Vergleich der DIN Norm 3140 (Alt) und 10110 (Neu)


Vergleich der DIN Norm 3140 (Alt) und 10110 (Neu)

 

Hier entsteht in nächster zeit eine Seite über das Thema von Maß und Toleranzangaben für Optikeinzelteile. Ich werde versuchen alles zu erklären (Anwendungsbereich, Begriff, allgemeine Angaben, Darstellung, Maßeintragung, Werkstoffe für Optikeinzelteile), so das man es auch einigermaßen versteht und beide normen miteinander vergleichen. In der DIN 10110 ist ein vergleich schon angegeben aber ich versuche dies so zu dokumentieren das man es versteht, aber auch so gestalten das ich wegen rechtlichen Sachen kein auf den Deckel bekomme. Man könnte und müsste über dieses Thema ein neues buch schreiben, da der Feinoptiker Teil 4 der die DIN 3140 Wiedergibt veraltet ist.

1 Anwendungsbereich

Diese Norm gilt für Optikeinzelteile. Sie Ist zur allgemeinen Kommunikation über Maße und Toleranzen von Optikeinzelteilen, Insbesondere für den Sprachgebrauch, den Schriftverkehr, Spezifikationen, Zeichnungen, die Fertigung und das Prüfwesen bestimmt.

Sie ist sinngemäß auch für andere Fachbereiche anwendbar, in denen ähnliche Bedingungen an Werkstoff und Oberflächen, wie in der Optik, gestellt werden.

 

2 Begriff

Optikeinzelteile sind optisch wirksame Bauelemente mit mindestens einer planen, sphärischen oder asphärischen Fläche, wie Platten, Prismen, Linsen usw., die nicht miteinander oder mit anderen Teilen verbunden sind.

 

3 Allgemeine Angaben

Für die Darstellung, Maßeintragung und Kennzeichnung auf Zeichnungen gelten die entsprechenden DIN-Normen, soweit diese Norm nicht andere Festlegungen enthält. Abweichungen gegenüber den üblichen Zeichnungen, z. B. in der Metallindustrie, sind durch die Eigenarten der optischen Werkstoffe und durch besondere Bearbeitungs-, Prüf- und

Meßmethoden der Optikfertigung bedingt.

Reichen die Zeichnungsangaben nach dieser Norm nicht aus, um den geforderten Fertigungszustand eines Optikeinzelteiles eindeutig darzustellen, wie bei zylindrischen

und torischen Flächen, sind besondere Angaben erforderlich. Die zeichnerische Darstellung mit Maßeintragung ist der Wortangabe vorzuziehen.

Der Zustand der Oberflächen wird durch Sinnbilder, die zulässigen Werkstoff- und Bearbeitungsfehler werden durch Kennzahlen angegeben. Die Kennzahl besteht aus

der Kennummer für die Fehlerart und dem Kennwert für den zulässigen Fehler. Kennummer und Kennwert sind durch Schrägstrich voneinander getrennt.

Bei Anwendung von DIN 58165 kann die Angabe der zulässigen Fehler nach dieser Norm entfallen.

 

 
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