tierrechtskochbuch
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Hallo!

Wichtiger Hinweis: Das kopieren dieser Seite in Tierrechtshomepages und vegane Homepages ist erlaubt. Das kopieren dieser Seite in Antitierrechtshomepages und nichtvegane Homepages ist verboten.

Erst einmal einige Worte zu einigen ungewöhnlichen Zutaten in der veganen Küche.

Ölkuchen fällt als Abfall bei der Herstellung von kaltgepreßtem, unraffiniertem Öl an. Mohnölkuchen soll sogar sehr gut schmecken. Aber das beste ist selbstverständlich Sojaölkuchen. 

Extraktionsschrot fällt als Abfall bei der Herstellung von raffiniertem Öl an. Rapsextrationsschrot und Sonnenblumenextraktionsschrot sind ungenießbar und gerade deswegen würde ich Rapsextraktionsschrot und Sonnenblumenextraktionsschrot sehr empfehlen. Aber das beste ist selbstverständlich Sojaextraktionsschrot (Sojaextraktionsschrot ist genießbar, soll aber nicht besonders schmecken.)

Biertreber fällt als Abfall bei der Bierherstellung an. Biertreber schmeckt nicht und führt zu Durchfall und ist daher ein gutes veganes Abführmittel. Biertreber würde ich seher empfehlen.

Rübenschnitzel und Melasse sind Abfälle von der Zuckerherstellung.

Kleie ist ein Abfall von der Weißmehlherstellung. (Kleie gibt es sogar in Naturkostläden, neuform-Reformhäusern und veganen Versandhäusern.)

Wildpflanzen gibt es leider nirgendwo zu kaufen. Wildpflanzen muß man in der Wildnis sammeln.

1. Warnhinweis: Die jetzt folgenden Kochrezepte sind nicht zum Nachkochen empfohlen. Es werden in den Kochrezepten zwar keine Giftpflanzen verwendet, aber in den Kochrezepten werden sehr viele ungenießbare Pflanzen verwendet.(Bei den Kochrezepten handelt es sich um veganisierte Kochrezepte aus dem DDR-Buch "Wildwachsende Pflanzen in unserer Ernährung" von Koschtschejew. (Unveränderte Rezepte sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.))

2. Warnhinweis: Wenn Du nach den jetzt folgenden Kochrezepten lebst, ißt Du den Tieren das Futter weg.

Warnhinweis für Kinder: Wer nach diesen Kochrezepten zubereitete Speisen ißt, bekommt nicht nur Vitamin-B12-Mangel, sondern auch Durchfall. Wenn Ihr trotzdem nach diesen Kochrezepten zubereitete Speisen essen wollt, müßt Ihr unbedingt Vitamin-B12-Präparate einnehmen. Wenn Ihr keine Vitamin-B12-Präparate einnehmt, werdet Ihr krank und müßt ins Krankenhaus. Das garantiere ich Euch.

3. Warnhinweis: Wenn Du Ölkuchen durch Sojafleisch, Seitan (Weizenfleisch) oder Lopino und Extraktionsschrot durch Sojamehl ersetzt, dann kann es leider nicht passieren, daß Du vom nach diesen Kochrezepten zubereiteten Speisen essen Durchfall bekommst. (Stimmt nicht ganz, denn dann sind immer noch einige Wildpflanzen dabei (z. B. Schwarze Maulbeeren) von denen man Durchfall bekommen kann. Außerdem ist es ganz normal, daß man durch Umstellung auf vegane Ernährung Durchfall bekommt.) An der Tatsache, daß Du den Tieren daß Futter wegißt würde das aber leider nichts ändern, da Du dann immer noch massenhaft Pflanzen essen würdest, die als Tierfutter verwendet werden.

Inzwischen habe ich Firmen gefunden, die Ölkuchen und Sojaextraktionsschrot herstellen (siehe Seite "links"), Du kannst also die Kochrezepte so nachkochen, wie sie dastehen.

Hinweis für Eltern: Wenn Eure Kinder Tierrechtler geworden sind, und sich ihr Essen nicht selber machen wollen, dann solltet Ihr für sie unbedingt Speisen aus diesem Tierrechtskochbuch kochen. Wenn Ihr Euren Kindern Speisen aus diesem Tierrechtskochbuch kocht, bleiben Eure Kinder nicht lange Tierrechtler. Das garantiere ich Euch. Wenn Ihr Euren Kindern Speisen aus diesem Tierrechtskochbuch kocht, müßt Ihr Euren Kindern aber unbedingt Vitamin-B12-Präparate geben. Wenn Ihr Euren Kindern keine Vitamin-B12-Präparate gebt, werden sie krank und müssen ins Krankenhaus. Das garantiere ich Euch.

4. Warnhinweis: Die Kochrezepte eignen sich auch hervorragend zum andere Menschen zu ärgern.

5. Warnhinweis: Wenn Du nach folgenden Kochrezepten lebst, mußt Du Dich nicht bei den Fleischessern www.antivegan.de und www.grillsportverein.de dafür bedanken, daß Deine Lebensweise überhaupt möglich ist.

Warnhinweis für Allergiker: Die folgenden Kochrezepte sind selbstverständlich auch für
Milch-Ei-Allergiker und Tiereiweißallergiker geeignet.
Ein Problem sind die
Sojaallergiker. Sojaöl, Sojamargarine und billige Sojasoße sind für Sojaallergiker
erlaubt. Alle anderen Sojaerzeugnisse sind für Sojaallergiker nicht erlaubt.
Sojafleisch kann man durch Seitan (Weizenfleisch) oder Lopino ersetzen.
Sojawurst und Tofuwurst kann man durch Seitanwurst (Weizenwurst) oder Lupinenwurst
ersetzen. Sojaölkuchen kann man durch Mohnölkuchen, Sonnenblumenölkuchen oder
Rapsölkuchen ersetzen. Sojaextraktionsschrot kann man durch Mohnextraktionsschrot,
Sonnenblumenextraktionsschrot oder Rapsextraktionsschrot ersetzen. Aber raffiniertes
Mohnöl, raffiniertes Sonnenblumenöl und raffiniertes Rapsöl wird nur in sehr geringen
Mengen hergestellt, und deswegen wird auch Mohnextraktionsschrot,
Sonnenblumenextraktionsschrot und Rapsextraktionsschrot nur in sehr geringen Mengen
hergestellt. Sojamilch kann man durch Reismilch, Hafermilch oder Kokosmilch ersetzen.
Sojasahne kann man durch vegane Schlagsahne ersetzen. Wenn man Käse durch Tofu ersetzt hat, gibt es leider vegane keine Möglichkeit Tofu zu ersetzen. Wenn man Quark durch Seidentofu ersetzt hat, gibt es leider keine vegane Möglichkeit Seidentofu zu ersetzen. Wenn man Joghurt durch Sojajoghurt ersetzt hat, gibt es leider keine vegane Möglichkeit Sojajoghurt zu ersetzen. Reismilch gibt es unter dem Namen "Reisdrink", Hafermilch gibt es unter dem Namen "Haferdrink", Kokosmilch gibt es unter dem Namen "Kokosdrink". Reisdrink, Haferdrink und Kokosdrink gibt es in neuform-Reformhäusern, Naturkostläden, veganen Versandhäusern und Allergikerversandhäusern wie z. B. www.purenature.de . Seitan und Seitanwurst gibt es in neuform-Reformhäusern, Naturkostläden und veganen Versandhäusern. Lopino und Lupinenwurst gibt es nur in neuform-Reformhäusern. Vegane Schlagsahne gibt es nur in veganen Versandhäusern.
Ein weiteres Problem sind die Getreideallergiker. Weizenkeimöl ist für
Getreideallergiker erlaubt. Alle anderen Getreideerzeugnisse sind für
Getreideallergiker nicht erlaubt. Die Kochrezepte Nr. 17.1. bis 17.6. sind auch für
Getreideallergiker geeignet. Allerdings darf man Mehl aus Wurzeln der Gelben
Teichrose (Rezept Nr. 17.1.) erst essen nachdem man es erhitzt (gekocht, gebraten
oder gebacken) hat. Ansonsten kann man Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose wie
Weizenmehl, Roggenmehl, Gerstenmehl und Hafermehl verwenden.

Warnhinweis für Diabetiker: Wenn man Zucker durch Süßstoff ersetzt sind diese
Kochrezepte auch für Diabetiker geeignet. Die Broteinheiten rechne ich aber
nicht für Euch aus. Die Broteinheiten müßt Ihr selber ausrechnen.

Hinweis zu den Warnhinweisen: Daß Wildpflanzen nicht das ganze Jahr wachsen ist
bekannt. Und deswegen kann man diese Kochrezepte leider nicht das ganze Jahre
kochen und essen. Um herauszufinden wann man die Speisen nach diesen Kochrezepten
kochen und essen kann, habe ich mehrere Bücher zu Hilfe genommen. Bei manchen
Pflanzen konnte ich trotzdem leider nicht herausfinden, wann sie wachsen. Deshalb
gilt: Die Monats- und oder Jahreszeitangaben zu den Kochrezepten sind grundsätzlich
ohne Gewähr. Steht über/neben einem Kochrezept keine Zeitangabe, dann heißt das
nicht, daß man dieses Rezept das ganze Jahr kochen kann, sondern dann heißt das,
daß ich leider nicht herausfinden konnte wann man dieses Rezept kochen kann.
Bei Kochrezepten, die man das ganze Jahr kochen kann steht es extra dabei, daß
man das Kochrezept das ganze Jahr kochen kann (wobei auch so eine Information
selbstverständlich ohne Gewähr ist).
Ebenfalls ohne Gewähr sind die Angaben zur gesundheitsschädlichen und/oder
gesundheitsfördernden Wirkung dieser Kochrezepte. Die Geschmacksangaben zu
diesen Kochrezepten sind ebenfalls ohne Gewähr. Ich habe zwar keine giftigen
Zutaten in diesen Kochrezepten verwendet trotzdem kann ich leider bei Tod
durch das Essen von nach diesen Kochrezepten zubereiteten Speisen keine
Haftung übernehmen. Bei Gesundheitsschäden durch das Essen von nach diesen
Kochrezepten zubereiteten Speisen übernehme ich ebenfalls keine Haftung.
Wenn Menschen durch das Essen von nach diesen Kochrezepten zubereiteten
Speisen gesund werden übernehme ich ebenfalls keine Haftung. Im Klartext:
Das Essen von nach diesen Kochrezepten zubereiteten Speisen erfolgt auf
eigene Gefahr.
 

EL = Eßlöffel

TL = Teelöffel

1 Glas entspricht 250 g bzw. 1/4 l

1. Warnhinweis für 1.1. bis 1.13.: Kann man nur im Winter/Frühling machen, nachdem der Schnee getaut ist (den Zeitpunkt kann man leider nicht genauer beschreiben).

2. Warnhinweis für 1.1. bis 1.13.: Ackerschachtelhalm = Zinnkraut

3. Warnhinweis für 1.1. bis 1.13.: Vitamin-C-reich

1.1. Ackerschachtelhalm mit Sojamilch

1 Glas Ackerschachtelhalmkolben

1 Glas Sojamilch

15 g Zucker

Die Ackerschachtelhalmkolben schälen, waschen, zerschneiden mit Sojamilch übergießen, Zucker hinzufügen, umrühren und 5 bis 10 min ziehen lassen.

1.2. Füllung für Piroggen aus Ackerschachtelhalmkolben

200 g Ackerschachtelhalmkolben

50 g Zwiebeln

2 EL Extraktionsschrot

4 EL Sojasahne

Salz

Die Ackerschachtelhalmkolben schälen, waschen, zusammen mit dem Extraktionsschrot kleinschneiden, angeschwitzte Zwiebeln und Sojasahne hinzufügen untereinandermischen und als Füllung für Piroggen verwenden.

1.3. Watruschki mit Ackerschachtelhalmkolben

Auf vorbereitete runde Sandteigplätzchen die Füllung aus Ackerschachtelhalmkolben (s. o. ) legen mit Sojasahne bestreichen, die Teigränder nach innen einschlagen und im Backofen backen.

1.4. Ackerschachtelhalmsuppe

300 g Ackerschachtelhalmkolben

300 g Kartoffeln

40 g Sojasahne

Salz

In Spalten geschnittene Kartoffeln in Wasser garkochen, kleingeschnittene Ackerschachtelhalmkolben hinzufügen, zum Kochen bringen. Vor dem Servieren die Suppe mit Sojasahne verfeinern.

1.5. Ackerschachtelhalmauflauf

100 g Ackerschachtelhalmkolben

100 g Kartoffeln

1 Glas Sojamilch

2 EL Extraktionsschrot

10 g Pflanzenmargarine

Salz

Die vorbereiteten Ackerschachtelhalmkolben kleinschneiden oder hacken, Kartoffelpürree und ein Extraktionsschrot-Sojamilch-Gemisch hinzufügen, salzen, untereinandermischen und in der Röhre backen.

1.6. Frühlingsokroschka mit Ackerschachtelhalmkolben

2 Glas Kwaß

2 gekochte Kartoffeln

2 EL Extraktionsschrot

5 bis 10 Sauerampferblätter

1 EL geriebener Meerrettich

1 Glas Ackerschachtelhalmkolben

1 TL Zucker

1 EL Sojasahne

60 g Ölkuchen

Senf

Salz

Extraktionsschrot, den vorbereiteten Sauerampfer und die Ackerschachtelhalmkolben zerschneiden, mit Kwaß übergießen, geschnittene Kartoffeln und Meerrettich hinzufügen, salzen, Senf und Ölkuchenstückchen zugeben und mit Sojasahne anrichten.

1.7. Mit Pilzen gebratene Ackerschachtelhalmkolben

200 g Pilze

150 g Ackerschachtelhalmkolben

20 g Pflanzenmargarine

Salz

Die geschälten Ackerschachtelhalmkolben waschen, mit gekochten Pilzen vermengen und in Pflanzenmargarine braten.

1.8. In Sojasahne gedünstete Ackerschachtelhalmkolben

200 g Ackerschachtelhalmkolben

60 g Sojasahne

Salz

Petersilie

Kerbel

Thymian

Die geschälten und gewaschenen Ackerschachtelhalmkolben in Semmelmehl wälzen, mit Sojasahne übergießen und im Tiegel dünsten.

1.9. Im Topf gebackene Ackerschachtelhalmkolben mit Ölkuchen

200 g Ackerschachtelhalmkolben

200 g Ölkuchen

150 g Kartoffeln

20 g Pflanzenfett

50 g Sojasahne

Auf den Boden eines Topfes eine Schicht Kartoffeln, darauf eine Schicht Ölkuchenstückchen und dann die Ackerschachtelhalmkolben legen. Mit Sojasahne übergießen, mit Teig bedecken, der mit etwas Pflanzenfett vermischt wurde. Im Backofen backen.

1.10. Gebackene Ackerschachtelhalmkolben mit getrockneten Pilzen

50 g getrocknete Pilze

200 g Ackerschachtelhalmkolben

40 g Sojasahne

Salz

Die eingeweichten getrockneten Pilze durch den Fleischwolf drehen, mit Ackerschachtelhalmkolben vermischen, salzen, in Metallförmchen geben, mit Sojasahne übergießen und im Backofen dünsten.

1.11. Ackerschachtelhalm-Bitotschki

200 g Ackerschachtelhalmkolben

40 g Grieß

20 g Semmelmehl

20 g Pflanzenfett

1 Glas Sojamilch

Die geschälten und gewaschenen Ackerschachtelhalmkolben kleinhacken, mit in Sojamilch gekochtem Grieß vermengen, Bitotschki formen, in Semmelmehl wälzen und im Backofen backen.

1.12. vegane Ackerschachtelhalmeierkuchen

6 EL Extraktionsschrot

1 Glas Sojamilch

2 Glas Ackerschachtelhalmkolben

15 g Pflanzenmargarine

Das Extraktionsschrot mit der Sojamilch verrühren, die gehackten Ackerschachtelhalmkolben hinzufügen und kräftig verrühren. Das Gemisch in eine mit Pflanzenfett (oder Pflanzenmargarine) erhitzte Pfanne gießen, zudecken und im Backofen backen. 

1.13. veganer Ackerschachtelhalmeierkuchen mit Tofu

4 EL Extraktionsschrot

2 Glas Sojamilch

2 Glas Ackerschachtelhalmkolben

15 g Pflanzenmargarine

30 g geriebener Tofu

Wie im vorhergehenden Rezept beschrieben zubereiten, nur noch geriebenen Tofu in die Masse geben.

1. Warnhinweis für 2.1. bis 2.8.: Kann man nur im August und September machen.


2. Warnhinweis für 2.1. bis 2.8.: Wirkt leicht abführend. Man kann Durchfall bekommen.

2.1. Maulbeerkompott* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.]

500 g Maulbeeren

250 g Zucker

0,2 l Weißwein

Zitronenschale

1 Stengel Pfefferminze

Die Früchte mit wenig Wasser, Wein, Zucker und Gewürzen zum Kochen bringen und dabei immer wieder abschäumen. Die Früchte herausnehmen. Den Saft etwas einkochen, dann die Beeren dazugeben und kaltstellen.

2.2. Maulbeerkonfitüre*

1300 g Maulbeeren

800 g Zucker

0,1 l Zitronensaft

1 Beutel Pektin [oder anderes pflanzliches Geliermittel (Agar-Argar oder Carrageen)]

1000 g Maulbeeren nach kurzem Aufkochen zu Fruchtmark pürieren. Das Fruchtmark 5 min stark kochen lassen. Das Pektin mit 200 g Zucker vermischen, dazugeben und weitere 5 min kochen lassen. Anschließend 600 g Zucker mit 300 g ganzen Maulbeeren vermischen, unter das Fruchtmark ziehen und das ganze nochmals 3 min kochen. Dann den Zitronensaft dazugeben und unter ständigem Kochen geleebildende Fähigkeit prüfen.

2.3. Konfitüre aus Holunder- und Maulbeeren

600 g entstielte Holunderbeeren

550 g Maulbeeren

600 g Zucker

1 Beutel Geliermittel (Pektin, Agar-Agar oder Carrageen)

0, 1 l Zitronensaft

Holunderbeeren und 250 g Maulbeeren mit etwas Wasser weichkochen und die Früchte zu Fruchtmark pürieren. Die Kerne entfernen, das Fruchtmark 10 min gut durchkochen. 100 g frische Maulbeeren mit 100 g Zucker und Geliermittel mischen, zum Fruchtmark geben und gut 5 min kochen lassen. Zuletzt 500 g Zucker, 150 g Maulbeeren und den Zitronensaft hinzugeben. Man läßt das Ganze weiter gut durchkochen und prüft die Gelierfähigkeit.

2.4. Maulbeerkaltschale* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

500 g Maulbeeren

1 l Rotwein

200 g Zucker

5 g schwarzer Tee

3 Stengel Zitronenmelisse

2 Stengel Pfefferminze

Etwa 350  g Beeren mit 1,5 l Wasser ansetzen und zerkochen lassen. 5 g schwarzen Tee, Zucker, Gewürze und Rotwein hinzugeben, kurz aufkochen lassen und dann durchsieben. Den Ansatz über die restlichen frischen Beeren gießen und kaltstellen.

2.5. Maulbeersaft*

500 g Maulbeeren

200 g Zucker

Die Maulbeeren zerdrücken und auspressen. Den Saft mit Zucker süßen und aufkochen. Süßmost wird 15 min bei einer Temperatur von 85 °C sterilisiert.

2.6. Maulbeershake

400 g Maulbeeren

50 g Zucker

2 EL vegane Schlagsahne

1 Orange

0,5 l Sojamilch

200 g Eiskrem

10 g Vanillezucker

Gut verlesene Maulbeeren mit Zucker, Vanillinzucker zerstampfen und pürieren bzw. durch ein Haarsieb streichen, damit die Kerne entfernt werden. Maulbeerpüree mit kalter Sojamilch, Orangensaft, geriebener Orangenschale kräftig aufschlagen. Vegane Schlagsahne mit einer Prise Salz zu einem sehr steifen Eierschnee aufschlagen und unter die Maulbeermilch ziehen. In gekühlte Gläser füllen, je 50 g Vanilleeiskrem dazugeben, mit frischen Beeren garnieren und servieren.

2.7. Maulbeerkissel*

350 g Maulbeeren

120 g Zucker

45 g Kartoffelstärke

1 Zitrone

Pfefferminze

Zimt

200 g Maulbeeren mit 1 l Wasser ansetzen, zerkochen lassen und dann pürieren. Den pürierten Fruchtsaft mit Zucker süßen und mit Zitrone, Pfefferminze und Zimt würzen. Dann mit der eingerührten Kartoffelstärke den Saft eindicken und die 150 g frischen Maulbeeren hinzugeben.

2.8. Maulbeerlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

500 g reife Maulbeeren

100 g Himbeeren

300 g Zucker

Für 1 l Likör die Maulbeeren und Himbeeren zerdrücken. Diese Fruchtmasse 3 Tage bei 20 °C angären lassen. Aus dieser angegorenen Masse den Fruchtsaft auspressen, dem man 0,2 l 96%igen Weingeist bzw. Prima-Sprit zufügt und ihn dann weitere 3 Tage im Kühlen läßt. Der klare Saft wird dann abgezogen. Die Früchterückstände nach dem Auspressen mit 0,15 l Weingeist auffüllen, 3 Tage stehenlassen und dann auspressen. Die Früchterückstände erneut mit etwa 0,1 l Wasser vermischen und auspressen. Die drei Rohliköre mischen und mit etwa 300 g Zucker süßen, filtrieren und zuletzt mit 0,05 l Weinbrand veredeln.

1. Warnhinweis für 3.1. bis 3.3.: Kann man nur im Frühling machen.

2. Warnhinweis für 3.1. bis 3.5.: Schmeckt so bitter wie Bier

3. Warnhinweis für 3.1. bis 3.5.: Reich an Vitamin C. 

3.1. Gekochte Hopfenwurzeln

200 g Hopfenwurzeln

800 g Wasser

Salz

Die gewaschenen und geschnittenen Hopfenwurzeln in Salzwasser kochen und als Beilage zu Fleischersatzprodukt- und Fischersatzproduktspeisen servieren.

3.2. Gebratene Hopfenwurzeln

200 g Hopfenwurzeln

40 g Pflanzenfett

Salz

1 Zwiebel

Die Hopfenwurzeln in Salzwasser kochen, in Pflanzenfett braten, mit angeschwitzter Zwiebel vermischen und noch 3 bis 5 min braten. Als Beilage oder selbständige Speise servieren.

3.3. Suppe aus Hopfenwurzeln mit Sauerampfer

160 g Hopfenwurzeln

40 g Sauerampfer

40 g Hafergraupen

40 g Sojasahne

2 Glas Wasser

Salz

Gewürze

Die Graupen 10 bis 15 min kochen, dann kleingeschnittene Hopfenwurzeln und Sauerampfer hinzufügen, salzen und nochmals 15 bis 20 min kochen. Mit Sojasahne verfeinern und mit Gewürzen abschmecken.

3.4. Hopfensoße mit Pilzen [1. Warnhinweis: Kann man nur im Juli und August machen.

2. Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

300 g Tomatensoße

100 g Zwiebeln

150 g frische (oder 30 g getrocknete) Pilze

25 g Pflanzenmargarine

50 g trockener Wein

10 g Hopfenzapfen

Salz

Pfeffer

Die zerkleinerten Pilze in angeschwitzte Zwiebeln geben und 5 min braten, Tomatensoße hinzufügen und 15 min kochen lassen. Den Sud von Hopfenzapfen (in 100 g Wasser gekocht), Wein und Pflanzenmargarine hinzufügen. Zu Fleischersatzgerichten servieren.

3.5. Kascha aus Hopfenwurzeln [ Warnhinweis: Kann man nur im Frühling machen.]

100 g Hopfenwurzeln

200 g Sojamilch

100 g Wasser

Salz

Die gewaschenen und zerkleinerten Hopfenwurzeln 20 bis 30 min kochen, salzen, Sojamilch hinzufügen und nochmals 10 min kochen.

1. Warnhinweis für 4.1. bis 4.18.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 4.1. bis 4.18.: Erhöht die Harnmenge, macht aber nicht durstig. Sollte nicht vor und/oder während langer Auto- oder Busfahren gegessen/getrunken werden und sollte nicht vor und/oder während Prüfungen gegessen/getrunken werden.

