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Jakobsweg Teil 1
Auf der "Niederstraße" von Aachen nach Paris
Der Startschuss unserer Wallfahrt von Aachen nach Santiago de Compostela fällt am 7. August 2000 morgens um 8 Uhr. Hier im Aachener Dom, der Pfalzkapelle Karls des Großen, sollte unser Pilgerweg beginnen. Seit Jahrhunderten zogen Pilger von hier los, um über die "Niederstrasse" Paris zu erreichen. Der Aachener Dom ist selbst Ziel zahlreicher Wallfahrer, die alle sieben Jahre zur Heiligtumsfahrt hier hin kommen. Schließlich ist auch der Pilgerweg eng mit Geschichten und Legenden aus dem Leben Karls des Großen verwoben. An der Außenmauer der Taufkapelle des Doms ist übrigens eine Jakobsmuschel in den Stein eingelassen, ein Zeichen dafür, dass Aachen ein bedeutender Ort auf dem Jakobsweg gewesen sein muss. Über die Jakobstraße ziehen wir zur St. Jakobskirche, wo wir im Rahmen eines Gottesdienstes verabschiedet werden. Nach wenigen Kilometern lassen wir bei Vaals die deutsch-niederländische Grenze hinter uns.
Dieser Tag endet mit den ersten Beschwerden in Maastricht. Die Füße schmerzen und Blasen müssen behandelt werden. Zweifel kommen auf: Abbrechen oder Weitergehen? Zurückkehren nach Hause wäre noch so einfach. Es ist wohl die Sehnsucht im Herzen, die uns weitergehen lässt. Wer das Ganze vor Augen hat und sich vor einem großen Berg stehen sieht, der kann leicht entmutigt werden. Wer hingegen in kleinen Zwischenzielen denkt und nur das wichtig nimmt, was heute ansteht, der wird es schaffen. Abends schauen wir uns Maastricht an. Die Geschichte dieser Stadt beginnt, als sich die Römer hier ansiedelten, um für die Heerstraße von Köln nach Bavay einen Übergang über die Maas zu schaffen. Daher erklärt sich der römische Name: Mosae Trajectum. Von etwa 380 ist Maastricht Bischofsstadt. St. Servatius, 384 gestorben, war der erste Bischof. Über seinem Grab, das ebenfalls zu einem bedeutenden Pilgerziel wurde, erhebt sich heute die Servatius-Basilika. Die Onze Lieve Vrouwebasiliek ist die älteste Maastrichter Kirche. Sie hat zwei Krypten - neben der St. Servaaskerk einzigartig in den Niederlanden. Die St. Servaasbrug (1280-1298) ist für Autos nicht befahrbar und verbindet das westliche mit dem östlichen Maastricht (Wijk). Die älteste der fünf Maastrichter Brücken ist auch eine der ältesten in den Niederlanden überhaupt.
