|
Hallo! Wichtiger Hinweis: Das kopieren dieser Seite in Tierrechtshomepages und vegane Homepages ist erlaubt. Das kopieren dieser Seite in Antitierrechtshomepages und nichtvegane Homepages ist verboten. Erst einmal einige Worte zu einigen ungewöhnlichen Zutaten in der veganen Küche. Ölkuchen fällt als Abfall bei der Herstellung von kaltgepreßtem, unraffiniertem Öl an. Mohnölkuchen soll sogar sehr gut schmecken. Aber das beste ist selbstverständlich Sojaölkuchen. Extraktionsschrot fällt als Abfall bei der Herstellung von raffiniertem Öl an. Rapsextrationsschrot und Sonnenblumenextraktionsschrot sind ungenießbar und gerade deswegen würde ich Rapsextraktionsschrot und Sonnenblumenextraktionsschrot sehr empfehlen. Aber das beste ist selbstverständlich Sojaextraktionsschrot (Sojaextraktionsschrot ist genießbar, soll aber nicht besonders schmecken.) Biertreber fällt als Abfall bei der Bierherstellung an. Biertreber schmeckt nicht und führt zu Durchfall und ist daher ein gutes veganes Abführmittel. Biertreber würde ich seher empfehlen. Rübenschnitzel und Melasse sind Abfälle von der Zuckerherstellung. Kleie ist ein Abfall von der Weißmehlherstellung. (Kleie gibt es sogar in Naturkostläden, neuform-Reformhäusern und veganen Versandhäusern.) Wildpflanzen gibt es leider nirgendwo zu kaufen. Wildpflanzen muß man in der Wildnis sammeln. 1. Warnhinweis: Die jetzt folgenden Kochrezepte sind nicht zum Nachkochen empfohlen. Es werden in den Kochrezepten zwar keine Giftpflanzen verwendet, aber in den Kochrezepten werden sehr viele ungenießbare Pflanzen verwendet.(Bei den Kochrezepten handelt es sich um veganisierte Kochrezepte aus dem DDR-Buch "Wildwachsende Pflanzen in unserer Ernährung" von Koschtschejew. (Unveränderte Rezepte sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.)) 2. Warnhinweis: Wenn Du nach den jetzt folgenden Kochrezepten lebst, ißt Du den Tieren das Futter weg. Warnhinweis für Kinder: Wer nach diesen Kochrezepten zubereitete Speisen ißt, bekommt nicht nur Vitamin-B12-Mangel, sondern auch Durchfall. Wenn Ihr trotzdem nach diesen Kochrezepten zubereitete Speisen essen wollt, müßt Ihr unbedingt Vitamin-B12-Präparate einnehmen. Wenn Ihr keine Vitamin-B12-Präparate einnehmt, werdet Ihr krank und müßt ins Krankenhaus. Das garantiere ich Euch. 3. Warnhinweis: Wenn Du Ölkuchen durch Sojafleisch, Seitan (Weizenfleisch) oder Lopino und Extraktionsschrot durch Sojamehl ersetzt, dann kann es leider nicht passieren, daß Du vom nach diesen Kochrezepten zubereiteten Speisen essen Durchfall bekommst. (Stimmt nicht ganz, denn dann sind immer noch einige Wildpflanzen dabei (z. B. Schwarze Maulbeeren) von denen man Durchfall bekommen kann. Außerdem ist es ganz normal, daß man durch Umstellung auf vegane Ernährung Durchfall bekommt.) An der Tatsache, daß Du den Tieren daß Futter wegißt würde das aber leider nichts ändern, da Du dann immer noch massenhaft Pflanzen essen würdest, die als Tierfutter verwendet