seelenschreie

Zurück

Ja, ich glaube an Engel, ich glaube an Gott........

....ohne diesen Glauben wäre vieles anders gelaufen in meinem Leben

Tage voller Hoffnungslosigkeit hab ich mit deren Hilfe überstanden

Tage, ohne Hoffnung, alleingelassen im Schmerz, der Wut,

Tage, an denen alles nur grau und düster war.

Sie nehmen dem Düsteren die Macht und lassen mich wieder Licht sehen, sie hören meine Schreie, wenn alle um mich herum taub sind

 

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Danke, dass ich ihn auf meiner Seite zeigen darf

 

 

Wenn..........

Wenn Liebe nur ein Wort ist,
wofür lebe ich dann?

Wenn Liebe nur ein Wort ist,
warum fühle ich dann?

Wenn Liebe nur ein Wort ist,
was ist dann das, was ich für dich empfinde?

Warum vermisse ich dich und bin verzweifelt, weil du mir so fern bist?

Warum denke ich dann so oft an dich?

Warum klopft mein Herz so stark dabei?

Wieso freue ich mich, wenn ich dich wiedersehe und wieso fürchte ich mich dann davor, dich zu verlieren?

Wieso, wenn ich dich nicht liebe?

Wieso, wenn Liebe nur ein Wort ist?

 

 

*SCHMERZ*


Langsam aber unaufhaltsam nimmt er Besitz von mir
Schmerz, der mich nicht in Ruhe lässt
mir den Schlaf raubt
mich kaum mehr Atmen lässt
Immer wieder kommt er, lässt mir keine Chance
mich zur Wehr zu setzen
Ein Feuerspieß, der sich in meinen Körper bohrt
und sich nicht aufhalten lässt
Die Tabletten, die Erleichterung bringen
scheinen unerreichbar weit
Schritt für Schritt quäle ich mich vorwärts
jeder Meter treibt mir die Tränen in die Augen
das Telefon in der Hand
um nicht ganz hilflos zu sein
der Schmerz greift mich an
ohne Gnade
kann mich nicht wehren
mir bleibt die Luft weg, alles dreht sich
er soll endlich gehen............
wieder stellt er sich taub,
lässt nicht los
er soll endlich gehen.......
ich ertrag ihn nicht mehr



[c] Anne *Kind der Nacht* (A. Henschel)


 

Nimm mich mit

 

Eng hält er mich umschlungen

Ein Paar, er und ich

Es ist ihm gelungen

Er hat die Macht über mich

Kälte dringt in mich, sie fühlt sich gut an

Schmerzen, Grauen, tut nicht weh,  lange ertragen kann?

Die Wärme weicht, das Licht nicht mehr hell

Herz klopft so laut, Blut fließt schnell

Grinsen im Gesicht

Lippen, küssen

Fürchte mich nicht

Nichts hat Gewicht

Er und ich zählen

Werd keinem fehlen

Er nimmt meine Hand

Kennt das andere Land

Hör das Rufen, ich will dich

Nichts existiert,  nur er und ich

Gedanken leer, Gefühle vereint

Auf dem Weg in sein Reich, keine Sonne dort scheint

Dunkelheit , Kälte,

doch zieht es mich hin

andere Welten

gemeinsam mit ihm

Kein Schmerz, keine Trauer

Um das Herz dicke Mauer

Mauer aus Narben, selbst gesetzt

Wunden bluten, mit Freude verletzt

Leckt an den Wunden

Geben ihm Kraft

Seele verschwunden

Gleich geschafft

Ein greller Blitz, es reißt mich zurück

Wieder verloren, wieder zurück

Die Zeit noch nicht reif

Man gönnt mich ihm nicht

Blut fließt so heiß

Verbindung zerbricht

Er kommt wieder, gehör ihm und nicht mir

Ich gehör in sein Reich, ich pass nicht hierher

Der Sieg wird kommen

Zeit verronnen

Er wird euch besiegen

Und mich kriegen

Will mit ihm fliegen

 

[c]Anne *Kind der Nacht* (A.Henschel)

 

 

 

 

 

Kann mir das Leben noch was geben
lohnt es sich noch, dieses Leben?
Seh keine Hoffnung, seh kein Ziel
Seh nur noch Lügen, viel zu viel

Würde gern vom Hochhaus springen
nicht mal das will mir gelingen
erhängen? erschießen?
nein, Blut soll keines fließen

