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LOKALTEIL EGGENFELDEN

Daniel-Fanpaket auf die Reise geschickt

Aktion des Rottaler Anzeigers für den angehenden Superstar - Bekannte wollen Geschenke persönlich übergeben

Große Resonanz gab es auf die Fan-Aktion des Rottaler Anzeigers für Daniel Küblböck. Leser waren aufgerufen, ein paar persönliche Worte an ihn zu richten und ihm Bilder oder andere kleine Geschenke zu schicken. Wie angekündigt, haben wir das Material ausgewertet und die interessantesten Passagen hier zusammengestellt. So versuchte sich Franziska B. aus Falkenberg für Daniel als Künstlerin. Nach einer Vorlage aus der BRAVO porträtierte sie ihn in Wasserfarben. In ihren persönlichen Worten auf der Rückseite des Bildes möchte sie wissen: "Hast du dir das Gitarrespielen selbst beigebracht oder warst du im Unterricht?" Mal sehen, ob ihr Daniel die Frage beantwortet. Falls einer unserer Leser über die musikalischen Wurzeln des "Superstars" Bescheid weiß, kann er Franziska anrufen unter Tel. 08727/1321. Auch Christian L. aus Berlin hat von unserer Fan-Aktion erfahren und seinem Brief eine Bleistiftzeichnung mit Daniels Konterfei beigeheftet. In langen Ausführungen versucht er zu begründen, was den niederbayerischen Nachwuchssänger so faszinierend macht: "Durch sein selbstbewusstes Auftreten gibt er anderen Personen Mut, die auch ein bisschen anders sind. Denn er ist genau das Gegenteil vom Bild dieser Bevölkerung." Ein Brief erreichte uns aus Blankenfelde, einem "Örtchen bei Berlin", das der Fan namens Melanie zur Hälfte als spießig und zur Hälfte als rechts bezeichnet. "Immer wenn du von Niederbayern erzählst, klingt das alles so positiv und nach heile Welt. Ist das wirklich so hammerschön dort?", fragt sie Daniel in ihrem Brief, der im übrigen frei von jeder pubertären Schwärmerei ist. Um ihrem Idol die Antwort zu erleichtern, hat sie gleich einen frankierten Umschlag mit ihrer Adresse beigeheftet. Als "allergrößter Fan" bezeichnet sich die zehnjährige Sarah aus Eggenfelden. Eine der wenigen übrigens, die ihrer Post ein Foto von sich beigefügt haben. Sie wünscht sich wie so viele ein Autogramm von Daniel, "aber natürlich nur, wenn du Zeit hast". Da ist ihr wohl bewusst, dass man schon sehr viel Glück haben muss, um eine Antwort zu bekommen. Zu denen, die hartnäckig darauf hoffen, von Daniel zu Hause angerufen zu werden, gehört Nadine aus Eggenfelden. Schon vor unserer Aktion hat sie einen Brief an Daniel geschrieben. Nun macht sie ihm unmissverständlich deutlich: "Ich werde dir auf jeden Fall unzählige Briefe schreiben, bis du mir antwortest - und wenn es in der Woche 10000 sind." Nadine spürt nämlich eine Seelen- und Herzensverwandtschaft mit Daniel und kann sich auch wie er für Musik begeistern. Bitter enttäuscht von Daniels Geständnis, bisexuell zu sein, ist ein anonymer weiblicher Ex-Fan. Mehr noch ärgerte sie sich über seine Aussage, er glaube nicht, jemals eine Frau heiraten zu können und mit ihr Kinder zu haben. "Das war ziemlich hart. Jemand, der so berühmt ist, sollte darauf achten, was man der Öffentlichkeit mitteilt", gibt sie dem jungen Sänger mit auf den Weg. Ein paar junge weibliche Fans aus Eggenfelden und Umgebung haben ihrem Idol eine lyrische Liebeserklärung geschrieben. Sie hat uns so gut gefallen, dass wir sie hier ungekürzt zitieren: "Hast du ein wenig Platz in deinem Herzen übrig? Es sieht so groß aus - auf dem ersten Blick. Keine Angst, ich mach mich nicht breit, bin auch nicht aus auf Ewigkeit. Mir genügt deine Zärtlichkeit. Oder hast du keine Zeit für die zeitlosen Stunden und Momente, von denen das Leben lebt?" Mit Abstand das schönste Geschenk nach Ansicht der Redaktion machen Vanessa (9) und Lukas (7) aus Eggenfelden ihrem Superstar. Sie senden ihm eine poppige Krawatte, bedruckt mit putzigen Schutzengeln. Davon könne man nie genug haben, schreiben sie und fügen hinzu: "Wenn sie dir nicht gefällt, dann nimm sie doch als Knebel für Dieter Bohlen." Nicht für alle Daniel-Fans war es Liebe auf den ersten Blick. So schreibt Heidi W. über e-Mail: "Als ich dich das erste Mal gesehen habe, fand ich dich nicht so toll - aber mit der Zeit find ich dich immer besser … ja, je mehr ich darüber nachdenk… Du bist einfach total crazy. Und ich find's geil, dass du über alles lachen kannst." Völlig abgefahren ist Heidi auf Daniels Socken, die sie jetzt auch trägt. Sie ist sich sicher: "Wenn du gewinnst, kriegst du bestimmt eine eigene Sendung bei RTL oder so." Das sind nur ein paar Schmankerl aus der Fanpost an Daniel Küblböck, die wir nun wie versprochen an den "Superstar" weiterleiten. Inzwischen ist das gar nicht mehr so einfach, denn je weiter der Casting-Wettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" fortschreitet, desto stärker wird der 17-Jährige vom Sender RTL abgeschottet. Viele der e-Mails, die uns erreichten, haben wir aus Gewichtsgründen gleich direkt auf den Daniel-Link im Internet gelegt. Briefe mit privatem oder intimem Inhalt, die als solche gekennzeichnet waren, ließen wir ungeöffnet. Bleibt zu hoffen, dass sich Daniel über die Post aus seiner ehemaligen Heimat Eggenfelden ganz besonders freut und vielleicht doch die Zeit findet, auf das eine oder andere Schreiben zu antworten. (frä)

