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Ich werde schnellstmöglich antworten und versuchen Ihnen zu Ihrer Zufriedenheit zu helfen.
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Mein Aufgabenbereich fällt in folgende Bereiche:
-Erscheinungen
-Spuk / Poltergeister
-außerkörperliche Erfahrungen (AKE)
-ungewöhnliche Vorkommnisse aller Art
In diesem Sinne hoffe ich Ihnen weiterhelfen zu können.
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Markus Matz
Friewg 20
32584 Löhne
Parapsychologische Phänomene
Vorwort
Es gibt einige Dinge und Vorkommnisse, die wir nicht rational erklären können.
Und doch interessieren wir uns dafür oder haben gar selbst einiges erlebt.
In diesem Buch möchte ich einige Beispiele wiedergeben, die einigen von Ihnen bekannt sein dürfte.
Das Monster von Loch Ness, Vampirismus, Voodoo, Poltergeister und spontane Selbstentzündung sind einige Themen dieses Buches.
Erklärungen zu bestimmten Bezeichnungen finden Sie am Ende dieses Buches.
Und nun viel Freude beim Lesen.
Geschichte der Parapsychologie
Die Geburtsstunde der Parapsychologie wird mit der Gründung der englischen Gesellschaft für psychische Forschung 1882 datiert. Man sichtete sogenannte spontane Erlebnisse, vor allem Erscheinungen Sterbender, und untersuchte experimentell die Übertragung seelischer Vorgänge von einem Menschen auf einen anderen, die der Cambridger Psychologe Myers Telepathie nannte. Auch der physikalische Mediumismus wurde in den Bereich der kritischen Untersuchungen einbezogen. Man wollte wissen, wie es mit den Wunderleistungen der Medien stehe, die im entrückten Zustand Tische außerhalb der Reichweite ihres Körpers zu bewegen schienen, Musikinstrumente aus der Ferne zum Spielen brachten oder Abdrücke von Knöpfen und Händen in Tonmasse erzeugten. Um die Jahrhundertwende beschäftigten sich zahlreiche Kommissionen mit den Medien Slade und Eusapia Paladino. In Amerika konstruierte sich ebenfalls eine Gesellschaft, die das berühmte Medium Mrs. Piper untersuchte. Mrs. Piper hat in Sitzungen mit Angehörigen von Verstorbenen sehr genaue Angaben über die Verstorbenen gemacht, über intimste Dinge, die sie unter keinen Umständen wissen konnte. Sie sprach auch in der Stimme des Verstorbenen, so dass sich der Eindruck aufdrängte, dass die Verstorbenen selbst durch sie sprechen.
Die offizielle Wissenschaft blieb für dieses neue Forschungsgebiet unzugänglich. Der berühmte Physiker Helmholtz soll geäußert haben, weder die Zeugnisse aller Mitglieder der Königlichen Akademie der Wissenschaften noch das Zeugnis seiner eigenen Sinne würden ihn auch nur von der Gedankenübertragung überzeugen. Es dauerte lange, bis Universitäten es wagten, dem parapsychologischen Forschungsgebiet ihre Pforten zu öffnen. Auf dem Kontinent war es Holland, das die Bresche schlug. In Groningen untersuchten 1920 Heymanns und Brugmanns einen Studenten auf telepathische Fähigkeiten und kamen zu einem positiven Ergebnis.
Die Methode
Mit dem Okkultismus alter Prägung hat diese junge Wissenschaft nur noch den Ausgangspunkt gemeinsam. Der Okkultismus lebt natürlich wie alle anderen vorkritischen Strömungen und abergläubischen Lebenseinstellungen in mannigfaltigem Gewand weiter. Er muss es sich aber gefallen lassen, von der Parapsychologie kritisch unter die Lupe genommen zu werden. Sie übernahm den Auftrag der allgemeinen Psychologie zur Ergründung des Seelisch - Geistigen im Menschen. Sie weitete ihn auf jene körperlichen und seelischen Vorgänge aus, die in die gültige wissenschaftliche Systematik der allgemeinen Psychologie nicht eingeordnet werden können. Sie beruht auf genauer Beobachtung der Phänomene, auf Vergegenwärtigung, angemessener Formulierung der Beobachtungen und auf dem Experiment, verbunden mit der Statistik. Das Experiment stellt hier nicht wie in der normalen Psychologie einen willkürlichen und planmäßigen Eingriff dar. Es muss sich der einmaligen und meistens unwiederholbaren Situation anpassen, in der sich die außersinnlichen Erfahrungen darbieten. Als Erfahrungsquelle dienen Berichte und eigene Beobachtungen. Es ist nur selten möglich, ein Phänomen sachlich einwandfrei zu rekonstruieren. Weil im Bereich des Seelischen jeder Teilbereich von dem anderen und vom Ganzen mitbestimmt ist, muss immer in Hinblick auf den ganzen Menschen und die besondere Art des zu untersuchenden Phänomens vorgegangen werden. Die einzelnen Ergebnisse können dann allerdings statistisch miteinander verarbeitet werden. Aber die wissenschaftliche Beschäftigung mit okkulten Erscheinungen setzt noch etwas anderes als nur kontrollierbare Methoden voraus. Das Verständnis für metaphysische Zusammenhänge und für Symbole, in der sich seelisches Geschehen zu kleiden liebt, bewahren sie vor einem Materialismus, der alles leugnet, was nicht den bekannten, klassischen Naturgesetzen entspricht. Wem es an Ehrfurcht vor dem Unerforschten fehlt, wird gerade in diesen Bereichen vor einem verworrenen Geschehen stehen und ihm keine sinnvollen Erkenntnisse abzugewinnen vermögen; denn vorausgesetzt wird hier ein einfühlendes Wissen, das man, wie bei jeder tiefen Wissenschaft, auch erleben muss, wenn nicht nur Formeln, Worte und Definitionen übrigbleiben soll. Quantität und Qualität, Zahl, Maß, Einfühlung und Intuition müssen sich ergänzen.
Poltergeister und Geisteranhalter
Poltergeister
"Grausam, sinnlos und böse", so beschreibt der britische Geisterjäger Harry Price Poltergeister, das zugleich zerstörerischste und schrecklichste paranormale Phänomen.
Man kann Price kaum vorwerfen, sich hierbei auf Gerüchte zu verlassen; vielmehr führte er eigene Untersuchungen durch, wozu beispielsweise auch der Fall eines rumänischen Mädchens aus dem Jahr 1926 zählt.
Eleonore Zugun wurde mit zwölf Jahren von einem Poltergeist angegriffen. Er biss und kratzte sie regelrecht; Zahnabdrücken und Schwellungen waren im Gesicht, an Armen und Händen.
Price sah mit eigenen Augen Kratz- und Biss-Spuren auf Eleonores Körper. Einmal fanden sich sogar Speichelspuren auf ihrer Haut, die Untersuchungen zufolge nicht von Eleonore stammten.
Poltergeister waren immer schon beliebte Filmthemen, ist ihr Auftreten doch viel dramatischer als die ruhige Erscheinung eines nebelgleichen Geistes. Um filmische Wirkung zu erzielen, muss auch keineswegs zu Übertreibungen gegriffen werden, denn die Fallbeispiele sind selbst schon dramatisch genug.
Poltergeister sollen Menschen nicht nur körperlich angreifen, sondern sollen auch Feuer legen, Gegenstände auf Autos und Häuser regnen, ja sogar Gebäude Blut ausschwitzen lassen.
Der Mensch als Epizentrum
In den meisten Fällen sind die Aktivitäten des Poltergeists auf einen Menschen ausgerichtet, vor allem Mädchen in der Pubertät scheinen sie anzuziehen. Im Jahr 1889 wurde die Familie Dagg im kanadischen Quebec von einem heimtückischen Geist geplagt. Ihre elfjährige Adoptivtochter Dinah wurde von ihm angegriffen; sie sagt, sie habe ihn sogar sprechen hören. Einmal sah sie etwas im Holzschuppen und ging in Begleitung eines Gastes der Familie hinein. "Ist da jemand?" rief Dinah. Die Stimme, die ihr antwortete, war die eines alten Mannes. "Ich bin der Teufel. Raus hier - oder ich bring dich um!" Er soll eine Tirade von Obszönitäten ausgestoßen haben. Dieser Vorfall sprach sich schnell herum; eine große Menschenmenge versammelte sich am nächsten Tag am Schauplatz. Auch andere Menschen hörten die Stimme des Poltergeists.
Auch in Enfield bei London war im Jahr 1977 ein elfjähriges Mädchen Epizentrum eines Poltergeists. Janet wurde über ihr Bett levitiert und angegriffen. Sie wurde sogar das "Sprachrohr" des Poltergeistes und sprach mit einer männlichen, lauten, schnarrenden Stimme. Zwischen den ganzen Beleidigungen, die sie ausstieß, behauptete die Stimme auch, einem Toten zu gehören. Ein Jahr lang dauerte diese Poltergeisterscheinung, die mittlerweile als bekannteste Fallgeschichte des 20. Jahrhunderts gilt, an. Dabei wurden auch Gegenstände auf mysteriöse Weise bewegt: Eine Kommode rutschte über den Boden, Bücher fielen aus den Regalen, Schubladen öffneten und schlossen sich von selbst. Die Polizei beobachtete selber einige Vorgänge. Die verzweifelte Familie suchte auch Hilfe bei dem Spezialisten Maurice Grosse. Grosse hörte der Stimme lange zu und überzeugte sich von ihrer Echtheit. Als der Poltergeist schließlich Ruhe gab, hatte man eine Menge handfester Beweise gesammelt. Nach mehr als einem Jahr hörte es auf nicht mit einem Knall, eher mit einem Wimmern. Wie in den meisten Fällen verschwand der Poltergeist einfach.
Der Mördergeist
Auch ein Poltergeist aus dem 19. Jahrhundert, bekannt als "Bell Witch", hatte sich auf ein Kind konzentriert. Dieser Fall gehört zu den wenigen mit tödlichem Ausgang. John und Lucy Bell und ihre Kinder lebten auf einer Farm in Tennessee. 1817 wurde ihre Tochter Elizabeth Epizentrum einer Poltergeisterscheinung. Die ersten Vorfälle waren harmlos, es hatte Geräusche und Kratzer gegeben; bald schon wurden aber Bettücher und Möbel umhergeworfen. Elizabeth wurde körperlich angegriffen, was auch nicht aufhörte, als sie zu Nachbarn zog. John Bell aber erging es während der gesamten zwei Jahre, welche die Vorgänge andauerten, am schlechtesten. Er wurde krank, und seine Zunge schwoll dermaßen stark an, dass er nichts mehr zu sich nehmen konnte. Dies schrieb man dem Poltergeist zu. Dieser reagierte mit der Drohung, dass er John Bell für den Rest seines Lebens quälen würde. Bell musste den Poltergeist allerdings nicht mehr lange ertragen: Er starb am 20. Dezember 1820. Der Poltergeist verkündete seinen Triumph, denn Bells Tod habe er verursacht.
Selbstentzündungen
Selbstentzündungen werden oft Poltergeistern zugeschrieben. 1959 floh eine Familie aus Alabama aus ihrem Haus, nachdem innerhalb weniger Tage 22 Brände darin ausgebrochen waren. Sie fanden schnell heraus, dass das nicht an dem Baumaterial des Hauses lag, denn das Phänomen begleitete sie weiter. Die Polizei untersuchte den Fall. Als sie gerade die Familie befragte, gab es einen weiteren Vorfall: Ein Quillt, der vor dem Haus hing, fing Feuer. Ein Polizist versuchte später erfolglos, diesen anzuzünden. Eine Familie aus dem englischen Sheffield erlebte zwar nur einen Brand, der sie aber leicht das Leben hätte kosten können. Dass dem nicht so war, schrieben die Newmans dem Eingreifen eines Poltergeistes zu. Die Familie hatte über ein Jahr lang komische Geräusche gehört, 1982 wachte Derek Newman mitten in der Nacht auf, weil er ein Geräusch hörte, das ihm vorkam, als "würde jemand im Wohnzimmer herumhämmern". Er öffnete die Tür des Schlafzimmers und stellte fest, dass das ganze Haus voller Rauch war. Newman weckte seine Familie und rief die Feuerwehr. Eine Katastrophe konnte gerade noch abgewendet werden. Derek Newman glaubt fest, dass er und seine Familie ihr Leben dem lauten Hämmern des Poltergeists verdanken. Wie das Feuer überhaupt ausbrach, konnte nie geklärt werden.
Heiße Steine
Bombardierungen mit Geschossen, vor allem mit Steinen oder Felsbrocken, werden gemeinhin auch mit Poltergeistern in Verbindung gebracht. 1962 fielen Steine auf einen Bungalow im kalifornischen Big Bear City. Wie so häufig waren die Steine warm. Ungewöhnlich war, dass sie nicht auf das Dach herunterprasselten, wie man eigentlich erwarten konnte, sondern sanft aus dem Himmel schwebten.
1960 erlebte eine Gruppe von Menschen, die ein paar Kilometer von Brasilia entfernt am Straßenstand standen, wie es Steine aus heiterem Himmel regnete. Sie meldeten den Vorfall der Polizei und überredeten einen Beamten, mit ihnen an die Stelle zu gehen, wo sich der Vorfall ereignet hatte. Wie auf Befehl setzte der Steinregen wieder ein.
Jahrelang war eine Straße in einem Vorort von Birmingham, England, regelrechten Stein- und Felsbrockenbombardements ausgesetzt, dabei wurden Häuser ziemlich schwer beschädigt. Die Polizei führte schließlich einen verdeckten Langzeiteinsatz durch, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Chief Inspector Turley und seine erfahrenen Mitarbeiter beobachteten die Thornton Road mit den besten Überwachungsgeräten. Ein Jahr und 3500 Arbeitsstunden später hatten die Bombardierungen immer noch nicht aufgehört, und die Polizei war der Lösung des Rätsels keinen Schritt näher gekommen. Kriminalisten waren dabei auch keine große Hilfe. Die Steine wurden untersucht, man fand weder Fingerabdrücke noch Faserspuren auf ihnen, noch nicht einmal Reste von Erde - als ob die Steine gewaschen worden wären.
Stromschläge und Explosionen
Einen erfolgreicheren Einsatz gab es 1966 in Rosenheim. Ein Untersuchungsteam wurde in eine Rechtsanwaltskanzlei gerufen, nachdem auch Ingenieure die Ursache einiger seltsamer elektrischer Störungen nicht finden konnten. Man verdächtigte zunächst alle Angestellten, dann fand das Team unter Leitung von Professor Hans Bender heraus, dass die l9jährige Annemarie Schneider das Epizentrum dieser unheimlichen Umtriebe war. Die Störungen setzten jeden Tag genau um 7.30 Uhr ein, wenn Annemarie Schneider ihre Arbeit antrat. Das Team beobachtete auch, wie Lampen hin und her schwangen, wenn sie vorüberging. Kurz vor Weihnachten erreichten die Umtriebe ihren Höhepunkt. Zusätzlich zu den anhaltenden Störungen in der Stromversorgung, die inzwischen alarmierende Ausmaße angenommen hatten, platzen Glühbirnen, fielen Bilder von der Wand und schossen Schubladen aus den Schreibtischen. Annemarie Schneider wurde immer nervöser und aufgeregter. Über Weihnachten und Neujahr hatte sich das Problem gelegt, als Annemarie Schneider aber am 9. Januar 1967 ihre Arbeit wieder aufnahm, tauchten die Störungen wieder auf. Angestellte bekamen Stromschläge, Verblüffenderweise war sogar ein schwerer Eichenschrank verschoben worden. Irgendwann konnten Annemarie Schneiders Arbeitgeber das andauernde Chaos nicht mehr verantworten. Sie wurde entlassen - bald darauf normalisierte sich der Betrieb in der Kanzlei. Die merkwürdigen Auswirkungen, die Annemarie auf ihre Umgebung hatte, begleiteten sie jedoch leider auch an ihre späteren Arbeitsstellen, die sie nacheinander wieder verlassen musste. Die Untersuchungskommissionen bestätigten jedoch, dass Annemarie Schneider weder willentlich noch in böswilliger Absicht handelte.
Die Giles-Schwestern
Einer der ältesten bekannten Poltergeistfälle ereignete sich Mitte des 18. Jahrhunderts im englischen Bristol. Im Mittelpunkt dieser unwillkommenen Aktivitäten stand die Familie Giles. Sie hörte zuerst nur komische Geräusche, dann aber eskalierten die Umtriebe, und ihr Haus wurde völlig auf den Kopf gestellt.
Die Töchter Molly und Dobby wurden beide wiederholt von dem Poltergeist angegriffen, was auch von Henry Durbin beobachtet wurde, einem der ersten Poltergeist-Ermittler, der 1792 eine umfassende Studie über den Fall Giles erstellte. Durbin war auch zugegen, als die achtjährige Dobby behauptete, eine Hand habe sich ihrer Schwester um den Hals gelegt, und berichtete: "Das Fleisch war auf der einen Seite ihres Halses weiß, als würden sich Finger abzeichnen. Ich sah aber nichts derartiges. Ihr Gesicht wurde gleich darauf rot und blau, als würde sie gewürgt. Bei seiner Untersuchung machte Durbin ein außergewöhnliches Experiment mit der älteren Schwester Molly. Er markierte Nadeln und steckte sie nacheinander in ein Nadelkissen. Fast gleichzeitig schrie Molly vor Schmerz auf: "Genau die gleiche Nadel, die ich gekennzeichnet hatte, wurde kaum eine Minute, nachdem ich die Nadel ins Nadelkissen gesteckt hatte, merkwürdig gekrümmt durch den Kragen ihrer Bluse hindurch in ihre Haut gestochen.
Verbrüht und gewürgt
Zwei Fälle jüngeren Datums zeigen einen ganz ähnlichen Grad an Böswilligkeit. Im Juli 1972 wurde eine brasilianische Familie aus der Nähe von Sao Paulo Opfer von Poltergeistumtrieben. Zunächst hörte sie nur komische Klopfgeräusche, bald aber flogen ihre Möbel durch den Raum. Der Poltergeist wurde zunehmend aggressiver. Ein Wassertank aus Beton, für den man drei Männer brauchte, um ihn anzuheben, wurde in den Hinterhof geschleudert, die Mutter wurde von einem Ziegelstein am Kopf getroffen, eine Tochter wurde mit kochendem Wasser aus einem Kessel verbrüht, der ihr "aus der Hand gerissen" wurde.
Der zweite Fall betraf eine Familie aus Südnorwegen. Geringfügige Störungen eskalierten in idealtypischer Weise und endeten in gewalttätigen Angriffen. Erst war ein Knallen zu hören, als würde von außen gegen die Mauern gehämmert, aber es war niemand zu sehen. Dann machte sich der Poltergeist im Haus zu schaffen. So öffneten und schlossen sich die Reißverschlüsse der Sofakissen beispielsweise von selbst.
Eines Tages stellte Sophie fest, dass sie die Tür zum Kinderzimmer nicht mehr öffnen konnte, obwohl diese nicht verschlossen war. Die Kinder schrieen, als sie verzweifelt versuchte, die Tür aufzustoßen. Während sie sich gegen die Tür stemmte, stieß sie eine Tirade von Drohungen gegen den Poltergeist aus, plötzlich gab die Tür nach, und die verstörte Mutter fiel fast ins Zimmer. Da spürte sie, wie zwei Hände ihren Hals packten, als wollten sie sie erwürgen. Die Familie konnte entkommen und floh ins Haus von Sophies geschiedenem Mann, der sich sofort erkundigte, was mit ihrem Hals geschehen sei. Im Spiegel sah Sophie rote Abdrücke auf ihrem Hals.
Geister in Aktion
1967 rief der Direktor eines Großhandelsgeschäfts in Miami die Polizei und meldete, dass ein Geist seine Waren beschädigen würde. Die Polizisten sahen mit eigenen Augen, wie die Waren auf rätselhafte Weise aus den Regalen fielen. Man zog die sensitiven Spezialisten W. G. Roll und J. Gaither Pratt hinzu, die feststellten, dass der Bezugspunkt des Phänomens ein 19jähriger unzufriedener Angestellter war. Dieser gab zwar zu, sich zu freuen, wenn Lagerbestände beschädigt wurden, wies aber alle Verantwortung für die Vorfälle von sich. Das Problem löste sich, als der junge Mann noch im selben Monat verhaftet wurde, weil er Geld aus der Kasse gestohlen hatte. Skeptikern mag das gleichzeitige Verschwinden von Poltergeist und Angestelltem schlüssig erscheinen. Es gibt aber auch eine andere Hypothese, die sich mit den Fakten deckt: Energiestau, Frustration und Stress können Poltergeisterscheinungen auslösen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, so kann die Entfernung der Spannungsquelle, im konkreten Fall also des Angestellten, das Problem auch lösen.
