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Warnhinweis für 40.1. bis 40.10.: Kann man nur im August und September machen.

40.1. Steinbeeren in Zucker

1 Glas Steinbeeren
2 EL Zucker
Die Beeren mit Zucker bestreuen, untereinandermischen, 5 bis 10 min stehenlassen,
kühlen und in Kompottschälchen servieren.

40.2. Steinbeeren mit Sojamilch

1 Glas Sojamilch
2 EL Steinbeeren
1 TL Zucker
Zucker und die gewaschenen Beeren in die Sojamilch schütten. In Gläsern oder
Kompottschälchen servieren. 

40.3. Steinbeerenkissel*

1 Glas Steinbeeren
100 g Zucker
40 g Kartoffelstärke
1 l Wasser
Die Steinbeeren in einer Schüssel mit einem Holzstampfer zerdrücken. Die
Stärke in 1 Glas Wasser auflösen. Die zerdrückten Beeren 5 min in ein wenig
Wasser aufkochen, den Saft abseihen, zum Kochen bringen, die aufgelöste Stärke
hineingießen, Zucker hinzufügen und erneut zum Kochen bringen.

40.4. Steinbeerenkompott*

1000 g Steinbeeren
500 g Zucker
2 Glas Wasser
Die vorbereiteten Beeren mit 50%igem Zuckersirup übergießen, zum Kochen bringen,
in ausgekochte Gläser gießen und ohne weiteres Pasteurisieren kühl lagern.

40.5. Steinbeerenkompott mit Äpfeln*

1000 g Steinbeeren
2000 g Äpfel
500 g Zucker
1 l Wasser
Die Steinbeeren waschen und entstielen. Die Äpfel schälen und in Spalten schneiden.
Den Zucker in Wasser auflösen, zum Kochen bringen und den kochenden Sirup über die
Beeren und Äpfel gießen. 2 bis 3 Std. stehenlassen, erneut zum Kochen bringen und
in vorbereitete Halblitergläser füllen. Für eine längere Lagerung 10 bis 15 min in
kochendem Wasser pasteurisieren.

40.6. Steinbeerensaft*

2000 g Steinbeeren
1 l Wasser
500 g Zucker
Die gewaschenen Steinbeeren mit den Stielen mit kochendem Wasser übergießen,
abkühlen lassen und durch ein Sieb passieren. Den Saft ausdrücken, Zucker (500 g
auf 1 l Saft) in den Saft geben, zum Kochen bringen, in saubere Flaschen gießen
und zum Lagern kühlstellen.

40.7. Steinbeerensirup*

1 l Steinbeerensaft
1000 g Zucker
Zucker in den Steinbeerensaft geben, zum Kochen bringen, abkühlen und in saubere
Flaschen füllen. Zum Lagern die Flaschen mit Korken verschließen und kühlstellen.


40.8. Steinbeerkonfitüre*

1000 g Steinbeeren
1200 g Zucker
2 Glas Wasser
Die vorhandenen Steinbeeren mit 65%igem heißem Zuckersirup übergießen und
3 bis 4 Std. stehenlassen. Dann den Sirup abgießen, bis zur gewünschten
Dicke einkochen, damit die Beeren übergießen und auf schwachem Feuer
fertigkochen.

40.9. "Steinbeerenwässerchen"

1000 g Steinbeeren
100 g Zucker
2 l Wasser
Die vorbereiteten Steinbeeren mit kaltem, abgekochtem Wasser übergießen,
24 Std. stehenlassen, dann Wasser abgießen, Zucker hineingeben, abkühlen
und servieren. Zur Lagerung das "Wässerchen" in Flaschen füllen, mit
Korken verschließen und kühlstellen. Kann als Dessert zu Festessen
gereicht werden.

40.10. Steinbeerenkwaß*

4 Glas Steinbeeren
1 Glas Zucker
5 bis 10 g Hefe
3 l Wasser
Die Steinbeeren zerdrücken, mit Wasser übergießen und 5 min kochen,
abseihen, Zucker hinzufügen, umrühren, die Hefe hinzugeben und 2 Tage
zum Gären stehenlassen.

1. Warnhinweis für 41.1. bis 41.6.: Kann man nur im Juli und August machen.

2. Warnhinweis für 41.1. bis 41.6.: Knackelbeere = Hügelerdbeere

41.1. Knackelbeeren mit Sojasahne

3 Glas Knackelbeeren
2 Glas Sojasahne
1 Glas Zucker
Die Knackelbeeren waschen, entstielen, mit Zucker bestreuen und 2 bis 3 Std.
kühlstellen. Wenn sich Saft abgesondert hat, die Beeren in Gläser oder
Kompottschälchen füllen. Vor dem Servieren mit Sojasahne übergießen.

41.2. Knackelbeerenkompott*

400 g Knackelbeeren
120 g Zucker
1 g Zitronensäure
0,5 l Wasser
Die vorbereiteten Beeren in Gläser oder Kompottschälchen füllen, mit warmem
Sirup übergießen und 1 Std. stehenlassen. Für den Sirup das Wasser erhitzen,
Zucker und Zitronensäure hineingeben, zum Kochen bringen und auf 40 bis 50 °C
abkühlen.

41.3. Knackelbeerenkonfitüre*

1000 g Knackelbeeren
1000 g Zucker
2 Glas Wasser
1 g Zitronensäure
Die sorgfältig ausgelesenen und gewaschenen Knackelbeeren mit den Stielen in
das Gefäß zum Kochen der Konfitüre geben, den Zucker einstreuen, Zitronensäure
hinzufügen und 4 bis 5 Std. stehenlassen, damit sich der Saft absondert. Danach
15 min auf schwachem Feuer kochen, abkühlen und am nächsten Tag fertigkochen.
Die erstarrte Konfitüre in vorbereitete trockene Gläser füllen.

41.4. Piroggen mit Knackelbeeren*

1000 g Knackelbeeren
2 Glas Zucker
Die ausgelesenen und gewaschenen Beeren mit Zucker bestreuen und 1 Std.
stehenlassen. Einen einfachen Sauerteig zu einer 1 cm dicken Scheibe
ausrollen, mit dem Glas Plätzchen ausstechen, darauf die vorbereiteten
Beeren legen, Piroggen mit der Naht in der Mitte formen und in der Röhre
backen.

41.5. Knackelbeeren mit Zucker*

1000 g Knackelbeeren
150 g Zucker
Die entstielten Beeren kräftig waschen, mit Zucker bestreuen, 2 Std.
stehenlassen, damit sich der Saft absondert, und als Desset reichen.

41.6. Knackelbeerenpüree*

1000 g Knackelbeeren
2000 g Zucker
Die vorbereiteten Beeren zerstoßen, mit Zucker bestreuen und
untereinandermischen. Kühl aufbewahren.

1. Warnhinweis für 42.1. bis 42.4.: Kann man nur im Mai, Juni, Juli, August und September machen.

2. Warnhinweis für 42.1. bis 42.4.: Wirkt auch gegen Mundentzündungen und entzündliche Erkrankungen der Magen- und Darmschleimhaut.

3. Warnhinweis für 42.1. bis 42.4.: Reich an Vitamin C.

42.1. Salat aus Gänsefingerkraut mit Sauerampfer

150 g Gänsefingerkraut
50 g Sauerampfer
25 g Zwiebellauch
20 g Sojasahne
Salz
Essig
Dill
Gänsefingerkraut, Sauerampfer und Zwiebellauch waschen, zerschneiden,
Essig hinzufügen, untereinandermischen und mit Sojasahne anrichten.

42.2. Grüne Schtschi aus Gänsefingerkraut*

Wird ebenso zubereitet wie "Grüne Schtschi aus Brennesseln" (4.2. auf Seite
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm )

42.3. Gebratene Gänsefingerkrautwurzeln

200 g Gänsefingerkrautwurzeln
200 g Mehl
500 g Kartoffeln
120 g Pflanzenfett
Salz
Dill
Die gewaschenen Gänsefingerkrautwurzeln 20 min in Salzwasser kochen, danach
20 min zusammen mit den Kartoffeln braten, angeschwitzte Zwiebel hinzugeben
und mit Dill bestreuen.

42.4. Püree aus Blättern und Wurzeln von Gänsefingerkraut

Blätter und Wurzeln (oder nur Blätter) kräftig waschen, mit dem Fleischwolf
zerkleinern, Salz, Essig und Pfeffer hinzufügen und untereinandermischen. In
einem verschlossenen Glasgefäß aufbewahren. Man kann das Püree als Zugabe zu
Fleischersatzproduktgerichten, Fischersatzproduktgerichten, Gerichten aus
Getreideerzeugnissen sowie zum Würzen von Suppen und Schtschi verwenden.

1. Warnhinweis für 43.1 und 43.2.: Kann man nur im Mai, Juni, Juli und August machen.

2. Warnhinweis für 43.1. und 43.2.: Gemeiner Frauenmantel = Wiesen-Frauenmantel

3. Warnhinweis für 43.1. und 43.2.: Wirkt auch gegen Darmkatarrh.

4. Warnhinweis für 43.1. und 43.2.: Reich an Vitamin C.

43.1. Salat aus Gemeinem Frauenmantel

150 g frische Frauenmantelblätter
25 g Zwiebellauch
15 g geriebener Meerrettich
20 g Sojasahne
Salz
Die Frauenmantelblätter waschen, 1 min in kochendes Wasser tauchen,
abkühlen und danach mit dem Messer zerschneiden. Mit kleingehacktem
Zwiebellauch und Meerrettich vermischen, salzen und mit Sojasahne
anrichten.

43.2. Geschmorte Frauenmantelblätter mit Ölkuchen

200 g frische Frauenmantelblätter
400 g Ölkuchen
60 g Zwiebeln
2 Kartoffeln
Salz
Gewürze
Den Ölkuchen in einer flachen Kasserolle oder Bratpfanne kochen, 15
bis 20 min bevor der Ölkuchen gar ist, die mit dem Messer zerschnittenen
Frauenmantelblätter, Kartoffeln und Zwiebeln hinzufügen. Salz, Pfeffer,
Lobeerblatt nach Geschmack zugeben und fertig schmoren.

1. Warnhinweis für 44.1. und 44.2.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis
Mai machen.

2. Warnhinweis für 44.1. bis 44.4.: Großer Wiesenknopf = Große Bibernelle

3. Warnhinweis für 44.1. bis 44.4.: Reich an Vitamin C.

44.1. Wiesenknopf-Kartoffel-Salat

50 g Kartoffeln
40 g junge Wiesenknopfblätter
20 g Zwiebellauch
20 g Sojasahne
Salz

Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Die Wiesenknopfblätter
1 min in kochendes Wasser tauchen, dann herausnehmen und mit dem
Zwiebellauch kleinschneiden, mit den Kartoffeln vermischen, salzen,
mit Sojasahne anrichten und mit Kräutern garnieren.

44.2. Tee aus Wiesenknopf und Johanniskraut*

Getrocknete Kräuter von Wiesenknopf und Johanniskraut zu gleichen
Teilen vermischen. In einem abgeschlossenen Gefäß aufbewahren. Wie
üblich Tee aufbrühen.

Warnhinweis für 44.3. und 44.4.: Kann man nur im Juni, Juli und August machen.

44.3. Getränk aus Wiesenknopf und Minze*

60 g getrocknete Wiesenknopfblütenköpfchen
10 g Pfefferminze
3 l Wasser
150 g Zucker
Die getrockneten Wiesenknopfblütenköpfchen mit 1 l kochendem Wasser
überbrühen, abkühlen und durchseihen. Zucker auflösen. Pfefferminze
abgesondert mit kochendem Wasser überbrühen und nach 5 bis 10 min
abseihen. Beides miteinander vermischen und die Zuckerlösung
hinzugeben. Kalt oder heiß servieren.

44.4. Getränk aus Wiesenknopf und Himbeersaft*

Das Getränk nach dem Rezept "Getränk aus Wiesenknopf und Minze" (44.3.)
zubereiten. Zusätzlich noch ein Glas Himbeersaft hineingießen.

1. Warnhinweis für 45.1. bis 45.5.: Kann man nur im August und September machen.

2. Warnhinweis für 45.1. bis 45.24.: Enthält sehr viel Vitamin C.

3. Warnhinweis für 45.1. bis 45.24.: Heckenrose = Zimtrose = Mairose = Hagebutte

45.1. Vitaminaufguß aus Hagebutten*

2 EL getrocknete Hagebutten
2 Glas Wasser
20 g Zucker
Die getrockneten Hagebutten zerstoßen oder mit der Kaffeemühle zermahlen,
mit heißem Wasser übergießen und 4 bis 5 Std kaltstellen. Durch 2 Schichten
Gaze seihen, Zucker hinzufügen und umrühren. 1/2 Glas vor dem Essen trinken.

45.2. Vitaminaufguß aus ganzen Hagebutten*

10 g getrocknete Hagebutten
1 Glas Wasser
Die ausgelesenen und gewaschenen Hagebutten mit kochendem Wasser übergießen,
10 min in einem Emaillegefäß kochen, dann 20 bis 24 Std. stehenlassen. Durch
2 Schichten Gaze seihen. 1 Glas am Tag trinken. Den Aufguß täglich neu
zubereiten.

45.3. Aufguß aus entkernten Hagebutten*

5 g entkernte Hagebutten
1 Glas Wasser
Die frischen Hagebutten entkernen, waschen, mit kochendem Wasser übergießen,
2 bis 3 Std. ziehen lassen. Durch 2 Schichten Gaze seihen. 1 Glas am Tag
trinken.

45.4. Vitamintee mit Hagebutten*

1 Glas getrocknete Hagebutten
1 Glas getrocknete Ebereschen
1/2 Glas getrocknete schwarze Johannisbeeren
1 Glas getrocknete Möhren
1 Handvoll getrocknete Erdbeerblätter
Alle Komponenten miteinander vermengen und zum Brühen von Tee verwenden.
2 Eßlöffel Tee in ein Teekännchen geben, mit 2 Glas kochendem Wasser
übergießen und 5 bis 7 min ziehen lassen.

45.5. Hagebuttenkissel*

100 g getrocknete zerkleinerte Hagebutten
150 g Zucker
50 g Kartoffelstärke
0,5 g Zitronensäure
1 l Wasser
Die Hagebutten waschen, bei 40 bis 50 °C trocknen und zerkleinern. Mit
Wasser übergießen und 15 min kochen. Den Kochsud durch 3 Schichten Gaze
seihen, Zitronensäure (oder Zitronenstückchen) und Zucker hinzufügen,
in Wasser aufgelöste Stärke zugeben und unter ständigem Umrühren zum
Kochen bringen.

Warnhinweis für 45.6. bis 45.8.: Kann man nur im Mai und Juni machen.

45.6. Sirup aus Heckenrosenblütenblättern*

30 g Heckenrosenblütenblätter
1 l Wasser
700 g Zucker
Den Zucker in Wasser auflösen, erhitzen und zum Kochen bringen. Mit dem
heißen Sirup die Heckenrosenblütenblätter übergießen und erneut zum
Kochen bringen. 10 bis 12 Std. zugedeckt ziehen lassen. Den Sirup zum
Aromatisieren von Getränken, Kissel und Gelee verwenden.

45.7. Kissel aus Heckenrosenblütenblättern*

1 Glas Heckenrosenblütenblättersirup
90 g Kartoffelstärke
2 l Wasser
1,5 l Wasser in den Heckenrosenblütenblättersirup gießen und zum Kochen
bringen. In dem übrigen Wasser die Stärke auflösen und allmählich unter
Umrühren in den kochenden Sirup geben. Zum Kochen bringen. Nach dem
Erkalten servieren.

45.8. Konfitüre aus Heckenrosenblütenblättern*

100 g Heckenrosenblütenblätter
700 g Zucker
1 l Wasser
1 g Zitronensäure
Die Heckenrosenblütenblätter mit vorbereitetem Zuckersirup übergießen,
Zitronensäure hinzufügen und zum Kochen bringen. In saubere Gläser füllen
und kühl aufbewahren.

45.9. Kompott aus frischen Hagebutten* [Warnhinweis: Kann man nur im August und September machen.]

4 Glas frische Hagebutten
20 g Äpfel
150 g Zucker
1 g Zitronensäure
1 l Wasser
Die Hagebutten entkernen, waschen, mit Wasser übergießen, 5 min kochen,
vorbereitete Apfelscheiben, Zucker und Zitronensäure hinzufügen und
fertigkochen.

