|
||||||||||||||||||
|
Der Victoriasee
Der Victoriasee bedeckt eine Fläche von knapp 70.000 km². Er ist 300 bis 400 km breit. Seine maximale Tiefe beträgt nur gut 90 Meter und ist im Vergleich zum Tanganjika- und Malawisee sehr flach. Die Sichtverhältnisse sind im Victoriasee gering, da er sehr reich an Nährstoffen ist. Nur fern vom Ufer kann unter extrem guten Bedingungen einmal eine Sichtweite von 8 Metern erreicht werden.
Der See ist Trinkwasserspeicher und Fischlieferant. Aufgrund der starken Ausbeutung ist der Fischbestand jedoch akut bedroht. Für uns Europäer ist es nicht ratsam, in Ufernähe ins Wasser zu gehen, da die Gefahr besteht, mit Würmern, die Bilharziose übertragen, in Berührung zu kommen. Außerdem ist die Wasseroberfläche eine ideale Brutstätte für Eintagsfliegen und Moskitos.
Nawampasasee Lake Kyoga, George, Edward, Albert, Nawampasa, Kraterseen Westafrikas und andere. In vielen Seen der Region herrschen die ähnliche Bedingungen wie im Victoriasee. Auch hier sind die Cichliden durch das einsetzten des Nilbarsches und Wasserverschmutzung stark bedroht. Aus diesen Seen stammen z.B. Arten wie, A. aneocolor (Edward) A. latifasciata (Kyoga), A. nubila (in vielen), H. all red (nawanpasa), H. limax (George), P. orthostoma (Nawampasa) H. lividius (Borombi Krater)oder H. kachira blue aus dem Kiachirasee.
Kyogasee Der Kyogasee liegt in Uganda nördlich vom Vicriasees und ist mit ihm durch den Victorianil verbunden. Er erstreckt sich 110 km von Ost nach West und 65 km von Nord nach Süd. Betrachtet man ihn von oben wirken seine Ausläufer wie Finger der Kyoga ist umgeben von kleineren Seen und Sumpfgebieten Einer der kleineren Nebenseen des Kyogas ist der Nawampasasee. Dieser ist einer der kleinsten Seen aus den Cichliden gefangen wurden. Er ist 5km lang und 1,6 km breit. Viele Pflanzen wachsen in dem See, sein Wasser ist klar man kann bis auf den Grund sehen da der See nur 6 m tief ist. Das Wasser ist Mineralhalter als das des Victoriasees. Kivusee Der Kivusee liegt westlich das Victoriasees zwischen den Ländern Rwanda und dem Congo. Seine Länge erstreckt sich um die 50km und die breite um die 30km seine tiefe leigt bei bis zu 460m. Sichtweiten betragen bei guten Verhältnissen 6 m. Das Wasser ist reich an carbon dioxide da der Grund vulkanisch aktiv ist. Auf dem Grund leben viele Bakterien die Organischestoffe zersetzen. Seine Temperatur liegt bei 24 Grad. Die Uferlinien des Kivu varieren in ihrem Ausehen. Die Flora besteht zum Großteil aus Papyrus und Wasserlilien die am Ufer oder in Sümpfen wachsen. George und Edwardsee Diese beiden Seen liegen westlich von Victoriasee. Sie sind durch denn 36 km langen Kazingakanal miteinander verbunden. Der Gerogesee liegt ganz in Uganda, der Edwardsee zwischen Uganda und dem Congo. Das Wasser aus dem Georgesee fliest langsam durch den Kazingakanel in den Edwardsee. Die Größe des George beträgt 14 km Länge und 18 km breite, seine maximale tiefe beträgt nur 4m! Der Edward ist 92km lang und 48km breit, seine tiefe beträgt 116 m. In beiden Seen liegt der PH wert zwischen 8,7 und 9,9. Die Uferlinien sind sumpfig, mit Papyrus und Wasserlilien Beständen zwischen den Felsen. In beiden Seen leben größtenteils gleiche Haplochromis Arten, sie weisen denn größten Bestand an Haplochromi, nach dem Victoriasee vor. Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular! |
|||||||||||||||||