Einmal dahingestellt, ob man diesen Vorschlag nun überzeugend findet oder nicht, so gibt es allerdings kaum Querverbindungen hiervon zum Fall zweier Verwandter, die 1987 im walisischen Cardiff eine Autowerkstatt eröffneten. Die miteinander verschwägerten Mechaniker mussten sich weder mit einem griesgrämigen Angestellten noch mit angestautem Stress auseinandersetzen. Doch kaum, dass die zwei Männer ihre Werkstatt eröffnet hatten, trat der Poltergeist in Aktion. Steine und Münzen flogen durch die Luft, Werkzeuge verschwanden und tauchten an den komischsten Stellen wieder auf, und als einer der zwei die bizarren Vorfälle aufschreiben wollte, landeten plötzlich ein Stift und ein Notizblock neben ihm.
Die Männer nannten die unsichtbare Ursache dieser Vorgänge "Pete". Pete reagierte auf Bitten. Nicht nur Stift und Notizblock erschienen auf Verlangen, auch Münzen tauchten plötzlich auf, nachdem die Männer im Scherz um Geld gebeten hatten. Sie fanden auch heraus, dass Steine, die sie in eine bestimmte Ecke des Raumes warfen, sofort wieder zurückgeworfen wurden.
Eines Abends wurde dem Poltergeist die Aufgabe gestellt, einen Vergaserschwimmer zu bewegen, der auf einem Gasfeuer lag. Später erschien der fragliche Gegenstand an der Kasse einer Tankstelle. Vergaserschwimmer tauchten danach in den Häusern beider Männer auf, prallten an Wänden ab und trieben an den Zimmerdecken.
Die Poltergeistern zugeschriebenen Phänomene stellen eine recht bunte Mischung dar", bemerkte einmal Alan Gauld, PSI-Forscher und Dozent für Psychologie. "Zu den beiden am häufigsten auftretenden Erscheinungen dürften hallende Geräusche - darunter Klopfen, Pochen, Hämmern, Dröhnen, Knallen - sowie sich wie von unsichtbarer Hand bewegende - kippende, rückende, gleitende, schwebende und fliegende - Gegenstände gehören." Nach dem Parapsychologen William G. Roll treten Poltergeist-Phänomene häufig bei Tage auf, wohingegen sich herkömmliche Spukerscheinungen meist zu nächtlicher Stunde zeigen. Ferner sind Poltergeister gewöhnlich an eine Person gebunden und nicht notwendigerweise an einen bestimmten Ort, wie es beim Spuk der Fall ist. Aber selbst im Rahmen dieser sehr grundlegenden Charakterisierung gibt es Ausnahmen. Mit Gewissheit kann lediglich festgestellt werden, dass Poltergeist-Phänomene plötzlich und ohne jede Vorwarnung auftreten und Tage oder Jahre andauern können. Typisch ist auch, dass sie ebenso abrupt und geheimnisvoll enden, wie sie begonnen haben.
Es besteht jedoch große Uneinigkeit darüber, was ein Poltergeist ist und welche Kräfte für die Erscheinungen verantwortlich sind. Schon an dem Begriff Poltergeist entzündet sich die Kontroverse. Der Parapsychologe William Roll hält ihn für irreführend, da er einen Agenten vermuten lässt, der unabhängig von einem Lebewesen existiert". Nach Rolls Ansicht sind Poltergeister aber keine lärmenden Gespenster, sondern vielmehr starke "personenzentrierte" Phänomene, die dem Geist oder der Psyche eines lebenden, menschlichen Agenten entspringen. Oder anders ausgedrückt: Das, was das Werk eines ruhelosen Gespenstes zu sein scheint, lässt sich vielleicht tatsächlich mit der unkontrollierten psychokinetischen Energie eines Lebenden erklären, die von Roll und seinem Kollegen Gaither Pratt "wiederkehrende spontane Psychokinese" genannt wird.
Die meisten Fälle, in denen von Poltergeistern berichtet wurde, lassen sich wahrscheinlich auf Betrug, Halluzinationen oder rein physikalische Ursachen zurückführen. Für Phänomene aber, auf die diese einfacheren Erklärungen nicht zutreffen, ist die wiederkehrende spontane Psychokinese die unter heutigen Parapsychologen am verbreitetsten anerkannte Theorie. Diese Theorien durch Fakten zu belegen oder zu widerlegen ist fast unmöglich, da Poltergeist Erscheinungen im Vergleich zu anderen Spukphänomenen sehr selten auftreten. Roll stellt fest, dass den Forschern in einem Jahr normalerweise nur wenige Fälle bekannt werden. Zudem werden PSI-Forscher nur selten selbst Zeugen dieser spontan auftretenden Vorfälle. Daher müssen die Wissenschaftler im allgemeinen mit Informationen aus zweiter Hand von Beobachtern vorlieb nehmen, die bei den Ereignissen zufällig zugegen waren.
Mit der Gründung der "Society for Psychical Research" im Jahre 1882 in London begannen sich einige der hervorragendsten Denker der Viktorianischen Zeit diesem Problem zu widmen, was zu einer Vielzahl von Theorien und Meinungen und noch mehr kontroversen Diskussionen führte.
Frank Podmore, Mitverfasser des von der Gesellschaft veröffentlichten "Census of Hallucinations", nährte den Disput, als er 1896 einen Artikel publizierte, in dem er behauptete, dass Poltergeister schlichtweg nicht existierten. Nachdem er elf willkürlich aus den SPR-Akten ausgewählte Poltergeist-Phänomene untersucht hatte, stellte Podmore die Theorie vom ungezogenen kleinen Mädchen ("naughty little girl") auf und behauptete, dass sich fast alle Poltergeist Phänomene auf Betrug zurückführen ließen und jene Mädchen und Knaben, die so häufig Opfer von Poltergeistern zu sein schienen, tatsächlich deren Drahtzieher waren. Podmores Behauptung blieb nicht unwidersprochen. Zu ihren Gegnern zählte der Volkskundler Andrew Lang, der auf die Geschehnisse in Tidworth und Epworth verwies und feststellte: "Betrug und Halluzinationen sind nicht geeignet um all diese Phänomene zu erklären."
Die vielleicht interessanteste Theorie entwickelte PSI-Forscher Hereward Carrington, der als einer der ersten nach einer biologischen Lösung des Rätsels suchte. 1951 schrieb Carrington, dass möglicherweise das Einsetzen der Pubertät bei einem Jugendlichen gemeinsam mit anderen, unbekannten Faktoren Ursache für Poltergeist-Phänomene war. In der Pubertät, so Carrington: "scheint eine Energie vom Körper auszustrahlen... es hat nahezu den Anschein, als würden die Energien, statt ihren normalen Lauf zu nehmen
... diesen merkwürdigen Weg der Externalisation suchen". Carringtons Ideen sollten nachhaltigen Einfluss auf J. Gaither Pratt und William G. Roll ausüben. 1958 untersuchten die beiden Parapsychologen einen berühmten Fall in Seaford auf Long Island, bei dem zahllose Gegenstände durch die Luft flogen und zu Bruch gingen, und in dessen Mittelpunkt offenbar ein zwölfjähriger Junge stand. Dieser Fall veranlasste die beiden Forscher zu einer gründlichen Neubewertung der Poltergeist-Erscheinungen. Wenn es sich bei Psychokinese um die Fähigkeit des Geistes handelte, Gegenstände zu bewegen, so argumentierten sie, waren dann Poltergeist-Phänomene nicht einfach sich wiederholende, unkontrollierte Ausbrüche von Psychokinese? Falls dies zutraf, so war das Wort Poltergeist an sich schon irreführend, da es ein unabhängiges, intelligentes Phantomwesen implizierte. Zur Beschreibung des Prozesses, in dem Menschen unbewusst unberechenbare geistige Kräfte in Gang setzen, schlugen Pratt und Roll jetzt als präziseren Begriff wiederkehrende spontane Psychokinese vor. Wenn die Theorie von Pratt und Roll richtig ist, dann können Poltergeister nicht unabhängig von Menschen existieren. Oder mit anderen Worten: Bei Poltergeistern handelt es sich nicht um Geister, Gespenster oder
Phantome irgendeiner Art, sondern einfach um mentale Projektionen einer zerstörerischen Persönlichkeit.
Aber auch wenn Roll behauptet, es herrsche heute allgemeiner Konsens darüber, dass Poltergeist-Phänomene auf unbewusste Psychokinese zurückzuführen sind, teilt nicht jeder in der PSI-Forschung diese Auffassung.
"Ich persönlich bin mit dieser Innovation nicht glücklich", sagte Alan Gauld in den späten 70er Jahren: Wir wissen über Psychokinese, wie sie in gewissen Laborversuchen erforscht wird, nicht genug, um sagen zu können, ob irgendeine Verbindung zu Poltergeist-Phänomenen besteht. Und wir dürfen
nicht glauben, dass wir der Erklärung des Phänomens nähergekommen sind, nur weil wir ihm einen wissenschaftlich klingenden Namen wie wiederkehrende spontane Psychokinese gegeben haben." Ein Jahrzehnt später lehnte Gauld die Theorie noch nachdrücklicher ab. "Psychokinese ist nur ein Ausdruck für das eigene Unwissen", sagte er und fügte hinzu, er gäbe dem einfachen Begriff, "Poltergeist-Erscheinung" den Vorzug, weil wir rissen, was er bedeutet".
Aber was ist nun ein Poltergeist wirklich? Einige Fälle lassen sich wohl mit Schwindel erklären, hinter anderen scheinen sich intelligente Geistwesen, ähnlich Gespenstern, zu verbergen. Wieder andere Beispiele stützen die Theorie von der wiederkehrenden spontanen Psychokinese, nach der die Erscheinungen nur in Verbindung mit lebenden, menschlichen Agenten auftreten. In einem Artikel stellte Ian Stevenson, Professor für Psychiatrie an der University of Virginia, einmal die schlichte Frage: "Sind Poltergeister lebendig oder tot?" Seine Antwort darauf ist typisch für die Auseinandersetzungen und die Unsicherheit, die Poltergeist-Phänomene vermutlich noch lange umgeben werden: "Weder das eine noch das andere allein", schrieb Stevenson. "Einige Poltergeister leben, und andere sind tot."
Phantomanhalter
Phantomanhalter sind mittlerweile ein so häufig anzutreffendes Phänomen, dass es ein eigener Forschungsgegenstand geworden ist. Unzählige Situationen sind vorstellbar, in denen Geister Menschen beschützen - oder auch bedrohen -, über Autounfälle gibt es aber die meisten Berichte bei denen Phantomanhalter eine maßgebende Rolle spielten.
Eine sehr berühmte Geistererscheinung im Straßenverkehr ist eine junge Frau in der Gegend von Blue Bell Hill in der englischen Grafschaft Kent. Im November 1992 schilderte ein gewisser Mr. Sharpe, wie plötzlich ein Mädchen auftauchte und vor seinen Wagen lief. Beim Aufprall schaute sie ihm in die Augen und Mr. Sharpe war sicher, die Frau überfahren zu haben. Überzeugt, dass die Frau tot sei, hielt Sharpe an, um nach der Verunglückten zu schauen, aber sie war spurlos verschwunden. Schließlich fuhr er zum nächsten Polizeirevier, um den Unfall zu melden. Polizisten fuhren zur Unfallstelle und suchten die Umgebung nach der Verunglückten ab, konnten aber auch keine Leiche finden. Sie konnten Mr. Sharpe nur "beruhigen", dass er einen Geist gesehen hatte.
Ein ähnlicher Phantomunfall hatte sich 20 Jahre zuvor auf demselben Streckenabschnitt ereignet. Mr. Goodenough fand aber wirklich die Leiche der Person, die er überfahren hatte. Er schleppte die Leiche an den Straßenrand und legte eine Decke darüber, bevor er zur Polizei ging. Als er mit den Polizisten zur Unfallstelle zurückkehrte, war keine Leiche mehr unter der Decke, und es gab weder Blut- noch sonstige Spuren.
Der Phantomsozius im Oktober 1972 nahm ein Motorradfahrer südlich des Blackwell Tunnel, einer Unterführung der Themse, einen Anhalter mit. Vom Seitenwagen aus rief der Anhalter dem Fahrer seine Adresse zu. Als sie aus dem Tunnel kamen, drehte sich der Fahrer zum Beifahrer, um die Unterhaltung fortzusetzen - sein Sozius war aber verschwunden. Aus Angst, der Anhalter könne heruntergefallen sein, fuhr der Motorradfahrer den Tunnel noch einmal in der entgegengesetzten Richtung ab, fand aber keine Spur von dem Mann. Am nächsten Tag fuhr er zu der Adresse, die der Mann ihm gegeben hatte; dort erfuhr er, dass der Mann, auf den seine Beschreibung passte, schon einige Jahre tot war.
In vielen Fällen handelt es sich bei Phantomanhaltern um Tote. 1978 nahm ein Motorradfahrer nahe der südafrikanischen Stadt Uniondale ein Mädchen mit, das während der Fahrt verschwand. Er weiß noch, an welcher Stelle sie verschwand, denn die Gewichtsverlagerung brachte das Motorrad leicht ins Schlingern. Die Anhalterin konnte später als ein Mädchen identifiziert werden, das zehn Jahre zuvor verunglückt war.
Wiederkehrende Anhalter
In den achtziger Jahren war ein Engländer nach Ipswich zur Arbeit unterwegs und musste an einer Ampel anhalten. Als sie grün zeigte, und er anfahren wollte, hörte der Mann ein Flüstern hinter sich. Er schaute in den
Rückspiegel und sah einen Mann in der Uniform der Royal Air Force auf dem Rücksitz. Er fragte ihn, was er da tue, doch der Mann in Uniform reagierte nicht. Der Fahrer war völlig verstört, aus Angst, sich lächerlich zu machen, erzählte er aber seinen Kollegen nichts von seinem Erlebnis. Bevor er am Abend wieder nach Hause fuhr, durchsuchte er seinen Wagen - nichts. Doch kurz nachdem er losgefahren war, hörte er erneut ein Flüstern - der Pilot war wieder da. An der Ampel, an der er am Morgen das Flüstern zum erstenmal gehört hatte, verschwand der mysteriöse Fahrgast.
1958 nahm der Lastwagenfahrer Harry Unsworth auf der A38 im englischen Somerset um drei Uhr morgens einen Mann mit. Der Mann erzählte dem Fahrer Geschichten über Unfälle, die sich auf jenem Streckenabschnitt ereignet hatten. In den folgenden Wochen nahm Unsworth den Mann noch ein paar Mal mit. Das war an sich schon ungewöhnlich, aber Unsworth wurde erst stutzig, als er den Mann zweimal am selben Tag traf. Unsworth hatte ihn an einer bestimmten Stelle aussteigen lassen, sah den Mann aber einige Kilometer weiter wieder. Unsworth konnte sich nicht erklären, wie das möglich sein konnte. Voller Angst gab er Gas und ließ den Mann am Straßenrand stehen.
Verhexte Gegenstände
Im Jahr 1972 fand der elfjährige Colin Robson im englischen Hexham zwei kleine, grob behauene Steine, die wie Köpfe aussahen, und nahm sie mit nach Hause. Daraufhin wurde die Familie von einer Reihe erschreckender Ereignisse heimgesucht, u. a. regnete es Glasscherben auf das Bett von Colins Schwester, und werwolfähnliche Gestalten wurden von zwei Familienmitgliedern und den Nachbarn am Haus gesehen. Die Robsons mussten schließlich umziehen, die Köpfe wurden ins Museum gebracht.
Anne Ross, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, nahm die Köpfe zur Untersuchung mit nach Hause, doch die unheimlichen Gestalten, die die Robsons verfolgt hatten, gingen mit. Sowohl Anne Ross als auch ihre Tochter sahen beide einen Mann, der einem Werwolf ähnelte, in ihrem Haus. Eine Erklärung der unheimlichen Kräfte, die von den Köpfen auszugehen schienen, bezieht sich auf das Material. Sie bestanden überwiegend aus Quarz. Die Verwunderung wuchs allerdings noch, als Desmond Craigie, ein Mann aus dem Ort, behauptete, die Steine 1956 für seine Tochter angefertigt zu haben. Bis dahin hatte man angenommen, dass die Köpfe keltischen Ursprungs, also ungefähr 2000 Jahre alt, wären. Niemand glaubte Craigie, bis er identische Kopien anfertigte. Ob die Köpfe nun alt sind oder nicht - offensichtlich waren sie der Auslöser für außergewöhnliche Ereignisse im Leben ihrer Besitzer.
1982 brachte eine Amerikanerin ein kleines Cottagemodell aus Ton als Reiseandenken aus England mit. Daraufhin sah sie unheimliche Gestalten um ihren Bungalow in Las Vegas herumstreichen. Davon überzeugt, dass das Souvenir diese schrecklichen Erscheinungen hervorrief, schenkte sie es ihrer Tochter Billie. Auch diese machte genau die gleichen Erfahrungen. Merkwürdigerweise hörte das alles auf, als der Gegenstand nicht mehr als Behältnis für allen möglichen Krimskrams benutzt wurde.
Spontane Selbstentzündung
Selbstentzündung
Am5. Dezember 1966, an einem bitterkalten Morgen, verließ Don E. Gosnell sein Haus in Coudersport, der Kreisstadt von Pennsylvania, um wie üblich für die Gaswerke Zähler abzulesen. Sein erster Besuch galt dem bekannten und als Familienarzt beliebten Dr. John Irving Bentley, der sich jetzt mit 92 Jahren im Ruhestand befand. Obwohl der Arzt stark gehbehindert war, konnte er sich mit Hilfe einer Krücke noch innerhalb des Hauses bewegen und sich selbst versorgen. Die Eingangstür von North Main Street Nr. 403 war zu, aber nicht verschlossen. Don Gosnell ging hinein und rief einen Gruß. Etwas verwundert, dass er keine Antwort erhielt, ging er zum Zähler in den Keller. Beim Betreten des Hauses war ihm ein komischer Geruch aufgefallen, der nun stärker wurde. "Es roch etwas süßlich, so, wie wenn man zum erstenmal eine Ölheizung in Betrieb nimmt". Scheinbar stammte der Geruch von dem hellblauen Rauch, der in der Luft hing. Auf dem Boden lag etwa ein Eimer voll feiner dunkler Asche. Gosnell verstreute sie etwas mit seinem Fuß. Der darrunterliegende Fußboden war nicht angesengt. Hätte er nach der Decke gesehen, so wäre ihm das durchgebrannte, etwa 0,5 mal 1,0 Meter große Loch aufgefallen. Er las den Zähler und ging dann nach oben, um nach dem Doktor zu sehen, fand ihn jedoch nicht. Der Rauch war hier etwas stärker. Don Gosnell ging ins Badezimmer. Was er sah, ließ ihn erbleichen. Quer über dem Loch im Boden lag des Doktors Krücke. Daneben befanden sich die letzten Überreste von Dr. Bentley. Der untere Teil des rechten Beines war etwas angebrannt, aber sonst noch intakt. Don Gosnell versuchte seine Übelkeit zu unterdrücken und lief aus dem Haus direkt in die Büros der Gaswerke. "Bleich wie eine Leiche", beschrieben ihn später seine Kollegen. Völlig außer Atem, konnte er nur die Worte "Dr. Bentley verbrannt" herauspressen. Er war ein seltener Zeuge eines außergewöhnlichen und abscheulichen Phänomens geworden. Spontane Menschenverbrennung, während der ein Mensch in ein paar Minuten zu einem Haufen Asche wird. Es handelt sich um ein seltenes und unvorhersehbares Ereignis (obwohl man in letzter Zeit behauptet, dass solche Ereignisse zur gleichen Zeit wie magnetische Störungen auftreten). Kein Fall gleicht dem anderen, doch ein Sachverständiger erklärte, dass gewisse Eigenarten bei allen Fällen übereinstimmten: Die Geschwindigkeit und Intensität des Verbrennungsprozesses, oft mit öligen Rauchschwaden verbunden; ein Brennstoff, der sich nicht mit Wasser löschen lässt; eine gezielte Verbrennung, die Teile des Körpers nicht berührt und manchmal sogar die Kleider nicht versengt.
Vernichtende Hitze
Im Vergleich zu den großen Katastrophen, Massenvernichtungen und zusammenstoßenden Kontinenten liegt hier eine rein persönliche Katastrophe vor. Medizinisch wird sie kaum besprochen, denn ihre Widersprüche machen sie theoretisch unmöglich. Der Kern des Widerspruchs liegt in der Tatsache, dass uns keine Möglichkeit bekannt ist, nach der menschliches Gewebe beim Verbrennen ausreichende Hitze erzeugt, um zur fast totalen Zerstörung zu führen, würden sie sich nicht auf den Körper allein beschränken und leicht brennbare Stoffe unberührt lassen. Wenn überhaupt, dann wird das Thema "übernatürliche Verbrennung" diskutiert (spontane Entzündung ist auch theoretisch unmöglich), und man ist sich unter Vorbehalt einig, dass es im Laufe der Jahrhunderte davon einige Fälle gab.
