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AUSGEZEICHNETES

Inhalt:

  • Alle meine Wünsche
  • Der Poet von Eschnapur
  • Schattenfängerei
  • Aphorismen
  • Beschlossene Sache

 

Auf dieser Seite finden Sie Geschichten und Gedichte, die bei Wettbewerben ausgezeichnet wurden, oder, z.B. in einer Anthologie, in gedruckter Form vorliegen

 

Alle meine Wünsche

Ich möchte eine Palme sein,

vom Wind umspielt an deinem Strand

Ich möcht ein goldnes Sandkorn sein,

das zart durchrieselt deine Hand

Ich möchte eine Woge sein,

die sanft dich trägt  mit ihrer Kraft

Ich möcht ein Strahl der Sonne sein,

der mild dich wärmt in kühler Nacht

Ich möcht  dein schönster Sommer sein,

den die Erinnerung dir gibt

Ich möcht der Teil der Erde sein

auf dem dein Herz das meine liebt

Ich möchte blauer Himmel sein,

der deinen Tag vollkommen macht

Ich möchte deine Insel sein,

wenn dein Meer vom Sturm umfacht

Ich wär so gerne nah bei dir,

wenn auch alle Zeit vergeht,

wenn wenigstens ein  Wunsch von mir,

für dich dann in Erfüllung geht.

(Sieger beim II. Gedichte-Wettbewerb von www.poetenpack.de,

September 2001)

 

Der Poet von Eschnapur

Der Poet von Eschnapur

Der dichtete in einer Tour

Doch seine Dichtung, seine Große

Die war kein Hit - ging in die Hose

Nun trinkt er traurig Whisky nur

(Sieger beim Limerick-Wettbewerb von www.literature.de)

 

 

Schattenfängerei

Es ist Mittwochabend Ich sitze an meinem Computer und starre auf den Bildschirm.

Microsoft Word - Dokument 1

Seite eingerichtet. Das Blatt Papier, welches mir die Elektronen vorgaukeln, ist weiß. Immer noch.

Die kleine Uhr in der Ecke unten rechts zeigt 22 Uhr 45.

Ich bin müde. Sollte jetzt wirklich ins Bett. Doch wenigstens den Anfang einer neuen Story will ich heute noch hinbekommen.  Es muss mir nur gelingen, einen dieser bunten Gedanken-Schmetterlinge einzufangen. Schmetterlinge? Manchmal kommt`s mir vor, als seien es eher Schatten oder Gespenster. Haben Sie schon mal einen Schatten gefangen? Oder ein Gespenst? Sehen Sie! Gar nicht so einfach. Man glaubt, man hätte eine gute Idee für eine Geschichte, setzt sich hin, und die ersten Sätze fließen nur so dahin. Doch plötzlich, mitten in der ersten Euphorie fällt einem auf, dass man sich total verrannt hat. Es geht nicht mehr weiter. Jedenfalls nicht sinnvoll, logisch, für den Leser nachvollziehbar. Man liest das bisher Geschriebene  wieder und wieder. Aber die Katze hat sich in den Schwanz gebissen. Löschen und noch mal drüber nachdenken! Oder halt! Lieber Speichern! Vielleicht kann ich es  ja noch mal gebrauchen.

Gebrauchen ist das Stichwort. `Ne gute Idee könnt` ich jetzt gebrauchen. Schmetterlinge! Gespenster! Kommt schon, lasst  euch fangen. Es ist schon spät.  Nur ein kleiner Anfang...bitte...

Mein Blick fällt auf den kleinen Fernseher in der Ecke meiner Schreibstube. Mal sehen, vielleicht krieg` ich ja `ne  Anregung aus Hollywood oder Babelsberg. Wer weiß? Ich dreh` den Ton lauter...

