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Nur ein seriöser Züchter (keine Hundehändler, Hundevermehrer, Massenaufzuchten oder Leute, die ihre Hunde als „Wurfmaschinen" aus finanzieller Gewinnsucht benutzen) ist das Mittel der Wahl, alternativ auch Tierheime, wo aber nur in Ausnahmefällen und sehr selten Golden Retriever zu finden sind. Wer einen wirklich guten Welpen sucht, der frei von vererbbaren Krankheiten, wie z. B. HD, ist, sollte sich viel Zeit nehmen und sich gründlich umschauen. Die Wahl sollte auf einen Züchter fallen, die ihre Zucht bei einem von der FCI (Ferderation Cynologique Internationale) anerkannten Rassezuchtverein durchführen. Auch wenn der Weg noch so weit ist, es lohnt sich. Informationen gibt es u. a. beim VDH (Verband des Deutschen Hundewesens), beim DRC (Deutschen Retriever Club) oder hier im speziellen beim GRC (Golden Retriever Club). Niemals von Sonderangeboten von Händlern blenden lassen! Wie überall im Leben gibt es auch bei Hundzüchtern „schwarze Schafe". Vor einer Zuchtzulassung im Deutschen Retriever Club müssen zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Der Zuchthund muss zahlreiche Prüfungen und Gesundheitstests mit überdurchschnittlichen Ergebnissen aufweisen. Der Besitzer einer Hündin nimmt vor der Zuchtgenehmigung an Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Zucht, Erziehung und Ernährung teil und muss dies auch nachweisen können. Ein Beauftragter des DRC überprüft vor Ort die Aufzuchtbedingungen. Es darf natürlich nur dort gezüchtet werden, wo optimale Bedingungen zur Welpenaufzucht vorliegen und die Welpen mit Familienanschluss und guter Prägung unter idealen Bedingungen aufwachsen können. Bevor die Welpen dann an ihre Besitzer abgegeben werden können, wird ebenfalls von einem Zuchtwart des DRC kontrolliert, ob sie gesundheitliche oder wesensmäßige Mängel aufweisen. Im Wurfabnahmebericht wird alles genau dokumentiert. Der Hund bekommt eine Nummer. Unter dieser Nummer wird jeder im DRC gezüchtete Golden Retriever in das Zuchtbuch des DRC eingetragen. Alle späteren Prüfungen und Untersuchungsergebnisse werden darin zukünftig aufgelistet und für evtl. spätere Zuchtvorhaben ausgewertet. Somit können Erkrankheiten so gering wie möglich gehalten werden. Woran erkennt man einen guten Züchter? Die Welpen sowie die Elterntiere machen einen gepflegten und sauberen Eindruck und sind voller Lebensfreude Die Zuchthunde sowie die Welpen sind fröhlich, freundlich, kontaktfreudig und gehen auf Menschen zu Der Züchter zeigt bereitwillig die Elterntiere - die Elterntiere bzw. die Mutter ist vorhanden (ist das nicht der Fall, bitte immer an einen "Händler" denken! Es besteht enger Verband Hunde – Menschen, der Aufzuchtbereich liegt im unmittelbaren Wohnbereich Der Züchter kennt jeden einzelnen Welpen und seine „schon bekannten" Eigenschaften. Die Welpen mögen ihren Züchter, sind zutraulich und verspielt, sie dürfen nicht verängstigt wirken oder sich verkriechen Den Welpen wird viel Abwechslung in Form von Spielzeug und Beschäftigung gewährt sowie die Begegnungsmöglichkeit mit anderen Menschen bzw. Kindern. Der Züchter bietet ihnen die Möglichkeit, vielfältige Umweltbedingungen kennenzulernen, um ihre Sinne zu schulen. Die Welpen dürfen mit den Besuchern spielen Bei Abgabe sollten die Welpen mindestens 8 Wochen alt sein sowie geimpft und entwurmt Der Züchter gewährt Einblick in seine Unterlagen, gibt Auskunft über den Gesundheitszustand und Einblick in Untersuchungsergebnisse, Ausbildung der Elterntiere usw. Seine Zucht wird von einem Zuchtwart betreut und geprüft. Die Elterntiere sind frei von Erbkrankheiten wie z. B. HD (Hüftgelenksdysplasie). Züchter und Interessent bleiben in Kontakt, mehrmalige Besuche sind erwünscht. Er berät den Interessenten ausführlich und hilft beim Aussuchen des geeignetsten Welpen Er gibt Tipps zu Ernährung und Pflege sowie zur Erziehung des Hundes. Er möchte die Adresse des Interessenten und ist an weiteren Kontakten interessiert. Falls es Probleme gibt, ist er jederzeit Ansprechpartner. Der Züchter erkundigt sich nach den Lebens- und Wohnumständen des Interessenten und drängt nicht zu einer Entscheidung. Hundekauf Vom Züchter gibt es einen Kaufvertrag und die Ahnentafel des Hundes. Dazu gibt es das Impfbuch, in das bereits erfolgte Impfungen schon eingetragen wurden. Weiterhin notiert er die Termine für noch ausstehende Impfungen und Wurmkuren. Meistens erstellt er auch einen Plan für das Futter und Fütterungszeiten, damit der Welpe seinen gewohnten Ablauf und sein Futter beibehalten kann. Viele Züchter geben für die ersten Tage auch gleich das gewohnte Welpenfutter mit.
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