apophis

Zurück

Apophis der Untergang | Level 11 | ATK 1000 | DEF 1000 | Finsternis Unterweltler

Apophis

 

 

Name: Apophis - der Untergang
Sterne: 11
Attribut: Finsternis / Unterweltler
ATK: 1000
VER: 1000

Hauptfarbe: Grau [stimmt derzeit nicht mit der Karte überein]


 

Apophis gilt als die vierte ägyptische Götterkarte in 'Duel Of Time'. Seine Fähigkeiten gehen weit über die anderer Monster hinaus. Insgesamt gesehen ist er mächtiger als Obelisk der Peiniger, Slifer der Himmelsdrache und der Geflügelte Drache des Ra zusammen. Doch so mächtig er auch sein mag, besitzt er auch ein paar Schwachpunkte [Stärken und Schwächen sind auf dieser Seite weiter unten aufgelistet].

Apophis galt in der Mythologie von jeher als das Böse selbst und Verächter aller Götter und der Existenz. Daher galt er für mich als das ideale Werkzeug, als vierte Götterkarte. Nahezu alle Mythen um Apophis sind in 'Duel Of Time' mit eingeflochten, mit kleineren Ausnahmen [der Mythos um Apophis ist ganz unten auf dieser Seite verzeichnet]

Apophis repräsentiert in 'Duel Of Time' die ultimative Bestie im Deck von Deus und gilt als gehorsamer Diener des Gottes Chronos. Apophis selbst ist hier jedoch kein eigenständig handelnder Gott, sondern ein niederes Werkzeug der höheren Götter; obwohl Apophis selbst eines der mächtigsten Bestien ist. Als Karte besitzt er 12 Effekte.

Effekte von "Apophis - der Untergang"

  1. Benötigt 3 Monsteropfer für Tributbeschwörung. Die ATK und DEF dieser Monster werden auf Apophis übertragen.
  2. Opfere Monster aus deiner Hand oder von deiner Spielfeldseite um die ATK und DEF dieser Monster auf Apophis zu übertragen.
  3. Addiere 500 ATK für jedes Finsternis-Monster auf beiden Friedhöfen hinzu
  4. Addiere 500 ATK für jedes Monster das Apophis vernichtet hinzu
  5. Von Apophis zerstörte Monster landen zwar auf dem Friedhof, können aber nicht durch eine Zauber,-oder Fallenkarte, oder einem Monstereffekt zurück auf das Spielfeld geholt werden.
  6. Wird Apophis vom Spielfeld abgezogen und auf dem Friedhof abgelegt, so kann der Besitzer von Apophis 2 weitere Karten ziehen. [genannt: "Letzte Botschaft"]
  7. Wird Apophis vernichtet, kehrt er nach 5 Runden dauerhaft zurück auf das Spielfeld, sofern irgendwann nach den 5 Runden 1000 LP geopfert wurden.
  8. Die ATK und DEF dieses Monsters bleiben erhalten, auch wenn er auf dem Friedhof abgelegt wurde. Die ATK und DEF sind halbiert, wenn er vom Friedhof zurückkehrt.
  9. Schwachpunkt: Apophis kann kein Licht-Typ Monster angreifen, dessen ATK 3000 oder mehr beträgt.
  10. Schwachpunkt: Apophis kann durch keinen Effekt aus dem Deck direkt auf das Spielfeld beschworen oder in die Hand genommen werden
  11. Spezialfähigkeit: Opfere 1000 LP um "Absolute Finsternis" zu aktivieren. Apophis kann nun einen Zug lang auch Licht-Monster angreifen. Die Schadensberechnung errechnet sich jedoch anders: Die Hälfte der ATK des zerstörten Monsters wird dem Gegner als Schaden angerechnet. Apophis kann in dieser Form von bestimmten Fallenkarten aufgehalten werden (nicht von Allen). Durch diesen Effekt kann jedes Monster vernichtet werden, ungeachtet der ATK von Apophis. Diese Fähigkeit hat keinen Einfluss auf Monster des Typs "Finsternis".
  12. Master-Fähigkeit: Opfere 4000 Lebenspunkte um 'Apophis der Untergang' in 'Apophis die Offenbarung' zu verwandeln.