werden. Inzwischen habe ich Firmen gefunden, die Ölkuchen und Sojaextraktionsschrot herstellen (siehe Seite "links"), Du kannst also die Kochrezepte so nachkochen, wie sie dastehen. Hinweis für Eltern: Wenn Eure Kinder Tierrechtler geworden sind, und sich ihr Essen nicht selber machen wollen, dann solltet Ihr für sie unbedingt Speisen aus diesem Tierrechtskochbuch kochen. Wenn Ihr Euren Kindern Speisen aus diesem Tierrechtskochbuch kocht, bleiben Eure Kinder nicht lange Tierrechtler. Das garantiere ich Euch. Wenn Ihr Euren Kindern Speisen aus diesem Tierrechtskochbuch kocht, müßt Ihr Euren Kindern aber unbedingt Vitamin-B12-Präparate geben. Wenn Ihr Euren Kindern keine Vitamin-B12-Präparate gebt, werden sie krank und müssen ins Krankenhaus. Das garantiere ich Euch. 4. Warnhinweis: Die Kochrezepte eignen sich auch hervorragend zum andere Menschen zu ärgern. 5. Warnhinweis: Wenn Du nach folgenden Kochrezepten lebst, mußt Du Dich nicht bei den Fleischessern www.antivegan.de und www.grillsportverein.de dafür bedanken, daß Deine Lebensweise überhaupt möglich ist. Warnhinweis für Allergiker: Die folgenden Kochrezepte sind selbstverständlich auch für Warnhinweis für Diabetiker: Wenn man Zucker durch Süßstoff ersetzt sind diese Hinweis zu den Warnhinweisen: Daß Wildpflanzen nicht das ganze Jahr wachsen ist EL = Eßlöffel TL = Teelöffel 1 Glas entspricht 250 g bzw. 1/4 l 1. Warnhinweis für 1.1. bis 1.13.: Kann man nur im Winter/Frühling machen, nachdem der Schnee getaut ist (den Zeitpunkt kann man leider nicht genauer beschreiben). 2. Warnhinweis für 1.1. bis 1.13.: Ackerschachtelhalm = Zinnkraut 3. Warnhinweis für 1.1. bis 1.13.: Vitamin-C-reich 1.1. Ackerschachtelhalm mit Sojamilch 1 Glas Ackerschachtelhalmkolben 1 Glas Sojamilch 15 g Zucker Die Ackerschachtelhalmkolben schälen, waschen, zerschneiden mit Sojamilch übergießen, Zucker hinzufügen, umrühren und 5 bis 10 min ziehen lassen. 1.2. Füllung für Piroggen aus Ackerschachtelhalmkolben 200 g Ackerschachtelhalmkolben 50 g Zwiebeln 2 EL Extraktionsschrot 4 EL Sojasahne Salz Die Ackerschachtelhalmkolben schälen, waschen, zusammen mit dem Extraktionsschrot kleinschneiden, angeschwitzte Zwiebeln und Sojasahne hinzufügen untereinandermischen und als Füllung für Piroggen verwenden. 1.3. Watruschki mit Ackerschachtelhalmkolben Auf vorbereitete runde Sandteigplätzchen die Füllung aus Ackerschachtelhalmkolben (s. o. ) legen mit Sojasahne bestreichen, die Teigränder nach innen einschlagen und im Backofen backen. 1.4. Ackerschachtelhalmsuppe 300 g Ackerschachtelhalmkolben 300 g Kartoffeln 40 g Sojasahne Salz In Spalten geschnittene Kartoffeln in Wasser garkochen, kleingeschnittene Ackerschachtelhalmkolben hinzufügen, zum Kochen bringen. Vor dem Servieren die Suppe mit Sojasahne verfeinern. 1.5. Ackerschachtelhalmauflauf 100 g Ackerschachtelhalmkolben 100 g Kartoffeln 1 Glas Sojamilch 2 EL Extraktionsschrot 10 g Pflanzenmargarine Salz Die vorbereiteten Ackerschachtelhalmkolben kleinschneiden oder hacken, Kartoffelpürree und ein Extraktionsschrot-Sojamilch-Gemisch hinzufügen, salzen, untereinandermischen und in der Röhre backen. 