|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alte und Neue Bezeichnungen In der Feinoptik gibt es für jeden Arbeitsgang eine Bezeichnung z.B. läppen. Läppen ist eine neue Bezeichnung und hieß früher schleifen. Dabei gibt es unterschiede zwischen läppen und schleifen. Vereinfacht sagt man schleifen ist abtrag mit gebundenem Korn; läppen ist abtrag mit losem Korn. Wenn man es aber richtig interpretieren will, geht man nach der Abtragsrichtung. Also demzufolge ist schleifen = abtrag in einer schnittrichtung ( fräsen, sägen, zentrieren); läppen= abtrag in mehreren schnittrichtungen (vor- mittel- feinschleifen, schruppen). Ich führe hier jetzt eine kleine Übersicht der alten und neuen Bezeichnungen auf. Diese Seite wird zunehmend erweitert und aktualisiert.
Und hier noch Bezeichnungen die sich im Technischen Zeichnen geändert haben.
Kennzeichnung der optischen Gläser
Die optischen Gläser werden durch vier Angaben charakterisiert: 1. Bezeichnung der Glasart, 2. Dichte, 3. Mittlere Brechzahl, 4. Abbesche Zahl. a) Bezeichnung der Glasart Durch die Bezeichnung der optischen Gläser wird der Typ des Glases angegeben. Wir unterscheiden zwei Hauptgruppen: Krongläser und Flintgläser
Untersuchen wir sie, nach ihrer Zusammensetzung, so finden wir, daß sie sich durch den Bleigehalt unterscheiden. Krongläser sind bleifrei, Flintgläser sind bleihaltig. 1. Kronglas Das Kronglas ist von alters her bekannt. Seinen Namen hat es nach dem ältesten Verfahren der Fensterglasherstellung in England erhalten. Man entnahm dem Schmelzfluss mit der Glasmacherpfeife die benötigte Glasmasse und blies daraus zunächst eine Hohlkugel. Darauf wurde die Glasmacherpfeife hochgehalten und gedreht, wobei sich die Kugel flachte. Dann setzte man der Glasmacherpfeife gegenüber ein „Hefteisen" an und sprengte die Pfeife ab, so daß ein kreisrundes Loch entstand. Nach abermaligem Erwärmen wurde die vorgeblasene Kugel .mit dem Hefteisen gedreht. Dabei erweiterte sich die Öffnung; ihr Rand bog sich infolge der Zentrifugalkraft nach außen um und nahm die Gestalt einer Krone an. Durch weiteres Drehen entstand schließlich eine kreisförmige, die nach ihrer Trennung vom Hefteisen als Fensterscheibe verwendet wurde. In alten Kirchen und Häusern können wir ab und zu noch solche runde, in Blei gefasste Scheiben finden. Nach der bei der Herstellung als Zwischenstufe sich bildenden Krone wurde das Glas als Kronglas bezeichnet. 2. Flintglas Der gewöhnliche Quarzsand, den man im wesentlichen als Rohstoff verwandte, war stark durch Eisen verunreinigt, so daß das Kronglas nicht reinweiß wurde. In dem Bestreben, ein möglichst weißes Glas herzustellen, ersetzte man den gewöhnlichen Quarzsand durch die reineren Feuersteine. Da im Englischen Feuerstein „flint" heißt, führte das neue Glas die Bezeichnung Flintglas. Dieses ursprünglich Flintglas genannte Glas unterscheidet sich jedoch noch wesentlich von dem heutigen Flintglas. Erst im 17. Jahrhundert führte man erstmalig Blei in das Glas ein und erhielt dadurch ein noch klareres, stärker glänzendes Glas. Obgleich dieses neue Glas sich in der Zusammensetzung wesentlich von dem früheren Flintglas unterscheidet, wird die alte Bezeichnung Flintglas auch für dieses Glas beibehalten. 3. Moderne optische Gläser Bis heute werden die Gläser noch in diese zwei Hauptgruppen — Kronglas und Flintglas — unterteilt. Durch Einführung neuer Stoffe in die Zusammensetzung •treten jedoch beide Arten in mannigfaltigen Abwandlungen auf. Sie unterscheiden sich in der Zusammensetzung und damit auch in ihren optischen Eigenschaften. So unterteilt z, B. Schott die optischen Gläser in: Krongläser Flintgläser
Die in Klammern gesetzten Buchstaben stellen die Kurzbezeichnungen dar. Man kann aus ihnen entnehmen, zu welcher Hauptgruppe das betreffende Glas gehört und durch welchen Zusatzstoff es seine besonderen Eigenschaften erhalten hat. Aber auch diese Unterteilung genügt noch nicht. Es gibt z.B. bei dem Bor-Kronglas nicht nur eine Sorte, sondern zwölf. Bei dem Schwer-Kronglas finden wir 17 Abstufungen, bei dem Barytflintglas 10 usw. Zur Kennzeichnung der Unterart hängt man deshalb an die Kurzbezeichnung noch Zahlen an, z.B. ZK l, ZK 6, BaLF 4, SSK 8, BaSF 5, SF 14 usw.
Gratis Homepage erstellen bei BeepworldVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular! |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||