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Warnhinweis für 73.1. bis 73.6.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
73.1. Gemischter Tee aus Ackerminze, Dost und Johanniskraut*
100 g getrocknete Ackerminze
100 g Dost
100 g Johanniskraut
Die an der Luft getrockneten Kräuter (Ackerminze, Dost, Johanniskraut)
untereinandermischen. Trocken in einem verschlossenen Gefäß aufbewahren.
Den Tee unmittelbar vor dem Servieren aufbrühen, damit die Ackerminze
und der Dost ihr Aroma bewahren.
73.2. Ackerminzegetränk*
20 g Ackerminze
50 g Zucker
1 EL Heidelbeersaft
1 l Wasser
Die Ackerminze mit kochendem Wasser aufbrühen, nach 5 min abseihen.
Zucker und Heidelbeersaft hinzufügen. Gekühlt servieren.
73.3. Ackerminzepfefferkuchen*
Einen Ackerminzeaufguß (nach Geschmack) in fertigen Pfefferkuchenteig
gießen, den Teig nochmals kneten und Pfefferkuchen formen. Manchmal
bereitet man zuerst den Ackerminzeaufguß (50 g auf 1 l Wasser), fügt
den Zucker (50 g) hinzu und stellt mit diesem Aufguß den Teig her.
73.4. Ackerminzepfefferkuchen mit Glasur*
In diesem Falle gibt man den Ackerminzeaufguß nicht in den Teig,
sondern in die Glasur, die aus Stärke und Zucker besteht. Den
Aufguß bereitet man genau so wie für den Teig zu (50 g Ackerminze
auf 1 l Wasser).
73.5. Gesalzener Kohl mit Ackerminze*
Beim Einsalzen von Kohl legt man 3 bis 4 Ackerminzestengel auf
jede Kohlschicht von 10 bis 15 cm Dicke.
73.6. Salzgurken mit Ackerminze*
Beim Einsalzen von Gurken legt man die Ackerminze zusammen mit Dill,
Kirsch- und Eichenblättern auf den Boden von Dreilitergläsern.
1. Warnhinweis für 74.1. bis 74.5.: Kann man nur im Juni, Juli und August machen.
2. Warnhinweis für 74.1. bis 74.5.: Dost darf man beim Sammeln nicht mit den
Wurzeln rausreißen.
3. Warnhinweis für 74.1. bis 74.5.: Reich an Vitamin C und beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).
74.1. Gemischter Tee mit Dost*
Je 3 Teile getrockneter Dost, Johanniskraut und Pfefferminze
Je 1 Teil schwarze Holunderbeeren, Heckenrosenblütenblätter und
-früchte (Hagebutten)
Den Tee unmittelbar vor dem Verbrauch kochen. Auf 1 l kochendes
Wasser 2 Eßlöffel gemischter Tee.
74.2. Aromatischer Kwaß mit Dost*
10 g Dost
1 l Kwaß aus Kwaßkonzentrat
Den Dost in ein Gazesäckchen geben und 10 bis 12 Std. in den zum
Gären vorbereiteten Kwaß hängen.
74.3. Dost zum Einsalzen*
Den oberen Teil der Doststengel mit den Blättern und Blüten oder
getrockneten Dost in die Kübel, Fässer oder Dosen beim Einsalzen
von Gurken, Tomaten, Pilzen u. a. legen. Kirsch- und Eichenblätter,
die man gewöhnlich dazu verwendet, senken nicht die aromatischen
Eigenschaften des Dostes, sondern verleihen dem Produkt noch einen
ausgeprägteren, angenehmeren Geruch. Kohl und Gurken halten sich
dadurch besser.
74.4. Dost zum Aromatisieren von Kompott*
Getrockneter Dost hält sich bei Zimmertemperatur am besten in
Papiersäckchen, Glas- oder Blechdosen. Zum Aromatisieren von Kompott
gibt man den Dost in ein Gazesäckchen und hängt dieses beim Kochen
in das Kompott. Anschließend ist es zu entfernen.
74.5. Dostgetränk
50 g getrockneter Dost
150 g Zucker
3 l Wasser
Den Dost in kochendes Wasser geben, vom Feuer nehmen und 2 bis 3 Std.
ziehen lassen. Dann abseihen. Zucker hinzufügen, kräftig untereinanderrühren.
In Flaschen abfüllen und kühlen.
1. Warnhinweis für 75.1. bis 75.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 75.1. bis 75.4.: Feldthymian = Quendel
3. Warnhinweis für 75.1. bis 75.4.: Wirkt auch gegen Appetitlosigkeit.
Feldthymian darf man nicht mit der Wurzel rausreißen.
75.1. Thymianpulver
Thymianblätter trocknen, zu Pulver zermahlen oder im Mörser zerstoßen,
durchsieben, in eimem geschlossenen Gefäß aufbewahren. Zum Aromatisieren
von Teig (1 Eßlöffel Pulver auf 1000 g Teig), Suppen (1 Eßlöffel Pulver
für 3 bis 4 Portionen) und gebratene Fleischersatzprodukte (vor Beendigung
des Bratprozesses) verwenden. Als Fleischersatzprodukte kann man Ölkuchen,
Sojafleisch, Seitan, Tempeh, geräucherten Tofu, Lopino, Meldehacksteaks (Rezept 12.4. auf www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm ) oder Pastinakenpuffer (Rezept 62.8. auf www.beepworld.de/members45/tierrechtseite/tierrechtskochbuch2.htm ) verwenden.
75.2. Tee mit Thymian*
100 g Thymianblätter
100 g Tüpfel-Johanniskraut
20 g Preiselbeerblätter
Die getrockneten Thymian- und Preiselbeerblätter mit dem getrockneten
Johanniskraut vermischen und zum Aufbrühen verwenden.
75.3. Kwaß mit Thymian*
20 g Thymian
1 l Brotkwaß
50 g Zucker
Die getrockneten Thymianblätter in wenig (1 Glas) Kwaß kochen,
den übrigen Kwaß zugießen, Zucker hinzufügen, umrühren und 10 bis 12 Std.
stehenlassen. Dann durchseihen, in Flaschen füllen und kühlen.
75.4. Getränk mit Thymian
20 g Thymian
25 g Johanniskraut
50 g Zucker
1 l Wasser
Den getrockneten Thymian und das Johanniskraut mit Wasser übergießen,
10 min kochen, 2 bis 3 Std. stehenlassen. Den Sud abseihen, Zucker
hineingeben und kühlen.
Warnhinweis für 76.1. bis 76.6.: Reich an Vitamin C und beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).
76.1. Kartoffelsalat mit Zitronenmelisse
300 g Kartoffeln
40 g Zitronenmelisse
40 g Lauchzwiebeln
40 g Sojasahne
Salz
Den aus Kartoffeln und Zwiebeln vorbereiteten Salat mit feingehackter
Zitronenmelisse bestreuen und mit Sojasahne anrichten.
76.2. Gemüsesuppe mit Zitronenmelisse*
In eine gewöhnliche Gemüsesuppe 3 bis 5 min vor Beendigung des
Kochprozesses 20 g zerkleinerte frische Zitronenmelisse geben.
76.3. Suppenwürze aus Zitronenmelisse*
100 g getrocknetes Brennesselpulver
50 g getrocknetes Zitronenmelissepulver
Das Pulver untereinandermischen und zum Würzen von fertigen Suppen
verwenden.
76.4. Salzgurken mit Zitronenmelisse*
Gurken auf die übliche Art und Weise einsalzen, nur auf jede Schicht
(10 bis 15 cm) getrocknete Zitronenmelisseblätter, Kirsch- und
Eichenblätter legen.
76.5. Teemischung mit Zitronenmelisse*
1 Teil getrocknetes Tüpfel-Johanniskraut
1 Teil getrocknete Zitronenmelisse
1 Teil getrocknete Lindenblüten
Alles zerkleinern, untereinandermengen und zum Zubereiten von Tee
verwenden. Dunkel und trocken aufbewahren.
76.6. Zitronenmelisselikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder
und Jugendliche unter 18 Jahren]
200 g Zitronemelisseblätter
200 g Zuckersirup
1 l Wodka
Den Zuckersirup, 1 Glas aus getrockneten Zitronenmelisseblättern
gekochten Aufguß mit dem Wodka vermengen und umrühren.
1. Warnhinweis für 77.1. bis 77.7.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis
März machen.
2. Warnhinweis für 77.1. bis 77.7.: Efeu-Gundermann = Gundelrebe
3. Warnhinweis für 77.1. bis 77.7.: Wirkt auch gegen Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche
und wirkt anregend auf den gesamten Stoffwechsel. Wirkt außerdem gegen mangelhafte
Blutbildung, Bronchialasthma, Erkrankungen der Atemwege, Blasenentzündungen,
Leber-, Milz- und Steinleiden. Efeu-Gundermann wirkt äußerlich gegen schlecht
heilende Wunden, Schmerzen bei Neuralgien, Ischias, Gicht, Zahnschmerzen,
Schnupfen und Sommerkatarrh.
77.1. Kräuterkartoffelsuppe
150 g Kartoffeln
25 g Ölkuchen
50 g Efeu-Gundermann
Sellerieblatt
Liebstöckel
Majoran
Beifuß
0,2 l Sojasahne
50 g Porree
0,2 l Gemüsebrühe
Lorbeerblatt
Piment
Pfeffer
Die Kartoffeln schälen, kleinschneiden, in der Gemüsebrühe
weichkochen und pürieren. Den geputzten Porree und das Blattgemüse
in feine Streifen schneiden. Den Ölkuchen würfeln, anbraten, mit
dem Gemüse zu den Kartoffeln geben und durchkochen. Die Suppe mit
Gewürzen und Kräutern abschmecken und zuletzt die Sojasahne unterziehen.
77.2. Ölkuchen mit Efeu-Gundermann
150 g Ölkuchen
1 Zwiebel
50 g [Pflanzen-]Öl
30 g Efeu-Gundermann
1 Knoblauchzehe
Tomatenketchup
Piment
Curry
Paprika
Pfeffer
Thymian
Rosmarin
Wermut
Basilikum
Den Ölkuchen in Stücke schneiden, mit gehackten Zwiebeln, Knoblauch
und den gehackten Kräutern vermischen und mit Öl bedecken. Der
Ölkuchensalat muß mehrere Stunden durchziehen.
77.3. Kräuterseidentofu mit Efeu-Gundermann
150 g Seidentofu
0,05 l Sojamilch
30 g Efeu-Gundermann
Kümmel
Salz
Pfeffer
Paprika
Koriander
Schnittlauch
Quendel
Dill
Zitronenmelisse
Rosmarin
Majoran
Seidentofu mit Sojamilch sämig rühren, würzen und die feingehackten
Kräuter darunter mischen.
77.4. Wildkräutersalat mit Efeu-Gundermann
100 g Tofu
50 g Sojasahne
100 g Blattgemüse wie Efeu-Gundermann, Quendel, Gänseblümchen, Boretsch, Beinwurz
Salz
Paprika (edelsüß)
Curry
Piment
Pfeffer
Dill
Estragon
Ysop
Das Blattgemüse ohne Stiel waschen und in Streifen schneiden. Den Tofu raspeln,
mit der Sojasahne mischen und würzen. Das Blattgemüse mit der Tofusoße mischen.
77.5. Mischblattgemüse mit Efeu-Gundermann
200 g Blattgemüse in der Zusammensetzung:
Efeu-Gundermann, Taubnessel, Vogelmiere, Natternkopf
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 g Ölkuchen
10 g [Pflanzen-]Öl
Basilikum
Liebstöckel
Pimpinelle
Estragon
Das Blattgemüse und Liebstöckel mit kochendem Wasser übergießen und
garziehen. Das Gemüse herausnehmen und in Streifen schneiden. Zwiebel
und Knoblauch würfeln und in Öl anschwitzen. Den in Streifen geschnittenen
Ölkuchen darin dünsten, danach das Blattgemüse hinzugeben, durchkochen und
würzen.
77.6. Mischblattgemüseauflauf mit Efeu-Gundermann
80 g Ölkuchen
60 g Efeu-Gundermannblätter
Brennessel
Vogelmiere
Ysop
Bohnenkraut
Kerbel
60 g Porree
1 Zwiebel
2 EL Extraktionsschrot
2 EL vegane Schlagsahne
Pfeffer
Salz
Muskat
Glutal
Basilikum
Beifuß
Paprika
Das Blattgemüse mit kochendem Wasser überbrühen, herausnehmen
und zerkleinern. Den Ölkuchen mit veganer Schlagsahne mischen
und mit Zwiebeln, Pfeffer, Salz und Paprika würzen. Das
Porreegemüse blanchieren. Das Blattgemüse und den Porree in eine
gefettete Auflaufpfanne geben. Extraktionsschrot verquirlen,
kräftig würzen und über das Gemüse geben. Den Ölkuchen darüberschichten,
mit geriebener Semmel bestreuen und im Backofen bei 160 °C etwa
40 min backen.
77.7. Kräuterkefir* [Hinweis: Bei Kefir muß man natürlich selbstverständlich Wasserkefir nehmen.]
1/4 l Kefir
Zitronensaft
Meerrettich
Efeu-Gundermann
Dill
Kerbel
Zitronenmelisse
Quendel
Lavendel
Pfeffer
Salz
Paprika (edelsüß)
Kümmel
Den Kefir durchschlagen. Von den Kräutern die Blättchen von den
Stielen zupfen und fein hacken. Die Kräuter gut mit dem Kefir
mischen, anschließend das Getränk mit den Gewürzen, Zitronensaft
und Meerrettich abschmecken und in ein Glas füllen. Das Glas kann
vorher mit einem Kräuterrand verziert werden, indem man es mit dem
oberen Rand erst in Zitronensaft und dann in die Kräuter getaucht
wird.
