ich hasse es, meine eigenen tränen der verzweiflung und wut zu sehen
ich hasse es, schmerzen der seele zu spüren
ich hasse menschen, die mir schlechte erfahrung abnehmen wollen
ich hasse menschen, die mir nicht offent ins gesicht ihre eigene meinung sagen
ich hasse die angst vorm versagen
ich hasse menschen, die mich und meinen glauben nicht akzeptieren können
ich hasse es, alte narben wieder aufreißen zu müsssen
ich hasse es, wenn verzweiflung und hilflosigkeit unkontrolierbaren schmerzen zu fügen
ich hasse es, dass ich meine gefühle nicht vor anderen zeigen kann, aus angst, dass aus freunde feinde werden
ich hasse die einsamkeit
ich hasse es, nicht lachen zu können
ich hasse die innerlichen schreie, die niemand hören kann außer ich
ich hasse menschen, die mir alles vorschreiben wollen
ich hasse mein stolzes ego, was nie versagen kann
ich hasse es, körperlich und seelisch am ende zu sein
by angel_of_darkness
der schmerz, den wir haben, kann man nicht immer heilen. meine tiefe depri-phasen, die mich letztendlich zum vampirismus gebracht haben, sind durch einen aufprall von streß, liebeskummer, magersucht und mentaler eisamkeit entstanden.
ich habe euch mein problem und meine depri in form eines briefes zusammen gefasst, da ich denke, dass es leichter zu verstehn ist. diesen text hatte ich auch bei einer beratungsstelle für jugendliche eingereicht. aber diese beratung hat nix gebracht...
ich habe ein großes problem und ich traue mich nicht mit meinen eltern darüber zu reden, aus angst sie in irgendeiner hinsicht zu enttäuschen.
mein problem ist es, wenn ich irgendwie angst oder mir irgendetwas große sorgen bereitet, dass ich ich mich beisse( z.b.:lippe oder unterarm). was andere jugendlich evtl. mit einer rasierklinge oder messer machen, mach ich mit den zähnen oder fingernägeln. ich kaue zwar immer schön fleißig kaugummi, wenn ich wieder das verlangen hab mich zu beissen, doch ich hab nicht immer kaugummi parat...
das mit den enttäuschungen, das sie nun mal zum leben gehören, weiß ich auch, aber ich kann meinen eltern in der hinsicht enttäuschen , da ich ihr ganzer stolz, hoffnung und liebe bin wenn ich jetzt daran denke einfach zu ihnen hinzugehn und alles zu erzählen, das könnt ich nicht
an meiner schule gibt es vertrauenslehrer und ich will auch zu ihnen hingehn, aber irgendwie hab ich davor angst ich glaube evtl, ich weiß warum ich mich fürchte alle kennen mich als ein selbstbewusstes, glückliches mädl, die jeden augenblick ihres lebens lebt und liebt ich werde auch von ein paar leuten angehimmelt und bin ein vorbild eigentlich mach ich mir über andere menschen keine gedanken, nicht weil ich eingebildet oder egoistisch bin, nein-weil mir tiere und die ganze natur das wichtigste auf der ganzen welt sind vielleicht denkt ihr jetzt, dass ich evtl ein ausenseiter bin,-nein, ich habe einen enormen freundschaftskreis, aber trotzdem fühle ich mich den tieren näher als den menschen ich persönlich finde, dass der mensch egoistisch ist und ihm nur das materielle lieb ist und sowas verabscheue ich
trotz all diesen schmerzhaftenen erfahrung habe ich gelernt das leben zu genießen und zu achten. ich habe nie gesagt, dass ich das leben scheiße find b.z.w.zu leben scheiße ist. ich habe mir nie den tod gewünscht, aber ich habe keine angst davor. der tod kennt mich und er weiß, dass ich respekt von ihm haben will.

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