1.6. Frühlingsokroschka mit Ackerschachtelhalmkolben 2 Glas Kwaß 2 gekochte Kartoffeln 2 EL Extraktionsschrot 5 bis 10 Sauerampferblätter 1 EL geriebener Meerrettich 1 Glas Ackerschachtelhalmkolben 1 TL Zucker 1 EL Sojasahne 60 g Ölkuchen Senf Salz Extraktionsschrot, den vorbereiteten Sauerampfer und die Ackerschachtelhalmkolben zerschneiden, mit Kwaß übergießen, geschnittene Kartoffeln und Meerrettich hinzufügen, salzen, Senf und Ölkuchenstückchen zugeben und mit Sojasahne anrichten. 1.7. Mit Pilzen gebratene Ackerschachtelhalmkolben 200 g Pilze 150 g Ackerschachtelhalmkolben 20 g Pflanzenmargarine Salz Die geschälten Ackerschachtelhalmkolben waschen, mit gekochten Pilzen vermengen und in Pflanzenmargarine braten. 1.8. In Sojasahne gedünstete Ackerschachtelhalmkolben 200 g Ackerschachtelhalmkolben 60 g Sojasahne Salz Petersilie Kerbel Thymian Die geschälten und gewaschenen Ackerschachtelhalmkolben in Semmelmehl wälzen, mit Sojasahne übergießen und im Tiegel dünsten. 1.9. Im Topf gebackene Ackerschachtelhalmkolben mit Ölkuchen 200 g Ackerschachtelhalmkolben 200 g Ölkuchen 150 g Kartoffeln 20 g Pflanzenfett 50 g Sojasahne Auf den Boden eines Topfes eine Schicht Kartoffeln, darauf eine Schicht Ölkuchenstückchen und dann die Ackerschachtelhalmkolben legen. Mit Sojasahne übergießen, mit Teig bedecken, der mit etwas Pflanzenfett vermischt wurde. Im Backofen backen. 1.10. Gebackene Ackerschachtelhalmkolben mit getrockneten Pilzen 50 g getrocknete Pilze 200 g Ackerschachtelhalmkolben 40 g Sojasahne Salz Die eingeweichten getrockneten Pilze durch den Fleischwolf drehen, mit Ackerschachtelhalmkolben vermischen, salzen, in Metallförmchen geben, mit Sojasahne übergießen und im Backofen dünsten. 1.11. Ackerschachtelhalm-Bitotschki 200 g Ackerschachtelhalmkolben 40 g Grieß 20 g Semmelmehl 20 g Pflanzenfett 1 Glas Sojamilch Die geschälten und gewaschenen Ackerschachtelhalmkolben kleinhacken, mit in Sojamilch gekochtem Grieß vermengen, Bitotschki formen, in Semmelmehl wälzen und im Backofen backen. 1.12. vegane Ackerschachtelhalmeierkuchen 6 EL Extraktionsschrot 1 Glas Sojamilch 2 Glas Ackerschachtelhalmkolben 15 g Pflanzenmargarine Das Extraktionsschrot mit der Sojamilch verrühren, die gehackten Ackerschachtelhalmkolben hinzufügen und kräftig verrühren. Das Gemisch in eine mit Pflanzenfett (oder Pflanzenmargarine) erhitzte Pfanne gießen, zudecken und im Backofen backen. 1.13. veganer Ackerschachtelhalmeierkuchen mit Tofu 4 EL Extraktionsschrot 2 Glas Sojamilch 2 Glas Ackerschachtelhalmkolben 15 g Pflanzenmargarine 30 g geriebener Tofu Wie im vorhergehenden Rezept beschrieben zubereiten, nur noch geriebenen Tofu in die Masse geben. 1. Warnhinweis für 2.1. bis 2.8.: Kann man nur im August und September machen.
