gedichte

Ich wäre gern dein Kissen

 

Ich wäre ihr in ihren Träumen so nah

und spüre ihr weiches Haar

wenn sie im Schlafe redet

höre ich Wort für Wort

 

Wenn sie auf ihrem Bauch liegt

dann spüre ich ihre Lippen

Ich streichle sanft ihr Gesicht

ich wäre gern ihr Kissen

 

Ich rieche ihr Shampoo

ein leichter Pfirsichduft erreicht mich

ihre Haut ist so weich wie ihr Haar

ich küsse ihre Wange im Schlaf

 

Ich wäre dir in deinen Träumen so nah

und spüre dein weiches Haar

wenn du im Schlaf redest

höre ich Wort für Wort

 

Wenn du auf dem Bauch liegst

dann spüre ich deine Lippen

Ich streichle sanft dein Gesicht

Ich wäre gern dein Kissen!

 

 

27.04.03, Daniela Müller

 

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Es ist so...

selten, dass man beim ersten Sehen
denkt, die könnte mich verstehen

selten, dass man gleich am ersten Tag
jemanden auf Anhieb so mag

selten, dass man sich so frei fühlt
sich zu geben, wie man ist, nicht unterkühlt

selten, dass man so viel lacht
und es ehrlich Spaß auch macht

Ich denk',
ich kann mach da nicht irren
und möcht' dich deshalb nie mehr verlieren...

 

D.M. 23.12.03

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Deine blauen Augen machen mich verwirrt.
Hab ich mich in dir geirrt?
Du bist doch eine Frau...
Aus dir werd ich einfach nicht schlau
Wenn du so schaust
merke ich, wie Kälte über meinen Rücken saust
Deine Gefühle werde ich niemals spüren,
aber ich werde dich zu meiner Königin küren
Deine Augen leuchten wie blaue Sterne
in unerreichbarer Ferne.....

von Miri

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Du sagtest...

 

Du sagtest, er liebt dich, Du liebst ihn

doch plötzlich hat sich alles verändert,

Stück für Stück,

fandest Du dein neues Glück

auch wenn es Anfangs nicht gefiel,

Bist in eine Frau verliebt

weil sie Dir so viel gibt

 

Sie gestand Dir ihre Liebe,

doch Du warst dir in deinen Gefühlen nicht sicher

wolltest nur Freundschaft, obwohl Du wusstest, du magst sie mehr

Machtest vor Deinen Empfinden auf dem Absatz kehr...

 

Der Hass über einen Mensch überkam Dich,

und sie, die nie von deiner Seite wich

versuchte dich zu verteidigen

Dein Feind wollte dich am Boden sehn

du hast nicht mehr versucht aufzustehn!

Wolltest Dir das Leben nehmen,

wolltest die Zukunft nicht mehr sehen

Sahst nirgends mehr einen Sinn

doch es gab ihn... ganz tief in Dir drin

 

Sie hat Dir geholfen alles zu überstehen,

später hast Du versucht sie einfach zu übersehn

Doch Du kamst zurück,

wolltest in ihrer Nähe sein

Ihr Anblick, als sie leiden musste, war für dich die Pein

Sie war am Abgrund

Du gabst dir selber Schuld daran

 

Sie kam zurück aus der Unerreichbarkeit

doch das Leben war noch immer nicht voll Heiterkeit

Gingst ihr aus dem Weg,

vor Angst Du könntest etwas falsches sagen

Ihr musstet sehr viel klären

deine Gefühle werden sich stets noch mehren

Fühlst Dich glücklich und gelöst,

hast aber das Gefühl dass es gegen die Regeln verstößt

 

Dachtest sehr viel nach,

aber jetzt weißt Du wonach dein Herz verlangt

Hast Dich von vielen wichtigen Sachen getrennt

hast die Erinnerungen wie in einem Feuer verbrannt

Auch wenn dich deine innere Stimme manchmal warnt

Was zählt ist die Zukunft,

endlich kommst Du zur Vernunft

Es wird noch dauern bis du dich dazu bekennst

und du ihr deine volle Liebe schenkst

 

Der Anfang ist gemacht...wer hätte das gedacht?...

von Miri

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Warum nur?

 

Warum nur bist du so einzigartig?

Warum nur kann ich nur an dich denken?

Warum nur machst du mich so verrückt?

Dass ich stundenlang, tagelang, nächtelang nur kitschige Liebesgedichte schreibe, die du doch nie lesen wirst

 

Warum nur bist du so fern?

Warum nur kennen wir uns nicht?

Warum nur wird es nie passieren?

Dass mir nichts anderes bleibt als meine Gedichte an dich, die du doch nie lesen wirst...

 

Daniela Müller

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Die Natur und die Liebe

 

Ein Blitz erhellt die dunkle Nacht

Donner dröhnt in meinem Ohr

Angst in mir wie nie zuvor

das ist die Natur mit ihrer Macht

 

Wie ein Blitz schlugst du ein in mein Herz

das Dröhnen in mir nur wegen dir

Angst, denn nie gibt es ein „Wir“

das ist die Liebe mit ihrem Schmerz

 

Daniela Müller

 

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Sonett

 

Der Blitz erhellt die dunkle Nacht

weiß nicht, wohin mich das noch führt

weil mein Herz jetzt Liebe spürt

ich hab erneut an sie gedacht

 

Der Brief liegt auf dem Tisch – ganz weiß

doch abgeschickt hab ich ihn nie

adressiert ist er an sie

bei seinem Inhalt wird mir heiß

 

Ihre Augen sind so tief

so blau und einfach wunderschön

ich bin total in dich verliebt

 

Das steht auch in diesem Brief

so kann das doch nicht weitergehn

dass es so etwas wirklich gibt...?!

