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Nicht löschen-->Die Düsseldorfer EG - ein Verein mit einer 65jährigen Geschichte. Nach der Gründung im Jahr 1935 hat die DEG gemeinsam mit ihren Fans viele schöne Momente, aber auch ein paar bittere erleben dürfen. Acht Meisterschaften stehen ebenso, wie der ein oder andere Abstieg zu Buche. Nicht löschen-->
08.11.1935: Die Düsseldorfer Eislauf Gemeinschaft (DEG) wird gegründet.
23.11.1935: An der Brehmstraße wird zum ersten Mal professionell Eishockey gespielt. Berlin und Amsterdam stehen sich auf dem glatten Geläuf gegenüber.
1938: Die Düsseldorfer EG wird mit dem Kanadier Bobby Bell deutscher Vize-Meister. Im Entscheidungspiel verlieren die Düsseldorfer gegen Riessersee.
1944: Noch ist der zweite Weltkrieg nicht zu Ende. Bomben fallen über Düsseldorf und zerstören das Eisstadion.
1958: Die Eishockey-Bundesliga wird gegründet. Die Düsseldorfer EG ist Gründungsmitglied, steigt aber gleich im ersten Jahr ab.
1965: Die DEG steigt wieder in die 1. Bundesliga auf. Für die nächsten 33 Jahre wird die DEG nun im Eishockey-Oberhaus spielen. Nur der EV Landshut (1963 bis 1999) war länger kontinuierlich im Oberhaus vertreten.
12.02.1967: Der Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft ist perfekt. Im Finale erringt die DEG einen 3:1-Sieg gegen den Mannheimer ERC. Der erste "Meister-Kader": Hans-Joachim Schmengler, Rainer Gossmann, Kurt Jablonski, ErikBöttcher, Dieter Hoja, Wolfgang Wylach, Jürgen Breidenbacher, Klaus Breidenbach, Karl Heitmüller, Horst Roes, Karl-Heinz Löggow, reinhold Rief, Ferdinand Werdermann, Ingo Lingemann, Horst Hübbers, Josef Reif, Peter Gregory, Otto Schneitberger, Peter Schmitz. Trainer: Hans Rampf
1972: Der Erfolg von 1967 kann wiederholt werden. Die DEG wird zum zweiten Mal Deutscher Meister, Kader: Rainer Makatsch, Manfred Fleischer, Erich Weide, Heiko Antons, Frank Neupert, Jürgen Schwer, Harald Kadow, Otto Schneitberger, Rudolf Potsch, Peter Müller, Klaus Volland, Anton Pohl, Wolfgang Boos, Hubert Engel, Josef Reif, Walter Köberle, Peter Hejma, Walter Stadler, Vladimir Vacatko, Erwin Zeidler. Trainer: Xaver Unsinn
1981: Die Eishockey-Bundesliga spielt zum ersten Mal nach dem Play-Off Modus. Die DEG scheitert im Finale am SC Riessersee.
1984: Sanierung des finanziell angeschlagenen Vereins durch neuen Vorstand: 1. Vorsitzender Josef Klüh, 2. Vositzender Ben Zamek (seit 1998 als 1. Vorsitzender wieder im Vorstand), Schriftführer Detlef Recker (bis heute im Amt), Sportobmann Rolf van Hauten.
1986: Die DEG ist endlich wieder im Play-off-Finale. Allerdings setzt es gegen den rheinischen Rivalen, die Kölner Haie - eine Niederlage in 3 Spielen.
1989: Erneute Teilnahme am Play-off-Finale. Aber wie schon drei Jahre zuvor ist die DEG unterlegen. Dieses Mal in 4 Spielen gegen den Sportbund Rosenheim. Mächtig viel Wirbel gibt's im dritten Spiel: In Rosenheim verläßt die DEG nach einigen Fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen vorzeitig das Eis.
