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und hier sind die besten storys vom POS

 

Angenehm überrascht!

Mein Wäschetrockner ist defekt, er heizt nicht mehr auf. Da ich schon einmal eine größere Reperatur an dem Gerät hatte, beschließe ich, mir ein neues zuzulegen.

Im Fachgeschäft ist am Samstagmorgen ziemlich viel los. Ich werde am Eingang von einem ganz jungen Mann, wahrscheinlich einem Auszubildenden, bergrüßt und nach meinen Wünschen gefragt. Ich sage ihm, daß ich mich für einen Wäschetrockner interessiere. Zu meiner Überraschung bringt der junge Mann mich nicht zu einem erfahreenen Kollegen, sondern er führt mich ind die entsprechende Abteilung und beginnt selbst das Beratungsgespräch. Darüber bin ich zunächst gar nicht so erbaut,denn ich möchte schon qualifiziert beraten werden.

Als Erstes fragt mich der junge Mann, ob ich einen Abluft- oder einen Kondensationstrockner benötige. Das finde ich schon mal gut. Als er hört, dasß es ein Ablufttrockner sein soll, bittet er mich zu den entsprechenden Modellen. Er zeigt mir unterschiedliche Geräte in unterschiedlichen Preisklasse. Dabei erkundigt er sich nach meinen Bedürfnissen. So gibt es Modelle mit bis zu elf Trocknungsprogrammen. Nschdem ich ihn über meine Anforderungen aufgeklärt habe, kann er eine gute Empfehlung geben.

Über alle Details wie Schonprogramm, Anzeige der Resttrockenzeit, Summer, Innenbeleuchtung und Hinweis für Flusensiebreinigung kann er bestens Auskunft erteilen. Die Zeitvorwahl, die das Nutzen des günstigen Nachttarifs ermöglicht, stellt er besonders heraus.

Im Laufe des Verkaufsgespräches muß ich mein Vorurteil, bei einem so jungen Mitarbeiter vielleicht nicht so gut aufgehoben zu sein, ganz schnell widerrufen. Eine erfahrene Verkaufskraft hätte mich nicht fachmännischer beraten können. Als ich ihm das auch sage - ich habe mich natürlich für ein Gerät entschieden -, freut er sich sichtlich und strahlt über das ganze Gesicht.

 

 

Die Ruhe selbst 

Ich stehe in der gar nicht einmal langen Schlange an der Kasse im Drogeriemarkt. Gerade ist eine junge Frau an der Reihe. Sie nimmt jeden Artikel, den die Kassiererin registriert hat, umständlich vom Band hoch und legt ihn zurück in den Einkaufswagen. Als die Kassiererin den Endbetrag nennt, kramt sie in ihrer Geldbörse, übergibt schonmal einen Fünfzigmarkschein und sagt: "36 Pfennig hab ich klein." Bis sie die zusammen hat, dauert es natürlich eine Weile. Die Kassiererin bleibt die Ruhe selbst. Sie kennt das ja.

Die Kundin wird schließlich freundlich verabschiedet und die nächste ebenso begrüßt. Die hat eine ganz kleine Geldbörse, die Scheine sind zu winzigen Pakteten gefaltet, die erst wieder auseinandergebastelt werden müssen, und die 14 Pfennig hat sie nach umständlicher suche doch nicht passend. 

Als ich endlich an der Reihe bin, kommt ein junges Mädchen mit einem sehr schönen Hund, einem Golden Retriever, herein und fragt die Kassiererin, ob sie den Hund für einen kurzen Einkauf bei ihr an der Kasse lassen könne. Die Kassiererin guckt erstaunt, aber das Mädchen sagt, es wolle den Hund nicht direkt am Eingang anleinen, denn "ich habe Angst, daß er mir geklaut wird, der ist so lieb, der geht mit jedem mit". Die Verkäuferin lächelt verständnisvoll und verspricht, daß sie den Hund wie ihren Augapfel hüten werde. Dabei zwinkert sie dem Hund zu, der sich schon ganz entspannt an ihrer Seite niederlässt, ohne einen einzigen Kunden zu stören. 

 



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