erlebnisse


 

Unsere Erlebnisse:

 
Faschingsreiten (10.3.12)

Stefan der Rockstar :)

Anita mit den Vogelscheuchen Anni O u Martha

in der Sonne warten auf den Start

Anna u Wolfgang

Ich als Kinderpsychologe "Dr Prügelpeitsch" ;)

Joschi als Hot Dog

ja da grinst der joschi

Krapfen essen

Maggy u Schnitti Prinzessin :)

letzte Erklärungen

Los gehts zum Geschicklichkeitsparcours:

Bälle aufheben

Tor schließen

Gassen reiten

grins -  Elisabeth u Karina

auch die Kleinsten durften mitmachen

Leonie beim Besenpolo

Tamina auf Triada beim Ball erwischen

Ball ins Körberl werfen

Selly sehr gelenkig :)

Melanie u Steve

Anni O beim Rückwärtsrichten

Anna mit dem Besen vorm Tor

Jan auf der Wippe

viele Zuschauer

Dann gings an den K.O. Slalom:

vor dem Start

das nenn ich ein Wettrennen

Tamina musste Sackhüpfen

Franziska war die Sprecherin

Anni O beim Sackhüpfen

Triada nahm die Sache ziemlich ernst ;P

los gehts

Besprechung vor dem Start

Finale

Anna u Askia in Action

gleichzeitig im Ziel u die Läufer flitzen los

gleichzeitig in den Sack

Sieg für Anna auf Askia und Martha als Läufer :)

Dann gings zum Buffet (DANKE an Franziska, Esther und Daniela):

Siegerehrung im Stüberl:

Dann wurde bissl gefeiert:

mit unserem RAZZ ;-)

1. Runde

Joschi war auch dabei

Königlicher Hund

tja ich musste auch die Krone aufsetzen

bissl singen

Martha als Königspudel :)

Was Anna da vor hatte weiss man nicht so genau ;)

Ja das hat unser RAZZ verdient

immer schön streng sein, Frau Doktor

Stefan grinst verschmitzt

knuddeln

Joschi u Schattenspiele

Anna verkleidet sich

Prost

Martha schenkt ein

Alexander stamperlt auch mit

kurze Beratung

wir hatten echt Spass :)

 

Dressurkurs bei J. Kientzl (03.03.12)

 

Der Kurstag begann mit etwas Theorie u der Erkenntnis, dass das Zusammenwirken der Hilfen am Pferd garnicht so einfach ist :)

Später gings dann auf die Pferde u das theoretisch erklärte sollte umgesetzt werden.

So hies es dann: Genick locker machen, am 2. Hufschlag reiten, Tritte verlängern und verkürzen und korrekt das Pferd von hinten nach vorne reiten. In dieser Einheit war Freddy sowas von motiviert - legte sich so extrem ins Zeug das er  gutes Lob bekam u eine Freude zu reiten war.

Mittags gab es eine kleine Videoanalyse u wir konnten uns selbst reiten sehen was sehr lehrreich war.

In der Nachmittagseinheit wirkte Freddy etwas müde u fand so garnicht in die Vormittagsform hinein. Viel mehr beschloss er die vorhandene Energie für Späße zu nutzen und da gings auch schon los mit Vollgas-Attacken und Rodeoeinlagen, dass allen Zuschauern schlecht wurde.  Halbwegs wieder unter Kontrolle gebracht ging es dann an die Aufgaben im Viereck draussen.

Dort war dann auch für andere Pferde die Zeit gekommen Spass zu haben und so wurde das alles zu einer echten Probe :) Aber wir haben es gut gemeistert und muss sagen - Freddy u ich haben schon sehr viel gelernt und auf das bin ich echt stolz!!!

 

 

 

 

 

Weihnachtsfeier und Weihnachtsreiten (10.12.11)

Voltigieren mit den Mädls Linda, Zoe und Leonie auf Newita

Hippotherapie-Vorstellung mit Frau Gregor und Jan

Hundespringen mit Yoschi und Fenja

Cowboy Joe mit den Stefan auf Chico und Anna, Anna, Selly, Martha, Franziska und Maggy als Tänzerinnen

Feuerspringen mit Martha auf Askia und Marion auf Chico

Fackelquadrille mit Lisa (Saint), Marion (Esprit), Jenny (Newita,) Julia (Amigo), Anna (Askia), Maggy (Schnitte) als Reiter und Wolfgang, Matthias, Selly, Martha, Franziska, Anna als Facketräger

Eröffnungsquadrille mit Selly (Esprit), Martha (Triada), Julia (Askia), Fiona (Newita)

 


 

DUAL Kurs mit Hrn Geitner (23.7.-24.7.11)

Samstag:

Um 8 Uhr wurden Freddy und Chico in den Hänger gepackt und los gings in das verschlafene Örtchen Mühlbach am Manhartsberg in einen kleinen Stall. Um 9 Uhr starteten wir mit Theorie. Herr Geitner erzählte uns wie Pferde ticken, was sie wollen u wie sie in Herden zusammen leben. Das Wissen das DER der bewegt der Führer ist, machte uns alle neugierig. Alle Pferde seien von Haus aus Energiesparer und fühlen sich nur in strukturnierten Situationen wohl.

Theoretisch gestärkt gingen wir mit den Pferden ans Werk und mussten feststellen - wer sich bewegt sind nur wir Reiter :-) Egal ob wir die Pferde führen, anhalten, longieren oder reiten - die schlauen Pferde stehen da u schauen uns zu wie wir uns abmühen :-)

Das Samstagsprogramm hieß Positionstraining und richtig longieren. In 30minütiger Einzelarbeit erklärte uns Hr Geitner geschickt was Sache war, auf was man achten sollte u wie die Pferde uns immer wieder austesten - weil nur wer führt der steht u der was geführt wird bewegt sich!

Freddy und ich waren das 4te Paar das die kleine Stadlhalle betrat und Freddy machte es mir echt nicht leicht, musste doch fleissig geschaut werden, gewiehert u nur nicht aufgepasst was verlangt wird. Beim korrekten Stehen nutzte er gleich mal die Gelegenheit mir, natürlich nur rein zufällig, auf die Zehe zu treten - Abstand ist ja nicht seine Stärke. Hr Geitner erklärte das Wallache u Hengste immer gern mit Körperkontakt "kämpfen", Stuten hingegegen eher "hinterrücks".