1. Warnhinweis für 78.1. bis 78.7.: Kann man nur im Mai, Juni, Juli und August machen.
2. Warnhinweis für 78.1. bis 78.7.: Wirkt auch gegen Erkrankungen der
Atem- und Verdauungswege, Menstruationsstörungen und Blasenleiden,
Blutarmut und nervöse Schlaflosigkeit. Taubnessel wirkt äußerlich gegen
Brandwunden und Geschwüre.
78.1. Taubnesselgemüse
200 g gelbe und weiße Taubnesselblätter ohne Stiele
1 Zwiebel
10 g [Pflanzen-]Öl
0,1 l Gemüsebrühe
5 g Mehl
Salz
Muskat
Glutal
Liebstöckel
Die Blätter mit Liebstöckel im kochenden Wasser garziehen, herausnehmen,
ausdrücken und fein hacken. Die gewürfelte Zwiebel in Öl dünsten, das
Mehl darin anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, glattrühren und die
Soße gut durchkochen lassen. Soviel Soße unter das Blattgemüse ziehen,
bis es sämig ist. Das Gemüse aufkochen und würzen.
78.2. Deutsche Taubnesselsuppe
200 g weiße Taubnesselblätter
10 g Pflanzenmargarine
0,25 l Gemüsebrühe
80 g Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Muskat
Kardamon
Koriander
Dill
Liebstöckel
Majoran
Bohnenkraut
Die kleingeschnittenen, geschälten Kartoffeln in Gemüsebrühe
garkochen und passieren. Die Taubnessel in Salzwasser garziehen,
herausnehmen und fein hacken. Das Blattgemüse zur Suppe geben, mit
den Kräutern und Gewürzen abschmecken und mit der Pflanzenmargarine
verfeinern.
78.3. Süße Taubnesselsuppe
50 g Taubnesselblüten (weiße und gelbe) und zarte Blätter
0,1 l Sojamilch
0,1 l Wasser
1 EL Extraktionsschrot
3 g Stärke
Zitronensaft
20 g Traubenzucker
Zitronenmelisse
Pfefferminze
Sojamilch und Wasser aufkochen, die Taubnesselblüten und die
Blätter sowie Zitronenmelisse und wenig Pfefferminze hinzugeben
und durchkochen lassen. Das Ganze fein passieren, süßen, aufkochen,
mit Stärkemehl binden und zuletzt Extraktionsschrot darunterziehen.
78.4. Frühlingskrautsuppe
150 g Erdbeer-, Gänseblümchen- und Schafgarbenblätter, Sauerampfer,
Taubnessel und Efeu-Gundermann
2 EL Extraktionsschrot
0,25 l Gemüsebrühe
0,05 l Sojamilch
Salz
Glutal
Das frische Blattgemüse fein wiegen, in die kochende Gemüsebrühe geben,
kurz durchkochen und die Suppe mit Extraktionsschrot und etwas Mehl
legieren.
78.5. Gebackene Taubnesselblätter
3 Stiele Taubnessel
Bierbackteig
pflanzliches Backfett
Die Stiel putzen, waschen und trockenschleudern. Einen Bierbackteig aus
Bier, Sojamilch, Extraktionsschrot, Mehl, etwas [Pflanzen-]Öl und Salz
bereiten. In diesen die Stiele tauchen und im Backfett goldbraun backen.
Dazu kann man ein Dressing aus Sojasahne und veganer Mayonaise mit Kräutern
sowie anderen Gewürzen geben und Blatt für Blatt darin eintauchen und
verspeisen. Man kann auch die gebackenen Blätter in feine Streifen schneiden
und als Suppeneinlage verwenden.
78.6. veganer Eierkuchen mit Taubnesselblüten
30 g gelbe und weiße Taubnesselblüten
2 EL Extraktionsschrot
50 g Mehl
0,1 l Sojamilch
20 g Pflanzenfett
Salz
Zucker
Traubenzucker
Den Eierkuchen einrühren. Die abgezupften Blüten grob schneiden und unter
den Eierkuchenteig mischen. Einen Teelöffel Zucker sowie eine Prise Salz
hinzufügen. Den Eierkuchen in einer Pfanne auf beiden Seiten goldgelb
braten, von beiden Seiten einschlagen, stürzen und mit Traubenzucker
bestreuen.
78.7. Taubnesselblüteneis
50 g weiße und gelbe Taubnesselblüten und zarte Blätter
1,0 l Sojamilch
4 El Extraktionsschrot
1 Stengel Pfefferminze
20 g Traubenzucker
3 Stengel Zitronenmelisse (nur die Blätter)
In der gesüßten Sojamilch die Blüten und Blätter aufkochen,
garziehen lassen (10 min) und passieren. Die Sojamilch mit
den passierten Blüten und Blättern aufkochen, Extraktionsschrot
unterziehen und noch ein wenig ziehen lassen. Die Masse schnell
abkühlen und in der Eismaschine als Eis bereiten.
Warnhinweis für 79.1. bis 79.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
79.1. Salat aus Waldziestknollen
400 g Waldziestknollen
40 g Zwiebeln
40 g Möhren
80 g Tomatensoße
Pflanzenfett zum Braten der Zwiebeln
Salz
Die in Salzwasser gekochten Waldziestknollen mit den angebratenen
Zwiebeln und Möhren vermischen und mit Tomatensoße anrichten.
79.2. Gekochte Waldziestknollen*
Ausgelesene und gewaschene Waldziestknollen 10 bis 15 min in
Salzwasser kochen. Als selbständige Speise oder als Beilage servieren.
79.3. Gebratene Waldziestknollen
Ausgelesene und gewaschene Waldziestknollen 10 min in Salzwasser kochen,
danach in einem Tiegel in Pflanzenmargarine braunbraten.
79.4. Püree aus Waldziestknollen
In Wasser gekochte Waldziestknollen durch den Fleischwolf drehen,
nach Geschmack salzen und Pflanzenmargarine (20 g auf 100 g Püree)
hinzufügen.
79.5. Waldziestmehl* [Warnhinweis: Auch für Getreideallergiker geeignet]
Ausgelesene und gewaschene Waldziestknollen an der Luft, in einem
gut belüftbaren Raum oder an der Sonne trocknen, im Ofen nachtrocknen
und zermahlen. Das Mehl kann zum Herstellen von Backwaren und für Soßen
verwendet werden.
1. Warnhinweis für 80.1. bis 80.4.: Kann man nur im April und Mai machen.
2. Warnhinweis für 80.1. bis 80.4.: Kleine Brunelle = Kleine Braunelle
3. Warnhinweis für 80.1. bis 80.4.: Reich an Vitamin C und reich an beta-Carotin (Vorstufe
von Vitamin A), wirkt auch gegen Hals- und Mundgeschwüre.
80.1. Mischblattsalat mit Brunelle*
40 g Kleine Brunelle
40 g Löwenzahn
Zitronensaft
[Pflanzen-]Öl
40 g Gänseblümchenblätter
40 g Taubenkropfblätter
Zucker
Pfeffer
Salz
Dill
Schnittlauch
Zitronenmelisse
Die ausgelesenen zarten Blätter waschen. Eine Marinade aus
Zitronensaft, Öl, Wasser herstellen, mit Gewürzen und Kräutern
abschmecken und über den Blattsalat geben.
80.2. Brunellenblattgemüse
120 g Brunellenblätter
Zwiebel
Knoblauch
5 g Mehl
100 g Vogelmiere
Melde
Brennessel
10 g Pflanzenmargarine
Salz
Muskat
Glutal
Basilikum
Selleriekraut
Brunellenblätter separat mit Salzwasser und Zwiebel 5 min kochen,
dann herausnehmen und kleinhacken. Die Vogelmiere, Melde, Brennessel
mit kochendem Salzwasser übergießen und garziehen lassen. Dann
abgießen, ausdrücken und ebenfalls kleinhacken. Die Zwiebel in
Pflanzenmargarine andünsten, das Blattgemüse hinzugeben, alles gut
durchkochen lassen und anschließend mit etwas in Sojamilch
eingerührtem Mehl sämig binden.
80.3. Ölkuchen mit Wildkräutersoße
100 g Wildkräuter wie Huflattich, Spitzwegerich, Pimpinelle, Sauerampfer,
Brunelle, Zitronenmelisse
150 g Ölkuchen
15 g Pflanzenfett
8 g Mehl
20 g Sojasahne
Salz
Lorbeerblatt
Piment
Kurkuma
Koriander
Die Blätter mit kochendem Salzwasser übergießen und garziehen.
Anschließend herausnehmen und feinhacken. Die Gemüsebrühe würzen
und darin den Ölkuchen garziehen. Inzwischen mit Pflanzenfett und
Mehl eine Schwitze bereiten, die mit Gemüseölkuchenbrühe aufgefüllt
und glattgerührt wird. Die Kräuter in die Soße geben, aufkochen,
abschmecken und über den Ölkuchen ziehen.
80.4. Brunellentee mit Quendel
10 g Brunelle mit Blüten
1 EL Zucker
10 g Quendel mit Blüten
0,25 l Wasser
Die verlesenen Pflanzenteile mit kochendem Wasser übergießen und
ziehen lassen. Wenn der Tee unter 40 °C abgekühlt ist, mit Zucker
süßen. Der Tee wird zur Heilung von Hals- und Erkältungskrankheiten
empfohlen.
Warnhinweis für 81.1. bis 81.5.: Kann man nur im Sommer machen.
81.1. Königskerzengetränk*
1 Glas getrocknete Königskerzenblüten
1 l Wasser
50 g Zucker
Das Wasser zum Kochen bringen, den Zucker darin auflösen,
die Königskerzenblüten hineingeben, 1 min kochen, durchseihen,
schnell abkühlen.
81.2. Tee mit Königskerzen*
2 gleiche Teile Königskerzenblüten und Heckenrosenblütenblätter
miteinander vermischen. In fest verschlossenen Dosen trocken und
dunkel aufbewahren. Wie üblich zum Aufbrühen von Tee verwenden.
81.3. Königskerzenlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren]
1/2 Glas Königskerzenblüten
1 Glas Wasser
1 l Wodka
4 EL Zucker
Die Königskerzenblüten mit Wasser übergießen und 1 min kochen,
Zucker hinzufügen und in den Wodka gießen.
81.4. Königskerzengetränk mit Zucker
1 Glas frische Königskerzenblüten
1 l Wasser
50 g Zucker
Die Königskerzenblüten mit kochendem Wasser übergießen,
3 bis 4 Std. ziehen lassen, abseihen und 50 g Zucker hinzufügen.
81.5. Getränk aus Königskerzen- und Lindenblüten
1 Glas frische Königskerzenblüten
1 l Wasser
50 g Zucker
2 Glas Lindenblütenaufguß
Wie oben beschrieben zubereiten und einen Aufguß aus Lindenblüten
hinzufügen. Für den Lindenblütenaufguß 5 g Lindenblüten in der
Teekanne aufbrühen und nach 1 Std. in das Zuckergetränk gießen.
1. Warnhinweis für 82.1. bis 82.4.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis
August machen.
2. Warnhinweis für 82.1. bis 82.4: Bachbunge = Quellen-Ehrenpreis
82.1. Feiner Bachbungenrohkostsalat
100 g Bachbunge (junge Sprosse)
0,01 l Kräuteressig
5 g [Pflanzen-]Öl
150 g Brunnenkresse
0,15 l Wasser
Pfeffer
Schnittlauch
Petersilie
Die jungen Blätter und Sprosse der Bachbunge sowie die Brunnenkresse
gründlich waschen. Für die Salatmarinade Wasser mit Essig, Öl und
Gewürzen säuerlich abschmecken, mit Kräutern mischen und über die
Blätter gießen. Als Salatmarinade kann man auch Sojasahne verwenden,
die mit Kräutern und Gewürzen angemacht wird.
82.2. Margarinebrot mit Bachbunge
150 g Bachbunge
10 g Pflanzenmargarine
Salz
Pfeffer
Curry
30 g Zwiebel
2 Scheiben Vollkornbrot
Die jungen Blätter und Sprosse gründlich waschen, abtropfen lassen,
fein hacken und auf Margarinebrot anrichten.
82.3. Seidentofu mit Wildkräutern
30 g Wildkräuter wie Bachbunge, Quendel, Schnittlauch, Bärlauch, Salbei,
Bohnenkraut
10 g Pflanzenmargarine
Salz
Paprika
Koriander
Kümmel
Seidentofu mit Pflanzenmargarine und Sojamilch sahnig rühren, die gehackten
Kräuter dazugeben und mit Gewürzen abschmecken.
82.4. Ölkuchen mit Kräutermarinade
100 g Ölkuchen
10 g [Pflanzen-]Öl
1 EL Tomatenketchup
Knoblauch
40 g Kräuter wie Bachbunge, Rosmarin, Quendel
Zwiebel
Pfeffer
Koriander
Piment
Lorbeerblatt
Kapern
Für die Marinade Tomatenketchup mit Öl und etwas Wasser gut mischen,
feingewürfelte Zwiebel, Knoblauch und die feingehackten Kräuter dazugeben
und mit Gewürzen abschmecken. Den Ölkuchen in größere Stücke schneiden
und mit der Marinade mischen. Den Ölkuchen mit Pellkartoffeln servieren.
1. Warnhinweis für 83.1. bis 83.4.: Kann man nur im April, Mai, Juni, Juli, August und September machen.
2. Warnhinweis für 83.1. bis 83.4.: Wirkt auch gegen Husten, Heiserkeit und Katarrhe der Atemwege.
3. Warnhinweis für 83.1. bis 83.4.: Reich an Vitamin C.
83.1. Spitzwegerichsalat mit Zwiebeln
120 g junge Spitzwegerichblätter
80 g Zwiebeln
50 g geriebener Meerrettich
2 EL Extraktionsschrot
50 g Brennesseln
40 g Sojasahne
Salz
Essig
Spitzwegerich und Brennesseln kräftig waschen, 1 min in
kochendes Wasser tauchen, das Wasser abtropfen lassen, Grün
mit dem Messer zerschneiden, kleingeschnittene Zwiebeln,
Meerrettich, Salz und Essig nach Geschmack hinzufügen. Mit
Extraktionsschrot bestreuen und mit Sojasahne übergießen.