Direktlink: http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-2279625&Ressort=ra


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Daniel plant Dankeschön-Tour durch Niederbayern

Köln. Die PNP fragte Niederbayerns angehenden "Superstar" Daniel Küblböck, was er über die Gerüchte denkt, die derzeit über ihn verbreitet werden.

Wie geht es Dir nach Deinem Zusammenbruch am Samstag?

Daniel: Ich habe mich wieder beruhigt und fühle mich wunderbar. Es war einfach alles zu viel für mich und da hatte ich plötzlich das Bedürfnis zu weinen. Auch wenn mich manche jetzt für einen "Luschi" halten, ich will das Weinen nicht verlernen.

Wie verarbeitest Du, dass Geschichten aus Deiner Vergangenheit hervorgekramt werden?

Daniel: Ich war schon immer ein offener Mensch, der nichts zu verbergen hat. Ich habe noch nie um den heißen Brei herum geredet und deshalb auch von anderen erwartet, dass sie bei der Wahrheit bleiben. Leider ist das schon lange nicht mehr der Fall, die Lügen nehmen mittlerweile bedenkliche Ausmaße an. Manchmal wundere ich mich auch, mit wem ich alles Interviews geführt haben soll.

Was denkst Du über die harten Angriffe auf Deine Mutter?

Daniel: Meine Mama ist mittlerweile total fertig. Was über sie gesagt wird, ist ungerecht. Sie hat immer ihr Bestes für uns Kinder gegeben. Wenn über mich geredet wird, ist das okay. Ich kann mich ganz gut verteidigen. Aber meine Familie soll in Ruhe gelassen werden. Und die Journalisten, die ständig Märchen erfinden und nichts Besseres zu tun haben, als auf einem 17-Jährigen herum zu hacken, können mich sowieso...

Derzeit macht die Geschichte vom "Brandstifter" die Runde...

Daniel: Dass Sachen ausgegraben werden, bei denen ich erst neun Jahre alt war, spricht für sich. Noch dazu, wenn dann auch noch allerhand dazu erfunden wird. Richtig ist, dass es in einer Scheune in Trautmannsdorf gebrannt hat, nachdem wir Kinder dort gespielt hatten. Der ganze Fall war aber schon damals unerklärlich, weil wir schon Stunden zu Hause waren, als der Brand ausgebrochen ist. Ungelegen ist das Feuer auch keinem gekommen. Die wollten die Ruine nämlich schon lange weghaben.

Was fehlt Dir am meisten, seit Du in Köln lebst?