45.10. Fruchtschaumspeise aus Heckenrosenblütenblättern mit Grieß* [Warnhinweis: Kann man nur im Mai und Juni machen.]

1 Glas Heckenrosenblütenblättersirup
5 EL Grieß
1 Glas Wasser
Den Grieß in Wasser kochen und allmählich unter ständigem Umrühren in
den kochenden Sirup geben. Vom Feuer nehmen, mit dem Schneebesen schlagen,
bis sich ein dicker Schaum ergibt. In Kompottschälchen gießen und
abkühlen.

Warnhinweis für 45.11. bis 45.16.: Kann man nur im August und September machen.

45.11. Hagebuttenmarmelade*

1000 g frische Hagebutten
1 Glas Wasser
700 g Zucker
Reife Hagebutten waschen, entkernen, erneut waschen und in Wasser
weichkochen. Durch ein Sieb passieren. Das Püree zum Kochen bringen,
Zucker hinzufügen und fertigkochen. In Gläser füllen und 20 min in
heißem Wasser pasteurisieren.

45.12. Hagebuttengetränk*

8 EL getrocknete Hagebutten
4 EL Zucker
4 Glas heißes Wasser
Die gewaschenen Hagebutten zerkleinern, mit heißem Wasser übergießen,
zudecken, aufs Feuer stellen und 10 min kochen lassen. Vom Feuer
nehmen und 4 bis 6 Std. ziehen lassen. Abseihen, Zucker und als Aroma
eine Zitronenschale hinzufügen und umrühren.

45.13. Getränk "Herbststrahl"*

1 Glas starker Hagebuttenaufguß
1 Glas Schwarze-Johannisbeeren-Saft
1 Glas Heidelbeersaft
Zucker
Die Bestandteile vermengen, Zucker hinzufügen, zum Kochen bringen und
leicht abkühlen.

45.14. Hagebuttensirup*

1000 g frische Hagebutten
1000 g Zucker
1,2 l Wasser
Die Hagebutten entkernen, kräftig waschen und durch den Fleischwolf
drehen, 1/2 l Wasser darübergießen und 10 min kochen. Danach 60%igen
Zuckersirup (7 Glas) hinzugeben und erneut 15 bis 20 min kochen.
Abseihen und in vorbereitete Flaschen oder Gläser füllen. Der Sirup
kann für verschiedene Speisen und Getränke, das Ausgepreßte kann als
Füllung oder Zugabe verwendet werden.

45.15. Cocktail "Russischer Wald"*

4 EL Hagebuttensirup
80 bis 100 g Fruchteis
1 Glas Birkensaft
Den Glasrand der Cocktailgläser mit Zitrone oder Orange einreiben,
in Zucker tauchen und etwas drehen. Fruchteis, Hagebuttensirup und
Birkensaft mixen und in die Gläser füllen. Man kann noch Beeren
daraufgeben (Johannisbeeren, Hagebutten, Erdbeeren u. a.)

45.16. Hagebutten-Fizz

4 EL Hagebuttensirup
4 Zitronen
4 EL Extraktionsschrot
8 Würfel Mundeis
2 Glas Selterswasser
Extraktionsschrot, Hagebuttensirup, Zitronensaft und Mundeis in einen Mixer
geben und 2 min schaumig schlagen. Danach in Pokale oder Gläser füllen und
Selterswasser hinzufügen.

45.17. Getränk "Nektar" [Warnhinweis: Kann man nur im Mai und Juni machen.]

4 EL Heckenrosenblütenblättersirup
4 Glas warmes abgekochtes Wasser
4 EL Zucker
Alle Komponenten miteinander vermischen, im Kühlschrank kühlen. Man kann
Beeren oder Halbgefrorenes zu dem Getränk servieren.

Warnhinweis für 45.18 und 45.19.: Kann man nur im August und September machen.

45.18. Hagebuttensaft mit Püree und Zucker

1000 g frische Hagebutten
2 Glas Zucker
2 l Wasser
Frische Hagebutten entkernen, in einem Sieb waschen, völlig weichkochen,
durch ein Sieb passieren, Zucker hinzugeben, Wasser zugießen, aufkochen,
in saubere und sterilisierte Flaschen gießen, verkorken und zum Lagern
kühlstellen.

45.19. Getrocknete Hagebutten*

Noch nicht völlig reife Hagebutten am Tag der Ernte im Ofen oder in der
Röhre fast hart trocknen, damit sie nicht wieder weich werden und kein
Vitamin C verlieren. Sie dürfen aber nicht anbrennen.

45.20. Getrocknete Heckenrosenblütenblätter* [Warnhinweis: Kann man nur im Mai und Juni machen.]

Heckenrosenblütenblätter auf sauberem Papier in einem Raum trocknen. In
geschlossenen Gläsern dunkel aufbewahren.

45.21. Püree aus Hagebutten und Blütenblättern*

1000 g frische Hagebutten
1 Glas Heckenrosenblütenblättersirup
1 Glas Zucker
Die frischen Hagebutten entkernen, kräftig waschen, 10 min in Wasser
kochen, auf einen Durchschlag legen, durch ein Sieb passieren, Zucker
hinzufügen, zum Kochen bringen, Heckenrosenblütenblättersirup
hinzufügen, in Gläser füllen und 10 min pasteurisieren. Die Gläser fest
verschließen oder mit Metalldeckeln versehen.

45.22. Likör "Rosenaroma"* [1. Warnhinweis: Kann man nur im Mai und Juni machen.

2. Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

0,5 l Wodka
1 Glas Heckenrosenblütenblättersirup
1 Glas Wasser
Das Wasser in den Wodka gießen, das Gemisch auf 80 °C erhitzen,
Heckenrosenblütenblättersirup hinzufügen und 2 bis 3 Tage
stehenlassen.

45.23. Kaffee aus Hagebuttenkernen* [Warnhinweis: Kann man nur im August und September machen.]

100 g Hagebutten
200 g Klettenwurzelpulver
Die Hagebuttenkerne kräftig waschen, damit die Härchen verschwinden,
trocknen, rösten, zerstoßen und mit dem Klettenwurzelpulver
vermischen. Die Klettenwurzeln vorher waschen, in Längsstreifen
schneiden, trocknen, rösten, zerstoßen, durchsieben. Das Pulver für
die Zubereitung von Kaffee verwenden.

45.24. Marmelade "Prikamier"*

1000 g Klettenwurzelmarmelade
1 Glas Heckenrosenblütenblättersirup
1 Glas Hagebuttenpüree
Alle Komponenten vermischen, zum Kochen bringen, in saubere Gläser
füllen und 10 min pasteurisieren. Zu Oladi und Bliny reichen.

Warnhinweis für 46.1. bis 46.3.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

46.1. Kartoffelsalat mit Steinklee

200 g Kartoffeln
25 g junge Steinkleeblätter
25 g Zwiebellauch
20 g [Pflanzen-]Öl oder Sojasahne
Die gekochten Kartoffeln in Scheiben oder Stäbchen schneiden, mit
einem Gemisch aus geschnittenem Zwiebellauch und Steinkleeblättern
bestreuen. Mit Öl oder Sojasahne anrichten.

46.2. Ölkuchenokroschka mit Steinklee

40 g Ölkuchen
50 g gekochte Kartoffeln
30 g Zwiebellauch
50 g Gurken
20 g Steinkleeblätter
30 g Sojasahne
2 EL Extraktionsschrot
0,5 l Kwaß
Salz
Zucker
Senf
Ölkuchen, Gurken, Kartoffeln und Extraktionsschrot kleinschneiden. Den
feingeschnittenen Zwiebellauch und die jungen Steinkleeblätter mit Salz
und Tafelsenf verreiben. Alles untereinandermischen und Kwaß dazugießen.
Vor dem Servieren mit Sojasahne anrichten.

46.3. Steinkleepulver

Getrocknete Steinkleeblätter und -blütenstände im Mörser zerstoßen oder in
der Kaffeemühle mahlen und durch ein Sieb geben. Das Pulver kann man für
Suppen, Salate und Fleischersatzproduktspeisen verwenden. Zum Aromatisieren
von Kompott werden die getrockneten Blätter und Blütenstände des Steinklees
in einem Gazesack mitgekocht und zum Schluß aus dem Kompott herausgenommen.
Zum Aromatisieren von 1 l Kompott nimmt man 1 bis 2 Teelöffel Pulver.

1. Warnhinweis für 47.1. und 47.2. Kann man nur im Juni, Juli, August und September
machen.

2. Warnhinweis für 47.1. bis 47.5.: Wiesenklee = Rotklee

47.1.  Gemischter Tee mit Wiesenklee

2 Teile Wiesenkleeköpfchen
1 Teil Johannisbeerblätter
1 Teil Johanniskraut
Alles im Schatten bei Zimmertemperatur trocknen, untereinandermischen
und zum Aufbrühen von Tee verwenden.

47.2. Wiesenkleegetränk

200 g frische Wiesenkleeköpfchen
1 l Wasser
50 g Zucker
Die Wiesenkleeköpfchen in kochendes Wasser legen und 20 min kochen.
Danach völlig abkühlen (2 bis 3 Std.). Den Kochsud abseihen. Zucker
hinzufügen, umrühren und 2 Std. stehenlassen. Gekühlt servieren.

Warnhinweis für 47.3. bis 47.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

47.3. Schtschi aus Wiesenklee und Sauerampfer

100 g Kartoffeln
100 g Wiesenkleeblätter
40 g Zwiebeln
100 g Sauerampfer
20 g Fett (Pflanzenmargarine)
1 EL Extraktionsschrot
20 g Sojasahne
Salz
Gewürze
Die Kartoffeln in kochendes Wasser oder Gemüsebrühe geben und halbgar kochen.
Das zerkleinerte Grün, angeschwitzte Zwiebel und Gewürze hinzufügen. Vor dem
Servieren die Schtschi mit Sojasahne und Extraktionsschrot anrichten.

47.4. Ölkuchen mit Wiesenklee

210 bis 220 g Ölkuchen
400 g Wiesenkleeblätter
Salz
Gewürze
scharfe Soße
Den Ölkuchen halbgar kochen, danach braten. Die Wiesenkleeblätter in ein wenig
Wasser und Pflanzenfett dünsten, Salz und Pfeffer hinzufügen und als Beilage zu
dem gebratenen Ölkuchen reichen. Mit scharfer Soße servieren.

47.5. Pulver aus Wiesenkleeblättern*

Wiesenkleeblätter an der Luft im Schatten trocknen, in der Backröhre oder im Ofen
nachtrocknen, zu Pulver zerreiben, durchsieben. Dieses Pulver kann man als
Suppenwürze (1 Eßlöffel Pulver für 1 Teller Suppe), für die Zubereitung von Soßen
und anderen Zutaten verwenden.

1. Warnhinweis für 48.1. bis 48.4.: Kann man während des ganzen Jahres machen.

2. Warnhinweis für 48.1. bis 48.4.: Wald-Sauerklee = Hain-Sauerklee

3. Warnhinweis für 48.1. bis 48.4.: Reich an Vitamin C.

48.1. Erfrischungsgetränk aus Sauerklee*

200 g Sauerklee
1 l Wasser
Den Sauerklee mit dem Messer zerschneiden und mit dem Fleischwolf zerkleinern,
mit kaltem, abgekochtem Wasser übergießen und 2 Std. ziehen lassen.

48.2. Sauerkleepüree*

Sauerklee durch den Fleischwolf drehen, Salz und Pfeffer hinzufügen und
untereinandermischen. Das Püree kann als Beilage und als Einlage für Suppen
und Salate verwendet werden.

48.3. Sauerkleepulver

An der Luft getrockneten Sauerklee im Mörser zerstoßen, durchsieben und als
Würze für Suppen aus Getreideerzeugnissen, Gemüse- und
Fleischersatzproduktsuppen verwenden.

48.4. Sauerkleepaste

50 g Sauerklee
100 g Pflanzenmargarine
10 g Senf
Salz
Den Sauerklee durch den Fleischwolf drehen, Margarine, Senf und Salz
hinzufügen, Alles untereinandermischen und als Brotaufstrich verwenden.

Warnhinweis für 49.1. bis 49.4.: Wirkt auch gegen Skorbut, Blutarmut,
Hautausschlag, Nierensteine, Bronchitis, Arteriosklerose,
Stoffwechselstörungen und viele andere Krankheiten
und ist besonders reich an Vitamin C. Schmeckt schärfer als Rettich.

49.1. Füllmasse aus Kapuzinerkresse [Warnhinweis: Kann man nur im Frühling und Sommer machen.]

120 g Kapuzinerkresseblütenknospen
120 g rote Rüben
160 g konservierte grüne Erbsen
40 g Pflanzenmargarine
Die Blütenknospen der Kapuzinerkresse mit Marinade übergießen,
zum Kochen bringen und die Marinade abgießen. Die gekochten
roten Rüben reiben. Alle Komponenten zusammengeben. Das Gemisch
kann man zum Füllen von Äpfeln verwenden.

49.2. Kapuzinerkressepüree [Warnhinweis: Kann man nur im Frühling, Sommer
und Herbst machen.]

200 g Kapuzinerkresseblätter
120 g Brennesselblätter
40 g Dill
20 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Pfeffer
Das gewaschene Grün mit dem Fleischwolf zerkleinern, salzen,
mit dem Öl anrichten, untereinandermischen und als Zutat zu
Fleischersatzproduktgerichten, Käseersatzprodukt- und
Quarkersatzproduktspeisen verwenden. Als Käseersatzprodukt
kann man vegane Käseersatzprodukte oder ungeräucherten Tofu
(am besten Natur-Tofu) verwenden. Als Quarkersatzprodukt
kann man vegane Quarkersatzprodukte oder Seidentofu verwenden.

49.3. Marinierte Kapuzinerkresseknospen [Warnhinweis: Kann man nur im Frühling und Sommer machen.]

Die Blütenknospen der Kapuzinerkresse mit einer Marinade übergießen,
die aus 1 l 6%igem Essig, 50 g Zucker, 50 g Salz, Pfeffer und
Lorbeerblatt zubereitet, gekocht und abgekühlt wurde. Kühl
aufbewahren. Kann als Einlage für Suppen Rassolniki und
Fleischersatzproduktsuppen verwendet werden.

49.4. Kapuzinerkressegetränk* [Warnhinweis: Kann man nur im Frühling, Sommer
und Herbst machen.]

400 g Kapuzinerkresseblätter
200 g geriebener Meerrettich
1 l Wasser
80 g Zucker
Die Kapuzinerkresseblätter zusammen mit dem geriebenen Meerrettich
durch den Fleischwolf drehen, mit Wasser übergießen, Zucker hinzufügen
und 10 bis 12 Std. ziehen lassen. Durch ein feines Sieb oder durch
Gaze seihen und gekühlt servieren. Aufbewahrungsfrist 2 bis 3 Tage.

1. Warnhinweis für 50.1. bis 50.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 50.1. bis 50.4.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und Vitamin C.

50.1. Malvensalat

100 g Malvenblätter
25 g Zwiebeln
25 g geriebener Meerrettich
20 g Sojasahne
Salz
Die Malvenblätter waschen, 1 min in kochendes Wasser tauchen,
zerkleinern, Zwiebeln, Meerrettich und Salz hinzufügen,
untereinandermengen und mit Sojasahne anrichten.

50.2. Malvenkaviar*

100 g Malvenblätter
40 g Brennesseln
10 g Sauerampfer
10 g Zwiebeln
10 g Tomatenmark
5 g Knoblauch
5 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Das Grün (außer Zwiebeln) durch den Fleischwolf drehen,
angeschwitzte Zwiebeln und Tomatenmark hinzufügen,
10 bis 15 min dünsten, mit Pfeffer würzen und mit Knoblauch
verrührtes Salz hinzufügen. Kühlen.

50.3. Kartoffelsuppe mit Malve

200 g Malvenblätter
80 g Kartoffeln
20 g Möhren
20 g Zwiebeln
10 g Pflanzenfett
800 g Wasser
Gewürze
Die Malvenblätter durch den Fleischwolf drehen und 5 bis 10 min,
bevor die Kartoffeln gar sind, in das kochende Wasser geben.
Gewürze, angeschwitzte Zwiebeln und Möhren hinzufügen.

50.4. Malvenpüree*

160 g getrocknetes Malvengrün
40 g Weizenmehl
40 g Zwiebeln
20 g [Pflanzen-]Öl
Gewürze
Das getrocknete Grün in 1 Glas Wasser einweichen und 1 Std. stehenlassen.
Das Grün durch den Fleischwolf drehen, Mehl, angeschwitzte Zwiebeln, Öl
und Gewürze hinzufügen und untereinandermengen.

