Und das bin ich:
Um es gleich vorweg zu nehmen:
Ich heiße wirklich Rona.
Es ist auch keine Abkürzung für irgendwas oder so, einfach nur Rona. 
Im April werde ich 15 Jahre alt, bis dahin kann ich mein leider erst einjähriges Jubiläum als Ovo-Lacto-Vegetarierin feiern. Natürlich weiß ich, dass auch diese Ernährungsweise trotz allem noch immer mit Tierleiden verbunden ist, aber vom Veganismus bin ich dennoch nicht überzeugt. Vielleicht wird sich das ja noch eines Tages ändern...
Wir wohnen in einem kleinen Dörfchen in der Nähe von Münster, was sich nach und nach jedoch immer mehr zur Großstadt entwickelt. Ich glaube "Drensteinfurt" fasst zur Zeit sogar schon um die 7.000 Einwohner. 
Meine große Leidenschaft sind Kaninchen.
Damit sie sich in ihrem Gehege auch nicht langweilen, gehe ich regelmäßig in die Wälder auf "Wurzel- und Baumstumpf- und Gräserjagd". Bei den harmlosen Nachbarn bin ich schon lange als Kräuterhexe verschrien, die anderen fragen sich dagegen wahrscheinlich eher wieviele Leichen ich mit dem ganzen Holz verbrennen will
, aber was tut man nicht alles für die lieben Hoppler... *seufz* Beschäftige ich mich nicht gerade mit den eigenen Tieren, versuche ich auch in Bekanntschaftskreisen ständig für "Missionsarbeiten" was artgerechte Kaninchenhaltung angeht, zu sorgen. Viele Tiere haben auf diesem Wege schon ein schönes, neues Zuhause gefunden und konnten danach endlich wieder anfangen zu lernen, was man überhaupt mit den Beinen macht...
Leider gibt es natürlich auch immer die Kehrseite von ignoranten, uneinsichtigen und absolut sturen Kaninchen-"Haltern", dessen Tiere vor sich hinvegetieren und verkümmern, ohne dass deren Besitzer ein schlechtes Gewissen haben oder gar mit sich reden lassen. Solche Beispiele sind leider nicht selten und machen mich jedes mal traurig, aber noch vielmehr wütend. Diese Leute sind es, die es engagierten Tierschützern so schwer machen das Wort "Verantwortung" in den Köpfen der Menschen zu verankern.
Über den Kaninchenschutz bin ich übrigens auch erst zum Tierschutz allgemein gelangt. Vegetarisch ernähre ich mich, seitdem ich tränenüberströmt den Artikel "Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..." von Christiane M. Haupt gelesen habe und ich mehr und mehr begann mich über die Zustände in den Mastbetrieben zu informieren. Ich war geschockt und zugleich erschüttert über die grausamen, aber alltäglichen Massenmorde, enttäuscht von meinen Eltern, dass sie es über die vielen Jahre hinweg scheinbar erfolgreich geschafft hatten, mir die Wahrheit über die Bratwurst beim Grillen vorzuenthalten und schämte mich für die Gleichgültigkeit und Verachtung gegenüber anderer Lebewesen, die von der Spezie ausging, der auch ich angehörte: dem Menschen...
Da meine ganze restliche Familie noch Fleisch isst, koche ich vor allem mittags für mich allein. Ich habe mich mit einem Riesenberg voller Vegi-Kochbücher eingedeckt und versuche nun jedesmal mich fröhlich und hochmotiviert ans Werk zu machen, was in der Regel aber gar nicht so einfach ist:
Meist steht in den Büchern so etwas wie "Dauer: ca. 45min." und wenn sich meine Kocherei dann so nach 4 Stunden dem Ende zuneigt, (Wutausbrüche und Verzweifelungsattacken mitgezählt) sieht es jedes mal irgendwie immer ganz anders aus, als auf dem Bild im Buch. :-/ Naja, aber aufgeben tu ich denn ja nun wieder doch nicht. Irgendwann wird sicher mal 'ne ganz große Köchin aus mir! 
