als ich meinem Vater von meinem Onkel erzählte,spielte er es runter und meinte ich war alt genug dafür
Mein Onkel...er tat mir weh...
Im Lauf der Zeit fing ich an mir andere Bezugspersonen zu suchen, als ich dann im Alter von 15 Jahren war konnte und durfte ich dann mit dem Fahrrad zu meiner Oma die 13km von uns weg wohnte, ich holte mir bei ihr das was ich zu Hause so sehr vermisst hatte. Es gab Zeiten da war ich jedes Wochenende bei meiner Oma... nein sie überschüttete mich nicht mit materiellen Dingen... sie zeigte mir einfach nur, das ich jemand bin... sie zeigte mir das ich es AUCH Wert bin geliebt zu werden. Meine Oma hatte einen Nachzögling der in dem Fall ja mein Onkel war...(4 Jahre älter als ich).Er nahm mich immer mit, wenn es irgendwo `ne Fete in seinem Freundeskreis gab, selbst an Tagen an denen ich der Meinung war das es mir nicht danach ist... das ich nicht unter Leute will... er überredete mich immer dazu doch mitzugehen. meine Großeltern hatten damals Ölheizung und da sie im 4 Stockwerk wohnten holte ich immer für sie das Öl nach oben... es war ein Samstag... bei Oma war Samstag Badetag... ich ging in den Keller um eine Kanne Öl hoch zu holen... dieser Keller hatte kein vernünftiges Licht... es war in der hinteren Ecke wo der Tank stand recht dunkel... weil ich immer Angst hatte stand ich pfeifend da und pumpte das Öl in die Kanne, wohl war es mir da unten nie, aber ich bin für meine Oma da runter gegangen sie tat doch auch so viel für mich. Als ich fast fertig war mit Pumpen viel mir der Deckel von der Ölkanne auf den Boden und warum auch immer genau hinter den Tank... ich versuchte an den Deckel rann zu kommen... ich kam nicht dran... ich entschloss mich in diese dunkle Ecke zu krabbeln.........da stand er vor mir... mein Onkel hatte ein mir sehr Angst machendes grinsen im Gesicht... in mir stieg ein Gefühl von Angst hoch... ein sehr unangenehmes Gefühl... er war anders als Sonst... er sah mich an und sagte in einem recht strengen Ton: "na"? ...ich sah ihn an... ich hatte Angst vor ihm... ich wusste nicht was los war und was er vor hatte... aber ich spürte eine Scheiß Angst. Na? Sagte er wieder, dein Alter ist ganz schön streng, was? Bekommst daheim oft auf die Mütze, was? Hey, sagte mein Onkel wissen die eigentlich dass du rauchst? Ich sah ihn an und sagte keinen Ton. Aber diese Angst... ich spürte eine immer größer werdende Angst vor ihm......er tat mir weh... er tat mir weh... er drückte mich in die Ecke... fasste mich an......ich fing an zu weinen..."lass das... bitte hör auf... ich will das nicht, Ich versuchte ihn Wegzuschieben damit ich aus dieser Ecke raus konnte... ich wollte aus der Ecke raus und schnell zu Oma Hochlaufen. Er griff mich am Hals und drückte mich gegen die Wand... er war soviel als ich... stärker...er tat mir weh... sehr weh... er berührte mich wo er wollte......er machte Dinge die .........Was sollte ich jetzt tun? Ich kam mir so schmutzig vor... ich wollte sterben... ich hasste mich. ich ging nach oben...meine Oma sagte noch:" Hey "Sonja" wo warst du so lange, hast du das Öl in Afrika geholt? Ich sagte nichts ich setzte mich in die Küche und starrte an den Schrank... ich brachte kein Wort heraus... nichts... ich konnte nicht... Oma zu erzählen was eben passiert ist? Sagen was ihr Sohn gerade gemacht hat.
Würde sie mir überhaupt glauben? Nein ich konnte ihr es nicht sagen... ich hatte Angst dass sie mit mir schimpfen würde... Angst dass ich nie mehr kommen darf... und Angst sie zu verletzen... Als ich am nächsten Tag wieder Zuhause war wusste ich nicht was ich tun sollte... sollte ich es meinen Eltern erzählen?...Es vergingen einige Tage und wieder merkte ich das ich wohl meinen Eltern egal sein muss, sie merkten wohl das mit mir was nicht stimmte, aber es fragte auch keiner nach... ich war eben einfach egal.