1961 schrieb Dr. Gavin Thurston, ein Londoner Leichenbeschauer, im "Medico-Legal Journal": "Es gibt unwiderrufliche Fälle, in denen ein Körper in sich selbst verbrannt ist und brennbare Gegenstände in unmittelbarer Nähe unversehrt blieben". Das Rätsel bleibt ungelöst und ist ein Beispiel dafür, wie wenig wir unsere vergängliche Umwelt verstehen. Der Fall von Dr. John Bentley wurde besonders genau analysiert, jedoch blieben für den zuständigen Leichenbeschauer, einige Fragen offen. Nach der rationalen Erklärung hatte der alte Herr, ein Pfeifenraucher, seinen Bademantel versehentlich angesteckt und war dann ins Badezimmer getorkelt.
Dort zog er seinen Bademantel aus und warf ihn auf den Boden. - Warum blieb dann der Bademantel relativ unbeschädigt (obwohl er viele alte Brennstellen aufwies, jedoch nie verbrannt war)? Wie konnte glimmender Stoff genügend Hitze erzeugen, um einen menschlichen Körper bis auf die Asche zu verbrennen? Wo kam in einem geschlossenen Haus der nötige Sauerstoff für ein solches Feuer her? Warum roch Don Gosnell kein verbranntes Fleisch, sondern nur den "etwas süßlichen" Rauch? Warum zeigte die Farbe auf der Außenseite des Bades keine Brandblasen, obwohl sie etwas verrußt war?
Verfall
Am wichtigsten: Warum blieb von dem Körper so wenig übrig? John Dec bestätigte, dass er nur den unteren Teil eines Beines und ein Knie fand. Andere erinnern sich an einen unkenntlichen Schädel. Das könnte die ovale Masse unter der Krücke im Bild sein. In seiner Praxis als Leichenbeschauer hatte John Dec einen Autounfall untersucht, bei dem die Hitze des Feuers so intensiv war, dass niemand die drei Opfer erreichen konnte. Die Insassen waren nicht mehr zu erkennen. Trotz diesem Holocaust waren noch Knochenteile vorhanden - Rippen, Glieder, Schädel, Zähne. John Dec stand vor einem Rätsel und schrieb auf dem Totenschein von Dr. Bentley "Tod vorerst durch Erstickung und Verbrennung von 90 Prozent des Körpers". Später sagte er dem Schriftsteller Larry E. Arnold, dass 98 oder 99 Prozent genauer gewesen wären und bemerkte dazu: "Die ganze Angelegenheit war das Merkwürdigste, was mir je begegnet ist."
Die Wirkung von Hitze auf den menschlichen Körper
Oft wird behauptet, das „charakteristische Bild“ vermeintlicher menschlicher Selbstentzündung entstehe erst bei örtlichen Temperaturen von 1500° C. Auch dies entspricht nicht den Tatsachen. Burkhard Madea, ein deutscher Rechtsmediziner, sammelte einen großen Teil der dazu verfügbaren Informationen.
Seiner Beobachtung nach können Kindesleichen bei einer Temperatur von 500° C binnen zwei Stunden (bis auf kleine kalzinierte Knochenstücke) vollständig zerstört werden, während die Leichen von Erwachsenen bei 800–1000° C binnen einer Stunde verbrennen, wobei weniger als ein Kilogramm einer krümeligen Substanz zurückbleibt (andere Quellen sprechen von 2,25 kg). Richards (1977) berichtet seine Beobachtungen bei der Verbrennung von Erwachsenen bei ca. 680° C: Nach zehn Minuten zeigen die Arme starke Verkohlung, die Beine folgen nach 14 Minuten, und nach 15 Minuten sind Schädel und Oberarmknochen zu sehen. Es ist bekannt, dass der Verbrennungsprozess durch das Unterhautfettgewebe gefördert wird (Gresham 1977; Evans 1963). Die durchschnittliche Menge des Körperfettes beträgt bei Erwachsenen etwa 15,4 kg. Brennende Körper erreichen eine Temperatur von etwa 500–600° C (dunkle Rotglut), insbesondere, wenn das Opfer leicht entflammbare Kleidung trägt oder wenn brennbare Flüssigkeiten über die Leiche geschüttet werden, um einen Unfalltod vorzutäuschen, was häufiger vorkommt. Alkohol im Blut wird häufig für eine schnelle und starke Verbrennung verantwortlich gemacht. Hier liegt ein Missverständnis vor. Die Alkoholkonzentration im Körper ist viel zu gering. Weder brennt in Wasser verdünnter Alkohol, noch neigt er zu spontanen Explosionen. Entzündung und Verbrennung werden erst durch die Anwesenheit von gasförmigem Sauerstoff ermöglicht. So kann auch Benzin bei Raumtemperatur mit Hilfe einer gewöhnlichen Flamme nur zum Explodieren gebracht werden, indem man eine kleine Menge in einem geschlossenen Behälter verdampfen lässt und das Gas entzündet. Innerhalb des menschlichen Körpers ist eine Explosion unmöglich, und noch nicht einmal eine brennbare Flüssigkeit kann dort schnelle Verbrennung auslösen. Wie der Chemiker Justus von Liebig bereits 1850 vorführte, verbrennt Gewebe, das mit verdünntem Alkohol getränkt wurde, auch dann nicht zu Asche, wenn eine Flamme von außen darauf einwirkt. In der forensischen Praxis ist kein Fall bekannt, in dem die inneren Organe einer Brandleiche stärker in Mitleidenschaft gezogen wurden als äußere Körperregionen. Diese praktische Beobachtung ist ein weiterer Beweis, dass die Entzündung nie vom Inneren des menschlichen Körpers ausgeht.
Verbrennung
Diese fast totale Auflösung des Körpers in Asche bleibt ein ungelöstes Problem. Bei einem früheren Fall wurden 1951 in St. Petersburg in Florida die Überreste von Mrs. Mary Reeser von einem Nachbarn gefunden. Sie starb in einem Sessel, der zusammen mit einer Stehlampe auch verbrannte. In einem Kreis mit einem Durchmesser von nicht mehr als einem Meter blieben nur noch ein paar Stahlfedern und der Metallrahmen der Lampe übrig. Mary Reeser hatte ein Körpergewicht von 80 Kilo und ihre Asche wog 4 Kilo. Wie auch bei Dr. Bentley blieb ein Fuß in einem Satinpantoffel übrig. Ein Stück des Rückgrades war noch zu erkennen. Der Schädel war zur Größe einer Orange eingeschrumpft.
Diese letzte Tatsache interessierte besonders den international bekannten Gerichtsmediziner Dr. Wilton M. Krogman, Professor für Anthropologie an der Universität von Pennsylvania.
Im Laufe jahrelanger Beobachtungen in Krematorien hatte er festgestellt, dass Schädel unter der Auswirkung intensiver Hitze entweder schwellen oder zerbrechen. Selbst nach zwölf Stunden in einer Hitze von 3000 Grad verschwinden Knochen nie ganz und gar. Sie zersplittern in kleine, aber doch noch erkennbare Teile. Es handelt sich also bei diesen Verbrennungen um kein normales Feuer. Wenn man die Geschichte spontaner menschlicher Verbrennung verfolgt, wird klar, dass jeder Fall ganz besondere Merkmale aufweist.
Die Unterschiede sind keineswegs gleichbleibend, und es scheint fast so, dass sich das Phänomen bewusst nicht klassifizieren lassen will. Im 17. und 18. Jahrhundert hat man versucht, es mitübermäßigem Alkoholkonsum zu begründen. "Zwei Edelleute", so ist einem Bericht zu entnehmen, "starben nach einem schweren Trinkgelage an Erstickung, nachdem Stichflammen aus ihrem Magen schossen". Bald erkannten jedoch viele Schriftsteller die mysteriöse Verbreitung dieses Rätsels. Zola, Marryat, Melville und de Quincey befassten sich mit diesem Thema. Dickens war an dem Fall der Contessa Cornelia di Bandi im Jahre 1763 besonders interessiert. Sie wurde eines Morgens von ihrer Dienerin entdeckt, als diese die Gardinen öffnete: "Ihre Leiche lag in einem furchtbaren Zustand auf dem Boden. Einen guten Meter vom Bett entfernt befand sich ein Haufen Asche. Ihre Beine blieben unberührt - der halbverbrannte Kopf lag zwischen ihnen. Fast der gesamte Rest des Körpers war zu Asche verbrannt. Der Raum war voller Ruß. Eine kleine, mit Asche bedeckte Öllampe auf dem Boden war leer. Zwei Kerzenständer standen auf einem Tisch; der Talg war verschwunden, die Dochte noch vorhandene. Nachbarn, die gelben Rauch bemerkten, hatten Alarm geschlagen. Die Farbe des Rauches ist ungewöhnlich. Meistens spricht man von einer bläulichen Flamme. So zum Beispiel beim Fall des Pariser Malermeisters, der 1851 aufgrund einer Wette eine brennende Kerze verzehrte: "Kaum hatte er die Kerze in den Mund genommen, stieß er einen leisen Schrei aus, und man sah eine bläuliche Flamme auf seinen Lippen . . . innerhalb einer halben Stunde waren sein Kopf und seine Brust total verkohlt. Das Feuer brannte solange, bis von dem gesamten Körper nur ein Häufchen Asche übrig blieb."
Ebenfalls eine blaue Flamme war charakteristisch für den Fall von James Hamilton, 1835 Mathematikprofessor an der Universität von Nashville. Er war einer der wenigen, die ein spontanes Feuer löschen konnten. Als er an seinein Bein eine 10 Zentimeter lange blaue Stichflamme bemerkte, versuchte er sie zuerst auszuklopfen. Als ihm dies nicht gelang, hielt er die Hand auf die Stelle und die Flamme erstickte langsam.
Einige wenige Menschen überlebten die Spontane Selbstverbrennung
Zu ihnen gehört auch Jack Angel; im November 1974 schlief er ein, und als er vier Tage später wieder aufwachte, war seine rechte Hand verbrannt; auch auf Brust, Beinen und Rücken hatte er Brandmale, fühlte aber erstaunlicherweise keinen Schmerz. Angel verließ sein Wohnmobil; draußen brach er zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Seine Hand, die von innen nach außen verbrannt gewesen sein soll, musste amputiert werden. Sein Bett und sein Wohnmobil waren von dem Brand unberührt geblieben. Einer der engagiertesten Erforscher des Phänomens der Spontanen Selbstverbrennung ist der pensionierte britische Polizist John Heymer. 1995 fand er heraus, dass die intensive Hitze, welche die Spontane Selbstverbrennung verursacht, von einer Gasflamme aus dem Körperinneren kommt. Das ist die einzig plausible Erklärung für die hohen Temperaturen, die in bestimmten Körperteilen erreicht wurden.
Ein entscheidender Hinweis für diese Hypothese stammt aus einem Fall, der sich am 13. September 1967 zutrug. Der Feuerwehrmann hatte den Schauplatz früh genug erreicht, um eine blaue Flamme zu sehen, die noch mit beträchtlicher Stärke aus einem Spalt im Unterleib des Opfers hervorschoss. Offensichtlich verbrannte der Mann bei lebendigem Leib, denn in seinem Todeskampf hatte er sich noch tief in den Holzträger des Treppenschachts verbissen, in den er gefallen war.
Die Gasflammen-Theorie ist zwar die plausibelste Erklärung für Spontane Selbstverbrennungen, wie und warum sie entstehen, bleibt jedoch weiterhin ein Rätsel.
Offizielle Unfälle
Die Anzahl unbestreitbarer Fälle im Laufe des letzten Jahrhunderts ist ungewiss. Ivan Sanderson gründete 1967 in New Jersey die Gesellschaft zur Erforschung des Unerklärten. Er betont, dass seine Liste von etwa zwei Dutzend Fällen höchstwahrscheinlich nur die Spitze eines Eisbergs darstellt. Viele Fälle werden von der Feuerwehr oder den Gerichtsmedizinern einfach als "Unfalltod" bezeichnet. Zu ihnen zählt der Fall von Mrs. Mary Carpenter, die vor den Augen ihrer Familie auf einem Boot auf den Norfolk Broads im Sommer 1938 plötzlich in Flammen aufging und zu Asche verbrannte. Ihr Mann und ihre Kinder blieben unversehrt. Charles Fort, ein amerikanischer Schriftsteller, der sein Leben mit der Sammlung und Aufzeichnung des Außergewöhnlichen und Unerklärlichen verbrachte, beschrieb auch verschiedene Beispiele. Darunter befindet sich das von Mrs. Euphemia Johnson, einer 68jährigen Witwe aus dem Londoner Vorort Sydenham. Ihre verbrannten Knochen fand man an einem Sommermorgen des Jahres 1922 in ihren unbeschadeten Kleidern.
Spontane Verbrennung bleibt ein ungewöhnliches Ereignis und wurde bis jetzt nicht ernstlich erforscht. In einem Artikel für "Pursuit", der Zeitschrift der Gesellschaft zur Erforschung des Unerklärten, schreibt der Amerikaner Livingston Gearhart über eine mögliche Verbindung mit magnetischen Schwankungen. Seine Theorie basiert auf den gesammelten Daten der US National Oceanic and Atmospheric Administration in Boulder, Colorado. Dort werden die weltweiten Messwerte von Sternwarten gesammelt und ihr Tagesdurchschnitt errechnet.
Die Skala reicht in Zehntelpunkten von Null (ruhig) bis zu Zwei (Magnetsturm). In sechs Fällen stimmten spontane Verbrennungen mit einer scharfen Verstärkung des Magnetfeldes überein.
Diese Erkenntnis ist vielleicht ein erster Schritt zur Klärung des Phänomens. Schwache Magnetfelder wirken sich nicht immer günstig auf lebende Dinge aus. Die biologischen Auswirkungen von Magnetfeldvariationen auf den Körper bleiben noch unerklärt. Das plötzliche Feuer, welches die spontane menschliche Verbrennung verursacht, könnte durch magnetische Schwankungen ausgelöst worden sein und einem molekularischen chemischen Verfall entsprechen. Die ausströmende Hitze wird während des Verbrennungsprozesses auf engen Raum beschränkt. Hiermit ist jedoch nicht erklärt, warum es ein seltenes Ereignis bleibt, und warum sich das Feuer nicht verbreitet. Viele Schriftsteller ziehen Vergleiche mit dem plötzlichen Erscheinen eines Poltergeistes aus einer anderen Welt. Die unlogischen Einzelheiten vieler Fälle passen schlecht in den Rahmen herkömmlicher Wissenschaft oder der Konzepte von Raum und Zeit.
Vampirismus und Werwölfe
Lykanthropie
Der Glaube an Lykanthropen und Werwölfe könnte auf dem Umstand einer genetischen Störung beruhen, die sowohl bei Männern als auch bei Frauen starke Gesichtsbehaarung hervorruft. Petrus Gonsalvus war ein klassischer Fall für eine solche Erbanlage. Gonsalvus' haarige Erscheinung hatte ihm den Spitznamen "der Wolfsmensch von Bayern" beschert, auch wenn er nie wölfisches Verhalten an den Tag legte. Seine Tochter erbte diese genetische Disposition. Ihr Porträt mit pelzbedecktem Gesicht schenkte Wilhelm, Herzog von Bayern, dem König von Böhmen. Es gab auch schon Fälle von Werwolf Wahn, Menschen, die überzeugt sind, dass sie sich unter bestimmten Bedingungen in Werwölfe verwandeln. Ein US-Soldat hielt sich für einen Werwolf, nachdem er in einem Wald in Deutschland LSD und Strychnin genommen hatte. In seiner durch die bewusstseinserweiternden Drogen hervorgerufener Wahnvorstellung glaubte er, seine Hände und Füße seien behaart. Dies könnte darauf hindeuten, dass einige historische Fälle von Lykanthropie durch das Genus psychedelischer Pflanzen oder Pilze hervorgerufen wurden.
Werwölfe in der Geschichte
Schon in der römischen Literatur spielt der Werwolf eine Rolle. Vergil, Petronius, Ovid und Herodot berichten von Menschen, die sich in Werwölfe verwandelten. In der alten norwegischen und isländischen Kultur glaubte man, dass manche Menschen nicht nur "aus einer Haut" seien. Nach dieser ursprünglich heidnischen Vorstellung konnten Menschen Gestalt und Wesen jeder von ihnen gewählten Kreatur annehmen.
Der Fall Peter Stubbe
Einer der schockierendsten Fälle des Werwolf Phänomens ereignete sich im 16. Jahrhundert in Deutschland. Peter Stubbe wurde einer Reihe grausamer Morde und Gräueltaten überführt. Angeblich soll er einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben, bei dem der Teufel ihm einen Gürtel aus Wolfsleder aushändigte, mit dessen Hilfe er sich in einen blutrünstigen Wolfverwandelte.
25 Jahre lang trieb er in der Gegend um Köln sein Unwesen; er tötete und fraß Rinder und Schafe, sein Name ging aber wegen weit schrecklicherer Verbrechen in die Geschichte ein. Er vergewaltigte, tötete und aß auch Frauen und Mädchen, sogar seine eigene Familie fiel seiner Brutalität zum Opfer; er soll seine Tochter und seine Schwester missbraucht und seinen Sohn misshandelt und getötet und danach sein Gehirn aufgegessen haben. Stubben wurde verhaftet, als er offenbar dabei war, wieder menschliche Gestalt anzunehmen. Er hatte seinen Wolfspelz abgelegt, der aber nie gefunden wurde. Unter Folter gestand er 16 Morde und seinen Pakt mit dem Teufel. Er wurde geköpft und zusammen mit den Leichen seiner Frau und seiner Tochter verbrannt. Sein Haupt wurde als Warnung an andere öffentlich zur Schau gestellt.
Der Fall Jean Grenier
Jean Greniers Fall wird in Sabine Baring-Goulds The Book of Werewulfes von 1865 geschildert:
"Jean Grenier war der Sohn armer Leute aus dem französischen Dorf S. Antoine de Pizon. Vor Gericht erzählte er seine Geschichte: ,Als ich zehn oder elf Jahre war alt, stellte mich mein Nachbar Duthillaire mitten im Wald einem Monsieur de la Forest vor, einem schwarzen Mann, der mich mit seinem Nagel zeichnete und Duthillaire und mir einen Wolfspelz gab. Seitdem laufe ich als Wolf herum. In der Gemeinde S. Antoine griff er ein kleines Mädchen an, das Schafe hütete.
Das Mädchen, das Jean nicht kannte, trug einen schwarzen Kittel. Mit Klauen und Zähnen zerriss er die Kleine und fraß sie auf Jean behauptet, den Wolfspelz übereignet bekommen zu haben und auf Geheiß seines Meisters, den Herrn der Wälder, auf Kinderjagd gegangen zu sein."
Vrykolakas
Der Glaube an "Untote", an Seelen, deren tote Körper sich nicht auflösen und die ihr Grab verlassen können, reicht bis in die griechische Antike zurück. Im Mittelalter wurden diese umherirrenden Seelen in Europa oft "Vrykolakas" genannt, was in den slawischen Sprachen soviel bedeutet wie "Werwolf". Als Vrykolakas wurde normalerweise ein Toter bezeichnet, der als Geächteter oder Selbstmörder nicht in geweihter Erde begraben wurde. Im 16. Jahrhundert wurde der Begriff Vrykolakas in ganz Osteuropa zur Bezeichnung lebender Toter und blutrünstiger Werwölfe benutzt, auch Vampire wurden so genannt. Die Sorge der römischkatholischen Kirche wegen dieses Phänomens war so groß, dass über eine Zeitspanne von 200 Jahren eine Untersuchung durchgeführt wurde. In diesem Zeitraum sammelte man rund 30000 Erzählungen von Werwolf-Fällen.
Von Vlad, dem Pfähler, zu Graf Dracula
Bram Stokers Dracula fand gleich nach seiner Veröffentlichung 1897 reißenden Absatz. Aber erst im 20. Jahrhundert wurde die Geschichte des Grafen Dracula durch zahlreiche Verfilmungen weltberühmt. Abraham Stoker,1847 in Dublin geboren, verschlang phantastische Literatur und war von Vampirgeschichten fasziniert. Als Mitglied des magischen "Hermetischen Ordens der goldenen Dämmerung" war er stark an okkulten Phänomenen interessiert. Auslöser für die Verarbeitung dieses Interesses in literarischer Form war eine Unterhaltung mit Arminius Vamberry, der an der Universität von Budapest osteuropäische Sprachen lehrte. Vamberry erzählte Stoker die schreckliche Geschichte von Vlad, dem Pfähler, der zur Vorlage für Graf Dracula wurde. Vlad Tepes ist die historische Persönlichkeit, auf die sehr wahrscheinlich der Vampirismus zurückgeht. Im Jahre 1431 geboren, war Vlad Fürst der Walachei, das heute zu Rumänien gehört, und trug zwei Namen: Tepes (Pfähler) und Dracula ("kleiner Drachen" - nach Dracul, dem Namen seines Vaters). Er war ein grausamer Tyrann und nicht nur für das erbarmungslose Pfählen und Vierteilen gefangener Feinde berüchtigt, sondern auch für den gewaltsamen Tod vieler seiner eigenen Untertanen verantwortlich. Vlads offenbar unstillbare Blutrünstigkeit inspirierte Stoker mehr als 400 Jahre später zu seiner Erzählung über den im wahrsten Sinne des Wortes nach Blut dürstenden Grafen.