Da Freddy absolut nicht wollte, ging es gleich mal an die Longearbeit. Diese bestand aus einem Dreieck u 3 Gassen welche man ohne sich als Longenführer vom Fleck zu bewegen durchlaufen musste mit seinem Pferd. Haha lachte Freddy als er los lief, natürlich nicht in die Gassen rein, warum auch, ich war ja weit weg. Hr Geitner gab mir Tipps und half mir mich zu zentrieren, mich einfach zu fokussieren u siehe da es klappte. Erst eine Gasse, dann eine weitere u nach 2 Minuten lief Freddy durch alles wie wenn es das Logischte auf der Welt wäre. Dann gings nochmal ans Führen. Tempowechsel, Kontervolten, halten usw. alles klappte besser. Selbst das Halten funktionierte besser - bissl Körperkontakt musste ja doch sein ;-)

Sonntag:

Der Sonntag startete wieder mit etwas Theorie u mit der Schilderung dass 20min reiten mehr als genug sind auf einem grossen Platz. Da wir eine kleine Halle hatten, sollte nur je 5min Schritt u 5min Trab geritten werden. Ich war sehr skeptisch das so eine geringe Reiteinheit Sinn machen würde u überhaupt  wurden die Gassen u Ecken belächelt.

Da es kalt, windig u nass war beschlossen Tanja u ich noch bissl Schritt vor unserer Reiteinheit zu reiten. Die müden u kalten Knochen einfach bissl erwärmen und  mit den Pferden durchs Gelände. Ortsbewohner teilten uns mit, dass es keine wirklichen Feldwege gab - nur ein holpriger 100m Ackerweg war da, welchen wir hin u her ritten u dann noch auf der Strasse.

Und dann gings los.  Rein in die kleine Halle u Freddy staunte nur so über die Gassen u Ecken. Aufgelegt waren links 2 Ecken, dann bei X eine Gasse um je eine enge Volte links rechts zu reiten u ganz rechts ein 3eck. Herr Geitner meinte "Beim Pferd sein, heisst aufmerksam sein u konzentriert". Also Zügel aufnehmen u los gings 5min Schritt in 8tern durch die Ecken, die Gasse u dann über das 3eck. Ich staunte wie schnell 5min um waren u wie locker u souverän Freddy alles anging. In den Übungen langer Zügel u sonst Innenstellung u Biegung. Dann gings ans Traben u ich fühlte mich wie ein Dressurreiter :-) Freddy lief die Übungen am losen Zügel in versammelter Haltung u gebogen wie ich es sonst nicht kenne. Herr Geitner lobte uns u meinte Freddy hätte total viel Potential - machte mich extrem stolz!

Ehrlich gesagt waren die 10min Reiten völlig genug. War total k.o. nachher u wie man bei der Nachmittagseinheit sehen konnte, auch Freddy. Am Nachmittag klappte das Reiten nicht mehr wirklich. Freddy war müde u unkonzentiert, ich brach die Übung ab u ritt alle Übungen im flotten Schritt durch. Da klappte es super gut u ich war wieder sehr zufrieden!

Ich muss sagen ein toller Kurs mit tollen Denkansätzen wie man reiten kann /sollte u wie man mit Pferden umgehen kann u sollte :-)

Und der Beweis, dass die Methode gut ist erkannte ich, als ich am Montag bei uns in der kleinen Halle geritten bin u Freddy von ALLEIN gebogen in die Ecken gegangen ist u das in lockerem u schwungvollem Tempo u Gang. Er ist ein tolles Pferd das echt schnell lernt u immer gern arbeitet :-)) 

 

 

Mädls-Wanderritt (29.5.-2.6.11)

Dabei: Tanja (Chico), Marion (Tequilla), Anna (Askia), Fiona (Newita), Jenny (Baro) und Helene (Esprit)

Ziel: Wanderreiterhof Kern, Unterweissenbach

Sonntag 29.5.11:.

Um 9 Uhr wurden die Pferde verpackt u schon ging es los Richtung Oberösterreich. 1. Halt war der Maci in Zwettl auf ein kleines Frühstück, doch ohne Anna und Alex. Dieser hatte nach genauer Durchsicht des Zulassungsscheines etwas gesetzwidriges entdeckt und wollte nicht halten :-) Um 13 Uhr waren wir vollständig in Unterweissenbach am Reiterhof Kern angekommen.

 

 

WANDERRITT MÜHLVIERTLER ALM (2.9. - 5.9.10)

Dabei: 

Anna  (Esprit), Tanja (Chico), Marion (Greati) u. Helene (Triada)

Station: Wanderreiterhof Kern, Unterweissenbach

Bericht:

Donnerstag:

Der Donnerstag begann mit freundlichem Wetter und einem Besuch im Metro, zwecks Proviantbeschaffung. Tanja, Anna und ich schleppten alles in mein Auto und schon gings los... Tanjas Vater wartete schon, Hänger wurden angehängt, die Pferde eingepackt und irgendwie hatten die guten Tiere ein übles Gefühl bei der Sache... sie wollten nicht so richtig in den Hänger rein... 20min überreden und schon gings richtig los... alle im Auto u da war das erste Hindernis am Weg "Baustelle Perzendorf", ok umdrehen und Umweg über Hausleiten fahren. Dann waren wir auf der Schnellstrasse und Anna hat gleich im Auto neben mir geschlafen. Marion und Tanja waren hinter uns im Auto von Tanjas Papa, welcher Chico u Esprit im Gepäck hatte.

Die Straßen schlängelten sich nur so bis Unterweissenbach u Greati u Triada machten keinen Muxser hinten im Hänger - sehr brav! In Unterweissenbach ging die Suche nach dem Stall los... Mein Navi kannte gleich ein paar Schleichwege u schon konnten wir 2x mit dem Hänger auf einer steilen Strasse umdrehen.. Puh war ich sauer u mein Auto ziemlich heiss u angefressen... wollt es doch fast die beiden Pferde nicht mehr weg ziehen....

13:30 erreichten wir den Wanderreiterhof Kern u die Laune stieg. Pferde in die Boxen, Hänger abgehängt u Zimmer begutachtet, schleppten wir alles hinauf und planten unseren weiteren Tag. Gegessen wurde mal nicht... keine Zeit! Da man ja bekanntlich jeden Tag 2l trinken soll, haben wir drauf geschaut das wir genug mit hatten und los gings auf die Pferde. 14:30 Uhr war Abritt. Unsere Pferde starrten ungläubig auf den ersten Weg den wir ihnen anboten - bergab mit Steinen u tiefen ausgewaschenen Klasen? Nicht euer Ernst oder? Oh doch... runter gings u dann wieder steil bergauf.. ich glaub sie hassten uns schon jetzt *gg* Aber sie gingen sehr brav u staunten nur so über die Weite u die wunderschöne Gegend die uns dort bot. Klar durften sie Gras fressen wann sie wollten, war doch ein Traum dort. Im nächsten Ort trafen wir gleich auf einen bellenden Hund, getupfte Pferde und viele Kühe.... da konnte man ihnen das staunen nur so anmerken. Aber sie trugen uns fleissig weiter, die Strasse hinunter u den steilen Waldweg hinauf. Wir widmeten uns daweil den wichtigen Dingen des Lebens - dem Proviant! *he *he*

In super Laune u mit fleissigen braven Pferden zogen wir eine gemütliche Schrittrunde um Unterweissenbach herum u waren um 17h wieder im Stall angelangt. Hermi meinte wir könnten die Pferde auf die Koppel stellen und gesagt getan wurden sie abgesattelt u abgezäumt u mit Halfter u Strick ritten wir hinauf auf die Koppel. Nur Anna wollte zufuss gehen. In die Koppel rein gelassen bockten sie gleich los... immerhin schien sie endlos gross zu sein...