Daniel: Ich möchte so gern mal wieder heim nach Passau, Straßkirchen, Eggenfelden. Aber wir müssen noch ein paar Wochen durchhalten. Dass sich die Schwulen-Szene hier in Köln so für mich interessiert ist der Hammer. Die sind richtig stolz auf mich.

Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Daniel: Momentan gilt meine ganze Energie dem Wettbewerb. Danach will ich erst einmal ausspannen. Die Musik soll aber auch in Zukunft mein Lebensinhalt bleiben. Ich könnte mir zum Beispiel eine Tour durch Niederbayern vorstellen. Schön wäre es auch, bei einer Live-Show direkt aus meinem geliebten Passau zu berichten.(Seite 8)

Interview: Karin Friedl

Direktlink: http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-2269101&Ressort=pol


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LOKALTEIL EGGENFELDEN

Daniel-Fans kamen schwer in die Gänge

Fernseh-Team musste für Stimmungsbericht viel inszenieren - Fangemeinde noch zu jung für Party in Disko?

von Stefanie Krivian
Eggenfelden. Die große Daniel-Party sollte es sein. Doch dann verloren sich Samstag Nacht nur eine Hand voll T-Shirt-Träger in der Diskothek Mausefalle, um ihrem Idol an der Videowand zuzujubeln. Enttäuschung auch beim Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks, das einen tollen Stimmungsbericht drehen wollte. Immerhin durfte am Ende Daniels Weiterkommen bejubelt werden. Der Sender war mit einem Kamerateam angereist, um die Hysterie rund um den "Superstar" in seiner Wahlheimat Eggenfelden zu dokumentieren. Es lässt sich auch gut an, denn die Disko ist mit vielen Fernsehern und zwei Großbild-Leinwänden ausgestattet, damit möglichst viele Fans live mitjubeln können. Letztlich finden sich aber nur die Leiter des Fanclubs mit ihrem Bekanntenkreis ein. Um eine gute Aufnahme zu bekommen, werden einfach ein paar Mädels in bunte Daniel-T-Shirts gesteckt. Diese Aktion artet zur Geduldsprobe aus, denn es finden sich nicht genügend Freiwillige. Anschließend wird der "Einzug" der Fans in die Disko gefilmt. Und dann kann es endlich losgehen. Der Auftritt des selbsternannten "Fan-Clubs" ist eher schwach, denn schon kurz nach dem Dreh haben sich die meisten Mädchen der T-Shirts wieder entledigt, da sie sich in ihnen unvorteilhaft aussehend wähnen. Die Stimmung bleibt mehr oder weniger reserviert. Als die sechs verbliebenen Kandidaten für den Titel des "Superstars" ihren Hit "We have a dream" anstimmen, kommen immerhin ein paar Emotionen und Daniel-Rufe. Kaugummi-mäßig zieht sich die Show an der Leinwand. Die Leute in der Disko bleiben lieb, nett und neutral. Die anderen Kandidaten werden weder beklatscht noch ausgebuht. Alles wartet nur auf Daniel. Und endlich, nach unzähligen Werbepausen, ist es dann so weit. Daniel singt "99 Luftballons". Das Publikum ist begeistert, und jetzt wird auch mal im Lokal mit geklatscht. Sofort nutzt das BR-Team diese Gelegenheit und versucht die Emotionen einzufangen. Natürlich bringt sich dafür so manch ein Fan vorher in Position. Schließlich hat man nicht jeden Tag die Chance, im Fernsehen zu sein. Daniels Auftritt kommt in der Mausefalle voll an. Als er mit seiner Performance fertig ist, gibt es großen Applaus. Das Beste aus Sicht der Eggenfeldener kommt aber erst noch: Die Statements der Jury und von Daniel. Als Dieter Bohlen den 17-Jährigen das erste Mal so richtig lobt, ist nicht nur der zufrieden. Auch die Disko-Besucher nicken voller Genugtuung. Für "Dieters" Meinung gibt es großen Applaus. Endlich vergleicht er Daniel nicht mehr mit "Kermit". Und wieder gibt's von Daniel einen Gruß an die Eggenfeldener, womit er in der Mausefalle regelrechte Jubelstürme entfacht. Das Versprechen, als der "alte" Daniel ins Rottal zurück zu kehren, falls es mit dem Sieg nichts wird, kommt gut an. "Denn irgendwann flieg ich raus, das weiß ich. Die beste Stimme habe ich eben nicht", gibt Daniel ehrlich zu. Aber natürlich herrschen unter den Party-Gästen auch andere Meinungen. "Der Bursche soll erst mal richtig singen lernen", raunt eine junge Frau ihrer Freundin zu und erntet volle Zustimmung. Eine andere Frau meint nur lapidar: "Muss der des wirklich jedes Mal sagen, dass er aus Eggenfelden kommt? Das ist doch peinlich." Andere freuen sich darüber. Laut Auskunft von Gunther Barnet, der mehr oder weniger als offizieller Vertreter der Stadt in die Disko gekommen ist, hat sich das Interesse an Eggenfelden durch Daniel gehörig gesteigert. "Die Zahl der Anfragen nach Übernachtungen ist seit der Superstar-Show deutlich nach oben gegangen", so Barnet. "Was er für die Stadt tut, ist schon enorm. Auch wenn er nicht von hier stammt: Man merkt, dass er sich bei uns zu Hause fühlt." Selig sind die wenigen Daniel- Fans in der Mausefalle dann, als lange nach Mitternacht das Ergebnis bekannt gegeben wird. Daniel ist noch nicht einmal Wackelkandidat, wie in der letzten Runde. Wirt Thomas Linke ist mit dem Ergebnis der Veranstaltung zufrieden. "Natürlich hätten es anfangs ein paar Leute mehr sein können, aber die Stimmung war gut. Schließlich muss man bedenken, dass die ganze Fan-Aktion erst am Donnerstag gestartet wurde." Ein Grund für den schlechten Besuch mag auch sein, dass viele Daniel-Fans noch zu jung sind, um in Diskos gehen zu dürfen. Doch das ficht den Wirt nicht an: "So lange Daniel drin bleibt, ziehen wir samstags weiterhin diese Partys auf."