83.2. Gedünstetes Grün
50 g junge Spitzwegerichblätter
50 g Zaungiersch
25 g Wiesen-Bärenklau
25 g Malve
25 g Sauerampfer
25 g Möhren
10 g Zwiebeln
10 g Weizenmehl
10 g Pflanzenfett
Gewürze
Das gewaschene und geschnittene Grün (außer Sauerampfer)
und kleingeschnittene Möhren in wenig Wasser dünsten.
15 bis 20 min vor Beendigung des Dünstprozesses angeschwitzte
Zwiebeln und Sauerampfer hinzugeben. Wenn das Grün weich ist,
mit Mehl binden und mit Salz und Pfeffer bestreuen.
83.3. Grüne Schtschi aus Spitzwegerich*
Ebenso zubereiten wie "Grüne Schtschi aus Brennesseln"
(Rezept 4.2. auf www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm )
83.4. Getrocknete Suppenwürze aus Spitzwegerich*
Spitzwegerichblätter waschen, leicht an der Luft trocknen lassen,
dann bei Zimmertemperaturen im Schatten trocknen. In der Röhre
nachtrocknen. Im Mörser oder in einem Spezialsäckchen zerkleinern,
durchsieben und zur Aufbewahrung in Dosen füllen. Als Würze für
Schtschi und Suppen verwenden.
1. Warnhinweis für 84.1. bis 84.13.: Kann man nur im Herbst machen.
2. Warnhinweis für 84.1. bis 84.13.: Schmeckt sehr gut.
84.1. Kissel aus schwarzem Holunder*
75 g getrocknete Holunderbeeren
120 g Zucker
45 g Kartoffelstärke
1 g Zitronensäure
bis zu 1 l Wasser
Die Beeren mit heißem Wasser übergießen und 10 bis 15 min kochen.
Das Wasser abgießen, die Beeren zerdrücken, mit Wasser übergießen
und nochmals 5 bis 10 min kochen. Den Sud erneut abgießen und mit
dem anderen vermischen, Zucker, Zitronensäure, in Wasser aufgelöste
Stärke hinzufügen und kochen. Die zurückgebliebene ausgedrückte
Masse als Füllung für Piroggen oder für die Herstellung von
Obstpastete und Kompott verwenden.
84.2. Kompott aus schwarzem Holunder mit Äpfeln*
50 g getrocknete Holunderbeeren
150 g getrocknete Äpfel
100 g Zucker
1 g Zitronensäure
bis zu 1 l Wasser
Die geschälten und in Spalten geschnittenen Äpfel 10 bis 15 min kochen,
Holunderbeeren hinzugeben, zum Kochen bringen, Zucker einstreuen,
Zitronensäure hinzufügen und fertigkochen. Kalt servieren.
84.3. Getränk aus Holunderbeeren*
2 EL getrocknete Holunderbeeren
2 EL Zucker
4 Glas Wasser
Die Beeren mit Wasser übergießen, zum Kochen bringen, Zucker hinzufügen,
untereinanderrühren, abseihen und kühlen.
84.4. Getränk der Langlebigen
1 EL getrocknete Holunderbeeren
0,5 l Wasser
2 EL Zucker
Einen Aufguß aus getrockneten Holunderbeeren herstellen, abseihen,
Zucker hinzufügen und heiß servieren.
84.5. Holunderbeersaft*
1000 g schwarze Holunderbeeren
400 g Zucker
Die ausgelesenen und gewaschenen schwarzen Holunderbeeren für 5 min
mit kochendem Wasser übergießen, auf einen Durchschlag legen, zerdrücken,
den Saft auspressen, Zucker in den Saft geben, zum Kochen bringen, in
Flaschen füllen und kühl lagern.
84.6. Sirup aus Holunderbeeren*
100 g schwarze Holunderbeeren
100 g Zucker
2 Glas Wasser
Die ausgelesenen, gewaschenen und blanchierten Beeren
mit Wasser übergießen und 15 bis 20 min kochen. Den Saft
ausdrücken, Zucker hinzufügen, zum Kochen bringen und in
saubere Flaschen abfüllen. Die Flaschen mit Korken
verschließen und kühlstellen.
84.7. Holunderbeermors*
2 l Holunderbeersaft, schwarz
200 g Zucker
1 l Wasser
Alle Komponenten vermischen, zum Kochen bringen, abkühlen
und 1 bis 2 Tage stehenlassen.
84.8. Mineralgetränk aus Holunderbeeren*
0,5 l Holunderbeersirup, schwarz
0,5 l Mineralwasser
Den Holunderbeersirup bis zur Hälfte in ein Glas füllen,
Mineralwasser zugießen und sofort servieren.
84.9. Püree aus Holunderbeeren*
1000 g schwarze Holunderbeeren
500 g Zucker
Die vorbereiteten Beeren zerdrücken, Zucker hinzufügen,
zum Kochen bringen, in heiß ausgespülte Gläser füllen
und 15 min pasteurisieren. Die Gläser mit Deckeln verschließen
und kühl aufbewahren.
84.10. Gelee aus Holunderbeeren
1 EL Holunderbeersirup, schwarz
1 g Geliermittel (Carrageen, Agar-Agar oder Pektin)
1 Glas Wasser
Den Sirup mit dem Wasser verdünnen, in Wasser eingeweichtes
Geliermittel hinzufügen, 10 bis 15 min kochen, abseihen und
in Kompottschalen gießen. Abkühlen und mit veganer Schlagsahne
servieren.
84.11. Obstkonfekt aus Holunderbeeren*
1000 g ausgepreßte schwarze Holunderbeeren
600 g Zucker
Alle Komponenten vermischen und 15 min kochen, 1 bis 1,5 cm
dick auf ein Blech ausrollen und an der Luft oder im mäßig
erhitzten Ofen trocknen.
84.12. Holunderbeerlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder
und Jugendliche unter 18 Jahren]
200 g Holunderbeersirup, schwarz
1 l Wodka
1 Glas Wasser
Den Sirup mit Wasser verdünnen, in den Wodka gießen und
3 bis 4 Tage stehenlassen.
84.13. Getrocknete Holunderbeeren*
Schwarze Holunderbeeren abzupfen und in einem dunklen,
luftigen Raum trocknen. Im Ofen oder in der Backröhre
nachtrocknen. In Gläsern trocken aufbewahren.
1. Warnhinweis für 85.1. bis 85.8.: Kann man während des ganzen Jahres machen.
2. Warnhinweis für 85.1. bis 85.8.: Ausdauerndes Gänseblümchen = Maßliebchen.
3. Warnhinweis für 85.1. bis 85.8.: Wirkt auch gegen Erkältungskrankheiten,
Erkrankungen des Magen- und Darmkanals, Schleimhautkatarrhe, Kolikschmerzen,
Leberstörungen, Nieren- und Blasenleiden. Wirkt auflösend, leicht abführend,
schmerz- und krampfstillend, stärkend, blutreinigend und den Stoffwechsel
anregend.
4. Warnhinweis für 85.1. bis 85.8.: Reich an Vitamin C.
85.1. Gänseblümchen-Löwenzahn-Salat
50 g Gänseblümchen
je 5 g Pflanzenöl, Pflanzenmargarine, Ölkuchen
50 g Löwenzahnblätter
Zitronensaft
Gänseblümchenblätter und zarte junge Löwenzahnblätter
mit einer Salatsoße aus Öl, Zitronensaft, wenig Salz
und Pfeffer vermischen. Kleingeschnittenen Ölkuchen mit
wenig Öl oder Pflanzenmargarine kroß braten und kurz vor
dem Servieren heiß unter den Salat geben.
85.2. Gänseblümchensuppe
15 g Pflanzenmargarine
5 g Mehl
0,2 l Gemüsebrühe
1 EL Gänseblümchenblätter
5 g Schnittlauch
Salz
Glutal
Basilikum
Kurkuma
Piment
Mit Margarine und Mehl eine helle Mehlschwitze herstellen und
mit Gemüsebrühe auffüllen. Die sauber geputzten und gewaschenen
ganzen Gänseblümchenblätter feinhacken und in die Suppe geben.
Die Gänseblümchensuppe einige Male aufwallen lassen und mit
Schnittlauch, Gewürzen und Salz abschmecken.
85.3. Gänseblümchengemüse
150 g Gänseblümchenblätter
1 kleine Zwiebel
15 g Pflanzenmargarine
0,05 l Sojamilch
Glutal
Salz
Kurkuma
Liebstöckel
Basilikum
Die Gänseblümchenblätter in kochendem Wasser garziehen,
abgießen und kleinschneiden. In die Pflanzenmargarine die
gewürfelte Zwiebel anschwitzen und im Anschluß eine
Mehlschwitze fertigen, mit der Gemüsebrühe auffüllen und
sämig rühren. Die Gänseblümchenblätter dazugeben und mit
Kräutern und Gewürzen abschmecken.
85.4. Pikantes Gänseblümchengemüse [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]
200 g Gänseblümchen und -blätter
10 g Zwiebel
Muskat
Zitrone
20 g Ölkuchen
0,1 l Gemüsebrühe
Weißwein
Zucker
Gewürfelten Ölkuchen und Zwiebel dünsten. Das kleingeschnittene
Gemüse hinzufügen und mit etwas Gemüsebrühe auffüllen. Mit
Weißwein, Zitrone, Zucker und Salz würzen und gardünsten.
85.5. Gänseblümchensoße [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 16 Jahren]
20 g Gänseblümchen
5 g Mehl
0,1 l Sojamilch
Zwiebel
15 g Pflanzenfett
0,2 l Weißwein
1 EL Extraktionsschrot
Schnittlauch
Glutal
Kurkuma
Zitronensaft
Gewaschene und feingewiegte Gänseblümchen in eine helle
Mehlschwitze mit etwas kleingeschnittenen Zwiebeln geben und
mit wenig Sojamilch aufgießen. Mit Schnittlauch und Zitronensaft
würzen und mit Extraktionsschrot und Weißwein legieren.
85.6. Seidentofu mit Gänseblümchen
50 g Gänseblümchenblätter
0,05 l Sojamilch
100 g Seidentofu
10 g Löwenzahnblätter
Kümmel
Salz
Paprika
Thymian
Bärlauch
Den Seidentofu mit der Sojamilch sämig rühren. Die ausgelesenen
Blätter kleinhacken und mit Kräutern unter den Seidentofu mischen.
Den Seidentofu würzen und noch etwas durchziehen lassen.
85.7. Gänseblümchen mit Sauerampfer
30 g Gänseblümchenblätter
30 g Boretsch
50 g Sojasahne
Zitrone
30 g Sauerampfer
30 g Kräuter wie Kerbel, Petersilie, Zitronenmelisse, Estragon, Quendel, Dill
Pfeffer
Salz
Zucker
Die Kräuter feinhacken, würzen und mit Sojasahne vermischen. Dazu
Pellkartoffeln mit Leinöl servieren.
85.8. Kräuteressig mit Gänseblümchen*
200 g Gänseblümchenknospen
0,3 l Essig
Estragon
Ysop
Bohnenkraut
Thymian
Zwiebel
Die geputzten Gänseblümchenknospen und Kräuter mit Essig übergießen.
Die eingelegten Gänseblümchenknospen können anstelle von Kapern verwendet
werden.
Warnhinweis für 86.1. bis 86.7.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
86.1. Gemüsesuppe mit Alant
80 g Weißkohl
200 g Kartoffeln
40 g Möhren
20 g frische Alantwurzeln
20 g Zwiebeln
50 g frische Tomaten
20 g Pflanzenmargarine
Kohl und Kartoffeln in die kochende Brühe geben.
10 bis 15 min bevor die Suppe fertig ist, angeschwitzte
Zwiebeln, kleingeschnittene Alantwurzeln und Tomaten hinzufügen.
86.2. Haferbrei mit Alant
200 g Haferflocken
50 g frische Alantwurzeln
400 g Sojamilch
20 g Zucker
2 Glas Wasser
Die Haferflocken in ein kochendes Gemisch aus Wasser
und Sojamilch schütten, mit dem Messer zerschnittene
oder im Fleischwolf zerkleinerte Alantwurzeln, Zucker
und Salz hinzufügen. Auf schwachem Feuer fertig kochen.
86.3. Apfelkompott mit Alant*
300 g Äpfel
150 g Zucker
1 g Zitronensäure
bis zu 1 l Wasser
50 g frische oder 10 g getrocknete Alantwurzeln
Zucker in kochendes Wasser schütten, völlig auflösen,
die vorbereiteten Äpfel und Alantwurzeln hinzugeben und
garkochen. Zitronensäure hinzufügen und aufkochen lassen.
Vor dem Servieren kühlen.
86.4. Alant-Kissel*
25 g getrocknete Alantwurzeln
150 g Zucker
35 g Kartoffelstärke
bis zu 1 l Wasser
Die Alantwurzeln in Wasser weichkochen, den Kochsud durchseihen,
mit Wasser verdünnte Kartoffelstärke und Zucker hinzufügen und
zum Kochen bringen.
86.5. Alantbranntwein* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren]
0,5 l Wodka
10 g getrocknete Alantwurzeln
Die getrockneten Alantwurzeln in den Wodka geben und 10 bis 12
Tage stehenlassen.
86.6. Alantlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren]
0,5 l Wodka
15 g getrocknete Alantwurzeln
500 g Zucker
1/2 Glas Wasser
Die Alantwurzeln 30 min in Wasser kochen, abseihen,
Zucker hinzufügen und erhitzen, bis sich dieser völlig
aufgelöst hat, mit Wodka vermischen, zum Kochen bringen,
abkühlen und in Flaschen füllen.
86.7. Alantmarmelade*
1000 g frische Alantwurzeln
50 g Essigessenz
1 l Wasser
Die Essigessenz vorsichtig in das Wasser gießen und zum Kochen bringen.