2.1. Maulbeerkompott* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.] 500 g Maulbeeren 250 g Zucker 0,2 l Weißwein Zitronenschale 1 Stengel Pfefferminze Die Früchte mit wenig Wasser, Wein, Zucker und Gewürzen zum Kochen bringen und dabei immer wieder abschäumen. Die Früchte herausnehmen. Den Saft etwas einkochen, dann die Beeren dazugeben und kaltstellen. 2.2. Maulbeerkonfitüre* 1300 g Maulbeeren 800 g Zucker 0,1 l Zitronensaft 1 Beutel Pektin [oder anderes pflanzliches Geliermittel (Agar-Argar oder Carrageen)] 1000 g Maulbeeren nach kurzem Aufkochen zu Fruchtmark pürieren. Das Fruchtmark 5 min stark kochen lassen. Das Pektin mit 200 g Zucker vermischen, dazugeben und weitere 5 min kochen lassen. Anschließend 600 g Zucker mit 300 g ganzen Maulbeeren vermischen, unter das Fruchtmark ziehen und das ganze nochmals 3 min kochen. Dann den Zitronensaft dazugeben und unter ständigem Kochen geleebildende Fähigkeit prüfen. 2.3. Konfitüre aus Holunder- und Maulbeeren 600 g entstielte Holunderbeeren 550 g Maulbeeren 600 g Zucker 1 Beutel Geliermittel (Pektin, Agar-Agar oder Carrageen) 0, 1 l Zitronensaft Holunderbeeren und 250 g Maulbeeren mit etwas Wasser weichkochen und die Früchte zu Fruchtmark pürieren. Die Kerne entfernen, das Fruchtmark 10 min gut durchkochen. 100 g frische Maulbeeren mit 100 g Zucker und Geliermittel mischen, zum Fruchtmark geben und gut 5 min kochen lassen. Zuletzt 500 g Zucker, 150 g Maulbeeren und den Zitronensaft hinzugeben. Man läßt das Ganze weiter gut durchkochen und prüft die Gelierfähigkeit. 2.4. Maulbeerkaltschale* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 500 g Maulbeeren 1 l Rotwein 200 g Zucker 5 g schwarzer Tee 3 Stengel Zitronenmelisse 2 Stengel Pfefferminze Etwa 350 g Beeren mit 1,5 l Wasser ansetzen und zerkochen lassen. 5 g schwarzen Tee, Zucker, Gewürze und Rotwein hinzugeben, kurz aufkochen lassen und dann durchsieben. Den Ansatz über die restlichen frischen Beeren gießen und kaltstellen. 2.5. Maulbeersaft* 500 g Maulbeeren 200 g Zucker Die Maulbeeren zerdrücken und auspressen. Den Saft mit Zucker süßen und aufkochen. Süßmost wird 15 min bei einer Temperatur von 85 °C sterilisiert. 2.6. Maulbeershake 400 g Maulbeeren 50 g Zucker 2 EL vegane Schlagsahne 1 Orange 0,5 l Sojamilch 200 g Eiskrem 10 g Vanillezucker Gut verlesene Maulbeeren mit Zucker, Vanillinzucker zerstampfen und pürieren bzw. durch ein Haarsieb streichen, damit die Kerne entfernt werden. Maulbeerpüree mit kalter Sojamilch, Orangensaft, geriebener Orangenschale kräftig aufschlagen. Vegane Schlagsahne mit einer Prise Salz zu einem sehr steifen Eierschnee aufschlagen und unter die Maulbeermilch ziehen. In gekühlte Gläser füllen, je 50 g Vanilleeiskrem dazugeben, mit frischen Beeren garnieren und servieren. 2.7. Maulbeerkissel* 350 g Maulbeeren 120 g Zucker 45 g Kartoffelstärke 1 Zitrone Pfefferminze Zimt 200 g Maulbeeren mit 1 l Wasser ansetzen, zerkochen lassen und dann pürieren. Den pürierten Fruchtsaft mit Zucker süßen und mit Zitrone, Pfefferminze und Zimt würzen. Dann mit der eingerührten Kartoffelstärke den Saft eindicken und die 150 g frischen Maulbeeren hinzugeben. 