Es ist Nacht. Es gießt in Strömen. Ein einsamer Autofahrer quält sich in einer gottverlassenen Gegend durch den Regenvorhang über eine Landstraße. Die Scheinwerfer seines Wagens stehen gegen die Millionen Wassertropfen auf verlorenem Posten. Der Fahrer, ein hagerer Mittvierziger, beugt sich weit über sein Lenkrad, um mit  angestrengtem Blick, die Fahrbahn erkennen zu können.

„Wo ist denn nun das verfluchte Hotel?“, schimpft er mit rauher Kehle. „Wenn ihr mich schon bei diesem Sauwetter ´rausschickt, dann sorgt auch dafür, dass ich die Kulissen finde.“ Komisch, zu wem redet der? Es sitzt doch niemand außer ihm im Wagen. „Da ist ja der Schuppen. Wurde auch Zeit“, hört man ihn krächzen. Der Wagen biegt nach links in eine  Kieseinfahrt, die zu einem fünfgeschossigen viereckigen Kasten gehört. Er parkt den Wagen auf dem Parkplatz vor der Empfangshalle, die das einzige Licht in der ganzen Umgebung spendet. Der Fahrer steigt aus dem roten Passat, der unmittelbar neben einem grauen BMW steht. Mit Hut und Mantel sieht der Schauspieler aus, wie ein Bogart für Arme.  Er erreicht die Eingangstür und geht hinein. Der Regen prasselt unaufhörlich. Er betritt jetzt den Eingangsbereich, nimmt den nassen Hut vom Kopf und schüttelt den Regen ab. Er schaut sich um. Es ist außer ihm keine Seele  in der hell erleuchteten Halle. Dort, wo er steht, bildet sich auf den spiegelnden Bodenfliesen eine kleine Pfütze. Er dreht sein Gesicht mit den eingefallenen Wangen zur Kamera, wippt mit den Füßen und wirkt verärgert. „Na, wie geht`s  jetzt weiter? Du hast dir die Story ausgedacht, nicht ich. Also, was ist?“

Der Typ redet in die Kamera, als meinte er mich.

„ Jetzt gib mir schon deine Anweisungen“, kommt es aus dem Fernseh-Lautsprecher. „Oder den Text, oder was auch immer. Die Zuschauer warten!“ He, der meint tatsächlich mich! Interaktives Fernsehen, fällt`s mir ein. Das ist es! Wusste gar nicht, dass das schon funktioniert.

„Bist du neu in dem Verein?“, fragt der Mann mit dem Hut. „Jetzt hau` schon in die Tasten.“  „Wie? Tasten“, sag ich automatisch. „Na, dein Computer-Keyboard, Mensch, nu` mach schon! Die Leute schalten um, wenn`s zu lange dauert!“

Okay, hab` verstanden, der meint wirklich mich. Jetzt bloß nicht nervös werden.

=Ruf erst mal  jemand vom Hotelpersonal= Tipp ich in den Computer.

„Hallo! Kundschaft!“, hör` ich aus dem Fernseher. Der Hutmann war`s, und geht zur Rezeption. Das funktioniert!!!  Ich weiß nicht wie,  aber es funktioniert!!!

Eine schwarzhaarige , junge Frau kommt aus dem Raum hinter der Anmeldung und lächelt den Hutmann freundlich an.

„TEXT!“, raunt jemand aus dem Lautsprecher.

Meine Hände zittern. Ich rück mir die Tastatur zurecht. Wo ist das S ? Das ESS ?

„Schönen guten Abend. Willkommen im Ambassador. Was kann ich für Sie tun?“, flötet die Empfangsdame.

Hätte ich nur den Kurs im Maschinenschreiben nicht so oft geschwänzt. Ich schwitze. Doch meine Finger werden schneller. „Ich bin mit einem Bekannten verabredet. Herrn Werner Dräger. Würden Sie mich bitte anmelden. Conrad ist mein Name.“

Die reden fasst auf die Sekunde so schnell, wie ich tippe. Phantastisch!

