Ancistrus sp. (Brauner Antennenwels)
vormals Ancistrus dolichopterus
Familie
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Harnischwelse (Loricarridae) |
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Endgrösse
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Ca. 12 - 14 cm |
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Beckengrösse
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Min. 80/35/40 cm |
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Wasserwerte |
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Sehr tolerant, GH ab ca.5 bis 20, PH 7,0 +/- 1,5
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Bodengrund
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Sand ist artgerechter |
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Einzel - oder Paarhaltung, Gruppenhaltung in grösseren Becken möglich |
Die "Scheibenlutscher" - welch garstiges Wort - bekam ich von einem Bekannten, der feststellte, dass sie für ein 54er Becken einfach zu gross wurden und sich auch zu fleissig vermehrten.
Nach einem kurzen Aufenthalt im 300er - bei zu diesem Zeitpunkt noch GH 17, PH 7,4 - siedelte das erwachsene Pärchen und ein kleiner Ancistrus ins neue 600er über.
Nach dem ganz am Anfang bei einem Wasserwechsel das 600er überlief - 10 bis 20 ltr. Wasser auf dem Fussboden sind ne Menge - fand ich meine Ancistren plötzlich HINTER der Rückwand wieder.
Na ja, dachte ich, sie sind bei der Vollfüllung des Beckens wohl über die Rückwand geschwommen.
Mit dem Kescher einfangen entpuppte sich als unmöglich, da der Platz hinter der Rückwand etwas begrenzt ist, meine Ancistren sich auch schnell in die engste Stelle zurück zogen.
Nun gut
- eine kleine Glasvase hinter die Rückwand gestellt, 2 Welstabs
hinein (mit Speck fängt man Mäuse
) und mit dem Kescher wartend
bewaffnet....
So fing ich den Kleinen und schaffte ihn wieder ins "grosse" Wasser.
Mit den 2 Grossen funzte (funktionierte) es leider nicht.
OK, dann eben nicht auf die Schnelle - der Hunger wird sie mir schon in die Hände treiben.
Abends auf der Couch sitzend, meinte ich, aus dem Augenwinkel heraus, Herrn Ancistrus an der vorderen Seite der Rückwand wahrgenommen zu haben.
Muss eine Sinnestäuschung gewesen sein.
Als ich vor dem Becken stand, war er nicht zu sehen. Ich fand ihn immer noch hinter der Rückwand.
Am
nächsten Tag durfte ich dann festellen, dass ich mich wohl nicht,
sondern er mich getäuscht hatte. 
Das habe ich dann in Bildern festgehalten :
Einer in der "Fangvase", eine aussen.

Vielleicht passen ja auch 2 in die Vase ?
Er wollte dieses interessante Ding lieber für sich alleine.

Eben war er noch hinter der Rückwand ... jetzt plötzlich davor?

Das war mir eine Beschattung wert.
Hier ist er am linken Rand des Beckens, so im oberen Viertel der Rückwand.
Noch 10 cm bis zur Wasseroberfläche.
Er macht einen zielstrebigen Eindruck...
Weg ist er!
Bei genauer Betrachtung kann man noch seine Schwanzflosse verschwommen durch die Wasseroberfläche sehen.
Suizid gefährdet?
Nein.
Meine Ancistren entpuppten sich als
"Ancistrus wanderusii".
Sie wandern über die Rückwand, sind kurze Zeit ausserhalb des Wassers, um die jeweils andere Seite zu erreichen.
Harte
"Burschen" eben. 