Hungrig verschlagen wir inzwischen eine Packung Chips.. gab es doch erst um 19h Abendessen...

Beim Abendessen mussten wir aus unerfindlichen Gründen allein auf einem separaten Tisch sitzen :-) Unsere Gesprächsthemen wollte scheinbar keiner hören. Es gab eine Suppe, ein Fleisch mit Schwammerlsauce und einen Nachtisch - puh waren wir voll gegessen. Nach dem reichlichen Essen holten wir die Pferde von der Koppel, welche auch schon auf ihr Futter warteten. Nachdem die Pferde versorgt und die Geschichten der weiteren Gäste mit ihren tollen dicken Hafis angehört waren, gingen wir zur Abendgestaltung über. Es wurde gewürfelt... doch irgendwie hatte nur Anna immer Glück u. erreichte die Zahl für ein Getränk... Daraufhin beschlossen wir weiter die Entertainmentmaschine zu quälen... die wollte einfach nicht spielen... daher hatten wir keine Musik. Ein paar Getränke später beschlossen wir die Maschine in Ruhe zu lassen und widmeten uns unseren brisanten Themen wieder... glaub so offen waren wir noch nie :-)

24h war Schlafenszeit, doch geschlafen wurde nicht viel....

Freitag

Tagwache war um halb 6 Uhr... irgendwie klappte das Schlafen nicht so recht. Glaub die Themen hatten uns zu sehr aufgewühlt :-) Also wurde noch etwas gequatscht und um dreiviertel 8 waren wir schon beim Frühstück. Wieder mussten wir allein sitzen :-) Es wurde reichlich gegessen... gab ja ein super Frühstücksbuffet. Nachdem wir fertig waren, wurden die Pferde besucht und ihnen nochmals Heu gegeben. Ein grosser Stallausritt stand an und aus irgendeinem Grund wollten sie uns zwingen da mitzureiten... wir konnten aber freudlich abwimmeln und so gings um 11h auf die Pferde und Talabwärts Richtung Stonehill Ranch. Heute zierten sich die Pferde nicht mehr so, immerhin waren sie freudig die schöne Gegend u das tolle frische Gras wieder zu entdecken. Die Stimmung war etwas mürb, aber nach einer Flasche Mischung gings besser. Bergauf, bergab u vorbei an Häusern u Kühen ging es bis zur Schnapsrast Bindreiter. Da trafen wir auf eine Reitergruppe und irgendwie ergab es sich das wir 2 Stamperl zu trinken bekamen *gg* . Gestärkt u noch bester Laune ging es weiter durch den Wald. Dort waren viele Wasserstellen, welche unsere Pferde fleissig u brav meisterten. Die grosse Furt meideten wir, da sie doch sehr tief schien...und unsere Pferde nicht rein wollten.

Die Stonehill Ranch wirkte ausgestorben, keine Leute u Pferde da. Daher tränkten wir unsere Pferde u ließen sie kurz Rasten. Wir machten daweil einige nette Fotos bis ER kam! Hr Kern der Schrecken der Stonehill Ranch. Mit einem unfreundlichen "Was is mit eich" begrüßte er uns als wir gerade auf seiner Holzkuh für ein Foto posierten. Mutig traten wir ihm entgegen, immerhin wohnten wir bei seiner Tochter im Stall, so verzog er sich wieder. Lustig gingen wir über in die entgültige Vernichtung unserer Getränke.. Anna ließ sich daweil 2x von Esprit auf die Zehen treten u fluchte laut :-) Aber nichts konnte unsere Laune brechen. Auf die Pferde und abwärts wieder Richtung Wald... da war sie wieder... die Wasserstelle.... doch Triada wollt nicht rein... Plan B... andre Seite anreiten... Chico ging zuerst rein, Triada folgte u es war tief aber lustig... die Pferde zogen ihre Runden u sogar Marion u Greati waren dabei. Beim rausreiten wollte Greati schneller sein u drängte rechts vorbei u schon wars passiert.... 1m tief u platsch war Greati weg - Flipper ging baden u Marion war bis zu den Knien im Wasser... Aber kurzer Schock u schon gings raus u wir lachten!! Hatten ja eh Frostschutz mit!

Als die Packtaschen leer waren beschlossen wir zu galoppieren. Trab ist bekanntlicherweise so eine ungute Gangart. Und wir staunten nur so als alle Pferde brav in zwar flottem Tempo aber kontrollierbar durch den Wald galoppierten. Hintereinander galoppiertend sangen wir "jipi ei oh, jipi ei eh...." und der Tag war einfach perfekt. Als die Galoppstrecke endete entdecken wir mit Freunde das wir wieder bei der Schnapsrast waren... naja da musste eindeutig noch ein Schnaps her! Wer kann schon auf einem Bein stehen?

Heim gings dann im Schritt u Galopp und es war 16h als wir wieder im Stall eintrafen. Die Pferde wurden versorgt u gefüttert. Koppelgang gab es leider nicht, da es zu regnen anfing. Heisshungrig stürzten wir uns wiedermal auf ein Packerl Chips u Soletti.. auch eine Flasche Martini war dabei. Beim Abendessen waren wir die ersten welche am Tisch saßen, diesmal sogar in Gesellschaft ;-)

Nach einer Schammerlsuppe, einem Faschierten mit Püree und dem Nachtisch wollten wir am liebsten uns nur mehr hinlegen, doch der Abend nahte. Geduscht saßen wir auf dem Doppelbett und erzählten uns Geschichten u Erlebnisse von früher, auch Männerthemen wurden besprochen bis wir alle müde ins Bett fielen. Marion schlief überhaupt schon um halb 9 uhr.

Samstag

Die heutige Nacht war besser - ausgeschlafen waren wir schon um dreiviertel 8 Uhr beim Frühstück. Wir waren ja voller Tatendrang, immerhin gings heute auf den Tannermoorsee. Hermi meinte gleich wir sollen nicht so weit reiten, da sie Regen u Unwetter angesagt hatten, doch wir ließen uns nicht abhalten. Um 9 Uhr saßen wir schon auf unseren Pferden und schickten sie bergauf Richtung See. Da Greati u Triada scheinbar eine Grasdiät hielten wurde Gras gefressen was das Zeug hielt. Esprit war immer mit Eifer dabei. In jeder Hand eine Flasche war es uns völlig egal ob die Pferde sich am Gras labten, immerhin hatten wir wichtige Themen zu besprechen und unsere Laune aufzubügeln. Die Gruppendynamik ließ sogar die beiden "Braven" von uns mittrinken. Der Weg zum Tannermoor war von dicken Wolken begleitet, doch geregnet hatte es nie. Die Pferde staunten u zierten sich etwas als sie die morastigen Wege gehen mussten u viel im Wasser u Schlamm.... doch ich erklärte ihnen, dass es "TannerMOOR" hieße und nicht "TannerTROCKENGEBIET", also gingen sie brav ihre Wege bis zum See.

