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Pflanze....................eßbare Teile............................................................................Zeit
Brombeeere.............Blätter............................................................Juni, Juli und August
echte Kamille...........Blüten.................................................................Mai, Juni und Juli
Feldstiefmütterchen..Stengel, Blüten und Blätter............Mai, Juni, August und September
Baldrian.................................................................................in frostfreien Jahreszeiten
Süßgräser...............Blätter.....................................................in frostfreien Jahreszeiten

Brombeerblätter wirken gegen Magen-Darmkatarrh, echte Kamille wirkt gegen
Magen- und Darmbeschwerden und heilt Wunden, Feldstiefmütterchen wirkt blutreinigend,
harn- und schweißtreibend, beseitigt Hautausschläge und stärkt das Allgemeinbefinden,
Baldrian wirkt beruhigend. Baldrian ist für Baldrianallergiker nicht geeignet.
Süßgräßer und Riedgrasgewächse sind für Getreideallergiker nicht geeignet.

Süßgräser sind: Blutrote Fliegerhirse, Hühnerhirse, Borstgras, Deutsches Weidelgras/
Englisches Raigras, Waldzwenke, Gemeine Quecke, Mäusegerste, Fuchsrote Borstenhirse, Weidekammgras, Gemeines Ruchgras, Gemeiner Strandhafer, Wiesenlieschgras, Wiesenfuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Waldflattergras, Rohrglanzgras, Landreitgras, Rotstraußgras, Weißes Straußgras, Rasenschmiele, Drahtschmiele, Glatthafer, Pfeifengras/Besenried, Wolliges Honiggras, Gemeines Knäulgras, Einjähriges Rispengras, Wiesenrispengras, Nickendes Perlgras, Gemeines Zittergras, Weiche Trespe, Taube Trespe, Dachtrespe, Echter Schafschwingel, Rotschwingel, Wiesenschwingel, Strandsalzschwaden, Federgras, Alpenlieschgras, Sandlieschgras, Alpenstraußgras, Waldreitgras, Gemeiner Salzschwaden, Strandquecke/Strandweizen und Strandroggen.

(Alle Angaben ohne Gewähr. Bei Gesundheitsschäden oder Tod durch vegane
Wildpflanzen-Ernährung übernehme ich keine Haftung.)

Theoretisch kann man nicht nur Süßgräser sondern auch Riedgrasgewächse essen,
aber Süßgräser schmecken besser als Riedgrasgewächse. Und theoretisch kann man
auch nicht nur Rot-Klee sondern auch Weiß-Klee essen, aber Rot-Klee schmeckt
besser als Weiß-Klee. Es gibt noch viel mehr Pflanzen, die man essen kann,
aber ich habe sowohl in
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch3.htm
als auch auf dieser Seite nur die Wildpflanzen herausgesucht, die am besten
schmecken, denn ich will Dir ja schließlich nicht den Appetit verderben...

Weitere Nahrungsmittel:

100 g Vollsojamehl deckt 77 % des Tagesbedarfs an Vitamin B1. Vollsojamehl kann man zum Andicken von Soßen und Suppen, zur Herstellung von Fleischersatzprodukten, zum Ersetzen von Eiern (2 Eßlöffel Sojamehl anstelle von einem Ei) oder wie Mehl zum Backen von Brot, Brötchen, Kuchen und anderen Backwaren verwenden. Vollsojamehl ist auch für Getreideallergiker geeignet. Vollsojamehl ist für Sojaallergiker nicht geeignet.

