Berichte, Reviews, Fakten, Schreibereien:
Kurzbericht (16.10.04) über den R.i.O.- Vorentscheid des Bezirks-Musik-Regierungs-Irgendwas-Obermackers Coco Sturm:
3. High Voltage
Frischer Rock`n`Spaß mit einer anfänglichen offenbar so nicht geplanten Gitarren-Schnellwechsel-Einlage [Anm. d. Red.: -> Gitarrensaite von Steve reißt beim 1. Song.Olé Olé!]. Sänger hat klasse Ausstrahlung und kann auch noch ganz ordentlich die Klampfe zupfen. Im Grunde eine klassische College-Rock-Band. Probleme ergeben sich aber aus dem eher unpräzisen Zusammenspiel. Auch hier Intonationsprobleme des Sängers. Trotzdem: Hat Spaß gemacht!
siehe hierzu auch www.rockinoberfranken.de
Waste of Mind
High Voltage - Demonstration EP
Stil: Punkrock
Mit der Demonstration EP legen HIGH VOLTAGE aus der Nähe von Bamberg nun ihr erstes 4-Track Demo vor. Musikalisch bieten sie in erster Linie Punkrock und Rock'n'Roll, allerdings doch ein Stück abseits des üblichen Punk'n'Rolls. Die Aufnahme lässt doch leider ein wenig zu wünschen übrig und auch insgesamt merkt man, das sie doch noch eher am Anfang stehen, denn hapern tut es noch an allen Ecken und Enden. Wobei es teilweise aber schwierig zu sagen ist ob es eher am Spielerischen & Songwriting liegt oder doch an der Aufnahme. Während es beim Opener recht rockig zu geht, fällt der zweite Song in die Kategorie melodischer, schneller Punkrock und beim Dritten wird dann geknüppelt und Gas gegeben (wobei der Gesang leider etwas auf der Strecke bleibt), bevor es am Ende noch mal recht melodisch wird. Ein nicht wirklich überzeugendes Demo, aber man merkt an das sie Spaß haben und das ist schon mal das wichtigste, der Rest kann ja noch kommen. Kontakt: http://www.highvoltagerockz.de.vu/
Kai
Ox-Fanzine (#54; 1/2004)
Dieser noch sehr jungen Band aus Lichtenfels merkt man sofort an, dass sie ihren eigenen Stil noch nicht recht gefunden haben. Vom grundgerüst her überwiegend melodischer Punkrock, aber gespickt mit mehreren Metall Soli und eine Prise Rock'n'Roll darf dabei auch nicht fehlen. Für ein erstes 4-Song-Demo schon ganz akzeptabel, auch wenn sie noch einen weiten Weg vor sich haben dürften. Aber die Regel "It's a long way to the top if you wanna Rock'n'Roll" sollte einer Band mit diesem Namen ja bekannt sein. Am besten gefällt der Opener "...allright!", wobei das Riff zwar hemmungslos geklaut ist, mir fällt aber gerade partout nicht ein bei wem.
Scarred for Life vom 20.01.04
HIGH VOLTAGE - Demonstration EP
EIGENPRODUKTION
Die Facts vorweg: Bei der "Demonstration EP" handelt es sich um das 4 Track-Debut einer jungen Lichtenfelser Band, die stilistisch wohl dem Punkrock am nähesten steht. Der Opener "Allright" ist ein Midtempo-Rocker mit simplem Riffing und nicht gerade prickelndem Chorus, besser wird es da schon mit dem schnelleren "Changes", bei dem auch die Gesangsmelodien wesentlich spannender gestaltet sind. Hier kann man bereits von einem kleinen Hit sprechen. Mit "Refuse The Killer" tritt die Band dann noch etwas mehr auf´s Gaspedal und zieht sich erneut mit einem eingängigen Refrain aus der Affäre. "Disco Princess" fällt dagegen wieder deutlich ab, was nicht zuletzt an den reichlich albernen Lyrics liegt. Fazit: Wenn High Voltage noch etwas an ihren Arrangements feilen und das Zusammenspiel verbessern, könnten sie durchaus bald zu einer echten Bereicherung der oberfränkischen Szene werden.