„Herr Dräger wartet in der Bar auf Sie. Dort hinten bitte“. Sie deutet auf einen Raum auf der linken Seite der Empfangshalle, aus dessen offener Glastür Klaviermusik zu hören ist. Conrad tippt mit der Rechten lässig an seinen nassen Hut und geht  in Richtung Bar. An der Tür bleibt er stehen und betrachtet das Treiben in dem fast leeren Raum.

Ich hämmere in die Tasten, was das Zeug hält. Ich brauch nicht nachzudenken. Es gibt einen direkten Weg von meinem Unterbewusstsein zu meinen Händen. Mein Verstand als Kontrollstation ist  ausgeschaltet. Ich habe beim Schreiben nur den Fernseher im Blick. Faszinierend!

Die Bar ist spärlich beleuchtet. Rote, blaue und gelbe Scheinwerfer werfen große, farbige Punkte auf Boden, Wände und Decken.  An den unifarbenen Wänden hängen großformatige Portraits internationaler Filmstars. In der Mitte des Raumes steht ein Flügel, auf dem eine Pianistin Evergreens zum Besten gibt. Ein Paar tanzt eng umschlungen auf dem  Parkett. Ein anderes sitzt in einer Ecke des fensterlosen Raumes an einem Tisch. Hinterm Tresen sortiert der Keeper seine Gläser. Auf einem der Barhocker sitzt  ein Gast und nippt an seinem Whisky. Er ist etwa Ende dreißig, hat kurze dunkelblonde Haare und trägt ein helles Sakko. Conrad geht auf die Theke zu und stellt sich neben ihn. Der betrachtet ihn aus den Augenwinkeln und stellt sein Glas ab. Der Barkeeper fragt Conrad, was er trinken möchte. Danach setzen sich die beiden an den nächsten Tisch. Der Mann im hellen Sakko, muss dieser Dräger sein.

„Bevor sie loslegen, will ich wissen, wie es meiner Frau geht“, zischt Dräger. „Sachte, sachte, junger Freund“, grinst Conrad. „Erstens nehm ich ihnen ihre Besorgnis um ihre Gattin nicht so ganz ab. Zweitens kann ich ihnen sagen, dass es ihr im Moment noch ganz gut geht. Ob das so bleibt, hängt von der Antwort ab, die sie mir auf die Frage geben: Haben sie die vereinbarte Summe in bar hier in ihrem Zimmer?“ Als Dräger Luft holt, legt Conrad den Zeigefinger auf die Lippen: “Schsch!!“ Der Barkeeper kommt an ihren Tisch und bringt Conrad das Bestellte. Der zieht eine Packung Zigaretten aus der Manteltasche, zündet sich eine Zigarette an und legt die Packung neben seinen Hut auf den leeren Stuhl neben sich. Als die Luft rein ist, beugt sich Dräger vor und flüstert aufgeregt: „Natürlich, ich halte mich an Vereinbarungen. Ich hoffe, sie auch“. „Schwer wird`s ihnen als Filialleiter einer Großbank, auch nicht gefallen sein, nicht wahr?“ Conrad bläst den Rauch knapp an Drägers Kopf vorbei. „Worauf warten wir noch?. Gehen wir hoch in ihr Zimmer“. „Moment“, widerspricht Dräger. „Wie kann ich sicher  sein, dass sie die Wahrheit sagen und sie meiner Frau wirklich nichts getan haben. Wenn sie das Geld haben, verschwinden sie, und meine Frau findet man  tot in einem Baggersee.“ „Sicher sein können sie nie“, antwortet Conrad in einer lässigen Art, die Dräger die Galle hoch treibt. „ Wenn ich ihnen sage, ihr geht`s gut, dann ist das so. Wenn mit dem Geld alles stimmt, ist ihre Frau morgen früh gegen zehn Uhr wohlbehalten bei ihnen zu Hause. Das müssen sie mir glauben, eine andere Alternative haben sie nicht, junger Freund.“ Dräger kommt in Rage. „Nennen sie mich nicht andauernd „junger Freund“, sie Halsabschneider!“ „Beherrschung, junger Freund! Los, gehen wir jetzt! Sie bezahlen!“