1. Warnhinweis für 51.1. bis 51.12.: Kann man nur im Herbst machen.

2. Warnhinweis für 51.1. bis 51.12.: Sanddorn steht unter Naturschutz. Sanddornfrüchte dürfen nicht gesammelt werden. Man darf aber Sanddorn selber anbauen. Die Früchte von selbst angebautem Sanddorn darf man ernten und essen. Und wenn man einen Gewerbeschein hat, darf man die Früchte von selbst angebauten Sanddorn auch verkaufen. Sanddornsaft und andere Sanddornlebensmittel gibt es nur in neuform-Reformhäusern zu kaufen. Ansonsten: Reich an Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B2 Vitamin P, beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), Silicium und schmeckt saurer als Zitrone. 100 g Sanddorn deckt nur 80 % des Tagesbedarfs an Vitamin E und nur 10 % des Tagesbedarfs an Vitamin B2.

3. Warnhinweis für 51.1. bis 51.12.: Weidensanddorn = Seedorn

51.1. Sanddorn in Zucker*

1000 g Sanddornfrüchte
1000 g Zucker
Die gewaschenen und auf dem Sieb abgetropften Beeren mit Zucker bestreuen,
vermengen und in Gläser füllen, Kühl aufbewahren (ohne Pateurisation).

51.2. Sanddornsaft*

1000 g Sanddornfrüchte
0,7 l abgekochtes, gekühltes Wasser
Die Beeren waschen, zerstoßen, mit Wasser übergießen, untereinandermengen,
den Saft auspressen, in saubere Flaschen füllen und sterilisieren. Dunkel
und kühl aufbewahren.

51.3. Sanddornsaft mit Zucker*

3 Glas Sanddornsaft
1 Glas abgekochtes, kaltes Wasser
30 g Zucker
Alle Komponenten vermengen, 2 bis 3 Std. stehenlassen und kühlen.

51.4. Sanddornsaft mit Zucker und Minze

3 Glas Sanddornsaft
1 Glas abgekochtes, kaltes Wasser
1/2 Glas Ackerminzeaufguß
50 g Zucker
Alle Komponenten kräftig verrühren und 2 Std. kaltstellen.

51.5. Fruchtschaumspeise aus Sanddorn

400 g Sanddornfrüchte
200 g Zucker
4 Glas Wasser
4 g Geliermittel (Carrageen, Agar-Agar oder Pektin)
Die ausgelesenen und gewaschenen Früchte zerstoßen, Wasser zugießen,
umrühren und durch ein Sieb passieren. Das Ausgepreßte mit Wasser
übergießen, zum Kochen bringen und abseihen. Zucker und in Wasser
aufgelöstes Geliermittel in den Kochsud geben, aufs Feuer stellen
und zum Kochen bringen. Vom Feuer nehmen, abkühlen, mit dem
Sanddornsaft vermengen und zu Schaum schlagen. In Schalen gießen und
kaltstellen.

51.6. Sanddornkompott*

1000 g Sanddornfrüchte
1 l 45%iger Zuckersirup
Die vorbereiteten Sanddornfrüchte in saure Halbliterdosen füllen und
mit Sirup übergießen. 10 min in kochendem Wasser pasteurisieren, fest
den Deckel darauflegen oder zuschweißen.

51.7. Sanddornpüree*

1000 g Sanddornfrüchte
50 g Zucker
Die vorbereiteten Beeren mit kochendem Wasser überbrühen, auf
ein Sieb legen, abtropfen lassen, durch das Sieb passieren,
mit Zucker vermischen, in Dosen füllen und pasteurisieren.

51.8. Sanddornkonfitüre mit Walnüssen*

1000 g Sanddornfrüchte
200 g Walnußkerne
1500 g Zucker
2 Glas Wasser
Die kleingehackten Walnußkerne 20 min in Zuckersirup kochen,
Sanddornbeeren hinzugeben und nochmals 20 min kochen.

51.9. Sanddornöl*

1000 g Sanddornfrüchte
Die vorbereiteten Sanddornbeeren mit einem Holzstampfer in
einem Emaillegefäß zerdrücken, den Saft ausdrücken und in
ein Glas füllen, 24 Std. stehenlassen. Danach kann man auf
der Oberfläche ungefähr 80 bis 90 g Öl abschöpfen. Das
Ausgepreßte verwendet man für Füllungen, Obstkonfekt oder
Püree.

51.10. Getränk "Murom"

1/2 Glas Sanddornsaft
2 Glas Sojamilch
2 Päckchen Vanillezucker
4 TL Kakaopulver
5 TL Puderzucker
Das Kakaopulver mit dem Puderzucker und Vanillezucker vermischen,
Sojamilch und Sanddornsaft hinzugießen und kräftig umrühren.
Gekühlt servieren.

51.11. Sannddorn-Fizz

3 EL Sanddornsaft
4 EL Extraktionsschrot
8 Würfel Mundeis
2 Glas Selterswasser
4 Zitronen
Extraktionsschrot, Sanddornsaft, Zitronensaft und Mundeis 2 min schlagen,
bis sich Schaum bildet. In Pokale seihen und Selterswasser zugießen.
Sofort servieren.

51.12. Sanddornkonfekt*

1000 g ausgepreßte Sanddornfrüchte
600 g Zucker
Die ausgepreßten Beeren durch den Fleischwolf drehen, mit Zucker
vermischen, auf einem Holzbrett zu einer 1 cm dicken Schicht
ausrollen, im Backofen oder im Zimmer trocknen, mit Zucker oder
Puderzucker bestreuen und in Gläser füllen.

1. Warnhinweis für 52.1. bis 52.7.: Kann man nur im März und April machen.

2. Warnhinweis für 52.1. bis 52.7.: Wirkt auch gegen Vergiftungen, Halsentzündungen, Schluckbeschwerden, Entzündungen in der Mundhöhle, Keuchhusten, Husten, Bronchialkatarrh, Verschleimung der Luftwege, Herzklopfen mit Angstgefühl, Krämpfen bei Kindern, nervöse Überreizung und Schlaflosigkeit.

3. Warnhinweis für 52.1. bis 52.7.: Wohlriechendes Veilchen = Märzveilchen.

Warnhinweis für Rohköstler, Urköstler ( www.urkostmitbrigitte.de ),
Instinkto-Rohköstler ( www.rohmachtfroh.de ) und andere Rohköstler:
Ihr dürft die Rezepte 52.1. bis 52.7. leider nicht essen. Aber viele
Rohköstler sind nicht krankenversichert (Urköstler und Instinkto-Rohköstler
dürfen nicht krankenversichert sein.). Was ist aber wenn es bei
Rohköstlern doch einmal zu einer Vergiftung durch giftige Pflanzen
(was ja sehr häufig vorkommt) oder durch giftige Tiere (was sehr selten
vorkommt) kommt??? Solltet Ihr Euch im Oktober oder November vergiften,
dann eßt einfach soviel Veilchenwurzeln bis Ihr kotzen (erbrechen) müßt (genauer
kann man es leider nicht sagen). Warnhinweis für Veganer: Der von
mir soeben gegebene Warnhinweis gilt nicht für Euch, sondern nur für
die Rohköstler. Für Veganer gebe ich einen anderen Warnhinweis.
Warnhinweis für Veganer und Tierrechtler: Wenn Ihr Euch im Oktober oder
November vergiftet habt (und nicht zum Arzt gehen wollt oder nicht
zum Arzt gehen könnt), dann legt Veilchenwurzeln in Wasser und kocht
diese Veilchenwurzeln mit Wasser. Und dann trinkt von der Veilchenwurzelbrühe
soviel bis Ihr kotzen (erbrechen) müßt.

52.1. Veilchensirup*

300 g Veilchenblütenköpfe
1 l Wasser
750 g Zucker
1 Zitrone
Die Veilchenblütenköpfe in kochendem Wasser aufbrühen. Der Ansatz
bleibt 4 bis 5 Std. gut verschlossen stehen. Das Wasser abgießen,
aufkochen, erneut auf die Blüten gießen und wieder mehrere Stunden
ziehen lassen. Diesen Vorgang noch 2 mal wiederholen. Dann die
Flüssigkeit abgießen und die Blüten ausdrücken. Den gewonnenen
Rohsaft mit Zucker und Zitronensaft aufkochen, entschäumen und bis
zur Sirupkonsistenz reduzieren.

52.2. Veilchenblütengetränk mit Zucker

40 g getrocknete Veilchenblüten
150 g Zucker
3 l Wasser
1 Zitrone
Die getrockneten Veilchenblüten mit 1 l kochendem Wasser aufbrühen.
Den Zucker in Wasser auflösen und mit dem Aufguß vermischen. Mit
Zitronensaft abschmecken.

52.3. Erfrischungsgetränk mit Veilchen*

20 g getrocknete Veilchen
40 g getrocknete Hagebutten
50 g Zucker
1 l Wasser
Die getrockneten Veilchen und Hagebutten mit kochendem Wasser
übergießen und mindestens 10 min ziehen lassen. Den Ansatz durch
ein Sieb gießen, süßen und abkühlen.

52.4. Veilchentee*

3 g getrocknete Veilchenblüten
0,1 l Wasser
Die Veilchenblüten mit kochendem Wasser aufbrühen und ziehen
lassen. Nach Geschmack süßen.

52.5. Ölkuchen mit Veilchenblüten [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

100 g Ölkuchen
30 g Veilchenblüten
0,1 l Weißwein
1 Zitrone
Blattsalat
Zucker
Curry
Piment
Salz
Glutal
Den Ölkuchen in feine Streifen schneiden, mit Zitronensaft, Glutal,
Curry, Piment, Salz würzen und diese Marinade einwirken lassen.
Weißwein mit Veilchenblüten ansetzen und gut durchziehen lassen.
In ein Glas den in Streifen geschnittenen Kopfsalat geben. Den
Ölkuchen mit dem Weißwein-Veilchen-Ansatz vermengen, nachwürzen,
in Gläser füllen und garnieren.

52.6. Veilchenlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder
und Jugendliche unter 18 Jahren]

0,5 l Doppelkorn 40 Vol.-%
0,3 l Veilchenblütensirup
100 g Veilchenblüten
Gut ausgelesene und kurz abgespülte Veilchenblütenköpfe mit
Doppelkorn übergießen und 4 bis 5 Wochen stehenlassen. Den
Likör nach Geschmack mit Veilchenblütensirup süßen.

52.7. Frühlingsblütensalat

30 g Veilchenblütenköpfe
30 g Gänseblümchen
5 g [Pflanzen-]Öl
Essig
30 g Huflattichblüten
10 g Sojasahne
2 EL Extraktionsschrot
30 g Ölkuchen
Salz
Kerbel
Zitronenmelisse
Pfeffer
Glutal
Veilchenblüten, Huflattichblüten und Gänseblümchen etwas hacken
und mit Ölkuchen und Extraktionsschrot mischen. Eine Marinade aus
Essig, Öl, Sojasahne bereiten, mit Kräutern würzen und unter den
Salat ziehen.

1. Warnhinweis für 54.1. und 54.2.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 54.1. und 54.2.: Wald-Weidenröschen ist reich an Eisen,
Kupfer, Mangan und Molybdän. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Eisenreichtum,
da Veganer an Eisenmangel leiden. Wald-Weidenröschen fördert die Blutbildung
und stärkt die Abwehrkräfte. Wald-Weidenröschen wirkt auch gegen Schlaflosigkeit,
Kopfschmerzen und Darmträgheit.
Berg-Weidenröschen ist reich an Vitamin C und beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).

54.1. Salat aus Weidenröschen

50 bis 100 g junge Weidenröschentriebe mit Blättern
50 g Zwiebellauch
2 EL geriebener Meerrettich
20 g Sojasahne
1/4 Zitrone
Salz
Pfeffer
Weidenröschentriebe und -blätter 1 bis 2 min in kochendes Wasser
legen und die Weidenröschen kleinschneiden. Kleingeschnittenen
Zwiebellauch, Meerrettich und Salz hinzufügen, untereinandermischen
und mit Sojasahne und Zitronensaft verfeinern.

54.2. Suppenwürze "Gaben des Waldes" aus Weidenröschen, Sauerampfer
und Lungenkraut*

Weidenröschen, Sauerampfer und Lungenkraut gut waschen, kleinschneiden,
mit Salz verreiben (5 bis 10% Salz im Verhältnis der Grünmasse), in
Dreilitergläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Als Suppenwürze
verwenden.

1. Warnhinweis für 55.1. bis 55.6.: Kann man nur im Herbst, Winter und
Frühling machen.

2. Warnhinweis für 55.1. bis 55.6.: Gemeine Nachtkerze = Rapotinkawurzel =
Schinkenkraut

3. Warnhinweis für 55.1. bis 55.6.: Reich an Vitamin C.

55.1. Rapotinkawurzelgemüse

300 g Rapotinkawurzeln
10 g Pflanzenmargarine
Sojamilch
2 EL Extraktionsschrotk
5 g Mehl
Die Rapotinkawurzeln waschen, säubern, schälen und abspülen,
in größere Stücke schneiden und in kochendem Wasser mit etwas
Salz und Muskat weichkochen. Eine Mehlschwitze mit abgeschmeckter
Gemüsebrühe und Sojamilch auffüllen, gut durchkochen und mit
Milch und Extraktionsschrot legieren. Diese Soße wird zur
Bindung des Rapotinkawurzelgemüses untergezogen.

55.2. Rapotinkawurzelsuppe

200 g Rapotinkawurzeln
10 g Pflanzenmargarine
10 g Mehl
30 g vegane Schlagsahne
2 EL Extraktionsschrot
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Muskat
Glutal
Die Rapotinkawurzeln waschen, säubern, schälen und abspülen,
in kleine Stücke schneiden und in kochendem Wasser mit etwas
Salz und Muskat weichkochen. Aus Margarine und Mehl eine helle
Schwitze bereiten, mit der Wurzelbrühe auffüllen und durchkochen.
Die Suppe nach dem Kochen mit Extraktionsschrot und veganer
Schlagsahne abziehen. Dann die Wurzelstücke hinzugeben und mit
etwas Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.

55.3. Gebackene Rapotinkawurzeln

300 g Rapotinkawurzeln
Bierbackteig aus Sojamilch, Bier, Extraktionsschrot, Mehl, Salz,
Glutal, Pfeffer [pflanzlichem] Backöl
Die Rapotinkawurzeln waschen, säubern, schälen und abspülen, in
große Portionsstücke schneiden und in kochendem Salzwasser
garkochen. Die Wurzelstücke in Bierbackteig tauchen und in
[Pflanzen-]Öl backen. Mit heller Soße aus veganer Mayonaise,
Seidentofu, Sojamilch und Kräutern servieren.

55.4. Rapotinkawurzel mit veganer Mayonaise

300 g Rapotinkawurzeln
50 g vegane Mayonaise
Salz
Pfeffer
Kerbel
Zitronenmelisse
Schafgarbe
Die Rapotinkawurzel waschen, säubern, schälen, abspülen und
in kochendem Wasser weichkochen. In 2 cm große Stücke schneiden,
mit veganer Mayonaise und den Kräutern mischen und auf
Löwenzahnsalat servieren.

55.5. Rapotinkawurzelsalat

300 g Rapotinkawurzeln
5 g [Pflanzen-]Öl
Essig
Salz
Pfeffer
Die Rapotinkawurzeln säubern, schälen, abspülen und in Wasser
mit wenig Salz weichkochen. Dann in dünne schräge Scheiben
schneiden und mit Öl, Essig, Salz und Pfeffer anmachen. Als
Garnitur eignen sich Feldsalat (Rapunzeln), Fischersatzprodukte
oder Kartoffelsalat. Dieser leicht zu verdauende Wintersalat
schmeckt besonders gut zu Fleischersatzprodukten.

55.6. Rapotinkawurzel, bunt gemischt

200 g Rapotinkawurzeln
50 g Sojasahne
50 g grüne Erbsen (gegart)
50 g gewürfelte Möhren (gegart)
Zitronensaft
Salz
Zitronenmelisse
Estragon
Lavendel
Ysop
Petersilie
Die Rapotinkawurzeln waschen, schälen, abspülen und in
kochendem Wasser garen. In Würfel geschnitten mit den
anderen fertigen Gemüsen, der Sojasahne und den Kräutern
vermischen und auf Kopfsalat anrichten.

