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Inhalt:

        

*WARUM MAMI?*

Gedichte:

*Der Teufel hat den Schnaps gemacht*

*Dein Freund*

*Dichten wollen für Anne - mit Hindernissen    

                                Alkoholabhängigkeit

Manche Menschen sind nicht in der Lage, nach einer mehr oder weniger langen Periode durchschnittlichen Konsums diese Trinkmenge beizubehalten. Sie verfallen dem starken Verlangen, mehr Alkohol zu sich zu nehmen, als ihnen zuträglich ist. Allmählich verlieren sie die Fähigkeit, im rechten Moment aufzuhören und geraten damit in eine Entwicklung, die sie aus eigener Kraft nicht mehr beherrschen können und die schließlich in der Abhängigkeit von der Droge Alkohol endet.

Der Weg in die Abhängigkeit lässt sich über zwei unterschiedliche Trinkmuster zurückverfolgen. Der eine beginnt mit dem regelmäßigen Trinken. Im Laufe der Jahre steigt die Trinkmenge, die aber über den Tag verteilt getrunken wird, so dass trotz der insgesamt großen Trinkmengen die schweren Räusche und damit die sozialen Auffälligkeiten weitgehend ausbleiben. Dieses Trinkmuster wird auch als Spiegeltrinken bezeichnet wegen der weitgehenden Ausrichtung an einem bestimmten Alkoholspiegel, der subjektiv gesehen die bestmögliche Befindlichkeit verspricht. Ständig unter Alkoholeinfluss zu stehen, wird so im Laufe der Zeit zu einem elementaren Bedürfnis.

Ein anderes Trinkmuster besteht darin, sich gehäuft bis zum Rausch zu betrinken. Die Kontrolle über die Einhaltung einer noch verträglichen Trinkmenge geht verloren, und es wird solange getrunken, bis der schwere Rauschzustand das Ende des Trinkens erzwingt. Anfänglich kann das berauschende Trinken dazu dienen, Konflikte oder unangenehme Befindlichkeiten zu vergessen. Aber auch dieses berauschende Trinken kann sich zur Gewohnheit entwickeln und in eine Abhängigkeit vom Alkohol münden, wenn es nicht mehr gelingt, sich trotz des Erkennens der schädigenden Folgen des Alkohols zu enthalten.

Nach einer älteren Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahre 1952 gelten als Alkoholiker "exzessive Trinker", deren Abhängigkeit vom Alkohol einen solchen Grad erreicht hat, dass sie deutliche geistige Störungen oder Konflikte in ihrer körperlichen und geistigen Verfassung, ihren mitmenschlichen Beziehungen, ihren sozialen und wirtschaftlichen Funktionen aufweisen oder Anzeichen einer solchen Entwicklung zeigen. Die Definition hebt drei Merkmale besonders hervor: die Abhängigkeit, die Folgeerscheinungen und die erhebliche Trinkmenge.

Die Abhängigkeit ist beim Alkoholkranken in der Regel seelischer (psychischer) und körperlicher (physischer) Art. Als psychische Abhängigkeit wird das unwiderstehliche Verlangen nach Einnahme des Alkohols bezeichnet, um Lust zu gewinnen oder Missbehagen zu beseitigen. Die physische Abhängigkeit ist durch Entzugserscheinungen charakterisiert, die sich mit dem Abklingen der Alkoholwirkung einstellen und sich in Händezittern, Schwitzen, innerer Unruhe, Herzjagen und motorischer Unruhe äußern; in manchen Fällen stellt sich ein Entzugsdelirium ein.

Der zweite wesentliche Teil der Definition betrifft die Folgeerscheinungen auf psychischem, physischem und/oder sozialem Gebiet, die in den betreffenden Abschnitten gesondert beschrieben sind.

Bei der Trinkmenge wird in der Definition zwar von einer sehr erheblichen Trinkmenge ausgegangen, aber es werden dazu keine bestimmten Alkoholmengen genannt, da die Verträglichkeit von Mensch zu Mensch sehr verschieden ist und die Festsetzung eines allgemein gültigen Grenzwertes nicht zulässt.