Warnhinweis für Kinder für 4.1. bis 4.18.: Ihr müßt viel mehr und viel öfters pinkeln wenn Ihr von 4.1. bis 4.18. gegessen/getrunken habt.

3. Warnhinweis für 4.1. bis 4.18: Reich an Vitamin C, reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), reich an Eisen und reich an Mangan. Für Veganer ist besonders der Eisenreichtum interessant, da Veganer an Eisenmangel leiden. Und weil Veganer an Eisenmangel leiden, sollten Veganer besonders viel von 4.1. bis 4.18. essen.  

4.1. Brennesselsalat*

200 g junge Brennesseln

30 g Zwiebellauch

20 g Petersilie

25 Walnußkerne

Die gewaschenen Brennesselblätter 5 min in kochendes Wasser tauchen, auf ein Sieb legen, mit dem Messer zerschneiden und in eine Salatschüssel legen. Die zerstoßenen Walnußkerne mit 1/4 Glas Brennesselsud und Essig verrühren und mit diesem Gemisch die Brennesseln in der Salatschüssel anrichten. Mit feingeschnittenen Kräutern bestreuen.

4.2. Grüne Schtschi aus Brennesseln

150 g junge Brennesseln

50 g Sauerampfer

5 g Möhren

5 g Petersilienwurzel

20 g Zwiebeln

15 g Zwiebellauch

5 g Weizenmehl 

10 g Pflanzenmargarine

1 EL Extraktionsschrot

15 g Sojasahne

Lorbeerblatt

Salz

Pfeffer

Die vorbereiteten jungen Brennesseln 3 min in Wasser kochen, auf ein Sieb legen, durch den Fleischwolf drehen und 10 bis 15 min in Pflanzenfett dünsten. Kleingeschnittene Möhren, Petersilienwurzel und Zwiebeln in Pflanzenfett anschwitzen, Gemüse und Zwiebellauch hinzufügen und 20 bis 25 min kochen. 10 min vor Beendigung des Kochprozesses eine weiße Soße, Lorbeerblatt, Pfeffer, Nelken und Sauerampfer hinzufügen.

4.3. Überbackene Brennesseln grusinisch

600 g Brennesseln

80 g Pflanzenmargarine

120 g Zwiebeln

16 EL Extraktionsschrot

Koriandergrün

Salz

Die vorbereiteten Brennesseln 5 min in Salzwasser kochen, dann auf ein Sieb legen. Kleingeschnittene Zwiebeln in einer Pfanne mit erhitztem Pflanzenfett anschwitzen, die gekochten Brennesseln, feingeschnittenes Koriandergrün, Salz und Pflanzenmargarine hinzufügen, gut untereinandermischen und 10 min dünsten. Danach Extraktionsschrot drüberstreuen, salzen und leicht auf dem Herd erhitzen. Im Backofen überbacken.

4.4. Dagestanische Pelmeni mit Brennesseln

300 g junge Brennesseln

260 g Weizenmehl

4 EL Extraktionsschrot

50 g Zwiebeln

20 g Pflanzenmargarine

Liebstöckel

Aus Weizenmehl, Extraktionsschrot, Salz und auf 35 °C erhitztem Wasser einen Teig zubereiten. Diesen 30 min liegenlassen und dann zu einer 2 mm dicken Scheibe ausrollen. Für die Füllung die gewaschenen Brennesseln zerschneide, feingeschnittene Zwiebeln in Pflanzenmargarine anbraten und mit den Brennesseln vermischen. Pelmeni zubereiten und wie üblich in kochendem Salzwasser garen. Mit Pflanzenmargarine oder Sojasahne servieren.

4.5. Bitotschki mit Brennesseln

100 g Brennesseln

200 g Hirsebrei

20 g Pflanzenfett

Salz

Muskat

Liebstöckel

Die Brennesseln 2 bis 3 min in kochendem Wasser kochen, auf ein Sieb legen, mit dem Messer zerschneiden, mit dickem Hirsebrei vermischen, Bitotschki formen und backen.

4.6. Brennesselpürree mit Öl

1 kg Brennesseln

1 EL Weizenmehl

1 Zwiebel

1 EL Pflanzenöl

Meerrettich

Salz

Die gewaschenen jungen Brennesselblätter in Salzwasser garkochen, auf einen Durchschlag legen, damit das Wasser abtropft, auf einem Brett kleinschneiden, mit Mehl bestäuben, 2 bis 3 EL Brennesselsud hinzufügen, untereinandermischen und erneut unter ständigem Umrühren kochen, bis sich das Volumen vergrößert hat. Dann geriebenen Meerrettich, in Pflanzenöl angebratene Zwiebel hinzufügen und vermengen. Dieses Püree kann als Beilage zu Mamalyga oder anderen Gerichten gereicht werden.

4.7. Rumänischer Brennesselpilaf

500 g junge Brennesseln

1 Zwiebel

2 EL Pflanzenöl

1 Glas Reis

Salz

Muskat

Liebstöckel

Die Brennesseln auslesen, waschen und kochen. Zwiebel anbraten, den Reis hinzufügen und weiterbraten. Das Wasser von den Brennesseln abgießen, die Brennesseln grob mit dem Messer zerschneiden, in den Topf mit dem Reis geben, 2 Glas Brennesseln hinzufügen, salzen und 20 min in den Backofen stellen (bis der Reis gar ist) Den Pilaf kalt servieren. 

4.8. Gesalzene Brennesseln*

Junge Brennesselblätter und -stengel waschen, zerkleinern, in Dreilitergläser legen und salzen (50 g Salz auf 1 kg Brennesseln).

4.9. Brennesselpulver*

Brennesselblätter und -stengel (grobe Stiele entfernen) im Schatten bzw. in einem gut lüftbaren Raum trocknen. Zerreiben und durchsieben. Das Pulver kann für Suppen, Soßen, Omeletts, Breie und Oladi verwendet werden.

4.10. Brennesselsaft*

1 kg junge Brennesseln

1 l Wasser

Junge Brennesselblätter und -triebe durch den Fleischwolf drehen, 0,5 l kaltes, abgekochtes Wasser hinzufügen, umrühren und den Saft durch Gaze ausdrücken. Das zurückgebliebene Ausgedrückte ein zweites Mal durch den Fleischwolf drehen, mit Wasser verdünnen und den Saft ausdrücken. Mit der ersten Portion Saft vermischen. Der gewonnene Saft kann für die Zubereitung verschiedener Getränke verwendet werden. Für eine längere Aufbewahrung wird der Saft in Halblitergläser gegossen und 15 min bei 65 bis 70 °C pasteurisiert, mit ausgekochten Plastdeckeln verschlossen und kühlgestellt. Will man konzentrierten Saft herstellen (für Kindernahrung), so ist eine Saftzentrifuge zu verwenden, damit ein zweites Drehen durch den Fleischwolf entfällt.

4.11. Brennesselgetränk mit Sojamilch

4 EL Brennesselsaft

1 Glas Sojamilch

2 EL Zucker

1 Glas Wasser

Den Zucker in Wasser auflösen, Brennesselsaft und Sojamilch hinzufügen, umrühren und kühlen.

4.12. Brennesselcocktail* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

4 EL Brennesselsaft

2 Glas Birkensaft

4 EL Portwein

4 Eiswürfel

Den Birkensaft in Pokale gießen Brennesselsaft und Portwein hinzufügen, umrühren, das Eis hineinlegen und servieren.

4.13. Brennesselcocktail "Nowost"*

160 g Brennesselsaft

300 g Möhrensaft

20 g Zitronensaft

2 bis 4 Eiswürfel

Aus jungen Brennesselblättern mit der Zentrifuge den Saft auspressen, Möhrensaft und Zitronensaft hinzugießen. Mundeis in das Gemisch geben.

4.14. Brennesselcocktail "Trio"*

200 g Brennesselsaft

20 g Meerrettichsaft

15 g Zwiebelsaft

2 Würfel Mundeis

Salz

Mit der Zentrifuge den Saft auspressen, untereinandermischen und vor dem Servieren kühlen.

4.15. Brennesselsirup

1000 g junge Brennesseln

500 g Zucker

1 l Wasser

Die Brennesselblätter durch den Fleischwolf drehen, 3 Glas Wasser hinzufügen, aufkochen lassen und durch Gaze seihen. Den Brennesselsaft mit dem Zucker vermischen, das übrige Wasser hinzufügen, zum Kochen bringen, etwas abkühlen lassen und in Flaschen füllen. Kühl aufbewahren. Dieser Sirup kann für die Zubereitung von Getränken verwendet werden.

4.16. Suppenwürze aus Brennesseln und Kümmel*

1 Glas getrocknete Brennesseln

2 EL Kümmel

Die getrockneten Brennesselblätter zerreiben, durchsieben, 1 Glas davon mit Kümmel vermischen. Diese Würze kann für Vorspeisen und Suppen verwendet werden. Man gibt sie 5 bis 10 min vor Beendigung des Garprozesses in die Gerichte.

4.17. Pflanzenmargarine mit Brennesseln

500 g Pflanzenmargarine

65 g durch den Fleischwolf gedrehte Brennessel- und Wiesenkleeblätter

35 g geriebener Meerrettich

Die durch den Fleischwolf gedrehten Brennessel- und Kleeblätter mit dem geriebenen Meerrettich und der Pflanzenmargarine vermischen. Kann als Brotaufstrich und als Zugabe zu Speisen aus Getreideerzeugnissen verwendet werden.

4.18. Brennesselfüllung für Piroggen

1000 g junge Brennesseln

10 EL Extraktionsschrot

100 g Reis

Junge Brennesselblätter und -triebe mit kochendem Wasser übergießen und 5 min darin liegenlassen, auf ein Sieb legen, das Wasser abtropfen lassen, schneiden, mit gekochtem Reis und Extraktionsschrot vermengen. Nach Geschmack salzen.

1. Warnhinweis für 5.1. bis 5.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 5.1. bis 5.5: Reich an Vitamin C, Vitamin K und Silicium.


5.1. Vogelknöterichsalat

50 g junge Vogelknöterichblätter

50 g Lauchzwiebeln

2 EL Extraktionsschrot

20 g Sojasahne

Salz

Dill

Das Grün waschen und schneiden, salzen und mit Extraktionsschrot vermengen. Mit Sojasahne anrichten und mit Dill bestreuen.

5.2. Vogelknöterichsuppe mit Kartoffeln

100 g Vogelknöterich

100 g Kartoffeln

10 g Möhren

5 g Zwiebel

5 g Pflanzenfett

Gewürze

350 g Gemüsebrühe

Die Kartoffeln in Stäbchen schneiden und 15 bis 20 min in Gemüsebrühe kochen. Den kleingehackten Vogelknöterich, angeschwitzte Möhren und Zwiebel hinzufügen. Mit Pimpinelle, Liebstöckel, Pfeffer, Muskat abschmecken.

5.3. Vogelknöterichpüree

100 g Vogelknöterich

10 g Möhre

5 g Dill

10 g Zwiebel

15 g Essig

5 g Pflanzenöl

1 g Senf

Das gewaschene Grün und die Möhre halbgar kochen, durch den Fleischwolf drehen, angeschwitzte Zwiebel hinzufügen, erneut schmoren, abkühlen und mit Pflanzenöl, Essig und Senf anrichten.

5.4. Vogelknöterichpürree mit Brennesseln

Gewaschene Vogelknöterichblätter und Brennesseln (zu gleichen Teilen) durch den Fleischwolf drehen und nach Geschmack salzen. Zum Würzen von Suppen (je 2 EL für 1 Portion), Fleischersatz- und Fischersatzspeisen sowie für die Herstellung von Salaten (1 bis 2 EL je Portion) verwenden.

5.5. Püree aus Vogelknöterich mit Knoblauch*

200 g Vogelknöterich

50 g Knoblauch

Salz

Essig

Pfeffer

Das Grün und den Knoblauch durch den Fleischwolf drehen, salzen, untereinandermischen, Pfeffer hinzufügen und mit Essig abschmecken.

1. Warnhinweis für 6.1. bis 6.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 6.1. bis 6.5.: Wiesenknöterich = Otternzunge = Schlangenknöterich

3. Warnhinweis für 6.1. bis 6.5.: Reich an Vitamin C.

6.1. Frisch gehackter Wiesenknöterich mit Kräutern

150 g Wiesenknöterich

50 g Boretsch

Dill

Petersilie

Thymian

Knoblauch

Estragon

Salbei

30 g Zwiebeln

10 g Pflanzenöl

Essig

Salz

Pfeffer

Curry

Koriander

Glutal

Den ausgelesenen und gewaschenen Wiesenknöterich und die Kräuter fein hacken, die Zwiebeln in Würfeln dazugeben und mit Essig, Pflanzenöl und Gewürzen abschmecken. Es ist eine gute Beilage zu Kartoffeln oder auch zu Fischersatz- und Fleischersatzgerichten.

6.2. Wiesenknöterich mit feinen Kräutern

100 g junge Triebe bzw. Blätter von Wiesenknöterich

30 g Schnittlauch

2 EL Extraktionsschrot

1 Apfel

50 g Sojasahne

Zitronensaft

Petersilie

Estragon

Kerbel

Pfefferminze

Pfeffer

Salz

Die gut geputzten und gründlich gewaschenen Blättchen schneiden. Den Apfel in kleine Würfel schneiden und mit Zitronensaft vermischen. In die Sojasahne noch etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer geben. Die Kräuter fein hacken und alles zusammen als Salat vermischen.

6.3. Gedünsteter Wiesenknöterich

200 g Blätter und Sprossen von Wiesenknöterich

15 g Pflanzenmargarine

1 kleine Zwiebel

5 g Mehl

0,1 l Sojamilch

Knoblauch

Salz

Muskatnuß

3 Blättchen Liebstöckel

Das gut geputzte und gründlich gewaschene Grün und Liebstöckel in Salzwasser kurz kochen, dann abseihen, abtropfen und fein hacken. Die gewürfelte Zwiebel und Knoblauch in Pflanzenmargarine glasig dünsten, Mehl darin anschwitzen. Mit Sojamilch und Gemüsewasser auffüllen und zu einer Soße glattrühren. Das Gemüse dazugeben und die Soße untermischen. Das Ganze gut durchkochen lassen und mit Gewürzen abschmecken. Zum Schluß 1 EL Extraktionsschrot unterrühren.

6.4. Gedünsteter Wiesenknöterich mit Kartoffeln

200 g Blätter und Sprossen von Wiesenknöterich

150 g geschälte Kartoffeln

25 g Ölkuchen

5 g Pflanzenmargarine

1 kleine Zwiebel

1 kleine Knoblauchzehe

Pfeffer

Salz

3 Blätter Liebstöckel

Petersilie

Den gut geputzten und gründlich gewaschenen Wiesenknöterich mit kochendem Wasser blanchieren. Das Wasser abgießen. Gewürfelten Ölkuchen und Zwiebeln andünsten. Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden, dazugeben und anbraten. Wiesenknöterich fein schneiden, hinzugeben und gardünsten. Als selbständiges Gericht oder als Beilage zu Fleischersatzprodukten servieren.

6.5. Wiesenknöterichsuppe

100 g Wiesenknöterich

50 g Möhren

50 g Kartoffeln

30 g Zwiebeln

0,2 l Gemüsebrühe

20 g Pflanzenmargarine

Pimpinelle

Petersilie

Liebstöckel

Majoran

Bohnenkraut

Salz

Curry

Muskat

Die gewaschenen Wiesenknöterichblätter mit kochendem Salzwasser überbrühen und 5 min ziehen lassen. Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abgießen und pürieren. Die gewürfelten Möhren in Pflanzenmargarine gardünsten. Dazu Kartoffelpüree und den feingehackten Wiesenknöterich geben. Mit einer gut abgeschmeckten Gemüsebrühe das Ganze zur Suppe auffüllen, gut durchkochen und zuletzt mit feingehackten Kräutern abschmecken.

1. Warnhinweis für 7.1. bis 7.13.: Kann man nur im Frühling, Sommer und Herbst machen.

2. Warnhinweis für 7.1. bis 7.13.: Reich an Vitamin C, Flour, Mangan, Zink, Molybdän, Kalium, Phosphor und Magnesium. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang der Reichtum an Zink, weil Veganer an Zinkmangel leiden. Trotzdem ist der Hinweis auf den Zinkreichtum mit Vorsicht zu genießen, da 100 g Sauerampfer nur 30 % des Tagesbedarfs an Zink deckt. 100 g Sauerampfer deckt nur 28,95 % des Tagesbedarfs an Kalium, nur 10,83 % des Tagesbedarfs an Phosphor und nur 12 % des Tagesbedarfs an Magnesium.

7.1. Sauerampfersuppe

100 g Sauerampfer

1 Zwiebel

10 g Pflanzenmargarine

0,25 l Gemüsebrühe

Petersilie

Kerbel

Dill

Kleingeschnittenen Sauerampfer und gebratene Zwiebeln in eine fertige Gemüsebrühe geben. 10 min kochen. Petersilie und Dill in die Suppe geben.

7.2. Suppe aus Sauerampfer und Rübenkraut

75 g Sauerampfer

15 g Rote-Rüben-Blätter

2 EL Extraktionsschrot

0,05 l Sojasahne

Dill

Zwiebellauch

Gut gewaschene junge Blätter von roten Rüben und Sauerampfer schneiden, mit heißem Wasser übergießen und 10 min kochen. Geschnittenen Dill, Zwiebellauch, Extraktionsschrot, Salz und Sojasahne nach Geschmack hinzufügen.

7.3. Grüne Schtschi mit Sauerampfer

100 g Sauerampfer

100 g Brennesseln

1 bis 2 Kartoffeln

1 Zwiebel

2 bis 4 EL Extraktionsschrot

Salz

Die geschnittenen Kartoffeln in Salzwasser kochen, das gewaschene, zerschnittene Grün und angeschwitzte Zwiebel hinzufügen, nochmals 10 min kochen. Weizenmehl hinzugeben (1 EL für 1 Portion Schtschi) und zum Kochen bringen. Vor dem Servieren Extraktionsschrot in die Suppe geben. Heiß oder kalt servieren.

7.4. Schtschi aus Sauerampfer

200 g Sauerampfer

40 g Zwiebeln

40 bis 50 g Möhren

2 EL Extraktionsschrot

Salz

Gewürze

Den gewaschenen Sauerampfer durch den Fleischwolf drehen, mit angebratenen Zwiebeln und dem gedünsteten Gemüse 15 bis 20 min kochen. Salz und Gewürze nach Geschmack hinzufügen. Vor dem Servieren mit Sojamilch, Extraktionsschrot und Röstbrot verfeinern.

7.5. Piroggen mit Sauerampfer

200 g Sauerampfer

120 g Zwiebeln

4 EL Extraktionsschrot

Salz

Den Sauerampfer zerschneiden, gebratene Zwiebeln und Extraktionsschrot hinzufügen. Die Piroggen aus Sauerteig oder einfachem ungesäuertem Teig herstellen und mit der Masse füllen.

7.6. Sauerampfer in Zucker*

Sauerampfer kräftig waschen, zerschneiden, in 5 cm dicken Schichten in Gläser füllen und mit Zucker bestreuen (200 g Zucker auf 1000 g Sauerampfer). Die Gläser mit Polyethylendeckeln verschließen und kühl aufbewahren.

7.7. Gesalzener Sauerampfer*

Ausgelesene und gewaschene Blätter und Stengel von jungen Sauerampfer zerschneiden, in Dreilitergläser füllen und mit Salz bestreuen (100 g Salz auf 1 kg Sauerampfer). Kühl aufbewahren.

7.8. Sauerampfer mit Pflanzenmargarine

500 g Sauerampfer

15 g Pflanzenmargarine

Salz

Den ausgelesenen und gewaschenen Sauerampfer in einem offenen Gefäß in Salzwasser kochen. Das Wasser abgießen, den Sauerampfer zerschneiden (nicht zu klein), Pflanzenmargarine hinzufügen, erhitzen, bis die Margarine völlig zerlaufen ist und heiß zu als Beilage zu gebratenenem Fleischersatzprodukt und Oladi servieren.

7.9. Sauerampferpüree

1500 g Sauerampfer

1 Zwiebel

1 EL Pflanzenmargarine

1 TL Weizenmehl

1 Glas Gemüsebrühe oder Sojamilch

Salz

Den Sauerampfer auslesen, waschen und kochen. Das Wasser abgießen und den Sauerampfer durch den Fleischwolf drehen. Angebratene Zwiebel, Mehl und 1 Glas Sauerampfersud oder Sojamilch (oder Gemüsebrühe) hinzufügen, umrühren, auf den Herd stellen und unter ständigem Umrühren vollenden.

7.10. Sauerampferauflauf

1500 g Sauerampfer

3 EL geriebener Tofu

50 g Pflanzenmargarine

1 TL Weizenmehl

6 Scheiben Weißbrot

2 EL zerlassene Pflanzenmargarine

1 EL Semmelmehl

Salz

Aus dem Sauerampfer ein Püree (wie im vorhergehenden Rezept beschrieben) zubereiten. Geriebenen Tofu und Pflanzenmargarine hinzufügen. Die angerösteten Weißbrotscheiben auf den Boden einer Spezialbackform legen, darauf den Sauerampfer geben, mit Semmelmehl vermischt mit geriebenem Tofu, bestreuen und in den Backofen stellen. Der Sauerampfer soll nicht kochen, sondern nur oben bräunen. In der Form servieren.

7.11. Sauerampfer mit Pilzen

1000 g Sauerampfer

150 g frische Pilze

3 EL Pflanzenmargarine

2 EL geriebener Tofu

Den vorbereiteten Sauerampfer mit stark kochendem Wasser übergießen, ausdrücken, in einen flachen Topf geben und 1 EL Pflanzenmargarine hinzufügen. Die vorberieiteten und in Scheiben geschnittenen Pilze gesondert schmoren, mit dem Sauerampfer vermengen, geriebenen Tofu und 1 EL Pflanzenmargarine hinzufügen. In einen Tiegel oder auf ein Backblech legen mit geriebenem Tofu bestreuen und mit Pflanzenmargarine bestreichen. In den Backofen stellen und backen bis es braun wird.

7.12. Sauerampfersoufflè

1000 g Sauerampfer

2 EL Pflanzenmargarine

2 TL Weizenmehl

6 EL Extraktionsschrot

1/2 Glas Sojasahne

2 EL geriebener Tofu

Salz

Den gekochten Sauerampfer zerschneiden. Pflanzenmargarine in einem flachen Topf erhitzen, Mehl anrösten, den Sauerampfer hineingeben, 3 bis 5 min auf dem Feuer stehenlassen, allmählich Sojasahne hinzugießen und dabei ständig umrühren. Geriebenen Tofu hinzufügen. Nach Geschmack salzen. Die Masse leicht abkühlen, Extraktionsschrot dazugeben. Eine vorbereitete Form mit Pflanzenmargarine ausstreichen, die Masse hineingeben, leicht mit Pflanzenmargarine bestreichen, mit geriebenem Tofu bestreuen und 40 bis 50 min in den stark erhitzten Backofen stellen, bis sich das Soufflè hochhebt. In der Form servieren. 

7.13. Sauerampfersoße

200 g Sauerampfer

15 g Pflanzenmargarine

1 EL Weizenmehl

1 Glas Wasser oder Gemüsebrühe

1/2 Glas Sojasahne

Salz

Den gewaschenen Sauerampfer durch den Fleischwolf drehen und in heißer Pflanzenmargarine dünsten. Mit Mehl bestreuen, mit Wasser verrühren und bis zur gewünschten Konsistenz kochen. Danach Sojasahne hinzufügen und zum Kochen bringen. Wird die Soße nicht so sauer gewünscht, ist der Sauerampfer vorher zu kochen und das Wasser abzugießen.

Warnhinweis für 8.1. bis 8.7.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 

8.1. Seidentofu mit Portulak und Kräutern

100 g Seidentofu

0,05 l Sojamilch

Salz

Koriander

50 g Portulak

Sauerampfer

Tripmadam

Kerbel

Basilikum

Seidentofu mit Sojamilch glattrühren, die feingehackten Kräuter dazugeben und würzen.