Die letztere Fähigkeit wirft für euch wohl die meisten Fragen auf. Über diesen äußerst speziellen Modus werde ich nicht viel verraten, lediglich, dass Apophis in dieser Form schier unbesiegbar ist. Die schürt wohl daher, dass er bei Aktivierung des Titan-Modus seine ATK und DEF verdoppelt. Gerade der VER-Wert spielt in diesem Modus eine wichtige Rolle. Außerdem kann Apophis in dieser Gestalt nur mit einem Monster vernichtet werden, dessen ATK höher ist als seine, was schier unmöglich ist. Zudem ist Apophis in dieser Form unempfindlich gegen alle Zauber,-Fallenkarten und Monstereffekte. Dies ist die wahre Natur von Apophis.... was also soll man tun, um diese Bestie aufzuhalten?

 

Die Mythologie "Apophis"

Quelle: "Die Götter und Göttinnen Ägyptens"
Verlag: Komet

Apophis. Universelle Feindfigur: Inbegriff des Bösen und der Kraft der Zerstörung
Verkörperung: Riesenschlange

Es gibt nur wenige Dokumente, in denen die Schlange Apophis beschrieben wird. Einzig und allein im Tempel von Esna in Oberägypten befindet sich ein spezifischer Hinweis auf die Herkunft des Unhgeheuers. Der Text erläutert, dass Apophis, "der, welcher ausgespuckt wurde", aus dem in den Urozean gefallenen Speichel der Göttin Neith entstanden war. Die anschließend entstandenen Götter wiesen diesen Auswurf von sich, so, dass Apophis in eine ewige Revolte getrieben wurde.
Er symbolisiert das Böse, die zerstörerische Kraft und das Chaos. Er ist der Feind der Götter par excellence, der kosmische Widersacher, der jeden Morgen und jeden Abend die Sonnenbarke angreift, in der Hoffnung, die Schöpfung durch ihr Sinken zu unterbrechen. Dieser ewige Kampf, das Symbol des Konflikts zwischen Chaos und kosmischer Ordnung, wird immer wieder in den Texten beschrieben, die sich mit dem Sonnenlauf befassen, besonders im "Buch dessen, was sich im Duat befindet" - wobei mit "Duat" das Jenseits gemeint ist.

Apophis präsentiert sich in Form einer riesenhaften Schlange, die die Tiefen der Finsternis bewohnt. Man glaubte, dass sich unter der Welt ein riesiger Abgrund auftat, der bewohnt wurde von den Sündern, die beim Totengericht für mangelhaft befunden wurden, und den Feinden der Götter, darunter besonders Apophis. Diese Finsternis ist das Symbol der Nicht-Existenz: die, die sich dort befinden, existieren nicht mehr. Jeden Tag taucht Apophis aus dem Abgrund auf, um mit dem Sonnengott zu kämpfen; jeden Tag wird er aufs Neue besiegt und muss wieder in den Tiefen der Nicht-Existenz verschwinden. Diese Symbolik wurde in griechisch-römischer Zeit mit Uroboros wieder aufgegriffen, "dem, der seinen Schwanz verschluckt": Der geschlossene Kreis symbolisiert die Weltordnung, die ringsherum vom Nichts bedroht wird.

Zwei Gottheiten stehen besonders mit der Zerstörung des Apophis im Zusammenhang: Isis und Seth. Isis setzt ihre magischen Kräfte ein, um die Schlange zu bannen. Sie steht vorn auf der Sonnenbarke und beschwört sie zu sich herauf - durch ihre Zauberei wird das Ungeheuer aller Kräfte beraubt und kann sich nirgendwo festsetzen, Dieses erleichtert die Vernichtung, da, wie bekannt, die Götter über zahllose Augen und Ohren verfügen, damit sie die Schlange Apophis besser bekämpfen können. Was Seth betrifft, so wurde ihm vom Sonnengott persönlich ein Platz in der göttlichen Barke zugewiesen, wo er als Hauptverteidiger gegen die Attacken des zerstörerischen Ungeheuers auftritt.

Im Alltag der alten Ägypter wird dieser ewige Kampf immer wieder durch die Vielzahl der Beschwörungsrituale thematisiert, die die bösen Mächte im Allgemeinen und Apophis im Besonderen bannen sollen. Man benutzt dazu eine kleine Statuette in einer der Erscheinungsformen der dämonischen Schlange [Flusspferd, Oryxantilope oder Schildkröte], auf der der Name "Apophis" eingraviert ist. Nach dem Rezitieren eines Zauberspruches zerkratzt man die Statuette und wirft sie ins Feuer. Auch im Jenseits gibt man Acht, sich gegen Angriffe des Ungeheuers zu schützen. In Kapitel 34 des "Totenbuch" mit dem Titel "Um den Dämon Apophis zu bekämpfen" findet sich ein langes Beschwörungsritual, um die Macht der finsteren Schlange abzuwehren.


 

 

 

 

 



Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!