Die gesäuberten und im Fleischwolf zerkleinerten Alantwurzeln in die
kochende Flüssigkeit geben und 2 bis 3 Std. kochen, bis der Geruch
von Essigsäure verschwunden ist. Beim Kochen geht das Kohlenhydrat
Inulin in Fruchtzucker (Fructose) über. Die fertige Marmelade abkühlen,
in Gläser füllen und wie Konfitüre aufbewahren. Man kann sie zum Tee,
als Füllung für Piroggen und für die Herstellung von Geleefrüchten
verwenden.
1. Warnhinweis für 87.1. bis 87.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 87.1. bis 87.4.: Kleinblütiges Knopfkraut = Franzosenkraut
3. Warnhinweis für 87.1. bis 87.4.: Eiweißreich und Vitamin-C-reich.
87.1. Auflauf mit Tofu und Knpfkraut
100 g Knopfkrautblätter
2 EL Extraktionsschrot
1 Knoblauchzehe
10 g Pflanzenmargarine
40 g Tofu
1 Zwiebel
10 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Curry
Quendel
Ysop
Dill
Petersilie
Kerbel
Die Knopfkrautblätter in kochendem Salzwasser garziehen,
herausnehmen, ausdrücken und grobschneiden. Gewürfelte
Zwiebel in Öl dünsten und dazugeben. Das Blattgemüse mit
der in Salz zerdrückten Knoblauchzehe, den Gewürzen und
Kräutern abschmecken. Den Tofu raspeln und zwei Drittel
unter das Gemüse geben. Das Gemüse in einen gefetteten
Auflauftopf geben, mit dem Extraktionsschrot mischen. Den
restlichen Tofu und Margarineflöckchen auf dem Gemüse
verteilen und den Auflauf etwa 40 min bei 160 °C in der
Backröhre garen.
87.2. Blattgemüsesaft
400 g Blattgemüse wie Brennessel, Taubnessel, Knopfkraut, Vogelmiere,
Sauerampfer, Tripmadam, Pimpinelle, Beinwellwurzeln, Efeu-Gundermann,
Bachbunge, Gänseblümchen
200 g grüne Gurken
Zitronensaft
100 g Sojasahne
Salz
Koriander
Zucker
Dill
Kerbel
Boretsch
Portulak
Basilikum
Die Kräuter auslesen, waschen und feinhacken bzw. wolfen.
Die geschälte Gurke ebenfalls feinhacken oder wolfen. Kräuter
und Gurke in einem Tuch auspressen oder ausschleudern. Etwas
gewürztes Wasser übergießen. Die Rückstände mit wenig gewürztem
Wasser etwas durcharbeiten und nochmals durch das Tuch passieren
bzw. schleudern. Den Saft abschmecken, mit der Sojasahne mischen
und als Getränk oder als kalte Suppe mit Gemüsepaprikastreifen
oder Tomatenstreifen und Kräutern als Einlage servieren.
87.3. Knopfkrautgemüse
100 g junge Stengelspitzen und Blätter des Knopfkrautes
Ölkuchen
Zwiebel
Muskat
Liebstöckel
Bärlauch
Majoran
Knopfkrautblätter in kochendem Salzwasser garziehen.
Dann herausnehmen, ausdrücken und kleinhacken. Ölkuchen
und Zwiebel in Würfel schneiden und andünsten. Das Gemüse
dazugeben, würzen, gut durchkochen und mit den gehackten
Kräutern verfeinern.
87.4. Knopfkrautsalat
100 g Knopfkrautblätter
Zitronensaft
2 EL Extraktionsschrot
0,02 l herber Weißwein
15 g [Pflanzen-]Öl
Senf
5 gefüllte Oliven
Pfeffer
Salz
Dill
Kerbel
Boretsch
Petersilie
Schnittlauch
Estragon
Die Knopfkrautblätter auslesen, waschen und abtropfen lassen.
Dazu die feingehackten Oliven, Zitronensaft, Senf, Weißwein,
Salz, Pfeffer und die feingehackten Kräuter geben. Alles gut
mischen, dazu das Öl geben. Die Soße über die Knopfkrautblätter
gießen und servieren.
1. Warnhinweis für 88.1. bis 88.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 88.1. bis 88.5.: Echter Beifuß = Gemeiner Beifuß
3. Warnhinweis für 88.1. bis 88.5.: Kulturbeifuß/gezüchteter Beifuß = Wermut,
wilder Beifuß = Echter Beifuß/Gemeiner Beifuß
3. Warnhinweis für 88.1. bis 88.5.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).
88.1. Mit Beifuß mariniertes Fleischersatzprodukt
0,5 l vegane Marinade
1 EL Beifußblätter
500 g Fleischersatzprodukt
Den Beifuß in einem Gazesäckchen in die Marinade geben,
dann das Fleischersatzprodukt hineinlegen und 3 bis 5 Std.
darin liegenlassen. Anschließend das Fleischersatzprodukt
braten oder schmoren. Als Fleischersatzprodukt kann man
Ölkuchen, Sojafleisch, geräucherten Tofu, Seitan, Tempeh,
Lopino, Meldehacksteaks (Rezept 12.4. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm )
oder oder Pastinakenpuffer (Rezept 62.8. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm )
nehmen.
88.2. Beifußpulver
An der Luft getrockneten Beifuß zerkleinern, durchsieben und das Pulver
für Salate und Braten verwenden. Als Braten kann man Ölkuchen,
Sojafleisch, geräucherten Tofu, Seitan, Tempeh, Lopino,
Meldehacksteaks (Rezept 12.4. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm )
oder Pastinakenpuffer (Rezept 62.8. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm )
nehmen.
88.3. Mit Beifuß aromatisiertes Fleischersatzprodukt
1 bis 2 min vor Beendigung des Bratprozesses das Fleischersatzprodukt
mit etwas Beifußpulver (1 Messerspitze) bestreuen. Als Fleischersatzprodukt
kann man Ölkuchen, Sojafleisch, geräucherten Tofu, Seitan, Tempeh, Lopino,
Meldehacksteaks (Rezept 12.4. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm )
oder Pastinakenpuffer (Rezept 62.8. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm )
nehmen.
88.4. Getränk "Ambrosia"
5 g getrockneter Beifuß
25 g Heidelbeeren
25 g Zucker
1 l Wasser
Den Beifuß in 1 Glas Wasser kochen, abkühlen, den Sud abseihen
und den Zucker darin auflösen. Heidelbeersaft und das übrige
Wasser hinzufügen, umrühren und 2 Std. stehenlassen. Kalt servieren.
88.5. Beifußlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren]
5 g getrockneter Beifuß
20 g Zucker
1 l Wodka
Den getrockneten Beifuß in den Wodka geben, 2 Wochen stehenlassen,
dann durchseihen, Zucker, der vorher in etwas Wasser aufgelöst
wurde, hinzufügen.
1. Warnhinweis für 89.1. bis 89.6.: Kann man nur im August und September machen.
2. Warnhinweis für 89.1. bis 89.6.: Wirkt auch gegen Appetitmangel,
Verdauungsstörungen, Magenkrämpfe und -erkrankungen. Schafgarbe sollte
man nicht mit der Wurzel rausreißen.
89.1. Schafgarbensalat*
150 g Sauerkraut
25 g Lauchzwiebeln
5 g Schafgarbe
10 g [Pflanzen-]Öl
Gewürze
In das für den Salat vorbereitete Sauerkraut kleingeschnittene
Zwiebeln und junge Schafgarbenblätter, die 1 min in kochendes
Wasser getaucht wurden, geben. Alles salzen, untereinandermischen
und mit Öl anrichten.
89.2. Fleischersatzproduktsuppe mit Schafgarbe
3 bis 5 min vor Beendigung des Kochprozesses Pulver aus Schafgarbenblättern
und -blüten zugeben. Als Fleischersatzprodukt kann man Ölkuchen, Sojafleisch,
Seitan (Weizenfleisch), geräucherten Tofu, Tempeh oder Lopino nehmen.
89.3. Schafgarbenpulver*
Schafgarbenblätter und -blüten in einem gut lüftbaren Raum trocknen,
im Mörser zerstoßen und durchsieben. Das Pulver zum Würzen und
Aromatisieren von Speisen verwenden.
89.4. Braten mit Schafgarbe
5 bis 10 min vor Beendigung des Bratprozesses das Fleischersatzprodukt
mit Pulver aus getrockneten Schafgarbenblättern bestreuen (1 Teelöffel
für 3 bis 4 Portionen). Als Fleischersatzprodukt kann man Ölkuchen,
Sojafleisch, Seitan, geräucherten Tofu, Tempeh, Lopino, Meldehacksteaks
(Rezept 12.4. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm )
oder Pastinakenpuffer (Rezept 62.8. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm )
nehmen.
89.5. Likör und Tunke aus Schafgarbe*
Ebenso wie aus anderen Pflanzen zubereiten.
89.6. Schafgarbengetränk
20 g getrocknete Schafgarbenblätter und -blüten
2 g Heidelbeersaft
1 Glas Zucker
3 l Wasser
Die Schafgarbe in kochendes Wasser tauchen und 5 bis 10 min kochen,
2 bis 3 Std. ziehen lassen, abseihen, Heidelbeersaft und Zucker
hinzufügen, umrühren und in Flaschen füllen.
1. Warnhinweis für 90.1. bis 90.5.: Kann man nur im Juli und August machen.
2. Warnhinweis für 90.1. bis 90.5.: Wirkt auch gegen Spulwürmer und andere
Würmer.
Warnhinweis für Urköstler ( www.urkostmitbrigitte.de ), Instinkto-Rohköstler
( www.rohmachtfroh.de ), und andere Rohköstler: Ihr dürft die Kochrezepte
selbstverständlich leider nicht machen. Rohköstler infizieren sich besonders
oft mit Spulwürmern. Urköstler ( www.urkostmitbrigitte.de ) infizieren sich
noch öfter mit Spulwürmern als andere Rohköstler. Instinkto-Rohköstler
( www.rohmachtfroh.de ) merken selber wann sie Rainfarnblüten essen müssen
(deswegen können sie aber trotzdem nur im Juli und August Rainfarnblüten essen,
weil der Rainfarn leider nur im Juli und August blüht). Für Urköstler
( www.urkostmitbrigitte.de u. a.): Wenn Ihr Euch im Juli oder August
mit Spulwürmern infiziert habt, dann müßt Ihr Rainfarnblüten essen.
90.1. Aromatische Mischung
100 g Rainfarnblüten und -blätter
25 g Dost
1 l Wasser
25 g Eichenrinde (1 cm x 2 cm)
Den Rainfarn (Blüten und Blätter) sowie den Dost im Schatten
bei Zimmertemperatur trocknen, zerkleinern und mit der
Eichenrinde vermischen. Mit Wasser übergießen, zum Kochen
bringen und 10 bis 15 min auf schwachem Feuer stehenlassen.
Abkühlen und 5 bis 6 Std. ziehen lassen. Dann den Sud durchseihen
und als Zugabe zu Teig und zum Aromatisieren von Salaten und
Fleischersatzproduktgerichten verwenden.
90.2. Kwaß mit Rainfarn*
5 g getrocknete Rainfarnkörbchen
10 g Zucker
1 l Kwaß
Den Rainfarn in ein sauberes Gazesäckchen geben und
12 bis 24 Std. in den Kwaß legen. Danach den Rainfarn
wieder entfernen, Zucker in den Kwaß geben, umrühren
und noch 2 Std. stehenlassen.
90.3. Likör mit Rainfarn* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]
10 g getrocknete Rainfarnblütenkörbchen
50 g Zucker
1 l Wodka
0,5 l Wasser
Den Rainfarn 10 bis 15 min kochen. Den Sud abgießen,
Zucker hinzufügen, erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst
hat, abkühlen und mit dem Wodka vermischen. 2 bis 3 Std.
ziehen lassen.
90.4. Rainfarnpulver
Getrocknete Rainfarnblütenkörbchen zerkleinern,
durchsieben und zum Aromatisieren von Fleischersatzproduktgerichten
verwenden.
90.5. Rainfarnpulver mit Paprika
1 Glas Rainfarnpulver
1 TL Paprika
Beide Komponenten vermischen und zum Aromatisieren
von Fleischersatzproduktspeisen oder für Soßen verwenden.
Warnhinweis für 91.1. bis 91.10.: Wirkt auch gegen Kopfschmerzen, Husten,
Heiserkeit, Erkrankungen der Atmungsorgane, Entzündung der Rachenschleimhaut,
Bronchialasthma und Brustfellentzündung, Magen- und Darmerkrankungen,
Hals- und Brustschmerzen. Wirkt schleimlösend, hustenstillend,
entzündungshemmend, harn- und schweißtreibend, blutreinigend, appetitanregend
und fördert die Drüsenausscheidung.
Huflattich wirkt äußerlich gegen Unterschenkelgeschwüre, Venenentzündung,
Brandwunden, Schwellungen, Entzündungen und Wundrose, Entzündungen der
Mundhöhle und Darmentzündungen.
91.1. Huflattichgemüse [Warnhinweis: Kann man nur im Mai, Juni, Juli
und August machen.]
200 g Huflattichblätter
5 g Mehl
10 g Pflanzenmargarine
Weinessig
Salz
Glutall
Dill
Bohnenkraut
Junge, zarte Huflattichblätter von den Stielen befreien,
gründlich waschen, zusammenrollen, in schmale Streifen
schneiden und in etwas Salzwasser weichdünsten. Bohnenkraut
oder Dill in einem zusammengebundenen Sträußchen kurz
mitdünsten und wieder herausnehmen. Das Gemüse in eine
helle Mehlschwitze geben und mit einem Schuß Weinessig
abschmecken.
91.2. Huflattichblütengemüse [1. Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt
für Kinder und Jugendliche und 16 Jahren.
2. Warnhinweis: Kann man nur im Februar und März machen.]
150 g Huflattichblüten
5 g Mehl
2 EL Extraktionsschrot
15 g Pflanzenmargarine
20 g Sojasahne, Sojamilch
40 g Weißwein
Petersilie
Estragon
Kerbel
Pfeffer
Curry
Koriander
Muskat
Huflattichblüten in leicht gesalzenem Wasser etwa 5 min kochen lassen.