Er gibt nichts mehr, was mich hält
auf dieser gottverdammten Welt
Überall nur Schmerz und Lügen
Falschheit, Hass und nur Intrigen

Schau dich mal um in dieser Welt
es gibt hier nichts mehr, was mich hält
sagt einer ja, dann meint er nein
alles so schmutzig, nichts mehr rein

Alles so dunkel, so voller Trauer
jeder baut um sich seine Mauer
keinen Sonnenstrahl kann ich mehr sehen
werde meinen Weg jetzt gehen

Ich geh ihn alleine und ihr sollt nicht weinen
vielleicht wird ohne mich die Sonne scheinen
ich hab nie auf diese Erde gehört
hab doch viel zu viele gestört

Ich war ein Werkzeug, ich wurde zerstört
keiner hat meine Schreie gehört
zu viele Jahre nichts gesagt
niemals den Schritt nach vorne gewagt

Doch nun hab ich den Mut, den Schritt zu gehen
auch ich will wieder die Sonne sehen
Für mich wird dort die Sonne scheinen
und ich werde lachen, wenn ich euch seh weinen


[c]Anne *Kind der Nacht* ( A. Henschel)

 

 

 

 

Viele Menschen habe ich kennengelernt, manche wurden Freunde.......ein kleines Stück haben sie mich auf meinem Weg begleitet.........und dann wieder verlassen. Liegt es an mir, weil ich keine Nähe zulasse? Kann ich nicht mehr vertrauen?.......Ich nenn es Selbstschutz.......Schmerz, den ich mir selbst zufüge, tut nicht so weh....ich verlasse, wenn mir die Nähe zu nah wird

 

Wir waren Freunde, gingen durch dick und dünn

ob ich da falsch gelegen bin?

Kaum läuft mal ein bisschen was schief

ich ohne Antwort um Hilfe rief

gibt es Freundschaft nur in guten Zeiten

dann lass ich mich lieber wieder von der Vernunft mich leiten

dann weiß ich immer, woran ich bin

dann macht es leichter einen Sinn

wozu Vertrauen, wenn es doch nur verletzt?

wozu Gefühle, wenn doch in den Sand gesetzt?

du tust mir weh ich leide so sehr

gibt es denn keine Hoffnung mehr?

Ich geh meinen Weg jetzt ohne dich

mein Herz, es ruft leise, ich vermisse dich

doch ich werde deinen Willen akzeptieren

und den Glauben an die Freundschaft entgültig verlieren

Verzeih mir, aber ich kann so nicht mehr

alles in mir ist verletzt und so leer

ich wünsche dir alles Glück der Welt

und einen Freund, der was er verspricht auch hält

 

[c] Anne *Kind der Nacht* ( A. Henschel)

 

 

***Unlöschbar***

 

Die Erinnerung lässt sich nicht löschen, sie ist immer da

kann niemals vergessen, was damals war

"Hotel California" hat sich eingebrannt

solchen Schmerz hab ich niemals gekannt

Die "Eagles", das Zimmer, ich und du

ich kann's nicht vergessen, komm nicht zur Ruh

Tränen vergossen

Blut geflossen

Schmerz und Tränen, Seele zerstört

mein Körper hat nicht mehr mir gehört

Ich hab dir vertraut und ich hab dir geglaubt

doch du hast mir meine Kindheit  geraubt

Ich wusste nicht, was mit mir in dem Zimmer geschah

und seit damals nicht mehr wie früher war

Angst und Schmerz und Scham und Verstecken

keiner durfte meine Wunden entdecken

mein Leben lang hab ich die Wunden versteckt

kurz vorm Sterben hat sie ein Engel entdeckt

hat mir seine Hand gegeben

mir den Weg gezeigt,  soll weiterleben

hat mir gezeigt, dass es noch Gutes gibt

dass es nicht nur mit Schmerz verbunden, wenn man liebt

 

[c] Anne *Kind der Nacht* ( A.Henschel )

 

 

***Rufen***

 

 

Ich hör das Rufen

kann ich widerstehn'n?

Was hält mich, warum geh ich nicht?