Die Definition enthält auch nach heutigem Verständnis wesentliche Gesichtspunkte zur Erkennung eines Alkoholikers. Allerdings gilt der Begriff des Alkoholikers als zu unscharf, so dass sich in der medizinischen Diagnostik der Begriff der Alkoholabhängigkeit durchgesetzt hat. Nach der neuesten Ausgabe der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen ICD-10 ist von der Diagnose einer Abhängigkeit auszugehen, wenn drei oder mehr der folgenden Kriterien gleichzeitig irgendwann während des letzten Jahres vorhanden waren:

    1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen zu konsumieren.

    2. Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums.

    3. Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion

    4. des Konsums, nachgewiesen durch die substanzspezifischen Entzugssymptome oder durch die Aufnahme der gleichen oder einer nahe verwandten Substanz, um Entzugssymptome zu mildern oder zu vermeiden.

    5. Nachweis einer Toleranz. Um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichten Wirkungen der psychotropen Substanz hervorzurufen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich.

    6. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügungen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums, erhöhter Zeitaufwand, um die Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen.

    7. Anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen.

 

 

Das soziale Umfeld

Die mitmenschlichen Beziehungen leiden unter der Einengung des allein auf den Alkohol ausgerichteten Denkens, unter dem Verlust an Interessen und der Gefühlslabilität mit überschießenden, unangemessenen Reaktionen. All dies macht sich zuerst innerhalb der Familie negativ bemerkbar. Eine Mischung von Schuldgefühlen, Gereiztheit, Verstimmung und Unzufriedenheit mit sich selbst bildet den Anlass zu hartnäckigen Streitigkeiten. Die meisten Alkoholkranken ziehen sich mehr und mehr von einer verantwortlichen Rolle in der Familie zurück, so dass dem Partner zwangsläufig die Leitfunktion zufällt. Daraus entwickeln sich neue Konfliktstoffe, die dem Alkoholkranken den Vorwand liefern, sich wiederum mit Alkohol zu beruhigen. Und so beginnt der tragische Kreislauf von neuem. Trennung vom Partner und Ehescheidung sind als Konsequenzen an der Tagesordnung.

Viel zu wenig wird beachtet, dass die Kinder in derartig gestörten Familien erheblichen psychischen Belastungen ausgesetzt und erfahrungsgemäß schwerstens alkoholgefährdet sind.

Am Arbeitsplatz fällt der Alkoholiker wegen sinkender Arbeitsleistungen und häufigem Fernbleiben auf. Seine verminderte Aufmerksamkeit verursacht nicht selten Arbeitsunfälle. In größeren Betrieben kann bei nachlassender Leistung durch Versetzung an einen weniger verantwortungsvollen Platz ausgewichen werden, falls nicht gleich mit Entlassung gedroht wird. Im fortgeschrittenen Stadium der Alkoholkrankheit ist jedenfalls der berufliche Abstieg nicht mehr aufzuhalten. Die vorzeitige Berentung ist eine weitere zwangsläufige Folge, wenn sie auch häufig nicht unter der eigentlichen Diagnose der Alkoholabhängigkeit zum Tragen kommt.

Auch kriminelle Folgen können sich im Verlauf einer Alkoholkrankheit einstellen. Ausgangspunkt hierfür sind die stark überhöhten Trinkmengen, aber auch die alkoholbedingte Wesensänderung mit Labilisierung und herabgesetzter Kritikfähigkeit. Zu den gehäuften Delikten im Zusammenhang mit der Alkoholabhängigkeit zählen Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Straßenverkehrsdelikte, Raub, Sexualdelikte, Brandstiftung und Körperverletzung bis hin zum Totschlag.

Die sozialen Folgen betreffen nicht nur den Alkoholkranken selbst und seine Angehörigen. Letzten Endes haben für die Kosten und den Ausfall am Sozialprodukt die Versichertengemeinschaft und die Steuerzahler aufzukommen.