Dort ritten wir bis zum See hinab u ließen die Pferde grasen. Tanja und ich waren sogar so mutig u gingen barfuss in den See - puh war der kalt! Es wurden Fotos gemacht, gewitzelt, geturnt und der Rest des Proviants ausgetrunken... wir waren ja zu viert mittlerweile, so wars schnell leer und wieder rauf auf die Pferde u weiter über das Waldviertel... Immerhin wollten wir noch nicht heim. Die Wegmarkierung ließ zu wünschen übrig, dafür entdecken wir ein süsses Kalb das am Wegesrand lag... so gern hätten wir es gestreichelt, doch vom Pferd runter und wieder rauf war schon sehr beschwerlich ;-)

Ein paar KM weiter trafen wir auf eine Hochzeitsgesellschaft, welche gerade viel Spass in einer Garage hatte. Mutig u kurz entschlossen kehren wir dort ein. Immerhin war unser Proviant leer. Wir wurden herzlich empfangen und Marion u Anna machten daweil mit den Kindern Ponyreiten. Tanja u ich widmeten uns dem Schnaps. Alles war selbstgebrannt u schmeckte echt gut. Nach einem Himbeer-, Apfel-, Marillenschnaps u Korn vergaß ich irgendwie zu zählen... Auf die selbstgemachte Gulaschsuppe verzichteten wir freundlich und nachdem wir wieder am Pferd saßen ritten wir weiter. Jeder bekam noch eine Scheibe Brot und ein Bier mit auf den Weg und ich muss sagen.. so gut konnte ich noch nie aussitzen ;-) Singend u lachend ritten wir los. Reitmarkierung war schon lange keine mehr, daher blieben wir auf der Strasse. Die Bauern auf den Feldern winkten uns freundlich zu u kaum waren wir im Wald wurde wieder galoppiert. Die Pferde waren echt brav und trugen uns bis zur Nordweide wo wir sie trinken u grasen ließen. Da begann es voll zu schütten. Also wurde retour getrabt. Im letzten Ort trafen wir sogar 2 Reiter welche ebenfalls retour zum Wanderreiterhof ritten... unsere Pferde wollten aber schnell zurück, daher hatten wir sie bald abgehängt. Schnell in die Boxen und versorgen u ab unter die warme Dusche.... Was für ein Tag. Immerhin wars schon halb 6 Uhr. Über 8 Stunden zu Pferd - da war echt Pause angesagt.

Auf das Abendessen freuten wir uns irre u waren gleich die ersten am Tisch! Danach wurde bald geschlafen....

Sonntag

Die Sonne lachte schon zum Fenster herein als wir um 7 Uhr munter wurden. Schnell wurde alles gepackt und zum Auto geschleppt. Heute war ja leider Tag der Heimreise. Die Pferde wirkten heute etwas zerstreut u müde. Vor 8 Uhr waren wir schon frühstücken, damit wir um 9 Uhr schon auf den Pferden sitzen konnten. Nachdem alles verstaut war u zusammengeräumt, hieß es Abschied nehmen vom Wanderreiterhof Kern und unser Weg führte uns wieder berg in den Wald. Den Pferden zu liebe gingen wir das erste steile Stück zufuss bergab. Beim Bergaufstück mussten sie uns leider wieder tragen :-)

Man merkte richtig das Greati u Chico an Muskelkater litten und daher nur ungern Bergab gingen, doch nach 20min waren sie eingelaufen u setzten ihren Weg fleissig fort. Bergab gingen wir immer zu Fuss u so erholten sie sich schnell. Triada war auch dankbar über das bergab gehen ohne Reiter.

Guter Dinge ritten wir durch die Wälder und genossen noch einmal die wunderschöne Waldlandschaft um den Wanderreiterhof. Als wir uns dem Reithof Gstöttner näherten wechselte die Landschaft in viele Wiesen u weite Wege über. Um ca 12h erreichten wir den Reithof Gstöttner und machten gleich die Schwemm u die umliegenden Hindernisse unsicher. Die Pferde gingen alle freudig ins Wasser. Esprit hatte sogar Durst u trank draus, nur Greati zierte sich etwas, ging dann aber doch hinein. Wir ritten hin u her u dann über die neu gebaute Brücke von der anderen Seite ins Wasser hinein. Da war Esprit einfach der mutigste u ging voran. Ein steiler Weg führte uns hinauf auf den grossen 10.000m² Sandplatz des Reitparks. Dieser war voll mit Geländehindernissen, Slalum, Tunnel, Stangen u Türmen. Motiviert wurden alle Aufgaben ausprobiert und ich muss sagen, dass unsere Pferde echt super sind, weil sie jede Aufgabe meisterten.

Danach gings weiter in Richtung Prandegg. Irgendwie waren die Pferde aber nicht motiviert den Reitpark Gstöttner zu verlassen (war ansonsten immer unser Quartier und scheinbar dachten sie, wir bleiben da)!! Nach 20min Überredungskunst gingen sie doch weiter u über den steilen Wurzelweg hinab wie Profis...schnell eine Strasse überquert u weiter über Wurzeln über einen Bach... Man konnte sie fast denken hören unsere guten Pferdln: "Wurzeln u Wasser... nemma Problemma!" Der Waldweg lud für einen Galopp ein u wir mussten die Pferde nicht 2x bitten. Triada ging voran u alle folgten brav hintereinander. Einfach nur schön diese Freiheit. Die Wiesenwege nutzten wir für kleine Fresspausen für die Pferde, welche ja Aufgrund der Grasdiät immer Hunger darauf hatten.

Der letzte Waldabschnitt zur Ruine lud nochmals zum Galoppieren ein und es machte irre Spass über die Wasserabläufe zu springen. Das sahen unsere Pferde genauso u ließen sich fast nicht davon abhalten zu laufen, nicht mal bergab!! 2 Stunden später sahen wir die Ruine!

Die Pferde wurden getränkt und angebunden u wir begrüssten Stefan u Alexander, welche hier auf uns warteten mit dem Pferdehänger. Die Freude war gross!

Müde wurde noch Mittag gegessen und dann 10min zu Fuss zum Parkplatz u als die Pferde in den Hänger stiegen wussten wir es ging nachhause! Heim vom schönen Oberösterreich.

 Aber wir waren nicht traurig, weil wir wussten, dass wir bald wieder kommen würden!!!

 

 

 

Drehtag mit Kids TV ORF (20.8.10)

Am 20.8.10 sollte für die Serie "Freddy u die wilden Käfer" ein neues Video gedreht werden. Thema war "Cowboy Joe".

