Der Verein "TSV Neptunixe"
ist seit dem 31.12.2010 Geschichte und hat sich aufgelöst!
Wir wünschen allen, die bis zum Ende ausgehalten haben, weiterhin gut Luft und noch viele schöne Tauchgänge.
Was ist so toll am Tauchen?
So fängt es meistens an:
Durch irgend einen Umstand kommt man auf die Idee, an einem Schnuppertauchen teilzunehmen, im Urlaub im Süden
oder in einem Schwimmbad in der Nähe.
Und dann ist es passiert, der Virus hat ein neues Opfer gefunden. Man merkt es
nicht aber früher oder später zieht es einen magisch wieder unter Wasser. Die
Ausbildung macht einen Riesenspaß und führt über eine Schwimmbadausbildung
und die ersten Freiwassertauchgänge recht zügig zur Befähigung, mit
Drucklufttauchgerät zu tauchen.
Zu Anfang heißt es: "Ich will eigentlich nur im Urlaub tauchen, es muss nicht sein,
wäre aber schön, wenn's geht. Wir müssen ja nicht das Urlaubsziel nach dem
Tauchen planen." Nach und nach wandelt sich der Freizeitsport zu einem
Lebensmittelpunkt. Das alles natürlich besonders, wenn man das Glück hatte, sich
einem Verein wie dem TSV Neptunixe e.V. anzuschießen. Bei uns haben die Taucherei und die gesellige Vereinsgemeinschaft den gleichen Stellenwert.
Mit zunehmender Erfahrung wird die Sucht immer größer!
Toll ist vor allem, dass immer mindestens zu zweit getaucht wird. Im Gespräch mit den jeweiligen „Buddys“ werden die Geschehnisse und natürlich auch Fehler ins Logbuch eingetragen, diskutiert und aufgearbeitet.
Von Tauchgang zu Tauchgang nimmt die Erfahrung zu. Jeder Unterwassertrip bietet neue Erlebnisse und hinterlässt
neue Eindrücke . Je sicherer und vertrauter einem die Unterwasserwelt erscheint, desto mehr nimmt der Drang zu, wieder und wieder ins Wasser zu springen und dann in der Stille vollkommen abzuschalten. Der Lungenautomat und die
Ausrüstung behindern anfangs, gehören aber schon nach kurzer Zeit einfach dazu und werden nicht mehr besonders beachtet. Nur vor dem Tauchgang werden die Ausrüstungsteile des Partners oder der Partnerin kontrolliert, um sich im
Problemfall gegenseitig schnell helfen zu können.
Du hörst nichts außer deinem eigenen Atemgeräusch, welches in seinem Rhythmus beruhigend wirkt. Du beobachtest eine
Welt, die Nichttauchern ewig verborgen bleiben wird, bist schwerelos, was ansonsten nur den Weltraumfahrern möglich
ist. Nicht schwerelos wie beim Schwimmen an der Wasseroberfläche, nein du kannst dich in dreidimensionaler Richtung
bewegen, auf den Kopf stellen, im Kreis drehen - einfach schweben. Und dann ist es wieder da, das Gefühl, das Glück, das die Sucht erzeugt.
Erfahrung ist wichtig, Routine kann gefährlich werden!
Jeder Trip ist eine neue Herausforderung. Jede Jahreszeit, jedes neue Gewässer, Salzwasser oder Süßwasser haben
ihre Besonderheiten, Temperaturen und Sichtweiten. Es wird einfach nie langweilig.
Die Erfahrung nimmt stetig zu, es ist aber wichtig, sich immer wieder die Gefahren und Risiken vor Augen zu führen,
damit die Erfahrung nicht zur Routine wird. Routine macht gleichgültig und lässt Unachtsamkeiten geschehen.
Hier soll nicht der Eindruck entstehen, Tauchen sein eine besondere
Risikosportart. Im Gegenteil, durch die heutigen Voraussetzungen und die
ausgereifte Technik werden Risiken weitestgehend minimiert. Fehler
werden jedoch unausweichlich bestraft und schwere Fehler können
lebensgefährlich sein. Wenn diese Erkenntnis im Kopf verinnerlicht wird,
bleibt man konzentriert und wird mit tollen Erlebnissen belohnt. Die
Beherrschung dieses fremden Elementes lässt das Selbstbewusstsein
wachsen und gibt in vielen Fällen neue Impulse und eine besondere Sicht
auf die Natur und ihre immer wieder neuen Wunder.