Gemüsefond abgießen, mit Sojasahne mischen und gut würzen. Eine
Mehlschwitze mit Pflanzenmargarine und Mehl herstellen, mit dem Fond
auffüllen und sämig aufschlagen. Gemüse und entsprechende Menge
Soße mischen, durchkochen lassen und zuletzt mit in Weißwein
verquirltem Extraktionsschrot legieren und zu Fischersatzprodukt-
und Fleischersatzproduktgerichten servieren.
91.3. Huflattichgemüse mit Kohlrabi [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt
für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]
100 g Kohlrabi
30 g Tomatenketchup
0,03 l Wein
80 g Huflattichblüten und -blätter
1 Zwiebel
20 g Pflanzenmargarine
Salz
Glutal
Die geschälten Kohlrabi und die Blüten und Blätter des Huflattichs
in feine Streifen schneiden. Gewürfelte Zwiebeln in Pflanzenmargarine
dünsten, Tomatenketchup hinzufügen und mit Weißwein ablöschen.
Anschließend das Gemüse dazugeben und mit etwas Wasser gardünsten.
Mit Salz und Glutal würzen.
91.4. Huflattichblütensalat* [1. Warnhinweis: Kann man nur im Februar
und März machen.
2. Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter
16 Jahren]
100 g Huflattichblüten
Zitronensaft
5 g [Pflanzen-]Öl
Zucker
0,02 l herber Weißwein
Lorbeerblatt
Piment
Estragon
Petersilie
Huflattichblüten in leicht gesalzenem Wasser mit Lorbeerblatt
und Piment etwa 5 min kochen und abkühlen lassen. Den Gemüsefond
mit Zitrone, Weißwein und Zucker pikant abschmecken, gehackte
Kräuter und Öl hinzugeben und bis zum Anrichten etwas ziehen
lassen.
91.5. Huflattichroulade [Warnhinweis: Kann man nur im Mai, Juni, Juli
und August machen.]
4 mittelgroße Huflattichblätter
30 g gekochte Kartoffeln
80 g Ölkuchen
Muskat
Curry
Salz
Knoblauchsalz
Pfeffer
Bohnenkraut
Dill
Liebstöckel
Salbei
Huflattichblätter in leicht gesalzenem Wasser kurz aufkochen.
Huflattichblätter kreisförmig und überlappend mit den Blattstielen
nach außen auslegen. Ölkuchen mit etwas Wasser, Gewürzen
(Salz, Pfeffer, Muskat, Curry, Knoblauchsalz) und den pürierten
Kartoffeln mischen, auf die Huflattichblätter geben und die
Blätter einschlagen. Die Roulade in einem Tuch ausdrücken und
in der Backröhre bei 160 °C etwa 15 min dünsten. Mit gut
abgeschmeckter Brühe auffüllen, Gewürze dazugeben und etwa
15 min kochen lassen. Fond mit eingerührtem Mehl binden.
Die Roulade mit Salzkartoffeln oder Reis anrichten.
Warnhinweis für 91.6. und 91.7.: Kann man nur im Februar und März machen.
91.6. Ölkuchen in Weißwein mit Huflattichblüten [Warnhinweis: Gesetzlich nicht
erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]
150 g Ölkuchen
0,1 l Weißwein
10 g Zitronensaft
30 g Huflattichblüten
1 EL Extraktionsschrot
Salz
Pfeffer
Kardamon
Minze
Zitronenmelisse
Petersilie
Dill
Ölkuchen salzen, mit Zitronensaft beträufeln und in Weißwein
etwa 15 min dünsten. Huflattichblüten in leicht gesalzenem
Wasser kurz kochen lassen und abseihen. Den Ölkuchenfond
mit Extraktionsschrot mischen, würzen und im Wasserbad so
lange aufschlagen, bis die Soße cremig ist. Auf den Ölkuchen
die Huflattichblüten geben, mit der Soße überziehen und mit
Petersilienkartoffeln anrichten.
91.7. Huflattichblütensoße [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]
70 g Huflattichblüten
0,1 l Weißwein (möglichst mit leichter Muskatnote)
0,2 l Wasser
10 g Puderzucker
10 g Grieß
Zitronensaft
10 g vegane Kaffeesahne (oder Sojasahne)
Kardamon
Anis
Fenchel
Die Huflattichblüten putzen, säubern, waschen und feinhacken,
mit Puderzucker vermischen und mehrere Stunden in Weißwein
marinieren. Das Wasser zum Kochen bringen, mit dem Grieß
kremig binden und den Huflattichansatz zufügen. Die Soße
durchkochen, mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken und
mit der veganen Kaffeesahne verfeinern. Als Soße für Pudding
und Kürbis gut geeignet.
91.8. Huflattich-Kartoffel-Eintopf [Warnhinweis: Kann man nur im Mai, Juni,
Juli und August machen.]
150 g geschälte Kartoffeln
50 g Huflattichblätter
30 g Zwiebel
10 g Pflanzenmargarine
20 g Sojasahne
Muskat
Pfeffer
Bohnenkraut
Liebstöckel
Dillspitzen
Kartoffeln in kleine Würfel, Huflattichblätter in Streifen
schneiden und in leicht gesalzenem Wasser garkochen. Feingeschnittene
Zwiebel in Pflanzenmargarine andünsten und mit Mehl anstäuben. Die
Gemüsebrühe dazugeben und beide kremig rühren. Gemüse und etwas
Sojasahne zufügen und mit Muskat-, Pfeffer und Küchenkräutern würzen.
Man kann auch zusätzlich Weiß- oder Wirsingkohl in den Eintopf geben.
Kleine Sojafleischstückchen sind eine passende Fleischersatzprodukteinlage.
Man kann auch vegane Fleischklößchen als Fleischersatzprodukteinlage
verwenden.
91.9. Veganes Rührei mit Huflattich
30 g Huflattichblüten bzw. -blätter
10 g Pflanzenmargarine
Salz
Muskat
Curry
Pfeffer
20 g Sojamilch
4 EL Extraktionsschrot
Gewaschene Huflattichblätter bzw. -blüten in leicht gesalzenem Wasser
kurz kochen. Das abgekühlte Gemüse gut auspressen, Blätter und Blüten
in feine Streifen schneiden. Extraktionsschrot mit Sojamilch und Gewürzen
verquirlen, unter das Gemüse mischen und in einer heißen Pfanne mit
zerlassener Pflanzenmargarine stocken lassen.
91.10. Huflattichblütensirup [1. Warnhinweis: Kann man nur im Februar und
März machen.
2. Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]
300 g Huflattichblüten
1 kg Zucker
0,7 l Wasser
50 g Tokajer Aszu
Wasser 5 min kochen und danach etwas abkühlen. Die Huflattichblüten in
das heiße Wasser geben, das Gefäß gut abdecken und etwa 5 Std. ziehen lassen.
Die Flüssigkeit von den Blüten trennen, nochmals aufkochen, wieder über die
Blüten gießen, gut abdecken und 24 Std. ziehen lassen. Den Ansatz durch ein
Tuch passieren und die Flüssigkeit mit dem Zucker und Wein aufkochen, entschäumen
und etwas abkühlen. Diesen Vorgang wiederholen, bis ein klarer Zuckersirup entsteht.
Warnhinweis für 92.1. bis 92.6: Kann man nur im Juni, Juli, August, September und
Herbst machen.
92.1. Ölkuchenschtschi mit Ringelblumen
200 g Ölkuchen
50 g Zwiebeln
200 g frischer Weißkohl
100 g Möhren
30 g Ringelblumenblütenkörbchen
200 g Kartoffeln
10 g Sojasahne
20 g Pflanzenfett
Den vorbereiteten Weißkohl und die Kartoffeln in kochendes
Wasser geben, 10 min kochen, dann angeschwitzte Möhren,
Zwiebeln, frische Tomaten und zerkleinerte Ringelblumen
hinzufügen. Fertig kochen. Heiß servieren. Vor dem Servieren
die Schtschi mit Sojasahne verfeinern.
92.2. Kartoffelsalat mit Ringelblumen*
500 g gekochte Kartoffeln
15 g Ringelblumenblütenkörbchen
50 g Zwiebeln
100 g Salatdressing
Für 0,5 l Salatdressing
350 g [Pflanzen-]Öl
150 g 3%iger Essig
20 g Zucker
1 g Pfeffer
10 g Salz
Die Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit kleingeschnittenen
Zwiebeln und Ringelblumen vermischen und mit Salatdressing
übergießen. Für die Zubereitung von Salatdressing alle
vorgesehenen Zutaten untereinandermischen. Das Dressing in
Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
92.3. Suppenwürze aus Ringelblumen*
In einem gut lüftbaren Raum getrocknete Ringelblumen und
-blütenkörbchen in der Röhre nachtrocknen, ein einem
Baumwollsäckchen zerkleinern, durchsieben und als Suppenwürze
verwenden (1 Teelöffel Würze für 1 Portion Suppe).
92.4. Gesalzene Ringelblumen*
1000 g Ringelblumenblütenkörbchen
60 g Salz
0,5 l Wasser
Die Ringelblumen 5 min in Salzwasser kochen, abkühlen,
in Gläsern kühl aufbewahren. Als Würze für Vorspeisen
verwenden.
92.5. Marinierte Ringelblumen*
1000 g Ringelblumenblütenkörbchen
40 g Salz
0,5 l 3%iger Essig
2 g Pfeffer
Die Ringelblumen 5 min in Essig mit Pfeffer kochen, in
Gläsern kühl aufbewahren. Als Würze für Hauptgerichte
verwenden.
92.6. Likör aus Ringelblumen und Pfefferminze* [Warnhinweis: Gesetzlich
nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.]
20 g getrocknete Ringelblumen
10 g getrocknete Pfefferminze
1 l Wodka
0,5 l Wasser
Zucker
Ringelblumen und Pfefferminze in Wasser kochen, durchseihen
und Zucker hinzugeben. Nachdem der Zucker aufgelöst ist, den
Kochsud mit dem Wodka vermischen. Gekühlt servieren.
1. Warnhinweis für 93.1. bis 93.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 93.1. bis 93.4.: Ackerkratzdistel = Ackerdistel
93.1. Grüne Schtschi aus Ackerkratzdistel und Sauerampfer
160 g junge Ackerkratzdisteltriebe und -blätter
40 g Sauerampfer
100 g Kartoffeln
20 g Möhren
40 g Sojasahne
10 g Zwiebeln
10 g Pflanzenfett
Gewürze
Die geschnittenen Kartoffeln garkochen, mit dem Fleischwolf
zerkleinerte Ackerkratzdistel und Sauerampfer hinzufügen. Das
Püree mit angeschwitzten Zwiebeln und Möhren in die Suppe geben.
Mit Sojasahne verfeinern. Heiß servieren.
93.2. Grüne Schtschi aus Ackerkratzdistel mit Brennesseln*
Wie oben beschrieben zubereiten, nur anstelle von Sauerampfer
Brennesseln verwenden.
93.3. Ackerkratzdistel mit Knoblauch*
Ebenso wie aus Kohlgänsedisteln (Rezept 100.4.) zubereiten.
93.4. Ackerkratzdistelpulver mit Dill und Brennesseln*
500 g junge Ackerkratzdisteltriebe und -blätter
100 g Dill
200 g Brennesseln
Das Grün waschen, im Schatten trocknen, zerreiben,
durchsieben und als Würze für Suppen sowie für die
Zubereitung von Soßen verwenden.
Warnhinweis für 94.1. bis 94.6.: Mit "Distel" meine ich "Nickende Distel".
Du kannst aber auch Krause Distel oder Mariendistel verwenden.
94.1. Distelsalat mit Tofu [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten
machen.]
60 g Distelblätter
50 g geriebener Tofu
1 EL Sojasahne oder vegane Mayonaise
Salz
Gewürze
Die Distelblätter 10 min kochen, nachdem man die Stacheln
entfernt hat, mit dem Messer zerschneiden, mit geriebenem
Tofu bestreuen und mit Sojasahne oder veganer Mayonaise
anrichten. Nach Wunsch Salz und andere Gewürze hinzufügen.
94.2. Ölkuchenschtschi mit Disteln [Warnhinweis: Kann man nur im Juli, August
und September machen.]
150 g Ölkuchen
400 g Kohl
60 g Zwiebeln
8 Distelblüten
140 g Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Die Distelblüten in die noch nicht ganz fertig gekochte
Schtschi geben und noch 15 bis 20 min kochen. Vor dem
Servieren die Distelblüten entfernen.
Warnhinweis für 94.3. und 94.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
94.3. Püreesuppe mit Disteln
120 g junge Distelblätter und -triebe
200 g Kartoffeln
40 g Sojasahne
60 g Zwiebeln
20 g Pflanzenmargarine
Die gewaschenen Distelblätter und -triebe 10 min kochen
und mit dem Fleischwolf zerkleinern. Aus den Kartoffeln
ein Püree herstellen. Die Zwiebeln anschwitzen. Die auf
diese Weise vorbereiteten Zutaten in Wasser oder Gemüsebrühe
(0,5 l) geben, die angeschwitzten Zwiebeln hinzufügen und
fertigkochen. Vor dem Servieren mit Sojasahne verfeinern.
Man kann Röstschnitten dazu reichen.
94.4. Kartoffeln gefüllt mit Disteln und Tofu
400 g Kartoffeln
200 g Distelblätter
100 g geriebener Tofu
60 g Sojasahne
Salz
Gewürze
Die Stacheln von den Distelblättern entfernen, dann die
Blätter durch den Fleischwolf drehen und mit geriebenem
Tofu vermischen. Mit dieser Masse Kartoffeln füllen. Jede
Knolle mit Sojasahne übergießen und in der Röhre backen.