Nachdem wir kurz hinter Maastricht die n�chste Staatsgrenze nach Belgien �berschreiten, f�hrt unser Weg in eine weitere r�mische Stadt. Tongeren ist die �lteste Stadt Belgiens. Vor der Liebfrauenkirche auf dem Grote Markt steht dieses Denkmal, das an den Eburonenf�rsten Ambiorix (entfernter Verwandter von Asterix? ;-)) erinnert, der 54 v. Chr. die R�mer vernichtend schlug. Seit dem 4. Jahrhundert ein geistliches Zentrum, nahm die mittelalterliche Stadt, die im 13. Jahrhundert eine dritte Stadtmauer erhielt, durch den Brand von 1677 schweren Schaden. An die fr�he Geschichte erinnern die �berreste der r�mischen Stadtmauern (2. Jahrhundert) zwischen Bilzersteenweg und Sabiniuslaan. Zwischen Liebfrauenkirche und Rathaus befinden sich die zug�nglichen Reste eines r�mischen Turms des 4. Jahrhunderts. In manchen fl�mischen St�dten, so auch hier, findet man noch den aus dem Mittelalter stammenden Beginenhof (fl�m. begijnhof), eine klosterartig abgeschlossene H�usergruppe, quasi eine kleine Stadt in der Stadt, in der die Beginen wohnten. Die Jugendherberge, wo wir �bernachten, liegt inmitten dieses Beginenhofes. Wir m�ssen uns eingestehen, dass wir viel zu viel Gep�ck dabei haben. Es wird also ein Paket geschn�rt, um �berfl�ssige Kleidungsst�cke nach Hause zu schicken. So �ber den Daumen gerechnet, sollte man maximal 10 bis 15% des eigenen K�rpergewichts auf dem R�cken im Gep�ck haben. Die n�chsten Etappenziele, die St�dte Tienen, Sint Triuden und Leuven liegen in einem Abstand von ca. 20 km voneinander entfernt. Durchschnittlich sind wir am Tag ca. 25 km gelaufen, je nach �bernachtungsm�glichkeiten mal etwas mehr oder weniger. Nach Sint-Niklaas besitzt Tienen den gr�ssten Marktplatz in Belgien. Er liegt teilweise auf einem trockengelegten Sumpfgel�nde, weshalb auch die Kirche an der Ostseite des Platzes Onze- Lieve-Vrouw-ten-Poel heisst. In Sint Truiden ist die um das Jahr 655 von St. Trudo gegr�ndete Benediktinerabtei ist immer noch ein unverzichtbarer Anziehungspunkt. Leuven ist eine herrliche Stadt. Weltber�hmt ist die 1425 gegr�ndete Katholische Universit�t. Die Universit�tsbibliothek suchte ihresgleichen, doch wurde sie im Jahr 1914 und noch einmal 1940 von den deutschen Besatzern in Brand gesteckt, wobei �ber eine Million B�nde unwiederbringlich verloren gingen. Als "dritte Zerst�rung" der Bibliothek sehen viele die Teilung der Universit�t im Jahr 1968 infolge des fl�misch-wallonischen Streites an: Die frankophonen Professoren und Studierenden wurden ausgegliedert und gr�ndeten in einer neu erbauten Universit�tsstadt s�dlich von Leuven ihre Universit�. Dabei erhielten die einen die B�cher mit geraden, die anderen die mit ungeraden Signaturen; total bekloppt, oder? Das absolute architektonische Highlight ist das Rathaus, das durch seinen sp�tgotischen Stil an einen Reliquienschrein erinnert (siehe Abbildung). �ber die Brusselsestraat verlassen wir Leuven in Richtung Br�ssel. Die auf dem Weg liegende Jakobskirche erinnert an die lange Tradition der Wallfahrt zum Grab des Apostels.
Die Ruhe der letzten Nacht wird vom Gesang meines Zimmernachbarn unterbrochen, der immer wieder das Lied: "It�s a long way to Tipperary" singt. War es Zufall oder F�gung? Es ist ja wirklich ein langer Weg nach Santiago; der Anfang aber ist geschafft. Unterwegs treffen wir vor der T�r ihres Hauses ein �lteres Ehepaar, die uns auf ein Getr�nk einladen. Zum Schluss des Gespr�ches dann die Bitte: Betet f�r uns, damit wir gesund bleiben! Eine �hnliche Bitte ruft uns ein Autofahrer zu, der uns an den Jakobsmuscheln erkennt, die wir hinten an unseren Rucks�cken befestigt hatten. Diese Begegnungen sind Geschenke des Himmels und st�rken das Selbstvertrauen, diesen weiten Weg zu schaffen. Schlie�lich erreichen wir am 12. August Br�ssel, die zweisprachige Hauptstadt Belgiens. Mitten in der Altstadt sto�en wir auf die Grand� Place, die durch die zahlreichen Zunfth�user wohl eine der sch�nsten Pl�tze der Welt ist. Diese Atmosph�re wird zudem noch unterstrichen durch den Blumenteppich, der auf dem Platz ausgebreitet ist und durch die klassische Musik, die feierlich durch zahlreiche Lautsprecher erklingt. Wie ich sp�ter erfahre, findet dieses Spektakel nur alle zwei Jahre im August statt. Auch hier wieder die Frage: War es Gl�ck, Zufall oder F�gung so sch�n empfangen zu werden?