1. Warnhinweis für 56.1. und 56.2.: Kann man nur im Juli, August, September
und Oktober machen.

2. Warnhinweis für 56.1. und 56.2.: Kornelkirsche = Dirlitze = Herlitze

3. Warnhinweis für 56.1. und 56.2.: Das Sammeln von wilden Kornelkirschen ist verboten. Man darf jedoch Kornelkirschen selber anbauen. Und die Früchte von selbst angebauten Kornelkirschen darf man auch ernten und essen. Wenn man einen Gewerbeschein hat, darf man die Früchte von selbst angebauten Kornelkirschen auch verkaufen.

56.1. Kornelkirschenkompott* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

200 g Kornelkirschen
20 g Zitronensaft
Minze
Sternanis
200 g Zucker
0,05 l Wasser
0,02 l Arrak
Die Kornelkirschen mit Zucker und Wasser kurz aufkochen.
Die Früchte herausnehmen. Den Fruchtsirup mit Zitronensaft,
Anis und Arrak abschmecken und etwas einkochen lassen.
Fruchtsirup kochend über die Früchte gießen und erkalten
lassen.

56.2. Kornelkirschensoße [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

100 g Kornelkirschen
60 g Zucker
5 g Pflanzenmargarine
0,06 l Rotwein
3 g Maisan
0,15 l Wasser
Zitronenschale
Zimt
Koriander
Ingwer
Kornelkirschen mit Wasser, etwas Rotwein und Margarine etwa
1 Std. kochen lassen. Die Früchte durch ein Sieb streichen.
Zur Flüssigkeit den restlichen Rotwein und den Zucker
hinzugeben. Das Ganze aufkochen, mit Gewürzen abschmecken
und mit Maisan abbinden. Die Soße wird zu Puddings, Eisspeisen
und anderen Süßspeisen gereicht.

1. Warnhinweis für 57.1. bis 57.8.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 57.1. bis 57.8.: Zaungiersch = Geißfuß

3. Warnhinweis für 57.1. bis 57.8.: Reich an Vitamin C und Eisen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Eisenreichtum, da Veganer an Eisenmangel leiden. Veganer sollten besonders viel von 57.1. bis 57.8. essen, weil Veganer an Eisenmangel leiden. 

57.1. Zaungierschsalat

150 g frischer Zaungiersch
25 g geriebener Meerrettich
20 g Sojasahne
Salz
Junge Zaungierschblätter waschen, mit kochendem Wasser übergießen
und 10 min ziehen lassen. Das Wasser abgießen, die Blätter
zerschneiden, geriebenen Meerrettich und Salz hinzufügen,
untereinandermischen und mit Sojasahne verfeinern.

57.2. Salat aus Zaungiersch und Sauerampfer mit Gemüse*

80 g frischer Zaungiersch
20 g Sauerampfer
50 g Kartoffeln
15 g scharfe Tomatensoße
10 g Möhren
5 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Das gekochte Gemüse in kleine Scheiben schneiden, den zerkleinerten
Sauerampfer und Zaungiersch daraufgeben und Öl, Tomatensoßen und Salz
hinzufügen.

57.3. Kräutersuppe mit Zaungiersch

160 g Zaungiersch, Malve, Wegerich, Vogelknöterich und Bärenklau (zu gleichen Teilen)
40 g Hafergraupen
10 g Möhren
10 g Zwiebeln
10 g Pflanzenfett
40 g Sojasahne
Gewürz
Zuerst die Graupen halbgar kochen, dann das gewaschene und zerkleinerte Grün
sowie die Möhren hinzufügen und nochmals 20 min kochen. Zum Schluß
angebratene Zwiebeln hinzugeben und vor dem Servieren die Suppe mit
Sojasahne verfeinern

57.4. Gedünsteter Zaungiersch mit Kartoffeln

100 g frischer Zaungiersch
100 g Kartoffeln
15 g Zwiebeln
1 g Dill
15 g Tomatensoße
15 g Sojasahne
Salz
Die vorbereiteten jungen Zaungierschblätter und -triebe hacken,
salzen und halbgar dünsten, mit gedünsteten Kartoffeln und
Zwiebeln zusammengeben, saure Sahne hinzufügen und noch
10 - 15 min kochen. Mit Tomatensoße anrichten.

57.5. Püree aus Zaungiersch und Gemüsekürbis*

100 g Zaungiersch
100 g Gemüsekürbis
20 g Möhren
20 g Gemüsepaprika
10 g Dill
20 g Zwiebeln
30 g 3%iger Essig
10 g [Pflanzen-]Öl
2 g Senf
Die gewaschenen Zaungierschblätter zusammen mit den geschnittenen
Möhren 40 bis 50 min kochen. Geschälten Gemüsekürbis hinzugeben
und garkochen. Dann durch den Fleischwolf drehen. Angebratene
Zwiebeln und Salz in das Püree geben und bis zur gewünschten
Konsistenz kochen. Senf und kleingehackten, entkernten und 3 min
in Wasser gekochten Gemüsepaprika hinzufügen. Vor dem Servieren
mit Dill bestreuen.

57.6. Gesalzener Zaungiersch*

1000 g Zaungiersch
60 g Salz
Die gewaschenen jungen Zaungierschblätter in Gläser legen, mit
Salz bestreuen, mit einem Holzstampfer festdrücken und 12 Std.
stehenlassen. Dann die Zaungierschstangen erneut stampfen, bis
sich Saft bildet. Die Gläser mit Plastdeckeln verschließen und
zum Lagern kaltstellen. Der gesalzene Zaungiersch wird für die
Zubereitung von Vorspeisen, Suppen und Hauptgerichten verwendet.

57.7. Eingelegter Zaungiersch*

1000 g Zaungiersch
30 g Sauerampfer
40 g Salz
Den vorbereiteten Zaungiersch mit kochendem Wasser überbrühen.
Das Wasser abtropfen lassen, den Zaungiersch schichtweise in
ein Faß legen und mit Salz bestreuen, Sauerampfer hinzugeben.
Jede Schicht von 5 bis 6 cm stampfen, bis sich Saft bildet.
Ist das Gefäß gefüllt, einen Holzdeckel darauflegen und diesen
beschweren. Kühl lagern.

57.8. Zaungierschpulver*

Blätter und Stengel von Zaungiersch trocknen, zerstoßen, durchsieben
und zum Würzen von Suppen und für die Zubereitung von Soßen verwenden.

Warnhinweis für 58.1. bis 58.18.: Reich an Vitamin C.

58.1. Kümmelsalat mit Sauerkraut* [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien
Jahreszeiten machen.]

20 bis 30 g junge Kümmeltriebe und -blätter
150 g Sauerkraut
15 g [Pflanzen-]Öl
Den gewaschenen Kümmel mit dem Messer kleinhacken, auf das
Sauerkraut streuen und mit Öl anrichten.

Warnhinweis für 58.2. und 58.3.: Kann man nur im Juli und August machen.

58.2. Suppe mit Kümmel

Auf 6 Portionen fertige Suppe (Kohl-, Zwiebel-, Fleischersatzprodukt-,
Kartoffelsuppe) 1 Eßlöffel Kümmelkörner und 2 Eßlöffel Kümmelwurzeln
geben. Der Kümmel ist 10 min vor Beendigung des Kochprozesses in die
Suppe zu geben.

58.3. Kümmelpulver mit Dill

Kümmelkörner an der Luft trocknen, mit der Kaffemühle zermahlen oder
im Mörser zerstoßen, mit gemahlenem Dill zu gleichen Teilen vermischen
und zum Würzen von Fleischersatzprodukt- und Gemüsesuppen verwenden.

58.4. Suppenwürze aus Kümmelwurzeln* [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien
Jahreszeiten machen.]

Gewaschene Kümmelwurzeln durch den Fleischwolf drehen und 5 bis 10 min
vor Beendigung des Kochprozesses in die Suppe geben.

Warnhinweis für 58.5. bis 58.11.: Kann man nur im Juli und August machen.

58.5. Wodka mit Kümmel* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder
und Jugendliche unter 18 Jahren]

5 bis 10 Kümmelkörner
1 l Wodka
Die Kümmelkörner in 1 l Wodka geben und 10 bis 12 Tage ziehen lassen.

58.6. Sandteigplätzchen mit Kümmel

200 g Pflanzenmargarine
300 g Weizenmehl
6 EL Extraktionsschrot
200 g geriebener Tofu
1 TL Kümmel
Sojasahne zum Bestreichen
1 bis 2 EL Sojasahne
Salz
Die Margarine und das Mehl verkneten, geriebenen Tofu hinzufügen, salzen,
Extraktionsschrot zugeben und den Teig schnell kneten. Wenn er zu fest ist,
1 bis 2 Eßlöffel Sojasahne hinzufügen. Den Teig 10 min in den Kühlschrank
stellen, dann herausnehmen, zu einer fingerdicken Scheibe ausrollen, mit
Sojasahne bestreichen und mit Kümmel bestreuen. Mit einer runden Ausstechform
mit einem Durchmesser von 2,5 cm kleine Plätzchen ausstechen. Auf einem mit
Wasser angefeuchtetem Blatt in der Backröhre backen. Darauf achten, daß die
Plätzchen nicht zu braun werden.

58.7. Sandteigkümmelstäbchen

Einen Teig wie für Plätzchen zubereiten (s. o.) Danach Stäbchen so breit und
lang wie ein Finger ausstechen, mit Sojasahne bestreichen, mit grobem Salz
bestreuen und in der Röhre leicht braun backen.

58.8. Sandteigröllchen mit Kümmel

Einen Teig wie für Plätzchen (s. o.) zubereiten. Danach fingerdicke Röllchen
ausrollen, diese in 5 bis 6 cm lange Stückchen schneiden, in Sojasahne tauchen,
in geriebenem Tofu wälzen und braun backen.

58.9. Kümmelsoße*

2 EL Kümmelkörner
2 EL Zucker
2 EL Weinessig
4 EL Wasser
Die Kümmelkörner im Mörser zerstoßen, mit dem Zucker bestreuen, mit Weinessig
und Wasser übergießen, 10 bis 12 Std. ziehen lassen.

58.10. Kümmelkwaß*

40 g Kümmel
1000 g Schwarzbrot
25 g Hefe
500 g Zucker
10 l Wasser
Das Brot in kleine Stückchen schneiden, trocknen lassen, mit Wasser übergießen
und 3 bis 4 Std. stehenlassen. Dann durchseihen, Hefe, Zucker und Kümmel
hinzufügen und zum Gären warmstellen. Nach 2 bis 3 Tagen durchseihen und
kühlstellen.

58.11. Möhrensalat mit Kümmel*

500 g Möhren
3 EL Zucker
2 EL Zitronensaft
2 EL gestoßene Nüsse
2 Äpfel
1 TL Kümmel
Die vorbereiteten Möhren reiben, mit Zucker, Zitronensaft, geriebenen Nüssen
und Kümmel vermischen. Geriebenen Apfel dazugeben.

Warnhinweis für 58.12. und 58.13.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

58.12. Gedünstete Möhren mit Kümmel

500 g Möhren
2 Zwiebeln
30 g Pflanzenmargarine
30 g Kümmelblätter
Salz
Die geschälten Möhren und kleingeschnittenen Zwiebeln mit Pflanzenfett und
ein wenig Wasser dünsten. Kleingeschnittene Kümmelblätter in die fertigen
Möhren geben. Als Beilage oder extra als Speise servieren.

58.13. Kürbissalat mit Kümmel*

400 g Kürbis
2 Gewürzgurken
1 Zwiebel
2 EL gehacktes Kümmelgrün
3 EL [Pflanzen-]Öl
4 Tomaten
Essig
Pfeffer
Salz
Den Kürbis in Würfel schneiden und in ein wenig Salzwasser kochen. Gurken
in Würfel, Tomaten in Spalten schneiden und die Zwiebel reiben. Das Gemüse
untereinandermischen, mit Essig und Öl begießen, Pfeffer nach Geschmack
hinzufügen. Mit gehacktem Kümmelgrün bestreuen.

Warnhinweis für 58.14. bis 58.18.: Kann man nur im Juli und August machen.

58.14. vegane Quarkkeulchen mit Kümmel

300 g Seidentofu
40 g Weizenmehl
1 EL Extraktionsschrot
1 g Kümmelkörner
20 g Pflanzenfett
60 g Sojasahne
Die Kümmelkörner mit heißem Wasser übergießen und 1,5 Std. zum Aufquellen
stehenlassen. Dann das Wasser abgießen, Kümmel, Mehl und Extraktionsschrot
in den passierten Seidentofu geben. Die Masse gut untereinandermischen,
daraus 1,5 cm dicke Plätzchen formen und von beiden Seiten braten. Danach
noch 7 bis 10 min in die Röhre stellen. Mit Sojasahne oder Soße servieren.

58.15. Gekochte Kartoffeln mit Kümmel und Zwiebeln*

1000 g geschälte Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 TL Kümmelkörner
Salz
Die Kartoffeln in einem zugedeckten Topf mit Zwiebeln in Salzwasser kochen.
10 min vor Beendigung des Kochprozesses den Kümmel hinzufügen.

58.16. Pellkartoffeln mit Kümmel*

1000 g Kartoffeln
1 EL Salz
1 TL Kümmelkörner
Die gewaschenen, ungeschälten Kartoffeln in Salzwasser kochen und nach dem
Aufkochen den Kümmel hinzufügen.

58.17. In Teig gebratener Ölkuchen mit Kümmel

400 g Ölkuchen
1,5 Glas Mehl
1 Glas Sojamilch
2 EL Extraktionsschrot
Pflanzenmargarine
Pfeffer
Kümmel
Salz
Für die Zubereitung des Teiges Salz, Extraktionsschrot und Mehl in die
kalte Sojamilch geben, untereinandermischen und geschlagene vegane
Schlagsahne darunterheben. Nicht zu große Ölkuchenstückchen mit Salz,
Pfeffer, gestoßenem Kümmel bestreuen, in den Teig tauchen und in viel
erhitzter Margarine braten. Den Ölkuchen mit Bratkartoffeln, garniert
mit Zitronenscheiben und bestreut mit Kräutern servieren. Anstelle von
Zitrone kann man auch Salzgurkenscheiben verwenden.

58.18. Suppenwürze aus Kümmel und Zaungiersch*

100 g gestoßener Kümmel
100 g Pulver aus getrockneten Zaungierschblättern
Den Kümmel mit dem Zaungiersch vermischen, in Gläser schütten, diese
fest verschließen und dunkel und kühl aufbewahren. Die Suppe 10 min
vor Beendigung des Kochprozesses damit würzen.

1. Warnhinweis für 59.1. bis 59.4.: Kann man nur im Frühling, Sommer und
Herbst machen.

2. Warnhinweis für 59.1. bis 59.4.: Damit die Kleine Bibernelle nicht
ausstirbt sollte man 10 bis 15% der Pflanzen stehen lassen.

3. Warnhinweis für 59.1. bis 59.4.: Reich an Vitamin C.

59.1. Gemüsevinaigrette mit Bibernelle

50 g gekochte Kartoffeln
je 20 g für den Salat vorbereitete gekochte rote Rüben, Möhren,
Zwiebeln und grüne Gurken
25 g Bibernellegrün
Dressing
Das Gemüse untereinandermischen, mit Bibernellegrün bestreuen
und mit [Pflanzen-]Öl, vegane Mayonaise oder Salatdressing
anrichten.

59.2. Scharfe Würze aus Bibernellesamen

Die getrockneten Bibernellesamen zerstoßen. Als scharfe Würze
zu Fleischersatzprodukt-, Fischersatzprodukt- und
Gemüsespeisen geben. Es können damit Suppen und Borschtsch
damit gewürzt werden.

59.3. Scharfe Würze aus Bibernellewurzeln

Die gewaschenen Bibernellewurzeln trocknen, zerstoßen oder
mit der Kaffeemühle zermahlen. Als scharfe Würze zu
Fleischersatzprodukt-, Fischersatzprodukt- und
Gemüsespeisen verwenden.

59.4. Scharfe Würze aus Bibernellewurzeln und -blättern*

Gut gewaschene Bibernellewurzeln und -blätter durch den Fleischwolf
drehen, in Dosen legen und salzen (50 g Salz auf 1 kg Gemisch).
Kann als scharfe Würze für verschiedene Gerichte verwendet werden.

