicht wirklich viel und freute sich auch nur mäßig mit uns. Sie konnte erst recht nicht nach Orlando ziehen, immerhin hatte sie ja Maria.

Die restliche Zeit verging sehr schnell, fast schon viel zu schnell und nun hatten wir genau zwei Tage vor unserer Abreise eine kleine Privatparty. Es waren nur die Jungs und Pati, Dani, Jess und sogar Maria (sie war schon sehr gut mit den Jungs befreundet durch uns!) mit dabei. Wir hatten es alle sehr lustig und hatten aber immer im Hinterkopf den Umzug. Jessy stand plötzlich auf und meinte ernst zu Patrick: "Patrick, kommst du mal kurz mit, ich muss dringend mit dir reden!" Wir sahen uns alle sehr erstaunt an, und schauten den beiden nach, die in Pats Zimmer gingen…

So hier ist erst Mal Schluss. Ist zwar schon wieder nicht sooo viel, aber mir fällt grad nichts mehr ein…Ich hoffe euch gefällt meine Fanfic einigermaßen, und bitte schreibt mir mal Feedback an funci@a1.net oder an NaturalFan1987@gmx.net meine Mailbox ist sooo leer L ... also bis bald eure Claudia!!!

TEIL 7:

Jess und Patrick gingen auf sein Zimmer.

Jess: Pat, ich muss dringend mit dir reden.

Pat: Okay. Schieß los. So schlimm ist es ja wohl doch nicht.

Jess: Wie man es nimmt. Also es geht um uns.

Pat: Ja? Was hast du denn auf dem Herzen?

Jess: ich will dir zwar nicht wehtun, denn ich liebe dich immer doch. Nur glaube ich dass es die beste Entscheidung ist, wenn wir Schluss machen. Es hat keinen Sinn, wenn du in den USA bist.

Pat: Wie kannst du nur so was sagen?

Jess: Bitte Patrick! Mach es mir nicht noch schwerer.

Pat: Ich versteh dich einfach nicht.

Jess: Es tut mir leid.

……

Jess verließ ohne noch etwas zu sagen das Zimmer. Patrick warf sich aufs Bett und ihm liefen die Tränen nur so runter. Er war verzweifelt, denn er konnte einfach nicht glauben, wie Jessy nur einfach so eine Entscheidung treffen konnte.

***Wieder im Wohnzimmer***

Jessica setzte sich ohne etwas zu sagen wieder zu uns, jedoch merkten wir, dass etwas nicht in Ordnung war.

Pati: Hey Jess, ist was nicht in Ordnung? Und wo hast du Patrick gelassen?

Jess: Der ist in seinem Zimmer. Ich glaube, er könnte jetzt einen von euch Jungs zum Reden brauchen.

Mike: Wieso? Was ist passiert? Na gut dann geh ich halt mal nach ihm schauen.

Maria wusste anscheinend von Jessys Vorhaben, denn sie nahm sie liebevoll in den Arm und sagte leise zu ihr: "Wenn du willst, können wir auch nach Hause. Ich weiß, wie hart das für dich sein muss!" Jess nickte und stand auf. Sie hatte Tränen in den Augen. "Okay. Wir gehen jetzt lieber. Gute Nacht!" Schnell verließen beide das Haus. Alle schauten sich ganz verwirrt an.

***Bei Mike und Patrick***

Michael öffnete vorsichtig die Türe. Er sah Patrick am Bett liegen. Er setze sich daneben hin und fasste Pat freundschaftlich an die Schultern. Patrick schaute auf.

Mike: Hey. Was ist passiert?

Pat: Ach es ist alles so scheiße. Jess hat gerade mit mir Schluss gemacht!

Mike: Und warum?

Pat: Sie meinte, sie liebt mich noch, nur wenn ich nun wieder in den Staaten bin, hätte es sowieso keinen Sinn mehr.
Mike: Das ist echt gemein von ihr, aber ich kann sie auch verstehen. Ich mein, ihr würdet euch ja nie sehen.

Pat: Ja schon, aber ich liebe sie doch so sehr.

Mike: Oh man Patrick. Da musst du jetzt wohl durch.

Pat: Aber das ist ungerecht. Ich will hier in Germany bleiben. Ich will nicht mehr in der Band sein.

