Seitentitel

West Highland White Terrier


 

Charakter/Erziehung          

Der Westie ist ein "grosser"
kleiner Hund, mit seiner Schulterhöhe von 28 cm und seinem Gewicht zählt er zweifellos zu den kleinen Hunderassen. Das heisst aber noch lange nicht, das er Charaktereigenschaften aufweist, die man Kleinhunden landläufig zuschreibt. Er ist nicht zerbrechlich und anfällig auf Krankheiten, sondern ein kleiner robuster Kerl, der angeregt und bewegt werden will, und dessen Erziehung dieselbe Energie und Konsequenz verlangt, wie man sie für einen grossen Hund aufwendet. Keinesfalls ist der Westie ein Schosshund.
Ein Westie ist freundlich, ausgeglichen, ohne langweilig zu sein, selbstbewusst, mutig, keck und gelehrig. Trotz seines rauhen Terrierwesens, ist er sehr anhänglich und in gesundem Mass verschmust. Dazu besitzt er sehr viel Charme.
Sein ausgeglichenes Wesen und seine Spielfreudigkeit, machen den Westie zum idealen Familienhund. Er liebt es zu toben und sich zu bewegen und ist für Kinder ein ideale Spielkamerad. Es ist allerdings Aufgabe der Eltern, den Kindern klarzumachen, dass auch dieser kleine, liebenswerte Hund kein Spielzeug ist, sondern ein eigenständiges Wesen, dessen Bedürfnisse und Eigenheiten das Kind zu respektieren hat.
Der Westie ist ein ausgesprochen gelehriger Hund, der schnell begreift. Allerdings besitzt er den für Terrier typische Dickschädel, und es ist sehr wichtig, dass man bei der Erziehung konsequent darauf besteht, dass der Hund auch das tut, was man von ihm verlangt. Ein Westie hat sehr schnell heraus, wer sich von ihm erziehen lässt, und wenn Sie dem nicht vorbauen, macht er was er will.
Der Westie besitzt je nachdem immer noch einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Jagdinstinkt.
Der West Highland White Terrier braucht unbedingt den Kontakt zu seiner Familie und ist deshalb für eine Zwingerhaltung denkbar ungeeignet.

 


 

Es braucht eine ganze Menge Zeit uns sehr viel Geduld, bis dieser kleine Racker wirklich aufs Wort hört. Er läßt kaum eine Gelegenheit aus, etwas anzustellen. Fangen Sie daher mit seiner Erziehung an, wenn er drei Monate alt ist, und seien Sie immer total konsequent!

180 g bei der Geburt, 2,6 kg mit drei Monaten ... Egal, in welchem Kindesalter, der kleine Westie, weiß wie Schnee und ein richtiger kleiner Knuddelbär, ist wirklich eine Bereicherung für Ihr Leben. Mit seinem süßten Gesichtchen und seiner hinreißenden Art findet er schnell viele Freunde und trägt zur allgemeinen Erheiterung bei.

Er will bestimmen, wo  es lang geht!
Dieser kleine Dreikäsehoch gibt eigentlich nie Ruhe. Der Schalk steht ihm ins Gesicht geschrieben, und er ist kaum bei Ihnen zu Hause angekommen, dann begibt er sich schon auf Erkundungsreise, durchforstet Ihre Wohnung und stellt allerlei Schabernack an. Schließlich gibt es da unendlich viel zu entdecken! Plötzlich rennt er der Katze hinterher, bellt das arme Zwergkaninchen halb taub und mischt sämtliche Mitbewohner so richtig auf ... Er ist schon sehr niedlich, dieser kleine, knuffige Hund, aber nichtsdestotrotz auch ein kleiner Tyrann!

Ein kleiner Ausreißer:
Erwarten Sie nicht, daß Ihr weißer kleiner Teufel Ihnen von selber folgt! Schwanzwedelnd und mit gespitzten Ohren steht er da und umgarnt einfach jeden mit seinem Charme, aber wenn es ums Gehorchen geht, dann muß Herrchen oder Frauchen doch recht streng mit ihm sein, sonst tanzt er seinen Mitmenschen nämlich gehörig auf der Nase herum! Wenn er gelernt hat, auf seinen Namen zu hören, dann geht es an die erste wichtige Lektion: Die Bedeutung des Wörtchens NEIN! Der Hund muß lernen, daß er sofort aufhören soll, Quatsch zu machen, wenn dieses Wörtchen ertönt. Danach geht es mit einfachen Befehlen weiter, wie z. B. "Sitz", "Komm" oder "Bei Fuß". Auch den Befehl "Platz und Bleib" muß er beherrschen, und zwar zu seiner eigenen Sicherheit, vor allem in der Stadt.

Ein sauberes Kerlchen:
Was Reinlichkeit angeht, schneidet der Westie wesentlich besser ab als beim Gehorsam. IN diesem Bereich lernt er schnell und sein natürliches Bedürfnis nach Sauberkeit kommt ihm da zugute: Wie allen Terriern liegt es ihm fern, sein eigenes Nest zu beschmutzen, und so lernt er schnell, daß er sein Geschäft nur draußen verrichten darf. Das können Sie unterstützen, indem Sie ihn nach seinen Mahlzeiten regelmäßig Gassi führen. Natürlich passiert auch schon mal ein Malheur. Dann sollten sie Ihren Ärger aber im Zaum halten. Überhaupt sollten Sie ihn eher loben als strafen, d. h., das Hauptaugenmerk auf alles richten, was Ihr kleiner Westie gut gemacht hat. IM Garten spielt dieser kleine Treibauf am liebsten den unermüdlichen Jäger: Er macht sich auf die Suche nach jedem Maulwurf, jeder Wühlmaus und gräbt dabei mal eben den Garten um! Geben Sie ihm also immer einen Ball zum spielen oder einen Knochen zum Kauen, wenn er nicht so schnell auf dumme Gedanken kommen soll!

Raus geht"s:
Wenn er so völlig begeistert ist von allem, was es neu zu entdecken gibt, von Blumen, Schmetterlingen und all den aufregenden Gerüchen an jeder Ecke, dann ist es ganz leicht, ihn an Halsband und Leine zu gewöhnen. Schon bald wird er sich freiwillig anleinen lassen, wenn er weiß, daß es gleich hinaus zu einem Spaziergang geht. Ab dem Alter von sechs Monaten ist unser junger Westie reif für die Teilnahme an Hundeausstellungen. Um seine Chancen auf einen Preis zu erhöhen, sollte man mit ihm vor jeder Ausstellung in einen Hundesalon führen. Überhaupt gehört ein Westie dann alle drei Monate zum Frisör.

 

                                                                         


Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!