15 kurze Fragen an die Heteros
1. Was hat Ihrer Meinung nach Ihre Heterosexualität verursacht?
2. Wann wurden Sie sich zum ersten Mal darüber klar, dass Sie heterosexuell sind?
3. Ist es möglich, dass es sich dabei nur um eine Phase handelt, die Sie überwinden werden?
4. Ist es möglich, dass Ihre Heterosexualität durch eine neurotische Angst vor anderen Menschen des gleichen Geschlechtes verursacht wird?
5. Wenn Sie niemals mit einer Person gleichen Geschlechtes geschlafen haben, ist es möglich, dass alles, was Ihnen fehlt, ein guter schwuler oder lesbischer PartnerIn ist?
6. Wem haben Sie von Ihren heterosexuellen Tendenzen erzählt? Wie haben diese reagiert?
7. Warum fühlen sich Heteros immer veranlasst, andere zu ihrem Lebensstil zu bekehren?
8. Warum bestehen Sie immer wieder darauf, Ihre Heterosexualität herauszukehren? Können Sie nicht einfach so sein, es aber verschweigen?
9. Möchten Sie, dass Ihre Kinder heterosexuell werden, wenn man die Probleme, die auf sie zukommen, bedenkt?
10. Ein überproportionaler Anteil des Kindesmissbrauchs Schuldiger ist heterosexuell. Halten Sie es für sicher, Ihre Kinder heterosexuellen Lehrern auszusetzen?
11. Selbst angesichts all der sozialen Unterstützung, die Heirat findet, wächst die Scheidungsrate immer weiter an. Warum gibt es so wenige stabile, heterosexuelle Partnerschaften?
12. Warum legen Heterosexuelle soviel Wert auf Sex?
13. Wenn man die Überbevölkerung der Erde bedenkt, wie könnte die menschliche Rasse überleben, wenn jeder so wie Sie hetero wäre?
14. Könnten Sie einer heterosexuellen TherapeutIn vertrauen, objektiv zu sein? Müßten Sie nicht befürchten, daß jene Sie in Richtung ihrer eigenen Vorlieben beeinflussen würde?
15. Wie können Sie eine ganzheitliche, in sich ruhende Person werden, wenn Sie sich ganz auf zwanghafte, ausschließliche Heterosexualität beschränken, und Ihr natürliches, gesundes homosexuelles Potential nicht ausleben und entwickeln?
---------------------------------------------------
Wie entsteht Heterosexualität? |
|
Heterosexualität ist ein Zustand, in dem die Betroffenen ein zwingendes emotionales und sexuelles Interesse für das andere Geschlecht haben. Natürlich gibt es aufgrund von anatomischen, physiologischen, sozialen und kulturellen Verschiedenheiten viele Probleme zu überwinden. Und gerade dies empfinden viele Heterosexuelle als Herausforderung und gehen deshalb mit viel Scharfsinn und Enthusiasmus an diese Gegensätzlichkeit heran. Tatsächlich kann man/frau sagen, dass Heterosexualität in unserer Gesellschaft sogar noch belohnt wird.
Aber wie entsteht sie???
Elternhaus: In den meisten Fällen des zwanghaft heterosexuellen Verhaltens zeigt es sich, dass schon die Eltern darunter gelitten haben. Kindheitstrauma: Ein schlimmes Erlebnis mit dem gleichen Geschlecht kann die spätere Zurückweisung des eigenen Geschlechts zur Folge haben. Aus Angst vor dem eigenen Geschlecht sinkt das Verhalten danach ins Unbewusste und kommt als heterosexuelle Neurose wieder zum Vorschein.
Soziale Bedingungen: Viele Heterosexuelle geben der ständigen Berieselung der Massenmedien und deren Verhaltenspropaganda nach und leben entsprechend diesem tyrannischen Klischee. Wir sollten ihnen nicht Ablehnung, sondern Verständnis und Mitleid entgegenbringen. Denn die Zurückweisung, mit der sie ihrem eigenen Geschlecht und somit auch sich selbst begegnen, ist das Ma&wzlig; dafür, wie weit sie ihre eigene Sexualität und die Beziehung zu sich selber verloren haben.
Pathologische Bedingtheit: Viele Heterosexuelle glauben, dass sie "so" geboren sind. Unglücklicherweise unterliegen sie da einem großen Irrtum. Denn, wie wir alle, sind auch Heterosexuelle das Produkt der Beziehung zwischen ihrer eigenen Substanz und der Umgebung, also fällt auch den Heterosexuellen eine gewisse Verantwortung für ihre Veranlagung zu.
Kulturelle Enteignung: Es hat sich erwiesen, dass die meisten Heterosexuellen aus einer Umgebung kommen, in der die Freude an ihrem Körper erbarmungslos unterdrückt wurde. Viele psychische Verwirrungen können aus der Zurückweisung des eigenen Körpers resultieren.
Angst Vor Dem Tod: Oft ist die Angst vor dem Tod der Grund für heterosexuelle Paarung. Viele Heterosexuelle sind vom starken Wunsch, sich fortzupflanzen, zu ihrer Veranlagung getrieben worden. Hormonelle Störungen. Eine These geht sogar soweit zu behaupten, Heterosexualität sei hormonell bedingt. Statt einem normalen Verhältnis der zwei Haupthormone haben Heterosexuelle einen Überschuss des einen und einen Mangel des anderen Hormons, was zur Folge hat, dass sie unfähig sind, eine befriedigende Beziehung zum eigenen Geschlecht aufzubauen.
Oekonomische Gründe: Unsere Gesellschaft verspricht Prämien für heterosexuelle Paarung. Schwul-/lesbischsein hingegen ist teurer, und viele Leute können es sich einfach nicht leisten. |
---------------------------------------------------
|
Verhaltensregeln für Heteros
Wenn Du eine Lesbe triffst dann:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
- Erwarte nicht, dass sie ebenso aufgeregt ist, einer Hetera zu begegnen, wie Du, einer Lesbe. Wahrscheinlich wuchs sie mit ihnen auf.
|
- Erwähne nicht sofort Deinen Freund oder Gatten, um sie darauf hinzuweisen, daß Du heterosexuell bist, wahrscheinlich weiß sie es bereits.
|
- Sag ihr nicht, daß auch Männer unterdrückt sind und daß Frauen ihnen helfen sollten, sich zu befreien. Das sind altbekannte Verirrungen und sollten als solche behandelt werden.
|
- Sag ihr nicht, daß es sexistisch ist, Frauen vorzuziehen, daß Menschen Menschen sind und daß sie fähig sein sollte, alle zu lieben.
|
- Frage nicht, wieso sie lesbisch ist, frage Dich, warum Du heterosexuell wurdest.
|
- Bilde Dir nicht ein, daß sie es kaum erwarten kann, mit Dir über ihr Lesbischsein zu sprechen.
|
- Erwarte aber auch nicht, daß sie nicht darüber sprechen wird.
|
- Trivialisiere ihre Erfahrungen nicht, indem Du annimmst, es handle sich nur um Bettgeschichten. Sie ist Lesbe 24 Stunden am Tag.
|
- Erwarte nicht, daß sie ausflippt vor Entzücken, wenn Du sie am Arm berührst
|
- Falls es Dich reizt, ihr zu sagen, daß sie den einfacheren Weg gewählt hat, dann denke zuerst mal genau darüber nach.
|