Mike stand auf "Sag mal spinnst du! So was kannst du nicht bringen. Ach wenn du damit unglücklich bist, brauchst du nicht so einen Müll zusammenreden!"

Patrick haute mit seiner Faust gegen die Wand. Er spürte den Schmerz, jedoch war ihm das momentan egal. Michael nahm Patrick in den Arm und sagte: "Schlaf erst mal ne Runde. Morgen sieht die Welt ganz anders aus!" "Okay danke Kumpel!" Damit verließ Michael das Zimmer und ging wieder zu den anderen im Wohnzimmer. Alle sahen ihn neugierig an. Er erzählte allen was vorgefallen ist und alle waren sichtlich geschockt. Da ich ja eigentlich schon bei den Jungs wohnte, meldete ich mich ab, denn ich wollte noch nach Jess sehen. Es machte mir Sorgen, denn ich als ihre Freundin sollte mich doch um sie kümmern.

Ich fuhr also zu Jessica und dort sprachen wir uns endlich mal wieder seit langem aus. Es war richtig befreiend und Jess erzählte mir auch die Gründe ihrer Trennung. Ich konnte sie gut verstehen. Sie war zwar auch nicht gerade glücklich mit dieser Entscheidung aber sie konnte nicht anders. Erst um zwei Uhr in der Früh fuhr ich mit dem Auto nach Hause. Es war kaum ein Auto zu sehen und so war ich schnell und sicher beim Natural Haus angekommen.

Als ich die Türe öffnete konnte ich ins Wohnzimmer reinschauen. Mike lag auf der Couch und schlief. Er sah so süß aus, und ich beschloss ihn zuzudecken. Es wollte gerade eine Decke holen, als eine Hand meinen Fuß umklammerte. Er erschrak total und daraufhin bekam Michael einen Lachanfall. Als er sich endlich beruhigt hatte, fragte er mich "Wo warst du denn so lange?" "Also zuerst war ich bei John, dann bei Daniel…" Weiter kam ich nicht, denn ich musste so loslachen, da Mike echt so doof drein guckte. "War doch alles nur ein Scherz!" lachte ich noch immer und Mike entspannte sich allmählich. Er zog mich zu sich runter so dass ich nun auf ihm lag. Wir küssten uns lange und leidenschaftlich. Erst nach einer halben Ewigkeit beschlossen wir ins Bett zu gehen.

***Am Tag der Abreise am Flughafen***

Die Stimmung war total gedrückt. Ich und Dani waren schon sehr traurig, dass wir nun alles hinter uns lassen würden. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern und dann von Pati, Jessy und Maria und unseren restlichen Freunden, die auch gekommen waren. Es war echt rührend, wir hatten alle Tränen in den Augen, aber jeder versprach dem anderen, in Kontakt zu bleiben – über E-Mail, Handy und per Post. Unser Flug wurde aufgerufen und die Jungs freuten sich nun doch schon, bald wieder in ihrer Heimat zu sein. Im Flugzeug saß ich natürlich neben Michael. Er schlief schon bald darauf ein und ich schaute gedankenverloren aus dem Fenster…. Was würde die Zukunft bringen? Ob ich mich in Amerika so schnell einleben werde? Wird die Beziehung zu Michael überhaupt für immer halten? Meine Mum hat mir angeboten, ich könnte jederzeit zu ihr zurückkommen, wenn etwas nicht in Ordnung wäre. Ich freute mich schon, Mikes Familie endlich mal kennen zu lernen. Er hatte schon viel von ihnen erzählt. Ich vermisse zwar meine Freunde in Germany, aber ich freue mich auch schon sehr auf Amerika…. Mit diesen Gedanken schlief ich dann doch irgendwann ein.

Ich erwachte, als mir jemand über meine Wange streichelte. Es war Michael. Er wollte mir mitteilen, dass wir gleich landen würden. Ich war super aufgeregt und war froh, als wir endlich zur Landung ansetzen. Wir suchten unsere Koffer zusammen und sahen schon die Familien der Boys. Dani und ich wurden freundlich empfangen und erstmal trennten sich unsere Wege, da ich zu Mike fuhr und Dani zu Ben. Wir machten uns aber aus, uns später noch einmal zu treffen um die Stadt ein wenig zu erkunden.

