3:5 Schlappe gegen Dortmund - Auftakt nicht nach Maß
14.01.2006

Mit einer 3:5 Niederlage beim EHC Dortmund, startete die Herner EG gestern in die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Bei einer hart umkämpften Begegnung die von zwei ebenbürtigen Mannschaften geführt wurde, stand der Unparteiische des Öfteren im Mittelpunkt. Letztlich waren es die Männer in schwarz, die das Spiel zu Seiten der Dortmunder kippen ließen. Eine Strafzeitenverteilung von 20 Minuten auf Dortmunder Seiten und 36+40 auf Herner sprechen für sich.

Den besseren sportlichen Auftakt erwischten die Elche aus der Revierstadt. Nach rund sechs Minuten nutzte Igor Cillik (Furda/Tesch) eine Überzahlsituation seiner Mannen zum 1:0. Doch die HEG kämpfte weiter und glich nach acht gespielten Minuten zum 1 zu 1 aus. Torschütze war Milan Vanek auf Vorlage von Darius Czerwiec und Patrick Berger. Doch die freudige Stimmung der 300 mitgereisten Herner sollte nicht lange anhalten: Grund dafür war der 2:1 Führungstreffer der Elche, der nur 44 Sekunden später erzielt wurde. Pierre Schulz (Heinrich) konnte sich mit seinem Tor in die Torschützenliste eintragen. Und es sollte noch dicker kommen für die HEG: 60 Sekunden waren gespielt da stand schon 3:1 für Dortmund. Trotz eines Spielers weniger auf dem Eis konnte der Ex-Herner Eric Daniels seinen Alleingang in ein Tor ummünzen.
Doch die Herner gaben sich nicht geschlagen und kamen durch Dominik Lumare (Berger/Vanek) zum 2:3 Anschlusstreffer. Dieser Abstand hielt ganze vier Minuten, bevor Igor Furda im Tor des Herner Goalies Thomas Juister einnetzte. In der restlichen Spielzeit, waren es die in die Unparteiischen, die auf sich aufmerksam machen wollten. Ihre Auslegung eines körperkontaktlosen Sportes kam nur den Elchen zu Gute. So musste Sebastian Haßelberg zwei Disziplinarstrafen und somit den direkten Spielverweis in gegen nehmen. Auch Karl Jasik, der total von der Entscheidung des Schiedsrichters überrascht wurde, konnte nach dem Erhalt einer zehnminütigen Disziplinarstrafe frühzeitig in die Kabine. Eishockey wurde zwischenzeitlich auch noch gespielt: Beiden Teams gelang es noch einmal das gegnerische Tor zu treffen. Zunächst war es Pascal Adolfs (Jasik) der den Hernern wieder mut machte, mit seinem 3:4 Anschlusstreffer in der 32 Spielminute. Dann aber war es Werner Heinrich (Cillik/Tesch) der zum 5:3 traf und damit auch den Endstand besiegelte.

Sonntag treffen die Blizzards vor eigenem Publikum auf die „Highlanders“ aus Lauterbach. Bully ist um 18:30 in der EisArena am Gysenberg.