Erzebet Bathory
Eine andere historische Persönlichkeit, deren Gräueltaten die Vampirgeschichten, wie wir sie heute kennen, inspirierten, war Erzebet Bathory. Als sie 1611 in Ungarn vor Gericht gestellt wurde, wurde die barbarische Grausamkeit der Fürstin bekannt. Sie soll nicht weniger als 300 junge Mädchen getötet haben, indem sie sie martern, mit spitzen Nadeln spicken und ausbluten ließ. Berichte über Fürstin Bathorys abscheuliche Verbrechen besagen, dass sie im Glauben, sie könne sich so ihre Jugend bewahren, das Blut ihrer Opfer getrunken, ja sogar darin gebadet habe.
Ihr konnte erst Einhalt geboten werden, als eine kleine Armee unter dem Kommando ihres Vetters während einer ihrer Blutorgien ins Schloss einfiel. Daraufhin wurde sie vor Gericht gestellt und verurteilt, ironischer weise bewahrte sie ihr blaues Blut aber vor dem Tod. Statt dessen wurde sie bis zum Ende ihres Lebens in ein Zimmer, dessen Türen und Fenster versiegelt waren, gesperrt. Fürstin Bathorys Schloss Csejthe diente Bram Stoker als Vorlage für das Schloss des Grafen Dracula.
Der Vampir von Croglin Grange
Der Vampir von Croglin Grange erscheint im vierten Band von Hares Autobiographie The Story of My Life (Die Geschichte meines Lebens). Dieses Werk ist eine lose Sammlung von Anekdoten, unglaublichen Geschichten und Auszügen aus seinen Tagebüchern. Die Vampirgeschichte stammt offensichtlich von einem Captain Fisher, der berichtete, dass seine Vorfahren einst einen Besitz in Cumberland (heute Cumbria) - Croglin Grange - gehabt hätten. Als sie wegzogen, verpachteten sie das Land an zwei Brüder und ihre Schwester. Die Pacht war für sieben Jahre vereinbart. In dem folgenden heißen und stickigen Sommer konnte die junge Frau oft nicht einschlafen, lag stundenlang im Bett und starrte auf den vom Mondschein erleuchteten Rasen vor dem Fenster. Eines nachts bemerkte sie, wie ein Wesen aus dem Schatten hervorsprang und einen Augenblick später an ihrer Fensterscheibe kratzte. Das Fenster war fest verschlossen, doch die Gestalt begann, das Blei der Verstrebungen wegzukratzen. Eine Scheibe löste sich und fiel in das Zimmer. Ein langer, knochiger Finger öffnete den Riegel, und plötzlich stand das Wesen im Zimmer, griff mit seinen verschrumpelten Finger in ihr Haar, zerrte sie zu sich heran und bis in ihre Kehle. Die Schreie alarmierten die Brüder, die den Vampir über den Rasen und die benachbarte Friedhofsmauer jagten. Obwohl die Wunde mit der Zeit verheilte, drängte der Arzt auf einen Ortswechsel, und so entschieden sich die drei für einen Urlaub in der Schweiz. Nachdem sich die junge Frau wieder erholt hatte, kehrte das Trio nach Croglin zurück. Der Winter verlief ohne Zwischenfälle. Dann, eines Nachts im März, wurde die Frau wieder von einem Kratzen am Fenster geweckt. Es war dieselbe Gestalt. Dieses Mal kamen die Brüder auf die Schreie hin mit Pistolen bewaffnet. Im Kampf wurde das Wesen am Bein getroffen, trotzdem gelang ihm die Flucht. Die Männer sahen jedoch, wohin es verschwand - in eine alte Familiengruft des Friedhofs. Am folgenden Tag öffneten Bewohner des Dorfes die Gruft und stießen auf zerbrochene Särge mit verstümmelten Leichen. Lediglich ein Sarg war unbeschädigt. Man stemmte den Deckel auf, und "dort - braun, verschrumpelt, mumifiziert, doch vollständig erhalten - lag die gleiche schreckliche Gestalt, die durch die Fenster von Croglin Grange geschaut hatte, man konnte noch die Schusswunde im Bein erkennen. Sie taten das einzige, was einen Vampir zur Strecke bringen kann. Sie verbrannten ihn. So beschloss Augustus Hare seinen Bericht von der Erzählung des Captain Fisher. England hatte seinen ersten echten Vampir, und die Geschichte wurde bald Bestandteil der britischen Spuksammlungen.
Auf den Spuren der Vampire
Jahrhunderte alte Geschichten enthalten Angaben darüber, welche Menschen nach dem Tode angeblich zu Vampiren werden - Selbstmörder, Hexen, Geächtete, Totgeborene, Mordopfer, gewaltsam zu Tode Gekommene und Menschen, die nicht in geweihter Erde begraben wurden. Wenn Menschen dieser "Risikogruppen" starben, wurden oft spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen. So hat man beispielsweise in Rumänien einen Nagel in den Schädel der so Verschiedenen getrieben; manchmal wurden auch Gegenstände, denen besondere Kräfte zugeschrieben wurden, den Toten ins Grab mitgegeben: ein Stück geweihtes Brot, eine Zitrone oder die berühmte Knoblauchzehe. Diese Grabbeigaben sollten den Vampir daran hindern, nach seinen nächtlichen Streifzügen wieder in seinen Körper zurückzukehren. Hartnäckige Fälle verlangten allerdings nach drastischeren Maßnahmen, wie z. B. das Herz zu durchbohren. Meist wurde dies mit einem Keil aus Espenholz, dem Holz des Kreuzes Christi, oder mit einem geweihten Dolch getan. Wenn die Leiche nicht sofort zu Staub zerfiel, wurde der Kopf abgehackt, die Leiche verbrannt und die Asche in alle vier Winde verstreut.
VOODOO
Voodoo und Sklaverei
Voodoo ist von der christlichen Kirche häufig als eine Art Satanismus angesehen worden, weil die Verbindung mit der jenseitigen Welt bei diesem Kult so große Bedeutung hat. Die Wurzeln des Voodookults reichen bis zu alten afrikanischen Religionen zurück. Durch den Sklavenhandel, der im 17. Jahrhundert einsetzte, gelangten Afrikaner vieler verschiedener Stämme nach Amerika; die miserable Behandlung der Schwarzen wurde u.a. dadurch legitimiert, dass es sich bei ihnen um Wilde, um Untermenschen, handle. Die Kirche schloss sich damals dieser Haltung an und glaubte, diese Primitiven dem schädlichen Einfluss ihrer satanischen Kulte entziehen und bekehren zu müssen.
Auferstanden von den Toten?
Die Existenz von Zombies ist die "dunkle" Seite einer Tradition aus schwarzer und weißer Magie. Der französische Anthropologe Alfred Metraux untersuchte das Phänomen. Zuerst war er skeptisch, doch insbesondere ein Fall beeindruckte ihn: Es handelte sich um eine Frau, der man nach dem Tod den Kopf verdreht hatte, damit sie in den Sarg passte. Beim Begräbnis hatte sie auch Verbrennungen an den Füßen davongetragen. Einige Jahre nach ihrer Beerdigung sah man sie als Zombie für einen Mann arbeiten, der vor ihrem Tod um sie warb und den sie abgewiesen hatte. Ihr Bruder identifizierte sie eindeutig an ihrem verdrehten Hals und an ihren verbrannten Füßen.
Der Fall Narcisse
Am 30. April 1962 wurde Clairvius Narcisse mit sehr hohem Fieber in ein amerikanisches Hospital in Deschapelles auf Haiti eingeliefert. Sein Zustand verschlechterte sich jedoch zusehends. Am 2. Mai starb er im Beisein seiner Schwester Angelina und wurde offiziell für tot erklärt. Seine Leiche wurde am folgenden Tag in der Nähe des Dorfes L'Estere, in dem seine Familie lebte, beigesetzt.
1980, also 18 Jahre nach dem - scheinbaren - Tod Narcisses, kam auf dem Markt ein Mann auf Angelina zu. Er behauptete, ihr Bruder Clairvius zu sein, und sagte, ihr gemeinsamer Bruder habe nach einem Streit über ein Stück Land seine Verwandlung zum Zombie veranlasst. Er erklärte, ins Leben zurückgeholt und von einigen Männern in den Norden Haitis verschleppt worden zu sein, wo er zwei Jahre lang, bis zum Tod des Zombie-Meisters, zusammen mit anderen Zombies als Sklave arbeiten musste. Danach, so behauptete der Mann, habe er 16 Jahre als Wanderarbeiter gelebt. Er habe sich erst nach Hause getraut, nachdem er erfahren habe, dass sein Bruder gestorben sei. Der angebliche Narcisse wurde ausführlich über Kindheit und Jugend ausgefragt; schließlich waren die Familie und die Dorfbewohner überzeugt, dass er die Wahrheit sagte.
BBC Serie "X-Factor" räumt auf
Die britische Fernsehserie der BBC "X-Factor" ging ebenfalls den Spuren der Untoten nach, mit einen überraschendem Fazit. In eine weiterem Fall der dem obige sehr gleicht wurden von dem angeblich Untoten und dessen Mutter DNS Test gemacht und man kam zu dem Schluss das es in keinster Weise ein Verwandtschaftsverhältnis gab. Warum nun hatte die Mutter den angeblich von den Toten wieder auferstandenen Sohn in einem Fremden gesehen. Man muss wissen, dass der glaube an Untote in Haiti stark verwurzelt ist. Weiterhin gibt es in Haiti eines der ärmsten Länder im Pazifikraum sehr viele Obdachlose Weisen gibt. Der Schmerz über den verludst des Sohnes war wahrscheinlich in diesem Moment so groß und der Glaube an die Untoten ebenfalls, dass die Mutter sofort bereit war in dem Fremden sofort ihren Sohn zusehen, ungeachtet dessen anderen Erscheinungsbilds und die ganze Familie letztendlich ihr verlorenes Familienmitglied in ihm wieder erkannte.
Ein ehemaliger Voodoo(schwarzer Voodoomeister) erklärte sich vor dem Kamerateam bereit den "Zombietrank " zu mixen. Man hatte Gelegenheit diese Mixtur insgesamt 8x zu untersuchen in 7 Fällen ließ sich ein Gift wie es der japanische Kugelfisch in sich trägt nachweisen. In Haiti gibt es einen ähnlichen Fisch etwas kleiner als der japanische Artgenosse aber genauso toxisch, welche die einheimischen Fischer gern an schwarze Voodoo Priester verkaufen. Die schwarzen Voodoomeister nennen ihn die Meereskröte und geben ihn in getrockneter Weise der Mixtur bei (fraglich ist nur ob sie überhaupt in der Lage sind mit ihren primitiven Mitteln die genaue Konzentration herzustellen. Dunkelziffer von100 Opfer kann nur eines wiederbelebt werden).
Damit letztendlich nach Aussagen der Voodoomeister wollen Sie ihre Macht demonstrieren. Das Gift und seine Wirkung wird mit vermehrtem Interesse auch von der Raumfahrt untersucht. Denn wenn es gelingt Menschen in eine Art Winterschlaf zu versetzen wäre das ein großer Fortschritt in Richtung stellare Raumfahrt.
Das Kugelfischgift
Fugugift in größeren Mengen ist 100% tödlich. Wird das Gift in kleinen Mengen verabreicht, so ruft es einen Zustand hervor,
welcher so abläuft: 20 Minuten nachdem das Gift in die Blutbahn gelangt ist, fängt die Zunge merkwürdig zu prickeln und zu brennen an. Innerhalb der nächsten Stunden breitet dieses Brennen sich bis in die Zehen und Finger aus. Nach etwa einem Tag verfällt die Person in eine Art Koma. Der Herzschlag senkt sich auf ein Minimum und kann von Ärzten auch oft nicht mehr festgestellt werden. Die Hautfarbe ändert sich in ein blasses Grau, die Atmung verringert sich und die Körpertemperatur sinkt bis auf 34 - 35 Grad ab. Dieses Koma dauert 1 - 2 Tage. Wenn die Person erwacht, so verfügt sie über kein Orientierungsvermögen mehr und nur mehr wenige bis keine Erinnerungen. Das Bewusstsein bleibt zu 100% erhalten. In vielen Fällen stirbt die Person einige Tage später. Fugugift kann im Blut nur schwer und nur durch bestimmte Verfahren nachgewiesen werden. Fugugift hat sich als reines NERVENGIFT entpuppt und trägt den fachmännischen Namen Tetrodotoxin oder auch TTX. Die Verabreichung des Giftes muss nicht oral geschehen, sondern kann auch durch kleinste Wunden in den Körper eingebracht werden. Dieses Gift erzeugt im getrockneten Zustand furchtbaren Juckreiz. Es genügt weniger als eine Messerspitze um den genannten Zustand hervorzurufen. Der Sinn der Verabreichung durch die Kulte liegt darin, dass der Mensch zu 100% manipulierbar wird. Die Verabreichung erfolgt, sobald jemand "Bestraft " werden "muss".
Anmerkung: Winzigste Spuren dieses Giftes befinden sich auch in vielen illegalen Drogen!
Verschiedene Namen für dieses Gift: Kugelfischgift, Zombiepulver, Tetrodotoxin, TTX, Fugugift, Pufferfischgift (das Gift befindet sich im Fisch selbst hauptsächlich in der Haut und der Leber und in den Eierstöcken).
Seeungeheuer
Seeschlangen
Bernard Heuvelmans trug für sein Buch Le Grand Serpent-de-mer 587 verschiedene Berichte über rätselhafte Wesen der Tiefe zusammen. Heuvelmans kompilierte diese Beobachtungen aber nicht nur, sondern stellte auch verschiedene Kriterien zur Kategorisierung der großen Unterschiede in der Beschreibung auf, so z. B. Meeresflossler, Riesenottern, Mehrhöckerige, Superaale und Wasserpferde. Für einen Eintrag in der Kategorie "Wasserpferd" zitiert er eine Beobachtung, die der Fischer George Saggers 1947 vor Vancouver Island machte. Laut Saggers soll das Tier "zwei pechschwarze, runde, weit vorstehende Augen von ungefähr sieben Zentimetern Durchmesser und eine Art dunkelbraune Mähne gehabt haben".
1966 überquerten die Engländer Chay Blyth und John Ridgeway mit einem Ruderboot den Atlantik. Eines nachts kam es zu einer Begegnung mit einem Seeungeheuer. Blyth schlief gerade und merkte nichts davon, aber Ridgeway beschrieb den Vorfall folgendermaßen: "Ich hörte steuerbord ein Zischen und erschrak so sehr, dass ich sofort hellwach war. Ich schaute mich um und sah plötzlich die Silhouette eines großen, sich schlängelnden Tieres, das im Wasser hell schillerte, als sei es in Neonlicht getaucht. Die Kreatur war riesengroß, zwölf Meter oder noch länger, und bewegte sich mit ziemlich großer Geschwindigkeit auf uns zu. Ich muss sie ungefähr zehn Sekunden lang beobachtet haben. Das Tier schwamm direkt auf mich zu, tauchte und verschwand dann unter dem Boot. Ich hörte auf zu rudern, diese Erscheinung ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich zwang mich, mich nach Backbord umzudrehen, konnte aber nichts sehen. Kurz darauf hörte ich einen schrecklichen Platscher. Ich bin kein Phantast und suchte nach einer logischen Erklärung... doch langsam musste ich mir eingestehen, dass das nur ein Tier, nämlich eine Seeschlange, gewesen sein konnte."
Lindwürmer
Auch der schwedische Wissenschaftler Gunnar Hylten-Cavallius untersuchte im 19. Jahrhundert das Seeschlangen-Phänomen, konzentrierte seine Forschungsarbeit aber besonders auf den Lindwurm. Im Jahr 1885 veröffentlichte er Einzelheiten von 48 Berichten über Lindwürmer, die man folgendermaßen zusammenfassen kann:
"Der Lindwurm ist für gewöhnlich drei Meter lang... sein Körper hat den Umfang des Oberschenkels eines erwachsenen Mannes. Er ist schwarz und hat einen gelben Bauch. Ältere Exemplare haben am Nacken Schuppen oder lange Haare, die oft mit einer Pferdemähne verglichen wurden. Der Kopf ist flach, rund oder eckig, seine Zunge gespalten und sein Maul voller weißer, glänzender Zähne. Seine Augen sind groß wie eine Untertasse, sein Blick schrecklich wild und funkelnd. Der Schwanz ist kurz und stumpf, das Tier sieht plump und schwerfällig aus.
Riesenkraken
1861 kollidierte das französische Kanonenboot Alecton im Atlantik mit einem großen Seeungeheuer. Die Besatzung konnte das Tier zwar mit Tauen einfangen, doch es konnte entkommen und ließ nur ein kleines Stück seines Schwanzes zurück. Wahrscheinlich hatten die Männer einen Architeutis gesehen, den sogenannten Riesenkalmar. Dieses Tier wird normalerweise bis zu acht Metern lang, es gab aber auch schon einzelne Exemplare von zwanzig Metern mit Tentakeln, die bis zu dreißig Metern lang waren. Dieses furchteinflößende Tier soll hinter dem Mythos der Riesenkraken stecken. Vor allem die Walfänger des 19. und 20. Jahrhunderts haben von diesen riesigen Ungeheuern berichtet. Im Todeskampf sollen Wale riesige Teile von Kalmaren ausgespuckt haben, deren Greifarme so dick wie der Oberkörper eines Mannes und deren Saugnäpfe so groß wie Untertassen gewesen sein sollen.
„Ogopogo" vom Lake Okanagan
Das berühmteste Seeungeheuer Nordamerikas ist wahrscheinlich der Ogopogo, der den Lake Okanagan in British Columbia bewohnen soll. 1974 schilderte eine Mrs. Clark ihre Begegnung mit Ogopogo: "Es entfernte sich von mir und schwamm Richtung Norden. Es schien nicht sehr in Eile zu sein, denn es bewegte sich sehr langsam... eineinhalb bis drei Meter hinter dem Höcker, anderthalb oder etwas mehr als zwei Meter unter der Wasseroberfläche, war sein Schwanz zu sehen, er war gegabelt und flach wie bei einem Wal und ein bis zwei Meter breit. Als der Höcker untertauchte, kam der Schwanz etwa einen halben Meter hoch."
"Champ" vom Lake Champlain
Seit über hundert Jahren kursieren Geschichten über das Ungeheuer von Lake Champlain. Damals hatte man noch wenig Interesse an der Natur und am Schutz von Flora und Fauna; so wurde die schlangenähnliche Kreatur häufig gejagt. In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts behauptete eine Jagdgesellschaft, das Tier gesichtet und getötet zu haben.
Viele meinen, "Champ", wie das Ungeheuer genannt wird, sei ein Plesiosaurier, ein Überlebender einer Art, die schon seit über 65 Millionen Jahren ausgestorben ist. Ein Foto, das Sandra Mansi 1977 während eines Urlaubs in diesem Cebiet machte, ist. Der überzeugendste Beweis für Champs Existenz. Die Aufnahme zeigt deutlich ein großes Tier mit Höcker, langem Hals und kleinem Kopf. Die Aufnahme wurde gründlich untersucht, bisher besteht an ihrer Echtheit kein Zweifel.
Irische Seeungeheuer
Das Ungeheuer von Lough Muck Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde im Lough Muck in der Grafschaft Dorregal mehrmals eine Kreatur ganz anderer Art gesichtet. 1885 watete eine junge Frau in den See hinein, um Sumpfbohnen zu pflücken. Plötzlich hörte sie ein Platschen und sah, wie ein Ungeheuer mit riesigen Augen direkt auf sie zuschwamm. Verständlicherweise rannte sie, so schnell sie konnte, ans rettende Ufer.
Auch in den folgenden Jahren konnte dieses Ungetüm öfter beobachtet werden. Der See ist nur 1,6 Kilometer lang und 800 Meter breit. Da so kleine Gewässer aber naturgemäß nur wenig zu fressen bieten, kann dort, so müsste man meinen, ein Ungeheuer schon aus Nahrungsmangel nicht lange überleben. Auch Lough Abisdealy in der Grafschaft Gulway gehört eher zu den kleinen Seen. Sein gälischer Name bedeutet "See des Ungeheuers". Eine Legende besagt, dass er einst von einem Wasserpferd bewohnt war. Es tauchte vor allem in Jahren zwischen 1854 und 1856 auf, dann wurde es erst wieder 1914 gesichtet, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Drei Reisende konnten es von ihrer Kutsche aus gut beobachten: Es war schwarz, hatte einen langen Hals und einen flachen Kopf, der hoch aus dem Wasser ragte. Ähnlich einer riesigen Schlange durchpflügte es das Wasser. Später sah ein Mann ein Wesen ans Ufer kriechen, das ihn stark an einen Aal erinnerte.