Die Kartoffeln wie folgt zubereiten: Knollen mittlerer
Größe waschen, schälen, den unteren Teil abschneiden, damit
sie feststehen, den oberen Teil abschneiden, daß man ihn
später als Deckel verwenden kann. Dann in jede Knolle eine
Vertiefung für die Füllung anbringen. Nachdem die Knollen
gefüllt sind, die "Deckel" darauflegen und in einen Tiegel
oder auf ein Blech legen und in der Röhre backen.
Warnhinweis für 94.5. und 94.6.: Kann man nur im Juli, August und September machen.
94.5. Getränk aus Disteln mit Zucker
10 g Distelblüten
100 g Zucker
1 l Wasser
2 Ringelblumenblüten
Die Distel- und Ringelblumenblüten 30 bis 40 min in Wasser
kochen. Den Kochsud durch 3 Schichten Gaze seihen, Zucker
hinzufügen und kalt servieren.
94.6. Suppenwürze aus Disteln*
Getrocknete junge Distelblätter, -triebe und blüten mit der
Kaffeemühle zermahlen oder im Mörser zerstoßen, durch ein feines
Sieb passieren und als Suppenwürze verwenden (1 Teelöffel für
1 Portion Suppe). Das Grün in einem gut belüftbaren Raum trocknen.
Warnhinweis für 95.1. bis 95.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
95.1. Eselsdistelsalat mit Tofu
100 g Eselsdistelblätter
50 g Tofu
1 EL vegane Mayonaise
Salz
Essig
Die Eselsdistelblätter mit kochendem Wasser übergießen,
5 bis 10 min ziehen lassen, dann durch den Fleischwolf
drehen, salzen, mit Essig abschmecken und auf den Teller
neben geriebenen Tofu legen. Den Tofu mit veganer Mayonaise
übergießen.
95.2. Eselsdistelsalat mit Knoblauch und Meerrettich*
100 g Eselsdistelblätter
2 EL geriebener Meerrettich
5 Knoblauchzehen
Salz
Essig
Die Eselsdistelblätter mit kochendem Wasser übergießen,
5 bis 10 min ziehen lassen, durch den Fleischwolf drehen,
Meerrettich, kleingeschnittenen Knoblauch, Salz und Essig
hinzufügen. 1 bis 2 Std. kühlstellen.
95.3. Eselsdistelpüree
100 g junge Eselsdisteltriebe
50 g Zwiebeln
10 g Knoblauch
5 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Pfeffer
Die gewaschenen Eselsdisteltriebe und -blätter 2 min in
kochendes Wasser tauchen, durch den Fleischwolf drehen,
gebratenen Zwiebeln hinzufügen, zum Kochen bringen. Öl,
Pfeffer und mit Salz verriebenen Knoblauch hinzufügen.
Als Zugabe zu gebratenen und gekochten Fleischersatzprodukten,
Kartoffelpüree, für Salate und Vinaigrettes verwenden.
95.4. Eselsdistelwurzeln in Sojsahne
100 g Eselsdistelwurzeln
50 g Petersilie
200 g rote Rüben
40 g Sojasahne
Gewürz
Die gekochten roten Rüben in Stäbchen schneiden,
gekochten und durch den Fleischwolf gedrehte Eselsdistelwurzeln
darauflegen, mit Sojasahne anrichten und mit Petersilie garnieren.
Gewürze nach Geschmack hinzugeben.
95.5. Eselsdistelpulver*
Vor dem Blühen gesammelte junge Eselsdistelblätter und -triebe
an der Luft im Schatten trocknen. In der Röhre nachtrocknen im
Mörser zerstoßen. Durchsieben und zum Würzen von Vorspeisen
sowie Hauptgerichten, für die Zubereitung von Soßen und
Gewürzmischungen verwenden (1 Teelöffel für 1 Portion).
1. Warnhinweis für 96.1. bis 96.3.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 96.1. bis 96.3.: Reich an Vitamin C.
96.1. Klettensalat
150 g Klettenblätter
30 g Meerrettich
50 g Zwiebellauch
20 g Sojasahne
Salz
Die gewaschenen Klettenblätter 1 bis 2 min in kochendes
Wasser tauchen, leicht abtrocknen lassen und zerkleinern.
Mit kleingeschnittenem Zwiebellauch vermischen, salzen,
geriebenen Meerrettich hinzufügen und mit Sojasahne
anrichten.
96.2. Suppe aus Klettenblättern
300 g Klettenblätter
80 g Zwiebeln
40 g Reis
40 g Pflanzenfett
200 g Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Geschälte, geschnittene Kartoffeln und Reis garkochen.
Kleingeschnittene Klettenblätter und angeschwitzte
Zwiebeln 10 bis 15 min vor dem Servieren in die Suppe
geben.
96.3. Klettenpüree
100 g Klettenblätter
100 g Sauerampfer
100 g Salz
25 g Dill
Pfeffer
Die Klettenblätter durch den Fleischwolf drehen,
Salz, Pfeffer, Dill und Sauerampfer hinzufügen, untereinandermischen,
in Dreilitergläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Für die
Zubereitung von Suppen, Salaten und als Zutat zu Fleischersatzprodukt-
und Fischersatzproduktgerichten sowie Gerichten aus Getreideerzeugnissen
verwenden.
Warnhinweis für 96.4. bis 96.8.: Kann man nur im Herbst machen.
96.4. Gebackene Klettenwurzeln*
Die kräftig gewaschenen Klettenwurzeln in Scheiben schneiden,
salzen und in der Röhre oder im Lagerfeuer backen.
96.5. Gebratene Klettenwurzeln*
500 g Klettenwurzeln
50 g [Pflanzen-]Öl
Die vorbereiteten Klettenwurzeln in Salzwasser kochen,
in eine mit Öl erhitzte Pfanne legen und braten.
96.6. Klettenmus*
100 g Klettenwurzeln
1 l Wasser
50 g Essigessenz
Die Essigessenz vorsichtig in das Wasser gießen und zum Kochen bringen.
Die mit dem Fleischwolf zerkleinerten Klettenwurzeln in die kochende
Flüssigkeit geben und 2 Std. kochen. Man kann das Klettenmus zum Tee
reichen oder für die Herstellung von Geleefrüchten und anderen Süßspeisen
verwenden.
96.7. Taiga-Klettenmus*
400 g Klettenwurzeln
200 g Sauerampfer
Die zerkleinerten Klettenwurzeln und den Sauerampfer
in ein wenig Wasser garkochen.
96.8. Kaffee aus Klettenwurzeln*
Gewaschene Klettenwurzeln mit dem Messer zerschneiden,
trocknen in der Röhre rösten, bis sie braun werden, in
der Kaffeemühle zermahlen. Man verwendet 1 bis 2 Teelöffel
für 1 Glas kochendes Wasser.
1. Warnhinweis für 97.1. bis 97.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 97.1. bis 97.5.: Lauchbocksbart = Haferwurz
97.1. Salat aus gebratenen Lauchbocksbartwurzeln
100 g Lauchbocksbartwurzeln
100 g Salzgurken
20 g Sojasahne
20 g Pflanzenmargarine
Salz
Die gesäuberten und in Pflanzenmargarine gebratenen Lauchbocksbartwurzeln
auf Salzgurkenscheiben legen und mit Sojasahne anrichten.
97.2. Ölkuchensuppe mit Lauchbocksbart
150 g Ölkuchen
100 g Lauchbocksbartwurzeln
5 g Dill
20 g Sojasahne
Salz
Aus Ölkuchen einen Suppe bereiten. Die in Salzwasser gekochten
Lauchbocksbartwurzeln durch ein Sieb passieren und in die
fertige Ölkuchensuppe geben. Zum Kochen bringen. Die Suppe mit
Sojasahne und Dill abschmecken.
97.3. Salat aus gekochten Lauchbocksbartwurzeln
150 g Lauchbocksbartwurzeln
20 g Pflanzenmargarine
2 EL Extraktionsschrot
20 g Zwiebeln
Salz
Die in Salzwasser gekochten Lauchbocksbartwurzeln in
Stückchen schneiden, mit Extraktionsschrot bestreuen
und mit Zwiebelringen garnieren.
97.4. Lauchbocksbartpüree
200 g Lauchbocksbartwurzeln
50 g Sojasahne
Salz
Die geschälten und gewaschenen Lauchbocksbartwurzeln
durch den Fleischwolf drehen, nach Geschmack salzen,
Sojasahne hinzufügen, untereinandermischen und als
Beilage zu Fleischersatzprodukt- oder Fischersatzproduktgerichten
reichen.
97.5. Kaffee aus Lauchbocksbartwurzeln*
Gewaschene Lauchbocksbartwurzeln im Ofen oder in einem
gut belüfteten Raum trocknen, auf einem Blech braunrösten,
mit der Kaffeemühle oder im Mörser zerkleinern und wie
Kaffee kochen (2 Teelöffel Pulver auf ein Glas kochendes
Wasser).
Warnhinweis für 98.1. bis 98.4.: Reich an Vitamin C.
98.1. Salat aus Wiesenbocksbart [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien
Jahreszeiten machen.]
200 g junge Stengel und Blätter vom Wiesenbocksbart
50 g Zwiebellauch
40 g Sojasahne
Salz
Die Stengel und Blätter vom Wiesenbocksbart mit einem
Holzklopfer klopfen und 1 bis 2 min in kochendes Wasser
tauchen. Die Haut von den Stengeln abziehen. Das ganze
Grün schneiden, salzen und mit Sojasahne anrichten.
98.2. Kartoffelsuppe mit Wiesenbocksbart [Warnhinweis: Kann man nur im
Herbst machen.]
200 g Kartoffeln
100 g Wiesenbocksbartwurzeln
20 g Möhren
20 g Zwiebeln
20 g [Pflanzen-]Margarine
20 g Sojasahne
Salz
Gewürze
Die Kartoffeln und die vorbereiteten und geschnittenen
Wiesenbocksbartwurzeln in Salzwasser halbgar kochen.
5 bis 10 min vor Beendigung des Kochprozesses angeschwitzte
Möhren und Zwiebeln, Salz und Gewürze in die Suppe geben.
Mit Sojasahne anrichten.
Warnhinweis für 98.3. und 98.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
98.3. Paste aus Wiesenbocksbart und Sauerampfer
200 g junge Wiesenbocksbartblätter und -stengel
100 g Sauerampfer
Salz
Pfeffer
Blätter und Stengel vom Wiesenbocksbart mit dem Holzklopfer
klopfen, 1 bis 2 min in kochendes Wasser tauchen, zusammen
mit den Sauerampferblättern kräftig waschen, mit dem Fleischwolf
zerkleinern, salzen und pfeffern. Die entstandene Paste zum
Würzen von Suppen oder als Beilage zu Fleischersatzproduktgerichten
verwenden.
98.4. Pulver aus Wiesenbocksbartblättern*
Die getrockneten Blätter zerkleinern und durchsieben.
Das Pulver kann als Suppenwürze verwendet werden (1 Teelöffel
für 1 Teller Suppe).
1. Warnhinweis für 99.1. bis 99.3.: Kann man nur im Juli, August und September
machen.
2. Warnhinweis für 99.1. bis 99.6.: Echter Löwenzahn = Kuhblume = Hundeblume
3. Warnhinweis für 99.1. bis 99.6.: Schmeckt ein bißchen bitter. Wirkt auch blutreinigend, appetitfördernd und verdauungsfördernd.
4. Warnhinweis für 99.1. bis 99.6.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).
99.1. Löwenzahnsalat
100 g Löwenzahnblätter
50 g Lauchzwiebeln
25 g Petersilie
15 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Essig
Pfeffer
Dill
Die Löwenzahnblätter 30 min in kaltes Salzwasser legen,
danach zerkleinern. Die kleingeschnittene Petersilie und
Lauchzwiebeln mit dem Löwenzahn vermengen, mit Öl, Salz
und Essig anrichten, untereinandermischen und mit Dill
bestreuen.
99.2. Löwenzahnsalat mit Extraktionsschrot
100 g Löwenzahnblätter
25 g Lauchzwiebeln
50 g Sauerkraut
1 EL Extraktionsschrot
20 g Sojasahne
Salz
Die vorbereiteten Löwenzahnblätter und Lauchzwiebeln
zerkleinern, Sauerkraut und Extraktionsschrot hinzufügen,
nach Geschmack salzen und untereinandermischen. Mit
Sojasahne anrichten.
99.3. Löwenzahnpüree
Löwenzahnblätter in kaltes Salzwasser legen, dann leicht
abtrocknen lassen, mit dem Fleischwolf zerkleinern, Salz,
Essig und Dill nach Geschmack hinzufügen. Das Püree kann
für Suppen und Hauptgerichte (Fleischersatzprodukt- und
Fischersatzproduktgerichte) verwendet werden.
Warnhinweis für 99.4. und 99.5.: Kann man nur im März, April, Mai, Juni,
Juli, August und September machen.
99.4. Löwenzahnblütenknospen in Marinade
500 g Löwenzahnblütenknospen
1/2 l fertige Marinade
Die gewaschenen und ausgelesenen Löwenzahnblütenknospen
in einen Topf legen, mit heißer Marinade übergießen, zum
Kochen bringen und 5 bis 10 min auf schwachem Feuer
stehenlassen. Die Marinade wird ebenso wie Kapuzinerkresse
zubereitet. Die marinierten Löwenzahnblütenknospen werden
anstelle von Kapern für vegane Soljanka oder andere Speisen
verwendet.
99.5. Gebratene Löwenzahnrosetten
250 g Löwenzahnrosetten
50 g Semmelmehl
5 g Pflanzenfett
500 g Ölkuchen
Die in 5%igem Salzwasser gekochten Löwenzahnrosetten
mit Semmelmehl bestäuben und braten, mit kleinen gebratenen
Ölkuchenstückchen vermengen und heiß servieren. Die
Wurzelrosetten muß man im zeitigen Frühjahr sammeln, wenn
die Blätter zu wachsen beginnen und 2 bis 5 cm aus der Erde
ragen. Dazu schneidet man die Pflanze 2 bis 3 cm unterhalb
der Blätter an der Wurzel durch. Die Rosetten sind kräftig
zu waschen, 1 bis 2 Std. in Salzwasser zu legen, das Wasser
ist abzugießen, und die Rosetten sind in einer 10%igen
Salzlösung für den Winter aufzubewahren.