2.8. Maulbeerlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 500 g reife Maulbeeren 100 g Himbeeren 300 g Zucker Für 1 l Likör die Maulbeeren und Himbeeren zerdrücken. Diese Fruchtmasse 3 Tage bei 20 °C angären lassen. Aus dieser angegorenen Masse den Fruchtsaft auspressen, dem man 0,2 l 96%igen Weingeist bzw. Prima-Sprit zufügt und ihn dann weitere 3 Tage im Kühlen läßt. Der klare Saft wird dann abgezogen. Die Früchterückstände nach dem Auspressen mit 0,15 l Weingeist auffüllen, 3 Tage stehenlassen und dann auspressen. Die Früchterückstände erneut mit etwa 0,1 l Wasser vermischen und auspressen. Die drei Rohliköre mischen und mit etwa 300 g Zucker süßen, filtrieren und zuletzt mit 0,05 l Weinbrand veredeln. 1. Warnhinweis für 3.1. bis 3.3.: Kann man nur im Frühling machen. 2. Warnhinweis für 3.1. bis 3.5.: Schmeckt so bitter wie Bier 3. Warnhinweis für 3.1. bis 3.5.: Reich an Vitamin C. 3.1. Gekochte Hopfenwurzeln 200 g Hopfenwurzeln 800 g Wasser Salz Die gewaschenen und geschnittenen Hopfenwurzeln in Salzwasser kochen und als Beilage zu Fleischersatzprodukt- und Fischersatzproduktspeisen servieren. 3.2. Gebratene Hopfenwurzeln 200 g Hopfenwurzeln 40 g Pflanzenfett Salz 1 Zwiebel Die Hopfenwurzeln in Salzwasser kochen, in Pflanzenfett braten, mit angeschwitzter Zwiebel vermischen und noch 3 bis 5 min braten. Als Beilage oder selbständige Speise servieren. 3.3. Suppe aus Hopfenwurzeln mit Sauerampfer 160 g Hopfenwurzeln 40 g Sauerampfer 40 g Hafergraupen 40 g Sojasahne 2 Glas Wasser Salz Gewürze Die Graupen 10 bis 15 min kochen, dann kleingeschnittene Hopfenwurzeln und Sauerampfer hinzufügen, salzen und nochmals 15 bis 20 min kochen. Mit Sojasahne verfeinern und mit Gewürzen abschmecken. 3.4. Hopfensoße mit Pilzen [1. Warnhinweis: Kann man nur im Juli und August machen. 2. Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 300 g Tomatensoße 100 g Zwiebeln 150 g frische (oder 30 g getrocknete) Pilze 25 g Pflanzenmargarine 50 g trockener Wein 10 g Hopfenzapfen Salz Pfeffer Die zerkleinerten Pilze in angeschwitzte Zwiebeln geben und 5 min braten, Tomatensoße hinzufügen und 15 min kochen lassen. Den Sud von Hopfenzapfen (in 100 g Wasser gekocht), Wein und Pflanzenmargarine hinzufügen. Zu Fleischersatzgerichten servieren. 3.5. Kascha aus Hopfenwurzeln [ Warnhinweis: Kann man nur im Frühling machen.] 100 g Hopfenwurzeln 200 g Sojamilch 100 g Wasser Salz Die gewaschenen und zerkleinerten Hopfenwurzeln 20 bis 30 min kochen, salzen, Sojamilch hinzufügen und nochmals 10 min kochen. 1. Warnhinweis für 4.1. bis 4.18.