Unser Weg knickt nun aus westlicher Richtung kommend deutlich in eine s�dwestliche Richtung ab. 15 km von Br�ssel entfernt erreichen wir die Stadt Halle an der Senne unweit der Sprachengrenze. Halle ist ein wichtiger Wallfahrtsort in Belgien, in dem eine wundert�tige schwarze Marienstatue verehrt wird, die im Jahr 1267 gestiftet wurde. Diese befindet sich in der Onze-Lieve-Vrouw-Basiliek, einem bedeutenden Bau der Brabanter Gotik, dessen elegante Architektur franz�sischen Einfluss zeigt. Nach einem Tag unter der brennenden Sonne werden wir an der Pforte eines Franziskanerklosters, wo wir um ein Nachtquartier bitten, wieder weggeschickt. Auch das kommt vor. Schlie�lich finden wir dann doch eine Unterkunft bei einer Schwesterngemeinschaft. Den Pilgern, die um Unterkunft in einem Kloster baten, kam jahrhundertelang die Regel zugute, die Benedikt um das Jahr 530 aufgezeichnet hatte; im Jahr 816 wurde sie allen Kl�stern im Karolingerreich vorgeschrieben. Kapitel 53 der Regel Benedikts ist �berschrieben �Von der Aufnahme der G�ste�. Es hei�t dort: �Alle G�ste, die zum Kloster kommen, werden wie Christus aufgenommen; denn er wird einst sprechen: �Ich war fremd, und ihr habt mich beherbergt.� Allen erweise man die ihnen geb�hrende Ehre, besonders den Glaubensgenossen und den Pilgern.� Am n�chsten Tag �berschreiten wir die Sprachengrenze, die mitten durch Belgien verl�uft. Nun wird uns die franz�sische Sprache bis zu den Pyren�en begleiten. Unterwegs sprechen uns insgesamt f�nf Menschen an, die sich f�r unseren Pilgerweg interessieren. Einer von ihnen kommt sogar noch mal mit dem Auto hinterher und zeigt uns in einem Buch "seinen" Jakobsweg. Schlie�lich kommen wir nach Soignies, das um eine im Jahr 650 vom heiligen Vincentius gegr�ndeten Abtei entstanden ist. Etwas abseits von Soignies finden wir in einer ehemaligen M�hle ein Hotel. Der Inhaber erz�hlt uns, dass er w�hrend seiner Milit�rzeit in D�ren stationiert war. Am anderen Morgen reduziert er die Rechnung um einen ansehnlichen Betrag und f�hrt uns mit dem Auto zur�ck nach Soignies, wo wir unseren Weg fortsetzen. Da heute, am 15. August Feiertag in Belgien ist, fahren nur wenige Autos an uns vorbei. Mit Mons erreichen wir den letzten Etappenhalt in Belgien. Im Bild ist die Kollegiatskirche Sainte-Waudru zu sehen, wo wir uns f�r unseren Pilgerausweis (credencial) den obligatorischen Stempel abholen. Links hinter der Kirche ist das Wahrzeichen von Mons zu sehen, der 87 m hohe Belfried. Apropos Pilgerausweis: Den sollte man bei der Deutschen Jakobusgesellschaft (Harscampstra�e 20) in 52062 Aachen beantragen. Sp�testens in Spanien muss dieser Ausweis in den Pilgerherbergen am Wegesrand vorgelegt werden und im Pilgerb�ro in Santiago ist er dann der "Beweis", dass man auch tats�chlich zu Fu� (oder mit dem Rad oder zu Pferd) gepilgert ist. Bus- und Autotouristen gelten in den Refugios und in Santiago nicht als Pilger - und das ist auch richtig so!