99.6. Kaffee aus Löwenzahnwurzeln* [Warnhinweis: Kann man nur im September,
Oktober und November machen.]
Löwenzahnwurzeln kräftig bürsten, an der Luft trocknen,
in der Backröhre braunrösten, mit dem Mörser oder mit der
Kaffeemühle zerkleinern. Wie Kaffee kochen.
1. Warnhinweis für 100.1. bis 100.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 100.1. bis 100.4.: Kohlgänsedistel = Gemeine Gänsedistel
100.1. Salat aus Kohlgänsedistel
100 g junge Kohlgänsedistelblätter
50 g Salzgurken
25 g geriebener Meerrettich
20 g Sojasahne
Salz
Pfeffer
Die Kohlgänsedistelblätter 40 min in 10%iger Salzlösung
legen. Danach leicht abtrocknen lassen und mit dem Messer
zerschneiden. Auf Salzgurkenscheiben legen, geriebenen
Meerrettich hinzufügen und mit Sojasahne anrichten.
100.2. Kohlgänsedistelsuppe*
Ebenso wie Brennesselsuppe zubereiten.
100.3. Kohlgänsedistelpüree
Gewaschene Kohlgänsedistelblätter durch den Fleischwolf
drehen. Salz, Pfeffer und Öl (1 Eßlöffel auf 1 Glas Püree)
hinzufügen. Das Püree kann für Fleischersatzprodukt- und
Fischersatzproduktgerichte verwendet werden.
100.4. Kohlgänsedistelpüree mit Knoblauch
Das Püree (wie im vorhergehenden Rezept beschrieben) zubereiten,
nur noch feingehackten Knoblauch (1 Zwiebel auf 1 Glas Püree)
hinzufügen.
Warnhinweis für 101.1. bis 101.5.: Kann man das ganze Jahr machen.
101.1. Gebackene Pfleilkrautknollen*
Pfeilkrautknollen in der Röhre, auf dem Blech oder in der
Asche vom Lagerfeuer backen, salzen und heiß verwenden,
nachdem die dünne Haut abgeschält wurde.
101.2. Brei aus Pfeilkrautknollen
Frische Pfeilkrautknollen 5 min in Salzwasser kochen,
schälen und durch den Fleischwolf drehen. Auf 200 g Püree
1 Glas Sojamilch und 1 Eßlöffel Zucker hinzufügen und bis
zur gewünschten Konsistenz einkochen.
101.3. Füllmasse aus Pfeilkraut
100 g Pfeilkrautknollen
100 g Möhren
100 g Zwiebeln
10 g Pflanzenfett
Salz
Pfeffer
Die vorbereiteten Pfeilkrautknollen und Möhren durch den
Fleischwolf drehen, Salz und PFeffer nach Geschmack hinzufügen
und mit den angeschwitzten Zwiebeln vermengen. Diese Masse kann
zum Füllen von Fleischersatzprodukten oder Gemüse verwendet
werden.
101.4. Mehl aus Pfeilkrautknollen* [Warnhinweis: Auch für Getreideallergiker
geeignet.]
Gewaschenen Pfeilkrautknollen in Scheiben schneiden,
in der Sonne trocknen und in der Röhre nachtrocknen,
dann zermahlen. Das Mehl kann zum Backen und für die
Zubereitung von Speisen verwendet werden.
101.5. Pfeilkrautpulver*
Getrocknete Pfeilkrautwurzeln im Mörser zerstoßen,
durchsieben und zum Würzen von Suppen (1 Eßlöffel für
1 Portion) verwenden.
1. Warnhinweis für 102.1. bis 102.5.: Kann man nur im Herbst und im Frühling
machen.
2. Warnhinweis für 102.1. bis 102.5: Doldiges Schwanenkraut = Schanenblume
= Wasserliesch = Blumenbinse
3. Warnhinweis für 102.1. bis 102.5.: Man darf nicht die Stengel mit den Samen
entfernen, da die Samen ausfallen müssen. Außerdem darf man nicht die ganze
Pflanze ausreißen. Die jungen Pflanzen muß man im Abstand von 1 bis 2 cm
stehen lassen.
102.1. Gekochte Schwanenkrautwurzeln*
Gewaschene Schwanenkrautwurzeln in 2 bis 3 cm lange Stückchen
schneiden und in Salzwasser kochen. Heiß oder kalt servieren.
102.2. Schwanenkrautpüree
200 g Schwanenkrautwurzeln
50 g Zwiebeln
50 g Sauerampfer
Salz
Pfeffer
Die gewaschenen Schwanenkrautwurzeln 15 bis 20 min kochen,
durch den Fleischwolf drehen, zerkleinerten Sauerampfer,
angeschwitzte Zwiebeln, Salz und Pfeffer hinzufügen und
fertigkochen. Als selbständige Speise oder als Zugabe zu
gebratenen Fleischersatzprodukten verwenden. Als Fleischersatzprodukt
kann man Ölkuchen, Sojafleisch, geräucherten Tofu, Seitan (Weizenfleisch),
Tempeh, Lopino, Meldehacksteaks (Kochrezept 12.4. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm ) oder
Pastinakenpuffer (Kochrezept 62.8. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm )
verwenden.
102.3. Schwanenkrautwurzelmehl* [Warnhinweis: Auch für Getreideallergiker
geeignet]
Gewaschenen Schwanenkrautwurzeln an der Luft trocknen,
in kleine, 2 bis 3 cm lange Stückchen schneiden und in
der Röhre nachtrocknen, dann zermahlen. Das Mehl kann
zum Binden von Suppen und für Backwaren verwendet werden.
102.4. Kaffee aus Schwanenkraut
Getrocknete Schwanenkrautwurzeln in der Röhre rösten,
mit der Kaffeemühle zermahlen und für Kaffeegetränke
(mit Zucker, mit Sojasahne und Zucker) verwenden.
102.5. Schwanenkrautgetränk mit Zucker
Aus getrockneten und gerösteten Schwanenkrautwurzeln
ein Kaffeepulver herstellen und mit kochendem Wasser
übergießen (2 Teelöffel Pulver auf 1 Glas kochendes
Wasser). 1 bis 2 Std. ziehen lassen, abseihen und auf
1 l Getränk 80 g Zucker geben. Kalt servieren.
1. Warnhinweis für 103.1. bis 103.9.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze
bis April machen.
2. Warnhinweis für 103.1. bis 103.9.: Bärenlauch = Bärlauch = Wilder Knoblauch
3. Warnhinweis für 103.1. bis 103.9.: Sollte man nicht am Tag des Vorstellungsgesprächs
und nicht einen Tag vor dem Vorstellungsgespräch essen. Wirkt auch gegen
Arterienverkalkung, erhöhten Blutdruck, Leberleiden und Madenwürmer.
Noch ein Hinweis: Knoblauch sollte man nicht am Tag es Vorstellungsgesprächs und nicht am Tag vor dem Vorstellungsgespräch und nicht 2 Tage vor dem Vorstellungsgespräch essen. Bärlauch darf man dagegen 2 Tage vor dem Vorstellungsgespräch essen.
4. Warnhinweis für 103.1. bis 103.9.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).
103.1. Tofu mit Bärenlauch und Quendel
100 g Tofu
10 g Quendel
Paprika
Pfeffer
1 Bärenlauchzwiebel mit Blatt
50 g Pflanzenmargarine
Den Tofu raspeln, mit Pflanzenmargarine und den feingehackten
Kräutern mischen, mit Pfeffer und Paprika würzen. Diese Tofumasse
ist ein herzhafter Brotaufstrich. Statt Tofu kann man auch iBi-pur
von www.lebegesund.de verwenden.
103.2. Salatmarinade mit Bärenlauch
100 g Sojasahne
15 g Schnittlauch
10 g Zucker
1/2 Zitrone
3 g Bärenlauch
feingehackte Kräuter wie Quendel bzw. Thymian, Basilikum, Pimpinelle,
Zitronenmelisse, Kerbel, Petersilie, Minze, Salbei, Bohnenkraut, Lavendel
Salz
Pfeffer
Die Sojasahne mit allen Zutaten mischen und abschmecken.
Die Marinade eignet sich für Blattsalate, wie Löwenzahn,
Rapunzeln, Kopfsalat u. a.
103.3. Ölkuchenschaschlyk mit Bärenlauchblättern [Warnhinweis:
Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]
120 g Ölkuchen
6 Bärenlauchblätter
0,02 l Whisky
1 Zwiebel
Seitanscheiben (oder Tofuscheiben)
20 g Pflanzenfett
Salz
Pfeffer
Den Ölkuchen in gulaschgroße Stücke schneiden,
mit etwas Whisky, Salz, Pfeffer marinieren und
mindestens 3 Std. stehenlassen. Seitanscheiben,
Zwiebelscheiben in fleischgroße Stücke schneiden.
Die Bärenlauchblätter kurz ins kochende Wasser
tauchen und ebenfalls in entsprechende Stücke
schneiden. Auf einem Spieß abwechseln Ölkuchen,
Bärenlauch, Seitan und Zwiebel aufspießen und
würzen. Den Schaschlyk entweder in Pflanzenfett
braten oder mit etwas Pflanzenöl bestrichen im
Grill zubereiten. Die Marinade mit Whisky mischen
und damit das Schaschlyk flambieren und ständig
übergießen.
103.4. Bulette mit Bärenlauch
90 g Ölkuchen
20 g Bärenlauchblätter
2 EL Extraktionsschrot
40 g gekochte Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Paprika
Curry
Den Ölkuchen mit Extraktionsschrot und Gewürzen gut durchmischen.
Die Bärenlauchblätter abbrühen, feinhacken und mit den pürierten
Kartoffeln unter den Ölkuchen mischen. Buletten formen und in
Pflanzenfett braten oder grillen.
103.5. Bärenlauchroulade
100 g Ölkuchen
5 dünne Seitanscheiben (oder Tofuscheiben)
Senf
5 Bärenlauchblätter
1 saure Gurke
0,1 l braune Grundsoße (Rezept 109.1.)
Salz
Pfeffer
Paprika
Curry
Muskat
Die Ölkuchenmasse mit Extraktionsschrot und Gewürzen mischen. Die
Bärenlauchblätter kurz brühen und 2 Blätter über Kreuz auslegen.
Die Blätter mit Senf bestreichen und darauf wenig Ölkuchenmasse,
Seitan und Gurke geben. Dann schlägt man 2 gegenüberliegende Blätter
ein und rollt sie mit den anderen Blättern ein. Diese Röllchen in
der Röhre kurz anbraten, mit brauner Soße auffüllen und darin
garziehen.
103.6. Ölkuchenragout mit Paprika und Bärenlauch
120 g Ölkuchen
20 g Bärenlauch
15 g [Pflanzen-]Öl
80 g Gemüsepaprika
30 g Sojasahne
1 Zwiebel
Salz
Curry
Pfeffer
Ölkuchen in Streifen schneiden und in sehr heißem
Öl höchstens 3 min anbraten. Den Ölkuchen herausnehmen
und mit dem feingehackten Bärenlauch marinieren.
Inzwischen die gewürfelte Zwiebel in Öl andünsten
und den feingeschnittenen Paprika darin gardünsten.
Anschließend den Ölkuchen zufügen, nochmals kurz
aufkochen und mit Sojasahne verfeinern.
103.7. Bärenlauchsoße [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]
1 Bärenlauchzwiebel mit jungen Blättern
40 g Tomatenketchup
10 g Pflanzenfett
1 kleine Zwiebel
0,02 l Rotwein
Salz
Pfeffer
Koriander
Den Bärenlauch kurz überbrühen und anschließend feinhacken.
Feingehackte Zwiebel in Pflanzenfett andünsten, mit Rotwein
ablöschen und den Bärenlauch darin garen. Anschließend den
Tomatenketchup und die gehackten Kräuter dazugeben und gut
durchkochen. Diese Würzsoße gibt man zu Fleischersatzprodukten.
Als Fleischersatzprodukt kann man Ölkuchen, Sojafleisch,
geräucherten Tofu, Seitan (Weizenfleisch), Tempeh, Lopino,
Meldehacksteaks (Kochrezept 12.4. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm )
oder Pastinakenpuffer (Kochrezept 62.8. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm )
nehmen.
103.8. Eingesalzener Bärenlauch*
Die sauberen Bärenlauchblätter, aber auch Stiele und Zwiebel
feinhacken. Jeweils 1 kg Bärenlauch mit 350 g Salz mischen und
in kleinen Gläsern verschlossen aufbewahren.
103.9. Getrockneter Bärenlauch*
Die sauberen Blätter sowie Stiele und die geputzte Zwiebel
im Schatten oder in einer Backröhre bei 40 °C trocknen.
Danach fein mahlen und in einem geschlossenen Gefäß aufbewahren.
Bärenlauchpulver ist ein gutes Würzmittel.
1. Warnhinweis für 104.1. bis 104.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 104.1. bis 104.5.: Für Getreideallergiker nicht geeignet.
104.1. Salat aus Queckenwurzeln
200 g Queckenwurzeln
50 g Sauerampfer
100 g rote Rüben
40 g Sojasahne
Salz
Die kräftig gewaschenen Queckenwurzeln in 2 bis 3 cm lange
Stücke hacken, in Salzwasser kochen, gekochte und in Stäbchen
geschnittene rote Rüben und Sauerampferpüree hinzufügen,
salzen und mit Sojasahne oder Pflanzenöl anrichten.
104.2. Auflauf aus Queckenwurzeln
150 g Queckenwurzeln
40 g Extraktionsschrot
5 g Pflanzenfett
Die gewaschenen Queckenwurzeln in Salzwasser kochen,
durch den Fleischwolf drehen, mit in Wasser aufgelöstem
(2:2) Extraktionsschrot übergießen und backen.