8.2. Portulaksalat*

200 g Portulakblätter

10 g Schnittlauch

1 kleine Zehe Knoblauch

Essig

Salz

Piment

Petersilie

Koriander

Fenchelspitzen

Portulakblätter kurz überbrühen und kalt mit Essig, den feingehackten Kräutern und Gewürzen mischen.

8.3. Gurken-Tomaten-Portulak-Salat

100 g grüne Gurke

40 g Portulak

60 g Tomaten

20 g Sojasahne

20 g Pflanzenöl

Essig

Pfeffer

Curry

Zimt

Salz

Koriander

Dill

Petersilie

Basilikum

Bärlauch

Die Gurke in feine Streifen schneiden, die Tomaten achteln, den Portulak in feine Streifen schneiden. Aus Pflanzenöl, Essig und Gewürzen eine Marinade bereiten und unter das Gemüse mischen. Zuletzt etwas Sojasahne unterziehen.

8.4. Ölkuchen mit Portulak

100 g Ölkuchen

30 g Portulakblätter

10 g Zitronenmelisse

7 g Zitronensaft

2 EL Extraktionsschrot

20 g Sauerampfer

20 g Pflanzenöl

1 Zwiebel

Estragon

Kerbel

Fenchelspitzen

Ölkuchen und Blattgemüse in feine Streifen schneiden. Pflanzenöl und Zitrone schlagen mit Salz, Pfeffer, Curry, den gehackten Kräutern und Zwiebel würzen und mit dieser Salatsoße den Salat anrichten.

8.5. Portulakrohgemüse

100 g Portulak

1 kleine Zehe Knoblauch

10 g Pflanzenöl

100 g Boretsch

Tripmadam

Zitronenmelisse

Estragon

Kerbel

Piment

Salz

Glutal

Koriander

Das Blattgemüse feinhacken und mit in Salz verriebenem Knoblauch und Pflanzenöl mischen. Dieser frische Salat eignet sich gut als Beilage zu Fleischersatzproduktspeisen.

8.6. Portulakgemüse [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

200 g Portulak

1 kleine Zwiebel

15 g Pflanzenmargarine

10 g Tomatenmark

0,02 l Weißwein

1 kleine Knoblauchzehe

3 g Mehl

Den gewaschenen Portulak mit kochendem Salzwasser kurz überbrühen, herausnehmen und grob hacken. Gehackte Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, mit Tomatenmark ablöschen, mit Mehl anstäuben und mit Weißwein angießen. Das Blattgemüse zufügen, alles nochmals durchkochen lassen und abschmecken.

8.7. Zuchini-Portulak-Gemüse [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

150 g Zucchini

2 EL Extraktionsschrot

10 g geriebener Tofu

50 g Portulak

0,05 l Weißwein

2 g Stärke

Pfeffer

Salz

Glutal

Koriander

Basilikum

Kerbel

Bärlauch

Die Zucchini in Würfel schneiden. Die Portulakblätter vom Stiel zupfen. Das Gemüse in kochendem Salzwasser garziehen, herausnehmen und abtropfen lassen. Extraktionsschrot mit Stärke und geriebenem Tofu verquirlen und mit den Gewürzen und Kräutern verfeinern. Den Weißwein erhitzen und die Extraktionsschrot-Stärke-Tofu-Masse darunterschlagen bis sie sämig wird. Die Soße darf nur bis 60 °C erwärmt werden. Die Soße entweder über das Gemüse geben oder unter das Gemüse mischen.

8.8. Portulakknospen in Essig* [Warnhinweis: Kann man nur im Juni, Juli, August und September machen.]

Die Portulakknospen mit kochendem Salzwasser überbrühen, herausnehmen, salzen und mit Estragonessig übergießen. In einem gut verschlossenen Gefäß die Portulakknospen drei Wochen lang stehenlassen und danach wie Kapern verwenden.

1. Warnhinweis für 9.1. bis 9.4. Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 9.1. bis 9.4.: Für Vogelmiereallergiker nicht erlaubt.

3. Warnhinweis für 9.1. bis 9.4.: Reich an beta-Carotin und reich an Vitamin C.

9.1. Belegte Schnitten mit Vogelmiere

100 g frische Vogelmiere (ohne Wurzeln)

100 g Pflanzenmargarine

50 g geriebener Meerrettich

Salz

Pfeffer

Die vorbereitete Vogelmiere mit dem Messer zerschneiden, Meerrettich, Salz und Pfeffer hinzufügen und mit der Pflanzenmargarine vermischen. Die entstandene Paste als Brotaufstrich verwenden. 

9.2. Sommerborschtsch mit Vogelmiere

100 g Vogelmiere (ohne Wurzeln)

100 g Rübenkraut

60 g konservierte Bohnen

40 g Zwiebellauch

20 g Möhren

20 g Petersilie

100 g frische Tomaten

20 g Pflanzenfett

6 g Zucker

6 g Essig

20 g Sojasahne

Das Gemüse in Scheiben schneiden und anschwitzen. Das Rübenkraut weichkochen. Kraut und Kartoffeln in kochende Gemüsebrühe oder Salzwasser geben und 15 min kochen. Dann das angeschwitzte Gemüse, Salz, Tomaten und Bohnen hinzugeben und fertigkochen. Mit Zucker und Essig abschmecken. Vor dem Servieren Sojasahne in den Teller mit dem Borschtsch geben.

9.3. Vogelmieregewürz

200 g frische Vogelmiere (ohne Wurzeln)

2 EL geriebener Meerrettich

1 EL zerkleinerter Knoblauch

1 EL Pflanzenöl

Salz

Essig

Die Vogelmiere mit dem Fleischwolf zerkleinern, Meerrettich, Knoblauch, Pflanzenöl, Salz und Essig hinzufügen und zu einer püreeartigen Masse verrühren. Als Zugabe zu Fleischersatzprodukt-, Fischersatzprodukt- und Gemüsespeisen verwenden.

9.4. Vogelmieregetränk*

200 g frische Vogelmiere (ohne Wurzeln)

60 g Zucker

100 g Meerrettich

2 l Wasser

Vogelmiere und Meerrettich mit dem Fleischwolf zerkleinern, mit abgekochtem Wasser übergießen und 3 bis 4 h [Std.] stehenlassen. Danach abseihen und Zucker hinzufügen. Kalt servieren.

1. Warnhinweis für 10.1. und 10.2.: Kann man nur vom Zeitpunkt der Schneeschmelze bis August machen (den Zeitpunkt kann man leider nicht genauer beschreiben).

2. Warnhinweis für 10.1. und 10.2.: Taubenkropf = Blasiges Leimkraut

10.1. Taubenkropfsalat*

100 g Taubenkropfblätter

50 g Löwenzahnblätter

Gänseblümchenblätter

1 Zitrone

30 g Zucker

10 g [Pflanzen-]Öl

Schnittlauch

Pfeffer

Salz

Zitronenmelisse

Dill

Wermut

Die gut verlesenen und gewaschenen jungen Taubenkropfblätter und -triebe, junge Löwenzahnblätter und kleine Gänseblümchenblätter schneiden. Etwas Wasser mit Zitronensaft, Zucker, Salz, [Pflanzen-]Öl, Gewürzen und feingehackten Kräutern abschmecken. In eine mit Knoblauch ausgeriebene Schüssel die Salatblätter geben, die Salatmarinade darübergießen und den Salat vor dem Servieren gut durchmischen.

10.2. Taubenkropfblätter in Sojajoghurt

100 g Taubenkropfblätter

30 g Beinwellblätter

Gundermannblätter

20 g Hirtentäschel

Schafgarbe

5 Waldmeisterspitzen

20 g Zucker

0,25 l Sojajoghurt

Salz

Pfeffer

Dill

Kümmel

Die Kräuter gut verlesen, waschen und in fingerdicke Streifen schneiden. Sojajoghurt sämig schlagen, würzen und über die Kräuter gießen und so servieren.

1. Warnhinweis für 11.1. bis 11.9.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 11.1. bis 11.11.: Wirkt abführend. Man bekommt Durchfall.

3. Warnhinweis für 11.1. bis 11.11.: Weißer Gänsefuß = Weiße Melde

4. Warnhinweis für 11.1. bis 11.11.: Reich an Vitamin C.

11.1. Feiner Gänsefußblattsalat

150 g junge Gänsefußblätter

30 g Sauerampfer

30 g Gundermann

10 g Gänseblümchen

50 g vegane Mayonaise

Salz

Pfeffer

Schnittlauch

Basilikum

Liebstöckel

Die Blätter mit kochendem Salzwasser übergießen und darin 10 min garziehen. Dann die Blätter herausnehmen, ausdrücken und fein pürieren. Die vegane Mayonaise unter das Blattgemüse ziehen und nach Geschmack würzen, die Kräutermayonaise in Schälchen füllen und mit Gänseblümchen garnieren.

11.2. Gänsefußblattsalat mit roten Rüben*

100 g Gänsefußblätter

150 g rote Rüben

1 Zwiebel

Essig

10 g [Pflanzen-]Öl

Salz

Pfeffer

Koriander

Die gewaschenen Blätter in feine Streifen schneiden. Die gekochten roten Rüben raspeln. Beides mischen, würzen und mit gehackten Zwiebeln in Öl gut durchmischen.

11.3. Feines Gänsefußblattgemüse [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

80 g Gänsefußblätter

80 g Blätter von Brunelle, Hederich und Ackersenf zu gleichen Teilen

80 g Kohlrabi

1 kleine Zwiebel

10 g Pflanzenmargarine

0,03 l Weißwein

Glutal

Basilikum

Pfeffer

Salz

Koriander

Die Blätter mit kochendem Salzwasser übergießen und darin mindestens 10 min garziehen lassen. Dann die Blätter herausnehmen und ausdrücken. Die in Pflanzenmargarine gedünsteten Zwiebeln mit Weißwein ablöschen und darin den kleingeschnittenen Kohlrabi gardünsten. Beides zusammen durch den Wolf drehen, aufkochen und würzen. Es ist ein feines Gemüse für Fischersatzproduktspeisen. 

11.4. Gänsefußblattgemüse naturell

150 g Gänsefußblätter bzw. Sprossen

50 g Brennessel

Beinwell

Huflattich

Wegerich

Scharbockskraut

Bärlauch

15 g Pflanzenmargarine

1 Zwiebel

Glutal

Salz

Muskat

Pfeffer

Das Blattgemüse mit kochendem Salzwasser übergießen und 10 min darin garziehen. Dann das Blattgemüse herausnehmen und feinhacken. Die gewürfelte Zwiebel in Pflanzenmargarine andünsten, das Blattgemüse dazugeben und alles noch einmal gut durchkochen lassen. Das Gemüse wird mit Bratkartoffeln aufgetragen.

11.5. Junge Gänsefußblattsprossen mit brauner Pflanzenmargarine

200 g junge Gänsefußblattsprossen

10 g geriebene Semmel

20 g Pflanzenmargarine

Muskat

Liebstöckel

Salz

Die jungen Gänsefußblattsprossen putzen, waschen, bündeln, auf gleiche Länge schneiden (etwa 10 cm) und mit einem Faden zusammenbinden. Das Bündel in kochendes Salzwasser, das man mit Muskat und Liebstöckel würzt, geben und dain 15 min kochen. Dann werden die gegarten Sprossen herausgenommen und mit in Pflanzenmargarine angerösteten Semmelbröseln (man kann auch einen Teelöffel gemahlenen Gänsefußblattsamen hinzugeben) übergossen.

11.6. Junge Gänsefußblattsprossen mit holländischer Soße [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

200 g junge Gänsefußblattsprossen

10 g Pflanzenmargarine

5 g Mehl

20 g Sojasahne

1 kleine Zwiebel

20 ml Weißwein

1 TL Extraktionsschrot

Muskat

Glutal

Salz

Liebstöckel

Pfeffer

Basilikum

Die jungen Gänsefußsprossen putzen, waschen, bündeln, auf gleiche Länge schneiden und mit einem Faden zusammenhalten. Wasser mit der Zwiebel, Salz und Gewürzen zum Kochen bringen. In das Wasser das Gemüse geben und 15 min kochen lassen. Mit der Pflanzenmargarine und dem Mehl eine Mehlschwitze herstellen, die mit abgeschmeckten Gemüsewasser aufgefüllt wird und dann gut durchkochen muß. Extraktionsschrot, Sojasahne und den Weißwein durchschlagen und unter die Soße ziehen. Nach dieser Legierung darf die Soße nicht mehr kochen. Das angerichtete Sprossenbündel mit der Soße überziehen. Es dient als köstliche Beilage zu Fleischersatzproduktgerichten.

11.7. Junge Gänsefußsprossen mit Kohlrabi

100 g junge Gänsefußsprossen

100 g junger Kohlrabi

10 g Pflanzenmagarine

Glutal

Salz

weißer Pfeffer

Koriander

Junge Gänsefußsprossen waschen und in Streifen schneiden. Den frischen Kohlrabi mit Blättern putzen, die Knolle schälen und beides in feine Streifen schneiden. Beide Gemüse gemeinsam in der Pflanzenmargarine mit etwas Wasser, Salz und den Gewürzen etwa 15 min bei geringer Hitze dünsten.

11.8. Gänsefußsuppe mit Kartoffeln

100 g Gänsefußblätter

20 g Bärlauchblätter

20 g Ölkuchen

0,05 l Sojamilch

1 Zwiebel

100 g Kartoffeln

0,2 l Gemüsebrühe

10 g Pflanzenöl

5 g Mehl

Majoran

Basilikum

Pfeffer

Salz

Glutal

Die Blätter 10 min kochen, dann herausnehmen und durch den Wolf drehen. Ölkuchen und Zwiebel andünsten, das Blattgemüse dazugeben und gut durchkochen lassen. Das Mehl in die Sojamilch einrühren und unter das Gemüse ziehen, damit es abbindet. Die geschälten Kartoffeln würfeln und in der Gemüsebrühe garen. Das Gemüse hinzugeben, gut durchrühren, nochmals aufkochen lassen und nach Geschmack würzen.

11.9. Ölkuchen in Weißwein mit weißem Gänsefuß [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

150 g Ölkuchen

0,01 l Weißwein

25 g Pflanzenmargarine

100 g weiße Gänsefußblätter

30 g Huflattichblätter

5 g Mehl

10 g geriebener Tofu

0,1 l Gemüsebrühe

Den Ölkuchen in Weißwein mehrere Stunden marinieren und mit Curry, Pfeffer, Koriander, Salz, Zitrone würzen. Die Blätter mit kochendem Salzwasser übergießen und 10 min garziehen. Die Blätter anschließend ausdrücken, in Pflanzenmargarine andünsten und mit Pfeffer, Curry, Piment, Koriander würzen. Auf eine Platte in die Mitte das Blattgemüse geben, darauf den gebratenen Ölkuchen legen, den man mit einer weißen Weinsoße und dem geriebenen Tofu überzieht. Das Ganze im Backofen bei 200 °C 20 min backen. 

11.10. Palatschinken, gefüllt mit Maulbeerkonfitüre und Nußsahne [Warnhinweis: Kann man nur im Oktober machen.]

2 EL Extraktionsschrot

20 g Mehl

0,03 l Sojamilch

5 g Zucker

30 g vegane Schlagsahne

3 g Samen von weißem Gänsefuß

3 g Haselnüsse

10 g Pflanzenmargarine

Vanillezucker

Extraktionsschrot mit Sojamilch, Mehl und Zucker aufschlagen. In einer Pfanne die Masse dünn auftragen und auf beiden Seiten leicht braten. Der Palatschinken darf nur ganz leicht angebräunt sein. Dann wird er mit der Konfitüre gefüllt und zusammengerollt. Den Gänsefußsamen und die Haselnüsse mahlen und goldbraun anrösten. Die gekühlte vegane Schlagsahne aufschlagen, mit Vanillezucker und dem Nußmehl würzen und damit den Palatschinken kurz vor dem Servieren garnieren.

11.11. veganer Eierkuchen mit Gänsefußsprossen [Warnhinweis: Kann man nur vom
Beginn der Schneeschmelze bis August machen.]

200 g junge Gänsefußsprossen

20 g Weißbrot

15 g Pflanzenöl

20 g geriebener Tofu

4 EL Extraktionsschrot

Knoblauch

Die geputzten und gewaschenen Gänsefußsprossen in Salzwasser etwa 15 min garziehen. Das abgegossene Gemüse gut ausdrücken, in Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Weißbrot in Wasser einweichen, ausdrücken und zum Gemüse geben. Extraktionsschrot verquirlen und mit feinem Knoblauchmus, Pfeffer, Salz, Muskat, Majoran würzen, alles mischen, Weißbrot und Tofu darunterziehen. In einer Pfanne mit Pflanzenöl die Masse auf beiden Seiten goldbraun braten.

Warnhinweis für 12.1. bis 12.4.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis August machen.

12.1. Meldesalat mit Zwiebeln*

200 g junge Meldeblätter

50 g Zwiebellauch

1 EL scharfe Sojasoße

5 g [Pflanzen-]Öl

Salz

Die Meldeblätter waschen, kochen, leicht abtrocknen lassen, mit dem Messer zerschneiden und mit dem zerschnittenen Zwiebellauch vermischen. Mit [Pflanzen-]Öl und scharfer Sojasoße anrichten.

12.2. Meldesalat mit roten Rüben

100 g junge Meldeblätter

150 g rote Rüben

20 g Sojasahne

Salz

Essig

Die gewaschenen und zerschnittenen Meldeblätter auf gekochte Rote-Rüben-Scheiben legen, salzen und mit Essig und Sojasahne anrichten.

12.3. Meldesuppe

100 g junge Meldeblätter

30 g Sauerampfer

20 g Zwiebellauch

40 g grüne Gurke

5 g Dill

20 g Sojasahne

Salz

Melde und Sauerampfer waschen, schneiden, in Salzwasser garkochen und abkühlen. Vor dem Servieren Zwiebellauch, kleingeschnittene grüne Gurke und Dill hinzufügen und mit Sojasahne anrichten.

12.4. Meldehacksteaks

200 g Melde

30 g Hafergraupen

10 g Semmelmehl

10 g Pflanzenfett

2 EL Extraktionsschrot

Salz

Gewürze

Das Grün kleinschneiden und mit den Graupen in Salzwasser wie einen Brei kochen, bis auf 70 °C abkühlen, Extraktionsschrot und Gewürze hinzufügen und untereinandermischen. Aus dieser Masse Hacksteaks formen und braten. Mit Pilz- oder Tomatensoße servieren.

Warnhinweis für 13.1. und 13.2.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

13.1. Marinierte Sumpfdotterblumen

500 g noch nicht aufgeblühte Blütenknospen der Sumpfdotterblume

3 Glas Marinade

Die Blütenknospen mit kochendem Wasser übergießen und 3 Std. darin liegenlassen. Das Wasser abgießen. Die Blütenknospen mit Marinade übergießen und zum Kochen bringen. Kühl aufbewahren. Zum Würzen von Fleischersatzproduktgerichten verwenden. Für die Marinade nimmt man 1 l Essig, fügt 25 g Salz, 25 g Zucker, Pfeffer und Lorbeerblatt hinzu und kocht alles 10 min.

13.2. Püree aus Sumpfdotterblumen*

100 g gekochte Sumpfdotterblumenblütenknospen

2 EL Tomatensoße

1 EL geriebener Knoblauch

Die Sumpfdotterblumen durch den Fleischwolf drehen, geriebenen Knoblauch und Tomatensoße hinzufügen, untereinandermischen und als Brotaufstrich verwenden.

1. Warnhinweis für 14.1. bis 14.4.: Kann man nur im Frühling machen.

2. Warnhinweis für 14.1. bis 14.9.: Enthält sehr viel Vitamin C

3. Warnhinweis für 14.1. bis 14.9.: Frühlings-Scharbockskraut = Feigwurz

14.1. Salat aus Scharbockskraut*

100 g Scharbockskraut

200 g gekochte Kartoffeln

20 g [Pflanzen-]Öl

Salz

Essig oder Senf

Die gekochten, abgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit kleingeschnittenen Scharbockskrautblättern bestreuen, Salz, Essig, Öl oder Senf hinzufügen.

14.2. Salat aus Scharbockskraut und Lungenkraut*

60 g Scharbockskraut

60 g Lungenkraut

20 g Tomatenketchup

Salz

Senf

Das in Salzwasser gekochte Scharbockskraut zerschneiden, mit frischem, zerkleinertem Lungenkraut vermengen, mit Tomatenketchup und Senf anrichten.

14.3. Paste aus Scharbockskraut

100 g Scharbockskraut

200 g Pflanzenmargarine

Salz

Senf

Das Scharbockskraut in Salzwasser kochen, durch den Fleischwolf drehen oder mit einem Stampfer zerreiben, mit Pflanzenmargarine und Senf vermengen. Als Brotaufstrich für Schnitten zu Vorspeisen und Hauptgerichten verwenden.

14.4. Grüne Scharbockskrautsuppe

100 g Scharbockskrautblätter

200 g Kartoffeln

80 g Hafergraupen

40 g Sojasahne

1 l Wasser

Salz

Zu den weichgekochten Graupen in Stückchen oder Scheiben geschnittene Kartoffeln geben und garkochen, salzen, kleingeschnittenes Scharbockskraut hinzufügen und nochmals 5 bis 10 min kochen. Vor dem Servieren mit Sojasahne anrichten.

14.5. Suppe aus Scharbockskrautknollen* [Warnhinweis: Kann man nur nach dem Frühlingshochwasser machen.]

Ebenso wie aus Scharbockskrautblättern zubereiten (s. o.). Die gewaschenen Knollen nicht zerkleinern, sondern im ganzen in das kochende Wasser legen und garkochen.

Warnhinweis für 14.6. und 14.7.: Kann man nur im Frühling machen.

14.6. Scharbockskraut in Marinade*

Scharbockskraut waschen, 5 min in fünffacher Menge Wasser kochen, mit einer fertigen Marinade übergießen und nochmals 5 min kochen. Dunkel und kühl aufbewahren.

14.7. Gesalzenes Scharbockskraut*

Scharbockskraut wie im Rezept "Scharbockskraut in Marinade" vorbereiten und kochen, danach salzen (10 g Salz auf 100 g Grünmasse). Kühl aufbewahren.

14.8. Gesalzene Scharbockskrautknollen* [Warnhinweis: Kann man nur nach dem Frühlingshochwasser machen.]

Scharbockskrautknollen waschen, in fünffacher Menge Wasser kochen, mit einer 20%igen Salzlösung übergießen und erneut zum Kochen bringen. Kühl aufbewahren.

14.9. Getrocknetes Scharbockskraut* [Warnhinweis: Kann man nur im Frühling machen.]

Gewaschene Scharbockskrautblätter an der Luft trocknen, im Ofen oder in der Röhre nachtrocknen, zu Pulver zerreiben und durchsieben. Zum Würzen von Suppen und für die Zubereitung von Soßen verwenden.

1. Warnhinweis für 15.1. bis 15.9.: Kann man nur machen nachdem im Herbst/Winter der Frost gekommen ist (den Zeitpunkt kann man leider nicht genauer beschreiben).

2. Warnhinweis für 15.1. bis 15.9.: Wirkt auch gegen Lungen-, Leber und Darmerkrankungen und gegen Gallensteine und gegen Leiden der Harnorgane.

3. Warnhinweis für 15.1. bis 15.9.: Gemeine Berberitze = Sauerdorn

15.1. Berberitzensirup*

Berberitzen mit wenig Wasser kochen und dann den Saft auspressen. Einen halben Liter Saft mit 1 kg Zucker süßen. Den Saft gut durchkochen lassen.

15.2. Berberitzengelee*

0,5 l Berberitzensaft

750 g Zucker

Die gewaschenen, entstielten und zerquetschten Berberitzen gut auspressen. 0,5 l Berberitzensaft 10 min stark kochen lassen. Dann den Zucker hinzugeben, weiterkochen und die Gelierprobe machen.

15.3. Berberitzen-Birnen-Marmelade*

400 g Berberitzen

1000 g Birnen

Die gewaschenen, entstielten Berberitzen mit 0,08 l Wasser kochen und passieren. Die Birnen in 1/4 l Wasser garkochen und passieren. Beide Massen zusammengeben und 15 min kochen lassen. Dann den Zucker dazugeben und, während die Marmelade weiterkocht, die Gelierprobe machen.