Michael zeigte mir mein Zimmer und sagte "Aber natürlich hätte ich auch nichts dagegen, wenn du wie in Germany in meinem Zimmer bist!" Ich boxte ihn in die Seite und musste lachen. Dann führte er mich noch durch das ganze Haus und erklärte mir alles. Ich war echt nur am lächeln, denn es gefiel mir sehr gut hier.

Die Jungs hatten jetzt erst mal 3 Wochen Urlaub, denn diese Pause hatten sie sich wirklich verdient. So viel wie sie die letzte Zeit gearbeitet haben!...

TEIL 8:

Ich schlief in der Nacht sehr unruhig. Bei mir ist das immer sehr komisch, wenn ich woanders schlafe, muss ich mich erst mal ein bis zwei Nächte daran gewöhnen. Verschlafen tapste ich in die Küche, mit noch immer halbgeschlossenen Augen. Plötzlich stieß ich gegen irgendjemanden. Ich brachte nur ein "Sorry!" heraus und brummte vor mich hin. Ich hörte jemanden lachen, es war Michael, dass konnte ich sofort erkennen. Michael war wohl heute wieder besonders witzig, denn er nahm mich auf den Arm und trug mich wohin. Ich war natürlich noch im Pyjama. Ich merkte, dass er mich nach draußen trug, und machte endlich die Augen auf. Er wollte mich doch nicht ernsthaft in den Pool werfen? Ich schrie auf und wehrte mich mit Händen und Füßen. Es half alles nichts! Ich fand das echt nicht witzig. Wütend stieg ich aus dem Pool und schnell vorbei an dem immer noch lachenden Mike. Ich ging hoch in mein Zimmer um mich erst mal umzuziehen und zu duschen. Das fing ja schon mal gut an, ich war echt noch sauer auf Mike, und das an unserem ersten gemeinsamen Tag in den Staaten. Das konnte ja noch heiter werden! Ich legte mich aufs Bett und schrieb erst mal wieder Tagebuch. Ich hab mir vorgenommen, jetzt wo ich in den USA lebe, so viel wie möglich darin festzuhalten. Ich schaltete den Discman ein und hörte mir die CD von Lifehouse an. Ich war so vertieft, dass ich gar nicht merkte, wie Mike in mein Zimmer kam. Er tippte mich an, und ich erschrak fürchterlich. "Was soll das? Musst du mich so erschrecken?" Ich hasse es, wenn man mich erschreckt und wenn ich Tagebuch schreibe, bin ich überhaupt gereizt, wenn ich gestört werde! Michael setzte seinen Hundeblick auf und holte schließlich eine Rose hinter seinem Rücken hervor. "Bitte sei nicht mehr sauer! Ich liebe dich doch!" Oh ich war gerührt, manchmal war ich echt erstaunt, wie romantisch Mike doch sein konnte, obwohl er dies nicht gerne zeigte. Ich zog in an seiner Kette zu mir runter und küsste ihn. Er lag auf mir und küsste mich leidenschaftlich. Ich unterbrach den Kuss und Michael schaute mich besorgt an "Was ist los?" Ich schüttelte den Kopf "Wir sollten mal zu Ben und Dani gehen, ja? Wir können am Abend auch dort weitermachen, wo wir gerade aufgehört haben!" Michael zwinkerte mir viel sagend zu und ich musste lachen. Keine viertel Stunde später standen wir vor Bens Türe. Sie hatten auch ein schönes Haus. Die Türe wurde geöffnet, und sie wurde mir, als Bens Schwester vorgestellt. Sie war wirklich freundlich und bat uns herein. Na gut Michael kannte sie schon… Wir machten es uns im Wohnzimmer gemütlich, und keine fünf Minuten später kamen Ben und Dani. Sie hielten Händchen. Dani smilte mich an, und umarmte mich stürmisch. Wir erzählten uns alles was wir zu erzählen hatten, natürlich auf Deutsch, alles mussten die Jungs ja auch nicht mitbekommen *lol*