Pfifferlinge enthalten soviel Niacin/Vitamin PP, daß ich vor dem Niacin/Vitamin PP-Gehalt der Pfifferlinge warnen muß. Pfifferlinge gehören übrigens nicht zu den Pflanzen. Pfifferlinge sind Pilze. Und Pilze gehören zu den Tieren. Veganer und Tierrechtler dürfen folgende Nahrungsmittel essen: Pflanzen; folgende Tiere: Pilze, Bakterien und Viren; einige Pflanzen-Tier-Mischwesen (wie z. B. Flechten); und künstlich hergestellte Nahrungsmittel (wenn sie aus Pflanzen, Pilzen, Bakterien, Viren, Pflanzen-Tier-Mischwesen oder Mineralien hergestellt wurden). (Pilzallergiker dürfen allerdings keine Pilze essen.) (Künstliche Süßstoffe gehören z. B. zu den künstlich hergestellten Nahrungsmitteln.) Weil Pilze Tiere sind enthalten sie auch kein beta-Carotin und keine Vorstufe von Vitamin D. Weil Pilze Tiere sind enthalten Pilze auch Vitamin A und Vitamin D. Welche Pilze diese Vitamine enthalten weiß ich leider nicht. Pfifferlinge und Champignons enthalten kein Vitamin A. Noch ein Hinweis: Weil Pilze Tiere sind enthält Pilzeiweiß auch - genauso wie Fleischeiweiß, Fischeiweiß, Geflügeleiweiß, Innereieneiweiß, Milcheiweiß und Eieiweiß - alle Aminosäuren. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen benötigt der Mensch allerdings nicht alle Aminosäuren. 

Noch ein Hinweis zu vegan: Veganer wird meistens mit "Pflanzenköstler" übersetzt. Diese Bezeichnung ist jedoch nicht ganz richtig, weil Veganer neben Pflanzen auch Pilze, Bakterien, Viren (die allesamt zu den Tieren gehören), Flechten (Pflanzen-Tier-Mischwesen) und künstliche Nahrungsmittel essen dürfen. Blütenpollen ist ein rein pflanzliches Erzeugnis. Veganer dürfen aber trotzdem keinen Blütenpollen essen, weil Blütenpollen von Bienen gesammelt wurde. Blütenpollen ist rein pflanzlich, aber nicht vegan. Honig ist überwiegend pflanzlich. Honig besteht zu 100% aus Blütennektar, aber Honig enthält neben Blütennektar auch noch Spuren von Bienenspeichel. Auch Honig ist für Veganer nicht erlaubt. Honig dürfte eigentlich nicht als "rein pflanzlich" bezeichnet werden, da Honig - wie gesagt - Spuren von Bienenspeichel enthält.

Weil Veganer nicht nur Pflanzen, sondern auch Pilze essen dürfen, hätte ich auch einige Pilzrezepte schreiben können, aber ich habe kein Pilzkochbuch geschrieben, sondern ein Wildpflanzenkochbuch. Und in ein Wildpflanzenkochbuch gehören Pilzrezepte leider nicht mit rein. Bei den Kochrezepten bei denen Pilze im Original verwendet wurden, habe ich die Pilze gelassen, weil ja Pilze auch für Veganer erlaubt sind.

Kombu, Kelp, Hiziki und Nori haben soviel Vitamin B12, daß ich vor ihrem
Vitamin-B12-Reichtum warnen muß.
Außerdem haben alle Algen (Kombu, Kelp, Wakame, Alaria, Arame, Hiziki, Dulse,
Nori und Agar-Agar) soviel Jod, daß ich vor dem Jod-Reichtum der Algen warnen
muß.
Weil Veganer an Vitamin-B12-Mangel und Jodmangel leiden sollten Veganer
besonders viel Algen essen. Du kannst Dir ein Algenkochbuch kaufen.
Ansonsten kann man auch Algen mit der Gewürzmühle (am besten mit der
elektrischen Gewürzmühle) zu Pulver zermahlen. Das Pulver kann man dann
einfach ans Mittagessen machen. Das merkt sowieso niemand daß Du Algenpulver
ans Mittagessen gemacht hast. Allerdings sollte man aufpassen, daß man nicht
zuviel Algenpulver ans Mittagessen macht. Denn wenn man zuviel Algenpulver
ans Mittagessen macht, wird eine Gemüsesülze (oder Wildpflanzensülze) daraus. 

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