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Neuer Link: Passauer Neue Presse

http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-2162471&Ressort=pol

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LOKALTEIL EGGENFELDEN

Fans machen mobil: Heute große Daniel-Party

Erster Rottaler Fanclub hat Riesen-Zulauf auf seiner Internetseite - Disko „Mausefalle“ überträgt RTL-Show live

Rottal-Inn (ag/frä). Daniel-Fans im Rottal formieren sich. Noch ist es nur ein lockerer Zusammenschluss, aber es gibt eine Internetseite des Clubs, die bis dato schon Zehntausende angeklickt haben. Was Wunder, denn Daniel Küblböck aus Eggenfelden ist bei der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" der Publikumsliebling. Initiator und Gründer Stefan Schaitl aus Falkenberg hat eine eigene Fanclub-Homepage für den Jungstar entworfen. Ab dem letzten Sonntag besuchten innerhalb von 48 Stunden ca. 13 000 Daniel-Fans diese Internetseite. Von Glückwünschen, bis hin zu Autogrammanfragen, vom Interesse an "Devotionalien" bis zum Liebesbrief ist alles vertreten. Wenige Prozent der Surfer entpuppen sich als Daniel-Kritiker. Doch was macht diesen jungen Mann mit den rosa Rüschenhemden und Karosocken so interessant? Er lacht schon von den provisorischen T-Shirts der jungen Fangemeinde aus dem Rottal, und sogar eine Mutter mit ihrem Kind, das bis zum Herbst im Gerner Kindergarten von Daniel betreut wurde, hat beim ersten Clubtreffen im Eggenfeldener "Unser Wirtshaus" Platz genommen. Der kleine Alexander ist jedoch eher traurig darüber, dass sein Kindergärtner nicht mehr für ihn da ist. "Er hat immer mit uns gesungen und getanzt. Das kann und tut sonst niemand", weiß der Vierjährige. Seine Mutter Petra bedauert ebenfalls, dass der schwungvolle Bursche nicht mehr im Hort ihres Sohnes tätig ist. Natürlichkeit und Spontaneität zeichnen ihrer Meinung nach Daniel aus, doch mit den Augen einer Mutter hofft Petra, dass dieses Talent nicht verheizt wird. Stefan Schaitl glaubt, dass Daniel seinen Weg in der Musikbranche macht. "Er bringt die Bevölkerung allein durch seine Persönlichkeit zum Strahlen. Deshalb wird mein Fanclub unseren Superstar weiterhin unterstützen, auch wenn das Publikum ihn eines Tages aus der Show wählt." Allerdings schränkt Schaitl ein: "Falls Daniel keine musikalische Laufbahn startet und wieder als Kindergärtner zurückkommt, wird der Club bald seine Aktivitäten einstellen." Übrigens: Lokalpatriotismus ist nur ein untergeordneter Ansporn der Fans aus dem Rottal. Natürlich sei man stolz darauf, dass Eggenfelden nun auch im hohen Norden ein Begriff ist, aber dennoch stehe die Person Daniel K. als Gesamtkunstwerk im Vordergrund. Mit Schottenrock und Karostrümpfen fiel er schon immer auf, wenn er den Eggenfeldener Stadtplatz