Es freute uns irrsinnig als Bernhard (Kids TV) Stefan für diese Rolle vorschlug. Wir waren mit voller Begeisterung dabei. Jeden Tag wurde fleissig geübt, Chico in ein Westerpferd umgewandelt, Westernsachen besorgt, Gewand besorgt und am Freitag, den 20.8. wars dann soweit.

Die Szenen gingen von singen mit Freddy, über viel galoppieren über die Wiese, viel auf- und absteigen u immer fröhlich u glücklich wirken :-)

Ein einmaliges Erlebnis!!

Stefan ist Cowboy Joe

 

WANDERRITT MÜHLVIERTLER ALM (2.6. - 6.6.10)

Dabei: 

Stefan (Chico), Sophie (Puppe), Dani (Genius), Anna Er. (Schnitte), Elisabeth (Esprit), Anna Schw. (Greati), Tanja (Mogli), Anna Lu. (Baro), Helene (Triada)

Reitplan:

MI 2.6.10: Abfahrt 13h von Schmida nach Bad Zell (Reiterhof Pühringer)

DO 3.6.10: Abritt zur Ruine Ruttenstein - Mittagessen - Weiterritt zum Reitpark Gstöttner

FR 4.6.10: Abritt zur Ruine Prandegg - Mittagessen - Retourritt zum Reitpark Gstöttner

SA 5.6.10: Abritt zum Wanderreiterhof Kern in Unterweissenbach

SO 6.6.10: Abritt zum Tannermoorsee in Liebenau

 

Bericht:

Es war Mittwoch um 12Uhr als wir alle voller Vorfreude im Schüttregen auf den Pferdetransporter warteten. Ein bissl Zweifel war schon dabei - sollte es wettermässig vielleicht nur so aussehen? Punkt 13Uhr traf der Pferdetransporter in Schmida ein und die Pferde wurden verladen und unser Gepäck in den 2 Pferdehänger. Diesen wollen wir aus Sicherheitsgründen mitnehmen!

Nach einer lustigen Fahrt trafen wir um 16 Uhr in Bad Zell beim Reiterhof Pühringer ein. Dort wurden wir total nett empfangen u die Pferde in die grossen geräumigen Boxen gebracht. Auch in Bad Zell schüttete es wie aus Kübeln  - einfach nur kalt, nass u grauslich.... Etwas deprimiert beschlossen wir die Pferde zu füttern und nach Besichtigung der dort wohnhaften Pferde wurde das Gepäck in die Zimmer geschleppt und um 19 h gabs auch schon gutes Abendessen von der Hausbesitzerin. Nach dem Essen war die Stimmung aber schon wieder besser. Stefan u Alexander schauten Fussball im Fernsehen u die restlichen Mädls gequatschten Pferdeprobleme und sonstige Wichtigkeiten :-)

DO 3.6.10

Zaghaft schob ich am Donnerstag morgen den Zimmervorhang auf die Seite und siehe da - die Sonne schien!!

Euphorisch waren wir alle beim Frühstück, bald ging das Abenteuer OÖ los (und wie wir wissen war der DO echt ein Abenteuer für sich!) Tanja ritt im Anschluss noch ein Verkaufspferd aus dem Stall u Stefan, Alexander u Helene brachten daweil das Auto mit dem Hänger zum Reitparkt Gstöttner.

Schnell zurück wurden die Pferde geputzt u gesattelt, noch schnell Packtaschen drauf u los gings. Leider waren in der Zwischenzeit wieder ein paar dicke Wolken aufgezogen, aber nach Regen sah es nicht aus. Trotzdem war die Stimmung beim Abritt etwas gespannt und seltsam - daher waren auch die Pferde extrem flott und zappelig unterwegs.

Wir versuchten eine gute Reihenfolge festzulegen u ließen schwierige Pferde wie den Baro nach vorne. Auch Sophie u Puppe ritten voran, da Puppe nie gern innerhalb einer Gruppe ging. Der Rest war bunt durchgemischt u ausser Greati waren alle Pferde sehr verträglich miteinander.

Der Weg schlängelte sich über Wiesen, Wälder u berab u bergauf... doch irgendwie bekamen wir von der Landschaft nichts mit da die negative Energie immer mehr wuchs. Baro beschloss immer öfters zu machen was er wollte - lief mal los oder drehte einfach um... Alle Pferde waren dadurch etwas verstört und verwirrt. Auch wir Reiter versuchten die Stimmung zu heben, doch es gelang nicht. Die Sache eskalierte als sich vor einem Bach der Weg gabelte. Ich musste auf die Karte schauen u diese 2 Sekunden Stehpause nutzte Baro für neuerliche Aktionen aus: Zuerst rannte er wie ein Irrer davon, kehrte dann aber im vollen Galopp zurück u rammte die andern Pferde im Waldweg weg. Es begann eine Schlägerei unter den Pferden u auch die Reiter wurden leicht hysterisch.

Anna stieg ab und hielt Baro dann fest - erklärte ihm hier schon mit "flüsternder Stimme" wie sich ein Pferd zu benehmen hätte.

Das geklärt ging es ans überreiten des Baches, welcher nur 50cm breit u 1cm tief war, doch ein extremes Hindernis für einige Pferde darstellte. Mogli wurde vorgschickt u überquerte in souveräner Lockerheit den Bach, worauf auch Triada, Puppe, Greati, Chic u Schnitte folgten. Nur Baro u Genius waren noch drüben. Genius beschloss dann die Überquerung über die Baumstämme zu nutzen u rutschte ab u drohte fast Dani zu verletzten, doch gottseidank passierte nichts. Baro hatte aber wieder die neue Idee: er riss sich los u galoppierte über den Fluss u rannte in die Gruppe hinein. Dort versuchten wir ihn schnell zu fangen, dass er nicht weglaufen konnte. Dani beschloss dann mit Anna zu tauschen u ritt bis zur Ruine Ruttenstein Baro u Anna den Genius. So verlief der weitere Ritt ruhig u ohne Zwischenfälle.

Bei der Ruine angekommen wurde diese noch schnell besichtigt, dann die Pferde angebunden u getränkt u selbst ein kleines Snaki eingeworfen.

Gestärkt hies es wieder rauf auf die Pferde und Richtig Gstöttner reiten. Anna wollte nicht wirklich mehr reiten... was ihr keiner verübeln konnte. Den 1km langen Bergabweg von der Ruine gingen wir zu fuss mit den Pferden - wir sind ja nette Reiter :-) Unten wurde aufgestiegen u man merkte immer noch die gespannte u zickige Stimmung unter manchen Reitern. Auf der Strasse ging noch alles gut, doch als die Waldwege näher kamen beschloss Baro seinen Spassplan weiter fortzusetzen. Wieder wurde losgaloppiert oder umgedreht. Immer wieder mussten wir warten u die Stimmung unter allen Reitern u Pferden wurde immer gespannter. Bei einem steilen Bergaufstück beschloss Baro zu galoppieren, da er aber gehalten wurde schob er einfach retour u Triada wurde abgedrängt u sprang so weg u auf Great u Mogli drauf, welche neuerlich abrutschten u alle Pferde zum Stillstand brachten. Da wurde ich schon leicht nervös u verärgert.