15.4. Berberitzen-Apfel-Marmelade*

160 g Berberitzen

275 g Äpfel

370 g Kürbis

Zuckeranteil = 1/2 der gewonnenen Masse Zucker

Berberitzen waschen, entstielen, zerquetschen, mit etwas Wasser (0,1 l) aufkochen und den Saft ausdrücken. Die Äpfel mit 0,08 l Wasser ansetzen, zu Mus kochen und passieren. Den Kürbis mit 0,12 l Wasser kochen und passieren. Die Massen zusammengeben und 15 min gut durchkochen lassen. Dann langsam den Zucker dazugeben, während die Marmelade weiterkocht. Dabei die Gelierfähigkeit prüfen.

15.5. Berberitzen-Mehlbeeren-Zwetschgen-Marmelade*

230 g Berberitzen

900 g Mehlbeeren

600 g Zwetschgen

Zuckeranteil = 1/2 des Masseanteils

Berberitzen waschen, entstielen, zerquetschen, mit 0,08 l Wasser kochen und dann passieren. Die Mehlbeeren mit 0,25 l Wasser ansetzen, weichkochen und passieren. Die Zwetschgen in 0,1 l Wasser weichkochen und passieren. Die Massen zusammengeben und 15 min stark kochen. Dann langsam den Zucker zugeben und, während die Marmelade weiterkocht, die Gelierprobe machen. 

15.6. Holunder-Weißdorn-Berberitzen-Marmelade*

750 g Holunderbeeren

1225 g Weißdorn

125 g Berberitzen

750 g Zucker

Die gewaschenen, entstielten und zerquetschten Holunderbeeren mit 1/4 l Wasser etwa 15 min kochen und dann passieren. Den Weißdorn zerquetschen und ausdrücken. Die Berberitzen mit 1/4 l Wasser 5 min kochen und passieren. Die Säfte zusammengeben und 5 min gut durchkochen lassen. Dann den Zucker hinzugeben und das Ganze nochmals gut durchkochen lassen, bis die Gelierfähigkeit hergestellt ist.

15.7. Berberitzensaft als Zitronensaft*

Beeren ohne Stiele zerdrücken und auspressen. Den Saft am nächsten Tag langsam vom Bodensatz abgießen, in 1/2-l-Flaschen 14 Tage in der Sonne ausgären lassen und danach gut verkorken.

15.8. Malinverno-Punsch* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 

500 g Zucker

1 l Wasser

0,7 l Rotwein

500 g Berberitzen

Rum

Himbeersaft

Berberitzen waschen, entstielen und zerquetschen. 1 l Wasser mit den Beeren aufkochen. Durch ein Tuch den Saft auspressen. Den Saft aufkochen, süßen und kaltstellen. Dazu den Rotwein geben, Rum oder Himbeersaft nach Belieben.

15.9. Berberitzenpudding* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

0,05 l Berberitzensaft

0,1 l Rotwein

50 g Zucker

1/4 abgeriebene Zitrone

20 g Maizena

Den Rotwein mit Berberitzensaft und Zucker aufkochen lassen, die abgeriebene Zitrone dazugeben und das Ganze mit dem in wenig Wasser eingerührten Maizena abbinden. Den Pudding 5 min durchkochen und dann in ausgespülte Schälchen füllen und abkühlen lassen.

Warnhinweis für 16.1. bis 16.10.: Kann man nur im Juni machen.

16.1. Mahoniensuppe* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

250 g Mahonienbeeren

40 g Zucker

50 g Wasser

50 g Dessertwein

3 g Stärkemehl

10 g Rosinen

2 Nelken

3 g geriebener Biskuit

Die Mahonienbeeren entstielen, waschen, zerstampfen und die Beerenmasse auspressen (Ergiebigkeit 3/5 der Einsatzmenge). Den Beerensaft, Wasser, Zucker und Wein etwa 5 min kochen lassen. Die Suppe mit Stärkemehl abbinden und nochmals durchkochen. Die Rosinen dazugeben und die Suppe weitere 5 min ziehen lassen. Die Suppe mit geriebenem Biskuit anrichten.

16.2. Mahoniensoße*

250 g Mahonienbeeren

50 g Zucker

5 g Wasser

5 g Stärkemehl

2 Nelken

2 Stiele Pfefferminzkraut

Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und auspressen. Dabei ist mit einer Ergiebigkeit bis etwa 150 g Saft zu rechnen. Den Beerensaft mit Zucker und Gewürzen 5 min aufkochen und etwa 10 min ziehen lassen. Stärkemehl in Wasser anrühren, unter den Saft ziehen und unter Rühren nochmals 2 min aufkochen. Soße durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen. Mahoniensoße reicht man z. B. zu Vanilleeis, Halbgefrorenem, Flambiertem, marinierten Apfelscheiben.

16.3. Mahoniensirup*

600 g Mahonienbeeren

500 g Zucker

5 g Zitronensäure

Die gewaschenen, entstielten Beeren zerdrücken und 3 Tage bei 20 °C angären lassen. Die Masse dabei mehrmals umrühren. Aus der Masse den Saft auspressen (etwa 0,3 l). Im Saft den Zucker auflösen und die Zitronensäure dazugeben.

16.4. Mahoniengelee* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

500 g Mahonienbeeren

200 g Zucker

3 Nelken

20 ml Apfellikör

Zitronensaft

Die gewaschenen, entstielten und zerstampften Mahonienbeeren auspressen (etwa 0,25 l Saft). Den Saft 10 min stark kochen lassen. Dann den Apfellikör, den Zitronensaft und 200 g Zucker hinzugeben und bis zur Geleebildung weiterkochen.

16.5. Mahoniengelee mit Pfefferminze*

500 g Mahonienbeeren

200 g Zucker

3 Nelken

6 Stiele Pfefferminze

Die gewaschenen, entstielten und zerstampften Mahonienbeeren auspressen (etwa 0,25 l Saft). Den Saft 10 min stark kochen lassen. Die Pfefferminze hinzugeben und 10 min ziehen lassen. Dann die Stiele entfernen, den Saft wieder zum Kochen bringen, langsam den Zucker hinzugeben und bis zur Geleebildung weiterkochen.

16.6. Mahonien-Quitten-Marmelade*

250 g Mahonienbeeren

250 g japanische Quitten

350 g Zucker

0,05 l Wasser

1 Sternanis

Die japanischen Quitten waschen und vierteln, mit Wasser etwa 10 min bei geringer Hitze unter ständigem Umrühren dünsten und anschließend durch ein Sieb passieren. Die Mahonienbeeren entstielen, waschen, zerstampfen und die Beerenmasse auspressen. Den Beerensaft und das Quittenmus zusammen mit Zucker, Sternanis gut durchkochen lassen und heiß in Gläser fülllen (ungefähr die Hälfte der Gesamtmasse muß Zucker sein).

16.7. Mahonien-Ebereschen-Gelee*

250 g Mahonienbeeren ohne Stiele

250 g Ebereschen

200 g Zucker

Die Ebereschen kurz in Salzwasser blanchieren, damit der bittere Geschmack verlorengeht. Die Ebereschen mit etwas Wasser (0,1 l) etwa 15 min kochen lassen und dann mit einem Tuch den Saft auspressen. Die Mahonienbeeren zerstampfen und ebenfalls den Saft auspressen. Beide Säfte zusammengeben und 10 min stark kochen lassen. Dann langsam den Zucker hinzugeben und bis zum Gelieren kochen lassen.

16.8. Mahonienbeerengetränk*

500 g Mahonienbeeren

100 g Zucker

1 l Wasser

5 Stiele Pfefferminze

3 Stiele Zitronenmelisse

Die gewaschenen, entstielten und zerstampften Mahonienbeeren auspressen, die Rückstände mit dem kalten Wasser mischen und ebenfalls auspressen. Beide Flüssigkeiten mit Zucker aufkochen und darin 15 min die beiden Kräuter ziehen lassen. Das Getränk gekühlt servieren.

16.9. Mahoniensaft mit Tokajer Aszu [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

600 g Mahonienbeeren

150 g Zucker

0,3 l Tokajer Aszu

Anis

Zimt

Ingwer

Die Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und den Saft auspressen. Den Saft aufkochen, entschäumen und süßen. Dann den Saft erkalten lassen und den Tokajer Aszu dazugeben. Dieser Saft schmeckt gut in schwarzem Tee, mit Selterswasser, Vanilleeis, aber auch pur. Mit diesem Saft kann man auch Soßen und Suppen von Fleischersatzproduktspeisen würzen, die damit einen fruchtigen Geschmack erhalten.

16.10. Mahonienbeerenlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

450 g Mahonienbeeren

300 g Zucker

0,35 l Primasprit

0,3 l Tokajer Aszu

Die Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und 3 Tage lang bei 20 bis 22 °C angären lassen. Die Masse dabei mehrmals umrühren. Aus der Masse den Saft auspressen. Dem Saft 0,15 l Primasprit zusetzen und 3 Tage im Kühlen klären lassen. Den reinen Saft mit einem Schlauch abziehen und mit 0,30 l Tokajer Aszu auffüllen. In diesem Ansatz 300 g Zucker auflösen und noch etwa 0,2 l Primasprit zusetzen.

1. Warnhinweis für 17.1. bis 17.6.: Kann man während des ganzen Jahres machen.

2. Warnhinweis für 17.1. bis 17.6.: Auch für Getreideallergiker geeignet.

3. Warnhinweis für 17.1 bis 17.6.: Gelbe Teichrose = Seekandel = Mummel

17.1. Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose*

Die frischen Wurzeln der Teichrose längs in 0,5 bis 1 cm dicke und 5 bis 10 cm lange Streifen schneiden, an der Luft trocknen, im Ofen, in der Backröhre oder am Lagerfeuer nachtrocknen, zu Mehl zermahlen. Zum Entfernen der Gerbstoffe das Mehl mit Wasser übergießen (5 l auf 1000 g Mehl), 3 bis 5 Std. stehenlassen, dann noch zweimal mit der gleichen Menge Wasser übergießen und das Mehl auf sauberen Brettern, Furnieren oder sauberem Baumwollgewebe trocknen und für die Zubereitung von Speisen oder Backwaren verwenden.

17.2. Geschmorte Pilze mit Mehl aus der Gelben Teichrose

500 g frische Pilze

50 g Zwiebeln

100 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose

30 g Pflanzenfett

Salz

Die Pilze in Salzwasser garkochen, den Kochsud abseihen, das Mehl portionsweise und unter ständigem Umrühren zu den Pilzen geben, die benötigte Menge Pilzbrühe, angeschwitzte Zwiebeln und Pflanzenfett hinzufügen und 10 bis 15 min schmoren.

17.3. Brötchen aus Mehl der Gelben Teichrose*

1000 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose

15 bis 20 g Hefe

Salz

Einen Teil des Mehles aus Wurzeln der Gelben Teichrose mit warmem Wasser vermischen, Salz und Hefe hinzufügen und 12 Std. zum Gären stehenlassen. Danach das übrige Mehl hinzufügen, einen Teig kneten und 2 Std. stehenlassen. Dann den Teig in kleine Portionen teilen und Brötchen backen.

17.4. Kartoffelpuffer mit Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose

200 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose

300 g Kartoffeln

50 g Zwiebeln

1 Glas Sojamilch

30 g Pflanzenfett

Das Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose mit geriebenen Kartoffeln vermischen, mit Sojamilch verdünnen, 20 bis 30 min stehenlassen, angeschwitzte Zwiebeln hinzufügen, Puffer formen und braten.

17.5. Suppenwürze aus Mehl der Gelben Teichrose*

200 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose

100 g getrocknetes Brennesselpulver

50 g getrockneter Dill

Alles untereinandermischen und in einem geschlossenen Gefäß aufbewahren. Als Suppenwürze und für die Zubereitung von Soßen verwenden.

17.6. Brei aus Wurzeln der Gelben Teichrose

200 g Teichrosenwurzeln

1 Glas Sojamilch

20 g Zucker

20 g Pflanzenmargarine

Salz

Die Teichrosenwurzeln mit dem Fleischwolf zerkleinern, in 1 l Wasser 6 Std. einweichen, das Wasser dreimal wechseln. Danach die Wurzeln 40 bis 50 min in gesalzener Sojamilch kochen. 10 min vor Beendigung des Kochprozesses Zucker und Pflanzenmargarine hinzufügen.

1. Warnhinweis für 18.1. bis 18.3.: Kann man nur im Juni und Juli machen.

2. Warnhinweis für 18.1. bis 18.3.: Johanniskraut darf man auf keinen Fall mit der Wurzel rausreißen, und große Pflanzen muß man stehen lassen.

3. Warnhinweis für 18.1. bis 18.3.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).

18.1. Johanniskrauttee*

1 Glas getrocknetes oder zerkleinertes Johanniskraut

2,5 Glas getrockneter Dost

0,5 Glas Hagebutten

Alle Komponenten vermischen und zum Aufbrühen von Tee verwenden.

18.2. Johanniskrauttee mit Johannisbeerblättern*

Getrocknetes Johanniskraut und Johannisbeerblätter zerkleinern und zu gleichen Teilen vermischen. Zum Aufbrühen von Tee verwenden.

18.3. Kohlensäuregetränk aus Johanniskraut*

100 g getrocknetes Johanniskraut

100 g Zucker

Das Johanniskraut 10 min in 2 l Wasser kochen. Den Kochsud abseihen, Zucker hinzufügen, zum Kochen bringen, umrühren, kühlen und als Würze zu kohlensäurehaltigen Getränken aus dem Siphon geben.

1. Warnhinweis für 19.1. bis 19.11.: Wenn man gekauften Mohn verwendet, kann man 19.1.bis 19.11. während des ganzen Jahres machen. Wenn man Klatschmohn verwendet, kann man 19.1. bis 19.11. nur im Sommer und Herbst machen.

2. Warnhinweis für 19.1. bis 19.11.: Von 19.1. bis 19.11. kann man einschlafen. Außerdem besteht Suchtgefahr.

19.1. Mohngetränk

200 g Mohn

50 g Zucker

bis zu 1 l Wasser

Gewaschenen und gekochten Mohn zerstoßen, mit Wasser übergießen und 2 Std. stehenlassen. Den Aufguß durch Gaze seihen, Zucker hinzufügen und kühlen.

19.2. Mohngetränk mit Sojasahne

60 g Mohn

3 Glas Sojasahne

20 g Zucker

Den gewaschenen und gekochten Mohn zerstoßen, mit Wasser übergießen und 2 Std. stehenlassen. Den Aufguß durch Gaze seihen, Sojasahne hinzufügen und kühlen.

19.3. Mohnfüllung für Piroggen

250 g Mohn

180 bis 200 g Zucker

1 EL Extraktionsschrot

Den Mohn einige Male mit warmem Wasser waschen, mit einer neuen Portion Wasser zum Kochen bringen und 1 Std. auf schwachem Feuer kochen. Auf ein Sieb legen, abkühlen und mit Zucker vermischen. Das Gemisch zweimal durch den Fleischwolf mit feinem Einsatz drehen. Extraktionsschrot hinzufügen, damit die Masse geschmeidig wird.

19.4. "Wjatskije"-Mohnstäbchen

200 g Mohn

200 g Zucker

40 g Stärke

100 g Sojasahne

Den gewaschenen, gekochten und zweimal durch den Fleischwolf gedrehten Mohn mit Sojasahne übergießen, Stärke hinzufügen, untereinandermischen, mit dickem Zuckersirup übergießen, nochmals untereinandermischen. Die Masse auf dem Tisch zu einer 1 cm dicken Scheibe ausrollen, rechteckige Stäbchen ausschneiden (5 cm lang und bis zu 2 cm breit) und kühlen. Zu Tee reichen.

19.5. Mohn-Sirup-Plätzchen

1,5 Glas Mohn

1 Glas Sirup

1 TL zerlassene Pflanzenmargarine

0,5 Glas zerkleinerte Nußkerne

Den Mohn in den erhitzten Sirup schütten, Nußkerne und Pflanzenmargarine zugeben, kräftig verrühren und unter ständigem Umrühren 1 Std. kochen lassen. Auf ein Kuchenbrett legen und mit den Händen 0,5 cm dicke Plätzchen formen, daraus Rhomben oder Dreiecke ausstechen und abkühlen.

19.6. Polnische Mohnplätzchen [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

250 g Mohn

0,25 l gesüßtes Wasser oder Sojamilch

50 g Rosinen

50 g Nüsse

15 g kandierte Früchte

2 EL Rum

Weißbrotscheiben oder Zwieback

Den Mohn in kochendes, gesüßtes Wasser oder in süße Sojamilch schütten, so daß sich ein geschmeidiger Teig ergibt. Rosinen, vorher zerkleinerte Nüsse und kandierte Früchte in diesen Teig geben. Den Boden eines Glasgefäßes mit in süßem Wasser mit Rum oder Sojamilch eingeweichten Weißbrotscheiben oder Zwieback auslegen, darauf eine dicke Schicht von der  Mohnmasse und wieder eine dicke Schicht Zwieback usw. legen. Die letzte Schicht soll eine Mohnschicht sein. Die Speise 3 bis 5 Std. kaltstellen. Vor dem Servieren mit Mandelhälften oder Schokoladentalern garnieren.

19.7. Mohnkuchen

Für den Teig:

200 g Pflanzenmargarine

4 EL Extraktionsschrot

3 Glas Mehl

2 EL Sojasahne

1/2 Glas Zucker

Für die Füllung:

400 g Mohn

2,5 Glas Zucker

1,5 Glas Sojamilch

6 EL Extraktionsschrot

1 EL Mehl

Die Pflanzenmargarine mit dem Zucker und dem Extraktionsschrot verrühren, Mehl einschütten und, wenn der Teig sehr fest ist, Sojasahne hinzufügen. Untereinandermischen und 30 min kaltstellen. Den Mohn in etwas Wasser waschen. Eine Serviette in einen Durchschlag legen und darauf den Mohn abtrocknen lassen. Danach den Mohn in einen Topf geben, die Sojamilch hinzugießen und 1 Glas Zucker hinzufügen. Unter Umrühren kochen, bis der Mohn völlig weich ist und sich leicht zwischen den Fingern zerreiben läßt. Abkühlen, Mehl und 2 EL Extraktionsschrot hinzufügen und gut untereinandermischen. Den Teig ausrollen und damit eine Form auslegen. Die Füllung auf den Teig geben. Den Kuchen im Backofen bei mittlerer Hitze halbgar backen, aus dem Ofen herausnehmen, mit Extraktionsschrot, das mit 1,5 Glas Zucker vermischt wurde bestreichen und auf schwachem Feuer fertig backen.

19.8. Mohnkuchen mit Streuseln

Für den Teig:

500 g Mehl

250 g Sojamilch

6 EL Extraktionsschrot

150 g Zucker

20 bis 30 g Hefe

1 TL Salz

150 g Pflanzenmargarine

Schale einer Zitrone

Für die Füllung:

500 g Mohn

4 EL Extraktionsschrot

2 EL Rosinen

1 Glas Zucker

2 Glas Sojamilch

1 Päckchen Vanillezucker

50 g Pflanzenmargarine

2 EL Mehl

Für die Streusel:

4 EL Mehl

80 g Pflanzenmargarine

4 EL Zucker

3 EL Extraktionsschrot

Die Hefe mit 2 EL Zucker verreiben, 100 g Mehl und soviel Sojamilch hinzugeben, daß sich ein Teig ähnlich der Dicke saurer Sahne ergibt. Das Hefestück warmstellen. Wenn der Teig aufgegangen ist (sich um das Doppelte vergrößert hat), mit Salz und Zucker verrührtes Extraktionsschrot, die restliche Sojamilch, das Mehl hinzufügen und den Teig gut kneten, dabei allmählich die zerlassene Pflanzenmargarine und geriebene Zitronenschale hinzufügen. Den Teig so lange kneten, bis sich Bläschen bilden und er sich von den Gefäßwänden lösen läßt. Dann das Gefäß zudecken und warmstellen, damit der Teig gut aufgeht. Den fertigen Teig ausrollen und auf ein Blech mit hohen Rändern legen, diese dabei mit Teig bedecken. Die Mohnmasse auf den Teig geben und dicht mit Streuseln bestreuen. Den Kuchen noch etwas gehen lassen und dann in den gut vorgeheizten Backofen stellen. Wenn die Ränder beginnen braun zu werden, die Hitzezufuhr drosseln und bei mittlerer Hitze fertig backen. Den fertigen Kuchen mit einem heißen Messer auf dem Blech in gleichgroße Stückchen schneiden und diese auf einen flachen Teller legen.

Zubereitung der Mohnmasse:

Den Mohn einige Male gut in heißem Wasser waschen, durch feste Gaze, die in einen Durchschlag gelegt wurde, seihen, danach in einen Topf geben, mit heißer Sojamilch übergießen, auf schwaches Feuer stellen und so lange kochen, bis er weich ist und sich leicht zwischen den Fingern zerreiben läßt. Extraktionsschrot mit dem Zucker zu einer luftigen Masse schlagen, die mit Mehl verrührte Pflanzenmargarine und den Vanillinzucker hinzufügen, die Masse gut verrühren und die Rosinen und den in Sojamilch gekochten Mohn dazugeben.

Zubereitung der Streusel:

Die Pflanzenmargarine mit dem Zucker verrühren, Extraktionsschrot und dann Mehl hinzugeben, alles untereinandermischen, bis sich eine gleichmäßige Masse ergibt. Wenn die Masse schlecht krümelt, noch Mehl hinzufügen und wenn die Streusel zu klein werden, noch etwas Pflanzenmargarine hinzugeben.

19.9. Hausmacher-Mohnpirogge und Mohnrolle

4400 g Hefepflanzenmargarineteig

105 g Mehl zum Bestäuben

1250 g Mohnfüllung

55 g Melange (Extraktionsschrot mit Sojamilch verrührt) zum Einstreichen des Teiges

12 g Pflanzenfett zum Einstreichen der Backbleche

Für die Zubereitung von Mohpiroggen den Teig zu einer 15 mm dicken Scheibe ausrollen und längs in 120 bis 150 mm breite Streifen schneiden. Den einen Rand des Streifens mit Melange bestreichen. In die Mitte des Streifens längs die Mohnfüllung auflegen und diese zuerst mit dem uneingestrichenen und dann mit dem bestrichenen Teigsteifen bedecken. Den Teigstrang von einer Seite mit Melange einstreichen, in Stücke nach der gewünschten Größe schneiden und wie eine Spirale zusammendrehen. Die geformten Piroggen auf die mit Pflanzenfett eingestrichenen Backbleche legen und nach 30- bis 40minütigem Abstehen an einigen Stellen durchstechen. 30 bis 40 min bei einer Temperatur von 200 bis 220 °C backen. Nach 10stündigem Abkühlen die Erzeugnisse mit Sirup durchtränken und mit warmer Kakaoglasur bestreichen. Die Hausmacher-Mohnpiroggen kann man auch rechteckig mit einer Masse von je 100 bis 200 g backen. Für die Mohnrolle 500 g Teig zu einer Kugel rollen und 5 bis 8 min gehen lassen, danach eine rechteckige Scheibe ungefähr 30 cm lang ausrollen. Die Scheibe soll auf der einen Seite 3 bis 4 mm und auf der anderen Seite 6 bis 8 mm dick sein. Die Mohnfüllung gleichmäßig auf die Scheibe legen, die Teigränder mit Melange bestreichen, zu einer Rolle zusammenrollen, beginnend mit dem dünneren Rand. Die Erzeugnisse auf ein eingefettetes Backblech im Abstand von 15 cm legen und gehen lassen. Danach an 2 bis 3 Stellen durchstechen, mit Melange einstreichen und backen.

19.10. Sandteighörnchen mit Mohn

3100 g Mehl

100 g Mehl zum Bestäuben

1100 g Zucker

244 g Melange (Extraktionsschrot mit Sojamilch verrührt)

1200 g Pflanzenmargarine

100 g Melange zum Bestreichen der Erzeugnisse

33 g Mohn zum Bestreuen

33 g Zucker zum Bestreuen

25 g Pflanzenmargarine zum Einfetten der Backbleche

2 g Essenzen

10 g Ammoniumhydrogenkarbonat (Hirschhornsalz)

10 g Backpulver

16 g Salz

Die Pflanzenmargarine und den Zucker schaumig rühren, die übrigen Zutaten, außer dem Mehl, hinzufügen und so lange vermischen, bis sich eine einheitliche Masse bildet. Zum Schluß Mehl hinzugeben und nochmals 2 bis 3 min rühren. Die Teigtemperatur soll 20 bis 22 °C betragen. Den fertigen Teig zu Streifen ausrollen, diese in Stücke zerteilen und Halbmonde (Hörnchen) daraus formen. Die Halbfabrikate auf mit Pflanzenmargarine eingestrichene Backbleche legen, mit Melange bestreichen, mit Mohn, der zur Hälfte mit Zucker vermischt wurde, bestreuen. Die Hörnchen bei einer Temperatur von 200 bis 220 °C backen. 