Plötzlich räusperte sich jemand, es war Ben. Wir lachten los und sahen ihn dann unschuldig an. "Warum redet ihr deutsch? Wir wollen auch wissen was ihr ÜBER UNS so erzählt?" Michael nickte zustimmend. Ich schüttelte den Kopf "Das glaubt ihr ja wohl selber nicht?!" Da rief Michael schon "Durchkitzeln!" Und Ben stürzte sich auf Dani und Mike auf mich. Dani konnte nach einiger Zeit nicht mehr und rief "Bitte Ben, hör auf ich tue auch alles was du willst!" "DANI!" rief ich lachend, "Jetzt sitzt du in der Falle!" *ggg* Dani sah mich geschockt an, und da fragte Ben auch schon "Wirklich alles?" Dani nickte eingeschüchtert. Ben lachte "Na okay ich will Gnade walten lassen, aber nur dieses eine Mal. Und nun küss mich endlich, bevor ich es mir noch anders überlegte!" Sie küssten sich leidenschaftlich. Michael war dadurch so abgelenkt, dass ich ihn gekonnt von mir stoßen konnte. Ich knallte auf den Boden. Ich lachte, jedoch sah ich dann Michael schmerzverzerrtes Gesicht. "Mike, was ist los?" Auch Ben und Dani kamen zu mir. Michael hatte nun sein Gesicht Richtung Boden, so dass ich es nicht sehen konnte. Ich war total verzweifelt, und "Michael! Sag doch was!" Plötzlich hörte ich leise Geräusche, die von Blue kamen. Dann erkannte ich das Geräusch, es war sein Lachen. Ich drehte ihn ruckartig um, und er grinste nur vor sich hin. "Du Arsch! Ich dachte echt, dir ist was passiert!" Ich stand auf und rannte in den Garten der Bledsoes. Ich kannte mich zwar nicht aus, aber was soll’s. Mit so was scherze man nicht. Dani kam mir hinterher. Sie nahm mich in den Arm.
Dani: Ich glaube, ich hätte gerade genauso reagiert.

Ich: Echt? Michael ist so dumm, er weiß nicht, wie es ist, einen Menschen zu verlieren.

Dani: Ich weiß. Am besten du gehst trotzdem wieder rein, und ihr vertragt euch, es tut ihm nämlich auch leid. Ben wäscht ihm gerade den Kopf.

Ich: Hm, du hast recht. Ich will heute noch Orlando anschauen, also wäre das keine schlechte Idee, wenn wir mal aufbrechen.

Dani: Na dann, lass uns gehen.

Ich nickte und konnte wieder lächeln. Michael sah mich traurig an, und ich machte ihm eine Handbewegung, dass er nun endlich herkommen und mich in den Arm nehmen sollte. Er kam dann auch und drückte mich ganz dolle. Dani sagte, dass wir nun mal Orlando ansehen wollen. Michael und Ben waren natürlich einverstanden, und wir gingen raus zur Türe. Ich ging hinter Michael und nun konnte ich es mir nicht nehmen, ihm einmal auf den Arsch zu hauen. Michael drehte sich grinsend um, und zog die Augenbrauen hoch. Ich lächelte wie immer ganz unschuldig. Er zog mich zu sich, und legte seinen Arm auf meine Hüfte. Ben und Dani gingen vor uns. Sie waren echt ein süßes Paar. Sie

konnten stundenlang reden, ohne dass ihnen ein Thema ausging, sie lachten viel und ich hab sie noch nie streiten gesehen…