Es ist ganz einfach

Ich hör das Rufen

Etwas hält mich

nicht zu definieren

Komm

Bleib

Ich möchte nicht kämpfen

Fallenlassen

Gehen

Bleiben

Chaos in meinem Kopf

Ich hör das Rufen

Es wird lauter und lauter

Zieht mich in seinen Bann

Ein Schritt noch

Ganz leicht

Ich falle

Doch kein Schmerz

Wärme

Sonne

Kein Aufprall

Leben

Kein Rufen

Stille

 

Leben gewonnen

 

[c] Anne *Kind der Nacht* (A. Henschel)

 

 

***Warum????***

 

Warum  steh ich immer mit dem Rücken an der Wand?

Warum nehm ich keine helfende Hand?

Warum fällt mir das Vertrauen so schwer?

Warum enttäusche ich andre immer so sehr?

Hinter jedem Wort seh ich Schmerz und Lüge

Hinter jedem Tun erwart' ich Intrige

Kann nicht an das Gute glauben

Lass mir keine Tränen mehr rauben

Will nicht mehr weinen, will keinen Schmerz

hab ihn verschlossen, den Weg zum Herz

Wohin ich auch schau, nur falsches Spiel

So will ich das nicht, ist nicht mein Ziel

Ich schleuder euch die Wahrheit ins Gesicht

Doch verstehen wollt ihr immer noch nicht

Weil ihr nur das glauben wollt, das was euch gefällt

Und die Wahrheit passt nicht in eure, ach so heile Welt

Wie lange wollte ihr noch die Augen verschließen?

Wie lange müssen noch Blut und Tränen fließen?

Lasst mich doch nicht gerade jetzt so allein

Ich will nicht mehr länger das Opfer sein

Ich will wieder lachen, nach vorne sehen

Mit Vertrauen und Hoffnung durchs Leben gehen

 

[c] Anne *KInd der Nacht* ( A. Henschel )

 

 

***Du darfst....***

 

Du darfst mir sagen, was du denkst

aber deine Gedanken sollen nie die meinen werden

Du darfst mir sagen, was du fühlst

aber deine Gefühle sollen nie die meinen werden

Du darfst mir sagen, was dich bedrückt

aber dein Schmerz soll nie der meine werden

 

Mein Schmerz reicht für uns beide

 

[c] Anne *Kind der Nacht*  ( A. Henschel )

 

 

Ich bin der Körper dieses Mädchens. Wir leben aber nicht

zusammen. Wir sind nicht so wie die anderen, wir sind ganz anders.

Sie hasst mich, sie würde mich am liebsten verlassen. Dabei mag

ich sie doch. Aber uns trennt eine Mauer die wir beide nicht

übertreten können.

Ich bin ihr Körper und ich muss jeden Tag Schmerzen ertragen, die

ich nicht beschreiben kann. Ich würde gerne weinen, um diesen

Schmerz frei zu lassen, aber sie lässt es nicht zu. Sie mag es nicht,

wenn ich weine. Ich weiß, dass sie nicht will, was mit mir gemacht

wird. Aber wir können uns nicht berühren, sie kann mir nicht helfen.

Ich weiß, dass sie es nicht böse meint, deswegen werde ich ihr

verzeihen. Sie hasst diesen Mann, der mir das antut, aber sie hasst

auch mich. Sie will mich zerstören und sie weiß, dass sie sich selbst

damit auch zerstört. Sie tut mir immer weh, aber nur, weil sie immer

so traurig ist, weil er mir wieder weh getan hat. Dann schlägt sie

meine Hand gegen ihre Wand, bis ich blute oder sie lässt meine

Zähne in meine Haut beissen. Aber das tut nicht so weh, als wenn

sie meine Hand nimmt und ich mir mit Rasierklingen die Haut

aufschneiden muss. Dabei darf ich jedoch weinen. Sie sagt mir

dann, dass ich so bin wie die anderen, aber im Gegensatz zu ihnen

weine ich Blut. Das beruhigt mich immer und mein kleines Herz

beruhigt sich wieder.

Ich werde dann müde und sie legt sich endlich mit mir schlafen und

ich weiß, ich darf dann endlich ausruhen.

Ich weiß warum sie mich hasst... Ohne mich hätte sie das alles

wohl nicht mitmachen müssen. Ich wurde ihr zum Verhängnis. Sie

verabscheut mich so  sehr, dass sie mich am liebsten unsichtbar

machen möchte,  oder auslöschen. Wenn sie mich anschaut

kommen ihr Erinnerungen an Geschehnisse hoch, die sie am

liebsten ganz weit weg verdrängen möchte und sie nie mehr vor sich

haben will.  