Dräger knallt einen Schein auf den Tisch, und beide verlassen die Bar. Sie fahren mit dem Fahrstuhl in den vierten Stock. An der Zimmertür Drägers angekommen, verlangt Conrad den Schlüssel. „Sie bleiben hier draußen. Ich geh` zuerst rein“.

„Ach, sie vertrauen mir wohl nicht. Das ist ja noch schöner. Vielleicht hab` ich ja die Kavallerie da drin, was?“  Dräger lacht gequält.

„Sie sind nicht komisch“, raunt Conrad und öffnet vorsichtig die Tür. Er zieht eine Pistole mit Schalldämpfer aus der Manteltasche und schaltet das Licht an. Mit vorgehaltener Waffe schaut er sich um. Geht ins Bad  und reißt alle Schranktüren auf. Als er sicher ist, dass sich niemand versteckt hat, ruft er Dräger ins Zimmer.

„Wo ist das Geld“, der Hutmann hält die Pistole noch in der Hand.

„ Hier!“ Dräger geht auf die Knie und zieht einen kleinen schwarzen Koffer unter dem Bett hervor.

„Aufmachen!“

„Bitte schön, alles da. Wollen sie nachzählen?“

„Machen sie sich um meinen Job keine Sorgen“, entgegnet Conrad trocken. Er nimmt in Ruhe alle Bündel in die Hand und blättert darin, damit ihm unter ein paar echten Scheinen nicht wertloses Papier angedreht wird.

„Das ist genau eine Million. Wie vereinbart. Und wie gehts jetzt weiter?“

„Das haben wir doch schon mal durchgekaut“, antwortet Conrad verärgert.

„Ich nehm` den Koffer, verschwinde auf Nimmerwiedersehen. Sie übernachten hier. Und morgen um zehn schließen sie ihr liebes Frauchen in die Arme. Kapiert?“

„Ich warne sie. Wenn Sie...“ Dräger geht zwei Schritte auf Conrad zu und hebt drohend die Hand. Das ist zuviel für den Hutmann. Zwei ebenso leise, wie scharfe Plopp zerschneiden die Luft und Dräger ist tot. Der Hutmann trägt den Toten ins Badezimmer und legt ihn in die Badewanne. Aus Drägers Jackentasche schaut etwas Glänzendes heraus. Seine Autoschlüssel. Der zweite Wagen auf dem Parkplatz! „Das ist es!“, murmelt Conrad und nimmt die Schlüssel an sich. „Ich lass den Passat hier und fahr mit seinem Wagen zum Flugplatz“.

Er nimmt den Koffer, löscht das Licht und verlässt das Hotel. Die Halle ist  gähnend leer.

Auf dem Parkplatz angekommen geht er zu dem anderen Wagen. Ein BMW  der 5er Serie.

„Na, das ist doch schon ein Fortschritt“, lächelt er als er den Motor anlässt. Der Regen hat nicht nachgelassen. Man muss in dieser stockdunklen Nacht gute Augen haben, um in dieser  einsamen Gegend die Straße im Blick halten zu können. Der Koffer mit der Grundlage für ein sorgenfreies Leben liegt auf dem Beifahrersitz und das Radio läuft. Von Kilometer zu Kilometer verbessert sich seine Laune. Und sein Tempo nimmt  zu. Der sportliche Wagen hat jede Menge Pferdchen unter der Haube, und die werden heute abend zeigen,  was sie drauf haben. Hätte er den dunklen, öligen Fleck auf dem Kies unter dem BMW gesehen, als er vom Parkplatz fuhr, wäre er bestimmt vorsichtiger gewesen  Aber so..