104.3. Gebratener Ölkuchen mit einer Beilage aus Quecke
150 g Queckenwurzeln
150 g Ölkuchen
10 g Pflanzenfett
Salz
Pfeffer
Essig
Die gewaschenen Queckenwurzeln in Salzwasser kochen,
in 2 bis 3 cm lange Stückchen schneiden, braten und
als Beilage zu gebratenem (oder gekochtem) Ölkuchen
reichen.
104.4. Jägerbrötchen aus Quecke
Gewaschene Queckenwurzeln kochen, zweimal durch den
Fleischwolf drehen, Hefe und Sojamilch hinzugeben, 6 bis 10 Std.
zum Gären stehenlassen, 2 EL Extraktionsschrot zugeben, mit etwas
Sojamilch aufschlagen, auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Brötchen mit einer Masse von 50 bis 100 g formen und backen.
104.5. Queckenkaffee*
Gewaschene Queckenwurzeln an der Luft trocknen,
in der Röhre braunrösten, in der Kaffeemühle zermahlen,
trocken aufbewahren.
1. Warnhinweis für 105.1. bis 105.5.: Kann man nur im Herbst und Frühling machen.
2. Warnhinweis für 105.1. bis 105.5.: Für Getreideallergiker nicht geeignet.
Man sollte an ein- und derselben Stelle erst nach 1 bis 2 Jahren wieder
Schilfrohrwurzeln sammeln.
105.1. Gekochte Schilfrohrwurzeln*
300 g Schilfrohrwurzelnl
40 g Sauerampfer
[Pflanzen-]Öl
Salz
Gewürze
Die gewaschenen Schilfrohrwurzeln in 2 bis 3 cm lange Stücke
schneiden, in Salzwasser kochen, mit kleingeschnittenem
Sauerampfer bestreuen und mit Öl begießen.
105.2. Schilfrohrwurzeln in Sojasahne
300 g Schilfrohrwurzeln
40 g Sojasahne
Salz
Die gewaschenen Schilfrohrwurzeln in Salzwasser kochen,
zerkleinern und mit Sojasahne anrichten.
105.3. Kaffee aus Schilfrohrwurzeln*
Gewaschene Schilfrohrwurzeln an der Luft trocknen,
in der Röhre braunrösten und in der Kaffeemühle zermahlen.
105.4. Salat aus Schilfrohrwurzeln
300 g Schilfrohrwurzeln
60 g geriebener Meerrettich
60 g Sauerampfer
40 g Sojasahne
Salz
Die gewaschenen Schilfrohrwurzeln in Salzwasser kochen,
mit dem Messer in 2 cm lange Stücke schneiden, Meerrettich
und den zerkleinerten Sauerampfer hinzufügen, salzen und
mit Sojasahne anrichten.
105.5. Püree aus Schilfrohrwurzeln*
200 g Schilfrohrwurzeln
60 g Brennesseln
60 g Zwiebelnl
10 bis 20 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Essig
Die Schilfrohrwurzeln kochen, durch den Fleischwolf drehen,
angebratene Zwiebeln und Brennesseln hinzufügen, salzen und
mit Essig abschmecken.
1. Warnhinweis für 106.1. bis 106.6.: Kann man nur im Herbst machen.
2. Warnhinweis für 106.1. bis 106.6.: Schmeckt bitterer als Bier.
3. Warnhinweis für 106.1. bis 106.6.: Reich an Vitamin C.
Warnhinweis für Raucher für 106.1. bis 106.6.: Ihr dürft niemals von
106.1. bis 106.6. essen. Wenn Ihr von 106.1. bis 106.6. eßt, dann hört
Ihr sofort mit Rauchen auf. Das garantiere ich Euch. Ihr dürft auch
niemals ein Stück Kalmuswurzel in den Mund nehmen. Wenn Ihr ein Stück
Kalmuswurzel in den Mund nehmt, dann spuckt Ihr es sofort wieder aus.
das garantiere ich Euch. Und nachdem Ihr das Stück Kalmuswurzel wieder
ausgespuckt habt, hört Ihr sofort mit dem Rauchen auf. Das garantiere
ich Euch.
106.1. Apfelkompott mit Kalmus*
2 EL getrocknete oder
1 Glas frische Kalmuswurzel
300 g frische oder
100 g getrocknete Äpfel
6 EL Zucker
Die Äpfel in 1 l Wasser weichkochen, Kalmuswurzel hinzufügen,
zum Kochen bringen und 5 bis 10 min ziehen lassen. Danach
Zucker hinzugeben und erneut zum Kochen bringen. Man kann
Kalmuswurzel in ein Gazesäckchen füllen, das vor dem Servieren
zu entfernen ist.
106.2. Zuckersirup mit Kalmus*
500 g Zucker
1 l Wasser
20 g getrocknete Kalmuswurzel
2 g Zitronensäure
Die getrocknete Kalmuswurzel mit 0,5 l kochendem Wasser
übergießen und 24 Std. ziehenlassen. Danach abseihen und
Zitronensäure in den Aufguß geben. Zucker in heißem Wasser
auflösen und mit dem Kalmuswurzelaufguß vermischen. Den
erkalteten Sirup in eine Flasche füllen und zum Aromatisieren
von Süßspeisen und Konditoreiwaren verwenden. Kühl gestellt
hält sich der Sirup ein ganzes Jahr.
106.3. Kalmuskonfitüre*
1 Glas getrocknete Kalmuswurzel
3 l nicht sehr dicker Zuckersirup
3 Glas in Spalten geschnittene Äpfel (Pflaumen, Dattelpflaumen oder Quitten)
Die Kalmuswurzel in den kochenden Zuckersirup streuen, 5 bis 10 min kochen,
Äpfel (Pflaumen, Dattelpflaumen oder Quitten) hinzufügen und fertigkochen.
106.4. Kalmussud*
20 g getrocknete Kalmuswurzel
1 l Wasser
Die zerkleinerte Kalmuswurzel in kochendes Wasser geben,
erneut zum Kochen bringen, vom Feuer nehmen und 24 Std.
ziehenlassen. Der Sud kann zum Aromatisieren von
Backwaren, Vorspeisen, Suppen und Salaten verwendet
werden.
106.5. Kwaß mit Kalmus*
In den wie üblich zubereiteten Kwaß frisch zubereiteten
Kalmussud im Verhältnis 1 Glas Sud : 3 l Kwaß geben.
106.6. Gezuckerte Kalmuswurzeln*
Frische Kalmuswurzeln wie zum Trocknen vorbereiten
(2 bis 3 cm lang, in 4 Teile gebrochen), in einen dicken
Zuckersirup geben und 5 bis 10 min kochen. Aus dem Sirup
herausnehmen und zum Trocknen auf saubere Gaze oder
Furnierholz legen. Nachdem der Sirup erstarrt ist, die
Wurzel in ein Glas oder eine Porzellandose zum Aufbewahren
legen. Als Delikatesse zum Tee und als Nachtisch servieren.
1. Warnhinweis für 107.1. bis 107.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.
2. Warnhinweis für 107.1. bis 107.4.: Reich an Calcium, Phosphor, Magnesium, Kobalt, Brom und Jod. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Calcium- und Jodreichtum, da Veganer an Calcium- und Jodmangel leiden. Veganer sollten besonders viel von 107.1. bis 107.4. essen, weil Veganer an Calcium- und Jodmangel leiden.
107.1. Wasserlinsensalat
30 g Wasserlinsen
20 g Zwiebeln
100 g gekochte Kartoffeln
50 g Sauerkraut
20 g Sojasahne
2 EL Extraktionsschrot
Salz
Gewürze
Auf in Stücke geschnittene gekochte Kartoffeln Zwiebelringe
legen, mit Extraktionsschrot bestreuen. Die gewaschenen
Wasserlinsen mit Sauerkraut vermischen und in die Mitte
des Tellers legen.
107.2. Wasserlinsenpaste*
20 g Wasserlinsen
2 TL geriebener Meerrettich
20 g Pflanzenmargarine
Alle Komponenten vermischen und als Aufstrich für belegte
Schnitten verwenden.
107.3. Fleischersatzproduktschtschi mit Wasserlinsen
10 g Wasserlinsen für 1 Portion Schtschi
Die Wasserlinsen zum Schluß in die Fleischersatzproduktschtschi
mit Kohl geben und noch 3 bis 5 min kochen lassen.
Als Fleischersatzprodukt kann man Ölkuchen, Sojafleisch,
geräucherten Tofu, Tempeh, Seitan (Weizenfleisch) oder Lopino
nehmen.
107.4. Grüne Schtschi mit Wasserlinsen
30 g Wasserlinsen
50 g Sauerampfer
100 g Kartoffeln
40 g Zwiebeln oder Lauchzwiebeln
20 g Sojasahne
10 g Dill
Die Kartoffeln kochen. Mit dem Fleischwolf zerkleinerten
Sauerampfer und Wasserlinsen sowie angeschwitzte Zwiebeln
10 min vor Beendigung des Kochprozesses in die Schtschi
geben. Vor dem Servieren mit Sojasahne und Dill anrichten.
1. Warnhinweis für 108.1. bis 108.4.: Kann man nur im Frühling machen.
2. Warnhinweis für 108.1. bis 108.4.: Seebinse = Teichbinse
3. Warnhinweis für 108.1. bis 108.4.: Für Getreideallergiker nicht geeignet.
108.1. Sirup aus Seebinsenwurzeln*
1000 g Seebinsenwurzeln
3 l Wasser
Die Wurzeln kräftig waschen und mit einer harten Bürste säubern,
mit dem Fleischwolf zerkleinern und 40 bis 50 min in 2 l Wasser
kochen. Das Kochwasser in ein anderes Gefäß abgießen, die Wurzeln
mit 1 l Wasser übergießen und nochmals 20 min kochen. Dieses
Kochwasser zu dem ersteren gießen und bis auf 1 l einkochen. So
ergibt sich ein süßer Sirup. Er kann für Tee, Breie und Aufläufe
verwendet werden.
108.2. Mehl aus Seebinsenwurzeln*
Seebinsenwurzeln mit einer harten Bürste säubern,
mit dem Messer zerschneiden, trocknen, mit der Kaffeemühle
zermahlen und durchsieben. Das Mehl kann zum Andicken von
Suppen und zur Herstellung von Backwaren verwendet werden.
108.3. Gebackene Seebinsenwurzeln*
Junge Seebinsenwurzeln in der Asche eines offenen Feuers
oder in der Backröhre backen. Abschälen und wie Kartoffeln
mit Salz essen.
108.4. Püree aus Seebinsenwurzeln*
Junge Seebinsenwurzeln in Salzwasser kochen, mit dem
Fleischwolf zerkleinern, salzen und mit [Pflanzen-]Öl anrichten.
Weitere Kochrezepte
Warnhinweis: Die jetzt folgenden Kochzepte sind meistens ohne Warnhinweise. Soweit nicht in einem Warnhinweis anders angegeben darf man sie das ganze Jahr machen.
109.1. Dunkle Soße/Braune Soße (Grundsoße) [veganisiertes Kochrezept aus
dem DDR-Kochbuch "Wir kochen gut"]
40 g Fett (Kokosfett, Pflanzenöl oder Pflanzenmargarine)
35 bis 40 g Vollkornmehl oder Kleie
1/2 l Wasser oder Gemüsebrühe
Salz
In dem erhitzten Fett das Vollkornmehl oder die Kleie hell- bis
mittelbraun rösten. Unter ständigem Rühren nach und nach die
Flüssigkeit zugießen. Nach mehrfachem Aufkochen mit Salz abschmecken.
109.2. Kuchen aus Ölkuchen, Extraktionsschrot oder Biertreber
2 Päckchen Puddingpulver
Wasser oder Sojamilch
Zucker
Ölkuchen, Extraktionsschrot oder Biertreber
Carrageen, Agar-Agar oder Pektin
Obst oder Wildfrüchte
Pflanzenmargarine oder Pflanzenfett
1 Päckchen Backpulver
Mit einem Päckchen Puddingpulver nach der Anleitung auf dem Päckchen
Pudding kochen, anstelle von Milch aber Sojamilch oder Wasser verwenden.
In den noch heißen Pudding soviel Ölkuchen, Extraktionsschrot oder Biertreber
reinrühren bis eine teigähnliche Masse entsteht. Wenn Du es süß magst, kannst
Du noch Zucker in die teigähnliche Masse reinrühren. Backpulver in die
teigähnliche Masse reinrühren. Ein Backblech oder eine Tortenform mit
Pflanzenfett oder Pflanzenmargarine einfetten. Danach die teigähnliche
Masse in auf das Backblech oder in die Tortenform streichen. Und das
ganze ganz normal wie einen Kuchenboden oder einen Tortenboden im Backofen
backen. Wenn der Kuchenboden oder Tortenboden fertig ist, den Kuchenboden
oder Tortenboden aus dem Backofen nehmen und warten bis er kalt ist.
Danach mit dem zweite Päckchen Puddingpulver nach der Anleitung auf dem
Päckchen Pudding kochen und wieder anstelle von Milch Sojamilch oder Wasser
verwenden. Wenn Du es süß magst kannst Du noch Zucker an den Pudding machen.
Den heißen Pudding auf den Kuchenboden oder Tortenboden gießen. Danach den
Pudding mit Obst oder Wildfrüchten belegen. Danach aus Carrageen, Agar-Agar
oder Pektin und Wasser Tortenguß kochen. Wenn Du es süß magst, kannst
Du noch Zucker in den Tortenguß einrühren. Wenn der Tortenguß anfängt zu
gelieren den Tortenguß auf den Kuchen oder auf die Torte gießen.
Den Kuchen oder die Torte kann man auch mit veganer Schlagsahne servieren.
Tips:
Anstelle von Mehl kann man auch Vollkornmehl nehmen.
Anstelle von Reis kann man auch Naturreis nehmen.
Anstelle von Zucker kann man auch Vollrohrzucker oder Rohrohrzucker oder
braunen Zucker nehmen.