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 4.1. bis 4.18.: Erhöht die Harnmenge, macht aber nicht durstig. Sollte nicht vor und/oder während langer Auto- oder Busfahren gegessen/getrunken werden und sollte nicht vor und/oder während Prüfungen gegessen/getrunken werden. Warnhinweis für Kinder für 4.1. bis 4.18.: Ihr müßt viel mehr und viel öfters pinkeln wenn Ihr von 4.1. bis 4.18. gegessen/getrunken habt. 3. Warnhinweis für 4.1. bis 4.18: Reich an Vitamin C, reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), reich an Eisen und reich an Mangan. Für Veganer ist besonders der Eisenreichtum interessant, da Veganer an Eisenmangel leiden. Und weil Veganer an Eisenmangel leiden, sollten Veganer besonders viel von 4.1. bis 4.18. essen. 4.1. Brennesselsalat* 200 g junge Brennesseln 30 g Zwiebellauch 20 g Petersilie 25 Walnußkerne Die gewaschenen Brennesselblätter 5 min in kochendes Wasser tauchen, auf ein Sieb legen, mit dem Messer zerschneiden und in eine Salatschüssel legen. Die zerstoßenen Walnußkerne mit 1/4 Glas Brennesselsud und Essig verrühren und mit diesem Gemisch die Brennesseln in der Salatschüssel anrichten. Mit feingeschnittenen Kräutern bestreuen. 4.2. Grüne Schtschi aus Brennesseln 150 g junge Brennesseln 50 g Sauerampfer 5 g Möhren 5 g Petersilienwurzel 20 g Zwiebeln 15 g Zwiebellauch 5 g Weizenmehl 10 g Pflanzenmargarine 1 EL Extraktionsschrot 15 g Sojasahne Lorbeerblatt Salz Pfeffer Die vorbereiteten jungen Brennesseln 3 min in Wasser kochen, auf ein Sieb legen, durch den Fleischwolf drehen und 10 bis 15 min in Pflanzenfett dünsten. Kleingeschnittene Möhren, Petersilienwurzel und Zwiebeln in Pflanzenfett anschwitzen, Gemüse und Zwiebellauch hinzufügen und 20 bis 25 min kochen. 10 min vor Beendigung des Kochprozesses eine weiße Soße, Lorbeerblatt, Pfeffer, Nelken und Sauerampfer hinzufügen. 4.3. Überbackene Brennesseln grusinisch 600 g Brennesseln 80 g Pflanzenmargarine 120 g Zwiebeln 16 EL Extraktionsschrot Koriandergrün Salz Die vorbereiteten Brennesseln 5 min in Salzwasser kochen, dann auf ein Sieb legen. Kleingeschnittene Zwiebeln in einer Pfanne mit erhitztem Pflanzenfett anschwitzen, die gekochten Brennesseln, feingeschnittenes Koriandergrün, Salz und Pflanzenmargarine hinzufügen, gut untereinandermischen und 10 min dünsten. Danach Extraktionsschrot drüberstreuen, salzen und leicht auf dem Herd erhitzen. Im Backofen überbacken. 4.4. Dagestanische Pelmeni mit Brennesseln 300 g junge Brennesseln 260 g Weizenmehl 4 EL Extraktionsschrot 50 g Zwiebeln 20 g Pflanzenmargarine Liebstöckel Aus Weizenmehl, Extraktionsschrot, Salz und auf 35 °C erhitztem Wasser einen Teig zubereiten. Diesen 30 min liegenlassen und dann zu einer 2 mm dicken Scheibe ausrollen. Für die Füllung die gewaschenen Brennesseln zerschneide, feingeschnittene Zwiebeln in Pflanzenmargarine anbraten und mit den Brennesseln vermischen. Pelmeni zubereiten und wie üblich in kochendem Salzwasser garen. Mit Pflanzenmargarine oder Sojasahne servieren. 4.5. Bitotschki mit Brennesseln 100 g Brennesseln 200 g Hirsebrei 20 g Pflanzenfett Salz Muskat Liebstöckel Die Brennesseln 2 bis 3 min in kochendem Wasser kochen, auf ein Sieb legen, mit dem Messer zerschneiden, mit dickem Hirsebrei vermischen, Bitotschki formen und backen. 