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Die Sprache der Katzen
Was will mir meine Katze denn nun sagen?

Heute verrate ich Euch die kleinen Geheimnise Eurer kleinen verschmusten Mitbewohner. Denn jede Mimik, jedes Mauzen, jede Bewegung hat eine Bedeutung. Und es ist für Dich als Dosenöffner sehr sehr wichtig diese zu kennen um mir uns ein schönes Leben zu machen und auch um Deine eigene Haut zu schützen. Also passt mal gut auf:

Ich präsentiere Dir meine Beute oder lege sie vor die ab und bleibe bei Dir stehen oder sitzen?
    
Das heisst ich will mit Dir spielen!

Ich lege meine Beute vor Dir ab und entferne mich?
    
Ich habe Dir ein Geschenk gemacht und gleichzeitig mein
    Jagdverhalten eingeübt.

Ich erhebe meine Pfote vor Dir???
    
Vorsicht, gleich kriegst Du eins auf die Finger!!!


Ich schmiege mich ganz nah an Dich an?
    
Ab und zu mal ne freundlich Geste an meinen Dosenöffner. Als kleinen
     Vertrauensbeweis…
     Oder bitte kuschel mit mir!


Ich klapper mit meinen Zähnen???
    
Ich bin auf der Pirsch… Das Opfer ist in nächster Nähe.
     Oder ich bin super auf/erregt…
     Auf jeden Fall ist es Zeit für Dich mir aus dem Weg zu gehen…


Ich gleite an Dir oder irgendwelchen Gegenständen herab (Aufrichten auf die Hinterbeine, langsames Abgleiten an Gegenständen oder an unserem Bein)? Ich gebe also Köpfchen???
     Entweder bist Du gerade wieder nach Hause gekommen und ich will
     Dich begrüßen oder
     ich will Dir nur mal wieder so meine Liebe zeigen.

Ich habe meine Augen weit geöffnet???
     Das ist ein Teil einer vertrauensvollen, friedfertigen Mimik.

Ich habe meine Augen oval verengt???
    
So langsam werde ich aggressiv!

Ich schüttel meine Pfote aus???
    
Mir ist körperlich Unbehaglich!
     Micki macht das auch immer gerne wenn seine Pfötchen nass geworden
     sind – hihi…

Ich strecke mich aus und biete meine Bauchseite dar?
     Ich zeige Dir mein großes Vertrauen oder
     wenn ich mal wieder Mist ist es auch ein Zeichen von Demut…
     Also Flummi ich weiß dass ich wieder mal ungezogen war…


Ich ducke mich mit flach zurückgelegten Ohren und vorgestreckten Körper vor Dir???
    
Auch damit will ich Dir meine Demut zeigen…

Ich knabber an Dir herum? (sogenanntes Beißeln?)
     Ich habe Dich zum Fressen gern!

Ich „flehme“?
     Uiiiihhh sind da schon wieder interessante Gerüche!!!
     oder…
     WOW was fürn flotte/r Kater/Mieze…

Ich pischer hier und da mal hin?
    
Nicht böse sein… Aber irgendwie muss ich ja kenntlich machen dass
     dies mein Revier ist…

Ich mache einen Katzenbuckel???
mit seit gedrehten Körper und gesträubten Fell???
    
Ich will nur imponieren…
     ohne besondere Körperstellung und glatt angelegten Fell???
     Ich will mein Wohlbehagen ausdrücken…

Ich habe meinen Kopf leicht zu Seite geneigt?
     Ich bin grad sehr friedvoll oder finde etwas mal wieder
     ganz interessant…

Ich wetze meine Krallen?
     Auch ich lege Wert auf gepflegte Nägel…
     Oder ich will Dir oder meinen Mitbewohner imponieren…


Ich kräusel meine Nase?
     Ich werde langsam aggressiv…

Ich gebe Dir mit meiner Nase ein Küsschen?
    
Ich will Dir zärtlich meine Freundschaft beweisen… Entschuldige
     dass ich dafür erstma auf Dich raufgetrampelt bin…

Ich lecke Dich ab???
     Ich zeige Dir damit meine riesige Zuneigung zu Dir…
     Manchmal dient es auch zu Beschwichtigung…
     Oder mein liebes Frauchen… Ich weiss das Du wieder mit diesem Hund
     fremdgegangen bist… Das muss aber nicht jeder riechen können oder???

Ich lecke mein Fell ab?
     Ich mache mich sauber oder ich brauche eine Abkühlung.

Ich lecke mir die Lippen?
     Ich bin nervös.
     Sollte ich das öfter machen könnte es auch ein Zeichen von Unwohl sein.

Die Katze von nebenan „nestelt“?
     Die Katze sucht sich einen Platz um ihre Baby auf die Welt zu bringen.
     ICH WARS NICHT!!!

Ich richte meine Ohren zu Dir auf?
     Ich bin grad sehr aufmerksam, vielleicht sogar freudig erregt…
     Zum Beispiel wenn Ihr abends mit der Futterdose vor mir steht.

Ich bewege meine Ohren hin und her?
    
Ich bin unsicher!

Ich habe meine Ohren zurückgelegt?
    
Ich habe Angst! oder
     Ich unterwerfe mich Dir.

Ich sauge an Deiner Hand?
    
Das ist ein zärtlicher Freundschaftsbeweis. Da wären wir mal
     wieder beim „Ich hab Dich zum Fressen gern.“

Ich scharre mit der Vorderpfote?
    
Mir ist unbehaglich!

Ich habe meinen Schwanz steil aufgerichtet, ohne gesträubtes Fell?
    
Ich begrüße Dich freundlich.

Ich habe meinen Schwanz steil aufgerichtet, habe gesträubtes Fell ("Flaschenbürste")?
    
Ich habe eine riesige Angst!!!

Mein Schwanz oder auch nur Schwanzspitze peitschen hin und her?
    
Da gibt es mehrere Möglichkeiten was ich Dir sagen will…
     Ich bin hoch erregt, bin aggressiv oder ich auch wenn Du es
     kaum glaubst, ich konzentriere mich sehr stark.

Ich schlage mit dem Schwanzende langsam und schwungvoll aus?
     Ich bin sehr ruhig. Habe vielleicht auch Interesse an etwas,
     bin grad sehr aufmerksam.


Ich speichel?
    
Ich fühle mich sehr wohl und genieße.

Ich stoße Dich mit mit meinen Kopf, mit meine Pfote  oder meinen Körper?
    
Ich forder Dich auf… zum Kuscheln oder Spielen.

Ich sträube mein Fell im Kopfbereich?
    
Ich will imponieren!

Ich straffe meine Körperhaltung?
    
Komm ja nicht näher!

Ich hangel zaghaft nach meist unbekannten Gegenständen? Sog."Tatzeln"?
    
Ich bin neugierig. Zeige vorsichtiges Intesse.

Ich „tretel“? Z. B.  abends auf Deiner Bettdecke
    
Ich drücke Dir mein großes Wohlbehagen aus. 

 

Was ist die Sprache der Menschen gegen dieses
einfachste aller einfachen Mittel,
sich verständlich zu machen.
(E. T. A. Hoffmann)

 

© NiciHa

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