1. Warnhinweis für 60.1. bis 60.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 60.1. bis 60.5.: Wald-Engelwurz = Brustwurz

3. Warnhinweis für 60.1. bis 60.5.: Reich an Eisen, Mangan, Calcium und Phosphor. Interessant in diesem Zusammenhang ist der Eisen- und Calciumreichtum, da Veganer an Eisen- und Calciummangel leiden. Weil Veganer an Eisen- und Calciummangel leiden, sollten Veganer von 60.1. bis 60.5. besonders viel essen. 100 g Wald-Engelwurz decken nur 33,3 % des Tagesbedarfs an Phosphor.

60.1. Grüner Wald-Engelwurzsalat

60 g junge geschälte Wald-Engelwurztriebe
40 g Äpfel
40 g Sellerie
20 g vegane Mayonaise
Essig
Salz
Pfeffer
Die Wald-Engelwurztriebe, Äpfel und den Sellerie in feine Streifen
schneiden, untereinandermengen und mit veganer Mayonaise und
Gewürzen anrichten. Mit gehacktem Dill bestreuen.

60.2. Wald-Engelwurzborschtsch

100 g junge geschälte Wald-Engelwurztriebe
60 g rote Rüben
50 g Weißkohl
40 g Möhren
10 g Petersilie
40 g Zwiebeln
10 g Pflanzenfett
5 g Zucker
15 g Essig
20 g Sojasahne
400 g Gemüsebrühe
30 g Tomatenmark
Den geschnittenen Kohl in die kochende Gemüsebrühe oder in
Wasser geben, halbgar kochen, geschmorte und zu Stroh
geschnittene rote Rüben, Wald-Engelwurztriebe, angeschwitze
Möhren, Zwiebeln, Petersilie und Gewürze hinzufügen, erneut
zum Kochen bringen und 15 min kochen. Mit Essig, Salz und
Zucker abschmecken und nochmals aufkochen.

60.3. Gebratene Wald-Engelwurzblütenknospen

100 g noch nicht geöffnete Wald-Engelwurzblütenknospen
20 g Semmelmehl
10 g zerlassene Pflanzenmargarine
Die noch nicht geöffneten Wald-Engelwurzblütenknospen in Salzwasser
kochen, mit Semmelmehl bestreuen und in Margarine braten. Als
selbstständige Speise oder als Beilage zu Fleischersatzprodukten
reichen.

60.4. Kandierte Wald-Engelwurz*

Die noch nicht geöffneten Blütenknospen und jungen geschälten Triebe
der Wald-Engelwurz in einen heißen, dicken Zuckersirup (70 bis 80%ig)
tauchen, 10 bis 12 min kochen lassen, dann herausnehmen und bei
Zimmertemperatur trocknen.

60.5. Wald-Engelwurz in Sojamilch

200 g junge Wald-Engelwurztriebe
200 g Sojamilch
Die jungen Wald-Engelwurztriebe schälen, in 2 bis 3 cm lange Stückchen
schneiden, 10 bis 15 min in Sojamilch kochen. Danach heiß servieren.

Warnhinweis für 61.1. bis 61.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

61.1. Apfelmarmelade mit Engelwurz*

300 g kleine Äpfel
300 g Engelwurzwurzeln
3 l Zuckersirup (70%ig)
Die gewaschenen und zerkleinerten Engelwurzwurzeln 30 min in
Zuckersirup kochen. Danach kleine Äpfel (von der Größe eines
Hühnereigelbs) mit den Stielen hineingeben und die Marmelade
fertigkochen.

61.2. Tee aus Engelwurzwurzeln*

Die gewaschenen Engelwurzwurzeln zerkleinern und bei Zimmertemperatur
trocknen. Zusammen mit anderen Kräutern zu gleichen Teilen als Tee
verwenden.

61.3. Mit Engelwurz aromatisierter Kräutertee*

1000 g Wald-Weidenröschen oder Johanniskraut
100 g in Stäbchen geschnittene Engelwurzwurzeln
Alles miteinander vermischen, in einen Tontopf legen, fest
verschließen und 3 Std. bei schwachem Feuer in die Backröhre
stellen. Danach das Gemisch noch bei Zimmertemperatur trocknen
lassen. Zerkleinern und für Tee verwenden.

61.4. Pulver aus Engelwurzwurzeln

Die gewaschenen Wurzeln bei Zimmertemperatur trocknen und
in der Röhre nachtrocknen. Danach zu Pulver verreiben und
durchsieben. Das Engelwurzpulver kann man in Teig und Soßen
geben oder damit Fleischersatzprodukte beim Braten bestreuen.

1. Warnhinweis für 62.1. bis 62.13.: Kann man nur im Herbst und Winter machen.

2. Warnhinweis für 62.1. bis 62.13.: Pastinak = Hammelmöhre

62.1. Pastinaken in Ausbackteig*

4 Pastinaken
Backteig
Backfett [Pflanzenfett oder Pflanzenmargarine]
Die gewaschenen, geschälten Pastinaken in Salzwasser weichkochen.
Die gegarten Pastinaken in Bierbackteig eintauchen und in heißem
Backfett goldgelb ausbacken.

62.2. Pastinaken mit Möhren

100 g Pastinaken
10 g Pflanzenmargarine
100 g Möhren
0,05 l Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskat
Selleriekraut
Pimpinelle
Ysop
Die Möhren und Pastinaken schälen, in Würfel schneiden und in
Margarine und Gemüsebrühe weichdünsten. Das Gemüse mit gehackten
Kräutern garnieren.

62.3. Pastinakenpüree

200 g Pastinaken
0,05 l Gemüsebrühe
30 g Sojasahne
Salz
Pfeffer
Muskat
Pimpinelle
Selleriekraut
Petersilie
Die geschälten Pastinaken in Scheiben schneiden und in Gemüsebrühe
garkochen. Das Gemüse pürieren und mit Kräutern und Sojasahne
verfeinern.

62.4. Gedünstete Pastinaken

200 g Pastinaken
3 g Mehl
10 g Pflanzenmargarine
Zitronensaft
Die geschälten Pastinaken in Scheiben schneiden und in Margarine
mit etwas Wasser weichdünsten. Das Gemüse mit Zitronensaft, Glutal,
Salz und gehackten Kräutern abschmecken, mit etwas Mehl anstäuben
und damit sämig machen.

62.5. Pastinakengemüse

200 g Pastinaken oder
100 g Pastinaken und
100 g Möhren
15 g [Pflanzen-]Öl
Zwiebel
5 g Pflanzenmargarine
Salz
Glutal
Pfeffer
Zucker
Muskat
Petersilie
Ysop
Pimpinelle
Das Gemüse waschen, schälen, putzen und in Würfel schneiden.
Gewürfelte Zwiebel in Öl anschwitzen. Dazu das Gemüse geben,
das mit etwas Wasser oder Gemüsebrühe gargedünstet wird. Zuletzt
etwas Margarine unterziehen und mit frischgehackten Kräutern
garnieren.

62.6. Pastinakensuppe

100 g Pastinaken
0,3 l Gemüsebrühe
20 g [Pflanzen-]Öl
1 Zwiebel
30 g Sellerie
50 g Tomaten
Salz
Pfeffer
Basilikum
Glutal
Petersilie
Dill
Die gewürfelte Zwiebel in Öl andünsten. Dazu das in feine Streifen
geschnittene Wurzelgemüse geben. Die Tomaten schälen und entkernen,
in kleine Stücke schneiden und hinzugeben. Mit Gemüsebrühe auffüllen,
abschmecken und das Gemüse darin garen. Die Suppe mit gehackten
Kräutern würzen und garnieren.

62.7. Pastinakenauflauf [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

200 g Pastinaken
20 g Ölkuchen
0,05 l Weißwein
2 EL Extraktionsschrot
2 EL vegane Schlagsahne
1 Zwiebel
Salz
Glutal
Basilikum
Pimpinelle
Kerbel
Muskat
Koriander
Die Pastinaken schälen, in Salzwasser weichkochen und danach pürieren.
Ölkuchen und Zwiebel auslassen, mit dem Wein ablöschen und das Püree
dazugeben. Das Ganze gut durchkochen und würzen. In das etwas abgekühlte
Gemüse Extraktionsschrot einrühren. Vegane Schlagsahne zu Schnee schlagen
und ebenfalls dazugeben. Diese Masse in eine gefettete Auflaufpfanne füllen,
mit geriebener Semmel bestreuen. Pflanzenmargarineflöckchen darauf verteilen
und den Auflauf 1 Std. bei mäßiger Hitze backen.

62.8. Pastinakenpuffer

200 g Pastinaken
30 g Mehl
2 EL Extraktionsschrot
Glutal
Basilikum
Die geschälten Pastinaken in Salzwasser weichkochen und pürieren.
Das Püree mit Extraktionsschrot und Mehl vermischen, mit Glutal,
Basilikum, Salz und Pfeffer würzen, zu flachen Puffern formen und
in Pflanzenfett auf beiden Seiten braunbraten.

62.9. Pastinaken-Möhren-Eintopf

70 g Pastinaken
80 g Ölkuchen
0,25 l Gemüsebrühe
60 g Möhren
125 g Kartoffeln
Basilikum
Pimpinelle
Petersilie
Ysop
Koriander
Muskat
Pfeffer
Die geschälten Pastinaken, Möhren, Kartoffeln in Würfel schneiden
und mit Gemüsebrühe garkochen. Dazu den in Würfel geschnittenen
Ölkuchen geben und zuletzt mit den gehackten Kräutern würzen.

62.10. Pastinakeneintopf

125 g Pastinaken
0,25 l Gemüsebrühe
10 g Pflanzenfett
100 g Kartoffeln
80 g Ölkuchen
Basilikum
Pimpinelle
Ysop
Majoran
Liebstöckel
Die geschälten Pastinaken und die Kartoffeln in Scheiben schneiden,
mit der Gemüsebrühe ansetzen und garkochen, gewürfelte Zwiebel in
Pflanzenfett goldgelb dünsten und zum Eintopf geben sowie den in
Würfel geschnittenen Ölkuchen und die Kräuter hinzufügen.

62.11. Pastinakensalat

200 g Pastinaken
0,25 l Gemüsebrühe
1 Zwiebel
[Pflanzen-]Öl
Salz
Glutal
Zucker
Kardamon
Pfeffer
Quittenbrot
Essig
Die Pastinaken waschen, schälen, putzen, in Scheiben schneiden
und im kochendem Wasser Salzwasser garen. Den Gemüsefond mit den
Gewürzen und mit der in Scheiben geschnittenen Zwiebel pikant
abschmecken.

62.12. Pastinakensalat nach Waldorf-Art

150 g Pastinaken
10 g gehackte Walnüsse oder Haselnüsse
30 g vegane Mayonaise
100 g Äpfel
Curry
Kardamon
Glutal
Salz
Pfeffer
Die Pastinaken waschen, schälen, putzen und in Scheiben schneiden.
In kochendem Salzwasser das Gemüse garen. Die abgekühlten
Pastinakenscheiben mit in Zitronensaft marinierten Apfelscheiben,
gehackten Nüssen, den Gewürzen und der veganen Mayonaise mischen
und anrichten. Statt der veganen Mayonaise kann man auch Sojasahne
verwenden.

62.13. Pastinaken als Wurzelwerk

Die gewaschenen, geschabten Pastinaken werden mit Sellerie, Möhren,
Petersilienwurzel, Porree als Wurzelwerkzugabe für Brühen,
Schmorbraten, braune Grundsoße und Fischersatzproduktmarinaden
verwendet. Für den Wintervorrat kann man dieses Gemüse auch
kleingeschnitten einsalzen oder in Scheiben trocknen. Als
Schmorbraten kann man Ölkuchen, Sojafleisch, Seitan (Weizenfleisch), geräucherten
Tofu, Lopino, Tempeh oder Meldehacksteaks (Rezept Nr. 12.4. auf Seite www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch.htm ) nehmen.

1. Warnhinweis für 63.1. bis 63.10.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 63.1. bis 63.10.: Wiesen-Bärenklau = Herkuleskraut

3. Warnhinweis für 63.1. bis 63.10.: Reich an Vitamin C und Eisen. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Eisenreichtum, da Veganer an Eisenmangel leiden. Veganer sollten von 63.1. bis 63.10. besonders viel essen, weil Veganer an Eisenmangel leiden.

63.1. Salat aus Bärenklaublättern*

100 g Bärenklaublätter
50 g Zwiebellauch
100 g Kartoffeln
10 bis 15 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Gewürze
Die 3 bis 5 min gekochten Bärenklaublätter zerschneiden, mit feingeschnittenem
Zwiebellauch vermischen und auf gekochten Kartoffelscheiben legen. Mit Öl und
Gewürzen anrichten.

63.2. Salat aus Bärenklaustengeln und -blattstielen

200 g Bärenklaustengel und -blattstiele
50 g Zwiebeln oder Zwiebellauch
Salz
Essig
Meerrettich
20 g Sojasahne
Die jungen Bärenklaustengel und -blattstiele schälen, zerschneiden,
kleingeschnittenen Zwiebel und geriebenen Meerrettich hinzufügen,
salzen und untereinandermischen. Mit Gewürzen und Sojasahne
anrichten.

63.3. Grüne Schtschi mit Bärenklau

100 g zerkleinerte (mit dem Fleischwolf oder Messer) Bärenklaublätter
100 g Kartoffeln
30 g Petersilie
40 g Zwiebeln
20 g [Pflanzen-]Margarine
1 EL Extraktionsschrot
20 g Sojasahne
350 g Wasser oder Gemüsebrühe
Die Kartoffeln in kochendes Wasser oder Gemüsebrühe geben,
nach 15 min angeschwitzte Zwiebeln und Bärenklaublätter mit
Petersilie hinzufügen und nochmals 10 min kochen. Salz, Pfeffer,
Lorbeerblatt und Soße hinzugeben. Vor dem Servieren mit
Extraktionsschrot und Sojasahne anrichten.

63.4. Bärenklausuppe

100 g Bärenklaublätter
25 g Sauerampfer
2 Glas Gemüsebrühe
50 g Kartoffeln
10 g Möhren
Kartoffeln und Möhren in Wasser oder Gemüsebrühe kochen, die
zerkleinerten Bärenklaublätter und den Sauerampfer hinzufügen,
2 bis 5 min kochen. Mit gebratenen Zwiebeln, Pflanzenfett und
Gewürzen anrichten.

63.5. Bärenklausud

200 g Bärenklaublätter
2 l Gemüsebrühe
Die Bärenklaublätter in die Gemüsebrühe geben und 15 bis 20 min
kochen. Den Sud durchseihen und die Blätter entfernen. Für die
Zubereitung von Suppen, Schtschi und Soßen verwenden.

63.6. Suppenwürze aus Bärenklau

Die Blätter von jungen Bärenklaupflanzen durch den Fleischwolf
drehen, salzen (200 g Salz für 1000 g Masse) und zur Lagerung
in Gläser füllen. Diese Würze kann zur Verwendung von Suppen
und Schtschi, aber auch zu Fleischersatzprodukt-,
Fischersatzprodukt und Gemüsespeisen verwendet werden.

63.7. Pulver aus Bärenklau und Sellerie*

3 Teile Pulver aus getrockneten Bärenklaublättern mit 1 Teil
getrockneten Sellerieblättern mischen. Zum Würzen von Suppen
und für die Zubereitung von zusammengesetzten Soßen verwenden.

63.8. Piroggen mit Bärenklaufüllung

500 g junge Bärenklaublätter
250 g Zwiebeln oder Zwiebellauch
100 g Reis
4 EL Extraktionsschrot
30 g Pflanzenfett
Die Bärenklaublätter 3 bis 5 min kochen, zerschneiden und mit
überbratenen Zwiebeln, Reis und Extraktionsschrot vermischen.
Je 1 bis 2 Eßlöffel dieser Masse auf ausgerollte Teigplätzchen
legen und Piroggen mit einer Masse von je 60 bis 75 g formen.
In einer Röhre backen.

63.9. Bärenklaustengel mit Zucker*

1000 g Bärenklaustengel
1 Glas Zucker
2 Glas Wasser
Die Bärenklaustengel schälen, in 1 bis 3 cm lange Stückchen
schneiden und 10 min in dickem Zuckersirup kochen. Aus dem
Sirup herausnehmen und an der Luft trocknen. Man kann sie
zu Tee reichen.

63.10. Gebratene Bärenklaustengel

200 g Bärenklaustengel
20 g Semmelmehl
20 g Pflanzenfett
10 g Salz
400 g Wasser
Die Bärenklaustengel schälen, in 2 bis 3 cm lange Stückchen
schneiden, in Salzwasser kochen, auf einen Durchschlag legen,
mit Semmelmehl bestreuen und braten.