Viele Tage später, mein Vater hatte gute Laune, das heißt ich musste keine Angst vor ihm haben... meine Mutter war arbeiten... ich hatte tief Luft geholt ging zu ihm ins Wohnzimmer und fragte ihn mit eigentlich sehr leiser Stimme:" Kann ich mit dir bitte mal reden"? Er sah mich an und antwortete:" Was ist den nun schon wieder los... na dann red halt mit mir... was gibt’s denn"? Ich begann zu weinen und sagte ihm was geschehen ist... mir ging es sehr schlecht in diesem Moment... so als würde es gerade wieder passieren... mein Vater interessierte sich gar nicht dafür was ich erzählte, er antwortete mir nicht, es sah stur in seinen Fernseher. Als ich dann alles erzählt hatte und er immer noch nicht reagiert hat, stand ich auf und sagte:" Das war’s Papa, das wollte ich dir nur erzählen": Er drehte seinen Kopf ausnahmsweise vom Fernseher weg und sagte: " Hey, was willst du mir da erzählen... wie alt bist du eigentlich?
Menschenkinder wie stellst du dich aber auch wieder an...ach so ein Blödsinn... du bist alt genug um Sex zu haben... wäre irgendwann sowieso so weit gewesen... jetzt hast es hinter dir das berühmte erste Mal... Ich wusste nicht was ich sagen sollte, ich dachte und hoffte das mein Vater mich einfach in den Arm nimmt, statt dessen machte er mir Vorwürfe, ja mein Vater sagte mir sogar mitten ins Gesicht:" Hey das ist Kinderkram...habt halt bisschen Doktorspiele gemacht" Ich hab die Welt nicht mehr verstanden Das war kein Kinderkram... keine Doktorspielchen......er hatte mich vergewaltigt.
(geschrieben am 09.02.03)
Ich weiß nicht mehr genau wann ich angefangen hatte mich selbst zu verletzen, aber es war um diese Zeit. Ständig fühlte ich mich nicht geliebt und ständig haben meine Eltern meine Suche nach Liebe abgewiesen... sie haben mich weder gehört nicht wirklich gesehen. Ich kann mich sehr genau erinnern, es war an einem Tag an dem alles wieder drunter und drüber ging, ich hatte mit meiner Mutter wieder einmal sehr großen Ärger gehabt, es ging hin und her und irgendwann dann schlug sie mir eine ins Gesicht, sie schrie mich an und sagte:" Du bist so was von blöde... dich soll ich lieben... nein ich hasse dich." Ich sah sie an und mit Tränen in den Augen dann drehte ich mich um und ging mit meinem Hund nach draußen... ich wollte weg... weg von dieser Scheiß Welt, in der mich wohl nie jemand verstand... an einem Weidezaun blieb ich mit meinem Hund stehen... ich sah nur auf diesen Zaun... es war so einer mit Stacheldraht... ich fing an mich zu hassen... ich dachte mir, wenn ich doch so wäre wie meine Eltern es sich wünschten, dann wäre doch alles anders... ich war doch selbst Schuld das meine Eltern mich nicht lieben konnte, sie sagten mir es doch ständig selbst... nur egal was ich immer tat... ich konnte mich noch so sehr anstrengen, ich hatte keine Liebe und Geborgenheit ernten können... ich ging einen Schritt nach vorn und fuhr mit meinem rechten Arm immer und immer wieder über diesen Stacheldraht Zaun... immer und immer wieder, und das komische an der Situation war, es tat mir nicht weh... ich spürte eine Art Erleichterung aber keinen Schmerz. Das Blut lief mir über den Arm... ich sah den Arm an... sah wie das Blut auf den Boden tropfte... ich fühlte mich dabei gut... denn ich hatte es doch verdient...
JA ICH HATTE ES VERDIENT: Meine Mutter sah Tage danach erst meinen Arm... ich musste spülen und dachte nicht mehr dran ich zog unüberlegt die Ärmel meines Pullis nach oben. Sie riss mich rum, griff meinen Arm und wieder schrie sie mich an... sie schrie und zerrte an mir... Was umbringen willst du Dich... umbringen? ... man sogar dazu bist du zu blöd. Sie nahm meinen Arm und fuhr mit ihren Fingern immer wieder über meine Pulsader immer quer rüber... sie schrie und sagte:" So rum muss man das machen...siehst du so rumm. Es gab immer wieder Situationen in denen ich mir dann selbst weh getan hatte, ich versuchte auch oft andere Möglichkeiten zu finden... das meine Mutter nichts mehr bemerken konnte... aber es war ihr auch egal... sie hat auch nie mehr meine Arme nachgesehen.