1990: Der Deutscher Meister 1990 heißt DEG! In einem begeisternden fünften Spiel schlägt die DEG den Sportbund Rosenheim mit 8:2 und sorgt für eine unglaubliche Begeisterung rund um den Brehmplatz: Der Kader: Helmut de Raaf, Markus Fleming, Uli Hiemer, Mike Schmidt, Rick Amann, Andreas Niederberger, Stefan Königer, Christoph Kreutzer, Jürgen Schulz, Gerd Truntschka, Bernd Truntschka, Chris Valentine, Peter-John Lee, Andreas Brockmann, Dieter Hegen, Oliver Kasper, Manfred Wolf, Roy Roedger, Lane Lambert, Dieter Willmann, Peter Hejma jun. Trainer: Peter Johansson ab Play-offs: Peter Hejma
1991: Dieses ist der zweite Streich. Der Deutsche Meister heißt wieder DEG! Mit einem 4:0-Sieg im 5. Play-off-Finale auswärts bei den Kölner Haien sorgt die DEG dafür, dass der Titel am Brehmplatz bleib. Der Kader: Helmut de Raaf, Markus Fleming, Uli Hiemer, Mike Schmidt, Rick Amann, Andreas Niederberger, Christoph Kreutzer, Jürgen Schulz, Christian Althoff, Robert Sterflinger, Gerd Truntschka, Bernd Truntschka, Chris Valentine, Peter-John Lee, Andreas Brockmann, Dieter Hegen, Oliver Kasper, Thomas Werner, Michael Fleming, Olaf Scholz, Brian Hannon, Rainer Zerwesz, Don McLaren, Henrik Hölscher, Dieter Willmann, Peter Hejma jun. Trainer: Hans Zach
1992: Die DEG schafft den Hattrick und wird zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister. Im Play-Off-Finale bezwingt die DEG den Sportbund Rosenheim in 3 Spielen. Weihnachten: Als erste deutsche Vereinsmannschaft erreicht die DEG das Europacup-Finale, unterliegt aber mit 1:4 gegen Djurgarden Stockholm.
1993: Der Deutscher Meister heißt wieder DEG. Und es war denkbar knapp: Nach 13:01 Minuten der Verlängerung im 5. Finalspiel schießt Benoit Doucet das entscheidende 2:1 gegen die Kölner Haie. Gleich mehrere Rekorde gibt es zu feiern. Rekord 1: Längste Finalserie der Play-off-Geschichte (Verlängerung im 1. und 5. Spiel) Rekord 2: Einzige Entscheidung im fünften Spiel in Overtime (Schütze: Benoit Doucet) Rekord 3: Einziges Team, das seit Einführung der Bundesliga viermal in Folge Meister wird! Der Kader: Helmut de Raaf, Christian Frütel, Uli Hiemer, Mike Schmidt, Rick Amann, Andreas Niederberger, Christoph Kreutzer, Rafael Jedamzik, Robert Sterflinger, Bernd Truntschka, Chris Valentine, Peter-John Lee, Benoit Doucet, Andreas Brockmann, Ernst Köpf, Wolfgang Kummer, Lorenz Funk jun., Dale Derkatch, Steve Gotaas, Mark Jooris, Bernd Kühnhauser, Christian Schmitz, Tino Boos, Mike Lay, Rainer Zerwesz, Henrik Hölscher. Trainer: Hans Zach
1996: Die DEG feiert ihre achte Meisterschaft. Der Kader: Helmut de Raaf, Carsten Gossmann, Torsten Kienaß, Christoph Kreutzer, Brad Bergen, Andreas Niederberger, Uli Hiemer, Sergej Sorokin, Robert Sterflinger, Peter Andersson, Lorenz Funk jun., Chris Valentine, Gordon Sherven, Benoit Doucet, Bernd Kühnhauser, Dieter Hegen, Andreas Brockmann, Alexej Kudaschov, Bernd Trunschka, Wolfgang Kummer, Mikko Mäkeelä, Ernst Köpf, Patrick Lebeau, (Boris Lingemann), (Niki Mondt). Trainer: Hardy Nilsson
1998: Die erst frisch gegründete DEL GmbH geht in Konkurs. Der Altverein übernimmt wieder die Geschicke der Düsseldorfer EG und entscheidet den Gang in die 2. Bundesliga.
2000: Die DEG erreicht das Play-Off-Finale um den Aufstieg in die DEL. In 5 Finalspielen ist die DEG gegen den ERC Ingolstadt erfolgreich und hat somit die sportliche Berechtigung im Eishockey-Oberhaus zu spielen.
2002: Nach nur zehn Spieltagen gibt es einen Trainerwechsel bei der DEG. Gerhard Brunner tauscht nach einigen Querelen im Team mit dem sportlichen Leiter Mike Komma die Rollen. Mit Mike Komma kommt auch der Erfolg an die Brehmstraße zurück. Zum Ende der Saison bekommt die DEG dann auch noch einen "neuen" Namen. Durch das Engagement der Metro AG als Sponsor trägt der Verein jetzt den Namen "DEG Metro Stars". Nach dem 60. Spieltag steht das Team von Trainer Mike Komma auf Tabellenplatz neun. Mit der Saisonleistung sind die Fans aber zufrieden. Keiner hätte vor der Saison gedacht, dass die DEG Metro Stars im Kampf um die Play-Offs ein gehöriges Wörtchen mitzusprechen hätten. |