19.11. Mohnbrötchen

3400 g Mehl

200 g Mehl

100 g Zucker

100 g Pflanzenmargarine

100 g Hefe

300 g Rosinen ohne Kern

250 g Melange (Extraktionsschrot mit Sojamilch verrührt) für den Teig

150 g Melange zum Bestreichen des Teiges

40 g Salz

1200 g Wasser

300 g Mohn zum Bestreuen

25 g Pflanzenfett zum Bestreichen der Backbleche

Aus einem Hefeteig mit oder ohne Sauerteig mit Rosinen runde Brötchen formen, diese auf eingefettete Backbleche legen und gehenlassen. Die Brötchen mit Melange bestreichen und mit Mohn bestreuen. Bei einer Temperatur von 260 bis 280 °C backen.

1. Warnhinweis für 20.1. bis 20.4.: Kann man während des ganzen Jahres machen.

2. Warnhinweis für 20.1. bis 20.4.: Reich an Jod, Vitamin C und der Vorstufe von Vitamin  D. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang erstens der Reichtum an Jod, da Deutschland ein Jodmangelgebiet ist und für Veganer die Deckung des Jodbedarfs durch Fisch nicht infrage kommt. Und zweitens ist wichtig der Reichtum an der Vorstufe von Vitamin D, da Veganer an Vitamin-D-Mangel leiden.

3. Warnhinweis für 20.1. bis 20.4.: Brunnenkresse = Wasserkresse  

20.1. Salat aus Brunnenkresse

100 g junge Brunnenkressestengel und -blätter

100 g Zwiebellauch

20 g Sojasahne

1 EL Extraktionsschrot

Dill

Salz

Die gewaschenen Brunnenkresseblätter und -stengel in einen Topf legen, mit kochendem Wasser übergießen und 5 min ziehen lassen. Danach zerkleinern, mit feingeschnittenem Zwiebellauch vermischen, salzen, in einen Teller legen, mit Sojasahne vermischen und mit Extraktionsschrot und Dill bestreuen. Anstelle von Sojasahne kann man auch Pflanzenöl, vegane Mayonaise oder veganes Salatdressing verwenden.

20.2. Belegte Schnitten mit Paste aus Brunnenkresse

100 g Brunnenkresse

100 g Pflanzenmargarine

Salz

Pfeffer

Tomatenpaste

Die gewaschenen Brunnenkresseblätter im Fleischwolf zerkleinern, Salz, Pfeffer, Tomatenpaste hinzufügen und kräftig mit Pflanzenmargarine vermischen. Die Masse aufs Brot streichen.

20.3. Suppe aus Brunnenkresse mit Frikadellen

200 g Kartoffeln

50 g Möhren

50 g Brunnenkresse

25 g Zwiebeln

15 g Pflanzenfett

60 g Ölkuchen

2 EL Extraktionsschrot

Salz

Tomatenpaste

Kartoffeln und Möhren in Stäbchen schneiden, in Gemüsebrühe halbgar kochen, dann die aus Ölkuchen, angeschwitzten Zwiebeln und Extraktionsschrot hergestellten Frikadellen hineingeben.

20.4. Brunnenkressepüree*

100 g Brunnenkresse

100 g [Pflanzen-]Öl

Salz

Pfeffer

Junge Brunnenkresseblätter und -stengel mit dem Fleischwolf zerkleinern, [Pflanzen-]Öl, Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen, untereinandermischen und als Zugabe zu Suppen und Hauptgerichten verwenden.

1. Warnhinweis für 21.1. bis 21.6.: Kann man nur im Winter und Frühling machen.

2. Warnhinweis für 21.1. bis 21.6.: Wildes Barbarakraut = Winterkresse

21.1. Barbarakraut als Brotaufstrich

100 g Wildes Barbarakraut

1 Zwiebel

30 g vegane Mayonaise

2 EL Extraktionsschrot

Salz

Pfeffer

Bärlauch

Das geputzte, gewaschene Kraut kleinhacken und mit Extraktionsschrot und der gewürfelten Zwiebel mischen. Dazu gibt man die Mayonaise und würzt mit Salz, Pfeffer und gehacktem Bärlauch nach.

21.2. Rettichsalat mit Barbarakraut*

150 g Rettich

50 g Wildes Barbarakraut

10 g [Pflanzen-]Öl

Zwiebel

Essig

Salz

Pfeffer

Koriander

Petersilie

Bärlauch

Den Rettich waschen, schälen und raspeln. Die jungen Barbarakrautblätter waschen, in feine Streifen schneiden und mit der gewürfelten Zwiebel unter den Rettich mischen. Den Salat mit Salz, Essig, Pfeffer, Koriander würzen und zuletzt die gehackten Kräuter und Öl zugeben.

21.3. Barbarakrautsalat*

150 g Wildes Barbarakraut

10 g [Pflanzen-]Öl

1 Zwiebel

Kräuteressig

Pfeffer

Salz

Die Blätter waschen, fein hacken, mit der gewürfelten Zwiebel und dem Öl mischen und würzen.

21.4. Seidentofu mit Barbarakraut

50 g Wildes Barbarakraut

100 g Seidentofu

20 g Sojasahne

25 g geriebener Meerrettich

Salz

Piment

Pfeffer

Dill

Kümmel

Die geputzten, gewaschenen Blätter des Barbarakrautes fein hacken und gemeinsam mit dem Meerrettich, der Sojasahne unter den Seidentofu mischen und würzen.

21.5. Barbarakrautblattgemüse

250 g Wilde Barbarakrautblätter

10 g Pflanzenmargarine

1 Zwiebel

0,01 l Essig

20 g Zucker

Salz

Pfeffer

Koriander

Lorbeer

Nelken

Die Blätter waschen und in Streifen schneiden. In einem Topf mit zerlassener Pflanzenmargarine das Blattgemüse mit etwas Gemüsebrühe dünsten. Die Gewürze gleich am Anfang dazugeben. Die Zwiebel mit Lorbeer und Nelken spicken und mitdünsten.

21.6. Barbarakraut mit Grünkohl

250 g Grünkohl

50 g Wildes Barbarakraut

20 g Pflanzenmargarine

20 g Sojasahne

Gemüsebrühe

Salz

Muskat

Pfeffer

Den Kohl ohne Stengel und Rispen in Wasser ohne Salz garen, anschließend hacken und mit reichlich Pflanzenmargarine dünsten. Dazu die Barbarakrautblätter geben, die gewaschen und feingehackt sind. Je nach Bedarf noch etwas Gemüsebrühe dazugeben. Den Kohl unter Rühren gut durchkochen. Zuletzt die Sojasahne hinzufügen.

1. Warnhinweis für 22.1. bis 22.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 22.1. bis 22.4.: Reich an Vitamin C.

22.1. Salat aus Wiesenschaumkraut

100 g junge Wiesenschaumkrautblätter

100 g Kartoffeln

100 g Zwiebeln

20 g Sojasahne oder vegane Mayonaise

Salz

Essig

Pfeffer

Die jungen Wiesenschaumkrautblätter waschen, zerschneiden und auf Kartoffelscheiben legen, mit kleingehackten Zwiebeln bestreuen. Gewürze hinzufügen, untereinandermischen und mit Sojasahne binden.

22.2. Wiesenschaumkrautpüree

Gewaschene Wiesenschaumkrautblätter durch den Fleischwolf drehen, Salz, Pfeffer und Essig hinzufügen und als Zugabe zu Fleischersatzproduktgerichten verwenden.

22.3. Wiesenschaumkrautpulver*

Getrocknete Wiesenschaumkrautblätter zerkleinern und durchsieben. Zum Würzen von Suppen verwenden.

22.4. Wiesenschaumkraut mit Pilzen*

100 g junge Wiesenschaumkrautblätter

20 g getrocknete Pilze

7 g [Pflanzen-]Öl

Salz

Die gewaschenen Wiesenschaumkrautblätter mit dem Messer zerschneiden. Die Pilze kochen, durch den Fleischwolf drehen und zu dem Grün geben. Salzen und mit Öl binden.

Warnhinweis für 23.1. bis 23.4: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

23.1. Salat aus Lauchzwiebeln und Wegeraukeblättern

25 g junge Wegeraukeblätter

150 g Lauchzwiebeln

20 g Sojasahne

2 EL Extraktionsschrot

Salz

Lauchzwiebeln und Wegeraukeblätter kleinschneiden, salzen, mit Sojasahne anrichten. Mit Extraktionsschrot bestreuen.

23.2. Kartoffelsalat mit Wegeraukeblättern*

25 g Wegeraukeblätter

200 g Kartoffeln

25 g Lauchzwiebeln

5 bis 10 g [Pflanzen-]Öl

Salz

Pfeffer

Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit kleingeschnittenen Lauchzwiebeln und Wegeraukeblättern bestreuen, salzen und mit Öl verfeinern.

23.3. Suppe mit Wegeraukeblättern

200 g Kartoffeln

25 g Wegeraukeblätter

25 g Möhren

25 g Zwiebeln

10 g Pflanzenmargarine

20 g Sojasahne

Die gewaschenen und kleingeschnittenen Wegeraukeblätter und die angebratenen Zwiebeln 5 min vor Beendigung des Kochprozesses in die Suppe geben. Für die Zubereitung der Suppe kann man eine Gemüsebrühe verwenden.

23.4. Wegeraukewürze*

Die gewaschenen Wegeraukeblätter mit dem Fleischwolf zerkleinern, Salz, scharfen Paprika (Pulver) hinzufügen und als Würze für Fleisch- und Gemüsegerichte verwenden. Zur längeren Aufbewahrung kann man 100 bis 200 g Salz auf 1000 g Wegeraukeblätter geben.

Warnhinweis für 24.1. bis 24.13.: Hilft auch gegen Erkältungskrankheiten

24.1. Ackersenfsuppe mit Kartoffeln [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.]

100 g Ackersenfblätter

200 g Kartoffeln

20 g Sojasahne

0,25 l Gemüsebrühe

Essig

Zucker

Majoran

Liebstöckel

Sellerie

Estragon

Die Ackersenfblätter waschen und in kochendem Salzwasser etwa 30 min kochen lassen. In das Salzwasser eine Zwiebel und etwas Essig geben, damit der bittere Geschmack gemindert wird. Geschälte Kartoffelstückchen in Gemüsebrühe garen. Danach die Gemüsebrühe pikant abschmecken. Die Ackersenfblätter in Streifen schneiden und in die Suppe geben. Danach mit gehackten Kräutern würzen und die Suppe mit Sojasahne verfeinern.

24.2. Ackersenfblütensuppe [Warnhinweis: Kann man nur im Juli, August und September machen.]

150 g Ackersenfblüten

0,2 l Gemüsebrühe

10 g Mehl

5 g Pflanzenmargarine

verschiedene Küchenkräuter (1 Blatt Liebstöckel, 2 Stiele Ysop, 1/2 Stiel Bohnenkraut, 2 Stiele Petersilie, Selleriekraut, Dill)

Muskat

Pfeffer

Salz

Glutal

Die Ackersenfblüten in Salzwasser weichkochen und grob hacken. Das Mehl in der Pflanzenmargarine anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, die zerkleinerten Ackersenfblüten hinzugeben und nochmals kurz aufkochen lassen. Mit zerkleinerten Küchenkräutern verfeinern und mit Gewürzen abschmecken. Statt der Mehlschwitze können auch feingewürfelte Kartoffelstückchen genommen werden.

24.3. Ackersenfgemüse

200 g Ackersenf (je nach Jahreszeit junge Blätter vor der Blütezeit, Blütenrispen das ganze Jahr)

5 g Pflanzenmargarine

5 g Zwiebel

0,05 l Gemüsebrühe

0,025 l Sojamilch

5 bis 7 g Mehl

Muskat

Salz

Pfeffer

Glutal

Liebstöckel

Ackersenf in kochendes Salzwasser geben und 5 min kochen. Das Kochwasser abgießen und den Ackersenf grob hacken oder wolfen. Die gewürfelten Zwiebeln in der Pflanzenmargarine dünsten, mit Mehl anschwitzen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Die Mehlschwitze glattrühren, die Sojamilch hinzugeben und den gehackten Ackersenf untermischen. Das Ackersenfgemüse mit Gewürzen abschmecken.

Warnhinweis für 24.4.und 24.5.: Kann man nur im Juli, August und September machen.

24.4. Ackersenfblüten in Pflanzenmargarine

200 g Ackersenfblüten

20 g Pflanzenmargarine

10 g geriebene Semmel

Salz

Pfeffer

Muskat

Blütenrispen in 2 bis 3 cm lange Stücke schneiden und in mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürztem Wasser weichkochen. Die geriebene Semmel in Pflanzenmargarine braun anrösten. Das Gemüse mit der Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, anrichten und mit der heißen Pflanzenmargarine überziehen.

24.5. Mischblattgemüse mit Ackersenf

200 g Ackersenfblütenblätter

Hederich

Weißer Gänsefuß

Gänseblümchen

Beinwell

1 Zwiebel

20 g Pflanzenmargarine

0,05 l Sojamilch

5 g Mehl

Das Blattgemüse auslesen, waschen, mit kochendem Salzwasser übergießen und 20 min ziehen lassen. Blätter herausnehmen, ausdrücken und kleinhacken. Die gewürfelten Zwiebeln in Pflanzenmargarine andünsten, das Blattgemüse dazugeben und durchkochen lassen. Sojamilch und Mehl verquirlen, damit das Gemüse sämig abbinden und weiter gut durchkochen lassen.

24.6. veganer Ackersenfeierkuchen [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.]

100 g Ackersenfblätter bzw. Ackersenfblüten

2 EL Extraktionsschrot

20 g Mehl

0,05 l Sojamilch

50 g Ölkuchen

10 g Pflanzenöl

Ackersenfblätter in Salzwasser mit einer Zwiebel 30 min kochen. Die Blätter herausnehmen, ausdrücken und fein hacken. Eierkuchenteig einrühren, Ackersenf und feingewürfelten Ölkuchen dazugeben und in einer Pfanne mit Öl ausbacken.

Warnhinweis für 24.7. und 24.8.: Kann man nur im Juli, August und September machen.

24.7. Ackersenfblütensalat*

250 g Ackersenfblüten

10 g [Pflanzen-]Öl

20 g Zucker

1 Zwiebel

Essig

Salz

Pfeffer

Glutal

Koriander

Ingwer

Lavendel

Rosmarin

Basilikum

Ackersenfblüten waschen und in Salzwasser mit einer Zwiebel und etwas Essig 30 min kochen. Ackersenfblüten herausnehmen und schneiden. 1/4 l Wasser mit Essig, Zucker, Salz und Glutal als Marinade abschmecken, nach Geschmack würzen und darin die Ackersenfblüten marinieren. Zuletzt etwas Öl hinzugeben.

24.8. Ackersenfblüten mit Ölkuchen

200 g Ackersenfblüten

75 g Ölkuchen

50 g vegane Mayonaise

1 Zwiebel

Pfeffer

Piment

Lorbeerblatt

Kapern

Schnittlauch

Petersilie

Basilikum

Estragon

Kerbel

Rosmarin

Lavendel

Ackersenfblüten waschen und in Salzwasser mit Zwiebel und etwas Essig etwa 30 min kochen. Die Ackersenfblüten herausnehmen, ausdrücken und kleinschneiden. Den Ölkuchen in feine Würfel schneiden. Beides mit veganer Mayonaise vermischen und mit Gewürzen und Würzkräutern abschmecken. Auf Toast angerichtet bzw. als Füllung für Tomaten.

Warnhinweis für 24.9. bis 24.13.: Kann man nur im Oktober machen.

24.9. Würzsenf*

100 g Ackersenfpulver

4 EL Essig (Wein- oder Beerenessig)

2 EL Puderzucker

1 1/2 TL Zimt

1 TL Nelken

1/4 Muskatnuß

1/2 TL Salz

2 EL [Pflanzen-]Öl

Die zermahlenen Samen des schwarzen Ackersenfs allmählich mit kochendem Wasser übergießen, zu einer dicken Masse verrühren und 24 Std. stehenlassen. Danach Puderzucker, Salz, Öl, Essig, Nelken, Zimt und Muskatnuß hinzufügen. Kräftig untereinanderrühren und nochmals 3 Std. stehenlassen.

24.10. Senf mit Apfelmus*

3 EL Ackersenfpulver

4 EL Apfelmus

2 bis 3 EL Zucker

1 TL Salz

etwa 2 bis 3%iger mit Nelken, Anis, Basilikum und Sternanis aufgekochter Essig

Das Apfelmus mit dem Ackersenfpulver und Zucker verrühren, Essig und Salz hinzufügen und 3 Tage stehenlassen.

24.11. Senf mit Tofu

1 TL Ackersenf

100 g Tofu

1 EL Pflanzenmargarine

Den Tofu fein reiben, Pflanzenmargarine und Ackersenf hinzufügen, kräftig untereinandermischen, kühlen und für belegte Schnitten verwenden.

24.12. Senf mit Dill

1 EL Ackersenfpulver

2 EL Pflanzenmargarine

1 EL gemahlener Dill

Alle Komponenten zu einer einheitlichen Masse verrühren. Die Paste auf Roggenbrot streichen.

24.13. Senf mit Ölkuchen

100 g Ackersenfpulver

200 g Ölkuchen

200 g Pflanzenmargarine

50 g mit dem Fleischwolf zerkleinerter Knoblauch

Alle Komponenten zu einer einheitlichen Masse vermischen und diese wie Butter aufs Brot streichen.

1. Warnhinweis für 25.1. bis 25.8.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 25.1. bis 25.8.: Reizt die Schleimhaut von Magen und Darm

3. Warnhinweis für 25.1. bis 25.8.: Reich an Kalium, Phosphor und Magnesium. 100 g Meerrettich deckt nur 28,95 % des Tagesbedarfs an Kalium, nur 10,83 % des Tagesbedarfs an Phosphor und nur 12 % des Tagesbedarfs an Magnesium.

25.1. Meerrettichsalat*

50 g Meerrettich

10 g Zucker

10 g [Pflanzen-]Öl

Essig

Salz

Geriebenen Meerrettich mit 2 EL kochendem Wasser übergießen, Zucker, Salz, Essig und Öl hinzufügen, untereinandermischen und mit Dill oder Petersilie bestreuen.

25.2. Salat aus Meerrettich, Möhren und Äpfeln

60 g Meerrettich

10 g Möhren

50 g Äpfel

20 g Sojasahne

10 g Zucker

Salz

Meerrettich, Möhren und Äpfel durch den Fleischwolf drehen (oder mit einer Reibe reiben), Zucker und Salz hinzufügen und mit Sojasahne anrichten.

25.3 Belegte Schnitten mit Pflanzenmargarine und Meerrettich

200 g Meerrettich

100 g Pflanzenmargarine

20 g Zucker

Salz

Essig

Geriebenen Meerrettich mit Essig, Salz und Zucker anrichten, 2 Std ziehen lassen, Pflanzenmargarine hinzufügen, untereinandermischen und als Brotaufstrich verwenden.

25.4. Getränk aus Meerettich und Krautlake*

200 g Meerrettich

500 g Krautlake

bis zu 1 l Wasser

Den geriebenen Meerrettich mit Wasser übergießen und 2 bis 3 Std ziehen lassen. Die Krautlake hinzufügen, untereinandermischen und kühlen.

25.5. Kwaß mit Meerrettich*

2 EL geriebener Meerrettich

1 l Brotkwaß

Meerrettich durch den Fleischwolf drehen oder reiben, mit Kwaß übergießen, umrühren und 10 Std. stehenlassen. Durchseihen, in Flaschen füllen und kühlen.

25.6. Meerrettichsoße

100 g Meerrettich

100 g Sojasahne

200 g Essig

Salz

Geriebenen Meerrettich mit Essig übergießen, 20 min kochen, Sojasahne hinzufügen und umrühren.

25.7. Meerrettichwürze*

1000 g Meerrettich

100 g Zucker

40 g Essigessenz

40 g Salz

800 g Wasser

Die gewaschenen Meerrettichwurzeln durch den Fleischwolf drehen oder auf einer Reibe reiben, Zucker, Salz, Essigessenz und Wasser hinzufügen, kräftig umrühren, in Dosen oder Gläser füllen, diese verschließen und kaltstellen.

25.8. Meerrettichpulver*

Gewaschene Meerrettichwurzeln hobeln, im Ofen oder in der Röhre trocknen, mit der Kaffeemühle zermahlen oder im Mörser zerstoßen. In einem geschlossenen Gefäß aufbewahren. Vor der Verwendung das Pulver mit Wasser auflösen und Salz und Essig hinzufügen.

1. Warnhinweis für 26.1. bis 26.7.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 26.1. bis 26.7.: Reich an Vitamin C.

26.1. Ackerhellerkrautsalat

200 g Ackerhellerkrautblätter

200 g Kartoffeln

30 g vegane Mayonaise oder veganes Salatdressing

Salz

Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, kleingeschnittene Ackerhellerkrautblätter darauflegen, salzen und mit Sojasahne oder veganer Mayonaise übergießen.

26.2. Grüne Schtschi aus Ackerhellerkraut*

Wie "Grüne Schtschi mit Sauerampfer" zubereiten (7.4.)

26.3. Auflauf mit Ackerhellerkraut*

Wie "Sauerampferauflauf" zubereiten (7.10.)

26.4. Piroggen mit Ackerhellerkraut*

Wie "Piroggen mit Sauerampfer" zubereiten (7.5.)

26.5. Püree aus Ackerhellerkrautblättern

Gewaschenen Ackerhellerkrautblätter durch den Fleischwolf drehen und als Suppeneinlage (2 EL für 1 Portion Suppe) oder als Beilage zu Fleischersatzprodukt- und Fischersatzproduktspeisen verwenden.

26.6. Ölkuchenbrühe mit Ackerhellerkraut

150 g Ackerhellerkrautblätter

1 l Wasser

350 g Ölkuchen

Salz

Pfeffer

Lorbeerblatt

Die vorbereiteten Ölkuchenstückchen zusammen mit dem vorbereiteten Grün und den Gewürzen in einen Topf legen und 10 bis 15 min kochen. Die Brühe mit dem Grün in Teetassen und Ölkuchen auf Tellern servieren.

26.7. Püree aus Ackerhellerkraut, Möhren und Brennesseln

100 g Ackerhellerkrautblätter

100 g Möhren

50 g Brennesseln

15 g Pflanzenfett

20 g Sojasahne

Senf

Salz

Essig

Das gewaschene Grün und die Möhren durch den Fleischwolf drehen und mit Sojasahne und Pflanzenfett dünsten. 5 min vor Beendigung des Garprozesses Senf, Salz und Essig hinzufügen.

1. Warnhinweis für 27.1. bis 27.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 27.1. bis 27.4.: Reich an Vitamin C.

27.1. Suppe mit Hirtentäschel

100 g junge Hirtentäschelblätter

600 g Wasser oder Gemüsebrühe

200 g Kartoffeln

20 g Zwiebeln

20 g Pflanzenfett

20 g Sojasahne

Die Kartoffeln in Spalten schneiden und garkochen. Kleingeschnittene und mit Zwiebeln angebratene Hirtentäschelblätter hinzufügen und die Suppe vollenden. Vor dem Servieren mit Sojasahne verfeinern.

27.2. Hirtentäschelpüree

Junge Hirtentäschelblätter waschen, durch den Fleischwolf drehen, Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen. Im Kühlschrank aufbewahren. Zum Würzen von Suppen und gebratenen Fleischersatzproduktgerichten verwenden.

27.3. Hirtentäschelpaste

50 g junge Hirtentäschelblätter

30 g Sellerie

1 TL Speisesenf

50 g Pflanzenmargarine

Salz

scharfer Paprika

Das vorbereitete Grün mit dem Fleischwolf zerkleinern, Senf, Salz und Paprika hinzufügen. Für belegte Schnitten verwenden.