1. Warnhinweis für 64.1. bis 64.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 64.1. bis 64.5.: Wilde Zichorie = Gemeine Wegwarte

Zusatzhinweis für 64.1. bis 64.5.: [Kulturzichorie/Gezüchtete Zichorie] = Salatzichorie =
Chicoree, eine andere Art der Kulturzichorie/gezüchteten Zichorie ist die Wurzelzichorie.
Aus der Wurzelzichorie wird Kaffeeersatzpulver hergestellt.
Wilde Zichorie kann man aber nicht durch Chicoree ersetzen. (Chicoree darf man
übrigens nur im Winter essen, wilde Zichorie darf man dagegen nur im Frühling,
Sommer und Herbst essen.)

3. Warnhinweis für 64.1. bis 64.5.: Reich an Mangan.

64.1. Zichoriensalat*

200 g junge Zichorientriebe
10 g [Pflanzen-]Margarine
Salz
Die Zichorie kräftig waschen, in 2 bis 3 cm lange Stückchen schneiden,
Salz hinzufügen und 20 min mit Margarine dünsten. Abkühlen und mit
feingehackter Petersilie bestreuen.

64.2. Salat aus Zichorienwurzeln*

100 g Zichorienwurzeln
100 g Kartoffeln
15 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, in Salzwasser
gekochte Zichorienwurzeln hinzufügen, salzen und mit Öl anrichten.

64.3. Kaffee aus Zichorienwurzeln*

Gewaschene Zichorienwurzeln an der Luft trocknen, in der Röhre
braunrösten und in der Kaffemühle zermahlen.

64.4. Suppenwürze aus Zichorie*

Gewaschene Zichorienblätter durch den Fleischwolf drehen, Salz
hinz
ufügen und zum Würzen von Suppen verwenden (1 Eßlöffel auf
1 Portion Suppe).

64.5. Püree aus Zichorie und Äpfeln

100 g junge Zichorienblätter und -stengel
300 g Äpfel
10 g Pflanzenfett
Salz
Zucker
Die gewaschene Zichorie durch den Fleischwolf drehen, Pflanzenfett
hinzufügen und im Tiegel leicht anbraten, geriebene, geschmorte
Äpfel hinzufügen, untereinandermengen und als Beilage zu
Getreidegerichten reichen (2 bis 3 Eßlöffel für 1 Portion).

1. Warnhinweis für 65.1. bis 65.15.: Kann man nur im Juli und August machen.

2. Warnhinweis für 65.1. bis 65.15.: Heidelbeere = Blaubeere

3. Warnhinweis für 65.1. bis 65.15.: Verbessert das Sehvermögen und wirkt gegen
Ermüdung der Augen. Menschen, die viel in der Nacht draußen sind oder viel vor
dem Fernseher oder PC sitzen oder viel in mit künstlichem Licht beleuchteten
Räumen sind oder viel und lange arbeiten sollten viel von 65.1. bis 65.15. essen.

4. Warnhinweis für 65.1. bis 65.15.: Reich an Vitamin C, beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), Eisen und Mangan. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Eisenreichtum, da Veganer an Eisenmangel leiden. Veganer sollten besonders viel von 65.1. bis 65.15 essen, weil Veganer an Eisenmangel leiden.

65.1. Heidelbeeren mit Sojamilch

1/2 Glas Heidelbeeren
1 Glas Sojamilch
10 g Zucker
Den Zucker und die Beeren in die Sojamilch geben, umrühren
und in einem Glas servieren.

65.2. Heidelbeerkissel*

100 g Heidelbeeren
100 g Zucker
40 g Stärke
4 Glas Wasser
Die gewaschenen Heidelbeeren zerdrücken und den Saft auspressen.
Das Ausgepreßte aufkochen, den Kochsud abseihen und den Zucker
hineingeben. Den Kochsud erneut aufkochen lassen und die
aufgelöste Stärke hinzugeben, zum Kochen bringen und vom Feuer
nehmen. Den ausgepreßten Saft in den fertigen Kissel gießen.
Kalt servieren.

65.3. Kissel aus getrockneten Heidelbeeren*

20 g getrocknete Heidelbeeren
80 g Zucker
40 g Stärke
4 Glas Wasser
Die getrockneten Beeren mit kaltem Wasser übergießen und weichkochen.
Mit dem Löffel zerdrücken und durch ein Sieb passieren. Zucker und
aufgelöste Stärke in den Kochsud geben und unter Umrühren zum Kochen
bringen. Kalt servieren.

65.4. Heidelbeerkompott*

3 Glas frische Heidelbeeren
100 g Zucker
3 Glas Wasser
Den Zucker in Wasser auflösen, zum Kochen bringen,
die Beeren hineingeben und erneut aufkochen lassen.
Kalt servieren.

65.5. Heidelbeerkrem

500 g Heidelbeeren
100 g Zucker
3 EL Extraktionsschrot
3 EL vegane Schlagsahne
20 g Geliermittel (Carrageen, Agar-Agar oder Pektin)
1/2 Zitrone oder etwas Vanillezucker
Etwas Wasser, Zucker und Zitronenschale in die vorbereiteten
Heidelbeeren geben und zum Kochen bringen. Dann abkühlen,
Zitronensaft, Extraktionsschrot und aufgelöstes Geliermittel
hinzufügen. Das Geliermittel vorher in 3/4 Glas kaltem,
abgekochtem Wasser einweichen. Nach 1 bis 1,5 Std. das
gequollene Geliermittel unter Erhitzen auflösen. Die zubereitete
Krem in Schälchen gießen, vegane Schlagsahne mit Puderzucker
schlagen und damit die erstarrte Krem garnieren.

65.6. Heidelbeeren mit Maisflocken

500 g Heidelbeeren
0,5 l Sojamilch
75 g Zucker
100 bis 150 g Maisflocken
25 g [Pflanzen-]Margarine
Zitronenschale
1/3 TL Zimt
2 EL vegane Schlagsahne
3 EL Puderzucker
Die Sojamilch zusammen mit dem Zucker aufkochen, damit die
Maisflocken übergießen und leicht kochen. Pflanzenmargarine,
Zitronenschale, Zimt und die Heidelbeeren hinzufügen. Alles
untereinandermischen, in kleine Schüsselchen gießen und
kaltstellen. Vor dem Servieren mit veganer Schlagsahne, die
mit Puderzucker geschlagen wurde, garnieren.

65.7. Heidelbeeren schwedisch

500 g Heidelbeeren
200 g geriebener Zwieback
100 g Zucker
50 g Pflanzenmargarine
1/2 Zitrone
gehackte Mandeln oder Nüsse
50 g Zucker in den geriebenen Zwieback geben und in Margarine
unter ständigem Umrühren leicht rösten. Die vorbereiteten
Heidelbeeren mit dem Rest Zucker bestreuen, ein wenig Wasser
hinzufügen und leicht kochen. Beeren und Zwieback abwechselnd
in eine Kompottschale oder Schüssel geben und kaltstellen.
Zitronensaft mit Puderzucker vermischen und damit das abgekühlte
Gericht übergießen und mit gehackten Mandeln oder Nüssen bestreuen.

65.8. Heidelbeerauflauf mit Reis

500 g Heidelbeeren
4 Tassen Sojamilch
2 Tassen Reis
2 EL Extraktionsschrot
2 EL vegane Schlagsahne
100 g Zucker
80 g Pflanzenmargarine
50 g Rosinen
2 EL gehackte Mandeln
Salz
Die Sojamilch kochen, den Reis einschütten und kochen.
Extraktionsschrot gut mit Zucker, Pflanzenmargarine und einer Prise Salz verrühren,
vorsichtig unter den Reis mischen. Mandeln, Rosinen und die leicht mit Zucker
gekochten Heidelbeeren hinzufügen. Zum Schluß die geschlagene vegane Schlagsahne
unterheben. Eine Form mit Pflanzenmargarine ausstreichen, die zubereitete Masse
hineingeben, Pflanzenmargarineflöckchen darauflegen und in der Röhre backen.

65.9. Heidelbeermors*

1 Glas Heidelbeeren
1/2 Glas Zucker
1 l Wasser
Die Heidelbeeren auslesen, waschen, zerdrücken und den Saft ausdrücken.
Den Saft in ein Glas gießen, zudecken und kaltstellen. Das Ausgepreßte
mit heißem Wasser übergießen, 10 bis 12 min kochen und abseihen. Den
Kochsud mit dem Saft vermischen und Zucker hinzufügen. Den Mors kalt
servieren.

65.10. Getränk "Waldmärchen"

4 Glas Heidelbeeren
1/2 Glas Puderzucker
1 Glas Sojasahne oder 2 Glas Sojamilch
Die Heidelbeeren auslesen, waschen und durch ein Sieb passieren oder
den Saft mit der Saftpresse auspressen. Den Saft in ein Gefäß gießen,
Sojasahne oder Sojamilch und Puderzucker hinzufügen und umrühren.
Das Getränk gekühlt servieren.

65.11. Heißes Heidelbeergetränk*

1 Glas Heidelbeersaft
2 bis 3 Glas heißes, abgekochtes Wasser
8 EL Vanillesirup
In ein vorher angewärmtes Tee- oder Punschglas den Heidelbeersaft,
dann den Vanillesirup und heißes Wasser hineingießen. Alles gut
umrühren. Heiß servieren.

65.12. Heidelbeergetränk mit veganer Schlagsahne

2 Glas Heidelbeeren
2 EL Zucker
2 TL Kartoffelstärke
4 1/2 Glas heißes Wasser
100 g vegane Schlagsahne
Die Heidelbeeren auslesen, waschen, in einen Topf geben,
mit heißem Wasser übergießen, zudecken, aufs Feuer stellen
und 20 bis 30 min kochen. Den Kochsud abseihen, 0,6 Glas
davon abnehmen, abkühlen und darin Stärke auflösen. In den
übrigen Kochsud Zucker und die aufgelöste Stärke geben,
erneut aufs Feuer stellen und zum Kochen bringen. Vor dem
Servieren auf die Pokale mit dem Getränk vegane Schlagsahne
geben. Gekühlt servieren.

65.13. Sojamilch-Heidelbeer-Getränk

0,25 l Heidelbeersaft
0,75 l Sojamilch
Zucker
Sojamilch in den Heidelbeersaft gießen und umrühren. Dann
nach Geschmack Zucker hinzufügen und stark kühlen. Das ergibt
ein schmackhaftes Erfrischungsgetränk für heiße Sommertage.

65.14. Heidelbeergetränk mit Tofu

8 EL Heidelbeersaft
200 g geriebener Tofu
2 Glas Sojamilch
Den geriebenen Tofu in einen Mixer geben, Sojamilch und
Heidelbeersaft hinzufügen und 1 min schlagen. Das Getränk
gut gekühlt servieren.

65.15. Heidelbeercocktail*

8 EL Heidelbeermors
8 EL Himbeersirup (industriell hergestellt) [gekauft]
200 g konservierte gemischte Früchte
200 g Eis
Die konservierten gemischten Früchte und das Eis in einen
Eisbecher geben und mit Himbeersirup und Heidelbeermors
übergießen.

1. Warnhinweis für 66.1. bis 66.16.: Kann man nur im August, September und Oktober machen. Preiselbeeren kann man nur im August sammeln. Im Gegensatz zu anderen Wildpflanzen muß man Preiselbeeren nicht sofort verarbeiten. Preiselbeeren halten sich bis Oktober.

2. Warnhinweis für 66.1. bis 66.20.: Wirkt auch gegen Durst, Appetitlosigkeit,
reguliert den Säuregehalt des Magensaftes. Wirkt auch gegen Gicht, Erkältungskrankheiten, Rheumatismus und hohen Blutdruck.

66.1. Preiselbeersaft*

1000 g Preiselbeeren
2 l Wasser
Die ausgelesenen und in kaltem Wasser gewaschenen Beeren mit abgekühltem,
abgekochtem Wasser übergießen und 10 bis 12 Tage stehenlassen. Danach
kann man den Saft als fertig betrachten. Den Saft abgießen und die
Beeren für Kompott und Kissel verwenden.

66.2 Preiselbeersaft mit Zucker und Nelken*

5000 g Preiselbeeren
1000 g Zucker
10 l Wasser
1 TL gemahlene Nelken
Die vorbereiteten Beeren mit abgekochtem, abgekühltem Wasser übergießen,
Zucker und Nelken hinzufügen und 10 Tage stehenlassen. Danach kann man
den Saft als fertig betrachten.

66.3. Preiselbeermors*

150 g Preiselbeeren
120 g Zucker
1 l Wasser
Die gewaschenen Preiselbeeren mit einem Holzstampfer zerdrücken
und den Saft auspressen. Das Ausgepreßte mit heißem Wasser übergießen
und 5 min kochen. Den Kochsud abseihen, mit Zucker wieder zum Kochen
bringen, abkühlen und mit dem vorher ausgepreßten Saft vermischen.
1 bis 2 Tage ziehen lassen.

66.4. Getränk "Utro"*

1 Glas Preiselbeermors
1 TL löslicher Kaffee
1 TL Zucker
Zucker und Kaffee im Preiselbeermors auflösen, zum Kochen bringen
und heiß servieren.

66.5. Preiselbeererfrischungsgetränk*

1 l Wasser
1,5 Glas Preiselbeeren
4 EL Zucker
1 g Zitronensäure
Die vorbereiteten Preiselbeeren mit Zucker bestreuen und 2 bis 3 Std.
stehenlassen. Den sich bildenden Saft abgießen und kaltstellen. Das
Ausgepreßte mit Wasser übergießen und 5 bis 7 min kochen, vom Feuer
nehmen, abseihen, Zitronensäure und den vorher gewonnenen Saft in den
Kochsud geben. Untereinandermischen und kalt servieren.

66.6. Getränk aus Preiselbeeren und roten Rüben

1000 g Preiselbeeren
1000 g rote Rüben
1 Glas Zucker
3 l Wasser
Die Preiselbeeren in 1 l Wasser kochen, den Saft ausdrücken. Die
roten Rüben durch den Fleischwolf drehen oder reiben, in 1 l
Wasser kochen und den Saft ausdrücken. Den Rübensaft mit dem
Preiselbeersaft vermischen, Zucker dazugeben, zum Kochen bringen,
abkühlen und in Flaschen füllen. Die Flaschen mit Korken oder
Gummikappen verschließen und kalt aufbewahren. Das Getränk
kalt servieren.

66.7. "Enthusiasten"flip

1/2 Glas Preiselbeersaft
250 g Sojaeis
5 EL Extraktionsschrot
2 Glas Sojamilch
Extraktionsschrot, Eis, Preiselbeersaft und Sojamilch 1 min mit dem
Mixer schlagen. Sofort in Pokalen servieren.

66.8. Preiselbeercocktail

1 Glas Preiselbeersaft
100 g veganes Sahneeis [oder Sojaeis]
1 1/2 Glas Sojamilch
1/2 Glas vegane Schlagsahne
Alle Komponenten außer der Schlagsahne gut mit dem Mixer schlagen,
in Pokale füllen und je ein Eßlöffel vegane Schlagsahne daraufgeben.

66.9. Preiselbeerkissel*

120 g Preiselbeeren
140 g Zucker
45 g Kartoffelstärke
2 g Zitronensäure
Aus den vorbereiteten Beeren den Saft ausdrücken und
gesondert aufbewahren. Das Ausgepreßte im Verhältnis
1 : 5 mit Wasser übergießen (1 Glas Ausgepreßtes, 5 Glas
Wasser) und 5 bis 10 min kochen. In den ausgedrückten,
abgekühlten Kochsud Kartoffelstärke und Zucker geben und
unter ständigem Umrühren zum Kochen bringen. Vom Feuer
nehmen, den vorher ausgepreßten Saft hinzugeben und
untereinandermischen.

66.10. Frische Preiselbeeren mit Zucker*

1 Glas Preiselbeeren
2 EL Zucker
Die gewaschenen Beeren mit dem Zucker bestreuen und
1 bis 2 Std. ziehen lassen. Dann servieren.

66.11. Eingeweichte Preiselbeeren

1000 g Preiselbeeren
1 l Wasser
1 EL Zucker
5 g Salz
1 g Zimt
0,6 g Nelken
Aus Wasser, Zucker, Salz, Zimt und Nelken einen Sirup kochen.
Den Sirup abkühlen und damit die vorbereiteten Preiselbeeren
übergießen. Als Zutat zu Fleischersatzprodukt-, Gemüsespeisen
und Getreideerzeugnissen oder auch als Dessert reichen.