Dabei leide ich doch auch mit... ich habe doch alles genau so

mitbekommen wie sie. Auch wenn der Schmerz den sie ertragen

musste noch viel grösser war. Aber ich habe jede seiner

Bewegungen wahrgenommen und es tat unendlich weh. Sie hat

Angst und ich habe Schmerzen... Ich würde am liebsten alles aus

mir herauskotzen

Morgen wird sie mich wieder bestrafen für das, was ihr angetan

wurde... ich habe Angst davor, aber ich kann nicht davonrennen. Wir

gehören zusammen, ob wir nun wollen oder nicht. Wir können nur

zusammen gewinnen oder verlieren

Ich bin ihr Körper, aber sie hat die Kontrolle über mich. Sie hasst

mich und ich mag sie. Es macht traurig. Uns verbindet nichts mehr.

Sie will mich nicht. Sie hasst mich. Jetzt. Wieder. Wir können nicht

so leben, wie wir es jetzt tun, das halten wir beide auf Dauer nicht

durch. Ich hoffe, dass sie mich eines Tages wieder mögen wird.

Irgendwann. Ich bin doch ihr Körper

Ich sind doch wir! 

 

An dieser Stelle möchte ich all den Menschen danken, die mir die Hand gereicht haben und mir auf die eine odere Art geholfen haben. An erster Stelle meiner Therapeutin, die mir den richtigen Weg gezeigt hat und ihn ein großes Stück mit mir zusammen gegangen ist. Kurz vor dem Aufgeben hat sie mich wachgerüttelt und mir gezeigt, dass man auch mit der Erinnerung leben kann. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Meinem Therapeuten in Saarbrücken, der die Behandlung übernommen hat und immer für mich da ist.

Meinen Freunden, die mich so nehmen, wie ich bin

Ein ganz lieber Dank geht an Ika, die sich wahrscheinlich gar nicht bewusst ist, wie sehr sie mir nur durch ihr Dasein und Zuhören geholfen hat.

Ein Engel auf Erden

Ich danke auch denen, die mich fallen ließen, die mit meiner Art nicht zurechtkamen. Die mich gefühlskalt und beziehungsunfähig genannt haben. Sie haben mich aufgerüttelt...vielleicht stimmt es ja........doch dadurch sind die Menschen, die mich trotzdem so akzeptieren, wichtiger den je für mich geworden

 

 

 

 

 

Kann ich lieben?

 Gefühle zulassen?

 

zu viel ist auf der Strecke geblieben

leichter ist es, mich zu hassen

habe Angst, dass jemand mein vernarbtes Herz entdeckt

drum hab ich mich hinter Arroganz versteckt

lass keinen Menschen an mich ran

damit mich keiner verletzten kann

wie soll mich jemand ehrlich lieben

wenn nur noch eine Hülle mir geblieben?

soviele Lügen,

die Seele auf der Stecke geblieben

ich schau in den Spiegel Tag für Tag

 frage mich, weshalb  ich dieses Dasein ertrag

Kälte, Schmerz

verletztes Herz

drum stell ich mir so oft die Frage,

wie lange ich das noch ertrage

 

Anne *KInd der Nacht*

 

Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens

Es gibt sehr viele Lieder, die mich immer wieder sehr tief berühren. Hier einige Texte, die mich sehr bewegen:

 

Wolfsheim "Kein Zurück"

Weißt du noch, wie's war
Kinderzeit... wunderbar...
Die Welt ist bunt und schön.
Bis du irgendwann begreifst,
Dass nicht jeder Abschied heißt,
Es gibt auch ein Wiedersehen

Immer vorwärts, Schritt um Schritt ... Es geht kein Weg zurück!
Und Was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehen.
Die Zeit läuft uns davon, Was getan ist, ist getan.
Was jetzt ist, wird nie mehr so geschehen.

Ein Wort zuviel im Zorn gesagt,
'N Schritt zu weit nach vorn gewagt.
Schon ist es vorbei.
Was auch immer jetzt getan,
Was ich gesagt hab´, ist gesagt,
Und was wie ewig schien ist schon Vergangenheit.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt ... Es geht kein Weg zurück!
Und Was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehen.
Die Zeit läuft uns davon, Was getan ist, ist getan.
Was jetzt ist, wird nie mehr so geschehen.

Ach, und könnt' ich doch nur ein einz'ges Mal Die Uhren rückwärts drehen,
Denn wie viel von dem, was ich heute weiß, hätt ich lieber nie gesehen.