27.4. Hirtentäschelpulver*

Junge Hirtentäschelblätter trocknen, zerreiben, durchsieben. Auf 1 Glas Pulver 1 Teelöffel Paprika geben und vermischen. Als Würze für Vorspeisen und Suppen verwenden.

Warnhinweis für 28.1. bis 28.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

28.1. Ölkuchen mit Hederich

150 g Hederichblätter

50 g Sauerampfer

Brennessel

Beinwell

10 g Pflanzenöl

100 g Ölkuchen

0,2 l Gemüsebrühe

50 g Sojasahne

1 Zwiebel

Curry

Paprika

Senf

Salz

Pfeffer

Piment

Dill

Ysop

Basilikum

Beifuß

Den Ölkuchen in feine Streifen schneiden und in Öl mit der Zwiebel anschwitzen. Den Ansatz mit etwas Senfpulver und Paprika anstäuben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Dazu das in feine Streifen geschnittene Blattgemüse geben, etwa 30 min darin dünsten und mit den Kräutern und Gewürzen würzen. Zuletzt die Sojasahne unterziehen. Die Speise wird im tiefen Teller mit Salzkartoffeln serviert.

28.2. Hederichblattgemüse

100 g Hederich

100 g Melde

weißer Gänsefuß

Taubnessel

0,05 l Sojamilch

10 g Ölkuchen

1 Zwiebel

5 g Mehl

Salz

Pfeffer

Senfpulver

Glutal

Essig

Zucker

Den gewaschenen Hederich in Salzwasser 30 min kochen, herausnehmen und fein hacken. Die anderen Blattgemüse mit kochendem Wasser übergießen, garziehen lassen und anschließend fein hacken. Ölkuchen und Zwiebel andünsten, eine Mehlschwitze herstellen, mit Sojamilch und etwas abgeschmeckter Gemüsebrühe auffüllen. Das Blattgemüse untermischen, pikant würzen und nochmals durchkochen lassen. Das Blattgemüse zu Fleischersatzproduktgerichten reichen.

28.3. Hederichsalat mit Zwiebel*

200 g Hederichblätter und -sprossen

2 Zwiebeln

Essig

Zucker

[Pflanzen-]Öl

Pfeffer

Salz

Curry

Koriander

Ingwer

Schnittlauch bzw. Bärlauch

Kapuzinerkresse

Dill

Radieschen

Die Hederichblätter und jungen Sprossen etwa 10 min mit einer Zwiebel kochen, herausnehmen und kleinschneiden. Mit etwas Wasser, Essig, Zucker und Salz eine pikante Marinade herstellen und mit den Gewürzen und der kleingeschnittenen Zwiebel abschmecken. Zusammen mit den kleingehackten Kräutern die Salatmarinade über das Blattgemüse geben und gut durchmischen. Der Salat soll eine geschmeidige Konsistenz haben. Den Salat in kleinen Glasschälchen anrichten und mit Radieschenscheiben garnieren.

28.4. Hederich in Radieschensalat

80 g junge Hederichblätter

120 g Radieschen

25 g Sojasahne

1 kleine Zwiebel

Salz

weißer Pfeffer

Zucker

Schnittlauch

Dill

Estragon

Pimpinelle

Lavendel

Die gewaschenen Hederichblätter mit den Kräutern in feine Streifen schneiden. Die geputzten Radieschen in Scheiben schneiden. Sojasahne mit Salz, Pfeffer, Koriander und Zucker würzen und unter die Radieschen und Hederichblätter mischen.

1. Warnhinweis für 29.1. bis 29.3.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 29.1. bis 29.3.: Purpur-Dickblatt ist eine seltene Pflanze. Durch das Essen von Purpur-Dickblatt besteht die Gefahr, daß Purpur-Dickblatt ausstirbt. Wer es unbedingt essen will, sollte die Pflanzen nicht mit der Wurzel rausreißen und die Blüten dranlassen (also nur die Blätter abpflücken). Außerdem ist Purpur-Dickblatt (wie so viele Pflanzen in diesem Kochbuch) Vitamin-C-reich.

3. Warnhinweis für 29.1. bis 29.3. Purpur-Dickblatt = Rote Fetthenne

29.1. Dickblattsalat

50 g Dickblatt

100 g Zwiebellauch

20 g Sojasahne

Salz

Dill

Zwiebellauch und Dickblatt mit dem Messer zerschneiden, nach Geschmack salzen, mit Sojasahne anrichten und mit Dill bestreuen.

29.2. Gekochte Kartoffeln mit Dickblatt*

250 g Kartoffeln

50 g Dickblatt

20 g [Pflanzen-]Öl

Salz

Die geschälten Kartoffeln garkochen, noch heiß grob schneiden, mit gehacktem Dickblatt bestreuen, salzen und mit Öl anrichten.

29.3. Dickblattgetränk mit Zucker

50 g Dickblatt

60 g Zucker

1 l Wasser

Die Blätter vom Dickblatt auslesen, waschen, durch den Fleischwolf drehen, mit kaltem, abgekochtem Wasser übergießen und 3 bis 4 Std. stehenlassen. Danach den Aufguß abseihen und darin den Zucker auflösen.

1. Warnhinweis für 30.1. bis 30.3.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 30.1. bis 30.3.: Tripmadam = Salat-Fetthenne = Zurückgekrümmte Fetthenne

30.1. Ölkuchenpizza mit Tripmadam

150 g Hefeteig

80 g Ölkuchen

50 g Tripmadam (Blätter und Stengelspitzen)

50 g Schnittlauch

Petersilie

Ysop

Salbei

Estragon

Dost

30 g Ketchup

30 g geriebener Tofu

10 g geriebene Semmel

2 EL Extraktionsschrot

1 Zwiebel

Pfeffer

Salz

Paprika

Senf

Curry

Thymian

Knoblauch

Den Hefeteig rund oder zu einem Rechteck ausrollen und einen Rand andrücken. Den Ölkuchen mit Extraktionsschrot, geriebener Semmel und den Gewürzen mischen. Den Teig mit Ketchup bestreichen, den Ölkuchen darauf verteilen und mit den gehackten Kräutern und dem geriebenen Tofu bestreuen. Die Pizza bei mittlerer Hitze etwa 20 min backen und heiß servieren.

30.2. Kraftfrühstück

200 g Tripmadam

Pastinak

Kohlrabi

Blumenkohl

Sellerie

Möhren

rote Rüben

30 g Walnüsse

20 g Seidentofu

20 g vegane Mayonaise

0,03 l Sojamilch

Salz

Anis

Paprika

Petersilie

Pfefferminze

Zitronenmelisse

Estragon

Lavendel

Wermut

Pimpinelle

Glutal

Das geputzte und geschälte Gemüse raspeln. Die Walnüsse halbieren. Seidentofu und vegane Mayonaise mit Sojamilch verrühren, mit den gehackten Kräutern und Gewürzen würzen und unter das Gemüse mischen.

30.3. Kräutersuppe nach Art Alexander von Humboldt

200 g Tripmadam

Schafgarbe

Pimpinelle

Gundermann

Kapuzinerkresse

Gänseblümchenblätter

Sauerampfer

Kerbel

10 g Pflanzenmargarine

5 g Mehl

0,05 l Sojamilch

Die im Mai frisch gesammelten, verlesenen, gewaschenen Kräuter in kochendes Wasser geben und etwa 15 min garziehen lassen. In zerlassener Pflanzenmargarine Mehl anschwitzen, mit der abgeschmeckten Gemüsebrühe auffüllen, glattrühren und die passierten Kräuter einrühren. Die Suppe mit Sojamilch und Extraktionsschrot legieren und mit einer gerösteten Roggenbrotscheibe servieren.

1. Warnhinweis für 31.1. bis 31.22.: Kann man nur im September und Oktober machen.

2. Warnhinweis für 31.1. bis 31.22.: Nimmst Du eßbare Eberesche, dann ist es saurer als Zitrone, nimmst Du wilde Eberesche, dann ist es bitterer als Bier. Außerdem ist es - sowohl mit eßbarer als auch mit wilder Eberesche - reich an Vitamin C und beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A).

3. Warnhinweis für 31.1. bis 31.22.: [wilde Eberesche] = Eberesche = Vogelbeere, [eßbare Eberesche] = Edeleberesche = Süße Eberesche (schmeckt aber entgegen dem Namen nicht süß, sondern saurer als Zitrone)

31.1. Ebereschenkonfitüre*

1000 g Ebereschenfrüchte

1500 g Zucker

2 Glas Wasser

Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen mit kaltem Zuckerwasser übergießen. Am nächsten Tag den Sirup abgießen, aufkochen und kühlen. Dann die Beeren erneut damit übergießen, bis zum nächsten Tag stehenlassen und die Konfitüre bei schwachem Sieden fertigkochen.

31.2. Ebereschenkonfitüre mit Äpfeln*

1000 g Ebereschenfrüchte

500 g Äpfel

2000 g Zucker

2 Glas Wasser

Die Äpfel in Spalten schneiden und blanchieren, mit den gewaschenen und 2 min in einer 2%igen Salzlösung gekochten Ebereschen vermischen, Sirup darübergießen und ebenso wie Ebereschenkonfitüre kochen.

31.3. Ebereschenkonfekt 1

2 Glas Ebereschenfrüchte

1 EL Sojasahne

150 g Zucker

1 EL Zitronensaft

Puderzucker

Die Sojasahne mit dem Zucker verrühren, Zitronensaft zugießen und bis zum Eindicken schlagen. Jede Eberesche in diese Masse tauchen, in Puderzucker wälzen und auf ein Blech zum Trocknen legen.

31.4. Ebereschenkonfekt 2*

1000 g Ebereschenfrüchte

600 g Zucker

Die Ebereschen 10 min in Wasser kochen, auf einen Durchschlag legen, durch ein Sieb passieren, mit dem Zucker vermischen, in einer 1 bis 1,5 cm dicken Schicht auf ein Holzbrett legen und im Ofen oder in der Röhre bei geringer Temperatur trocknen.

31.5. Ebereschenpüree*

1000 g Ebereschenfrüchte

40 g Salz

1 l Wasser

Die Ebereschen in einer 2%igen Salzlösung kochen, auf einen Durchschlag legen, mit kaltem Wasser überspülen, durch ein Sieb passieren, in Gläser füllen und pasteuriesieren (Einlitergläser 20 min, Halblitergläser 15 min).

31.6. Apfel-Ebereschen-Marmelade*

1000 g Ebereschenpüree

500 g Apfelpüree

4000 g Zucker

Alle Komponenten vermischen und die Marmelade auf schwachem Feuer kochen.

31.7. Ebereschensaft*

2000 g Ebereschenfrüchte

2 l Wasser

Die gewaschenen Ebereschen mit Wasser übergießen und weichkochen, durch ein Sieb passieren (man kann auch einen Entsafter nehmen), den Saft ausdrücken und in Gläsern oder Flaschen pasteurisieren (Halblitergläser 15 min).

31.8. Ebereschensaft mit Zucker*

550 g frischer Ebereschensaft

450 g 35%iger Zuckersirup

Den Zuckersirup in den Ebereschensaft gießen, zum Kochen bringen und zum Aufbewahren in Flaschen füllen.

31.9. Ebereschenkissel*

2 EL Ebereschensaft

1 EL Zucker

2 Glas Wasser

1 EL Kartoffelstärke

Zucker und 1 Glas Wasser in den Ebereschensaft geben, zum Kochen bringen und allmählich die in dem restlichen Wasser aufgelöste Stärke zugießen. Unter Umrühren zum Kochen bringen.

31.10. Ebereschengelee*

1000 g Ebereschenfrüchte

2 Glas Wasser

100 g Zucker

Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen in kochendem Salzwasser blanchieren, um den Bittergehalt zu verringern, dann die Beeren mit kaltem Wasser abspülen. Die blanchierten Beeren in 2 Glas Wasser kochen. Die zerkochte Masse durch Gaze oder ein Tuch drücken, Zucker hinzufügen und das Gelee auf die gewünschte Konsistenz einkochen.

31.11. Eingelegte Äpfel mit Ebereschen*

5000 g Ebereschenfrüchte

5000 g Äpfel

500 g Zucker

100 bis 200 g Salz

10 l Wasser

Die vorbereiteten Äpfel und Ebereschen in ein Faß legen und mit einer abgekühlten Kochlösung aus Wasser, Zucker und Salz übergießen. 30 Tage kaltstellen.

31.12. Gefrorene Ebereschendolden*

Die Blätter von Ebereschendolden entfernen, die Dolden auf Schnüren unter das Dach zum Einfrieren hängen. Die Dolden gefroren servieren.

31.13. Gefrorene Ebereschen in Puderzucker*

Ebereschen von den Dolden abpflücken, waschen, mit Puderzucker bestreuen, in einer Schicht auf ein Blech streuen und dem Frost aussetzen. Gefroren zu Tee und Wein servieren.

31.14. Ebereschentee*

300 g getrocknete Ebereschenfrüchte

50 g getrocknete Himbeerblätter

25 g Johannisbeerblätter

Alle Komponenten untereinandermischen und zum Aufbrühen verwenden.

31.15. Ebereschentee "Aromatny"*

100 g getrocknete Ebereschenfrüchte

30 g getrocknete Ebereschenblüten

10 g Ackerminze

Alle Komponenten miteinander vermischen und zum Aufbrühen verwenden (1 bis 2 Eßlöffel auf 1 Glas kochendes Wasser). Nach Geschmack Zucker hinzufügen.

31.16. Ebereschenbrause*

350 g Ebereschenfrüchte

3 l Wasser

1 EL Rosinen

150 g Zucker

Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen mit dem Quirl zerdrücken, in einen Topf legen, mit Wasser übergießen und weichkochen. Den Topf mit den Beeren vom Feuer nehmen, Zucker hinzufügen, umrühren, mit Gaze bedecken und zum Gären warmstellen. Wenn die Gärung beginnt, das Getränk abseihen, in Flaschen füllen, in jede Flasche 3 Rosinen geben und die Flaschen gut zukorken. Die Flaschen liegend und kühl aufbewahren.

31.17. Vitamingetränk "Goldener Herbst"*

2 EL getrocknete Ebereschenfrüchte

2 EL getrocknete Hagebutten

1 l Wasser

50 g Zucker

Die Hagebutten zerkleinern und mit den Ebereschen vermengen, mit kochendem Wasser übergießen und 10 min kochen. 4 bis 5 Std. ziehen lassen, durchseihen, Zucker hinzufügen und umrühren.

31.18. Getränk "Snegir"

6 EL Ebereschensaft

1 Glas Apfelsaft

3 Glas Rote-Rüben-Saft

6 TL Zucker

Den Apfel- und Rote-Rüben-Saft in den Ebereschensaft gießen, umrühren, Zucker hinzufügen und kühlen.

31.19. Ebereschengetränk "Kama"

2 Glas Ebereschensaft

4 EL Zucker

4 EL Heidelbeersaft

Alle Komponenten miteinander vermischen und kühlen. Zu Eis oder veganer Schlagsahne servieren.

31.20. Ebereschenkwaß*

1000 g Ebereschenfrüchte

1 Glas Zucker

4 l Wasser

10 g Hefe

Ebenso wie Himbeerkwaß zubereiten.

31.21. Ebereschenmarmelade*

1000 g Ebereschenfrüchte

500 g Zucker

1 Glas Wasser

Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen in Wasser weichkochen, durch ein Sieb passieren, Zucker hinzufügen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen.

31.22. Ebereschenlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

2000 g Ebereschenfrüchte

2 l Wasser

500 g Zucker

Die Beeren zerdrücken, mit Wasser übergießen und mit Zucker bestreuen. Nach 4 bis 5 Tagen den Saft ausdrücken, in Flaschen füllen. Die Flaschen verkorken und 30 bis 40 Tage horizontal liegend kühlstellen.

1. Warnhinweis für 32.1. bis 32.4.: Kann man nur im August und September machen.

2. Warnhinweis für 32.1. bis 32.4.: Wirkt auch gegen Katarrh, Husten und Durchfall.

3. Warnhinweis für 32.1. bis 32.4.: Reich an Vitamin C.

32.1. Mehlbeermus*

1 kg Mehlbeeren

150 g Zucker

Saft von 1 bis 2 Zitronen

Wasser

Pfefferminze

Zitronenmelisse

Die gewaschenen Mehlbeeren mit wenig Wasser ansetzen, weichkochen, die Kräuter zufügen und anschließend passieren. Das Mus nochmals aufkochen und den in wenig Wasser geläuterten Zucker und den Zitronensaft hinzugeben.

32.2. Mehlbeer-Apfel-Mus*

1 kg Mehlbeeren

0,5 kg Zucker

1 kg Äpfel

Wasser

Zitrone

Estragon

Zitronenmelisse

Die Mehlbeeren und Äpfel in wenig Wasser weichkochen, die Kräuter zugeben und passieren. Das Mus aufkochen, süßen und abkühlen lassen.

32.3. Mehlbeer-Ebereschen-Mus*

1 kg Mehlbeeren

0,3 kg Zucker

0,5 kg Ebereschen

Wasser

Zitronensaft

Die Mehlbeeren kochen und pürieren. Die Ebereschen 2 min in einer 2%igen Salzlösung kochen, herausnehmen und passieren. Den Zucker mit wenig Wasser läutern und zum Süßen verwenden. Zuletzt mit Zitronensaft abschmecken und noch einmal kurz aufkochen lassen.

32.4. Mehlbeersuppe

200 g Mehlbeeren

5 g Stärkemehl

30 g Zucker

0,25 l Sojamilch

50 g Sultaninen

10 g Haselnüsse

Vanillezucker

Die Mehlbeeren in kochende Sojamilch geben, weichziehen lassen und durch ein Sieb streichen. Die Suppe aufkochen lassen, die gewaschenen und geweichten Sultaninen, die gerösteten und gehackten Haselnüsse hinzugeben. Mit Zucker  sowie etwas Vanillezucker süßen und mit eingerührtem Stärkemehl binden.

1. Warnhinweis für 33.1. bis 33.12.: Kann man nur im Herbst machen.

2. Warnhinweis für 33.1. bis 33.12.: Japanische Scheinquitte = Scharlachquitte = Zierquitte

33.1. Quittengelee*

1 l Quittensaft

800 g Zucker

Die gewaschenen gelben Quittenfrüchte mit Wasser bedeckt etwa 40 min kochen, dann den Saft abtropfen lassen. (Der Quittensaft muß 10 min stark kochen.) Dann während des Kochens langsam den Zucker hinzugeben und das Ganze bis zum Gelieren weiterkochen. Das Fruchtmus kann man zu Quittenbrot weiterverarbeiten.

33.2. Quittenmarmelade*

1,0 kg Quittenmus

0,8 kg Zucker

1 bis 2 Zitronen

geriebene Zitronenschale

Vanillezucker

Die Quitten vierteln und mit etwas Wasser garkochen, dabei öfters umrühren. Das weiche Obst passieren. Auf 1 kg Masse 150 g Zucker, Vanillezucker und geriebene Zitronenschale geben und das Ganze 5 min stark kochen. Während die Masse weiterkocht, langsam den restlichen Zucker und den Zitronensaft hinzufügen.

33.3. Quitten-Apfel-Marmelade*

500 g Apfelmus

500 g Quittenmus

800 g Zucker

2 Zitronen

Zitronenschale

Die Quitten und die Äpfel vierteln und gesondert in wenig Wasser gardünsten, anschließend passieren. Das Mus der Früchte wiegen. Auf 1 kg gibt man 150 g Zucker. Das Mus 5 min stark kochen lassen und dann allmählich den restlichen Zucker zugeben. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, den Zitronensaft und die abgeriebene Schale einer Zitrone hinzugeben. Dann die Gelierprobe machen.

33.4. Quittensirup*

500 g Quitten

250 g Zucker

1/2 l Wasser

1 Zitrone

Zitronenschale

Die halbierten Quitten in Wasser mit Zitronenschale kochen bis sie fast gar sind. Die Früchte herausnehmen. Man kann sie weiter zu Quittenbrot verwenden. Den Saft mit Zitronensaft und Zucker zu Sirup eindicken.

33.5. Quittenkompott*

2 kg reife Quitten

700 g Zucker

1 l Wasser

1 Zitrone

Zitronenschale

Vanillezucker

Zimt

Die Quitten vierteln und das Gehäuse ausschneiden. Die Quitten mit Wasser  und Zucker weichkochen. Zur Geschmacksverbesserung kann man ein Glas Weißwein, Himbeersaft oder auch Zitronenschale und Zimt zugeben.

33.6. Quittenbrot*

1 kg Quittenmark

1 kg Zucker

Sternanis

Zimt

Zitronenschale

Die Quitten mit wenig Wasser gardünsten und passieren. Aus dem gewonnenen Saft Gelee herstellen. Dem Fruchtmark allmählich die gleiche Menge Zucker zufügen. Das Ganze zu einem festen Brei einkochen lassen. In der Backröhre die Masse weiter erhitzen, bis ein Holzlöffel in der Masse stehen bleibt. Dann die Masse auf Alufolie ausbreiten und trocknen lassen.

33.7. Quitten zum Trocknen*

Besonders reife und vom Liegen etwas weicher gewordene Quitten schälen, in kleine Stücke schneiden und trocknen. Grob gemahlen oder auch ganz zum Würzen als fruchtige Komponente verwenden.

33.8. Quitten in Weinbrand* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

500 g gekochte Quitten ohne Gehäuse

400 g Zucker

0,7 l Weinbrand

Sternanis

Zimt

Zitronenschale

Kardamon

Aus den geviertelten Quitten so gut es geht das Kerngehäuse herausschneiden. In kaltem Wasser die Quitten ansetzen und fast garkochen. Dann die Quitten aus dem Wasser herausnehmen, wiegen und mit Sternanis, Zimt, Zitronenschalen, Kardamon würzen. Auf die Quitten den Weinbrand geben. Den Saft mit Zucker stark einkochen und nach dem Erkalten zum Süßen den Weinbrand-Quitten zusetzen. Das Ganze möglichst mehrere Tage gut durchziehen lassen.

33.9. vegane Quitteneierkuchen [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

100 g Quitten

0,3 l Weißwein

30 g Zucker

50 g Mehl

1 EL Extraktionsschrot

1 EL vegane Schlagsahne

0,1 l Sojamilch

0,01 l Weinbrand oder 3 g Rosinen

5 g geriebene Semmel

Vanillezucker

Rosenwasser

Anis

Zimt

Die Quitten würfeln, entkernen und raspeln. Die Quittenraspeln in Weißwein mit etwas Zucker mehrere Stunden marinieren. Aus Mehl, Extraktionsschrot und Sojamilch eine Eierkuchenmasse herstellen, die vegane Schlagsahne zu Schnee schlagen und unterziehen. Diese Masse mit etwas Vanillezucker oder Rosenwasser würzen. In den Eierkuchenteig die Quittenraspeln geben. In einer Pfanne mit Pflanzenmargarine den Eierkuchen auf beiden Seiten goldgelb backen. Beide Seiten einschlagen und den Eierkuchen auf einen Teller stürzen. Den Marinadenwein mit den Rosinen aufkochen, mit Anis und Zimt würzen und mit dem Likör bzw. Weinbrand veredeln. Die Soße mit geriebener Semmel abbinden und über den Eierkuchen geben.

33.10. Quittenfruchtpudding [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

50 g Quitten

50 g Äpfel

2 EL Extraktionsschrot

15 g Pflanzenmargarine

5 g süße Mandeln

5 g Rosinen

10 g geriebene Semmel

Vanillezucker

Zimt

Anis

Apfelschnaps

Quitten vierteln, entkernen und raspeln bzw. kochen. Die Raspeln mit Zucker vermischen. Die geriebene Semmel in Pflanzenmargarine anrösten. Dazu die Raspeln geben und darin gardünsten. Dazu die gehackten Mandeln und Rosinen sowie Zimt, Anis und Vanillezucker geben. Unter die Masse unter ständigem Rühren 2 EL Extraktionsschrot ziehen. Die Masse in ein magarinisiertes Keramikschälchen bzw. in eine Coquille füllen, mit Pflanzenmargarineflöckchen versehen und im Grill überkrusten. Zum Pudding reicht man einen Apfelschnaps bzw. Maracujalikör.