66.12. Preiselbeeren im eigenen Saft*

Gewaschene Beeren 10 cm hoch in ein Holzgefäß legen,
fest stampfen, bis sich Saft bildet, eine ebenso hohe
Schicht darauf streuen und nicht zerstampfen, dann wieder
eine Schicht zerstampfte Beeren darauflegen usw., bis das
Faß voll ist. Auf die oberste Schicht Beeren einen
Holzdeckel legen, diesen beschweren und das Faß kaltstellen.

66.13. Preiselbeerkonfitüre*

1000 g Preiselbeeren
1500 g Zucker
1 Glas Wasser
Die gewaschenen Beeren 2 min mit kochendem Wasser übergießen.
Das Wasser abseihen, die Beeren in den vorbereiteten heißen
Zuckersirup geben und die Konfitüre fertigkochen.

66.14. Preiselbeerkonfitüre mit Äpfeln*

500 g Preiselbeeren
500 g Äpfel
1500 g Zucker
1 Glas Wasser
Die Preiselbeeren auslesen und waschen. Die Äpfel schälen,
entkernen, in Spalten schneiden und mit den Preiselbeeren
in heißen Zuckersirup geben. Zum Kochen bringen und auf
kleinem Feuer fertigkochen.

66.15. Preiselbeerkonfitüre mit Zimt und Nelken*

1000 g Preiselbeeren
1500 g Zucker
1 TL gemahlener Zimt
4 Nelken
Die gewaschenen und mit kochendem Wasser überbrühten
Preiselbeeren in einen Topf schütten, Zucker, Wasser,
Zimt und Nelken hinzufügen, zum Kochen bringen und auf
sehr schwachem Feuer fertigkochen.

66.16. Preiselbeeren in Sirup*

300 bis 400 g Zuckersirup (aus 250 g Zucker)
1000 g Preiselbeeren
1/2 Glas Wasser
Reife ausgewählte Preiselbeeren in eine Glasflasche füllen,
mit dem zubereiteten kalten Sirup übergießen und verschlossen
kühl aufbewahren.

66.17. Preiselbeertee* [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.]

1 l Teegetränk
3 EL Preiselbeerblätter
3 EL Zucker
Die getrockneten Preiselbeerblätter mit kochendem Wasser
übergießen, 10 bis 12 min ziehen lassen, Zucker hinzufügen
und in Tassen gießen.

Warnhinweis für 66.18. bis 66.20.: Kann man nur im August, September und Oktober machen. Preiselbeeren kann man nur im August sammeln. Im Gegensatz zu anderen Wildpflanzen muß man Preiselbeeren nicht sofort verarbeiten. Preiselbeeren halten sich bis Oktober.

66.18. Taigamus aus Preiselbeeren und Heidelbeeren*

1000 g Preiselbeeren
1000 g Heidelbeeren
1000 g Zucker
1 Glas Wasser
Die vorbereiteten Beeren im Wasser zerkochen, durch ein Sieb passieren,
Zucker hinzufügen und das Mus fertigkochen.

66.19. Passierte Preiselbeeren mit Zucker*

1000 g Preiselbeeren
1000 g Zucker
Die ausgelesenen und gewaschenen Beeren 10 min in kochendem
Wasser blanchieren, auf einen Durchschlag legen, durch ein
Sieb passieren, mit Zucker vermischen, bis auf 95 °C erhitzen
und in sterilisierte Dosen (Gläser) füllen, diese 20 bis 30 min
in kochendem Wasser pasteurisieren, fest mit Deckel verschließen
und zur Aufbewahrung kühlstellen.

66.20. Preiselbeeren mit Meerrettich (polnische Soße)

2 EL marinierte Preiselbeeren
1 EL geriebener Meerettich
Die Preiselbeeren mit dem Meerrettich vermischen (nach Geschmack)
und zu gebratenen Fleischersatzprodukten reichen.  

1. Warnhinweis für 67.1. bis 67.4.: Kann man nur im Juli, August, September und
Herbst machen.

2. Warnhinweis für 67.1. bis 67.4.: Gemeines Heidekraut = Besenheide

67.1. Heidekrauttee*

1 Teil getrocknete Heidekrautblüten
1 Teil getrocknete Heckenrosenblütenblätter
2 Teile getrocknete Erdbeerblätter
Die getrockneten Heidekrautblüten, Heckenrosenblütenblätter
und Erdbeerblätter vermischen. Trocken in verschlossenen
Glas- und Metalldosen aufbewahren. In einer kleinen Teekanne
aufbrühen. Tee aus Heidekrautblüten hat beruhigende und
schweißtreibende Wirkung.

67.2. Heidekrautsirup*

20 g Heidekrautblüten
1 l Wasser
500 g Zucker
Die frischen Heidekrautblüten mit 2 Glas kochendem Wasser
übergießen, 24 Std. ziehen lassen, dann abseihen. Den Aufguß
mit aufgelöstem Zucker vermischen und bis zum Sieden bringen.

67.3. Heidekraut-Waldgetränk*

1 EL Heidekrautsirup
1 Glas frisch aufgebrühte Johannisbeerblätter
Zum Brühen der Johannisbeerblätter das Wasser zum Kochen bringen,
die gewaschenen Johannisbeerblätter hineinlegen und 5 bis 7 min
ziehen lassen. Dann den Heidekrautsirup hinzufügen und umrühren.
Gekühlt servieren.

67.4. Heidekrautgetränk mit Zucker

3 g Heidekrautblüten
1 l Wasser
60 bis 100 g Zucker
Die Heidekrautblüten 2 bis 3 min in Wasser kochen, abseihen,
Zucker in das Getränk geben, rühren, bis er sich aufgelöst hat,
und kühlen.

1. Warnhinweis für 68.1. bis 68.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 68.1. bis 68.4.: Gurkenkraut = Boretsch

68.1. Gurkenkrautsalat

100 g Gurkenkrautblätter
40 g Lauchzwiebeln
20 g Sojasahne
1 gekochte Kartoffel
Salz
Die Kartoffel in Scheiben schneiden, Gurkenkraut und Zwiebeln kleinschneiden,
salzen und untereinandermischen. Mit Sojasahne anrichten.

68.2. Salat aus Gurkenkraut und Meerrettich

60 g Gurkenkrautblätter
30 g geriebener Meerrettich
30 g gekochte Kartoffeln
20 g Sojasahne
Salz
Pfeffer
Das gewaschene Gurkenkraut mit dem Messer zerschneiden,
gekochte Kartoffelscheiben hinzufügen, salzen und pfeffern,
geriebenen Meerrettich darauflegen und mit Sojasahne übergießen.

68.3. Salat aus Gurkenkraut und Gemüsepaprika*

50 g Gurkenkrautblätter
50 g konservierter Gemüsepaprika
50 g Sauerkraut
5 bis 7 g [Pflanzen-]Öl
Das gewaschene Gurkenkraut mit dem Messer zerschneiden,
mit dem konservierten, in Scheiben geschnittenen Gemüsepaprika
vermischen, das Sauerkraut hinzufügen und mit Öl anrichten.

68.4. Okroschka mit Gurkenkraut

400 g Brotkwaß
60 g Ölkuchen
100 g Gurkenkrautblätter
40 g Lauchzwiebeln
1 gekochte Kartoffel
30 g Sojasahne
2 EL Extraktionsschrot
1 EL Zucker
3 g Senf
5 g Dill
Ölkuchen, Extraktionsschrot und Kartoffel kleinschneiden, Zwiebeln
hacken und mittels Stampfers mit etwas Salz zerreiben. Die geschnittenen
Gurkenkrautblätter, Sojasahne und Senf hinzufügen. Mit Kwaß übergießen.

Warnhinweis für 69.1. bis 69.7.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis April machen.

69.1. Ochsenzungenblattsalat mit Boretsch*

70 g Ochsenzungenblätter
70 g Boretsch
40 g Estragon
Schnittlauch
Thymian
Löwenzahn
Dost
Zitronenmelisse
Basilikum
Liebstöckel
1 Zwiebel
20 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Pfeffer
Alle Blätter und die Zwiebel feinhacken, mit Öl mischen und würzen.
Unmittelbar nach der Zubereitung als Rohkostbeilage, z. B. zu
Pellkartoffeln servieren.

69.2. Blattgemüsebulette

100 g Ochsenzungenblätter
50 g Taubnessel, Huflattich, Gundermann, Hederich zu gleichen Teilen
4 EL Extraktionsschrot
30 g Ölkuchen
30 g [Pflanzen-]Öl
50 g Semmelmehl
Salz
Muskat
Glutal
Liebstöckel
Knoblauch
Beifuß
Bohnenkraut
Das Blattgemüse mit kochendem Salzwasser übergießen,
10 min ziehen lassen, herausnehmen, ausdrücken und in
Streifen schneiden. Den Ölkuchen würfeln und mit geriebener
Semmel, den Gewürzen und mit dem Blattgemüse mischen.
Extraktionsschrot dazugeben und die Masse etwa 15 min
aufquellen lassen. Dann aus der Masse Scheiben formen,
die man in Semmelmehl wendet und mit Öl brät.

69.3. Ochsenzungenblattgemüse

200 g Ochsenzungenblätter und -stengelspitzen
10 g [Pflanzen-]Öl
5 g Mehl
0,05 l Sojamilch
1 Zwiebel
Salz
Glutal
Koriander
Muskat
Basilikum
Bohnenkraut
Die Ochsenzungenblätter ins kochende Salzwasser geben und ziehen lassen,
bis die Blätter weich sind. Das Gemüse herausnehmen und fein wiegen. Die
gewürfelte Zwiebel im Pflanzenfett andünsten, das Blattgemüse dazugeben
und gut durchkochen lassen. Das Mehl mit Sojamilch anrühren und unter
das Gemüse mischen, damit es sämig wird. Danach würzen und die gehackten
Kräuter dazugeben.

69.4. Gebackene Blattroulade

80 g Ölkuchen
1 EL Extraktionsschrot
Zwiebel
4 Ochsenzungenblätter
Backteig
Muskat
Pfeffer
Salz
Koriander
Knoblauch
Den Ölkuchen mit Extraktionsschrot, gehackten Zwiebeln und Gewürzen mischen.
Die Ochsenzungenblätter kurz abbrühen und flach auslegen. Etwas Ölkuchenmasse
darauf verteilen und in die Blätter einrollen. Die Rouladen in Bierbackteig
tauchen und im Pflanzenfett backen. Die gebackenen Blattrouladen mit
Kartoffelsalat, veganem Mayonaisensalat servieren.

69.5. Ochsenzungenblattschnitzel

6 Ochsenzungenblätter
1 EL vegane Schlagsahne
1 EL Extraktionsschrot
2 Scheiben Ölkuchen
Mehl
1 Scheibe Tofu
20 g [Pflanzen-]Öl
geriebene Semmel
Die Ochsenzungenblätter kurz brühen. Ein Blatt auslegen,
mit veganer Schlagsahne bestreichen, ein zweites Blatt
darauflegen und gleiches mit einem dritten Blatt wiederholen.
Darauf passend jeweils 1 Scheibe Ölkuchen und Tofu legen
und dieses mit 3 weiteren Ochsenzungenblättern gut abdecken.
Extraktionsschrot mit Mehl mischen und darin das Blattwerk
eintauchen, anschließend in Semmelmehl panieren, in
Pflanzenmargarine braten, mit Zitronensaft beträufeln und
zu Kartoffelpüree mit etwas brauner Soße servieren.

Vegane braune Soße gibt es in veganen Versandhäusern.
Man kann aber vegane braune Soße auch selbst herstellen
siehe Kochrezept Nr. 109.1. auf
www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch3.htm .


69.6. Ochsenzungenblattgemüse mit Porree

100 g Ochsenzungenblätter
100 g Porree
10 g Pflanzenfett
Mehl
Sojamilch
Salz
Muskat
Liebstöckel
Koriander
Die Ochsenzungenblätter in kochendes Salzwasser geben und garziehen lassen.
Danach die Blätter in Streifen schneiden. Den Porree im kochenden Salzwasser
blanchieren. Beide Gemüse zusammen im Pflanzenfett andünsten. Mehl in Sojamilch
anrühren und das Gemüse damit sämig machen. Das Gemüse nochmals aufkochen
und würzen.

69.7. Mischblattgemüse mit Ochsenzungenblättern*

100 g Ochsenzungenblätter
100 g Brennessel
weißer Gänsefuß
Taubenkropf
10 g [Pflanzen-]Öl
1 kleine Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
Glutal
Basilikum
Liebstöckel
Ysop
Bohnenkraut
Alle Blattgemüse in kochendem Salzwasser garziehen und anschließend fein hacken.
Die gewürfelte Zwiebel mit Öl anschwitzen und das Gemüse darin dünsten. Mit
Gewürzen und Küchenkräutern abschmecken.

1. Warnhinweis für 70.1. bis 70.15.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 70.1. bis 70.15.: Beinwurz = Beinwell = Gemeiner Beinwell =
Schwarzwurz = Große Wallwurz

3. Warnhinweis für 70.1. bis 70.15.: Eiweißreich. Da vegane Sportler und Veganer, die
viel und oft körperlich schwere Arbeiten machen müssen an Eiweißmangel leiden, sollten
vegane Sportler und Veganer die viel und oft körperlich schwere Arbeiten machen
besonders viel von 70.1. bis 70.15. essen. Wirkt auch gegen verschiedene Beschwerden
des Verdauungsapparates, Magenkatarrh mit oder ohne Durchfall, Nierenerkrankungen,
übermäßig starkem Monatsbluten der Frau, Bronchialkatarrh, Lungenentzündung, Bluthusten,
Grippe, Rippenfellentzündung und viele andere Krankheiten.
Beinwurzwurzeln wirken äußerlich gegen Geschwülste, Krampfadergeschwüre, Gesichtsrose,
rheumatische Muskelverdickungen, Gichtknoten, Narbenschmerzen, schmerzende
Amputationsstümpfe, Zellgewebsentzündungen, Knochenentzündungen, Knochenerweichung und
Beinhautentzündungen.

70.1. Beinwurzsalat*

200 g Beinwurzblätter
[Pflanzen-]Öl
Zwiebel
Salz
Pfeffer
Piment
Koriander
Kümmel
Dill
Estragon
Thymian
Ysop
Liebstöckel
Zitronenmelisse
Petersilie
Die Beinwurzblätter sehr fein hacken, die Zwiebel würfeln,
die anderen Küchenkräuter ebenfalls fein hacken und alles
zusammen mit Öl und Gewürzen mischen.

70.2. Beinwurzsalat mit veganer Mayonaise

100 g Beinwurzsalat
50 g vegane Mayonaise
Beinwurzsalat nach vordem angeführter Rezeptur, aber ohne Öl,
herstellen und mit der veganen Mayonaise vermischen.

70.3. Beinwurzsalat mit Seidentofu

100 g Beinwurzsalat lt. Rezeptur
150 g Seidentofu
0,05 l Sojamilch
Alle Zutaten miteinander gut mischen und mit Salzkartoffeln servieren.

70.4. Beinwurzblattgemüse

200 g Beinwurzblätter
15 g Pflanzenfett
1 kleine Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
Basilikum
Liebstöckel
Glutal
Die Blätter mit kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen.
Das Blattgemüse herausnehmen, gut ausdrücken und fein hacken. Die
gewürfelte Zwiebel in Pflanzenfett andünsten, das Gemüse dazugeben,
würzen und dabei kurz durchkochen lassen.

70.5. Beinwurzblattgemüse mit Brennessel

100 g Beinwurzblätter
15 g Pflanzenfett
5 g Mehl
100 g Brennesselblätter
1 kleine Zwiebel
0,05 l Sojamilch bzw Sojasahne
Salz
Muskat
Liebstöckel
Basilikum
Knoblauch
Die Blätter in kochendem Salzwasser mit dem Liebstöckel kurz durchkochen,
herausnehmen, ausdrücken und hacken. Im Pflanzenfett die gewürfelte Zwiebel
andünsten, das Blattgemüse dazugeben, würzen, durchkochen lassen und dabei
mit dem in Sojamilch eingerührten Mehl abbinden.

70.6. Beinwurzblattgemüse mit Kräutern

100 g Beinwurzblätter
100 g Brennessel
Taubnessel
Estragon
Sellerieblätter
Ochsenzunge
Tripmadam
Huflattich
Gundermann
1 kleine Zwiebel
5 g Mehl
0,05 l Sojasahne
Salz
Liebstöckel
Pimpinelle
Wermut
Weinraute
Basilikum
Das Blattgemüse im kochenden Wasser kurz durchkochen,
dann herausnehmen und fein hacken. Die gehackten Zwiebeln
in Pflanzenfett andünsten, das Blattgemüse dazugeben,
würzen, und, während es durchkocht, mit in Sojasahne
eingerührtem Mehl abziehen.