Quelle: www.hernereg-online.de
 
Elche besiegen Blizzards mit 5:3
14.01.2006 
 
Mit einem 5:3-Erfolg gegen die Herner EG hatte der EHC Dortmund einen Auftakt nach Maß in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Nach 15 Minuten führten die Elche bereits mit 4:2 und gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Das Team von Markus Scheffold zeigte sich wesentlich cleverer im Umsetzen der verschärften Regelauslegung, die Verstöße bezüglich  Haken, Halten und Behinderung seit Jahresanfang ohne Einschränkung ahndet. "Man kann zu dieser so genannten Neuerung stehen wie man will, Fakt ist, dass es keine neue Regel ist sondern eine konsequente Anwendung des gültigen Regelwerkes. Sie ist allen bekannt, also muss man sich darauf einstellen. Wir haben das schon am letzten Sonntag gegen Grefrath geschafft und nun auch gegen Herne. Das war sicherlich mit ein entscheidender Faktor für diesen Sieg" zeigte sich der sportliche Leiter Klaus Picker nach dem Spiel mehr als zufrieden mit dem ersten Saisonerfolg gegen die Blizzards. Die Strafzeitenbilanz spricht eine eindeutige Sprache: 20 Minuten gegen den EHC, 36 Minuten gegen Herne. Hinzu kommen noch 40 Minuten Disziplinarstrafen gegen die Gäste. "Es lag aber nicht nur an den Strafzeiten, denn mein Team erzielte nur einen Treffer in numerischer Überlegenheit. Hätten wir unsere Überzahlmöglichkeiten besser genutzt, dann wäre das Spiel schon eher entschieden gewesen" ergänzte EHC-Coach Markus Scheffold. "So mussten wir bis zum Ende doch etwas bangen. Ich bin aber dennoch sehr zufrieden mit dem Start in die Aufstiegsrunde. Auf diese Leistung können wir aufbauen und sicherlich eine gute Runde spielen."
Schon in der Anfangsphase dieser Begegnung wurde deutlich, dass an diesem Abend die Schiedsrichter im Mittelpunkt stehen würden. In den ersten sechs Spielminuten gab es nämlich bereits vier Strafzeiten und zwar ausnahmslos gegen die Gäste aus Herne, die sich so gar nicht auf die neue Regelauslegung einstellen wollten. Die vierte Strafzeit nutzte der EHC dann auch in der 7. Spielminute zur 1:0-Führung durch Igor Cillik, der eine Kombination der zweite Reihe erfolgreich abschloss. Die Gäste antworteten mit einigen wütenden Kontern und kamen auch anderthalb Minuten später zum Ausgleich. Aber die Elche zeigten sich wenig beeindruckt, spielten weiter konsequent nach vorne und gingen in der 9. Minute durch Pierre Schulz erneut in Führung. Wenige Sekunden danach gab es die erste Strafzeit gegen Dortmund, aber die brachte in Unterzahl sogar das 3:1. Eric Daniels schnappte sich die Scheibe, fuhr ein schnelles Break gegen sein ehemaliges Team und ließ Thomas Juister, dem neuen Keeper der Blizzards, in seinem ersten Spiel keine Chance. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nur gut eine Minute, dann verkürzte Herne auf 3:2. Die Elche machten aber weiter Druck gegen den Favoriten und Igor Furda stellte in der 15. Minute mit dem 4:2 den alten Abstand wieder her. In dieser Phase schien es, als ob beide Mannschaften sich auf das Durchgreifen der Schiedsrichter eingestellt hätten und auch beim Spiel fünf gegen fünf war der EHC oben auf.
Nach den sechs Treffern im ersten Abschnitt sah es nach einer torreichen Partie aus, dieser Eindruck wurde aber in Abschnitt zwei und drei nicht bestätigt. Das zweite Drittel begann erneut mit vielen Überzahlsituationen für die Elche und nun stand der Herner Goalie, der zuvor einige Unsicherheiten zeigte, deutlich im Mittelpunkt. Immer wieder vereitelte er gute Möglichkeiten des EHC, der in dieser Phase es versäumte vorzeitig alles klar zu machen. Im Gegenteil, die Blizzards kamen in der 32. Minute in Unterzahl zum Anschlusstreffer und bekamen auf einmal Überwasser. So wähnten die zahlreichen Herner Zuschauer in der 34. Minute den Puck erneut im Dortmunder Tor, die schwarze Hartgummischeibe trudelte aber nur parallel zur Torlinie hinter EHC-Keeper Daniel Bethe, der die Situation dann entschärfen konnte. Kurz darauf nutzte Werner Heinrich einen Wechselfehler der Gäste und markierte das 5:3. Es folgten zwei weitere gute Möglichkeiten, zuerst ein Pfostentreffer von Hansi Lacalli, dann verpasste ein Herner das leere Tor. Zwei Sekunden vor Ende des Mitteldrittels gelang dem EHC dieses Kunststück auch noch.
Im Schlussabschnitt waren dann Tore Fehlanzeige. Der EHC war wieder häufig in Überzahl, die Gäste nur noch frustriert. Sebastian Haßelberg konnte vorzeitig Duschen gehen und das häufige Unterzahlspiel forderte seinen Tribut. So blieb es dann beim 5:3-Erfolg eines konzentriert spielenden EHC, der mit der nötigen Cleverness auftrat und sicherlich zusätzliches Selbstbewusstsein aufgetankt hat für die kommenden Aufgaben.


Quelle: www.ehc-dortmund.de  
 
 

   

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