Wir gingen also durch die Straßen von Orlando und die beiden Jungs zeigten uns alles. Es war echt schön hier und ich dachte mir, hier kann es echt nur schön werden. Nach zwei Stunden Fußmarsch waren wir etwas müde und gingen in den nächst besten Burger King. Wir ließen es uns schmecken und beschlossen, danach wieder nach Hause zu gehen. Mikes Eltern fragten uns, wo wir so lange gewesen wären, denn sie wussten ja nicht wo wir waren. Wir erzählten ihnen kurz dass wir Orlando besichtigt hätten und schon fragte mich auch gleich Mikes Mum, wie es mir gefallen hatte. Ich war natürlich total begeistert von der Gegend, so hörte ich gar nicht mehr auf, ihr zu erzählen wo wir überall waren und wie es mir gefallen hat. Ich merkte gar nicht, wie sich alle vier (Mikes Schwester kam auch mittlerweile dazu) sich schon gegenseitig angrinsten. Nach einiger Zeit packte mich Mike am Arm und meinte "Komm Süße, ich glaube die anderen wissen wie es in Orlando aussieht!" "Beleidigt folgte ich ihm in sein Zimmer!" Wir legten uns nebeneinander aufs Bett und hielten nur Händchen. Es war schön seine Nähe genießen zu können und ich fragte mich, wie ich damals nur so dumm sein konnte, wegen einigen Fans, das alles aufs Spiel setzen konnte. Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn plötzlich weckte mich das Klingeln eines Handys. Es war das von Michael. Ich sah ihm zu wie er mit der Person am anderen Ende der Leitung sprach "Was? Heute? Aber wir haben doch Urlaub? Das kannst du doch nicht machen! Ja Lou hin oder her, wir haben auch mal Urlaub verdient!" Sauer legte er auf und schmiss das Handy auf den Boden. Ich meinte "Egal um was es geht, aber das Handy kann nichts dafür!" Blue grinste und gab mir einen Kuss. "Was ist denn los? Wer war es denn?" fragte ich besorgt. Mike wurde traurig "Es war Mark. Wir müssen heute noch zu einem Radio Sender!" Ich sah ihn geschockt an. Na toll dann hat man endlich mal Urlaub und dann so was. Ich wollte mir meine schlechte Laune nicht anmerken lassen und meinte locker "Ach wenn’s nur das ist. Spätestens morgen habe ich dich ja wieder!" Michael gab mir dann noch schnell einen Kuss und ging auch schon. Ich stand auf und ging erst mal in mein Zimmer. Auf meinem Handy stand 1 Anruf in Abwesenheit. Ich sah nach, wer mich anrufen wollte, und es war Pati. Ich rief sie sofort zurück und als ich nach endlosen läuten endlich ihre Stimme hörte, war ich erleichtert.

Ich: Hi... Wie geht’s dir?

Pati: Mir geht’s supi und selber?

Ich: Na ja Orlando ist schön, Mikes Family ist sau nett, aber Blue musste grad vorhin weg, einen Termin bei einem Radiosender. Das fängt ja schon gut an.

Pati: Ach das wird schon wieder. Immerhin habt ihr ja nun 3 Wochen frei.

Ich: Ja hast schon Recht, aber ich habe Angst, dass das immer so laufen wird.

Pati: Ach das glaube ich kaum, Lou wird doch auch verstehen, dass die Jungs mal ihren Urlaub brauchen.

Ich: Hast du schon bei Josh angerufen?

Pati: Nein, aber ich habe es diese Woche noch vor. Weißt eh, wegen der Telefonrechnung kann ich nicht so viel telefonieren. Aber ich habe ihm eine Mail geschrieben, kannst du ihm ja ausrichten.

Ich: Klar werde ich machen. Du ich hör dann auch mal wieder auf, aber ich schreibe dir morgen eine Mail. Bis dann bussi baba.

Pati: Jep mach das, bussi baba.

Ich schaute auf die Uhr und da es schon 20 Uhr war, ging ich runter in die Küche. Dort saßen Mikes Eltern und seine Schwester Kristin. Sie aßen gerade, also setze ich mich zu ihnen und nahm mir auch einen Teller. Sie fragten mich, wo Mike denn ist, und ich erzählte ihnen alles. Sie sagten nichts und ich machte mich dann auf in mein Zimmer um noch etwas ins Internet zu gehen.

Ich saß am Bett mit meinem Laptop und chattete mit Jess im ICQ. Sie erzählte mir viel was in den letzten Tagen so vorgefallen ist, und sie vermissten uns alle sehr. Ich chattete noch eine Weile und beantwortete dann noch einige Mails von Fans, denen ich meine E-Mail Adresse gegeben hatten, da sie so nett zu mir waren. Gegen 23 Uhr war ich endlich fertig und legte mich sofort ins Bett.