4.6. Brennesselpürree mit Öl 1 kg Brennesseln 1 EL Weizenmehl 1 Zwiebel 1 EL Pflanzenöl Meerrettich Salz Die gewaschenen jungen Brennesselblätter in Salzwasser garkochen, auf einen Durchschlag legen, damit das Wasser abtropft, auf einem Brett kleinschneiden, mit Mehl bestäuben, 2 bis 3 EL Brennesselsud hinzufügen, untereinandermischen und erneut unter ständigem Umrühren kochen, bis sich das Volumen vergrößert hat. Dann geriebenen Meerrettich, in Pflanzenöl angebratene Zwiebel hinzufügen und vermengen. Dieses Püree kann als Beilage zu Mamalyga oder anderen Gerichten gereicht werden. 4.7. Rumänischer Brennesselpilaf 500 g junge Brennesseln 1 Zwiebel 2 EL Pflanzenöl 1 Glas Reis Salz Muskat Liebstöckel Die Brennesseln auslesen, waschen und kochen. Zwiebel anbraten, den Reis hinzufügen und weiterbraten. Das Wasser von den Brennesseln abgießen, die Brennesseln grob mit dem Messer zerschneiden, in den Topf mit dem Reis geben, 2 Glas Brennesseln hinzufügen, salzen und 20 min in den Backofen stellen (bis der Reis gar ist) Den Pilaf kalt servieren. 4.8. Gesalzene Brennesseln* Junge Brennesselblätter und -stengel waschen, zerkleinern, in Dreilitergläser legen und salzen (50 g Salz auf 1 kg Brennesseln). 4.9. Brennesselpulver* Brennesselblätter und -stengel (grobe Stiele entfernen) im Schatten bzw. in einem gut lüftbaren Raum trocknen. Zerreiben und durchsieben. Das Pulver kann für Suppen, Soßen, Omeletts, Breie und Oladi verwendet werden. 4.10. Brennesselsaft* 1 kg junge Brennesseln 1 l Wasser Junge Brennesselblätter und -triebe durch den Fleischwolf drehen, 0,5 l kaltes, abgekochtes Wasser hinzufügen, umrühren und den Saft durch Gaze ausdrücken. Das zurückgebliebene Ausgedrückte ein zweites Mal durch den Fleischwolf drehen, mit Wasser verdünnen und den Saft ausdrücken. Mit der ersten Portion Saft vermischen. Der gewonnene Saft kann für die Zubereitung verschiedener Getränke verwendet werden. Für eine längere Aufbewahrung wird der Saft in Halblitergläser gegossen und 15 min bei 65 bis 70 °C pasteurisiert, mit ausgekochten Plastdeckeln verschlossen und kühlgestellt. Will man konzentrierten Saft herstellen (für Kindernahrung), so ist eine Saftzentrifuge zu verwenden, damit ein zweites Drehen durch den Fleischwolf entfällt. 4.11. Brennesselgetränk mit Sojamilch 4 EL Brennesselsaft 1 Glas Sojamilch 2 EL Zucker 1 Glas Wasser Den Zucker in Wasser auflösen, Brennesselsaft und Sojamilch hinzufügen, umrühren und kühlen. 4.12. Brennesselcocktail* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 4 EL Brennesselsaft 2 Glas Birkensaft 4 EL Portwein 4 Eiswürfel Den Birkensaft in Pokale gießen Brennesselsaft und Portwein hinzufügen, umrühren, das Eis hineinlegen und servieren. 4.13. Brennesselcocktail "Nowost"* 160 g Brennesselsaft 300 g Möhrensaft 20 g Zitronensaft 2 bis 4 Eiswürfel Aus jungen Brennesselblättern mit der Zentrifuge den Saft auspressen, Möhrensaft und Zitronensaft hinzugießen. Mundeis in das Gemisch geben. 