Seitentitel
GEDANKLICHES
INHALT:
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Minenfeld
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Aphorismen
- Rinderwahn
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Ein Stück vom Himmel
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Evolution
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nachts
Minenfeld
Du weißt genau: Die Letzte auf die Du trittst, kickt Dich ins Aus.
Tröstlich dabei ist, dass es jedem von uns so ergehen wird.
Wir sind alle dazu auserwählt, über dieses verdammte Minenfeld zu laufen.
Aber zwischendrin, und das ist das Übel, kannst du jederzeit auf kleinere oder größere Exemplare treten, die dir das Leben von seiner hässlichen Seite zeigen.
Ob du willst oder nicht.
Der eine oder andere erwischt zum Glück nur eine Kleine - sagen wir, eine ganz Kleine - und er verliert nur ein paar Zehen.
Manchem zerfetzt es einen Fuß, oder ein Bein.
Wieder andere sind so übel dran, dass sie mit fünfundzwanzig den falschen Schritt gemacht haben, es gibt einen Knall, und beide Beine samt Arsch sind weg.
Du weißt, was ich meine.
Man nennt es Schicksal, Kismet, Vorsehung.
Wir können absolut nichts dagegen tun! Gar nichts!
Ob wir auf den höchsten Berg steigen, oder in das tiefste Meer tauchen -
ob wir uns in der ödesten Wüste verstecken, oder im dunkelsten Urwald - ob wir uns am Nord- oder am Südpol verstecken -
ob im dichtesten Häusermeer, oder im entlegendsten Kaff -
ob wir uns in den sichersten Bunker verkriechen, oder uns hinter den Mond schießen lassen.
Es wird nichts nützen!
Die Minen sind überall. Zu jeder Zeit. An jedem Ort.
Mit dem ersten Atemzug haben wir auch schon den ersten Schritt getan auf das Minenfeld des Lebens.
Das Einzige, was wir genau wissen ist, dass wir gehen müssen.
Eine unbarmherzige Macht treibt uns voran.
Jeder Widerstand ist zwecklos.
Verweigerung oder gar Rückkehr sind ausgeschlossen.
Bei diesem beschissenen Spiel, dessen Regeln von niemandem beeinfluss-bar sind, und das sich der Höllenfürst an einem Tag ausgedacht haben muss, an dem er wirklich miese Laune hatte, haben wir nur zwei Möglichkeiten, unter denen wir frei wählen dürfen:
Erstens die Freiheit, die Richtung zu wählen.
Wir können geradeaus gehen oder diagonal.
Wir können es mit Schlangenlinien versuchen, oder im Zickzack.
Oder hüpfen, wie beim Himmel-und-Hölle-Spiel.
Und zweitens die Art und Weise unserer Bewegungen.
Wir können vorsichtig tastend einen Fuß vor den anderen setzen.
Wir können mit geschlossenen Augen, verkniffenem Mund und mit vor Angst nasser Hose vorwärts schleichen.
Oder mutig und beherzt drauf los rennen.
Ganz egal! Mindestens eine Mine wird die unsere sein!
Und die ist ein Knaller! Garantiert.
Das ist so sicher, wie diese Worte wahr sind!
Beten wir, dass für uns nicht so viele, und auch nur die Kleinen vorgesehen sein mögen.
Bis dann die Letzte, die Endgültige, uns das Licht ausbläst.
Das Leben ist ein Lauf über ein Minenfeld.
Deshalb weiß ich eines ganz gewiss:
Wenn ich wieder auf diese Welt kommen muss, dann will nicht mehr laufen müssen - dann will ich ein Adler sein!
Wer hoch hinaus will, der sollte fliegen lernen
***
Wer tief gefallen ist, der weiß wenigstens, wie es oben aussieht
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Wer ein besserer Mensch werden will, der hat bereits damit begonnen
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Wer noch mal von vorne beginnen will, der muss nicht erst zu Ende spielen
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Wer glauben will, der sollte seinem Wissen nicht allzu viel Bedeutung schenken
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Wer meint, alles gesehen zu haben, der hat nur mit einem Auge hingeschaut
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Wessen Leben wie ein offenes Buch ist, der sollte sich nicht über die vielen Kritiker wundern
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Wer über seinen Schatten springen will, dem hilft es vielleicht, zu warten bis es dunkel ist
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Wer Licht am Ende des Tunnels sieht, den sollte die Entfernung nicht kümmern
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Ein guter Rat ist selten so teuer, wie eine schlechte Erfahrung
(Rolf Ronck)
Rinderwahn
EINE KUH UND IHR KALB GRASEN AUF EINER WEIDE.
"MAMI, WARUM SIND DIE MENSCHEN JETZT SO BÖSE AUF UNS?".
"SIE WERFEN UNS VOR, WIR HÄTTEN JAHRELANG GESCHWIEGEN".
Ein Stück vom Himmel
Du bist für mich ein Stück vom Himmel
Paradiesisch nenn ich dieses Glück
Doch horch! Von oben tönt Gebimmel
Verdammt! Die wollen ihr Stück zurück
EVOLUTION
Forscher sagen, unser Hirn sei von dem eines Affen fast nicht zu unterscheiden.
Ist schon mal jemandem aufgefallen, wie stark behaart diese Leute sind?
nachts
Er kam in der Nacht und sagte: „Vertraue mir. Ich bin dein Schutzengel“, und kroch zu ihr ins Bett. Sie wird nie mehr an Engel glauben. Sie ist doch erst neun.
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