Die gespannte Stimmung wirkte sich dann entgültig auf einige Reiter u Pferde aus. Chic konnte nicht mehr ruhig gehen u zappelte u schlug nur mehr um sich. Anna beschloss dann zufuss zu gehen. Streiterein über den weiteren Plan begannen und alles eskalierte als Baro wiedermal losgaloppierte u einen Waldweg hinauf nahm. Dani konnte Genius gerade noch halten, welcher aber zurückschob u darauf hin wieder alle Pferde zusammenrammte. Chic schob auch retour u Genius u Chic begannen sich zu treten wie zwei wilde Kampfelefanten. In dieser Sekunde kam Baro mit Anna vollgas den steilen Waldweg runtergerannt u nur ein Schrei ging durch die Gruppe. Konnten wir doch nicht ausweichen da rechts eine Wand war u links ging es steil in den Wald hinab. Dani u Sophie sprangen von ihren Pferden ab u der Rest war versteinert als Baro vor Mogli stoppte - Anna war noch zu Pferd u extremer Ärger machte sich breit. Ich musste in diesem Moment echt einen Schluck nehmen, da meine Knie echt zitterten - hätte nie dacht das das gut ausgeht. Die weiteren Versuche Baro als Handpferd zu nehmen scheiterten u  Anna beschloss alles zu Fuss zu gehen. Anna saß nun auf Great u war beruhigter. Chic war unter Stefan auch weit gelassener u verwunderlicherweise war auch Triada extrem gelassen. Der nächste km verlief so ruhig, bis der nächste Aufstieg kam u dieser war extrem steil. Die Pferde zogen nur so hinauf u Baro nutzte wiedermal die Gelegenheit sich loszureissen u durch alle zu galoppieren. Worauf sogar Esprit durchging u losgaloppierte. Anna konnte Schnitte noch halten u ein abermaliges Steigen unterdrücken.

Dani ging mit Baro ein Stück zu fuss u bald erreichen wir den Reitpark Gstöttner. Alle waren geschlaucht, verärgert u totmüde... Die Pferde wurden noch versorgt u dann gings zum Abendessen im Ort. Der Abend verlief ruhig u denke wir alle schliefen schnell ein.

FR 04.06.

Ein neuer Morgen lachte uns entgegen u wieder ein Tag mit Sonne. Beim Frühstück wurde einstimmig beschlossen Baro nicht mehr mitzunehmen und auch Anna (Chantal *gg*) wollte nicht mehr reiten. Daher blieben Baro u Chic beim Gstöttner u der Rest ritt auf die Ruine Prandegg.

Der Ritt verlief von allen Pferden her harmonisch, nur Triada war am zappeln u pullen. Jedes Trabstück oder Galoppstück wurde zur Rennstrecke u irgendwie hatte man das Gefühl sie wollte Baro ersetzen. Nach 2,5 Stunden waren wir auf der Ruine angekommen u die Pferde getränkt u wir stärkten uns mit einer kleinen Jause. Stefan u Anna tauschten u Anna ritt nun mit Great zurück.

Der Retourritt verlief wie der Hinritt - alle Pferde ruhig u brav - nur Triada zappelte u wollte nur rennen. Dies verbreitete wieder eine etwas gehetzte Stimmung am Ende des Rittes, wäre da nicht dieser böse Bach gewesen, welcher wieder einen Stau in der Gruppe auslöste. Mogli ging vor u Great, Triada u Puppe mit. Nur Genius wollte anfangs nicht - entschied sich aber dann doch u meisterte den Bach mit einem grossen Sprung. Einzig Schnitte war noch auf der anderen Seite u wollte u wollte nicht diese gefährlichen 40cm Wasser überqueren. Anna beschloss dann abzusteigen u sie zu führen woraufhin Schnitte beschloss das es nur dort wo Anna war sicher ist u sprang ihr voll rein u Anna stürzte - passiert ist ihr gott sei dank nichts! So ging es dann weiter über die steilen Wurzelwege hinauf zum Gstöttner. Dort angekommen ritten wir noch hinunter in die Schwemme u es wurde geplantscht u selbst die wasserscheuen trauten sich immer weiter hinein.

Dann wurden die Pferde versorgt und gefüttert. Wir gingen auch Abendessen und nutzten die Zeit zur Entspannung.

Zurück vom Abendessen ging es den Übeltätern von Pferden an den Kragen: Genius, Baro u Triada durften nochmals ins Viereck. Ich ritt mit Triada über die Geländehindernisse u Parcourshindernisse am Platz u versuchte mich im Westerntor öffnen u Slalum reiten. Weiters gings ins Viereck, doch Triadas Aufmerksamkeit war ganz wo anders. Als es dunkel wurde wechselten wir in die Halle u dort entspannte sich Triada immer mehr. Als es 22h wurde u Triada nach 2 Stunden Trab u Galopp doch schon beschloss ruhiger zu werden, beschloss auch ich sie abzugehen.  Wieder gab es Heu für alle Pferde u wir beschlossen uns noch zusammen zu setzen u etwas zu feiern - alte Geschichten wurden erzählt u über den Ritt am DO philosophiert. Als es 1 Uhr früh war gingen wir doch schlafen.

SA 05.06.

Die Sonne lachte u die Stimmung war bestens. Die leicht schmerzenden Gebeine wurden ignoriert u nach dem Frühstück freute sich schon jeder auf den Abritt.

Triada begrüßte mich mit einem beleidigten Blick aus der Box als ich sie füttern wollte. Erst der Sack Karotten den ich für sie mitgebracht hatte konnte ihr Gemüt erweichen. Trotz des ungewohnten Geländes u des vielen Gehens merkte man bei den Pferden keinerlei Muskelkater oder Verspannungen - im Gegenteil sie blickten jeden Tag mit vollem Tatendrang aus der Box.

Nach dem Frühstück ging es los, unser Ziel hieß Unterweisenbach "Wanderreiterhof Kern".  Stefan war etwas unglücklich das er nicht Greati reiten konnte, aber Chi war echt brav u trug ihn gelassen überall hin. Baro blieb im Stall zurück - und sollte mit dem Hänger nachkommen. Der Abritt war noch etwas angespannt von den Pferden, doch als sie das erste steile Bergabstück sahen, wurden sie immer gemütlicher. Triada ging die ganze Strecke am langen Zügel :-)

Wir ritten entlang der "kleinen Naarn" und genossen das Rauschen des Baches welcher neben uns durch den Wald zog. Es war einfach schön die Stille zu genießen und die Natur zu sehen. Auf den Wiesen roch es nach abgemähtem Gras und die Pferde waren ruhig u nutzten hi u da die Gelegenheit sich wo ein Grasbüscherl zu stehlen.  nach 3 Stunden gemütlichen Schrittes waren wir am Wanderreiterhof Kern angelangt. Die Pferde abgespritzt, getränkt u auf die Graskoppeln gebracht nutzen wir die Zeit für ein kleines Snacki u dann ein bissl entspannen im kühlen Zimmer....