Das Loch Ness Monster ist das wohl bekannteste Seemonster der Welt. Wann es das erste mal gesehen wurde, ist nicht genau klar. Manche sagen Nessie wird schon seit dem Mittelalter gesehen und zitiere eine Sage über den heiligen Columba welcher im Jahre 565 n.C. im River Ness auf ein Seemonster trifft. Aber es ist wohl wahrscheinlicher, dass die erste Sichtung 1933 stattfand, obwohl versessene "Wissenschaftler" Mythen und Sagen durchsucht haben und daraus anderweitiges schlossen. Dazu muss aber gesagt werden, dass die meisten von ihnen nicht sehr auf die Geographie geachtet haben. Das Interesse nahm vor allem in den dreißiger Jahren sprunghaft zu, nachdem viele Anrainer des Sees berichtet hatten, ein graues Tier mit schmalem Hals und kleinem Kopf gesehen zu haben.
Einige Anwohner von Loch Ness wollen dieses Tier an Land, und zwar in der Nähe des Sees, gesehen haben. Diese Berichte stammen alle aus den 30er Jahren, wurden aber im Laufe des Jahrzehnts immer weniger und hörten vor 1940 ganz auf.
Die erste moderne Sichtung fand im April 1933 statt, als Mr. und Mrs. John Mackay an der Nordküste des Sees entlang fuhren. Mrs. Mackay bemerkte eine Bewegung auf dem See, und dachte es würde sich um zwei kämpfende Gänse handeln. Doch bei genauerem Hinsehen erkannte das Paar zwei dunkle Buckel, die sich durch das Wasser bewegten. Mrs. Mackay bestimmte die Länge der beiden Buckel auf 6 Meter und beschrieb die Kreatur als ein "sich rollendes und durch den See stürzendes enorm großes Tier", welches schnell untertauchte kurz bevor es die gegenüberliegende Küste (Süd) erreichte. Eine Lokalzeitung, der Inverness Courier, druckte in der Ausgabe vom 2.Mai einen Artikel über die Sichtung ab. In diesem bezeichnete der Redakteur Evan Barron das unbekannte Tier als "Monster". Die Geschichte hatte sich schnell in Schottland rumgesprochen. Zufälligerweise war gerade zu diesem Zeitpunkt eine neue Straße fertiggestellt worden, welche es nun ermöglichte den riesigen See komplett zu umfahren, deshalb wurden auch sehr viele Bäume, die das Ufer säumten gerodet, so dass man nun eine freie Sicht auf den See hatte. Dieser Umstand ermöglichte den vielen Monsterjägern die von überall gekommen waren neue Möglichkeiten, und bis Oktober gab es schon 20 weitere Sichtungen. Die erste Photographie von Nessie wurde im November 1933 gemacht. Hugh Gray photographierte Etwas mit einem verschwommenen abstehenden Etwas, womöglich einem Hals, der aus dem Wasser ragt. Grays Objekt wurde aber als Labrador mit einem Stock im Maul enttarnt. Weitaus bekannter ist das Photo von Dr. Robert Kenneth Wilson, welches er im April 1934 machte. Es wurde immer für das Loch Ness Monster Photo überhaupt gehalten. Es zeigt den typischen langen Hals mit dem kleinen, reptilienartigen Kopf, der für jedermann charakteristisch für Nessie ist. Jene, die von "Nessies" Existenz überzeugt waren, wurden aber 1994 schwer enttäuscht, als sich herausstellte, dass die berühmteste Aufnahme des Monsters eine raffinierte Fälschung war. Dies natürlich nicht der absolute Beweis, dass es das Monster nicht gibt; wenn es aber existiert, so könnte es in den Tiefen des dunklen schottischen Sees stecken, der See ist recht unheimlich. Er ist 36 km lang und 1,5 km breit. Aber seine Tiefe konnte man bisher noch nicht genau ermitteln. Zur Zeit hat man eine Tiefe von 325 m gemessen, tiefere Stellen sind wahrscheinlich, aber noch nicht entdeckt. Das Wasser des Sees ist so stark mit Schwebepartikeln durchsetzt, so dass ein Taucher kaum etwas zu sehen kriegt. Außerdem ist der See selbst in den heißesten Sommern nie mehr als 7 Grad. Wohingegen er im Winter niemals zufriert. Der Boden des Lochs ist mit einer dicken Schlickschicht bedeckt. Das ist der Grund dafür, dass hier auch noch nie eine Leiche, sei sie von einem Menschen, Fisch oder Monster, wieder aufgetaucht ist.
Der Schlick hält alles am Boden fest. Zusätzlich hat der See viele Unterwasserhöhlen und Spalten, die als potentielle Verstecke in Frage kämen und einen außergewöhnlichen Fischreichtum. Also bietet der See alles, um einem Vorzeittier Unterschlupf zu gewähren. Theorien über das Monster von Loch Ness
Was für ein Lebewesen könnte „es“ – liebevoll „Nessie“ genannt – sein? Ein Forscher gab ihm den wissenschaftlichen Namen nessiteras rhombopteryx, unter dem Namen NESSIE kennt man es aber auf der ganzen Welt. Ist es ein prähistorisches Lebewesen, das infolge eines Zurückweichens der Gletscher hierhin geriet oder erst nach der letzten Eiszeit wieder aufgetaucht ist? Handelt es sich möglicherweise nur um einen auf dem Wasser schwimmenden Baumstamm eine Seekuh, eine große Aalart oder ein See-Elefant, so könnte es sich nach Meinung von Experten um ein überlebendes prähistorisches Wesen handeln. Die Art, die der Erscheinung des beobachteten Wesens zwischen Schlange und Wal am nächsten kommt, wäre der Zeugladosaurier, von dem man annimmt, dass er schon vor Jahrmillionen ausgestorben ist?
Mit immer ausgeklügelteren Systemen, wissenschaftlicher und unwissenschaftlicher Art, suchte man nach Klärung. In den 60er Jahren wurden das Loch Ness Investigation Bureau gegründet und eine systematische Untersuchung des Sees durchgeführt. Renommierte Wissenschaftler versuchten, unter Einsatz von Spitzentechnologie das Leben unter der Wasseroberfläche zu erforschen, wobei aufgrund des durch Torfpartikel trüben Wassers genaue Aufnahmen jedoch recht schwierig waren.1972 machte ein Team von der Akademie für angewandte Wissenschaften des Massachusetts Institute of Technology (MIT) eine Reihe von Aufnahmen, die per Computer überarbeitet wurden. Diese Bilder zeigten einen Delphin von eineinhalb bis zwei Metern Länge. Drei Jahre später veröffentlichte das Team zwei weitere Fotografien, die angeblich den Rumpf und die Schnauze des Tieres zeigen. 1987 wurden 20 Schiffe bei der "Operation Deepscan" eingesetzt, bei der die südliche Hälfte des Sees systematisch mit Sonargeräten abgesucht wurde. Während dieser drei Tage dauernden Untersuchung wurden zehn "Kontakte" aufgezeichnet: spürbare Bewegungen großer, unbekannter Objekte, deren Herkunft ungeklärt ist. Es gab allerdings nie den direkt Beweis, dass es sich bei den Sonaraufnahmen um ein großes lebendes Tier handelt. So wurde das Geheimnis um den berühmten Bewohner von Loch Ness um ein neues Kapitel erweitert. Doch die Wissenschaftler geben nicht auf, so geht dieser Tage ein schwedisches Forscherteam erneut auf die Suche um die Existenz von Nessie zu beweisen. Der Mythos Nessie ist aber deshalb noch immer so aktiv, weil alle wissenschaftlichen Anstrengungen, Nessie zu finden bzw. seine/ihre Existenz einwandfrei zu beweisen oder nicht, fehlgeschlagen sind. Viele professionell Monster-Jäger haben in den letzten 50 Jahren versucht, Nessie zu fangen. Möglicherweise sind sie aber nur hinter den 500.000 Pfund her, welche die Guiness Brauerei als Belohnung ausgesetzt hat. Der Fang wäre jedoch illegal, da Nessie bereits seit 1934 unter Naturschutz steht. Außerdem würde es auf jeden Fall gegen das Artenschutzgesetz verstoßen. Eine ausführliche Führung über die unglaubliche Geschichte von Loch Ness und sein mysteriöses Monster bekommt man im Loch Ness Monster Exhibition Center in Drumnadrochid einige Kilometer nördlich von Urquart Castle. Die Ausstellung ist von Juni bis September von 9.00 - 21.00 Uhr, und von Oktober bis Mai von 9.00 bis 18.00 Uhr täglich geöffnet.
Spukhäuser
Das größte Spukhaus Englands
In den dreißiger Jahren wurde Borley Rectory in Südengland als "das größte Spukhaus Englands" weithin bekannt. Ungewöhnlich war, dass es keine Verbindung zu Untaten in der Vergangenheit gab.
Im Inneren des Hauses wurden Erscheinungen einer Nonne und eines Mönches ohne Kopf gesehen, draußen fuhr eine Geisterkutsche mit Geisterpferden vorbei, Wasser das zu Tinte wurde, Türen schlossen und öffneten sich von selbst, Klingeln ertönten auf rätselhafte Art, und Gegenstände flogen durch die Luft.
Mitte 1937 bezog der bekannte Geisterjäger Harry Price für ein Jahr mit in seinem in Schichten arbeitenden Beobachtergruppe das Haus und untersuchte es. Seine Untersuchungen veröffentlichte er in zwei Büchern. Er beschäftigte sich zehn Jahre lang bis zu seinem Tod am 29. März 1948 mit den Geistern von Borley in Vorträge, Radiosendungen und weiteren Artikeln zu diesem Thema.
Als Borley Rectory einige Jahre später abbrannte, wurde die Nonne mitten in der Feuersbrunst an einem Fenster gesehen.
Die zweifelhafte Ehre, der Raum zu sein, in dem es am häufigsten spukt, kommt einem Zimmer im Ancient Ram Inn in Wotton-under Edge in Gloucestershire zu. Es gilt als große Herausforderung, eine ganze Nacht im Bishop's Room zu verbringen. Ein Gast wachte nachts auf und sah "einen Mann in einem altmodischen Nachthemd... Er stand einfach da... Ich ging auf ihn zu... Da bekam ich den Schreck meines Lebens: Er machte einen Schritt auf mich zu. Ich duckte mich zwischen die beiden Betten. Da verschwand der Mann."
Schwerer Verdacht
Einige Monate nach Prices Tod veröffentlichte Charles Sutton vom Daily Mail einen Artikel über seinen Besuch in Borley im Jahre 1929, als Prices erste Untersuchungen in vollem Gange waren. Sutton meinte entdeckt zu haben, dass Price betrog. Nachdem ein großer Kieselstein Sutton am Kopf getroffen hatte, fiel ihm auf, dass Price Kieselsteine in seinen Taschen trug. Bei einer genaueren Überprüfung gestanden zwei Mitglieder der "Society fror Psychical Research" (Gesellschaft für Parapsychologische Forschung, SPR) - Lord Charles Hope und Major Henry Douglas- Home, dass sie ernsthafte Zweifel hinsichtlich bestimmter Phänomene hegten, die sie in den späten 20er Jahren erlebt hatten. Beide gaben ihre Aussagen bei der SPR zu Protokoll. Douglas-Home ging soweit, dass er Price beschuldigte, "die Wahrheit in dieser Angelegenheit vollkommen missachtet zu haben". Einmal habe er Price in der Dunkelheit bei einem Rundgang um die Pfarrei begleitet, als er ein Knistern hörte, das ihn an Zellophan erinnerte. Später habe er im Koffer von Price eine Zellophanrolle mit einem abgerissenen Ende entdeckt. Aufgrund dieser Zeugenaussagen forderte die SPR drei ihrer Mitglieder Dr. Eric J. Dingwall, Mrs. K.M. Goldney und Mr. Trevor H. Hall auf, eine erneute Beweissammlung vorzunehmen. Der Nachlaßverwalter Dr. Paul Tabori gewährte ihnen Zugang zu den privaten Papieren und Korrespondenzen von Price. Außerdem erhielten sie Einsicht in jene Dokumente und Bücher, die Harry Price der Universität von London 1938 als Dauerleihgabe überreicht hatte. Die Sammlung der Beweise nahm fünf Jahre in Anspruch und wurde 1956 unter dem Titel The Haunting of Borley Rectory (Der Spuk der Pfarrei von Borley) veröffentlicht. Die Kritik begrüßte dieses Buch genauso enthusiastisch, wie sie es in den 40er Jahren mit den beiden Büchern von Price getan hatte, allerdings aus völlig entgegengesetzten Gründen. Die Sunday Times schrieb, dass der Mythos von Borley "mit klinischer Gründlichkeit und aseptischer Objektivität' zerstört worden wäre, und Professor A. G. N. Flew hob im Spectator die Beweiskraft dieses "umwerfenden und faszinierenden Dokuments" hervor, wonach Borley "ein Kartenhaus war, das der verstorbene Harry Price aus wenig mehr als einem Haufen Lügen erbaut hatte".
Darauf hätte man die Angelegenheit eigentlich beruhen lassen können. Das geschah allerdings nicht. Der Hauptgrund mag darin bestanden haben, dass Borley über ein Vierteljahrhundert in der Weltpresse für Sensationen gesorgt hatte, und selbst der objektivste Reporter sieht es nicht gerne, wenn eine so gute Quelle versiegt. Die Medien vertuschten die Beweise von Dingwall, Goldney und Hall. Ein Artikel bezeichnete sie als "die Spötter, die Harry Price, den größten Geisterjäger, beschuldigten, die ganze Legende aufgebaut zu haben". Und wieder behauptete man, die von Price beschriebenen Ereignisse wären "rätselhaft, angsteinflößend und unerklärlich". Peter Underwood, Präsident des "Geisterklubs", und der mittlerweile; verstorbene Dr. Tabori verteidigten Harry Price in ihrem 1973 veröffentlichten Buch The Ghosts nl Borley. Annals oft he Haunted Rectory ( die Gespenster von Borley: Die Historie des Spuks).
Colin Wilson gibt in seinem Buch das Okkulte eine gerechte und äußerst objektive Zusammenfassung der Beweise für und gegen Borley. Er schlussfolgerte, dass man "einhundert ähnliche Fälle [aus den Archiven der SPR] holen könnte . . . solange niemand ein Buch schreibt, in dem bewiesen wird, dass Price ein pathologischer Lügner mit einem Hang nach Publizität war, muss man sich eines Urteils enthalten."
Daraufhin machte sich der Ermittler der SPR, Trevor H. Hall, 1978 daran, Prices Machenschaften endgültig aufzudecken. Der Titel seines Buches Search for Harry Price (Auf der Suche nach Harry Price) ist eine Anspielung auf Prices Autobiographie Search for Truth (Auf der Suche nach der Wahrheit). Wenn der Autor nicht so sorgfältig recherchiert hätte, würde man glauben, er suche nur nach Skandalen. Denn dieses Buch deckt zahlreiche Unstimmigkeiten auf. Zum Beispiel erfahren wir, dass der Vater von Price, ein Londoner Lebensmittelhändler, die Mutter von Price mit 14 Jahren verführt und geheiratet hatte, als er über 40 war. Price selbst hatte in seiner Autobiographie vorgegeben, der Sohn eines wohlhabenden Papierfabrikanten zu sein, der aus einer "alten Shropshire-Familie" stammte.
Price behauptete außerdem, seine Kindheit in dem reichen Londoner Vorort Brockley und auf dem Landsitz der Familie in Shropshire verbracht zu haben, und vermittelte den Eindruck, Schüler eines Internats gewesen zu sein. Halls Nachforschungen ergaben eindeutig, dass die Familie in dem weit weniger angenehmen New Cross ihr Heim hatte und Price die örtliche Oberschule besuchte, eine durchaus respektable Einrichtung der unteren Mittelklasse, jedoch keine Internatsschule. Die einzige Verbindung mit Shropshire bestand darin, dass Prices Großvater dort Gastwirt gewesen war.
Price zufolge übernahm er nach der Schule einen Direktorenposten in der Papierfabrik seines Vaters und verbrachte in den folgenden zehn Jahren bis zu seiner Heirat im Jahre 1908 seine Freizeit als Münzsammler und Archäologe. Hall hält dagegen, dass Price sich seinen Lebensunterhalt in New Cross mit einer Reihe von Gelegenheitsjobs verdiente. So fotografierte er Geschäfte für Reklamezwecke, verlieh ein tragbares Grammophon und Schallplatten für Tanzveranstaltungen und Partys, führte Zaubertricks vor, ein Talent, das ihm später während seiner Borley-Forschungen vorgehalten wurde und ging mit Leim, Paste und einem Heilmittel für die Fußfäule bei Schafen in der Grafschaft Kent von Tür zu Tür. Harry Price besaß aber sicherlich eine schriftstellerische Begabung, wie die beeindruckenden Verkaufszahlen seiner Bücher - insgesamt 17 an der Zahl beweisen.
Unvergänglicher Zorn
Whaley House im kalifornischen San Diego wurde 1857 an einer Stelle erbaut, an der eine grausame Hinrichtung stattgefunden hatte. Ein unter dem Namen "Yankee Jim" bekannter Mann wurde dort für ein belangloses Verbrechen gehängt, der Galgen war aber nicht richtig konstruiert, und sein Genick brach nicht sofort, sondern er starb einen langen, qualvollen Erstickungstod. Thomas und Anna Eloise Whaley, die Kinder der ursprünglichen Besitzer von Whaley House, behaupteten, gespenstische Schritte gehört zu haben. Nachdem das letzte Mitglied der Familie 1953 gestorben war, wurde das Haus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem gibt es zahlreiche Berichte über Spukphänomene, mysteriöse Geräusche und Poltergeisterscheinungen. Medien behaupten, in diesem Haus spuken viele Gespenster, nur zwei konnten allerdings identifiziert werden: Anna Eloise Whaley und "Yankee Jim", der immer noch wütend ist über die barbarische Behandlung, die ihm zuteil wurde.
Die Gespenster im Weißen Haus
Berichten zufolge ist das Weiße Haus nicht nur der Amts- und Wohnsitz des amerikanischen Präsidenten, sondern auch Aufenthaltsort seiner verstorbenen Vorgänger. In diesem Gebäude soll es viele Gespenster geben; am häufigsten erwähnt ist der Geist Abraham Lincolns. Wie viele Menschen, deren Geist umgeht, starb auch Lincoln eines gewaltsamen Todes: Er wurde erschossen. Die Präsidentengattin Grace Coolidge sah seinen schwarz gekleideten Geist aus einem Fenster des Oval Office hinaussehen. Als die holländische Königin Wilhelmine im Weißen Haus zu Gast war, hörte sie Schritte und ein Klopfen an ihrer Tür. Als sie öffnete, stand der Geist des 1864 ermordeten Präsidenten vor ihr. Auch Ronald Reagans Tochter sah nach eigener Aussage Lincolns Geist. Während Lincolns Amtszeit erfreute sich der Spiritualismus großer Beliebtheit. Lincolns Gattin war eine Anhängerin spiritistischen Glaubens und ebensolcher Praktiken, selbst im Weißen Haus wurden Seancen abgehalten, an denen vielleicht auch Lincoln selbst, in der Hoffnung, Kontakt zu seinem verstorbenen Sohn William aufnehmen zu können, teilnahm.
Allgemeines
Goethe sagt an irgendeiner Stelle:
„Wer Wunder hofft, der stärke seinen Glauben“
Im Sinne des Rationalismus hat er es aber nicht gemeint. Er Glaube oder die Phantasie ist in neuerer Zeit in subjektiver aber auch in realer Weise von Prof. Dr. Ludwig Staudenmaier meisterhaft behandelt worden.
Sein Buch >Die Magie als experimentelle Naturwissenschaft< bringt Versuche, mit einigen Resultaten, welche auf Grund des sehr trainierten Glaubens oder der Phantasie sich ergaben. Hier treten bei diesen magischen Arbeiten schon starke >dämonische< Züge auf, Spukphänomene stellten sich ein, verbunden mit eigener Besessenheit, wie Staudenmaier selbst zugeben muss.
An einer Stelle sagt er:
„...als ich einmal in starker Erregung über das Wesen meiner Teufel nachdenkend im Garten unter einem kleinen Apfelbaum stand, wurde rasch nacheinander, an zwei seitlich voneinander entfernten Stellen, je ein noch nicht ganz ausgereifter, völlig gesunder, mit dem zugehörigen Stück belaubten Zweiges noch in Verbindung stehender Apfel heruntergeschlagen. Einmal hatte ich, als ich im Bette lag, ganz deutlich das Gefühl, dass mir jemand eine Kette um den Hals schlinge. Gleich darauf nahm ich einen sehr üblen Schwefelwasserstoffgeruch wahr und eine unheimliche innere Stimme sagte zu mir: >Jetzt bist du mein Gefangener. Ich werde dich nicht mehr loslassen. Ich bin der Teufel.< Ich habe es an mir selbst erlebt, die dem modernen Menschen vielfach als Schauermären des Mittelalters erscheinenden Erzählungen über böse Geister, sowie die spiritistischen Angaben über Spott- und Poltergeister sind nicht aus der Luft gegriffen. Dann hörte ich eines Abends, rund um das Zimmer langsam herumgehend, ein sanftes Geräusch, wie wenn die Wände mit einem Federwisch abgeklopft würden, ohne dass ich etwas sehen konnte, ohne dass ich selber Aktiv war. Ein anderes Mal nahm meine zufälligerweise gerade bei mir im Zimmer anwesende Mutter dasselbe minutenlang ebenso gut wahr.