33.11. Quittengetränk*

1 kg Quitten

4 l Wasser

250 g Zucker

2 Zitronen

Schale einer halben Zitrone

3 Stengel Pfefferminze

5 Stengel Zitronenmelisse

Die Quitten halbieren und im Wasser fast garkochen. Dann Zucker, Zitronensaft, Zitronenschale und die Kräuter hinzugeben, das Ganze noch einmal kurz aufkochen und danach 15 min ziehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein Tuch gießen und schnell abkühlen. Gut gekühlt als Erfrischungsgetränk servieren.

33.12. Schwarzer Tee mit Quittengelee*

3 g schwarzer Tee

15 g Quittengelee

Den schwarzen Tee aufbrühen und darin das Quittengelee auflösen.

1. Warnhinweis für 34.1. bis 34.4.: Kann man nur im Sommer und Herbst machen.

2. Warnhinweis für 34.1. bis 34.4.: Reich an Kobalt.

34.1. Traubenkirschkompott mit Hagebutten*

1 Glas frische Traubenkirschen

1 Glas frische Hagebutten

50 g Zucker

4 Glas Wasser

Die Hagebutten entkernen, kräftig in einem Sieb waschen, Zucker hinzufügen und mit den Traubenkirschen kochen.

34.2. Traubenkirschenkissel*

200 g Traubenkirschen

20 g Zucker

5 g Stärke

300 g Wasser

Die Traubenkirschen mit Wasser übergießen und 20 min kochen. Kräftig zerdrücken und durch ein Sieb passieren, um die Kerne zu entfernen. Zucker und die in wenig Wasser aufgelöste Stärke hinzufügen, zum Kochen bringen und vom Feuer nehmen. Heiß oder kalt servieren.

34.3. Traubenkirschenpiroggen

300 g Traubenkirschenmehl

100 g Malz

30 g Zucker

Die Traubenkirschen trocknen und zermahlen, Malz und Zucker in das Mehl geben, mit Wasser verdünnen, damit sich eine Füllung für die Piroggen ergibt. Die Piroggen aus Hefeteig zubereiten und in der Röhre backen. Das Traubenkirschenmehl stellt man aus getrockneten Traubenkirschen her, indem man diese in der Kaffeemühle oder im Mörser zerkleinert.

34.4. Traubenkirschenkwaß*

3 Glas frische Traubenkirschen

300 g Zucker

3 l Wasser

5 g Hefe

Die frischen, gewaschenen Traubenkirschen mit Zucker bestreuen, 10 bis 12 Std. stehenlassen, dann kräftig verrühren, mit warmem Wasser übergießen, Zucker und Hefe hinzugeben und 10 bis 12 Std. zum Gären stehenlassen. Danach abseihen und in Dreilitergläsern noch 1 bis 2 Tage stehenlassen.

1. Warnhinweis für 35.1. bis 35.8.: Kann man nur nach dem Frost im Herbst/Winter machen.

2. Warnhinweis für 35.1. bis 35.10.: Man kann davon Durchfall bekommen. Außerdem wirkt es harntreibend (man muß sehr viel und sehr oft pinkeln, wenn man davon ißt/trinkt).Drittens wirkt es schweißtreibend. Viertens wirkt es beruhigend. Fünftens wirkt es gegen Magenkrampf, Durchfall und Wurmbefall. Sechstens wirkt es gegen Nasenbluten. Siebentens regt es den Stoffwechsel an. Achtens wirkt es stärkend bei Erschöpfungszuständen. Neuntens stärkt es Herz und Kreislauf. Zehntens wirkt es gegen Hautunreinheiten, Pusteln und Akne. Außerdem wirkt es noch gegen Mund-, Hals- und Zahnfleischerkrankungen. (Schlehe hat so viele Heilwirkungen, daß man gar nicht alle aufzählen kann.) Außerdem muß ich noch davor warnen, daß es sehr gut schmeckt.

3. Warnhinweis für 35.1. bis 35.10.: Schlehdorn = Schlehe = Schwarzdorn

35.1. Schlehdorngelee

1,5 kg Schlehdornsaft

1 Päckchen Geliermittel (Agar-Agar, Carrageen oder Pektin)

1,5 kg Zucker

Schlehdornsaft entsprechend Kochanleitung mit 60 g Zucker und Inhalt eines Beutels Geliermittel 5 min kochen. Den restlichen Zucker hinzufügen und unter ständigem Rühren nochmals 5 min auf großer Flamme sprudelnd kochen. Heiß in Gläser füllen, auskühlen lassen und verschließen.

35.2. Schlehdorn-Apfel-Marmelade*

400 g Schlehen

800 g Zucker

600 g Äpfel

0,75 l Wasser

Zimt

Die gewaschenen Schlehen mit 0,4 l Wasser etwa 5 min kochen und passieren. Die Rückstände aus dem Sieb mit 0,15 l Wasser nochmals aufkochen und passieren. Die Äpfel mit 0,15 l Wasser kochen und ebenfalls durch ein Sieb streichen. Schlehen und Apfelmus mischen, mit Zucker aufkochen und heiß in Gläser füllen.

35.3. Schlehdorn-Birnen-Marmelade

550 g Schlehen

0,75 l Wasser

1 Päckchen Vanillezucker

850 g Birnen

1100 g Zucker

Saft einer Zitronen

Zimt

Die gewaschenen Schlehen mit 0,5 l Wasser 5 min kochen und anschließend passieren. Birnen mit 0,25 l Wasser kochen und ebenfalls passieren. Das Früchtemus mit dem Zucker mischen und die Gewürze hinzugeben. Das Mus unter ständigem Rühren 10 min aufkochen und heiß in Gläser füllen.

35.4. Schlehdornsaft*

2000 g Schlehen

450 g Zucker

3 l Wasser

Die gewaschenen Früchte in einem emaillierten Gefäß mit 3 l kochendem Wasser übergießen und diesen Ansatz einen Tag ziehen lassen. Danach die Flüssigkeit abgießen, aufkochen und erneut über die Früchte gießen. Dieser Vorgang ist noch einmal zu wiederholen. Dann den Saft abnehmen, den Zucker hinzufügen und 10 min kochen. Den fertigen Saft heiß in Flaschen füllen und sofort verschließen.

35.5. Schlehen in Sirup*

500 g Schlehen

0,5 l Wasser

2 Nelken

250 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

Die gewaschenen Schlehen, Zucker und Gewürze etwa 10 min kochen und danach 24 Std. stehenlassen. Den Saft abgießen und zu Sirup kochen. Dann die Früchte dazugeben und nochmals gut durchkochen.

35.6. Süßsaurer Schlehdorn*

3000 g Schlehen

0,5 l Weinessig

1000 g Zucker

0,5 l Wasser

Nelken

Zimt

Die gewaschenen Schlehen mit Gewürzen in Essigwasser und Zucker fast garkochen und etwa eine Woche kühlstellen. Danach das Fruchtwasser abgießen, aufkochen und kochend über die Früchte gießen.

35.7. Schlehdornwein* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren]

3500 g Schlehen

4,5 l Wasser

1650 g Zucker

Reinzuchthefe

Die gewaschenen Schlehen mit 4 l kochendem Wasser übergießen und abkühlen lassen. Hefe zusetzen und das Ganze 1 bis 2 Tage ziehen lassen. Den Ansatz passieren und 1000 g Zucker darin auflösen. Zum Vergären in einen mäßig warmen Raum stellen. Nach dem Gärvorgang den restlichen Zucker in 1/2 l Wasser auflösen, zum Ansatz hinzugeben und gut ausgären. Nach dem Umstechen und Klären den Wein in Flaschen füllen und gut ausreifen lassen.

35.8. Schlehdornlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

500 g Schlehen

100 g Zucker

0,5 l Weinbrand

Die gewaschenen und abgetropften Früchte mit Zucker und Weinbrand in einem Steintopf ansetzen und eine Woche ziehen lassen. Ansatz filtern, den Likör in Flaschen abfüllen und noch einige Zeit stehenlassen.

Warnhinweis für 35.9. und 35.10.: Kann man nur im April und Mai machen.

35.9. Schlehdornblütensirup*

250 g Schlehdornblüten

450 g Zucker

0,5 l Wasser

Die Schlehdornblüten bei Sonnenaufgang pflücken, in kaltem Wasser etwas weichen und anschließend langsam aufkochen lassen. Aus dem Ansatz die Blüten herausnehmen, ausdrücken und den Saft durch ein Tuch filtern. Den Saft mit Zucker solange leicht kochen lassen, bis er Sirupkonsistenz erhält.

35.10. Schlehdornblütentee mit Blütensirup*

3 g Schlehdornblüten getrocknet

5 g Schlehdornblütensirup

0,1 l Wasser

Die Schlehdornblüten mit kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen. Dann den Tee abgießen und mit einem Teelöffel Schlehdornblütensirup süßen.

1. Warnhinweis für 36.1. bis 36.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.

2. Warnhinweis für 36.1. bis 36.5.: Echtes Mädesüß = Kleines Mädesüß

3. Warnhinweis für 36.1. bis 36.5.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und Vitamin C.

36.1. Mädesüßtee*

200 g Mädesüßblüten

20 g Heckenrosenblütenknospen

Die Mädesüßblüten und Heckenrosenknospen im Schatten bei Zimmertemperatur trocknen, untereinandermischen und zum Aufbrühen verwenden.

36.2. Mädesüßlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

50 g frische Mädesüßblüten

20 g Zucker

1 l Wodka

Die Mädesüßblüten mit Wodka übergießen, Zucker hinzufügen und 10 bis 12 Tage stehenlassen.

36.3. Alkoholfreies Getränk aus Mädesüß

50 g frische Mädesüßknospen

60 g Zucker

1 l Wasser

Die Mädesüßknospen 10 min in Wasser kochen, den Kochsud durchseihen, Zucker hinzufügen, aufkochen und abkühlen.

36.4. Apfelkompott mit Mädesüß*

200 g Äpfel

120 g Zucker

1 g Zitronensäure

1 l Wasser

25 g Mädesüßwurzeln

Die für das Kompott vorbereiteten Äpfel 15 min kochen. Die gewaschenen Mädesüßwurzeln in einem Gazesäckchen in das Kompott geben und mit den Äpfeln noch 3 bis 5 min kochen lassen. Danach Zucker und Zitronensäure hinzufügen, zum Kochen bringen, und abkühlen.

36.5. Getränk aus Mädesüß und Backobst

100 g getrocknete Äpfel (Birnen, Rosinen, Aprikosen)

50 g frische Mädesüßblüten

50 g Zucker

1 l Wasser

Die getrockneten Früchte kochen. Den Kochsud durchseihen und den Zucker hinzufügen. Die Mädesüßblüten mit kochendem Wasser aufbrühen, 10 bis 15 min ziehen lassen, dann abseihen. Den Kochsud von den Trockenfrüchten und den Mädesüßaufguß vermengen und kühlen.

1. Warnhinweis für 37.1. bis 37.3.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis
April machen.

2. Warnhinweis für 37.1. bis 37.3.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und Vitamin C.

37.1. Suppe mit Nelkenwurzwurzeln

200 g Kartoffeln
100 g Sauerampfer
20 g Möhren
10 g Petersilie
10 g Nelkenwurzwurzeln
20 g Zwiebeln
20 g [Pflanzen-]Margarine
20 g Sojasahne
350 g Gemüsebrühe
Sauerampfer und Nelkenwurzwurzeln mit dem Messer kleinschneiden und
5 min vor Beendigung des Kochprozesses in die Suppe geben.

37.2. Pulver aus Nelkenwurzwurzeln*

Gewaschene Nelkenwurzwurzeln an der Luft bei Zimmertemperatur trocknen.
Vor dem Zermahlen kann man sie noch 30 bis 40 min in die geheizte
geschlossenen Backröhre legen. Das Pulver in einem dunklen Glasgefäß
aufbewahren. Man kann es zum Würzen von Suppen und für Soßen verwenden.

37.3. Getränk aus Nelkenwurzwurzeln*

50 g frische vor dem Blühen ausgegrabene Nelkenwurzwurzeln
50 g Zucker
1 l Wasser
Die gewaschenen Nelkenwurzwurzeln mit dem Messer zerschneiden und im
Fleischwolf zerkleinern, mit Wasser übergießen zum Kochen bringen, Zucker
hinzufügen und 3 bis 4 Std. ziehen lassen. Kalt servieren. Dieses Getränk
muß man in geschlossenen Flaschen aufbewahren.

1. Warnhinweis für 38.1. bis 38.37.: Kann man nur im Juli und August machen.

2. Warnhinweis für 38.1. bis 38.37.: Schmeckt süß, hilft auch gegen Arteriosklerose
und Entzündungen.

38.1. Himbeeren mit Sojamilch

Sojamilch in Gläser füllen. Die Beeren extra in ein Schälchen oder auf eine Untertasse
legen und mit Zucker oder Puderzucker bestreuen.

38.2. Himbeeren mit Sojamilch und Weißbrot

4 Glas Sojamilch
2 Glas Himbeeren
100 g Weißbrot
Die Sojamilch in Teller gießen, Himbeeren und in Stücke geschnittenes Weißbrot hinzufügen. Nach Wunsch und Geschmack kann man Zucker hinzugeben. Zum Frühstück oder Abendbrot servieren.

38.3. Himbeeren mit Zucker und Sojamilch

2 Glas Himbeeren
4 EL Zucker
4 Glas Sojamilch
Die Himbeeren in Schüsselchen legen und Zucker drüberstreuen. Sojamilch in Gläsern
extra dazu reichen.

38.4. Himbeerschaumspeise

2 Glas Himbeeren
1 Glas Zucker
3 g Geliermittel (Carrageen, Agar-Agar oder Pektin)
Die ausgelesenen Himbeeren waschen und durch ein Sieb passieren. Das Ausgepreßte mit
4 Glas Wasser übergießen, zum Kochen bringen, durch ein Sieb oder durch Gaze seihen.
Zucker und eingeweichtes Geliermittel unter Umrühren in den Kochsud geben, zum Kochen
bringen und mit dem ausgepreßten Himbeersaft vermischen. Die Masse zu Schaum schlagen, in Formen oder Kompottschälchen gießen und im Kalten erstarren lassen.

38.5. Himbeersirup*

2000 g Himbeeren
2000 g Zucker
8 g Zitronensäure
Die ausgelesenen Beeren zerstampfen, durch ein Sieb reiben, den Saft durch zweischichtige Gaze filtern. Zucker in den Saft geben (2000 g auf 1 l Saft), erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Kurz vor dem Aufkochen die Zitronensäure hinzugeben, aufkochen lassen, den Schaum abschöpfen und erneut zum Kochen bringen. Den Sirup durch sterile Gaze seihen, in vorbereitete saubere Gläser füllen, mit Polyethylendeckeln verschließen und ohne zusätzliche Pasteurisation lagern.

38.6. Himbeergelee

200 g Himbeersaft
30 bis 40 g Zucker
8 g Geliermittel (Carrageen, Agar-Agar oder Pektin)
4 Glas Wasser
Den Zucker im Wasser und das Geliermittel extra auflösen. Alles mit Himbeersaft
vermischen, zum Kochen bringen, in Schälchen gießen und abkühlen.

38.7.  Himbeersaft mit Mark*

Himbeeren in einem Topf zerdrücken, durch ein Sieb passieren, den Saft in
saubere Gläser oder Flaschen füllen, 15 min in kochendem Wasser pasteurisieren,
zukorken.

38.8. Himbeerkompott*

4 Glas Himbeeren
200 g Zucker
4 Glas Wasser
Die vorbereiteten Himbeeren mit 50%igem Zuckersirup (heiß) übergießen und
3 bis 4 Std. ziehen lassen. Danach bis zum Sieden erhitzen, in saubere Gläser
füllen und pasteurisieren.

38.9. Himbeerkonfitüre*

1000 g Himbeeren
1500 g Zucker
2,5 Glas Wasser
Aus dem Wasser und Zucker einen Sirup kochen. Damit die Himbeeren übergießen,
zum Kochen bringen und 5 min auf schwachem Feuer kochen lassen. Abkühlen und
danach fertig kochen.

38.10. Bowle "King"* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 16 Jahren]

250 g Himbeeren
1/2 Glas Puderzucker
1/4 Glas abgekochtes Wasser
1 l trockener Weißwein
1 Flasche Mineralwasser oder 1/2 Flasche Sekt
Die ausgelesenen Beeren mit Wasser abspülen, in ein hohes Gefäß legen, mit
Puderzucker bestreuen, mit abgekochtem Wasser bespritzen und 2 bis 3 Std.
in den Kühlschrank stellen. Danach den Wein zugießen und erneut 2 Std.
kühlstellen. Vor dem Servieren Mineralwasser oder Sekt zugießen und leicht
umrühren.

38.11. Himbeerbowle* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 16 Jahren]

1 Glas Himbeersirup
2 Zitronen
1 l trockener Weißwein
2 Glas Mineralwasser
einige Eiswürfel
Den Himbeersirup in ein hohes Gefäß gießen, den Saft der Zitronen
hineindrücken, den trockenen Weißwein und das Mineralwasser zugießen
und gut umrühren. Eiswürfel hinzufügen und sofort servieren.

38.12. Himbeerpunsch

0,5 Glas Himbeersirup
0,3 Glas Puderzucker
2 Glas vegane Schlagsahne
5 bis 8 frische Himbeeren
Puderzucker und Himbeersirup in die vegane Schlagsahne geben,
gut unteeinandermischen und in Pokale füllen. Mit Himbeeren
garnieren.

38.13. Himbeerkwaß*

1000 g Himbeeren
1,5 Glas Puderzucker
2 l Wasser
25 g Hefe
1 g Zitronensäure
Die Himbeeren auslesen, abspülen, abtropfen lassen, zusammen mit
dem Puderzucker mittels Holzlöffels zerreiben, mit Wasser übergießen
und aufs Feuer stellen. Zum Kochen bringen, auf 20 bis 30 °C
abkühlen, die aufgelöste Hefe und Zitronensäure hinzufügen. Danach
das Getränk abseihen, in vorbereitete Flaschen füllen, in die man
vorher 2 bis 3 Rosinen gelegt hat. Die Flaschen zuerst offen
stehenlassen, bis die Gärung beginnt. Wenn die Gärung begonnen hat,
die Flaschen verkorken und 2 Tage in einen kühlen Raum stellen.

38.14. Himbeer-Sbiten [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 16 Jahren]

4 Glas Himbeersaft
2 Glas Zucker
2 EL flüssige Hefe
2 l Wasser
Den Zucker in heißes Wasser geben, Himbeersaft hinzufügen, aufs Feuer
stellen und zum Kochen bringen, 2 Std. kochen, dabei von Zeit zu Zeit
umrühren und den sich bildenden Schaum abschöpfen. Das Getränk bis auf
25 °C abkühlen, die Hefe hinzufügen und 10 bis 12 Std. zum Gären
stehenlassen. Den gegorenen Most in ein gut ausgedämpftes und sauber
gewaschenes Holzfäßchen oder in einen Ballon füllen, zukorken und
1 Monat kühlstellen. Danach in Flaschen abfüllen, zukorken und
horizonatal lagern. Kalt servieren.

38.15. Himbeer-Erfrischungsgetränk* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren]

2 Glas Himbeeren
1/2 Glas Zucker
1 Glas Wasser
1 EL Likör
2 Glas Selterswasser
Den Zucker mit Wasser übergießen und 2 bis 3 min kochen, bis sich ein
nicht zu dicker Sirup bildet. Den Sirup abkühlen. Die gewaschenen
Himbeeren mit einem Holzlöffel zerdrücken und mit dem Sirup und dem
Likör übergießen. Umrühren und 2 bis 3 Std. stehenlassen, damit das
Gemisch gut durchzieht. Danach kann man es abseihen und Selterswasser
hinzugeben. Kalt servieren.

38.16. Himbeergetränk "Premiere"

2 Glas Himbeeren
1 Glas Sojamilch
1 Glas vegane Schlagsahne
4 EL Puderzucker
Die ausgelesenen Himbeeren mit kaltem Wasser abspülen und das Wasser
abtropfen lassen. Die Beeren mit einem Holzlöffel zerdrücken, in einen
Mixer geben, Sojamilch, vegane Schlagsahne und den Puderzucker
hinzufügen und gut schlagen.

38.17. Himbeergetränk "Purpur"

4 EL fertiger Himbeersirup
2 Glas Sojamilch
4 EL Extraktionsschrot
40 g vegane Schlagsahne
Extraktionsschrot, Himbeersirup und Sojamilch gut schlagen. In Pokale umfüllen
und vegane Schlagsahne obenauf geben. Zum Frühstück servieren.

38.18. Himbeergetränk mit veganer Schlagsahne

2 Glas Himbeeren
2 Glas vegane Schlagsahne
1/2 Glas Puderzucker
10 Würfel Mundeis
Die ausgelesenen Himbeeren mit Wasser abspülen und mit einem Holzlöffel durch
ein Sieb reiben. Vegane Schlagsahne in das Püree geben, Puderzucker hinzufügen,
kräftig umrühren und kühlen. Mit Mundeiswürfeln servieren.

38.19. Himbeer-Dessertgetränk*

4 EL fertiger Himbeersirup
200 g Fruchteis
2 Glas Selterswasser
8 TL Orangensaft
Den Himbeersirup in Gläser gießen, Orangensaft, Eis und Selterswasser
hinzufügen. Ohne Umrühren sofort servieren.

38.20. Frucht-Himbeer-Mischgetränk*

4 EL fertiger Himbeersirup
200 g gemischte konservierte Früchte
12 Würfel Mundeis
2 Glas Selterswasser
Das Mundeis kleinstoßen und in Pokale legen, den Himbeersirup hinzugießen,
die gemischten Früchte dazugeben und mit Selterswasser übergießen. Ohne
Umrühren sofort servieren.

38.21. Kindergetränk "Alenkas Blümchen"

1 Glas Himbeersaft
3 Glas Sojamilch
3 EL Zucker
Den Himbeersaft mit der Sojamilch verrühren und den Zucker hinzufügen.
Das Getränk leicht gekühlt servieren.

38.22. Himbeergetränk mit Tofu

4 EL fertiger Himbeersirup
200 g geriebener Tofu
2 Glas Sojamilch
Den geriebenen Tofu, Himbeersirup und die Sojamilch 1 min mit dem Mixer
schlagen. Nach dem Kühlen servieren.

38.23. Cocktail "Russische Schöne"

2 Glas Himbeersaft
2 Glas Sojamilch
2 EL Extraktionsschrot
4 bis 5 Würfel Mundeis
Zucker
Extraktionsschrot mit dem Zucker verrühren, Sojamilch und Himbeersaft
hinzufügen, vermischen, kühlen und in Pokalen mit Mundeis servieren.

38.24. Cocktail "Koralle" [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren]

1 Glas Himbeeren
1/2 Glas Himbeersaft
1 Zitrone
2 Glas Sojamilch
2 EL Extraktionsschrot
2 EL Puderzucker
1 bis 2 EL Rum oder Kognak
4 bis 8 Würfel Mundeis
Extraktionsschrot mit dem Puderzucker verrühren. Die vorbereiteten Himbeeren
mit einem Holzlöffel zerdrücken und mit dem Extraktionsschrot vermischen,
Himbeersaft, Sojamilch und Zitronensaft zugießen, Rum oder Kognak hinzufügen
und kräftig untereinanderrühren. Im Kühlschrank kühlen und in Pokalen mit
Mundeis servieren.

38.25. Himbeercocktail* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und
Jugendliche unter 16 Jahren]

2 Glas Himbeeren
1/2 Glas Zucker
2 Glas trockener Weißwein
1 Flasche Mineralwasser
6 Würfel Mundeis
Die ausgelesenen und gewaschenen Himbeeren mit Zucker bestreuen und mit 1 Glas
trockenem Wein übergießen. Das Gefäß (mit den Himbeeren) zudecken und
2 bis 3 Std. stehenlassen. Vor dem Servieren den restlichen Wein und das
Mineralwasser zugießen und Mundeiswürfel hineingeben. Man kann zu dem Cocktail
belegte Schnitten, Gebäck oder Beeren servieren.

