Teddybären
Heute wie früher, der beste Spielkamerad eines Kindes.
Sage und schreibe ca. 200 Exponate sind in der Bärensammlung unseres Museums ständig zu sehen.
Viele dort ausgestellten Teddys sind so selten, dass man sie oft nur von Fotos kennt. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 war Deutschland weltweit als Spielzeugmetropole bekannt, wobei sich einige Regionen auf bestimmte Produkte spezialisiert hatten.
In Nürnberg z.B. wurde Blechspielzeug hergestellt. Puppen und Holzspielzeugmacher siedelten sich im Sonnenberger Raum an.
Margarete Steif nahm 1892 Teddybären in den Versandhandel für Filzbekleidung auf.
Teddybären - Sammeln zählt heute zu den Hobbys, die weltweit Anhänger gefunden hat. In den Augen der meisten sind Teddybären indessen treue Kameraden und geliebte Familienmitglieder geworden.
Der gedeckte Sonntagstisch...

Gebackener Kuchen und frischer Kaffee stehen auf dem gedeckten Tisch.
Mama - Bär hat ihren Sohnemann im Arm. Bären - Papa steckt sich gerade sein Pfeifchen an... Heute hat Familie Bär einmal die ganze Familie zum Kaffeetrinken eingeladen.
Der Bär auf seinen vier Rädern
Der Unmittelbare Vorfahre des Teddys war der wirklichkeitsgetreue "Bär auf vier Rädern", der gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gefertigt wurde.
Für diese Modelle verwendete man Mohairplüsch, ein damals neuartiges Material, das aus Wolle von Angoraziegen gewonnen wird und echtem Fell ähnelt.