Es konnte für mich kein Zweifel mehr bestehen, nach naiv mittelalterlichen Begriffen war ich besessen.“
Soweit der Tatbestand, von dem Staudenmaier selbst erzählt. Er verlegt diese Erscheinungen selbst in seinen Körper als Folgeerscheinungen seiner magischen Bestrebungen; als Katholik ist er Gegner des Dämonismus, was unbegreiflich ist. Er quält sich mit einer materialistischen >Erklärung< ab. Vorraussetzung für das Eintreten bedeutender Phänomene ist aber selbstverständlich, dass man hierzu besondere Anlage besitzt, dass man, wie die Spiritisten sich ausdrücken, ein Medium ist, denn sonst wird man auch bei größtem Fleiße nicht viel erreichen, ähnlich wie einer nur wirklicher Künstler z.B. in der Musik wird, wenn er dazu veranlagt ist.
Eine schlimme Verwandlung findet statt, wenn, wie Hermes sagt, der böse Dämon auf die menschliche Seele einen Einfluss ausübt und ihr den Samen seiner eigenen Sinnesart einpflanzt. Der gute Geist erhebt uns zum Lichte, der Weisheit, Gesundheit und inneren Frieden. Der böse aber, wenn er einen geeigneten Menschen findet, reizt zu Mord, Raub und Wollust und allen Werken böser Geister. Es ist hier der Ort, auf die Stellen der Bibel hinzuweisen, welche diesen Gegenstand behandeln:
- Eph. 6, 12-16
- Math. 8, 16 und 28-34; 17, 20-21
- Mark. 5, 1-20; 1, 34; 16, 17-18
- Luk. 8, 26-37; 11, 14-26; 4, 41
- Apg. 7, 9-24; 19, 11-20#
- Joh. 4, 1-6
- Offb. 16,14
- Samuelis 28, 1-25
- Rom. 12, 21
- Ev.Joh. 12, 9
- Juda 9
Wie einige Fachleute dieses Bereiches sagen, sei es das einzig richtige, wenn man sich eines solchen Phänomens wie Poltergeister oder Spuk gegenüber sieht, seinen Glauben zu wahren und einige Gebete aufzusagen.
Erklärungen von A-Z
Affektives Feld: Ein von Professor Hans Bender, vormals Ordinarius für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie (Freiburg), postuliertes hypothetisches Feld, das Paraphänomene, vor allem psychokinetische Effekte begünstigen soll.
Akausalität: Zusammenhangslosigkeit; Geschehen (scheinbar) ohne ursächlichen Zusammenhang. Vorgänge, die naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und Ordnungsprinzipien zuwiderlaufen.
Die Präkognition (Vorauswissen), das Erfahren von Ereignissen, ohne diese aus gewissen Trends ableiten zu können, muss akausal verstanden werden (s. auch unter "Transkausalität).
Andere Realität: Eine Wirklichkeit jenseits unseres bekannten, physikalisch erfassbaren Universums (Raumzeit-Kontinuums). Hierunter können auch vergangene und zukünftige Zeitperioden verstanden werden, die auf der Zeitkoordinate zusammen mit unserer Gegenwart (dem "Jetzt", also gleichzeitig existieren. Von einem übergeordneten (höherdimensionalen) Standpunkt aus müssten demnach Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zusammenfließen, müsste unser Universum ein festprogrammiertes Gebilde sein, in dem wir uns nach Belieben zu bewegen vermögen.
Animismus (lat.: anima = Seele): Der Animismus postuliert, dass alles paranormale Geschehen vom Lebewesen selbst ausgeht. Im Gegensatz hierzu vermuten die Spiritisten hinter Paraphänomenen das Wirken Jenseitiger.
Apport (auch: Apportation): Das psycho-physikalische Herbeischaffen von Gegenständen (ohne erkennbaren Kontakt zu diesen), die von anderen Orten oder auch aus anderen Zeiten stammen.
Archetypus (auch: Archetyp): Ein Urbild ("Modell"), nach dem irgend etwas gemacht ist.
Aura (parapsychologisch): Eine angeblich feinstoffliche Ausstrahlung der Körper von Lebewesen. Sie wird vorwiegend von Sensitiven, unter bestimmten, bislang unerklärlichen Umständen wahrgenommen (z.B. als "Heiligenschein"). Erweitert-physikalisch deutet sie die Parapsychologie auch als "Reibungseffekt" zwischen Energiefeldern unseres Universums und feinstofflichen Feldern höherer Ordnung.
Nach der Kabbalah, der jüdischen Geheimlehre, ist sie ein Bestandteil des Astralkörpers.
Autoteleportation: Teleportation (raumzeitliche Versetzung) mittels eigener psychischer Energien (s. unter Teleportation).
Astralexkursionen(engl. Out-of-Body-Experience, kurz OOBE oder OBE): Man spricht auch von Astralprojektionen, Astralreisen oder Astralwanderungen sowie von "außerkörperlichen Erfahrungen" (AKE). Hierunter versteht man das Loslösen des hypothetischen feinstofflichen (psychischen) Körpers, des Astralleibes, eines Lebewesens vom physischen (stofflichen) Körper und seine Aussendung. Der stoffliche Körper ist dabei mit dem Astralleib durch die sog. "Silberschnur", eine Art feinstoffliche "Nabelschnur", verbunden. Bei Astralexkursionen handelt es sich keinesfalls um Wachtraumerlebnisse, da der Wille hierbei nicht ausgeschaltet ist und der Austritt jederzeit willentlich beeinflusst, unterbrochen oder beendet werden kann. Auch scheinen AKE-Erlebnisse nach einem ganz bestimmten Schema zu verlaufen. Astralexkursionen lassen sich gelegentlich sogar willentlich herbeiführen, was bei Träumen nicht der Fall ist.
Astralkörper (Astralleib): Ein der Physis eines jeden Lebewesens zugeordneter hypothetischer feinstofflicher Körper. Nach Auffassung der Parapsychologen muss dieser für uns normalerweise unsichtbare Psycho-Leib höherdimensional beschaffen sein, demzufolge es für ihn kein materielles Hindernis gibt. Unter besonderen, physikalisch nicht erklärbaren Bedingungen soll er jedoch, vor allem für medial Veranlagte, gelegentlich sichtbar sein (s. auch unter "Astralexkursionen").
Astralsphäre (auch Astralebene): Eine Ebene (Welt), die nach theosophischen und esoterischen Lehren der physischen, auf der wir uns zur Zeit befinden, unmittelbar übergeordnet ist.
ASW: Abkürzung für "außersinnliche Wahrnehmung" (engl.: Extra-Sensory-Perception, kurz: ESP). Besser wäre es, "außersinnliche Erfahrung zu sagen, da es eine Wahrnehmung ohne das Vorhandensein von Sinnen nicht gibt. Unter ASW versteht man unter anderem Telepathie. Hellsehen und Präkognition.
ASW-Signale (auch: Psi-Signale): Auf physikalisch noch nicht erklärbarem, d. h. auf paraphysikalischem Wege "gesendete" und andernorts empfangene psychische Informationen telepathischer, hellseherischer bzw. präkognitiver Art. Da ein Faradayscher Käfig (s. unter "Faradayscher Käfig"), der alle elektromagnetischen Signale zurückhält, für ASW-Signale kein Hindernis darstellt, vermutet man, dass diese über eine höhere Dimensionalität, den raumzeitfreien Hyperraum in Nullzeit verbreitet werden.
Backster-Effekt: s. unter "Backstersche Pflanzenexperimente"
Backstersche Pflanzenexperimente: Cleve Backster stellte 1966 mit Hilfe eines Lügendetektors (Polvgraph) fest, dass Pflanzen beim Bewässern oder Anbrennen der Blätter mit "Gefühlsäußerungen" reagieren. Schon der bloße Gedanke an die Zerstörung von Pflanzenteilen genügte, um die Zeiger des angeschlossenen Messgerätes heftig ausschlagen zu lassen. Starke Reaktionen konnten auch festgestellt werden, als man in einem Nebenraum des Labors lebende Garnelen in heißes Wasser kippte. Der Parapsychologe vermutet emotionale Kontakte zwischen Mensch bzw. Tier und Pflanze auf paranormaler Ebene (s. auch unter Emotio-Telepathie).
Besessenheit: Krankheitsbild vorwiegend auf abartig religiöser Basis. Die Betroffenen glauben, eine fremde geistige Wesenheit (Verstorbener, Dämon usw.) habe von ihnen Besitz ergriffen. In diesem Zustand kann es zu ASW- und PK-Manifestationen kommen. Die hiervon Betroffenen sehen Gesichter, sie hören fremde Stimmen und glauben, dass sie von Dämonen heimgesucht werden; sie erleben in der Regel eine Spaltung ihrer Persönlichkeit. Man deutet B. sowohl medizinisch als auch paranormal (animistisch oder spiritistisch).
Biegephänomene: Uri Geller, ein israelischer Sensitiver, demonstrierte 1973/74 erstmals in der Öffentlichkeit auch echte ASW- und PK-Fähigkeiten, indem er unter anderem Schlüssel, Besteckteile, Nägel usw. durch Bestreichen mit den Fingern, aber auch ohne die Objekte zu berühren, d. h. auf Distanz verbog. Diese Phänomene sollen sogar übertragbar sein. Inzwischen behaupten zahlreiche Personen, vor allem Kinder (sog. "Gellerinis"), ähnliche Fähigkeiten entwickeln zu können.
Bilokation (Gleichörtlichkeit): Die Fähigkeit, an zwei oder mehreren Orten zur gleichen Zeit zu sein. Diese Gabe soll z. B. der 1968 verstorbene italienische Franziskanerpater Francesco Forgione (Pater Pio) besessen haben.
Bioenergie: Hypothetische biologische Kraftfelder, hervorgerufen durch Bioplasmakörper (s. unter "Bioplasmafeld").
Biofeedback: Ein technisches Verfahren, mit dessen Hilfe sich bisher als unkontrollierbar geltende Körperfunktionen bewusst steuern lassen. Puls-Frequenz und Alphawellen werden für die Versuchsperson optisch und akustisch wahrnehmbar gemacht; der Rückmeldeeffekt führt dazu, dass man nach einem gewissen Training die Körperfunktionen willentlich beeinflussen kann.
Bionen: Der deutsche Psychoanalytiker Wilhelm Reich (1897-1957) bezeichnete Bläschen mit Eigenpulsation, die dadurch entstanden, dass man amorphe Substanzen (Sand, Rost) bis zur Weißglut erhitzte und sie dann in eine sterile Nährlösung gab, als Bionen. Diese sollen eine Energie abstrahlen - Orgon genannt, die den Gesetzen bekannter Energieformen nicht gehorchen (s. auch unter "Orgon"). Bei Orgon handelt es sich laut Reich um primordiale Energie, aus der sich andere Energieformen und Materie entwickeln (s. unter "primordiale Energie").
Bioplasma(Feld) (auch: biologischer Plasmakörper, bioplasmatische Komponente; früher: Ektoplasma u. a.): Ein dem physischen Körper mit seinen Kernteilchen, Atomen, Molekülen und Zellen entsprechendes, durch ionisierte Teilchen charakterisiertes Energiefeld (Energiekörper). Das russische Forscherehepaar S. und W. Kirlian, der Moskauer Biophysiker V. Adarnenko und Fachkollegen von der Staatsuniversität Kasachstan wollen die Existenz des biologischen Plasmakörpers durch Hochfrequenzfotografie (sog. Kirlianfotografie) nachgewiesen haben. Die auf den Kirlianbildern sichtbare Lumineszenz wird durch das Bioplasma und nicht durch den elektrischen Zustand des Organismus verursacht" (Ostrander/Schroeder, Bern/München/Wien 1972).
Bioplasmakörper: S. unter "Bioplasma(Feld)"
Blutwunder: Das im Dom zu Neapel in einem Glasbehälter aufbewahrte angebliche Blut des italienischen Märtyrers Januarius verflüssigt sich in Anwesenheit zahlreicher erwartungsfroh gestimmter Gläubiger meist dreimal im Jahr (am Samstag vor dem 1. Mai, am 19. September und am 16. Dezember). Ausbleiben der Verflüssigung wird als schlechtes Omen gewertet. Professor H. Bender vermutet, dass es sich hierbei um einen psychokinetischen Akt der Anwesenden, hervorgerufen durch ein durch diese aufgebautes "affektives Feld" handelt (s. unter "affektives Feld").
Chakras (sanskr.: Rad): Nach indischen und theosophischen Lehren potentielle Kraftzentren im Psychokörper des Menschen, die man durch Enthaltsamkeitsübungen und Meditation wecken und nutzen kann. Man will bei insgesamt 88000 Chakras 7 Hauptchakras festgestellt haben. Mit dem Aktivieren der einzelnen Hauptchakras soll die Fähigkeit der willentlichen Erzeugung unterschiedlicher Paraphänomene verbunden sein.
Dematerialisation (Entstofflichung): Die hypothetische psychokinetische Fähigkeit, ein Objekt zu entstofflichen - ein Vorgang, der das Vorhandensein einer übergeordneten Dimensionalität (s. unter "Hyperraum") voraussetzt. Das entstofflichte Objekt könnte nach dieser Hypothese im Hyperraum verbleiben, aber auch an einem anderen Ort und/oder zu einer anderen Zeit wiederauftauchen (s. unter "Rematerialisation").
Desintegration: Auflösung des stofflichen (materiellen) Verbunds und Überführung in eine hypothetische feinstoffliche Konsistenz höherer Dimensionalität (s. unter "Dematerialisation").
Dimensionskipp: Ein von den Para-Wissenschaftlern postulierter hypothetischer Vorgang zur Durchführung raumzeitlicher Bewegungen unter Inanspruchnahme des Hyperraumes (s. unter "Hyperraum"). Teleportationen (s. unter "Teleportation") und Zeitreisen ließen sich dieser Ansicht nach mit Hilfe des D. erklären. Als Hyperraum könnten Professor Wheelers "Wurmlöcher" angenommen werden - Verbindungskanäle zwischen Schwarzen und Weißen Löchern im astrophysikalischen Bereich bzw. Mini-Schwarzen und -Weißen Löchern im Quantenschaum der Materie, da es sich bei ihnen um raumzeitfreie Gebilde handelt.
Direkte Stimmen: Paranormale Manifestationen, bei denen während Seancen eine oder gleich mehrere Stimmen vernommen werden. Hören mehrere Personen diese Stimmen gleichzeitig, dürfte Halluzination ausgeschlossen werden.
Doppelgänger: Sichtbares feinstoffliches Double einer Person, das vom materiellen Körper (Physis) räumlich etwas versetzt bzw. an einem anderen Ort erscheint; d. h., eine Person wird von (mehreren Zeugen an zwei Orten zugleich gesehen. Das Phantom tritt vollmaterialisiert oder auch nur schemenhaft in Erscheinung. Manche Parapsychologen glauben, dass es sich bei gewissen D. um autonome Manifestationen handelt (s. auch unter Bilokation und Tulpas).
Dunkelmedium: Materialisations- oder PK-Medien, die ihre Sitzungen nur in verdunkelten Räumen abzuhalten vermögen, angeblich, um die Entstehung des für Paraphänomene dieser Art benötigte Ektoplasmas (Bioplasma) nicht zu beeinträchtigen. Dunkelmedien müssen besonders genau kontrolliert werden, da sie (meist unbewusst) zum Manipulieren neigen. Gegensatz: Hellmedien (z. B. D. D. Home).
Ektoplasma: Frühere Bezeichnung für Bioplasma(Feld).
Emotio-Kommunikation (auch: emotio-telepathischer Kontakt oder
Emotio-Telepathie): Die Parawissenschaftler verstehen hierunter quasi-telepathische Kontakte zwischen Mensch und Tier bzw. Pflanze sowie zwischen Tier und Pflanze. Da die geistigen Erfahrungsbereiche von Tieren und Pflanzen
mit denen der Menschen nicht übereinstimmen, müssten dieser Art von
Telepathie mehr emotionale Wirkmechanismen zugrunde liegen.
Energiesatz: Bei allen Energieumwandlungen bleibt der Betrag der Gesamtenergie erhalten. Energie kann nicht entstehen und auch nicht verloren gehen. Eine Erweiterung dieses Satzes sehen Wissenschaftler durch die Einbeziehung hypothetischer feinstofflicher Energiefelder höherer Ordnung gegeben. Ihrer Auffassung nach kommt es bei paranormalen bzw. paraphysikalischen Bewirkungen zwischen diesen und den unserem vierdimensionalen Universum innewohnenden Energien bzw. Kräften zu Austauschreaktionen.
Erfüllungsprophetie: Eine Art Scheinprophetie, bei der die prophezeiten Ereignisse (fast) ausschließlich dadurch eintreten, dass die hiervon Betroffenen (oder auch Fremde) bewusst oder unbewusst auf deren Zustandekommen hinwirken. (Nach Ansicht zahlreicher Personen soll z. B. John F. Kennedys Ermordung am 22. 11. 1963 in Dallas, Texas, Erfüllungsprophetie zugrunde liegen).
Erscheinungen: Die Parapsychologie versteht hierunter eine paranormale Manifestation. Sie kann sich als Gesicht (Illusion oder Halluzination mit paranormalem Inhalt) oder als quasi-materielles Phantom bemerkbar machen. Die Qualität der E. hängt offenbar vom jeweiligen Verdichtungsgrad der feinstofflichen Ausgangssubstanz ab.
E. lassen sich zwar tiefenpsychologisch, nicht aber konventionell-physikalisch erklären.
Erweckungen: Wiederbelebung Toter. Könnte in manchen Fällen auf Scheintod zurückgeführt werden. Einige gut dokumentierte E. lassen sich jedoch nicht mehr medizinisch, sondern nur parapsychologisch erklären.
Evokation (auch: Anrufung): Eine Operation der zeremoniellen Magie, bei der man eine bestimmte unsichtbare Wesenheit zum Erscheinen auffordert.
Exorzismus: Theologisch: Rituelle Austreibung von Teufeln und Dämonen (auch: von bösen "Geistern" Verstorbener) bei Besessenen (s. auch unter "Besessenheit").
Faradayscher Käfig: Ein von Michael Faraday (1791-18 67), einem englischen Physiker und Chemiker, konstruierter "Käfig" aus Blech oder Maschendraht, der gegen elektromagnetische Felder abschirmt. Mit Hilfe solcher Käfige konnte man glaubhaft nachweisen, dass ASW- und PK-Signale nicht auf elektromagnetischem Wege weitergeleitet werden.
Feinstoffkörper: Hypothetischer Körper von geringerer Materialität - der sog. Ätherleib, der nach Auffassung der Parapsychologen dem materiellen Körper (der Physis) zeit seines Lebens in einer höheren Dimensionalität zugeordnet ist. Er unterscheidet zwischen dem Bewusstsein und dem Bioplasmakörper, einem feinstofflichen Manipulationsfeld, das der Physis näher steht und das unter besonderen physikalischen Bedingungen, z. B. bei Materialisationen, sogar sichtbar werden kann (s. auch unter "Bioplasma[Feld]") und Materialisation
Fernheilung: Paranormale Heilung, bei der Therapeut und Patient räumlich voneinander getrennt sind. Um andere medizinische Heilungsfaktoren auszuschließen, sollte der Patient über die angewandte paramedizinische Therapie eigentlich nicht informiert werden.
Geistchirurgie (Logurgie, griech. Kunstwort): Kaum sichtbare, meist keine Narben hinterlassende operative Eingriffe am Patienten, die von sogenannten Geistchirurgen (auch: Logurgen), nach spiritistischer Auffassung angeblich unter direkter Einflussnahme von Kontrollgeistern (hier: das geistige Prinzip verstorbener Arzte), vorgenommen werden. Animisten erblicken in dieser Kontrollpersönlichkeit allerdings dissozierte Teile der Heilerpsyche. Dessen ungeachtet scheint der paranormale Charakter der Geistchirurgie außer Frage zu stehen, da bei diesen Operationen stets entsprechende Phänomene auftreten (PK, Dematerialisationen, Materialisationen, Penetrationen, Apporte, Teleportationen, rasche Wundschließungen, telepathische und hellseherische Effekte usw.). Eine Gruppe internationaler Fachwissenschaftler, die über einen längeren Zeitraum zahlreiche philippinische Logurgen genauestens untersuchte, ist von der Echtheit der von ihnen beobachteten Operationen überzeugt und hat dies eidesstattlich belegt.
Geistführer (auch: Kontrolle, Kontrollgeist, Kommunikator oder Trance-Persönlichkeit): Spiritistisch: der Geist eines Verstorbenen (Geistentität), der durch ein Medium paranormale Botschaften (oft anderer Verstorbener) an Seanceteilnehmer übermittelt oder psychokinetische Manifestationen verursacht, um die Existenz des Menschen nach dem Tode zu beweisen.
Animistisch: meist Teilpersönlichkeit des Unbewussten eines Mediums.