 

Daniela Müller

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Du liebst mich, aber du weißt es noch nicht!

Ich höre dich reden und meine Knie' werden weich!

Du hast eine Stimme so engelsgleich!

Ich seh' in deine Augen die blau sind wie der Ozean und merke,

dass ich nichts mehr sagen kann!

Du machst mit meinen Sinnen was du willst,

als wenn du mit einer Marionette spielst.

Ich sehe dich einfach an und fühle mich,

als hätte ich im Lotto gewonnen!

Was würde ich tun um einen Kuss von dir zu bekommen!

Doch ich kann nicht ewig an dich denken

und muss lernen meine Gefühle zu lenken!

Denn die bittere Wahrheit ist:

Du liebst mich, aber du weißt es noch nicht!!!!

von Tanja aus Lippstadt

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Wenn ich auf dem Lager liege,
In Nacht und Kissen gehüllt,
So schwebt mir vor ein süßes,
Anmutig liebes Bild.

Wenn mir der stille Schlummer
Geschlossen die Augen kaum,
So schleicht das Bild sich leise
Hinein in meinen Traum.

Doch mit dem Traum des Morgens
Zerrint es nimmermehr:
Dann trag ich es im Herzen
Den ganzen Tag umher.

Heinrich Heine

 

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(Wünsche)

(Der Kopf spricht)
Ach, wenn ich nur der Schemel wär,
Worauf der Liebsten Füße ruhn !
Und stampfte sie mich noch so sehr,
Ich wollte doch nicht klagen tun.

(Das Herz spricht:)
Ach, wenn ich nur das Kißchen wär,
Wo sie die Nadeln steckt hinein !
Und stäche sie mich noch so sehr,
Ich wollte mich der Stiche freun.

(Das Lied spricht:)
Ach, wär ich nur das Stück Papier,
Das sie als Papillote braucht !
Ich wollte heimlich flüstern ihr
Ins Ohr, was in mir lebt und haucht.

Heinrich Heine

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Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die liebe!

Ehrich Fried

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Anfangs wollt ich fast verzagen,
Und ich glaubt, ich trüg es nie;
Und ich hab es doch getragen -
Aber fragt mich nur nicht, wie?

Heinrich Heine 1817-1821

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Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit meiner Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
werd ich dich auf meinem Blute tragen.

Rainer Maria Rilke 1899

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Was müssen das für selige Tage sein,
da wir auf ewig vereint.
So ganz füreinander leben,
was werde ich da an dir haben.
Du wirst mich aufheitern in trüben Stunden.
Du wirst mir die Lasten, die ich zu tragen habe, versüssen.
Du wirst mich mit der Welt versöhnen, wenn ich beleidigt bin.

Du wirst mir alles, alles sein!

Friedrich Hölderlin (1770-1843)

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Mit deinen Blauen Augen
Siehst du mich lieblich an,
Da wird mir so träumend zu Sinne,
Daß ich nicht sprechen kann.

An deine blauen Augen
Gedenk ich allerwärts;-
Ein Meer von blauen Gedanken
Ergießt sich über mein Herz.

Heinrich Heine

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An die Geliebte

Wenn ich, von deinem Anschaun tief gestillt,
Mich stumm an deinem heilgen Wert vergnüge,
Dann hör ich recht die leisen Atemzüge
Des Engels, welcher sich in dir verhüllt.

Und ein erstaunt, ein fragend Lächeln quillt
Auf meinem Mund, ob mich kein Traum betrüge,
Daß nun in dir, zu ewiger Genüge,
Mein kühnster Wunsch, mein einzger, sich erfüllt?

Von Tiefe dann zu Tiefen stürzt mein Sinn,
Ich höre aus der Gottheit nächtger Ferne
Die Quellen des Geschicks melodisch rauschen.

Betäubt kehr ich den Blick nach oben hin,
Zum Himmel auf - da lächeln alle Sterne;
Ich knie, ihrem Lichtgesang zu lauschen.

Eduard Mörike (1804-1875) 


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Neue Liebe Neues Leben

Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedränget dich so sehr?
Welch ein fremdes, neues Leben!
Ich erkenne dich nicht mehr.
Weg ist alles, was du liebtest,
Weg, warum du dich betrübtest,
Weg dein Fleiß und deine Ruh -
Ach, wie kamst du nur dazu!

Fesselt dich die Jugendblüte,
Diese liebliche Gestalt,
Dieser Blick voll Treu und Güte
Mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
Mich ermannen, ihr entfliehen,
Führet mich im Augenblick,
Ach, mein Weg zu ihr zurück.

Und an diesem Zauberfädchen,
Das sich nicht zerreißen läßt.
Hält das liebe lose Mädchen
Mich so wider Willen fest;
Muß in ihrem Zauberkreise
Leben nun auf ihre Weise.
Die Verändrung, ach, wie groß
Liebe! Liebe! laß mich los!

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)


 

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