entlang lief. Und seine kameradschaftliche, mitreißende Art gefiel nicht nur den Vorschulkindern. Auch bei der Frage wie seine Stimme ist, die Dieter Bohlen so an den Frosch Kermit erinnert, sind sich die Fans einig. Es sei eine außergewöhnliche Stimme, die mit nichts vergleichbar sei, eine Stimme, die eben nicht wie hundert andere klingt. Außerdem gehöre mehr als nur eine gute Stimme zum Superstar. "Bei Daniel riss es am Samstag die Leute von den Sesseln. Gut singen können viele, doch er macht Show", ereifert sich der 15-jährige Uli aus Schönau. "Die Welt ist traurig genug. Wir brauchen jemanden, der Lachen auf die Lippen der Menschen zaubert." Und das beherrscht Daniel wirklich: Sobald er übers Stu-dioparkett wirbelt, geht das Publikum voll mit. Sogar der Eggenfeldener Bürgermeister Werner Schießl möchte Mitglied im Daniel-Fanclub werden. "Eggenfelden ist der Jugend gegenüber immer sehr aufgeschlossen." Und letztendlich sei es auch positiv für die Stadt, wenn sie über Hintergrundberichte mit Daniel einem Millionenpublikum bekannt gemacht wird. "Ich bin mir sicher, dass Daniel seinen Weg macht, selbst wenn er nicht der Gewinner des Contests wird", sagt Schießl und verspricht weiteren Fan-Service auf den Internetseiten der Stadt. Mittlerweile wollen fast 600 Interessenten aus dem ganzen deutschsprachigen Raum dem Fanclub beitreten. Schaitl und seine Helfer Harald Eder sowie Markus Reichl werden in den nächsten Tagen viel zu tun haben, um die Anfragen zu beantworten und das Angebot auf der Fanpage zu ergänzen. "Schließlich geht es auch um die Rechte bei der Veröffentlichung von Fotos und andere Absprachen mit dem Sender RTL. Außerdem bemühen wir uns um Exklusiv-Interviews mit Daniel." Deshalb sei vorerst auch an keine Fan-Fahrt zur Show nach Köln zu denken. Des Weiteren produziert der Club gerade eine Palette von Fanartikeln. "Wir denken da vor allem an attraktive T-Shirts, die speziellen Daniel-Socken und vielleicht PC-Mousepads mit dem Konterfei des Stars", lässt Schaitl wissen. Am heutigen Samstag steht die erste große Party in der Diskothek Mausefalle in Eggenfelden auf dem Programm des Fanclubs. Hier wird live die ganze RTL-Show auf zwei Großleinwänden und zwölf Fernsehern übertragen. Um 19.30 Uhr ist Einlass. Mausefallen-Betreiber Thomas Linke möchte auch, dass möglichst viele der Gäste per Handy für Daniel abstimmen. "Denn so lange er dabei ist, machen wir jeden Samstag eine Daniel-Party". Mit dabei ist diesmal auch ein Team des Bayerischen Fernsehens, das einen Stimmungsbericht über die Rottaler Fans für seine Sendung "Quer" (nächsten Donnerstag, 20.15 Uhr im Dritten Programm) erstellt.

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LOKALTEIL EGGENFELDEN

UMFRAGE:
SCHAFFT’S DANIEL IN DIE NÄCHSTE RUNDE?