Unser Weg f�hrt entlang der Nationalstra�e bis wir franz�sischen Boden unter den F��en haben. Wieder mal muss das Geld von der einen in die andere W�hrung umgetauscht werden. Das ist ja mittlerweile, wo wir den Euro haben, nicht mehr n�tig. Abends stehen wir dann in der Innenstadt von Valenciennes. Valenciennes ist �brigens die Partnerstadt von D�ren. Wie in so manch anderer Stadt besorgen wir uns auch hier im Office du Tourisme ein Hotelverzeichnis, setzen uns irgendwo hin und telefonieren mit dem Handy solange bis wir eine Bleibe f�r die Nacht gefunden haben. So ein bisschen Luxus ist doch erlaubt, oder? N�chster Etappenort ist Douai, den wir durch die aus dem 15. Jahrhundert stammende Porte de Valenciennes betreten. Mittelpunkt von Douai ist die Place d�Armes, unweit westlich steht das H�tel de Ville mit einem 64 m hohen Wehrturm. Am 18. August erreichen wir Arras, eine Stadt, die mit ihren B�rgerh�usern und Pl�tzen noch den urspr�nglichen fl�mischen Charakter bewahrt hat. Die Kathedrale geht auf die ehemalige Abtei St-Vaast zur�ck, die im 18. Jahrhundert im klassizistischen Stil wiedererrichtet wurde. Unsere Jugendherberge liegt an der Grande Place. Hier unterhalten wir uns mit zwei belgischen Radfahrern aus Gent, die im kommenden Jahr (also 2001) den Jakobsweg fahren m�chten. Wir kommen nun durch eine d�nn besiedelte Gegend, was auch Auswirkungen darauf hat, ob wir abends ein Quartier finden oder nicht. Das einzige Hotel in Pas-en-Artois hat geschlossen. Wir m�ssen wohl einen sehr ratlosen Eindruck gemacht haben, denn ein Einheimischer steuert mit seinem Auto auf uns zu und fragt, was wir denn suchen. Kurzerhand l�dt er uns samt Gep�ck ein und f�hrt uns zum Campingplatz seines Bruders. Auch wieder ein Geschenk des Himmels. Gerade angekommen platzt es aus allen Wolken. Der erste Regenschauer seit wir auf dem Weg sind und der uns trotz Regenponchos bis auf die Haut nass werden l�sst. Ein weiterer H�hepunkt unserer Wallfahrt ist die Stadt Amiens und ihre Kathedrale Notre-Dame, die von weitem schon zu sehen ist. Mit einer Fl�che von 7.700 m2 ist sie die gr��te gotische Kirche Frankreichs, die im wesentlichen bis 1269 vollendet wurde. In ihrem Grundriss und in ihrer Ausf�hrung ist sie der klassische Musterbau der franz�sischen Gotik. So wird sie zum Vorbild des K�lner Domes. Nicht nur f�r den mittelalterlichen Pilger muss solch ein Anblick wohl grandios gewesen sein. In ihrem Inneren wird - und das war f�r den Pilger fr�herer Tage wohl wichtiger als die Architektur - eine bedeutende Reliquie verehrt: Der Sch�del Johannes des T�ufers. Mindestens genauso interessant ist das sich auf dem Fu�boden befindende Labyrinth. Pilger konnten und k�nnen diesen Weg nachgehen. Dabei wird das Labyrinth zu einem Gleichnis f�r den Lebensweg als ein Weg ins Zentrum, dem Ort der Erneuerung. Weiter geht es �ber die D7 nach Ailly-sur-Noye, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Hier sprechen wir mit einem Mann, der den Jakobsweg auch schon gegangen ist, allerdings in drei Etappen. Vor uns liegt mit dem Tal der Noye eine landschaftlich sehr sch�ne Strecke. In Breteuil suchen wir unser Nachtquartier. Da es