TEIL 9:

Ich schlief sehr lange, und erst gegen 11 Uhr vormittags wachte ich auf. Die Sonne strahlte schon in mein Zimmer hinein. Ich musste lächeln und hatte gute Laune. Ich stand auf und machte mich im Bad fertig. Ich frühstückte in aller Ruhe, denn das Haus war still. Kristin und ihre Eltern waren schon arbeiten. Als ich nach einer halben Stunde endlich fertig war, räumte ich ab, und ging zu dem Zimmer von Mike. Doch da war niemand. Ich wurde traurig… Also musste er doch nicht nur zum Radiosender?... Ich beschloss zu Dani zu gehen.

Sie öffnete mir gut gelaunt die Türe und ich sah sie fragend an. "Was ziehst du denn für ein Gesicht, als wäre 7 Tage Regenwetter?" fragte sie mich und bat mich hinein. "Wie kannst du denn so gut gelaunt sein, wenn die Jungs immer noch nicht zurück sind!?" "Wieso zurück sind? Ben war die ganze Zeit bei mir!" "Was?" Ich sah sie geschockt an… das kann ja wohl nicht wahr sein, Michael belügt mich einfach. Vielleicht hatte er ja eine Andere? Mir kamen die Tränen. Ich erzählte Dani alles und sie nahm mich nur tröstend in den Arm und sagte, dass sich alles klären wird. Plötzlich kam Ben rein. Ich sprang auf und packte ihn am Kragen. "Du weißt was! Sag es mir sofort!" brüllte ich Ben an. Der sah nur hilfesuchend zu Dani. Sie zuckte mit den Schultern. Ben schlang seine Arme um mich und drückte mich fest an sich. "Ist ja schon gut. Du brauchst nicht brutal zu werden. Beruhig dich erst mal!" Nach einigen Minuten sah ich zu ihm auf. Er meinte vorsichtig. "Es tut mir leid, ich kann dir nichts sagen." Ich befreite mich aus seiner Umarmung und sah zu Dani. Wieder zuckte sie nur nichts ahnend die Schultern. Ich rannte raus. Ich rannte die Straße endlang und nach einiger Zeit, konnte ich nicht mehr und setze mich an den Straßenrand. Ich sah mich um, ich kannte mich in der Gegend nicht aus, also beschloss ich Patrick anzurufen, damit er mich abholen konnte, denn ich wusste nicht, wie ich wieder nach Hause kommen sollte.

Ich glaube es waren so 30 Minuten vergangen, als ich endlich Pats Auto in die Straße abbiegen sah. Ich stand auf, und lächelte ihn gequält an. Er stieg aus und nahm mich zuerst mal in den Arm, dann machte er die Türe auf, um mich ins Auto zu setzen. Ich war ihm echt dankbar, und so musste ich ihm auch mal die ganze Story erzählen. Er sah auch aus, als wusste er mehr als ich. Diesmal jedoch sagte ich nichts. Er meinte am Schluss auch "Die Dinge werden sich schon regeln lassen!" Na toll nun bin ich auch nicht schlauer geworden. Als er vor dem Haus der Familie Johnson stehen blieb, schaute ich nervös zum Eingang. "Patrick, bitte fahr mit mir noch wo anders hin, aber ich kann noch nicht wieder da rein gehen." Er nickte und fuhr wieder los. Wir fuhren an den Strand. Da ich keinen Bikini dabei hatte, kaufte ich mir kurzerhand einfach einen Neuen. Patrick sah mich an und pfiff. Ich streckte ihm die Zunge raus, und rannte Richtung Wasser. Er natürlich hinterher. (Er hatte sich inzwischen bis auf seine ‚Badeshorts’ ausgezogen!) Wir tobten uns etwas im Wasser aus, machten eine Wasserschlacht und so konnte ich für kurze Zeit Mike vergessen.

Als wir am späten Nachmittag ein Eis essen waren, läutete mein Handy. Als ich sah, dass es Michael war, wollte ich nicht abheben. Doch Patrick drängelte mich und schließlich gab ich dann doch nach.

Ich (in einem kalten Ton): Was willst du noch? Bescheißen kannst du wen anderen!

Mike: Komm lass mich dir erst mal erklären, bitte komm um 18 Uhr zum Hard Rock Cafe. Es ist echt wichtig. Mehr möchte ich dir im Moment nicht verraten.