Abends wurde am Hof gegrillt und wir saßen alle gemütlich in der Abendsonne u beschlossen an diesem Tag nicht mehr zu reiten. Anna ritt Baro noch in der Halle dort. Im Anschluss gesellten wir uns noch zu ein paar Gästen dazu und hörten wilde Reitgeschichten. Schnell wurde eingeschlafen.

SO 06.06.

Der Sonntagmorgen begrüßte uns mit grosser Wärme u Sonne schon in der Früh. Um 8 Uhr wurde gefrühstückt und ein Stück Torte gab es auch, da Dani Geburtstag hatte.

Die Autos wurden noch nach Liebenau gebracht und die Pferde abgespitzt das sie fit waren für den Abritt u schon gings los Richtung Liebenau. Schon der Abritt vom Stall ließ auf ein stetiges bergauf vermuten. Mogli keuchte etwas u so wurden immer wieder Pausen gemacht u die Pferde durften grasen, was ihnen sichtlich gefiel. Gemütlich am langen Zügel ritten wir durch die Wälter u über Wasserfurten bis der Weg sich teilte u wir nicht sicher waren "welches rechts" wir (laut Karte) gehen sollten, so planten wir den falschen Weg u ritten eine kleine Ehrenrunde durch den Wald u dann weiter am Reitweg durch das Tannermoor hinauf. Die Wege waren weich u oft auch voller Wasser von den Regenfällen in der letzten Woche. Die Pferde meisterten alles mit Bravour. Keine Wurzel, kein Stein u kein Wasser am Weg konnte sie aufschauen lassen - sie waren richtige OÖ Profis schon! Im Schatten wurde noch einmal Pause gemacht u die Pferde grasten gemütlich.

Es war 14h als wir den Tannermoorsee erreichten. Die Sonne brannte und wir brachten den Pferden gleich Wasser. Schatten gab es leider nicht sehr viel u so mussten die Pferde am Waldesrand warten. Wir besorgten uns ein kleines Snaki u setzten uns an den See... einfach nur schön dort!

Der LKW sollte uns um 15h vom Parkplatz abholen, doch als es 16h wurde beschlich uns ein seltsamer Gedanke, das etwas nicht stimmte. Da ich leider keinen Handyempfang hatte, hies es mit dem Auto losfahren bis Empfang war u das dauerte sicher 30min. Da war auch schon die Meldung u die Verwirrung gekommen, das der Fahrer dort nicht hinfahren kann u wo anders warte... Naja dann gings wieder retour zu den Pferden. Unruhe machte sich breit u auch Verwirrung.

Tatsache war, wir mussten wieder einen Teil retour des Weges. Baro wurde in den Hänger verladen, da Anna nicht reiten wollte und der Rest pilgerte los - zu Fuss wohlgemerkt... Ich als echter Tierfreund bin natürlich geritten ;-) Wusste ich doch wie steil u lang der Weg war u da keiner auf mich hören wollte, trotteten wir fleissig wie eine Karavane durch die Wüste los. Beim ersten langen Aufstieg machte sich schon etwas Ärger über den LKW Fahrer breit, doch nach 40min rumirren haben wir den LKW doch gefunden. Da besserte sich dann die Laune. Erschöpft wurden die Pferde verladen und schon gings los Richtung Heimat.

Der Weg über Zwettl schlängelte sich endlos, bis wir endlich um ca 20h in Schmida ankamen.

Die Pferde wurden ausgeladen und abgespritzt... im LKW wars so heiss das ein Teil der Pferde echt irre schwitzte, die Armen! Aber als sie sahen das sie wieder im Heimatstall waren, waren sie beruhigt.

Ein toller Wanderritt näherte sich dem Ende und alle waren müde, aber denke doch sehr begeistert von dem Ritt durch die schöne Mühlviertler Alm!

Aber keine Sorge: Wir kommen wieder ;-))

 

 Faschingsreiten (20. 2.10)   

 

      

 

 

Weihnachtsreiten (19.12.09)              

www.youtube.com/watch

 

 

 Centered Riding Springkurs im RV Bierbaum (10.10. - 11.10.09)

 

 

 

WANDERRITT MÜHLVIERTLER ALM (3.9. - 6.9.09)

Dabei: Stefan (Greati), Alexander (Esprit), Anna (Askia) und Helene (Triada)

 

Ziel: Reitpark Gstöttner in Schönau

 

Bericht zu unserem Wanderritt:

Donnerstag, 3.9.09:  Es war kurz  nach 7 Uhr als Alexander und Anna bei uns in Schmida eintrafen. Es wurde noch kurz gefrühstückt, dann die Pferde verladen und um 8:30 Uhr ging es endlich los Richtung OÖ. Das Wetter war wolkig aber freundlich. Die Fahrstrecke führte uns über Zwettl und die Sonne begleitete uns auf unserer Fahrt über die Hügeln des Waldviertels. um 12 Uhr kamen wir in Schönau, OÖ an. Pferde wurden ausgeladen und in die Boxen gebracht, Gepäck ins Zimmer geschleppt und noch etwas zu Mittag gegessen.

Um 13:30 Uhr wurden die Pferde gesattelt und unser erster Ritt ging auf die Ruine Prandegg. Mit einer "kleinen Mischung" im Gepäck starteten wir munter über wurzelige, steinige und steile Schleichwege vom Reitpark Gstöttner Richtung Ruine. Doch schon beim ersten Bergabstück wurde uns klar - unsere Pferde waren völlig überfordert "es ging ja bergab!!! und über Wurzeln". Hatten wir dies hinter uns kam der erste Bach zu überqueren. Beim Anblick von Wasser am Boden kam in Greati, Esprit und Triada leichte Fluchgedanken auf. Askia überquerte inzwischen ruhig den Bach und musste ungläubig zusehen wie sich die anderen immer noch weigerten. Erst als Alexander abstieg und Esprit über den Bach führte folgten die andren mit einem rießen Sprung über das Nass, immerhin war der Bach 50cm breit u 1cm tief... da muss man schon 4m weit u 1m hoch springen - gel Triada ;-))

Der weitere Ritt war ohne stressige Wasserstellen.... Wir planten sogar einige Trabstrecken die aus irgendwelchen Gründen immer in wilde Galoppjagden mit Sliding Stops endeten.. immer voran Stefan und Greati... was das wohl zu bedeuten hat ;-))    Bei der Ruine wurde etwas gerastet, die Pferde grasen lassen u die Tränke gezeigt. Wir haben uns ein kleines Snaki gegönnt und dann ging es schon wieder heimwärts.