Dein Leben dreht sich nur im Kreis,
So voll von weggeworfener Zeit,
und Deine Träume schiebst Du endlos vor Dir her.
Du willst noch leben irgendwann,
Doch wenn nicht heute, wann denn dann...?
Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.

Immer vorwärts, Schritt um Schritt ... Es geht kein Weg zurück!
Und Was jetzt ist, wird nie mehr ungeschehen.
Die Zeit läuft uns davon, Was getan ist, ist getan.
Was jetzt ist, wird nie mehr so geschehen.

 

 

Pur "Anonyme Opfer"

Nur ganz langsam fühlt sie sich wohl,
wenn er sie in die Arme nimmt,
denn ihr ständiger Begleiter
ist diese Angst die sie hemmt.
Sie braucht ihn doch so sehr,
sie stößt ihn trotzdem weg,
wenn er einen Stein aus der Mauer bricht
zu ihrem Kerkerversteck.

Sie hat Angst vor Berührung,
Angst sich anzuvertrauen.
Angst vor Enttäuschung,
vor Gewalt - gegen Frauen.

Sie duldet die Umarmung
und bleibt dabei allein.
Das Streicheln ist wie Feuer,
brennt neue Narben ein.
Angst davon zu reden,
wie das damals für sie war,
denn Offenheit macht verletzbar,
ist Gefahr.

Sie ist ein anonymes Opfer,
sie schweigt alles in sich rein.
Als anonymes Opfer hat sie große Angst
ihren Schmerz ganz laut wegzuschreien.

Gefängnismauern wachsen
mit jedem bösen Traum
und ersticken ihre Zärtlichkeit
im liebesleeren Raum.
Erinnerung zerfrisst
die Seele
und hasst
den Leib.
Und dann das Märchen von der Mitschuld
- ewig lockt das Weib.

Angst vor Zeigefingern,
vor Hinterrücksgeschwätz,
vor der öffentlichen Meute,
die sensationsgeil das Opfer hetzt.

Anonyme Opfer schweigen alles in sich rein.
Als anonymes Opfer hat sie große Angst
ihren Schmerz ganz laut wegzuschreien.

Männer sind die Täter,
rücksichtslos - gemein.
Manchmal ist es schwer
sich nicht zu schämen
ein Mann zu sein!

 

 

 

 

 

Die toten Hosen  "Halt durch"

Steh auf ,Wenn du, mit dir am Ende bist und du
einfach nicht weiter willst weil du dich nur noch fragst
warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll?

Halt durch, auch wenn du allein bist halt durch,
schmeiß jetzt nicht alles hin Halt durch
und irgendwann wirst du verstehen

und wenn ein Sturm dich in die Knie zwingt
halt dein Gesicht einfach gegen den Wind.
Egal wie dunkel die Wolken über Dir sind,
sie werden irgendwann vorüber ziehen.

Steh auf, wenn du am Boden bist
Steh auf, auch wenn du unten liegst,
Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn.

Es ist schwer, seinen Weg nicht zu verliern
und bei den Regeln und Gesetzen hier ohne Verrat
ein Leben zu führn das man selber noch respektiert.
Auch wenn die Zeichen gerade alle gegen dich stehen
und niemand auf dich wetten will,
Du brauchst hier keinem irgend einen Beweis zu bringen,
es sei denn, es ist für Dich selbst.

Nur keine Panik, so schlimm wird es nicht.
Mehr als deinen Kopf, reißt man dir nicht weg.
Komm und seh nach vorn...

 

Rosenstolz  "Wenn du jetzt aufgibst"

 

Und
Du hast viel zu lang
den Schatten geseh'n
Und viel zu lang war alles grau
um Dich
Du kannst ruhig klagen
denn es reicht
Die stärkste Seele
wird mal schwach
Und jede Nacht
wenn Du nicht schlafen kannst
und die Armee des Wahnsinns bei Dir klopft
Wenn Du dann durchdrehst
ist's erlaubt
Doch wer hat Dir den Mut geraubt

Wenn Du jetzt aufgibst
wirst Du's nie versteh'n
Du bist zu weit um umzudreh'n

Vor Dir der Berg
Du glaubst Du schaffst es nicht
Doch dreh' Dich um und sieh'
wie weit Du bist
Im Tal der Tränen liegt auch Gold
Komm laß es zu
daß Du es holst