Sandra Garbaczek, 21 Jahre, aus Eggenfelden: "Ich rechne Daniel Chancen auf den ersten Platz aus, weil seine Art gut ist. Er zeigt, was er kann. Ich fand es auch gut, dass er getanzt hat. Das sah nicht nur toll aus, das hat ihn auch von den anderen Kandidaten unterschieden. Seine Stimme finde ich nicht so schlimm, wie alle sagen."
Martin Meidl, 20 Jahre, aus Eggenfelden: "Bis zum Finale bleibt er dabei, dann fliegt er. Er ist verrückt und gehört einfach auf die Bühne. Daniel ist der Liebling des Publikums. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs haben bestimmt keinen so großen Fanclub.Daher bin ich mir sicher, dass er heute weiterkommt."
Josef Huber, 12 Jahre, aus Taufkirchen: "Dritter oder Vierter kann er werden. Zum Sieg hat er nicht die passende Stimme. Daniel sieht nicht nur komisch aus, er singt auch so. Aber ich denke, dass "Deutschland sucht den Superstar" so einen Kasperl wie ihn braucht, damit die Leute die Show weiter ansehen."
Christiane Obermeier, 12 Jahre, aus Massing: "Daniel kann Erster werden, weil er gut singt und eine besondere Stimme hat. Seine Auftritte finde ich jedes Mal wieder gut, weil sie anders sind, als die der anderen Teilnehmer. Es ist toll, dass es schon so viele Fanclubs gibt, die ihm mit ihren Stimmen sicher in die nächste Runde helfen."
Patricia Gasiorowski, 13 Jahre, aus Massing: "Ich rechne Daniel Chancen auf den ersten Platz aus, weil er so eine tolle Art hat. Er ist ganz anders als die anderen Kandidaten, ist komisch und macht gerne Witze. Für Daniel rufen bestimmt mehr Zuschauer an, als für die übrigen, weil er nicht aufgeregt ist und sich nicht schämt."
Alexandra Wimmer, 34 Jahre, aus Eggenfelden: "Zum Sieg wird es für ihn von der Stimme her nicht reichen. Ich persönlich finde ihn super. Er wird so oder so noch ein Star. Aber ich glaube, dass er heute heimfährt, auch wenn ich es ihm nicht wünsche. Er singt zu ungewöhnlich und die anderen sind einfach besser . " (mc)

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Daniel Fanclubparty mit live Übertragung

Die Eggenfeldener Fans von Daniel veranstalten am Samstag den
18. Januar die Daniel Fanclubparty mit der live Übertragung der
Fernsehsendung von RTl auf 12 Fernsehern und Leinwänden.
Ort:
Mausefalle / Bellini
Schellenbruckplatz in Eggenfelden
Einlass 19.30 Uhr



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Hilferuf

Ich habe gelesen, dass wegen dem "Daniel" so viele Falschanrufe bei Herrn Franz Küblbeck eingehen. Ich möchte dies auch im Namen meiner Mutter sagen sie heißt Kühbeck und wird auch sehr oft mit anrufen bombardiert. Teilweise auch bis 1:00 früh rufen die Kids an. Nur meine Mutter ist halt schon 70. und will ihren schlaf. Kann man das irgendwie weiterleiten an die Fangemeinde? Daniel Küblböck steht nicht im Telefonbuch dann sollte man es auch nicht bei ähnlichen Namen versuchen.

mfg
Wimmer Dagmar

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LOKALTEIL EGGENFELDEN

Daniel-Doping: Lotusblüte per Telefon positiv aufladen

Rottaler Fans drücken ihrem Superstar die Daumen -
Umfrage in der Schule: Nicht alle Mädchen sind begeistert, die Jungs finden ihn uninteressant

