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Die folgende Tabelle zeigt, was Hundefutter alles beinhalten kann, und das muss nicht immer nur Billigfutter sein. Daher solltet ihr euch immer gut informieren und das "Kleingedruckte" lesen, bevor ihr euch für ein Futter entscheidet! In Schweden sind die Richtlinien besonders streng, daher enthalten die meisten Schwedischen Hundefuttersorten kein Tierkadavermehl o. ä.
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Tierische Nebenerzeugnisse |
Dabei handelt es sich um einen ziemlich weit ausholenden Begriff, möglich sind folgende Stoffe:Nieren, Blut, Hirn, Lunge, Knochen, Wolle, Hörner, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Magen, Darm, Drüsensekrete, Fruchtblasen (Hormone!), Schnäbel, Füße, Federn u. a.
Dabei ist zu beachten, dass viele Nebenprodukte aus Abdeckereien Stammen, in welchen den Tieren nicht einmal die Zecken- und Flohhalsbänder entfernt wurden. Viele Tiere verenden auf der Straße, in Versuchsanstalten oder beim Tierarzt. Teilweise stammen diese Zutaten auch aus verdorbenen Lebensmitteln aus Supermärkten oder Großküchen. Einige US-Tierfutterhersteller gehören zu den großen Lebensmittelketten, so können Reste preiswert entsorgt werden! |
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Salz |
Durch Salz wird das Futter besser akzeptiert. Häufig wird „Urin" als „tierisches Nebenprodukt" zugefügt, dadurch entsteht ein Salzgeschmack, somit müssen Hersteller Salz als Zusatzstoff nicht mehr aufführen. |
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Zucker, Karamel |
Wird zur Geschmacksverbesserung und zur billigen Konservierung eingesetzt, hat aber im Futter absolut nichts zu suchen. Industriezucker führt nicht nur zu Schäden am Gebiss, sondern auch zu Bauchspeicheldrüsenproblemen sowie zu Problemen der Analdrüsen. Außerdem ist er ein Dick-Macher. |
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Geflügelnebenerzeugnisse |
Häufig werden die Hühner aus Legebatterien so entsorgt (meist mit Medikamenten und Chemie vollgestopft), enthalten sind weiterhin Köpfe, Füße, Eingeweide, Darminhalt, Blut, Urin, Schnäbel und Federn! |
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Fleischmehl |
Meist ist keine nähere Bezeichnung zu finden, somit kann der Begriff alles beinhalten (siehe auch tierische Nebenerzeugnisse). Meistens stammt es aus Abdeckereien oder besteht aus Schlachtabfällen, z. B. vom Schwein (incl. Stresshormonen und Antibiotika-Rückständen). |
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Weißer Reis, Braureis |
Weißem Reis fehlen 75 % seiner Nährstoffe. Braureis ist der ausgelaugte Rest aus der Bier- und Schnapsherstellung. |
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Tierische Fette |
Ebenfalls meistens Abfall. Die Fette müssen dehydriert werden, um sie im Hundefutter zu verwenden, die Folge wäre, dass sie ranzig werden, wenn nicht eine Menge chemischer- oder Konservierungsstoffe zugesetzt werden. Auch Abfallprodukte, wie z. B. Frittierfett wurden schon als „wertvolles Fett" verarbeitet. Einige „Tierkörperbe-seitigerfirmen" haben als zweiten Gewerbezweig die Fettherstellung. Einige Futterfette sind sogar mit Mineralöl verunreinigt. |
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Digest |
wird durch chemische oder enzymatische Hydrolyse aus tierischer Gewebeflüssigkeit hergestellt – chemisch vorver-daute Nahrung!
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Weizen, Mais |
Ins Futter kommen meist die Abfälle dieser Getreidesorten. Maismehl ist der gemahlene ganze Maiskolben. |
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Soja |
80 % der weltweit erzeugten Sojabohnen – speziell aus den USA – stammen aus genmanipuliertem Saatgut. |
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Zuckerrübenbrei, Maisgluten, Weizen-gluten und Reisgluten |
Stammt aus der industriellen Verarbeitung – eiweißhaltiger Rest. Bindet Giftstoffe im Körper, so dass diese nicht sofort wieder ausgeschieden werden können (verhindern Durchfall). Ergeben kann sich daraus eine Überfunktion von Leber und Nieren, da diese Stoffe ständig abgebaut werden müssen. |
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Sonnenblumenöl |
Zu viel Sonnenblumenöl begünstigt Veränderungen im Erbgut, die zu Krebs führen können. Dieses Öl kann die Krebsentstehung um bis zu 60 % beeinflussen. |
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Pflanzliche Nebenprodukte |
Reste aus der Getreideverarbeitung. Nuss-/Erdnussschalen, verdorbenes Getreide, Stroh, Reste aus der Müsliverarbeitung |
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Konservierungsmittel:
E321 (BHT), E320 (BHA), Etoxiquin, Propylgallate, Propylen glycol |
Meist steht auf der Packung nur „EG-Zusatzstoffe" oder nur die E-Nr. werden angegeben. Häufig liest man auch „ohne Konservierungsmittel" – wobei dann später im Kleingedruckten doch noch zu finden ist „mit Antioxidantien-EG-Zusatzstoffe". Die wenigsten Menschen wissen, dass sich dahinter BHA und BHT verbergen. Besonders bei Nagetieren wurden in Studien teilweise krebsfördernde Wirkungen dieser Stoffe bewiesen. Es kann zu Veränderungen an der Schilddrüse, des Immunsystemes sowie der Leber kommen. Etoxiquin verursacht Leberschäden, Depressionen, Hautirritationen oder Schüttelkrämpfe. Obwohl es für Lebensmittel nicht zugelassen ist, ist es ein häufig verwendetes Antioxidationsmittel für tierisches Fett. Prophylen glycol ist in Europa besser bekannt als Frostschutzmittel und gilt als äußerst gesundheitsschädlich.
Die meisten Futtermittelherstellen gehen davon aus, dass beim Aufdruck „EG-Zusatzstoffe" der Verbraucher eh nicht weiß, worum es sich dabei handelt |
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Künstliche Farbstoffe |
Ebenfalls meist hinter E-Nr. verborgen. E127 z. B. kann Schilddrüsenkrebs begünstigen, ist aber in vielen Leckerlies enthalten. Zu allergischen Reaktionen kann es bei folgenden Farbstoffen kommen: E102, E110, E121, E123 sowie E127 |
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Protein-Stickstoff |
Füße, Hufe, Schnäbel, Federn, Krallen usw. enthalten hohe Mengen an Stickstoff, der bei der Rohproteinberechnung als Protein-Stickstoff in die Analyse eingeht und so den Rohproteinwert des Futters erhöht, jedoch vom Hund kaum verwertet bzw. verdaut werden kann |
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Zellulose |
in den meisten Fällen unverdächtig klingend „Sägemehl". |
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Fischmehl |
Getrockneter, gemahlener Fisch, vorher werden meist die wertvollen Öle entfernt |
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Tocopherol, Ascorbinsäure sowie Kräuterextrakte und -öle |
Tocopherol = Vitamin E, Ascorbinsäure = Vitamin C sowie Kräuterextrakte und –öle gehören zu den positiven Konservierungsstoffen. |
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