Wenn Du jetzt aufgibst
wirst Du's nie versteh'n
Du bist zu weit um umzudreh'n
Wenn es auch weh tut
so wird es doch gescheh'n
Die dunkle Nacht wird mal vergeh'n

 

 

Die toten Hosen „Böser Wolf“

 

Sie malt gern Bilder von sich selbst
und riesengroßen Männern in einer Zwergenwelt
sie weiß Geschichten, die sie nie erzählt
die meisten davon hat sie selber erlebt

Wie die vom bösen Wolf, der hin und wieder kommt
und jedesmal danach von ihr verlangt
daß sie niemals ein Sterbenswörtchen sagt
weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft

Wenn ihre Mami sie in den Arm nimmt
würde sie am liebsten weinen und alles gestehen
doch sie hat Angst und sie schämt sich
sie weiß keinen Rat und versucht wegzusehen

Wenn der böse Wolf hin und wieder kommt
und jedesmal danach von ihr verlangt
daß sie niemals ein Sterbenswörtchen sagt
weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft

Sie ist so scheu wie ein Reh
man nimmt sie kaum wahr, denn sie redet nicht viel
sie bleibt am liebsten für sich allein
betet zu Gott und wünscht sich dabei
daß der böse Wolf
niemals wiederkommt
und mit festem Griff um ihren Hals verlangt
daß sie keinem ein Sterbenswörtchen sagt
weil er sie dafür sonst fürchterlich
bestraft

 

 

Haggard “Daddy Was Her First Man”

 

A sweet girl of eleven years
Within her
brain: The darkest fear
caught by absolute disaster
Her virginity - lost to the own father
There he comes with alcoholic breath
Now her mind is fallen, emotions are dead
Cold by routine she's accepting her fate
Which she must endure since her age of 8
People close their ears
And they close their eyes
They're only open for a moment
When somebody has died
The weak, little victims have no voice
And falling tears don't make a noise
How long does it take
'til a bit of compassion awakes
Something... disgusting!
Covered as a harmless game
Abnormality is reflecting
In all the things that happen
To other girls with different names
- Left without being protected -
"Hey, your daddy is doing a crime
To you and your little mind
A defect will always be
In your mental factory"
Locked inside the darkend room
As the horror passed her by...
The kitchen - place for the next rape
In despair she reaches the butcher-knife
And she refuses doing that once again
At a certain point of panic she cuts away
His little friend!
Justice now is sealed
But do you think now she is healed?
You can give her shelter
You can hold her tight
But you can't take away this horrible
frigth
When memories of the past appear
To control her life in fear...

Übersetzung:

Ein süsses Mädchen von elf Jahren
In ihren Erinnerungen: die dunkle Furcht gefangen durch einen absoluten Eingriff ihre Jungfräulichkeit - zu  verlieren durch den eigenen Vater
dort kommen er mit alkoholisch Atem nun ist ihr Verstand gefallen, die Gefühle sind tod
Kalt durch ein Programm durch das ihr Schicksal bestimmt wird, welches sie aushalten muss seit dem Alter von 8 Jahren
Leute schließen ihr Ohr und sie schließen ihre Augen ,sie sind nur geöffnet während ein Moment wenn jemand sterben muß der schwach ist, kleine Opfer haben keine Stimme und die
fliessenden Tränen sind lautlos
wie lange es hinnehmen ' bis ein wenig Mitleid etwas erwacht... ekeln! Beschmutzt worden, während eine harmlose Spielabweichung in allen Sachen, die sich reflektiert, die anderen Mädchen mit unterschiedlichen Namen - nach links, ohne geschützt zu werden - " Hey geschehen, tut Ihr Vati ein Verbrechen an und Ihr kleiner Defekt des Verstandes ist immer in Ihrer Geistesfabrik ", das innerhalb des dunklen Traumas gesperrt wird, wie die Grausigkeit führte sie laengs...,
Die Küche - Platz für die nächste Vergewaltigung in der
Verzweiflung greift sie das Metzger-Messer und sie setzt es in  einem bestimmten Punkt der Panik ein, wobei sie seinen kleinen Freund abschneidet! Gerechtigkeit jetzt wird versiegelt, aber denkt ihr Sie wird geheilt? Ihr könntet ihr Schutz geben, durch den ihr sie festhalten  könnt, aber ihr könnt ihr nicht dieses schlimmen Kampf  wegnehmen, wenn die Erinnerungen an die  Vergangenheit erscheinen, ihre Lebensdauer in der Furcht zu steuern...,