70.7. Beinwurzroulade [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

10 g Beinwurzblätter
100 g Ölkuchen
10 g [Pflanzen-]Öl
10 g Mehl
0,15 l Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
1 EL vegane Schlagsahne
1 EL Extraktionsschrot
Zitronensaft
0,04 l Weißwein
Salz
Pfeffer
Paprika
Curry
Lorbeer
Piment
Knoblauch
Estragon
Petersilie
Weinraute
Die Beinwurzblätter kurz abbrühen und sternförmig übereinander
je 5 Blätter ausbreiten (Stiele nach außen). Den Ölkuchen mit
Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprika, Curry würzen und mit
der veganen Schlagsahne mischen. Die Ölkuchenmasse auf die Blätter
geben und die Blätter darüber zusammenschlagen. Die Rouladen in
einem Tuch ausdrücken und in einen [mit Pflanzenfett] gefetteten Topf legen. Mit
Pflanzenmargarine und Mehl eine Mehlschwitze herstellen, mit
Gemüsebrühe auffüllen und glattrühren. Die Soße mit Zitronensaft,
den anderen Kräutern, Piment, Lorbeerblatt, Weißwein, Muskat
würzen und über die Rouladen gießen. Die Rouladen mit der Soße
etwas 20 min kochen. Abschließend Extraktionsschrot mit etwas
Sojamilch verquirlen und unter die Soße rühren.

70.8. Gebratene Beinwurzblätter

10 g Beinwurzblätter
40 g Mehl
0,01 l Sojamilch
2 EL Extraktionsschrot
30 g [Pflanzen-]Öl
Salz
Glutal
Mit Sojamilch, Extraktionsschrot und Mehl einen Eierkuchenteig herstellen
und mit Salz und Glutal würzen. Die Beinwurzblätter in den Eierkuchenteig
tauchen und in heißem Öl auf beiden Seiten goldgelb braten.

70.9. Beinwurz mit Tofu überbacken

150 g Beinwurzblätter
10 g geriebener Tofu
4 EL Extraktionsschrot
0,05 l Sojamilch
10 g [Pflanzen-]Öl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Muskat
Basilikum
Die Beinwurzblätter in kochendes Wasser geben und kurz aufkochen lassen,
herausnehmen und grob hacken. Die gehackten Zwiebeln und Knoblauch in
Pflanzenfett dünsten und anschließend das Blattgemüse hinzugeben, gut
würzen. Das mit Sojamilch verquirlte Extraktionsschrot unter das Gemüse
mischen. Die Masse in feuerfeste Schälchen füllen, mit geriebenem Tofu
bestreuen, Pflanzenmargarineflocken daraufsetzen und überbacken.

70.10. Ölkuchentopf mit Beinwurz [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder
und Jugendliche unter 16 Jahren]

150 g Beinwurzblätter
0,1 l Weißwein
1 Zehe Knoblauch
Tomatenketchup
150 g Ölkuchen
1 kleine Zwiebel
Zitrone
Curry
Koriander
Lorbeerblatt
Piment
Ingwer
Estragon
Weinraute
Dill
Fenchel
Den Ölkuchen mit Weißwein, Kräutern, Curry, Koriander, Piment, Dill und
Zitronensaft marinieren und 1 Tag stehenlassen. Die Beinwurzblätter in
feine Streifen schneiden. In einen Topf erst eine dicke Schicht
Blattgemüse geben, darauf den Ölkuchen legen und das Ganze wieder mit
Blattgemüse abdecken. Zwiebel und Knoblauch in Pflanzenmargarine
andünsten und mit einem Eßlöffel Tomatenketchup ablöschen. Dann die
Marinadenflüssigkeit dazugeben, die Würzflüssigkeit kurz aufkochen
lassen, dabei abschmecken und über den Topfansatz gießen. Den
Ölkuchentopf mit geschlossenem Deckel bei mäßiger Hitze 60 min in einer
Backröhre garen. Zum Ölkuchentopf serviert man Salzkartoffeln.

70.11. Beinwurzwurzelgemüse

250 g Beinwurzwurzeln
5 g Mehl
0,05 l Sojamilch
Zitronensaft
10 g Pflanzenmargarine
0,01 l Gemüsebrühe
1 EL Extraktionsschrot
Muskat
Glutal
Estragon
Pfeffer
Die geputzten, gewaschenen, geschälten und nachgeputzten Wurzeln in
Scheiben schneiden und in wenig Wasser gardünsten. Mit Margarine und
Mehl eine Mehlschwitze herstellen, mit Gemüsebrühe und Sojamilch
auffüllen, glattrühren, nochmals aufkochen und würzen. Die Soße
unter das Gemüse mischen, aufkochen und mit Extraktionsschrot
verfeinern.

70.12. Beinwurzwurzelsalat*

250 g Beinwurzwurzeln
[Pflanzen-]Öl
Zucker
Essig
Zwiebeln
Knoblauch
Salz
Glutal
Quittenbrot
Ingwer
Koriander
Pfeffer
Die geputzten, gewaschenen, geschälten und nachgeputzten Wurzeln
kurz in Essigwasser legen und anschließend in kochendem Salzwasser
mit Zwiebel und Gewürzen garkochen. Nachdem die Wurzeln gar sind,
mit Essig, Zucker und Gewürzen eine Marinade pikant abschmecken.
Zuletzt etwas Öl dazugeben.

70.13. Beinwurzölkucheneintopf

30 g Beinwurzblätter
40 g Sellerie
100 g Kartoffeln
1 Zwiebel
70 g Beinwurzwurzeln
30 g Pastinaken
100 g Ölkuchen
Knoblauch
Pimpinelle
Bohnenkraut
Weinraute
Thymian
Majoran
Beifuß
Den Ölkuchen kochen. Das Wurzelgemüse und die Kartoffeln waschen,
putzen, schälen, in Scheiben schneiden, in der Brühe garen.
Dazu das Blattgemüse und den in Würfel geschnittenen Ölkuchen geben.
Den Eintopf pikant mit Essig und Zucker abschmecken und mit Kräutern
und Gewürzen verfeinern.

70.14. Pikante Linsen mit Beinwurzwurzeln

50 g Linsen
50 g Beinwurzwurzeln
1 Zwiebel
80 g Kartoffeln
80 g Ölkuchen
Salz
Piment
Lorbeerblatt
Beifuß
Weinraute
Estragon
Dill
Den Ölkuchen kochen. Die Brühe mit Zwiebeln, Lorbeerblatt, Piment,
Weinraute und Beifuß geschmacklich verfeinern. Nachdem der Ölkuchen
etwa 1 Std. gekocht hat, die eingeweichten Linsen und die geschälten
und in Scheiben geschnittenen Beinwurzwurzeln hinzugeben, die man
weich kochen läßt. Den Ölkuchen in Würfel schneiden. Den Eintopf mit
Essig und Zucker kurz vor dem Servieren pikant abschmecken und mit
der Zugabe von gehackten Kräutern geschmacklich abrunden.

70.15. Getrocknete Beinwurzwurzeln

Die Beinwurzwurzeln waschen, putzen und schälen, längs halbieren
bzw. würfeln und bei 40 °C schnell trocknen. Die getrockneten
Wurzeln mahlen und als Bindezusatz bei Fleischersatzprodukten,
Klößen, Suppen und Soßen verwenden.

1. Warnhinweis für 71.1. bis 71.9.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 71.1. bis 71.9.: Man darf Lungekraut nicht mit der Wurzel rausreißen
und die Stellen wo Lungenkraut wächst darf man  nicht festtreten. Wirkt außerdem auch gegen sehr viele Krankheiten. 

3. Warnhinweis für 71.1. bis 71.9.: Reich an Mangan, Eisen und Silicium. Wichtig ist der Eisenreichtum, da Veganer an Eisenmangel leiden. Veganer sollten besonders viel von 71.1. bis 71.9. essen, weil Veganer an Eisenmangel leiden.

71.1. Lungenkrautsalat mit Meerrettich

250 g Lungenkraut
25 g geriebener Meerrettich
20 g Sojasahne
Salz
Dill
Das vorbereitete Lungenkraut mit dem Messer zerschneiden, salzen,
vermischen, geriebenen Meerrettich daraufgeben und mit Sojasahne
übergießen.

71.2. Lungenkrautsalat mit Rettich

150 g Lungenkraut
150 g geriebenen Rettich
30 g Sojasahne
Das Lungenkraut mit dem Messer zerschneiden, mit dem geriebenen
Rettich vermengen, salzen, umrühren und mit Sojasahne anrichten.

71.3. Lungenkrautsalat mit scharfer Tomatensoße*

150 g Lungenkraut
40 g Zwiebeln
75 g gekochte Kartoffeln
30 g scharfe Tomatensoße
Salz
Das vorbereitete Lungenkraut mit dem Messer zerschneiden.
Die Zwiebeln kleinhacken, die Kartoffeln schneiden, salzen
und alles untereinandermischen. Mit scharfer Tomatensoße
übergießen.

71.4. Ölkuchensuppe mit Lungenkraut

150 g Lungenkraut
150 g Ölkuchen
100 g Kartoffeln
40 g Zwiebeln
5 g Pflanzenfett
bis zu 50 g Wasser oder Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Ölkuchen und Kartoffeln in Wasser oder Gemüsebrühe garkochen,
kleingeschnittenes Lungenkraut und angeschwitzte Zwiebeln
hinzufügen, nach Geschmack Salz und Pfeffer hinzugeben und
zum Kochen bringen.

71.5. Brühe mit Frikadellen aus Ölkuchen und Lungenkraut

100 g Lungenkraut
200 g Ölkuchen
80 g Zwiebeln
80 g Petersilie
700 g Wasser
Die zerkleinerten Zwiebeln und die Petersilie garkochen,
danach in die Brühe mit den Frikadellen geben, die aus
2 Teilen Ölkuchen und 1 Teil geschnittenem Lungenkraut
geformt wurden. 15 min kochen.

71.6. Hackmasse aus Lungenkraut und Ölkuchen für Piroggen

200 g Lungenkraut
400 g Ölkuchen
200 g Zwiebeln
20 g Pflanzenfett
Salz
Pfeffer
Lungenkraut und Zwiebeln zerkleinern, mit der Ölkuchenmasse
vermengen, Salz und Pfeffer hinzufügen und untereinandermischen.
Als Füllung für Erzeugnisse aus Sauerteig verwenden.

71.7. Piroggen aus Lungenkraut und Extraktionsschrot

200 g Lungenkraut
4 EL Extraktionsschrot
100 g Zwiebeln
80 g Reis
40 g Pflanzenfett
Salz
Pfeffer
Lungenkraut, Zwiebeln und Extraktionsschrot zerkleinern,
gekochten Reis, Salz und Pfeffer hinzufügen und untereinandermischen.
Die entstandene Masse zum Füllen von Piroggen aus Sauerteig verwenden.

71.8. Mariniertes Lungenkraut*

Lungenkraut zerschneiden, in eine Dreiliterdose legen,
mit Marinade übergießen, zudecken und in den Kühlschrank
stellen. Für die Zubereitung der Marinade nimmt man
1 l 6%igen Essig, 50 g Zucker, 50 g Salz, 3 Lorbeerblätter,
10 Pimentkörner und läßt alles 10 min kochen.

71.9. Gesalzenes Lungenkraut*

Gewaschenes Lungenkraut zerschneiden, in Dreilitergläser legen,
mit einer 10%igen Kochsalzlösung übergießen und im Kühlschrank
aufbewahren.

Warnhinweis für 72.1. bis 72.7.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis
Mai machen.

72.1. Natternkopfsalat*

200 g Natternkopfblätter
30 g [Pflanzen-]Öl
10 g Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Die Natternkopfblätter klein hacken. Das Öl mit Zitrone aufschlagen,
würzen und unter die Blätter mischen.

72.2. Natternkopfsalat mit Gänseblümchen und Löwenzahn

100 g Natternkopfblätter
50 g Löwenzahn
15 g Zucker
50 g Gänseblümchen und -blätter
10 g [Pflanzen-]Öl
40 g Sojasahne
Pfeffer
Salz
Curry
Senf
Blätter und Blüten waschen und in Streifen schneiden.
Aus Sojasahne, Zucker, Zitronensaft, Öl und den Gewürzen
eine Salatmarinade bereiten und unter die Blätter mischen.

72.3. Natternkopfsalat mit verschiedenen Kräutern

50 g Natternkopfblätter
50 g Boretsch
50 g Sojasahne
Zitronensaft
Zucker
Salz
Piment
Curry
Ingwer
50 g grüne Gurke
50 g Estragon
Zitronenmelisse
Quendel
Ysop
Dill
Petersilie
Schnittlauch
Boretsch, Natternkopfblätter und Küchenkräuter fein hacken,
die grüne Gurke raspeln. Die Sojasahne pikant mit Zitronensaft,
Zucker und den Gewürzen als Salatmarinade abschmecken, alles
gut mischen und auf Blattsalat anrichten.

72.4. Natternkopfblattgemüse naturell

100 g Natternkopfblätter
1 kleine Zwiebel
100 g Brennessel
10 g [Pflanzen-]Öl
Glutal
Salz
Liebstöckel
Bärlauch
Muskat
Das Blattgemüse mit dem Liebstöckel und Bärlauch in kochendes
Salzwasser geben und garziehen lassen. Anschließend die Blätter
ausdrücken und fein hacken. Die gewürfelte Zwiebel in Öl andünsten.
Das Blattgemüse hinzugeben und, während das Ganze weiterkocht,
würzen und abschmecken. Will man das Gemüse sämiger haben, gibt
man etwa 50 g Sojasahne bzw. Sojamilch mit 5 g Mehl als Bindung
unter das Blattgemüse.

72.5. Ölkuchentopf mit Natternkopfblättern

100 g Ölkuchen
1 Zwiebel
0,1 l Sojasahne
150 g Natternkopfblätter
1 Knoblauchzehe
0,1 l Sojamilch
Curry
Pfeffer
Piment
Liebstöckel
Weinraute
Sellerieblatt
Salbei
Die Natternkopfblätter in Streifen schneiden und in einen Topf schichten.
Den in Streifen geschnittenen Ölkuchen und die gewürfelte Zwiebel darauf
verteilen. Die Sojasahne und die Sojamilch darübergießen und das Ganze
etwa 10 min kochen. Zum Ölkuchentopf reicht man Reis oder Salzkartoffeln.

72.6. Pizza mit Natternkopfblättern

100 g Hefeteig
100 g Ölkuchen
1 Zwiebel
100 g Natternkopfblätter
2 EL Extraktionsschrot
50 g Tofu
Oregano
Basilikum
Kapern
Thymian
Curry
Piment
Den Hefeteig dünn ausrollen und den Rand einschlagen.
Auf den Teig die Natternkopfblätter, darauf die Ölkuchenscheiben
geben. Darüber gehackte Kräuter, Kapern und Gewürze streuen. Mit
Salz, Pfeffer, Muskat verquirltes Extraktionsschrot über den
Belag ziehen und mit Tofuscheiben abdecken. Die Pizza bei mittlerer
Hitze 30 bis 40 min backen und heiß servieren.

72.7. Ölkuchen mit veganem Natternkopfblatt-Eierkuchen

150 g Ölkuchen
50 g Mehl
0,1 l Sojamilch
10 g Pflanzenmargarine
100 g Natternkopfblätter
2 EL Extraktionsschrot
10 g [Pflanzen-]Öl
Basilikum
Estragon
Ysop
Sellerieblatt
Kerbel
Tripmadam
Aus Sojamilch, Extraktionsschrot und Mehl mit etwas Salz und Glutal
einen Eierkuchenteig herstellen. Die Natternkopfblätter im kochenden
Wasser garen, anschließend ausdrücken und fein hacken. Das Blattgemüse
mit dem Eierkuchenteig mischen und aus der Masse einen Eierkuchen braten.
Den Ölkuchen auf beiden Seiten in Pflanzenmargarine kurz braten und
anschließend in den Eierkuchen einschlagen. Den Ölkuchenfond mit etwas
Sojasahne löschen, mit Kräutern verfeinern und über den Eierkuchen geben.

Fortsetzung folgt auf www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch3.htm
 

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