Die Fahrbahn schlängelt sich durch das kleine Waldstück, das auf dem Weg zum Flughafen liegt. Eine scharfe Kurve nach der anderen. Für Conrad eine zuviel. Er rast  die kleine Böschung hinunter und eine Eiche stoppt seine Reise. Der Aufprall ist zu heftig für seine Halswirbel. Es geht schnell. Er hatt keine Schmerzen. Der Koffer durchschlägt die Windschutzscheibe und die schöne Altersversorgung verteilt sich im Umkreis von cirka fünfzehn Meter um die Unfallstelle. Da es die ganze Nacht weiter regnet und die nassen Scheine am Waldboden kleben, hat die Polizei keine große Mühe, das schöne Bare wieder aufzusammeln. Den BMW sieht sich die Polizei  genau an. Dabei stellt sie fest, dass die Bremsleitung manipuliert wurde.  Wie der Mann mit dem Hut in dieses Fahrzeug kam, ist zunächst nicht ganz klar. Dass aber Frau Dräger mit der Manipulation etwas zu tun haben könnte, wird  den Beamten immer klarer. Sie finden heraus, dass Drägers Gattin für ihren Mann erst vor einem halben Jahr eine hohe Unfallversicherung abgeschlossen hatte und die Beiträge dazu stets bar bezahlt wurden. Auch stellt sich heraus, dass es Dräger mit der ehelichen Treue nicht sehr genau nahm. Und dass es deswegen zwischen den beiden zu lautstarken Auseinandersetzungen kam. Dass Drägers Schwager Automechaniker ist, passt genau ins Bild.

Nach zweitägigem Verhör gesteht sie alles.

Auch dass sie mit Hilfe des Hutmannes, dessen richtiger Name Rothemund war, ihren Mann erpresst hatte. Drägers Leiche findet man erst am Tag ihres Geständnisses.

Leben und Tod gehen oft seltsame Wege.

Rothemund wusste nicht, das Drägers Frau  ihren Mann nicht nur abzocken, sondern auch umbringen wollte. Frau Dräger wiederum ahnte nichts vom Mord an ihrem Mann und dass Rothemund  sich mit dessen Wagen und der Million absetzen wollte.

Ende. Abspann.

Mein Blick fällt auf den Monitor. Mein elektronisches Blatt Papier ist immer noch leer. Und die PC -Uhr zeigt 2 Uhr 24.

Bin wohl eingeschlafen. Hatte gerade einen Wahnsinns-Traum. Muss ihn sofort aufschreiben, bevor ich die Einzelheiten wieder vergesse.

Wie war das noch?

Mein Blick fällt auf den kleinen Fernseher...

(Erschienen in der Anthologie "netzgeschichten2" im vorigen Jahr bei www.literature.de)

 

 

Aphorismen

Wer über seinen Schatten springen will,

                                            dem hilft es vielleicht, zu warten, bis es dunkel ist

 Wer Licht am Ende des Tunnels sieht,

                                            den sollte die Entfernung nicht kümmern

(veröffentlicht im "Reader's Digest")

 

Beschlossene Sache

 Die Liebe - sie ist eine komische Sach'

Sie treibt uns umher - ohne Lärm, ohne Krach

Man kann sie nicht halten -  man kann sie nicht seh'n

Sie bebt in den Fingern - sie tanzt in den Zeh'n

Im Kopf läuft sie Amok und fährt Karussell

Die Seele lernt fliegen mit diesem Gesell'

Die süßeste Frucht -  das hellste der Lichter

Das höchste Gefühl -  so singen die Dichter

So hab' ich beschlossen - um viertel vor zehn

Ab morgen zu lieben -  weiß bloß noch nicht wen !

(veröffentlicht in einer Anthologie 2002 der "Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes" www.nationalbibliothek-gedichte.de)

 



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