Ich: Ich weiß nicht so recht…

Mike. Büddddddddddeeeeeeeeee!!!!!

Ich: Ja von mir aus ich komme, aber wehe ich bekomme nicht eine ausführliche Erklärung!!

Ich sah auf die Uhr. Es war 16:30 und ich bat Patrick dann noch, mich nach Hause zu fahren. Was er auch gerne tat. Er lächelte mich an, zwinkerte mir zu und wünschte mir noch viel Spaß heute Abend.

Ich ging rein und Gott sei Dank war noch keiner da. Ich duschte, und suchte mir mein Outfit zusammen. Eine lässige Jeans und ein enges Top. Ich schminkte mich dezent und machte noch meine Haare. Ich schaute mich im Spiegel an und sagte zu mir selber… "Jetzt kann die Party beginnen!" Ich rief ein Taxi, und ich war pünktlich um 18 Uhr am Hard Rock Cafe.

Michael stand draußen. Er nahm meine Hand und gab mir erst mal einen Handkuss. Ich lächelte ihn zufrieden an und wir gingen rein. Ich konnte nicht glauben was ich da sah. Es war einfach nur geil. Ich brachte kein Wort raus. Von mir stand meine Lieblingsband (nach Natural *lol*) Linkin Park. Ich begrüßte alle nach der Reihe, als ich meine Sprache wieder gefunden hatte. Ich warf Mike einen verwirrten Blick zu. Jep er hatte das alles eingefädelt. Und was sah ich da, am anderen Ende des Restaurants waren die anderen Jungs von Natural, Dani und sogar Pati. Moment Pati? Oh mein Gott *kreisch* Ich rannte auf sie zu und knuddelte sie erst mal so richtig durch! *g* In einer ruhigen Minute fragte ich Mike dann, ob es der Grund seiner Notlüge war. Er nickte nur, und ich meinte "Du bist echt ein alter Spinner, aber das nächste Mal warne mich vor wenn du mich überraschen willst!" Er grinste unschuldig und gab mir einen Kuss, und plötzlich vernahm ich Musik, die von der Bühne kam. Joooooooooooooooo Linkin Park wollen nun richtig abrocken! *yeah* Ich war echt total happy. Michael hatte mir damit so viel Freude gemacht. Ich rockte mit meinen Girls ab, bis ungefähr Mitternacht. Ich war schon ‚etwas’ angeheitert, da ich einige Gläser Sekt geleert hatte. Diese Nacht sollte nicht unvergessen bleiben….

TEIL 10:

 

In den frühen Morgenstunden machten wir uns auf den Weg nach Hause. Müde und noch immer etwas benommen gingen wir in Mikes Haus. Ich ging in mein Zimmer und Mike folgte mir. Ich schaute ihn etwas verwirrt an, doch er schloss hinter sich die Türe und umfasste meine Hüften. Er schaute mich an, und küsste mich dann leidenschaftlich. Es blieb nicht lange nur beim Küssen, nein Michael wollte diese Nacht mehr. Er fuhr mit seiner Hand unter mein Top und bald hatten wir uns schon gegenseitig ausgezogen. Wir ließen uns aufs Bett fallen und machten dort noch einige unanständige Sachen…Jep wir haben miteinander geschlafen! *lol*

 

Am nächsten Morgen wachte ich auf, als es schon Mittag war. Mike lag neben mir auf dem Bett, und ich lächelte zufrieden. Ich hatte einen totalen Kater, aber ich nahm mir gleich nach dem Aufstehen eine Kopfschmerztablette, damit es mir besser geht. Ich weckte Mike mit einem Kuss. Er stand nur ungern auf, jedoch zwang ich ihn aus dem Bett. Durchkitzeln ist doch die beste Methode *fg* Er war daraufhin zwar etwas beleidigt, doch ich hatte einen super Dackelblick drauf, da konnte nicht mal Mike widerstehen. J

 