von Marie Kintsch
Eggenfelden .Seit Daniels erstem Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar" hat der Eggenfeldener nicht nur im Rottal Fans. Aus ganz Deutschland treffen täglich bis zu 40 Briefe für Daniel ein. Die Stadt hat dem 17-Jährigen eigens eine e-mail-Adresse eingerichtet. Sobald Daniel wieder in Eggenfelden ist, will er seine Fanpost beantworten. Gunther Barnet, Internetbeauftragter der Stadt, sieht Daniel inzwischen als Botschafter für Eggenfelden: "Er zeigt, wie tolerant und weltoffen unsere Stadt ist". Die Daniel-Mania findet Barnet lustig. Insgesamt sind bereits über 700 Schreiben für das Gesangstalent, das derzeit keinen Wohnsitz mehr in Eggenfelden hat, eingetroffen. Meist stammt die Fanpost von 12- bis 20-Jährigen, hin und wieder schreiben auch ältere Semester, und sogar ganze Familien melden sich. "Die Briefe kommen von überall her, selbst aus der Schweiz. Auf unserer Homepage findet man Links zu verschiedenen Fanclubs", erläutert Barnet. Mindestens 85 Prozent der e-mails sind pro Daniel. Darüber wird sich nicht nur der 17-Jährige freuen, sondern auch seine Fans der Hauptschule Eggenfelden. Die meisten Mädchen aus der Klasse 8m hoffen, dass Daniel bei der heutigen Abstimmung weiterkommt. "Ich denke, dass er in die nächste Runde kommt. Er ist ein Kasperl und bringt Schwung in die Sendung. Die anderen singen zwar besser, aber er erheitert das Publikum und ist bei der Jury beliebt", meint Kerstin Langgartner. Der Meinung sind auch Anna Scheibl und Elisabeth Palme. Für die 13-Jährigen gewinnt Daniel seine Stimmen durch sein überdrehtes Aussehen und seinen Charme. Anrufen würden sie aber nicht für den Eggenfeldener, da sie vom Konzept der Show wenig halten. Einen Superstar könne man nicht machen, schon gar nicht, wenn einer nicht perfekt singen kann. Und, dass Daniel gesanglich mit den anderen Bewerbern nicht mithalten kann, scheint die Meinung vieler zu sein. "Er ist zwar lustig, aber ich glaube nicht, dass er es bis zum Schluss schafft", so die 13-jährige Michaela Förg. Stephanie Müller kann ihrer Klassenkameradin nur zustimmen: "Da er nicht so gut singt, wird er wohl Zweiter oder Dritter werden." Die Buben der 8m rechnen Daniel ebenfalls keine Siegchancen aus, aber sie interessieren sich ohnehin nicht für den "verrückten" Niederbayern. "Mir ist es egal. Der kann machen, was er will. Ich schaue mir das nur selten an", meint Matthias Killinger. Sebastian Volkhoff interessiert sich überhaupt nicht für die Show. Da hilft es wenig, wenn ein Eggenfeldener dabei ist. Mathias Ries findet es zwar gut, dass seine Heimat vertreten ist, hält aber nichts von Daniels Stil. "Ich würde nie einen Rock anziehen." Das Thema Geschmack kommt auch im Gästebuch der Stadt zur Sprache. Ein Daniel aus Eggenfelden schreibt Folgendes:" Ich finde, Daniel hat es schon weit geschafft, aber das Zeug zum Superstar hat er nicht, schon wie er sich kleidet! Niveaulos!" Christina B. scheint zu wissen, warum manche nichts von Daniel halten. Sie entgegnet im Gästebuch: "Kann es vielleicht sein, dass du einfach nur eifersüchtig bist? Ich finde Daniel einfach super und hoffe, dass er ziemlich weit kommt." So auch Nicole Hönighausen, Christina Wimmer und Nicole Angermeier. Die drei Hauptschülerinnen haben Daniel Fanbriefe mit ihren Fotos geschickt. Als sie keine Antwort bekamen, besuchten sie ihn einfach. "Er hat uns gesagt, dass er die Briefe gelesen hat und uns ein Autogramm gegeben." Eine Autogrammkarte hat Maria Pfanzelt noch nicht von ihrem Star. Sie muss sich mit einem Poster von Daniel begnügen. "Ich rufe immer für Daniel an. Er singt und ist einfach toll. Ich schaue mir auch die Internetseiten an." Diesen Rummel um Daniel können Anika Schwartz und Jasmine Assad hingegen nicht verstehen: "Der sollte besser als Komiker auftreten." Dass Jasmine kein Fan ist, hat aber noch andere Gründe. "Als ich mal mit einer Freundin in der Stadt war, ist er uns über den Weg gelaufen. Er war wieder so komisch gekleidet, da haben wir ihn halt angeschaut." Daniels Reaktion: "Wenn es euch nicht passt, dann schaut weg. Ihr seid doof." Das ist Daniel, wie ihn seine Freunde kennen. Immer direkt, wahrheitsliebend und er selbst. "Er hat gelernt, dass man sich nicht verstecken muss, schon gar nicht wegen seiner Kleidung. Das wird er jetzt in die Welt bringen", erklärt Michaela Mühltaler. Sie ist seit knapp zwei Jahren mit Daniel befreundet und sieht ihn als ihren kleinen Bruder. Kennen gelernt haben sie sich in ihrem Friseursalon "Carpe Diem" in Eggenfelden. "Daniel kam als Kunde zu mir. Wir haben schnell gemerkt, dass wir eine ähnliche Persönlichkeit haben und ein bisschen verrückt sind." Michaela war es auch, die Daniel die Strümpfe geschenkt hat, die er bei der Live-Sendung der letzten Woche trug. Auch bei seinem Styling steht sie ihm mit Rat und Tat zur Seite. "Er hat eigene Ideen. Die verwirklichen wir dann zusammen. Das ist ein Ineinanderfließen." Für das heutige Motto der Show rechnet sie Daniel gute Chancen aus, da er für sie sowieso eher ein Musicalstar ist. Dass Daniel sich verändern könne, bezweifelt Michaela: "Er wird so bleiben wie er ist, eine Lotusblüte, die zu blühen anfängt." Damit er dem Trubel dennoch standhält, versorge sie ihn telefonisch mit positiven Energien. "Der Kreis in Eggenfelden ist wie eine Licht-Connection, wir wollen etwas nach außen bringen. Daniel ist ein besonderes Wesen, er wird das schaffen."