38.26. Cocktail "Poljus"

500 g Himbeeren
100 g Sojaeis
1 Glas Sojamilch
Die ausgelesenen und gewaschenen Himbeeren in eine Saftpresse geben und den
Saft auspressen. Saft, Eis und Sojamilch mit einem Mixer so lange schlagen
bis sich Schaum bildet. In Pokale füllen und sofort servieren.

38.27. Dessertgetränk "Himbeerkrem"

2 Glas reife Himbeeren
4 Äpfel
4 EL Zucker
2 Glas Sojamilch
40 g vegane Schlagsahne
Die vorbereiteten Himbeeren, in Spalten geschnittene Äpfel, Zucker und
Sojamilch 2 min mit dem Mixer schlagen. In Gläser gießen und vegane
Schlagsahne daraufgeben.

38.28. Ice-cream "Victoria"*

4 EL fertiger Himbeersirup
200 g konservierte gemischte Früchte
200 g Fruchteis
0,3 Glas Selterswasser
Eis und konservierte Früchte abwechselnd in hohe Pokale füllen, Himbeersirup
hinzugeben, mit Selterswasser übergießen und ohne Umrühren servieren.

38.29. Himbeer-Egg-Nogg

4 EL fertiger Himbeersirup
200 g Eis
8 EL Extraktionsschrot
4 EL gestoßenes Mundeis
2 Glas Sojamilch
Alles zusammen 1 min im Mixer mischen, durch ein Sieb in Pokale seihen
und sofort servieren.

38.30. Himbeer-Flip

8 EL Himbeersaft
4 EL Zuckersirup
4 EL Extraktionsschrot
2 Glas Sojamilch
8 Würfel Mundeis
Extraktionsschrot, Himbeersaft, Zuckersirup, Sojamilch und Mundeis
1 min mit dem Mixer schlagen. In Pokale seihen und sofort servieren.

38.31. Himbeer-Fizz

4 EL fertiger Himbeersirup
4 Zitronen
4 EL Extraktionsschrot
8 Würfel Mundeis
2 Glas Selterswasser
Extraktionsschrot, Himbeersaft, Zitronensaft und Mundeis 2 min mit dem
Mixer oder Shaker schlagen, bis es schäumt. In Gläser oder Pokale seihen,
Selterswasser hinzufügen und servieren.

38.32. Himbeer-Julep

12 Zweige Minze
8 TL Zucker
8 EL Himbeersaft
4 EL Zitronensaft
8 TL Vanillesirup
8 EL Wasser
4 bis 8 Würfel Mundeis
40 g vegane Schlagsahne
12 bis 20 Himbeeren
Den aufgelösten Zucker und je 3 Minzezweige in geschliffene Gläser legen
und 1 bis 2 min kräftig mit einem Löffelchen zerdrücken. Danach die
Zweige entfernen, zerkleinertes Eis, Himbeer- und Zitronensaft und
Vanillesirup hinzufügen. Mit Himbeeren und veganer Schlagsahne garnieren.

38.33. Himbeer-Sherbet

4 EL fertiger Himbeersaft
200 g Erdbeereis
Ein mit dem Mixer geschlagenes Gemisch aus Sojamilch und Himbeersaft in
Pokale gießen, Eis hinzufügen und ohne Umrühren servieren.

38.34. Himbeer-Cobbler "Blaues Sternchen"

4 EL fertiger Himbeersirup
4 Glas Kirschmors
200 g veganes (Soja-)Sahneeis oder Sojaeis
Mundeis
200 g konservierte oder frische gemischte Früchte
Den Pokal zu 2/3 mit kleingestoßenem Eis füllen, Sojaeis und Früchtestückchen
darauflegen, Himbeersirup und Kirschmors zugießen.

38.35. Himbeer-Cobbler "Tatra"*

4 EL fertiger Himbeersirup
8 TL Pfirsichsaft
4 Scheiben Zitrone
Mundeis
Die Pokale oder Gläser zu 2/3 mit gestoßenem Eis füllen, Himbeersirup und
Pfirsichsaft zugießen, 1 Scheibe Zitrone an den Glasrand stecken.

38.36. Prager Himbeer-Cobbler*

8 EL fertiger Himbeersirup
200 g konservierte gemischte Früchte
4 EL fertiger Zitronensirup
1 Glas Apfelmors
Mundeis
Die Pokale zu 2/3 mit gestoßenem Eis auffüllen, die gemischten Früchte
darauflegen, Himbeer- und Zitronensirup zugießen und den Apfelmors
hinzufügen.

38.37. Kalter Himbeertee

120 g Himbeersaft
80 g Sojamilch
Saft und Sojamilch in Gläser mit ungesüßtem starkem Tee gießen, im
Kühlschrank kühlen und servieren.

1. Warnhinweis für 39.1. bis 39.19.: Kann man nur im Juni, Juli, August, September und Oktober machen.

2. Warnhinweis für 39.1. bis 39.19.: Graublaue Brombeere = Kratzbeere

39.1. Brombeerkompott*

3 Glas Brombeeren
120 g Zucker
1 g Zitronensäure
Zucker und Zitronensäure in heißem Wasser auflösen, zum Kochen bringen,
damit die vorbereiteten Beeren übergießen und 40 min ziehen lassen.

39.2. Brombeerkissel*

2 Glas Brombeeren
120 g Zucker
45 g Kartoffelstärke
2 g Zitronensäure
Die ausgelesenen Brombeeren mit heißem Wasser überbrühen und durch ein
feines Sieb passieren. Das Püree in ein gesondertes Gefäß gießen und
kaltstellen. Das Ausgepreßte mit heißem Wasser übergießen, Zucker und
Zitronensäure hinzufügen, zum Kochen bringen und abseihen. Die in Wasser
aufgelöste Kartoffelstärke allmählich in den abgekühlten Kochsud geben, unter
Umrühren zum Kochen bringen (aber nicht abkochen) und gleichzeitig das Püree
hinzufügen. Vom Feuer nehmen und kühlen. 

39.3. Brombeerkonfitüre*

1000 g Brombeeren
800 g Zucker
2 Glas Wasser
Die vorbereiteten Beeren (mit Wasser abspülen, Stiele und Blütenblätter entfernen)
mit Zucker bestreuen und 10 bis 12 Std. kaltstellen. Am anderen Tag bei schwachem
Sieden 20 min kochen, in Gläser füllen und noch 2 Std. in heißes Wasser stellen.

39.4. Brombeerkonfitüre "belorussisch"*

2000 g Brombeeren
2500 g Zucker
Die vorbereiteten Beeren mit heißem 65%igem Sirup übergießen und 3 bis 4 Std.
stehenlassen. Danach Sirup und Beeren trennen. Den Sirup einkochen, etwas
abkühlen, die Beeren hineingeben und auf schwachem Feuer fertigkochen.

39.5. Brombeergelee

1000 g Brombeeren
2500 g Zucker
60 g Geliermittel (Carrageen, Agar-Agar oder Pektin)
Saft einer halben Zitrone
1 bis 2 Glas Wasser
Die vorbereiteten Beeren mit Zucker in ein wenig Wasser kochen, durch ein Sieb
passieren. Zitronensaft und Geliermittel hinzufügen. Die allgemeine
Flüssigkeitsmenge auf 1 l reduzieren und kaltstellen. Kurz vor dem Erkalten
Sojasahne hinzufügen und weiter kühlen.

39.6.Brombeermarmelade*

1000 g Brombeeren
800 g Zucker
Die ausgelesenen und gewaschenen Brombeeren mit Zucker zerdrücken und bis zur
gewünschten Konsistenz einkochen. Die Brombeermarmelade kann zu Tee serviert,
aber auch als Füllung für Piroggen verwendet werden.

39.7. Brombeeren mit Sojasahne

2 Glas Brombeeren
4 Glas Sojasahne
40 g Zucker
Den Zucker mit der Sojasahne verrühren, kühlen und die Beeren hinzufügen.

39.8. Brombeersaft*

1000 g Brombeeren
100 g Zucker
2 Glas Wasser
Die vorbereiteten Brombeeren für 2 bis 3 min mit kochendem Wasser übergießen,
auf einen Durchschlag legen, durch ein Sieb passieren, Zucker und Wasser
hinzufügen, zum Kochen bringen und abkühlen. Der Saft kann für die Herstellung
von Speisen und Getränken sowie als Soße zu Breien und Mehlspeisen verwendet
werden.

39.9. Brombeersirup*

1000 g Brombeeren
500 g Zucker
1 Glas Wasser
Aus den vorbereiteten Beeren den Saft ausdrücken, Zucker und Wasser hinzufügen,
5 bis 10 min kochen, in Flaschen füllen, zukorken und kaltstellen.

39.10. Brombeergetränk mit Zucker

1 Glas Brombeersaft
1 EL Zucker
2 Glas Wasser
Das Wasser zum Sieden bringen, den Zucker darin auflösen, den Brombeersaft
hinzufügen, erneut zum Kochen bringen und abkühlen.

39.11. Brombeergetränk mit Sojamilch

1 Glas Brombeersaft
3 Glas Sojamilch
12 TL Zucker
2 Würfel Mundeis
Den Brombeersaft in ein Gefäß gießen, Zucker hinzufügen, untereinanderrühren
und die Sojamilch hinzugießen. Gekühlt mit Eiswürfeln servieren.

39.12. Brombeergetränk "Daugawa"

2 Glas Brombeeren
1 l Sojamilch
1/2 Glas Zucker oder Puderzucker
Die vorbereiteten Brombeeren durch ein Sieb passieren, Puderzucker oder Zucker
in das Püree geben, Sojamilch hinzugießen und mit einem Mixer schlagen. Nach
dem Abkühlen servieren.

39.13. Brombeergetränk "Sommerabend"

350 g Brombeersirup
2,5 Glas Sojamilch
1 Glas gekühltes, abgekochtes Wasser
Sojamilch, Brombeersirup und das gekühlte Wasser mit dem Mixer vermischen.
Kalt servieren.

39.14. Brombeergetränk mit Extraktionsschrot

240 g Brombeersirup
4 EL Orangensaft
4 EL Extraktionsschrot
2 Glas abgekochtes, abgekühltes Wasser
8 Würfel Mundeis
Extraktionsschrot in einen Mixer geben, Brombeersirup, Orangensaft,
abgekochtes, abgekühltes Wasser und Mundeis hinzugeben und schnell
zu Schaum schlagen. Das Getränk in Pokale seihen und sofort servieren.

39.15. Cocktail mit Brombeersaft

1 Glas Brombeersaft
2 Glas Sojamilch
3 EL Extraktionsschrot
1 EL Zucker
8 Würfel Mundeis
Sojamilch, Brombeersaft, Zucker und Extraktionsschrot 2 min mit dem
Mixer schlagen. Mit Eiswürfeln servieren.

39.16. Cocktail "Saoneshje" mit Brombeersirup

240 g Brombeersirup
80 g Sojaeis
1 Glas Sojamilch
40 g vegane Schlagsahne
Sojaeis, Brombeersirup und Sojamilch mit einem Mixer zu Schaum schlagen.
In Pokale füllen und vor dem Servieren vegane Schlagsahne daraufgeben.

39.17. Brombeerkuchen

250 g Brombeeren
250 g Mehl
115 g [Pflanzen-]Margarine
75 g zerdrückte Kartoffeln
4 EL Extraktionsschrot
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Glas Sojamilch
40 g Stärke
Salz
Schale einer Zitrone
Aus Mehl, Margarine, Kartoffeln, Extraktionsschrot, 50 g Zucker und
Vanillezucker einen Teig kneten und 30 min kühlstellen. Danach den Teig
zu Plätzchen mit einem Durchmesser von 7 cm ausrollen. Die Ränder mit
Sojasahne bestreichen und einen Teigkranz darauflegen. Im Backofen backen.
In der Zwischenzeit eine Krem zubereiten: Die Stärke in etwas Sojamilch
auflösen, Zucker und Salz in die übrige Sojamilch geben, zum Kochen bringen,
die aufgelöste Stärke hinzufügen, erneut aufkochen lassen und vom Feuer nehmen.
Danach Margarine und die vorbereiteten Brombeeren hinzufügen. Die gebackenen
Böden mit der Krem füllen. Die Krem erstarren lassen und auf jeden Kuchen
einige Brombeeren legen.

39.18. Brombeerkonfekt*

1000 g Brombeeren
500 g Zucker
Die ausgelesenen und gewaschenen Brombeeren 10 bis 12 min in die Backröhre stellen,
durch ein Sieb passieren, mit Zucker vermischen, in der Röhre bis zur benötigten
Dicke einkochen, eine 1 cm dicke Schicht ausrollen und in der Röhre bei schwachem
Feuer trocknen.

39.19. Smokwa aus Brombeeren*

1000 g Brombeeren
600 g Zucker
Walnüsse
Ausgelesene reife Früchte mit Zucker bestreuen und 4 Std. ziehen lassen. Den sich
bildenden Saft abgießen. Die Früchte in ein Gefäß legen und auf schwachem Feuer
unter ständigem Umrühren kochen. Die Masse solange kochen, bis sie sich leicht
von den Wänden lösen läßt. Danach in eine flache, mit Wasser angefeuchtete
Schüssel legen, mit dem Messer glattstreichen, mit zerkleinerten Walnüssen
bestreuen und 10 bis 15 Std. trocknen lassen. In Quadrate oder Rhomben schneiden,
mit Puderzucker bestreuen und in Gläsern aufbewahren.

Die Fortsetzung steht auf www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm


Wichtiger Hinweis: So jetzt wollten einige diese Kochrezepte nachkochen und haben festgestellt, daß das leider gar nicht geht, weil es Ölkuchen, Extraktionsschrot, Biertreber, Rübenschnitzel, Melasse, Preßrückstände von der Fruchtsaftherstellung und viele andere Dinge leider nirgendwo zu kaufen gibt. Jetzt stellt sich die nächste Frage: Kann man diese Dinge selber herstellen? Ölkuchen und Extraktionsschrot kann man leider nicht herstellen (Ölkuchen kann man herstellen, wenn man eine Ölmühle hat.) Biertreber kann man herstellen, weil man Bier herstellen kann. Biertreber darf man aber leider nicht herstellen, weil mein leider kein Bier herstellen darf. Wer Bier herstellt, begeht den Straftatbestand "Steuerhinterziehung". Mit "Rübenschnitzel" sind die Teile der Zuckerrüben gemeint die bei der Zuckerherstellung anfallen. Rübenschnitzel und Melasse kann man leider auch nicht herstellen. Wenn man eine Fruchtpresse hat kann man Fruchtsaft herstellen und bei der Fruchtsaftherstellung fallen Preßrückstände an. Aber Ölkuchen, Extraktionsschrot, Biertreber, Rübenschnitzel, Preßrückstände von der Fruchtsaftherstellung fallen doch an und werden doch an die Tiere verfüttert? Ölkuchen, Extraktionsschrot, Biertreber, Rübenschnitzel, Preßrückstände von der Fruchtsaftherstellung werden unter das Tierfutter gemischt. Leider gibt es zur Zeit Ölkuchen, Extraktionsschrot, Biertreber, Rübenschnitzel, Melasse und Preßrückstände von der Fruchtsaftherstellung weder als Nahrungsmittel noch als Tierfutter zu kaufen. In der veganen Küche werden im allgemeinen: 1. Milch mit Sojamilch ersetzt (Sojamilch gibt es nur in neuform-Reformhäusern und in veganen Versandhäusern unter der Bezeichnung "Soja-Drink" zu kaufen.). Auch ich habe in diesen Rezepten Milch mit Sojamilch ersetzt. 2. Eier werden durch Eiersatzpulver (gibt es nur in neuform-Reformhäusern) oder Sojamehl (Sojamehl gibt es in neuform-Reformhäusern und in vegetarischen und  veganen Versandhäusern.) ersetzt. Ich habe Eier durch Extraktionsschrot ersetzt. Eier gehören zu den Zutaten die man in Kochrezepten eigentlich nicht ersetzen kann. Wenn Eier eine bindende Funktion haben kann man sie durch Sojamehl ersetzen. Wenn Eier eine treibende Funktion haben kann man sie nicht ersetzen. Und wenn Eier als Flüssigkeit gebraucht werden kann man sie weder durch Eiersatzpulver noch durch Sojamehl noch durch Extraktionsschrot ersetzten. Ich habe Eier trotzdem teilweise auch in Rezepten in sie als Flüssigkeit gebraucht wurden durch Extraktionsschrot ersetzt. Also wenn mal ein Rezept nicht funktionieren sollte, dann sollte man am besten das Extraktionsschrot durch die entsprechende Menge Wasser ersetzen. 3. Saure Sahne habe ich durch Sojasahne ersetzt (Sojasahne gibt es unter der Bezeichnung "Soja Cuisine" in vegetarischen und  veganen Versandhäusern, aber "Soja Cuisine" ist leider nicht aufschlagbar und geht demnach leider nicht als Schlagsahneersatzprodukt zu verwenden.). 4. Butter wird durch Pflanzenmargarine ersetzt. Butter habe auch ich mit Pflanzenmargarine ersetzt. Pflanzenmargarine gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. 5 Wurst wird durch Sojawurst oder Seitanwurst (Weizenwurst) oder Lopinowurst ersetzt. Sojawurst, Seitanwurst und Lopinowurst gibt es nur in neuform-Reformhäusern und vegetarischen und veganen Versandhäusern zu kaufen. Seitanwurst kann man neuerdings auch in Bioläden kaufen. Ich habe Wurst durch Ölkuchen ersetzt. 5. Fett habe ich durch Pflanzenfett ersetzt. Pflanzenfett (Kokosfett und andere Pflanzenfette) kann man problemlos in jedem Supermarkt kaufen. 6. Geriebener Käse wird durch geriebenen Tofu oder Hefeflocken ersetzt. Ich habe geriebenen Käse durch geriebenen Tofu ersetzt. Tofu gibt es in neuform-Reformhäusern und in vegetarischen und veganen Versandhäusern. Allerdings mußt Du ungeräucherten Tofu (am besten Natur-Tofu) nehmen. (Mit geräuchertem Tofu schmeckt es nicht.) Hefeflocken gibt es in neuform-Reformhäusern. 7. Honig wird durch Zucker ersetzt. Ich habe Honig auch durch Zucker ersetzt. Zucker gibt es in jedem Supermarkt. 8. Fleisch wird durch Sojafleisch, Seitan (Weizenfleisch) oder Lopino (Fleisch aus dem Samen der Süßlupine (Süßlupine ist eine Süßkleeart (Es gibt übrigens auch Bitterlupine))) ersetzt. Sojafleisch, Seitan und Lopino gibt es in neuform-Reformhäusern und vegetarischen und veganen Versandhäusern. Ich habe Fleisch und Fisch durch Ölkuchen ersetzt. 9. Fleischbrühe habe ich durch Gemüsebrühe ersetzt. Gemüsebrühe gibt es in neuform-Reformhäusern und in vegetarischen und veganen Versandhäusern. Gemüsebrühe kann man aber auch selber herstellen. 10. Joghurt wird durch Sojajoghurt ersetzt. Auch ich habe Joghurt durch Sojajoghurt ersetzt. Sojajoghurt gibt es in vegetarischen und veganen Versandhäusern. Man kann Sojajoghurt aber auch selber herstellen. Dazu braucht man eine Joghurtmaschine (wo es Joghurtmaschinen gibt weiß ich nicht), Joghurtferment (Joghurtferment gibt es in neuform-Reformhäusern) und Sojamilch (Sojamilch gibt es in neuform-Reformhäusern und in vegetarischen und veganen Versandhäusern.). 11. Schlagsahne ist ein Problem. Ich habe Schlagsahne durch vegane Schlagsahne ersetzt. Durch Sojasahne kann man Schlagsahne leider nicht ersetzen, weil Sojasahne leider nicht aufschlagbar ist. Schlagsahne muß man durch vegane Schlagsahne ersetzen. Und vegane Schlagsahne gibt es in vegetarischen und veganen Versandhäusern. 12. Käse wird durch Tofu ersetzt. Tofu gibt es in neuform-Reformhäusern und in vegetarischen und veganen Versandhäusern. Ich habe Käse durch Tofu ersetzt. 13. Mayonaise wird durch vegane Mayonnaise ersetzt. Vegane Mayonaise gibt es in vegetarischen und veganen Versandhäusern. Ich habe Mayonaise durch vegane Mayonaise ersetzt. - Also falls Ihr die Kochrezepte nicht nachkochen könnt, weil es weder Extraktionsschrot noch Ölkuchen gibt, dann versucht einfach mal Extraktionsschrot durch Sojamehl zu ersetzen und Ölkuchen durch Sojafleich oder Seitan (Weizenfleisch) oder Lopino zu ersetzen. Dann müßte es gehen.

Warnhinweis: Wenn Ihr Ölkuchen durch Sojafleisch, Seitan oder Lopino ersetzt, und Extraktionsschrot durch Sojamehl ersetzt, dann kann es leider nicht passieren, daß Ihr vom Essen der in diesen Kochrezepten beschriebenen Speisen Durchfall bekommt. (Stimmt nicht ganz, da man von vielen in diesen Kochrezepten eingesetzen Pflanzen (wie z. B. Maulbeere) auch Durchfall bekommt. Außerdem ist es ganz normal, daß man durch Umstellung auf vegane Ernährung Durchfall bekommt.) 

Erläuterung der russischen Speisenbezeichnungen:

Bitotschki: Aus Schlachtfleisch, Geflügel, Fisch, Wild, Kaninchen u. a.
...hergestellte Hackmasse, die als platte, ovale Steaks geformt und in Fett
...gebraten werden
Borschtsch: In Brühe gegarte Kartoffeln, Kohl, vorgedünstete rote Beete
...[= rote Rüben], Zwiebeln, Möhren, Petersilie mit Einlage von
...Rindfleisch und Schweinefleisch sowie etwas Hammelfleisch, Schinken,
...Würstchen. Die Suppe wird süßsauer abgeschmeckt und mitunter mit
...einem Löffel saurer Sahne verfeinert.
Julep: Alkoholfreies Erfrischungsgetränk, dessen wesentliche Bestandteile
...Fruchtsaft, frische Früchte sind. Aromaträger sind Pfefferminze und
...Vanille; wird mit Schlagsahne garniert und gekühlt serviert.
Kascha: Aus Nährmitteln (Graupen, Buchweizen, Hirse, Haferflocken, Grieß
...Reis, Nudeln) in Wasser, Brühe oder Milch sehr variabel zubereiteter
...Brei, der körnig, dick und flüssig gehalten und sowohl süß als auch
...pikant abgeschmeckt werden kann.
Kissel: Sehr variabel zubereitete gallertartige, säuerlich abgeschmeckte
...kalte Süßspeisen, deren Zutaten erhitzt und mit Stärke (Kartoffel-,
...Maisstärke) abgezogen werden. Meist wird Fruchtsaft oder Milch zum
...Kochen verwendet.
Kwaß: Ein durch gleichzeitig saure und alkoholische Gärung aus
...kohlenhydratreichen Produkten (Mehl, Brot, Getreide, Obst u. a.)
...gewonnenes erfrischendes, durstlöschendes, praktisch alkoholfreies
...Getränk, das sich im Zustand der Nachgärung befindet.
Mors: Fruchtsaft
Okroschka: Eine pikante Kaltschale, die aus Kwaß, saurer Sahne oder
...Joghurt, Eigelb aus hartgekochten Eiern zubereitet, mit wenig Zucker,
...Senf und frischem, gehacktem Dill abgeschmeckt wird. Als Einlage
...dienen gewürfelte Salatgurke, gehacktes Eiklar, gekochtes Fleisch
...oder Wurst und/oder Kartoffeln und Gemüse.
Oladi: Aus Hefeteig bereitete, in gefetteter Pfanne gebackene und mit
...Zimt und Zucker bestreute Nocken, die man mit Kompottfrüchten reicht.
Pchali: Gemüse-Eier-Auflauf
Pilaf (Pilaw):  Warmes, würzig abgeschmecktes, variationsreiches Gericht
...aus Fleisch (meist Hammelfleisch) und Reis.
Sbiten: Vergorenes Frucht-Honig-Getränk, das kalt serviert wird.
Schtschi: Säuerlich abgeschmeckte Gemüsesuppe mit saurer Sahne und garniert
...mit Eischeiben.
Smokwa: Fruchtkonfekt, den Geleefrüchten ähnlich, mit gehackten Walnüssen.
Watruschki: Rundgeformte, gefüllte Teigtaschen aus Sandteig.

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