 

 

 

 

Tic Tac Toe „Bitte küss mich nicht“

 

Es war ein ganz normaler Tag
doch sie spürte irgendwie
das etwas anders war
und es wurde ihr klar
irgendwas war geschehen
er hatte sie noch nie so komisch angesehen
sie gingen in ihr Zimmer
schmusten eigentlich wie immer
doch dann wollte er mehr
sie fühlte sich so leer und verlassen
sie hatte ihn doch lieb
sie wollte ihn nicht hassen
er hatte sich genommen was er braucht
er hat sie benutzt, beschmutzt, belogen
und sie um ihre Liebe betrogen
sie konnt das alles nicht verstehen, nur eins-
es würde weeitergehen
sie konnte niemandem was sagen
musste alles stumm ertragen
musste ihm versprechen
das Geheimnis nicht zu brechen
sie hat das nie gewollt
doch dann hat sie es gemacht
und dabei hat sie nur gedacht:

Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht
Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht
Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht
Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht

Er hatte ihr versprochen es kommt nie wieder vor
es wird alles wie es war
doch dann war er wieder da
dieser Ausdruck in den Augen
woran solle sie noch glauben?
Sie wollte raus aus ihrem Körper
konnte sich nicht mehr spüren
doch er hörte nich auf ihr die Luft abzuschnüren
es war so wie ein Alptraum
doch sie wurde nicht wach
sie wollte kämpfen
doch sie war viel zu schwach
sie gab sich die Schuld
glaubte daran
was hatte sie getan
was trieb sie in diesen Wahn
in der Nacht kam die Angst
sie glaubte zu schweben
sie sah sich von oben
und sie wollte nicht mehr leben
sie wollte es verdrengen
sollte es vergessen
doch es hatte sich tief in ihre Seele gefressen
sie fühlte sich allein, fühlte sich so klein
wann würd es endlich vorbei sein?

Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht
Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht
Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht
Bitte Bitte Bitte Bitte küss mich nicht

 

 

Herbert Grönemeyer „Sie“

 

Sie sieht in ihm den Filmriß
das Leben aprupt gestoppt
kann mit niemandem darüber reden
das macht sie bekloppt

Es liegt Ewigkeiten zurück
gelähmt
panisch als passiert es ihr jetzt
gegenwärtig sein stierer Blick

seine Fäuste
widerwärtig sein Atem
gehetzt

Sie hat versucht den Traum zu reparieren
sich aus ihm zu befreien
sie hat lange verzweifelt gewartet
die Jahre zeigen kein Erbarmen
das heilt keine Zeit

Immer auf Scherben laufen
Schweigen ein zu schweres Gewicht
ohnmächtig gegen den Giganten
seine Nächsten verät man nicht

Die Nacht ist viel zu leise
die Seele hämmert so laut
die Vergangenheit kommt anfallartig
gebrochen an dem ekligen Stau

Sie hat versucht den Traum zu reparieren
sich aus ihm zu befreien
sie hat lange verzweifelt gewartet
die Jahre zeigen
kein Erbarmen
das heilt keine Zeit

 

 

 

Böhse Onkelz „Viel zu jung“

 

Du wirst gef*ckt von Deinem Vater,
von Deinem eigenen Fleisch und Blut
Du leidest qualen, ihm tut es gut
Warum tut er das, warum tut er Dir das an?
Ist das seine Liebe? Macht es ihm zum Mann?
Du ekelst Dich vor ihm, vor seinem Speichel, seinen Kuessen
Vor der Hand auf Deinem Schoss,
Vor der Hand auf Deinen Bruesten
Wenn das seine Liebe ist, ist er ein Idiot
Wenn das das Leben ist, wuenscht Du Dir den Tod

Refrain:
Du bist noch so jung, viel zu jung
Du bist noch so jung, viel zu jung,
viel zu jung, viel zu jung

Du bist noch so jung, viel zu jung
Du weisst nicht, was geschieht, Du weisst nicht warum
Du bist noch su jung, viel zu jung
Du moechtest schreien, doch Du bleibst stumm
Du bleibst stumm!

Nachts weinst Du in Dein Kissen du fuerchtest Dich vor ihm
Davor, das er in Dir kommt, vor seinem Spiel
Du wirst damit nicht fertig, Du kannst Dich nicht dagegen wehren
Du kannst es keinem sagen, Du schaemst Dich viel zu sehr.

 

 



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