Geistheilung (auch: psychische oder paranormale Heilung): Ein schwer definierbarer Bereich therapeutischer Verfahren außerhalb der Schulmedizin. Diese sehen vor, dass der Geistheiler - meist eine medial veranlagte Person - den Krankheitsverlauf durch geistige Kräfte positiv (häufig magnetopatisch) beeinflusst. Man unterscheidet im wesentlichen zwischen Glaubens- und Gebetsheilung, Ritualheilung und der spiritualistischen Form der Geistheilung, zu der auch die Geistchirurgie gehört (s. auch unter Geistchirurgie).
Geistwesen: Nach spiritistischer Auffassung eine jenseitige, geistige Entität; der Persönlichkeitskern eines Verstorbenen.
Gesicht(auch. Vision oder Zweites Gesicht): Parapsychologisch:
Geträumte oder halluzinierte Erscheinung von in unserer Realität nicht vorhandenen Personen und Objekten.
Gleichörtlichkeit (Bilokation): Von einer höheren Dimensionalität aus gesehen, fallen alle Geschehnisse in unserem Universum örtlich und auch zeitlich zusammen; die Welt besteht nur aus einem einzigen Ort (Punkt), und nichts geschieht nacheinander.
Gleichzeitigkeit: Auch Duplizität der Ereignisse genannt. Sie entspricht C. G. Jungs Synchronizität, ein Prinzip, das die sinnvolle, aber nicht kausale Verbindung von Ereignissen klären soll. Andererseits lässt sich hiermit auch das Phänomen der Bilokation (s. unter "Bilokation") bezeichnen, die Fähigkeit, an zwei oder mehr Orten zur gleichen Zeit zu weilen (s. auch unter "Gleichörtlichkeit").
Grobstoffliches: Normale Materie, aus der unser physikalisches (physisches) Universum aufgebaut ist. Im Gegensatz hierzu steht das sogenannte Feinstoffliche (s. auch unter Feinstoffkörper), ein hypothetischer Stoff geringerer Materialität.
Heimfindvermögen von Tieren (auch: Psi-Trailing): Die Fähigkeit von Tieren, ihr angestammtes Revier stets wiederzufinden. Hierunter versteht man auch Tiermigration zu Nistplätzen und Laichorten sowie das Aufspüren früherer Besitzer. Hierbei könnten optische, akustische, haptische und andere natürliche Faktoren eine Rolle spielen. In manchen Fällen muss aber zwingend ASW angenommen werden.
Die Parapsychologen vermuten, dass Tiere bei ihrer Wanderung eine Psychospur (im Höherdimensionalen verankerte Fährte) hinterlassen, die sie später zurückverfolgen. Auch können emotio-telepathische Kontakte zwischen Tierhalter und Tier (Rapport) nicht ausgeschlossen werden.
Hellmedium: Materialisations- und PK-Medium, das Sitzungen bei voller Beleuchtung oder bei Tageslicht abhält. Seine Darbietungen werden von Parapsychologen wesentlich höher als die der Dunkelmedien gewertet, da sie Manipulationen so gut wie unmöglich machen (s. auch unter Dunkelmedium).
Hellsehen (auch: Hellsichtigkeit): Paranormales Erfahren von Gegenständen oder Sachverhalten in Gegenwart oder Vergangenheit ohne Vermittlung fremdpsychischer Organisationen.
Helltraum (auch: luzider Traum): Ein Traum, bei dem sich der Träumer bewusst ist, dass er träumt. Manche Parapsychologen glauben, dass während des Hellträumens häufig zukünftige Ereignisse wahrgenommen werden (s. auch unter Präkognition).
Hieros gamos ("Heilige Hochzeit"): Anderes Wort für den alchimistischen Begriff der Transmutation, der Umwandlung eines Elements in ein anderes, vor allem in Gold.
Hochfrequenzfotografie (auch: Kirlianfotografie):
Hyperraum: Alle vorläufig nur mathematisch, jedoch nicht normal-physikalisch erfassbaren und nachvollziehbaren Gebilde jenseits unseres vierdimensionalen Universums (gelegentlich wird auch schon die 4. Dimension in das Hyperraumprinzip einbezogen). Nach Professor B. Josephson ist unsere Welt mit allen höherdimensionalen Universen (Organisationsebenen oder Dimensionalitäten) berührungslos verschachtelt.
Hyperästhesie: Überempfindlichkeit, vor allem der Sinnes- und Gefühlsnerven; eine Art Sonderwahrnehmungsvermögen. Gelegentlich kann zwischen H. und ASW kaum unterschieden werden, falls es einen solchen Unterschied überhaupt gibt.
Ideoplastie (Ideoplastik): Organische Effekte, ausgelöst durch Vorstellungen und Gedanken.
lnfestation: Erste Stufe der Besessenheit, erkennbar durch Angriffe auf die Umgebung des Betroffenen. Ähnlichkeit mit Poltergeistphänomenen (s. auch unter Besessenheit und Poltergeistphänomene).
Informationsmatrizen: In höheren Dimensionalitäten festgeschriebene feinstoffliche Organisationsschablonen (-felder oder -matrizen) für alle materiellen Objekte und Vorgänge in unserem vierdimensionalen Universum sowie für korrespondierende physikalische Energien. Kondensationskerne für alles Materielle.
lnterventionsparadox (nach J. B. Priestley): Wenn daraufhingearbeitet werden würde, dass ein prägkognitiv wahrgenommenes, zukünftiges Ereignis gar nicht erst eintritt. Sollte dies tatsächlich gelingen, läge ein I. vor; die vermeintliche Präkognition würde sich als unechte oder Scheinprägkognition herausstellen.
Jung-Pauli-Synchronizität: Der Schweizer Tiefenpsychologe und Psychiater C. G. Jung und der deutsche Physiker W. Pauli stellten zusammen die sogenannte Synchronizitäts-Hypothese auf, der ein Prinzip zugrunde liegt, das die sinnvolle, aber nicht kausale Verbindung von Ereignissen erklären soll (s. auch unter Transkausalität). Mit dieser Hypothese versuchte man unter anderem paranormale Manifestationen und ASW unter Vernachlässigung eines besonderen Psi-Faktors zu erfassen.
Kausalität: Unter K. versteht man den Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Nach der klassischen, naturwissenschaftlichen Auffassung sind alle wissenschaftlich verifizierbaren Prozesse kausal determiniert. Das Kausalitätsprinzip erfuhr durch die Relativitätstheorie eine erste Einschränkung. Im mikrophysikalischen Bereich tritt entsprechend der Quantenmechanik an die Stelle der K. das statistische Prinzip. Die Präkognition scheint mit der K. nicht vereinbar zu sein (s. auch unter Akausalität).
Kausalkette: Eine größere Anzahl von Ursache-Wirkungs-Beziehungen (Folgen), die allesamt miteinander verkettet sind.
Kinetobarische Effekte: Ein 1970 erstmals von R. G. Zinsser beschriebenes, später auch physikalisch nachgewiesenes Phänomen, wonach auf bestimmte Proben nach kurzem Einwirken eines Hochfrequenzfeldes eine Kraft ausgeübt wird, deren Wirkung für Stunden anhält. Sie konnte bislang auf physikalischem Wege nicht erklärt werden.
Kirlianfotografie: S. auch Hochfrequenzfotografie. Von dem russischen Elektroingenieur S.D. Kirlian und dessen Ehefrau in den Jahren 1939-1960 entwickeltes Verfahren organische und anorganische Objekte im hochfrequenten Feld zu fotografieren oder zu filmen. Inzwischen wurden für unterschiedliche Aufgaben zahlreiche Varianten der HF-Fotografie entwickelt. Die Vermutung einiger Wissenschaftler, dass es sich bei der Aura der fotografierten Objekte um Feinstoffkörper derselben handele, muss widersprochen werden. Feinstoffliche Felder (Bewusstsein und bioplasmatische Gebilde) sind nach Meinung der Wissenschaftler eindeutig höherdimensionaler Beschaffenheit und damit visuell oder anderweitig physikalisch nicht direkt erfassbar. Wir beobachten offenbar nur "Reibungseffekte" zwischen normalen physikalischen Feldern (z. B. elektromagnetischer Art) und ihren feinstofflichen Feldentsprechungen.
Klopftöne: K. sind pochende Geräusche meist in Spukräumen oder
-häusern, die nach animistischer Hypothese durch Anwesende (oft pubertierende Jugendliche), nach spiritistischer Auffassung durch das Wirken jenseitigen (verstorbener) Entitäten hervorgerufen werden.
Kontrollgeist (auch: Kontrolle, Kommunikator oder Trancepersönlichkeit): S. unter Geistführer.
Kundalini: Eine im Menschen latent vorhandene hypothetische Kraft; die kosmische Energie oder das "ruhende Feuer" im ersten Chakra am unteren Ende der Wirbelsäule, Ausgangspunkt der meisten esoterischen Übungen zur Weckung der Chakras. Abgeleitet aus dem Sanskritwort kundal, was soviel wie Spirale bedeutet. Sie wird mit einer Schlange verglichen, die sich beim Ausruhen zusammenrollt. Man versteht unter Kundalini einen Aspekt des höchsten Bewusstseins.
Levitation: Das physikalisch noch nicht erklärbare freie Schweben von Personen und Objekten. Der Parapsychologe vermutet hinter der L. das Wirken bioplasmatischer Stützfelder hoher Konzentration, die die Gravitation zum Teil aufheben (Antigravitation).
Der Amerikaner Peter Suglenis gibt vor, in den Jahren 1981 und 1986 mehrfach bis zu 47 Sekunden frei in der Luft geschwebt zu haben. Hiervon gibt es Zeugenaussagen, Fotos und Videoclips.
Logurgie: S. unter Geistchirurgie.
Logurgische Eingriffe: Geistchirurgische Operationen zur Beseitigung eines Mankos am feinstofflichen Körper einer erkrankten Person (s. auch unter "Geistchirurgie").
Magnetopatisches Heilen: Bei der magnetopatischen Therapie wird das "magnetische Fluidum" (hypothetische Heilkraft) vom Körper des Magnetiseurs abgezogen und nach unterschiedlichen Techniken auf den Patienten übertragen. M. H. wurde angeblich erstmals von Franz Anton Mesmer (1734-1815) praktiziert.
Manifestationen: In der Parapsychologie: Jedes paranormale Phänomen schlechthin. Spiritistisch: das Erscheinen oder zumindest die akustische Äußerung von Geistern.
Materialisation (Verstofflichung): Das Hervorbringen filmartiger, transparenter oder auch dreidimensional wirkender, scheinbar stofflichen Gebilde (Erscheinungen), die offenbar unter Einwirkung des Bewusstseins
auf Bioplasmafelder zustande kommen (s. auch unter Bioplasma); gelegentlich leuchtender Natur. Spiritistisch: Manifestation Jenseitiger unter Inanspruchnahme gebundenen oder freien Bioplasmas (s. auch unter "Dematerialisation" und "Rematerialisation").
Materiewellen: Jedes Teilchen mit Impuls und Energie ist analog zur Lichtwelle einer "Materiewelle" zugeordnet (gem. dem französischen Physiker Prinz Louis Victor de Broglie).
Matrizen, feinstoffliche: Hypothetische feinstoffliche "Schablonen" in einer höheren Dirnensionalität (s. auch unter Hyperraum) bzw. höherdimensionale Organisationsfelder für alles Materielle und Energetische sowie für alle physikalischen Abläufe in unserem Universum. Entsprechend diesen Matrizen materialisiert sich sozusagen alles Sein und Geschehen in unserer Welt.
Mezofeld: Ein hypothetischer Feldtyp (auch Intermediär- oder Zwitterfeld), der von Burkhard Heim im Rahmen seiner "Sechsdimensionalen einheitlichen Quantengeometrydynamik postuliert wurde. Evtl. Bindeglied zwischen Physis und Bewusstsein; Manipulationsfeld für paranormales und paraphysikalisches Geschehen.
Nahrungslosigkeit (Asitie): Ein aus verschiedenen Kulturen berichtetes Phänomen völliger oder teilweiser Enthaltsamkeit, die sich über bestimmte Zeitspannen erstreckt. N. soll vor allem bei Stigmatisierten beobachtet worden sein. Therese Neumann (Therese von Konnersreuth) hat angeblich 17 Jahre ihres Lebens (häufig unter strenger Kontrolle von Ärzten) gefastet.
Nullzeit: Paranormale und Zeit-Phänomene finden nach Auffassung der Wissenschaftler unter Einbeziehung des raumzeitfreien Hyperraums (s. auch unter Hyperraum) statt; sie beanspruchen demzufolge keine Zeit, d. h. sie verlaufen "zeitneutral" (s. auch unter Teleportation).
Od: Ein von Carl Ludwig v. Reichenbach (1788-1869) eingeführter Begriff, der eine alles durchdringende Emanation, eine dem indischen Prana vergleichbare Lebenskraft bezeichnet (u. U. identisch mit Bioplasma(Feld)).
Objektversetzung: Gemeint ist hier die auf paraphysikalischem Wege erfolgende Versetzung von Personen und Objekten an einen anderen Ort, evtl. auch in eine andere Zeit (s. auch unter Te1eportation).
Orgon (auch: Bioenergie): Nach Auffassung des Psychoanalytikers Wilhelm Reich, dem Begründer der Orgonomie, eine primordiale Energie, aus der sich andere Energieformen und Materie entwickeln. Diese Energie ist "universell anwendbar, visuell demonstrierbar, thermisch, elektroskopisch und mit Geiger-Müller-Zählern nachweisbar. Sie erscheint in Form pulsierender Bläschen und lebender Körper (Bionen). Reich will diese Lebensenergie in sogenannten Organenergie-Akkumulatoren gespeichert haben (s. auch unter "Bionen").
Orgonerzeuger: Vorrichtungen zur Herstellung von "Orgon" (s. auch unter "Orgon" und "Bionen").
Organisationsfeld, bioplasmatisches: Ein hypothetisches höherdimensionales Feld, um das herum sich unser gesamtes materielles Universum mit allen in ihm vorkommenden Abläufen gebildet hat und noch bildet (s. auch "Matrizen, feinstoffliche").
Pektine (griech.: pektos = geronnen): Hochmolekulare kohlehydrathaltige Pflanzenstoffe.
Penetration: Ein paraphysikalisches Phänomen, bei dem Objekte auf psychischem, physikalisch bislang nicht erklärbarem Wege, materielle Systeme (Hindernisse, z. B. Wände) durchdringen, ohne deren Feingefüge zu zerstören. Die P. setzt die De- und Rematerialisation des bewegten Objektes (oder des Hindernisses) voraus (s. auch unter Spuk, Dematerialisation und Rematerialisation).
Phantasma (auch: Phantom, Trugbild, Sinnestäuschung): Hier sollte P. mehr als "Erscheinung" (Phantom) verstanden werden, ohne auf die Ursachen des Zustandekommens desselben einzugehen (ob pathologischer, paranormaler oder komplexer Art).
Phantom (auch: Phantasma, Trugbild, Sinnestäuschung): In der Parapsychologie: gestalthafte Materialisation unterschiedlichen Verdichtungs- oder Verstofflichungsgrades (s. auch unter Erscheinung oder Phantasma).
PK-Phänomene: S. unter "Psychokinese". Hierzu gehören z. B. folgende Phänomene: Materieumwandlungen (De- und Rematerialisationen), Teleportationen, Penetrationen, Apporte, Levitationen, Biegephänomene (Geller-Effekt), Feuerunempfindlichkeit, Psychofotografie, Materialisationen, Spukphänomene (auch Klopflaute und Raps), sog. "Direkte Stimmen", Tonbandstimmen usw., sofern sie animistisch gedeutet werden (s. auch unter den jeweiligen, hier verzeichneten Stichworten).
Plethysmograph: Ein Gerät, das Volumenveränderungen am Körper und somit auch Abweichungen in der Durchblutung gewisser Körperpartien registriert. Dadurch, dass die Körpergefäße immer dann stärker mit Blut versorgt werden, wenn gewisse, für den Empfänger bedeutsame telepathische Botschaften zumindest dessen Unbewusstes erreichen, kann man mit dem P. auch telepathische Kontakte nachweisen. Am häufigsten werden Messungen an den Fingerkuppen vorgenommen. Auf diese Weise lassen sich ASW-Phänomene überwachen.
Poltergeistphänomene: Spontane, wiederkehrende Psychokinese (s. auch unter Psychokinese und Spuk), gekennzeichnet durch unerklärliche Geräusche und physische Belästigungen (z. B. spontane Objektversetzungen, Levitationen, Bilder drehen sich um ihre Aufhängung, Befestigungselemente werden ohne Berührung aus der Wand gerissen, Glühbirnen zerplatzen; plötzliches Auftreten von Wasserschwellen und Bränden ohne erkennbare Ursache, Apporte usw.) Auslöser sind häufig Personen, die starken psychischen Spannungen ausgesetzt sind (z. B. pubertierende Jugendliche mit gestauten Triebspannungen; animistische Hypothese).
Paradoxon (Pl. Paradoxa): Ein Widerspruch in sich; unter anderem eine grobe Verletzung der Naturgesetze, die per definitionem als unverletzlich gelten. Wenn z.B. ein scheinbar prägkognitiv wahrgenommener Unfall durch besondere Maßnahmen "verhindert" worden wäre, hätte keine echte Präkognition vorgelegen, hätte man (was man aber vorher nicht wissen konnte) auch keine Verhinderungsmaßnahmen zu ergreifen brauchen usf.
Paraeffekte: S. unter "Psi-Effekte".
Paralleluniversum: Ein hypothetisches Universum (oder mehrere), zeitlich bzw. dimensional parallel zu unserer Welt (zum gegenwärtigen Zeitpunkt). Hierunter kann unsere Welt zu vergangenen oder zukünftigen Zeitperioden oder ein höherdimensionales Universum verstanden werden (auch Antiwelt). Alle diese Systeme würden jedoch gleichzeitig mit unserem gegenwärtigen Universum existieren, d. h. koexistieren (s. auch unter "Andere Realität").
Paraphysik (früher: Meta- bzw. Transzendentalphysik): Teilgebiet der
Parapsychologie, das paranormale Effekte "physikalischer Natur" untersucht, die sich als materielle Veränderungen beobachten lassen; diese
Effekte finden wahrscheinlich erst im Rahmen einer neuen, erweiterten
Physik eine Erklärung.
Pararaum: Gemeint ist hier der sogenannte Hyperraum, der Operationsbereich für paranormales Geschehen (s. auch unter Hyperraum).
Präkognition: Das Vorauswissen um zukünftige, nicht erwartete, durch Trendverfolgung nicht abschätzbare Ereigniseintritte. Dieses Phänomen hebt scheinbar die Kausalität auf (s. auch unter "Kausalität", Akausaiität und Transkausalität).
Prana (sanskr.: (Lebens-)Atem): Psychische Energie bzw. Lebenskraft, die sich im Universum offenbart, deren Sitz aber das Herz des Menschen sein soll (s. auch unter "Feinstoffkörper").
Primordiale Energie: Der Psychoanalytiker und Tiefenpsychologe Wilhelm Reich hielt die hypothetische Orgon- oder Bioenergie für primordial, d. h. vor Materie und anderen Energieformen vorhanden (s. auch unter Orgon und Bionen).
Prophetie (Prophezeiung, Weissagung): Präkognition (s. auch unter Präkognition) innerhalb eines religiösen Bezugsrahmens.
"Proxy"-Operation: Psychische Heilung auf beliebige Distanz (Entfernungen spielen keine Rolle). Der Heiler nimmt die Operation an einem "proxy" (engl.: Stellvertreter) vor, während der vielleicht transportunfähige Patient den paranormalen "Eingriff" synchron erlebt. Dabei vermag mancher Operateur sogar den Aufenthaltsraum des Kranken hellseherisch zu beschreiben.
Pseudomaterialisation: Eine unechte, ohne Verwendung von Bioplasma bewirkte, meist in betrügerischer Absicht herbeigeführte Scheinmaterialisation.
Psi-Effekte (auch: Para-Effekte): Alle paranormalen und paraphysikalischen, naturwissenschaftlich noch nicht (zufriedenstellend) erklärbaren oder erfassbaren Phänomene, d. h. "außersinnliche Wahrnehmungen"
und "Psychokinese" (PK).
PSI-Feld: In der Physik: ein immaterielles Feld. In der Parapsychologie: ein hypothetisches Feld höherdimensionaler Ordnung, in dem Paraphänomene stattfinden bzw. das derartige Phänomene auszulösen vermag.
Psitronen: Nach dem britischen Mathematiker und Physiker Adrian Dobbs zufolge ein hypothetischer Übermittler von Psi-Informationen in einer zweiten Zeitdimension. Das P. hat imaginäre Masse und kann sich
entsprechend der Relativitätstheorie ohne Verlust seiner imaginären Energie schneller als mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen.
Psychische Heilung: S. unter Geistheilung.
Psychische Komponente: Feinstofflicher Körper in seiner reinsten Form, d. h. als Bewusstsein (s. auch unter Feinstoffkörper).