Gegen Mittag trafen wir uns alle wieder. Also die Jungs, Dani, Pati und ich. Wir gingen gemütlich essen und ich wollte wissen, wann Pati wieder abfliegen muss. Meine Süße musste schon heute Abend wieder fliegen. Ich war etwas traurig, aber konnte es ja doch nicht ändern. Wir unterhielten uns noch lange, und Pati versprach uns so bald wie möglich wieder zu besuchen. Abends begleiteten wir Pati dann auf den Flughafen und ich vergoss wieder einige Tränen. Als wir nach Hause kamen, schmiss ich mich sofort auf mein Bett und wollte niemanden mehr sehen. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen…

 

Heute wollten Dani und ich uns auf die Suche nach einer Arbeitsstelle umschauen. Wohnen würden wir erst mal beiden Jungs, denn die waren ja oft eh nicht zu Hause und noch konnten wir uns keine eigene Wohnung leisten… Dani und ich suchten schon mindestens drei Stunden in Orlando herum, als wir dann zwei Stellen fanden. Jep wir bekommen beide einen Job bei einem Kindergarten. Wir freuten uns riesig, und das Gehalt war auch nicht schlecht. Wir sollten schon in 2 Wochen anfangen. Dani wollte unbedingt noch in ein Cafe gehen.


Dani: Wow ich freu mich total auf diesen Job.

Ich: Ich erst, ich liebe Kinder und das wird sicher geil.

Dani: Was ist jetzt eigentlich mit dir und Mike?

Ich: Was soll sein?

Dani: Na ja ist wieder alles in Ordnung?

Ich: Jep total. Und bei dir und Ben?

Dani: Jo ich will mich nicht beschweren!

Ich: Dann ist ja gut. Komm lass uns langsam los, ich will zu meinem Süßen.

Dani: Hast recht. Gehen wir!

 

Wir gingen also nach Hause, bzw. unsere Wege trennten sich bald darauf und ich kam bei den Johnsons an. Ich erzählte allen gleich die guten News und alle freuten sich für mich. Michael zog mich wenig später in sein Zimmer. Ich setze mich auf sein Bett und er ging ans Fenster.

 

Michael: Was wird dann aus uns wenn du immer arbeiten musst?

Ich: Warum? Du bist doch eh meistens unterwegs!

Mike: Ja gerade deshalb, ich wollte dass du immer dabei bist.

Ich: Es tut mir leid, aber so will ich nicht leben. Ich möchte mein eigenes Geld verdienen und dir nicht noch auf der Tasche liegen. Und das ewige Herumreisen ist nichts für mich.

Mike: Aber Claudia….du liegst mir nicht auf der Tasche, und wenn du nie frei kriegst, können wir uns doch erst so wenig sehen.

Ich: Sorry, aber ich werde diese Stelle annehmen und das Beste daraus machen. Du kannst mir nicht sagen, dass wir uns wenig sehen werden, wenn ihr in Zukunft eh die meiste Zeit hier seid.

Mike: Das kannst du doch nicht wissen. Ach, warum machst du es mir so schwer?

Ich: Weißt du was, ich gehe jetzt, ich habe keinen Bock mir das länger anzuhören.

Mike: Bitte Schatz bleib hier.

 

Ich sagte nichts mehr und ging einfach. Als ich in meinem Zimmer ankam, sperrte ich gleich die Türe zu. Ich griff zum Telefon. Ich wählte Tanjas Nummer. Sie war immer für mich da, wenn ich mal Probleme hatte und ich konnte ihr immer mein Herz ausschütten, egal wie spät es war. Sie war genauso alt wie ich und deshalb verstand ich mich auch total gut mit ihr. Als sie nach endlosen Klingeln endlich abhob, war ich sichtlich erleichtert. Ich hatte bereits angefangen zu heulen, deshalb fragte sie mich, was denn los sei. Ich erzählte ihr alles also von Anfang an. Seit ich in Orlando lebte, hatte ich nicht mehr mit ihr telefoniert. Sie meinte, ich solle erst mal eine Nacht drüber schlafen, und natürlich sollte ich Mikes Standpunkt verstehen, jedoch wollte ich nicht immer mit ihm durch die halbe Welt reisen, denn ich würde den Rummel einfach nicht aushalten.

 

 Feedback an funci@a1.net aba ich krieg ja doch keines... ich will nur ma wissen wie euch die Story gefällt oda ob ihr Ideen habt, wie es weitergeht ;) Ciao Claudi

 

  

 



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