Für manche Alkoholkranke endet die Sucht mit der Obdachlosigkeit. Von Untersuchungen an Obdachlosen ist bekannt, dass sich darunter ein hoher Anteil von Alkoholikern befindet, die es nicht geschafft haben, sich vom Alkohol zu lösen und dadurch in eine Außenseiterrolle geraten sind. Durch ihr fortgesetztes Trinken haben sie es schwer, auch nur vorübergehend eine Unterkunft zu finden, da viele Obdachloseneinrichtungen die Aufnahme von betrunkenen Nichtsesshaften ablehnen. Alkoholkranke Obdachlose sind deshalb im Winter besonders gefährdet, sich durch Erfrierungen schwere gesundheitliche Schäden zuzuziehen.

Quelle: Bundesvereinigung für Gesundheit e.V., i. A. des Bundesministeriums für Gesundheit (Broschüre)

Alkohol am Steuer: Tod einer Unschuldigen

 

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde:
aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell.
Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum,
und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?

ANMERKUNG:

Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) in Umlauf,
nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden.

Lange habe ich darüber nachgedacht,ob ich diese Gedanken auf meine Page setzen soll. Nach langem Hin und Her bin ich aber zu der Überzeugung gekommen, dass sie hierhergehören. Diese Erfahrungen gehören nun mal zu meinem Leben und ich möchte damit Hoffnung machen. Es ist nicht leicht, den Schritt zu wagen, aber es ist zu schaffen. Diese Worte habe ich vor langer Zeit geschrieben...........

 

DER TEUFEL HAT DEN SCHNAPS GEMACHT

 

Den Trost im Alkohol schon so viele suchten

oft hinterher darüber laut fluchten

Der Schädel brummt, der Kopf so sehr schmerzt

mit dem sinnlosen Trinken so viel verscherzt

 

Am Tag danach, du erinnerst dich nicht

lachst denen, die du verletzt hast, noch frech ins Gesicht

Schau in den Spiegel und sage mir dann

was an so einem Menschen noch liebenswert sein kann

 

Ein Lied fällt mir ein, wie wahr es doch ist,

weil du darin beschrieben bist:

"Der Teufel hat den Schnaps gemacht"

so wurde gesungen und darüber gelacht

 

Doch der Schnaps machte einen Teufel aus dir

er hat so vieles zerstört in mir

Die Wunden verheilen, der Schmerz heilt wohl nie

der Wunsch oft so stark, dass einen Schlußstrich ich zieh

 

Der Teufel hat den Schnaps gemacht

der Teufel hat mich ausgelacht

der Teufel hat nur zugeschlagen

hör ihn heut noch verletzende Worte sagen

 

Ich wünsch dich zur Hölle, dort gehörst du wohl hin

weil ich nicht mehr länger dein Opfer bin

Deine Schläge und Tritte, NEIN, ich dulde sie nicht

die Faust in den Magen, der Schlag ins Gesicht

 

Ja, geh doch zum Teufel, ich kann jetzt nicht mehr

mein Körper schmerzt, ich fühl mich so leer

Das Quälen scheint dir Freude zu machen

ich hör doch den Teufel in dir lachen

 

Dann schläfst du ein, als wär nichts geschehen

ich seh mich, vor Schmerzen krümmend, noch vor dir stehen

So hilflos und zitternd, das Messer in der Hand

doch es fehlte an Mut, es siegt der Verstand

 

Nie wieder, das schwör ich, tust du mir so weh

ich tu, was ich tun muß:

Ich verlasse dich

 

ICH GEH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

[c] Anne *Kind der Nacht*  (A. Henschel) aus meinem alten Buch

 

 

DEIN FREUND


Ich hörte es schon am Klang deiner Schritte
gleich hagelt es wieder Schläge und Tritte

Du warst wieder mit deinem Freund, dem Schnaps zusammen
bist mit ihm gemeinsam nach Hause gegangen


 

Ich hab die Gefahr viel zu spät erkannt
erst als der Schmerz auf der Haut gebrannt

Das erste Mal konnte ich dir noch verzeihen
war so naiv, dachte es könnte uns nicht entzweien


 

Du liebtest ganz schnell den Schnaps mehr als mich
hast meine Liebe getötet, ich verabscheute dich

Ich wollt dir doch helfen, die Antwort Gewalt
nicht mal vor deinem Kind machtest du Halt


 

Der Schnaps hat einen Fremden aus dir gemacht
du hast weiter getrunken, mich ausgelacht