Psycho-Double (auch: Double, Doppel oder Doppelgänger): Feinstoffliche (ätherische) Entsprechung des physischen Leibes eines jeden Lebewesens. Das P. ist angeblich in der Lage, sich vor allem in Extremsituationen körperfrei an anderen Orten zu manifestieren (s. auch unter "Doppelgänger", "Feinstoffkörper", "Astralkörper", "Astralexkursionen- und "Bilokation").
Psychofotos (Gedankenfotos): Offenbar auf psychokinetischem Wege erzeugte Bilder mit oder ohne Kamera, auf Platten- oder Filmmaterial. Die psychischen Kräfte dürften hierbei direkt auf das Filmmaterial einwirken. Betrugsmöglichkeiten sind bei unzureichender Kontrolle gegeben.
Psychokinese (PK): Physikalisch vorläufig unerklärbare, psychisch ausgelöste Bewirkungen auf materielle Systeme" (Bender 1974, nach Rhine 1946). Bewegungen und/oder Veränderungen von Körpern, ohne dass man deren Ursache mit den heute bekannten Mitteln der Wissenschaft erklären könnte. Rhine und Jahn (Princeton) sehen die Existenz von PK nach systematisch durchgeführten quantitativen Experimenten bestätigt.
Psychokinet: Eine Person, die psychokinetische Phänomene (PK-Manifestationen) hervorzubringen vermag (s. auch unter Psychokinese und PK-Phänomene).
Psychokinetische Schnitte: Psychokinetisches Auftrennen der Haut und des Körpergewebes zur Durchführung logurgischer Operationen (s. auch unter Logurgie). Die Schnitte werden auf Distanz (meist etwa 10 - 20 cm von der Körperoberfläche entfernt) ausgeführt, wobei der Logurg den Patienten zu keiner Zeit berührt. Sie ähneln echten chirurgischen Schnitten. Die erzeugten Schnittwunden sollen nach der Operation schnell verheilen, durch nachträgliches Bestreichen gelegentlich sogar sofort verschwinden.
Psychokörper (auch: Psycholeib): S. unter Feinstoffkörper.
Psychon: Ein von H. Carington (1945) geprägter Begriff, der eine konkrete Vorstellung als individuelle Wesenheit bezeichnet. Er versteht hierunter gewissermaßen Seelenpartikel, denen eine potentielle Energie innewohnt, die ausreicht, um z. B. tragisches Geschehen vor unserem geistigen Auge wieder aufleben zu lassen (ein Erinnerungsbild).
Psychotronische Vorrichtungen: Geräte, die bioplasmatische (psychotronische) Energie zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben vermögen. Als Entdecker psychotronischer Energie gilt der Tscheche Robert Pavlita, der auch entsprechende Apparaturen entwickelte (s. auch Ostrander/ Schroeder, PSI, Bern/München/Wien 1972).
Quarks: Elementarteilchen, aus denen angeblich alle anderen Kernteilchen aufgebaut sein sollen.
Rapport: Unmittelbarer psychischer Kontakt zwischen zwei Personen
(auch zwischen Mensch und Tier). Parapsychologisch: Beziehung zwischen Hypnotiseur und Hypnotisiertem, zwischen Psi-Sender (Agent) und Psi-Empfänger (Perzipient).
Raumzeit-Kontinuum (auch: Raumzeit-Gefüge): Raum und Zeit stellen
nach Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie (1915), die von der Gravitation handelt, eine unauflösliche Einheit dar: ein Raumzeit-Kontinuum unser Universum, die vierdimensionale Welt.
Regression, hypnotische: Hypnotische Rückversetzung einer Person in eines ihrer früheren Entwicklungsstadien. Einige Hypnotiseure wollen die Entwicklung von Versuchspersonen bis in vorgeburtliche Stadien, ja sogar bis in "Vor1eben" zurückverfolgt haben (Reinkarnationsforschung).
Rematerialisation (Wiederverstofflichung): Rückführung eines dematerialisierten (unsichtbaren) Objekts in seinen ursprünglichen materiellen Zustand; Gegensatz: Dematerialisation).
Retrokognition: Hellsehen in die Vergangenheit. Unter psychometrischer R. versteht man die Rekonstruktion vergangener Sachverhalte mit Hilfe sogenannter Induktoren, Gegenständen, die mit dem früheren Geschehen in Verbindung standen und dem Sensitiven eine ASW-Rückschau ermöglichen bzw. diese erleichtern.
Sensitive(r): Eine Person, die Psi-Fähigkeiten - vor allem ASW - besitzt.
Serialität (Gesetz der Serie): Ein von dem österreichischen Genetiker und Lamarckisten Paul Kammerer (1880 - 1926) eingeführter Begriff. Unter S. versteht man das räumliche Zusammentreffen oder die zeitliche Wiederholung von bedeutungsmäßig, aber nicht kausal verbundenen Ereignissen. Die S. ist demnach kausalitätstunabhängig.
Singularitäten: Astrophysikalischer Begriff, der soviel wie "Schwarze Löcher" (s. auch unter Schwarze Löcher) bedeutet. S. sind materieverschlingende "Gravitations-Gullys" im Universum, entstanden durch den gravitativen Kollaps entarteter Sterne (Neutronensterne mit mehr als drei Sonnenmassen). S. im Raumzeit-Kontinuum sind Ein- und Ausgangsstellen. die (in Nullzeit) unterschiedliche Universen (Realitäten) miteinander verbinden.
Spiritualistische Hypothese (auch: Spiritismus): Eine Hypothese, die davon ausgeht, dass die geistig-seelische Komponente den leiblichen Tod des Menschen (und des Tieres) überlebt und sich unter bestimmten Umständen in unserer Welt durch paranormale Phänomene manifestiert.
Somnambuler Zustand: Zustand des Schlaf- und Nachtwandelns (Trancezustand). Nach dem Erwachen ist keine Erinnerung an das Geschehen vorhanden.
Spiritualist (auch: Spiritist): Anhänger einer idealistischen Weltanschauung, die spiritistisches Gedankengut und den Glauben an eine Wiedergeburt einschließen kann. Spiritisten glauben, im Gegensatz zu den Spiritualisten, grundsätzlich an eine Wiedergeburt. Der Spiritualismus (Spiritismus) ist die Stufe des Geistes; er steht im Gegensatz zum Materialismus.
Spuk: Sich wiederholende, spontane psychokinetische Erscheinungen. Spukphänomene werden akustisch, haptisch und visuell wahrgenommen. Personengebundener Spuk: häufig durch Pubertierende oder Sterbende verursacht. Ortsgebundener Spuk: tritt in unregelmäßiger Folge immer am gleichen Ort in Erscheinung. Spiritisten vermuten dahinter verstorbene Entitäten, Animisten hingegen eine "Imprägnierung" der Örtlichkeit mit psychischen Engrammen aus der Vergangenheit, ausgelöst durch besondere, meist tragische Vorkommnisse (s. auch unter Poltergeistphänomene).
Suggestion: Ein Auftrag, der einer hypnotisierten Person im Zustand der Passivität erteilt wird. Anders ausgedrückt: das Hervorrufen von Empfindungen oder Verhaltensweisen bei sich (Autosuggestion) oder anderen
Supernova (Pl. Supernovae): Bislang sind in unserer Galaxis erst drei Supernovae mit Sicherheit beobachtet worden. Vor Kepler entdeckten chinesische und japanische Astronomen im Jahre 1054 eine Supernova im heutigen Crabnebel und Tycho Brahe 1572 eine weitere; sie stellt eine Radioquelle dar. Bis heute wurden etwa 300 extragalaktische Supernovae ermittelt, jedoch nur rund hundert von ihnen genauer beobachtet.
Superspektrum (auch: Hyperspektrum): Ein hypothetisches Wellenspektrum, das mit seinen Frequenzen über das bekannte elektromagnetische Spektrum hinausgreift, praktisch eine Erweiterung desselben in höherdimensionale Schwingungsebenen.
Supradimensionale: Wesen höherer Dimensionalität, die aus einem Universum stammen, das sich aus mehr als den bekannten drei bzw. vier Dimensionen zusammensetzt; es sind dies für uns psychische Bereiche.
Synchronizität: Gemäß der Definition von C. G. Jung und Wolfgang Pauli (1952): Ein Prinzip, das die sinngemäße Koinzidenz zweier oder mehrerer Ereignisse erklären soll. Hiermit bezeichnet man das kausal unerklärliche Zusammenstimmen von psychischen Erlebnissen bzw. Vorgängen und physischem Geschehen (das Prinzip akausaler Zusammenhänge).
Schachtelexperiment: Der deutsche Physiker und Astronom Professor Johann Karl Friedrich Zöllner (1834 - 1882), Begründer der Astrophysik, führte 1878 im Beisein eines Zeugen mit dem englischen Medium Henry Slade das "Schachtelexperiment" durch, um die Existenz der vierten Dimension zu beweisen. Slade ließ herbei auf paranormalem Wege aus einer verschlossenen Schachtel Münzen verschwinden.
Schamanen: Nordasiatische "Zauberer" der Naturvölker. Ähnlich den afrikanischen Medizinmännern; häufig auch ganz allgemein für paranormal veranlagte "Stammeszauberer" benutzt.
Scheinprägkognition: "Unechte Präkognition", hervorgerufen durch Scheinvisionen, die zukünftiges Geschehen nur vortäuschen, so dass evtl. ergriffene Gegenmaßnahmen eigentlich sinnlos sind. Könnte man nämlich prägkognitiv ermittelte Ereignisse durch bestimmte Maßnahmen "abwenden", so läge ein Paradoxon vor, das nicht zulässig ist. Die Möglichkeit der Scheinprägkognition lässt manche hellseherisch eingeholte Informationen fragwürdig erscheinen. Medien wären unter diesem Gesichtspunkt auch nur Gehilfen des Schicksals.
Schicksalsdrift: Nach Auffassung der Parapsychologen alle unkontrollierbaren Faktoren, die den Schicksalsverlauf des Menschen und der Welt bestimmen, mit Ausnahme der durch willentliche Handlungen der Betroffenen unmittelbar ausgelösten Bewirkungen (obwohl auch diese letztlich in einer höheren Dimensionalität festgeschrieben sein dürften).
Schicksals-Einpendelvorgang: Nach den Vorstellungen der Parapsychologen wird das Schicksal sowohl durch Vergangenes als auch durch Zukünftiges (das in einer höheren Dimensionalität schon festliegt) bestimmt. Vergangene und zukünftige Bewirkungen "pendeln einander aus" und verursachen auf diese Weise ein bestimmtes Ereignis, ähnlich einem elektrischen Schwingkreis.
Schwarze Löcher: Astrophysikalisches Phänomen. Schwarze Löcher entstehen durch den anhaltenden Gravitationskollaps eines Sterns mit mehr als drei Sonnenmassen. Nach verschiedenen Übergangsphasen ("Weißer Zwerg", Neutronenstern) nimmt der entartete Stern bei nahezu gleichbleibender Masse die Größe eines Stecknadelkopfes (!) an, um schließlich völlig unsichtbar zu werden (die Gravitationskräfte halten dann selbst Lichtstrahlen, Photonen, zurück) und aus unserem Universum zu verschwinden. In dieser Phase stülpen die enormen Gravitationskräfte den Stern "nach innen", wodurch ein "Schwarzes Loch" eine Singularität entsteht (s. auch unter Singularitäten), das alle Materie in seiner Umgebung in sich hineinsaugt. S. L. sind kosmische Gebilde, die sich aus unserem Universum abgekapselt haben und eine eigene "Welt" darstellen. Am Rande der S. L. ist die Zeit aufgehoben (Nullzeit). Gewissermaßen als "Gegenpol" werden "Weiße Löcher" vermutet. Schwarze und Weiße Löcher sollen laut Professor Wheeler durch raumzeitfreie Kanäle (den Hyperraum) miteinander verbunden sein. Den astrophysikalischen (kosmischen) Schwarzen und Weißen Löchern entsprechen im Mikrokosmos (subatomarer Bereich) die sogenannten "Mini-Schwarzen" und "-Weißen Löcher". Drei namhafte amerikanische Astrophysiker vom California Institute of Technology (CALTECH) haben anhand von Berechnungen und Modellen nachgewiesen, dass künftigen Hochzivilisationen unter Nutzung solcher "Mini-Löcher" (Fachjargon: "Wurmlöcher") Zeitreisen gelingen könnten, ohne die Kausalität zu verletzen.
Schwarze Magie: Hierunter versteht man Hexerei, Zauberei, Totenerweckung usw., ganz allgemein den eigensüchtigen Missbrauch psychischer Kräfte. Im Gegensatz hierzu befasst sich die "Weiße Magie" mit Praktiken, die dem Wohl der Menschen dienen, wobei die Hilfe guter Dämonen und Engel in Anspruch genommen wird.
Stein der Weisen: In der Alchimie die notwendige Voraussetzung für die Transmutation (s. auch unter Transmutation"), der Umwandlung eines Elements in ein anderes. Der St. d. W. galt bei den Alchimisten als etwas Lebendiges und als reale Substanz zugleich.
Tachyonen: Hypothetische Teilchen, die sich in einen Welt jenseits der "Lichtmauer" (Lichtgeschwindigkeit: rd. 300000 km/Std.) mit Überlichtgeschwindigkeit rückwärts in der Zeit bewegen. Der Physiker Gerald Feinberg erwähnte diese Teilchen erstmals 1967. Sie stellen nach Meinung vieler Wissenschaftler eine notwendige Ergänzung der Relativitätstheorie dar.
Telepathie: Eine nicht durch die uns bekannten Sinne vermittelte Erfahrung eines fremdpsychischen Vorgangs. Übertragen werden Eindrücke, Ideen, Stimmungen, Bilder, Namen usw. (s. auch unter "ASW").
Teleportation (auch: Teletransport): Das auf psychischem oder paraphysikalischem Wege erfolgende Versetzen eines Menschen oder Objekts an einen anderen Ort (vielleicht auch in eine andere Zeit). Vgl. unter "Autotelepontation".
TM: Abk. für "Transzendentale Meditation"; moderne Meditationstechnik.
Tonbandtechnik Transkommunikation; Definition gem. Prof. Dr. E. 0. Senkowski): Auf Tonband gespeicherte, angeblich paranormal zustande kommende Stimmen, Musik oder sonstige Geräusche. Diese Stimmen unterscheiden sich durch verschiedene Besonderheiten von normalen menschlichen Stimmen; oft werden ganze Sätze polyglott wiedergegeben. Animistische Hypothese: Anwesende Personen beeinflussen das Tonband psychokinetisch. Spiritistische Hypothese: Stimmen verstorbener Personen.
Vielleicht handelt es sich um ein Mischphänomen; vgl. auch "Direkte Stimmen".
Trancepersönlichkeit: S. unter Geistführer.
Transenergien: Hypothetische Energien aus Bereichen jenseits unseres Universums, d. h. freie, nichtelektromagnetische Energien aus anderen Dimensionalitäten (Hyperraum).
Transfiguration: Hier: der unbewusste Betrug eines Mediums, das sich als "Phantom" zeigt.
Virtueller Zustand: Allgemein: Etwas Gedachtes, das nicht unbedingt vorhanden sein oder ausgeführt werden muss (oder ausgeführt werden kann). Speziell physikalisch: Teilchen, Zustände usw., deren Existenz mit dem Energiesatz (s. unter Energiesatz) nicht vereinbar ist. Definition Dr. Th. Bearden: Ein Beobachtungszustand, der im n-dimensionalen Raum drei "Drehungen" entfernt vorn beobachtbaren Raumgitter orthorotiert ist (z. B. ein mentaler Zustand: Gedanken, Emotionen, Wille usw.).
Transkausalität: Eine "Kausalität", die scheinbar keine ist, bei der das Ursache-Wirkungs-Prinzip allem Anschein nach fehlt. Der Parapsychologe vermutet, dass die T. auf festliegende Zusammenhänge in einer höheren Dimensionalität zurückzuführen ist. Wir vermögen jedoch das höherdimensionale Ursache-Wirkungs-Prinzip aufgrund unserer dreidimensionalen "Fixierung" nicht zu erkennen. Die T. stellt ein höheres Ordnungsprinzip dar.
Transkommunikation: Kontakte mit hypothetischen "Jenseitigen", d. h. Bewusstseinsinhalten Verstorbener. Professor Dr. E. 0. Senkowski unterscheidet zwischen verschiedenen Erscheinungsformen der Transkommunikation: Transaudio (TA), das Erfassen jenseitiger Stimmen mittels Tonband oder Recorder bzw. Hören direkter elektroakustischer Stimmen im Radio, Fernseher oder Telefon; Transtext (TX), das Aufnehmen jenseitiger Texte per Computer, und Transvideo (TV), das Erscheinen von Bildern aus Transbereichen, entweder auf Videobändern als Einzelbilder oder direkt auf dem Bildschirm. Quelle: Senkowski, E. 0., Instrumentelle Transkommunikation, R. G. Fischer, 1989, 2. Aufl.
Transmutation: In der Alchimie: Umwandlung eines Elements in ein anderes, vor allem in Gold (s. auch unter "Stein der Weisen"). Bei Materialisationsmedien: eine Art Scheinmaterialisation.
Transwelt: (auch Hyperwelt) eigentlich: Jenseitswelt. Hier im übertragenen Sinn: Bereich jenseits der gewohnten Raumzeit, eine "Welt", die sich aus mehr als vier Dimensionen (Hyperraum) zusammensetzt. Mit Hilfe dieser für uns immateriellen "Universen" lassen sich Psi- und andere bislang unerklärliche Phänomene deuten. Hypothetischer Abwicklungsbereich für paranormales und paraphysikalisches Geschehen.
Tulpas: Erscheinungen, die lebenden oder auch "gedachten" Personen oder Gottheiten entsprechen sollen (hervorgerufen durch magische Praktiken tibetanischer Schamanen).
Unbewusste, das: Die Summe aller vorhandenen, aber nicht im Bewusstsein befindlichen psychischen Inhalte.
Unschärferelation: Ort und Impuls von Teilchen (z. B. Elektronen) lassen sich niemals gleichzeitig beliebig genau messen. Je genauer der Ort festgelegt ist, um so ungenauer ist der Impuls und umgekehrt.
Unverweslichkeit: Das sogenannte "fleischliche" Überleben, z.B. wenn ein Leichnam auch nach längerer Zeit im Grab keine Verwesungsspuren aufweist (z. B. bei verschiedenen christlichen Heiligen; Ritter von Kahlbutz).
Vodu (auch: Voodoo oder Wudu): Bräuche und Riten westindischer Neger (Opfer, Gesang, Tanz), die auf afrikanisches und christliches Gedankengut zurückgehen. Teilweise mit Magie verbunden.
Vorläuferwelle: Dr. Charles Muses, ein bekannter amerikanischer Physiker, versucht die Präkognition (s. auch unter "Präkognition") dadurch zu erklären, dass er, wie in der Elektrotechnik, die Existenz einer Vorläuferwelle annimmt. Durch entsprechende Vorläuferwellen will er Informationen von über noch in der Zukunft liegenden Ereignissen in die Gegenwart übermittelt wissen. Diese V. müssten allerdings rückwärts in der Zeit laufen und die Kausalität verletzen.
Wahrscheinlichkeitsfunktion: Heisenbergs "Unschärferelation" besagt, dass es nicht nur einen, sondern unendlich viele Zustände nebeneinander gibt. Ihre Summe bezeichnet man als Wahrscheinlichkeitsfunktion.
Würfelexperimente: Würfel dienen dem quantitativen Nachweis der Existenz von Psychokinese. W. wurden zuerst von J. B. Rhine an der Duke University in Durham, North Carolina (USA), durchgeführt, wobei auch sogenannte Würfelmaschinen zum Einsatz kamen. Rhine glaubt die Existenz von PK durch diese W. hinlänglich bewiesen zu haben. Ähnliche PK Experimente werden seit 15 Jahren mit großem Erfolg an den Princeton University, Princeton (USA), von Professor R. Jahn und der dortigen Labormanagerin B. Dunne durchgeführt.
Wunder: Ein theologischer Begriff zur Bezeichnung eines ungewöhnlichen Ereignisses, das jeglicher Erfahrung oder sogar den gültigen Naturgesetzen widerspricht.
Wunderheilung: Spontane Heilung eines organischen Leidens in einem religiös determinierten "affektiven Feld" (durch Heilen; an sogenannten heiligen Orten, wie Lourdes, Fatima usw.; an bestimmten Jahrestagen usw.).
Xenoglossie: Das Sprechen (auch: Verstehen, Lesen und Schreiben) einer Sprache, die man nicht erlernt hat.
Zeitdilatation bzw. -kontraktion: Zeitdehnung bzw. Zeitraffung. Hier: als Nebeneffekte bei paraphysikalischen Bewegungen (Teleportationen, Apporte usw.) aufzufassen, die durch "Verweilen" im raumzeitfreien Hyperraum ausgelöst werden.
Zeitfeld: Die Zeit besitzt gern. N. A. Kozyrew auch energetische Qualitäten, welche die Existenz eines "Zeitfeldes" logisch erscheinen lassen, ein Feld, in dem sich nach Auffassung der Parapsychologen paranormale Phänomene (auch Präkognition) und Versetzungen in der Zeit abspielen.