in dieser Gegend kaum Hotels gibt, wenden wir uns den viel famili�reren Unterk�nften der Chambres d�h�tes zu. Von Breteuil f�hrt unser Weg �ber eine alte R�merstra�e nach St Just-en-Chauss�e und weiter nach Clermont. Die Sonne brennt ohne Erbarmen. Wir sind dankbar f�r jede kleine Wolke, die sich am Himmel zeigt. Irgendwie schaffen wir es, uns solche Wolken "herbeizuw�nschen". Hierbei habe ich erfahren, dass wir unserem Geist viel mehr zutrauen sollten. W�hrend der Mittagspause in einem China-Restaurant in Creil fragen wir nach den Pages Jaunes, den Gelben Seiten und finden so in der N�he von Chantilly unsere n�chste Unterkunft. Am Ostrand der Stadt liegt das Schloss, dessen Petit Ch�teau um 1560 erbaut wurde. Die Bibliothek enth�lt u. a. das mit prachtvollen Miniaturen geschm�ckte Gebetbuch "Tr�s Riches Heures" des Herzogs von Berry, von 1410- 1416. Der Waldweg bis zur einstigen Abtei Royaumont spendet nur wenig Schatten. Diese im Mittelalter sehr einflussreiche Abtei wurde von Ludwig dem Heiligen 1228 gegr�ndet. Wir k�nnen davon ausgehen, dass hier auch Pilger aufgenommen wurden. Zur Zeit der Revolution wurde vor allem die Kirche sehr stark besch�digt, alle Einrichtungs- und Kunstgegenst�nde wurden verkauft und die Geb�ude zu einer Manufaktur umgestaltet. Heute finden in dem teilweise restaurierten Kloster kulturelle Veranstaltungen statt. Sehenswert sind die Ruine der urspr�nglich �ber 100 m langen Abteikirche aus dem 13. Jahrhundert (Abbildung), der gotische Kreuzgang und das Refektorium. In Sarcelles, eine der nicht gerade sch�nen Trabantenst�dte n�rdlich von Paris finden wir ein Hotel. Bevor wir die Stadtmitte von Paris erreichen, durchqueren wir St-Denis. Hier erhebt sich die gleichnamige Kathedrale, ein 1137 �ber dem Grab des heiligen Dionysius im wesentlichen vollendeter Bau. Dieser erste gotische Monumentalbau Frankreichs zeigt an der Fassade zum Teil noch romanische Formen. Nachdem Ludwig der Heilige (+ 1270) zu Ehren seiner Vorfahren im Chor die ersten monumentalen K�nigsgr�ber hatte aufstellen lassen, erhielten alle franz�sischen K�nige hier ein Grabdenkmal, bis die Kirche mit den Gr�bern w�hrend der Revolution 1793 v�llig verw�stet wurde. Erst im 1847 erstand der Bau wieder in alter Pracht. �ber die Rue St-Martin betreten wir Paris. Zwischen der Place du Ch�telet und der Rue de Rivoli erhebt sich der sp�tgotische Jakobsturm der ehemaligen Pfarrkirche Saint-Jacques-la-Boucherie (Abbildung). Im Mittelalter war die Saint-Jacques-Kirche, die in der Revolution dem Erdboden gleich gemacht wurde, Sammelpunkt f�r alle Santiago-Pilger, die aus Nordeuropa nach Spanien zum Grab des Apostels unterwegs waren. Der Pilgerzug setzte seinen Weg von hier aus durch die Rue Saint-Jacques Richtung S�den fort. Der hl. Jakob ist in einer Statue auf dem 52 m hohen Turm dargestellt. Insgesamt gibt es in Frankreich vier solcher Sammelpunkte: Neben Paris V�zelay, Le Puy und Arles. Die drei n�rdlichen Wege vereinigen sich in Ostabat zu einem einzigen Weg. Der Weg aus Arles trifft erst in Puente-la-Reina, also in Spanien auf den Hauptstrom. Fortsetzung: Teil 2
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