Da nun schon dicke Wolken über uns hangen war klar was passieren musste - es begann zu regnen!! Zuerst leicht u dann vollgas... so zierte unseren Heimritt ein Wolkenbruch von 1,5 Stunden Länge.... Die Pferde waren aus irgendwelchen Gründen ziemlich motiviert schnell in den Stall zu kommen und wechselten immer die Gangart in eine nächst schnellere. Steine, Wurzeln u sämtliche vorher mühsame Gesellen wurden ignoriert - Ziel war einfach die Box, daher war der Heimritt ziemlich flott.

Pferde versorgt, gefüttert, und uns selbst trocken gelegt ließen wir den ersten Abend gemütlich ausklingen.

Freitag, 4.9.09: Schon nach dem Aufstehen war klar: ein reiner langweiliger Regentag war angesagt!

So gingen wir es gemütlich an, frühstücken, Pferde nochmals füttern, Kontrollieren auf Wehwechen... etwas fernschauen, Mittagessen.... 14h war dann die Halle frei und wir planten etwas Dressur reiten. Entgegen unseren Erwartungen waren die Pferde extrem motiviert. Askia galoppierte sogar Runde um Runde und Esprit war extrem anmutig unterwegs. Stefan entlockte Great sogar einen langsamen Galopp und Triada genoß das ruhige zusehen und wenn in Bewegung dann ganz ruhig. Nach einer Stunde beschlossen wir in die Schwemm zu reiten, immerhin regnete es fast nicht mehr...

Gesagt getan waren wir schon über den Reitplatz hinweg und den Sandweg hinunter zur Schwemme geritten. Die Pferde staunten: WASSER!! und gleich so viel... tja Askia ging wie immer vor und die andren "mutigen" hinterher. Da wurde dann geplantscht u geritten. Esprit wollte sogar Flipper nachspielen und tauchte mit dem Kopf während des Trabs ins Wasser ein... Askia genoss eher das stehen im Wasser und Great opferte sich für 2 Trabrunden. Triada konnte sich nicht halten u galoppierte sogar. Doch wie konnte es anders sein... es begann wieder zu schütten und so ritten wir wieder rauf in den Stall. Wiedermal nass geworden...

Samstag, 5.9.09: Tagwache war heute um 6:30 Uhr. Stefan hatte ein Fussballmatch in Wien und musste daher zeitlich losfahren - war daher leider nicht bei uns an diesem Reittag. So wurde um 7h gefrühstückt und Stefan verabschiedet ;-(   Alexander, Anna und ich starten um 8:30 Uhr daher schon auf unseren Ritt zur Aistrast. Wir waren motiviert, doch bei Esprit konnte man schon extremen Muskelkater erkennen. Wiedermal ging es steil bergab bis zur Aist. Die Pferde waren schon super sicher unterwegs, meisterten alle Unebenheiten wie nix und selbst als wir zum Fluss kamen war kein grosses Gezicke wer als erstes ins grosse Wasser musste. Da es viel geregnet hatte und der Fluss ziemlich flott unterwegs war u auch tief, waren wir nur am Rand unterwegs. Anschließend ging es weiter durch den Wald. Steil bergauf, steil bergab, alles auf Mooswegen und nur Wald - ach wie schön *schwärm*.  Da die Pferde motiviert waren wurde viel getrabt u galoppiert... oder besser gesagt es wurde nur galoppiert weil Triada das so wollte... Askia war als Bremsbock vor uns und so ging es flott durch die Wälder und über Wiesen bis wir wieder bei der Aist waren. Nochmal gings ins Wasser und das noch viel viel mutiger als vorher.

Letzter steiler Weg bergauf und schon waren wir auf seicht ausklingenden Wegen wieder am Heimweg. Es war gerade mal 14Uhr als wir im Stall ankamen aber waren echt Müde. So beschlossen wir die Pferde zu versorgen, füttern und uns bissl aufs Ohr zu haun... Es war 18 Uhr und wir ließen die Pferde grad in der Halle wälzen als Stefan wieder zu uns stieß :-)). Zum Abendessen gab es hausgemachten Zwiebelrostbraten... schmatz!

Sonntag, 6.9.09:   Diesmal wurde um halb 9 Uhr gefrühstückt und der Tag begann sonnig und wir waren gut aufgelegt... endlich ein Ritt bei Sonne.  Um 10 Uhr starteten wir los auf die Ruine Ruttenstein. Wiesen und Waldwege zierten unseren Weg und die Pferde waren super brav, alles meisterten sie mit Bravour. Da Esprit extrem Muskelkater belastet war gingen wir nur Schritt. Der Rest der Pferde wäre gern galoppiert, das spürte man. Die Lust aufs Laufen verging ihnen dann als wir 30min Aufstieg auf die Ruine hinter uns hatten. Stefan, Anna und ich besuchten noch den höchsten Turm der Ruine, von der aus man über das ganze Land blicken konnte... zu fuss ging es dann retour zur Mittagsrast. Da wurde ein Snaki gegessen, die Pferde gefüttert mit Äpfel, Zweschken und was es sonst so gab und dann gings zu fuss den steilen Weg runter. Wir sind ja nette Reiter *gg*

Anna und Stefan haben Pferd getauscht. Ich glaub ja das es eine Finte von Stefan war, Anna die Greati schmackhaft zu machen um selbst an den gemütlichen Isi ran zu kommen ;-))

Unten angekommen ritten wir den gleichen Weg retour wie gekommen und siehe da, was erwischte uns wieder mal? Ein Regenschauer... flotten Schrittes ging es in den Wald, doch nass wurden wir trotzdem. Lustig hatten wir es auf alle Fälle. Machten ja immer Schrittrennen und das ganze mit Flach-und Bergdisziplin ;-)) Esprit war eindeutiger Sieger in der Bergdisziplin und nach dem letzten steilen Anstieg Richtung Gstöttner wollte nicht mal Triada mehr antraben. Hatte sich mein kleines Rennschweindi mal richtig ausgepowert beim Schritt gehen ;-))

Die letzen Meter waren schon mit ein bissl Wehmut... hieß es wieder heimfahren von der schönen Landschaft.

Esprit wurde auf den letzten Meter immer schneller, dicht gefolgt von Great - glaub die beiden wollten schon in die Box *gg* Stefan (Askia) und ich (Triada) genossen noch gemütlich den Wiesenweg.

Im Stall angekommen wurden die Pferde versorgt, alles verstaut, Quartier bezahlt und verabschiedet und siehe da, die Pferde gingen super brav ohne zicken in den Hänger. Ich glaub die Pferde werden die Berge nicht vermissen *gg* Um 19 Uhr waren wir in Schmida und echt müd... aber mit freudigen Gedanken, weil es 4 echt schöne Tage im Mühlviertel waren.

Ich kann nur sagen: "OÖ WIR KOMMEN WIEDER !!!"

 

Wanderreiten Burgenland Neusiedlersee (Jahr 2008)

 

Licht von Betlehmritt (24.12.09):

 

Bau unserer Terrasse Sommer 09:

Bau der Isi-Box:

Halloweenritt (Okt 09):

 

 

 

 

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