OT vom 21.11.2003:
" Kulturfabrik steht unter Starkstrom
(...) Kurz vor Mitternacht machten "High Voltage" ihrem Namen alle Ehre, entfachten die Jungs aus der Korbstadt ein Starkstromgewitter, das die Fans in Pogostimmung versetzte. Da wurde kein fauler Zauber zur Geisterstunde aufgetischt, sondern leidenschaftlich zelebrierter Punk´n´Roll, der den Sound aus Papis Plattenschrank in das Hier und Jetzt beamte. Ob ultraschnelle Punkgeschwindigkeit, uriger 60s Rock oder stampfende gassenhauer aus der Hard´n´Heavy-Ära - "High Voltage" standen zur Freude der Fans eine Stunde unter Hochspannung. Mit ihrem Erstklassigen Gig bewiesen die vier Jungspunde, dass sie den gelungenen Sound ihrer Demonstration EP auch live bestens zu verkaufen wissen." (Stephan Stöckel)
OT vom 7.11.2003:
" Totale Hochspannung aus Papis Plattenschrank
"High Voltage" will Lichtenfelser Jugendzentrum unter Starkstrom setzen
Vorsicht Hochspannung: Die Gruppe "High Voltage" aus der Korbstadt steht unter 10000 Volt Rockpower. auf ihrer "Demonstraion EP" demonstrieren die Jungspunde im wahrsten Sinne des Wortes, wo der Barthel den Most in Sachen "Punk´n´Roll" holt.
Nach den famosen "Poachers" hat ein weiteres Rock´n´Roll- Kraftwerk aus heimischer Bauart den Betrieb aufgenommen. Der Gruppenname "High Voltage" klingt verdammt nach AC/DC. Christopher Mehl(Bass), Matthias Lieb (Schlagzeug), Max Löser (Gitarre und Gesang) und Stefan Rohrbacher (Gitarre) machen ihrem Namen alle Ehre, denn schließlich steht das Quartett bei den vier Songs mächtig unter Strom. Die Newcomer scheinen den Plattenschrank ihrer Eltern schwer geplündert und sich dabei ein Paar Stromschläge geholt zu haben. Von Nostalgie kann hier wohl kaum die Rede sein, sehen die Musiker doch eher wie Twens als wie Rockopas aus. Die Musik gleicht einer verdammt guten Zeitreise in die 1960er und 1970er Jahre. Da werden Erinnerungen wach an legendäre Rockcombos wie "The Who" oder "The Troggs", Punkprovokateure wie die "Sex Pistols" oder Hochstromriffakrobaten wie "AC/DC" oder "Deep Purple". Unbekümmert lassen die vier Jungspunde ihrem ideologischen Programm im Opener "Allright" freien Lauf. "Lebe intensiv und sterbe jung", das Motto der "Who" könnte auch auf "High Voltage" zutreffen, wenn Sänger Max von Hard-Rock- und Punkriffs umgeben ins Mikro röhrt: "Alcohol and Rock´n´Roll, the best girl I´ve ever had, nothing else matters, to make me feel better." Aber den Trinkspruch "Cheers!", der in "Allright" als eine Moral aus der Geschicht´ auftaucht, haben sich die Jungs redlich verdient. Die Gitarrenriffs in dem Song bleiben ebenso hängen wie die Story von der "Disco Princess", die zu einer erstklassigen Zeitreise in schräge Sixties- Rockgefilde (...) wird. "Refuse the killers" ist Hochgeschwindigkeit pur, die dir alle Sinne ob des wüsten Tempos wegbläst. Bei "Changes" zieht sich ein Hauch Wehmut wie ein roter Faden durch eine flotte Punkweise. Hier findet man den einzigen Schönheitsfehler der CD: Völlig deplaziert und unvermittelt schiebt sich ein Ska- Rhythmus in den schönen Punksong. Und last but not least soll es, wie aus gutunterrichteten Kreisen zu hören war, in dem rockigen Stromkreis auch noch melancholischen Widerstand geben. (...) " (Stefan Stöckel)