Frühjahr 2006
Das Wunder von Malbergen?


Die folgende Grafik verdeutlicht das Prinzip:

Der sogenannte Platz wurde als Senke angelegt, der Abfluss ist eine Attrappe.
So kann sich dort das Wasser sammeln.
Und so wäre es richtig gewesen:

Der Platz erhaben, Rinnstein und Abflüsse am Rand,
mit freier Verbindung zur Kanalisation.
Warum wurde dieses einfache und bewährte
straßenbauliche Prinzip hier nicht angewendet?
Das Malberger Urvolk nennt zwei mögliche Gründe:
1. Eine Verschwörung ist im Gange:
Diese Stelle, an der früher der historisch gewachsene Ortskern war,
soll durch einen baulichen Trick für die Ur-Malberger unbegehbar gemacht werden:
Ein erneuter Versuch, freie Malberger ihrer historischen
Identität zu berauben und zu entwurzeln!
2. Der verantwortliche Planer hatte schlichtweg keine Ahnung
und hilflos und dilettantisch seine Waschküche nachgebaut!
Die steingewordene Langeweile und Ödnis dieser gepflasterten Stelle
im ehemaligen Ortskern von Malbergen bestätigt diesen Verdacht
und darüber hinaus auch die folgende alte Architekten- und Städteplanerweisheit:
"Wenn der Planer gar nix weiß, malt er einfach einen Kreis.
Wenn der Planer wenig kann, kommen simple Sträucher dran."
Auch das Aufstellen einer Sitzbank wird an diesem Elend NICHTS ändern,
sondern ist nur der armselige Versuch einer dilettantischen Nachbesserung!
Damit soll den Ur-Malbergern Sand in die Augen gestreut
und vom eigentlichen Skandal abgelenkt werden!
Das Malberger Urvolk fordert:
Sofortige Wiederherstellung des historisch gewachsenen Ortskerns
in all seiner Schönheit und Authentizität!
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