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LOKALTEIL EGGENFELDEN

Leseraktion: Grüße und Bilder für Daniel

Rottaler Anzeiger erstellt Fanpaket für Star

Daniel Küblböck wird überschüttet mit Grußbotschaften und Liebesbekundungen
im Internet. Das Meiste davon verpufft, ohne seinen Adressaten je zu erreichen.
Dagegen will die Redaktion der Heimatzeitung Abhilfe schaffen. Sie startet heute
eine Fan-Aktion, deren Ergebnis Daniel persönlich übergeben wird. Wer also Lust
hat, dem schrillen Sängertalent aus Eggenfelden ein paar herzliche Worte - gereimt
oder in Prosa - zukommen zu lassen, ihm ein Bild zu malen oder ein Foto von sich
zu schicken, nette und originelle kleine Geschenke (Brillenputztuch, Glückspfennig,
Haarlocke usw.) beizufügen, sende alles an den
Rottaler Anzeiger, Rathausplatz 2, 84307 Eggenfelden, per Fax (08721/959942)
oder e-mail unter red.eggenfelden@pnp.de - versehen mit dem Stichwort
"Superstar".

Daraus wird dann ein schönes Rottaler Fan-Paket gestaltet. Die originellsten Beiträge
veröffentlichen wir auch im Lokalteil. Einsendeschluss ist Mittwoch, 22. Januar.
Bitte denkt auch daran: Verderbliche Sachen könnt Ihr nicht abgeben - also einen
etwa für Daniel gebackenen Kuchen können wir leider nicht annehmen.

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Noch ein Link einer wöchentlich erscheinenden Zeitung


http://www.wochenblatt.de/live/php3/redaktion/ausgabevolltext.php3?untermandant=34&text=1&id=2737


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Adressen einiger Zeitungsartikel der Passauer Neuen Presse
im Regionalteils des Eggenfeldener Lokalteils zu Daniel


http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-1907260&Ressort=bay
http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-1898705&Ressort=ra
http://www.pnp.de/news/boulevard/regional/daniel02-2/main.htm
http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-2059650&Ressort=bay
http://www.pnp.de/news/boulevard/regional/daniel02/main.htm
http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-2054255&Ressort=bay
http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-2015607&Ressort=bay
http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-1941849&Ressort=pol
http://www.pnp.de/news/boulevard/regional/daniel02/main.htm


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Rottaler Anzeiger, 4. Januar 2003


Fananrufe unter falscher Nummer

Eggenfelden (red). Ihre Namen ähneln sich bis auf einen Buchstaben, und deshalb bescherte
der Rummel um Daniel Küblböck dem Eggenfeldener Franz Küblbeck zig Anrufe, die nicht ihm,
sondern dem Kandidaten bei "Deutschland sucht den Superstar" galten. Teenies, die ihren
Schwarm im Haus von Franz Küblbeck vermuten, wählen seine Nummer 1783 sogar zu
nachtschlafender Zeit. Seiner Schwiegertochter, Tel. 10392, ergeht es nicht besser.
Deshalb die dringende Bitte der belästigten Küblbecks: Keine Fananrufe mehr für
Daniel unter diesen Nummern.





 



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