Am Tag danach war für dich alles vergessen
sasst am Tisch, hast gefordert dein Essen


 

Ich habs wortlos vor dich hingestellt
dein blosser Anblick hat mich gequält

Viel zu lang hab ich dich ertragen
war zu feige, was von Trennung zu sagen


 

Hatte Todesangst vor deiner Wut
eins stand fest, es wird nie wieder gut

Ich konnte mit dir nicht mehr leben
es mußte für mich eine Lösung geben


 

Ein guter Freund hat mich aus der Hölle befreit
ich war für ein Leben ohne Schmerzen bereit

Er hat für mich die Koffer gepackt
mit mir zusammen die Flucht ausgedacht


 

Du hast mich gesucht, wolltest das Trinken lassen
doch ich konnte nur eins, deine Schwäche hassen


 

Es war viel zu spät, doch eins sollst du wissen


du mußt leben........mit deinem Gewissen


[c]by Anne *Kind der Nacht (A.Henschel)

 

 

 

Die Wirkungen des Alkohols,mal anders gesehen

da drück ich ein Auge zu und lass es geschehen

dieses Pils, das gönn ich ihm gerne

schicke ihm liebe Grüße in die Ferne

er hat so viele Worte in mein Herz geschrieben

so einen Menschen muss man einfach lieben

 

 

Ein liebes Geschenk von Theo:

 

Dichten wollen für Anne - mit Hindernissen

 

 

Dichten, so weiß ich, ist ´ne hohe Kunst

und wer es kann, hat meine Gunst.

Wie kann ich ihr danken dass es sie gibt

ihr sagen, dass hier einer sitzt der sie liebt?

Ich weiß es: gerne würde ich Anne was dichten

und ich sag mir (wie Anne): "du wirst das schon richten!"

 

Wenn Anne das auch kann, so denke ich mir

setz ich mich nun hin und trinke ein Bier.

Auf dass mir der Gerstensaft, das wär nicht verkehrt

recht süße und schöne Gedanken beschert.

Die schreib ich dann nieder, das wär ja gelacht

also, vorwärts: die Flasche auf gemacht!

 

Das erste Glass, ich trink mit Genuss

noch immer kein Satz, ich seh´s mit Verdruss.

Na ja, auf zwei Beinen muss man schon stehen

möchte man schnell nach vorne gehen.

Also, noch schnell das zweite gefüllt

nee, das war nix: ein Blatt Papier schon wieder zerknüllt.

 

Gut dann, ok, aller guten Dinge sind drei

und hol mir noch schnell ne Flasche herbei

das Glas sieht gut aus, mit leckerem Schaum

ich fang an zu schreiben, man glaubt es kaum.

Die erste Zeile geschrieben, eins zwei drei

oh, - komisch - jetzt sehe ich zwei!

 

Das ist doch ein Anfang denke ich mir

und gönn zur Belohnung ein viertes Glas Bier

und dann stell ich fest, oh, das macht richtig Spaß

auf dass ich genieße das nächste Glas.

Und so geht es weiter, recht bald schlaf ich ein

als ich wach werde denk ich, verdammt, musste das sein?

 

Nun sitz ich seit Stunden alleine daheim

und hab noch keinen einzigen Reim.

Das Blatt vor mir ist immer noch leer

ein Satz zu schreiben fällt mir so schwer.

Ich habe einfach keine Idee

das Blatt bleibt weiß, so weiß wie Schnee

 

 

 Ich denk´ mir, "Mensch Theo!", das kann doch nicht sein!

Ok, ich lass es. Mir fällt einfach nichts ein!

Aber weil wirklich klare Worte ich lieb

wenigstens diese Zeilen der Anne ich schrieb.

Damit Anne sieht, ich strenge mich an

und Anne sieht dass dichten ich kann.

 

Mit nüchternem Kopf an die Sache ich ging

und diese Zeilen zu Papier ich bring.

Doch weiter zu schreiben, das macht keinen Sinn,

ich glaub es ist besser ich fahr zu ihr hin.

Und sag ihr, du, Liebling, statt dass ich es schrieb

SAG ich dir lieber: ich habe dich lieb!

 

 

 

 



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