4.14. Brennesselcocktail "Trio"* 200 g Brennesselsaft 20 g Meerrettichsaft 15 g Zwiebelsaft 2 Würfel Mundeis Salz Mit der Zentrifuge den Saft auspressen, untereinandermischen und vor dem Servieren kühlen. 4.15. Brennesselsirup 1000 g junge Brennesseln 500 g Zucker 1 l Wasser Die Brennesselblätter durch den Fleischwolf drehen, 3 Glas Wasser hinzufügen, aufkochen lassen und durch Gaze seihen. Den Brennesselsaft mit dem Zucker vermischen, das übrige Wasser hinzufügen, zum Kochen bringen, etwas abkühlen lassen und in Flaschen füllen. Kühl aufbewahren. Dieser Sirup kann für die Zubereitung von Getränken verwendet werden. 4.16. Suppenwürze aus Brennesseln und Kümmel* 1 Glas getrocknete Brennesseln 2 EL Kümmel Die getrockneten Brennesselblätter zerreiben, durchsieben, 1 Glas davon mit Kümmel vermischen. Diese Würze kann für Vorspeisen und Suppen verwendet werden. Man gibt sie 5 bis 10 min vor Beendigung des Garprozesses in die Gerichte. 4.17. Pflanzenmargarine mit Brennesseln 500 g Pflanzenmargarine 65 g durch den Fleischwolf gedrehte Brennessel- und Wiesenkleeblätter 35 g geriebener Meerrettich Die durch den Fleischwolf gedrehten Brennessel- und Kleeblätter mit dem geriebenen Meerrettich und der Pflanzenmargarine vermischen. Kann als Brotaufstrich und als Zugabe zu Speisen aus Getreideerzeugnissen verwendet werden. 4.18. Brennesselfüllung für Piroggen 1000 g junge Brennesseln 10 EL Extraktionsschrot 100 g Reis Junge Brennesselblätter und -triebe mit kochendem Wasser übergießen und 5 min darin liegenlassen, auf ein Sieb legen, das Wasser abtropfen lassen, schneiden, mit gekochtem Reis und Extraktionsschrot vermengen. Nach Geschmack salzen. 1. Warnhinweis für 5.1. bis 5.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 5.1. bis 5.5: Reich an Vitamin C, Vitamin K und Silicium.
50 g junge Vogelknöterichblätter 50 g Lauchzwiebeln 2 EL Extraktionsschrot 20 g Sojasahne Salz Dill Das Grün waschen und schneiden, salzen und mit Extraktionsschrot vermengen. Mit Sojasahne anrichten und mit Dill bestreuen. 5.2. Vogelknöterichsuppe mit Kartoffeln 100 g Vogelknöterich 100 g Kartoffeln 10 g Möhren 5 g Zwiebel 5 g Pflanzenfett Gewürze 350 g Gemüsebrühe Die Kartoffeln in Stäbchen schneiden und 15 bis 20 min in Gemüsebrühe kochen. Den kleingehackten Vogelknöterich, angeschwitzte Möhren und Zwiebel hinzufügen. Mit Pimpinelle, Liebstöckel, Pfeffer, Muskat abschmecken. 5.3. Vogelknöterichpüree 100 g Vogelknöterich 10 g Möhre 5 g Dill 10 g Zwiebel 15 g Essig 5 g Pflanzenöl 1 g Senf Das gewaschene Grün und die Möhre halbgar kochen, durch den Fleischwolf drehen, angeschwitzte Zwiebel hinzufügen, erneut schmoren, abkühlen und mit Pflanzenöl, Essig und Senf anrichten. 5.4. Vogelknöterichpürree mit Brennesseln Gewaschene Vogelknöterichblätter und Brennesseln (zu gleichen Teilen) durch den Fleischwolf drehen und nach Geschmack salzen. Zum Würzen von Suppen (je 2 EL für 1 Portion), Fleischersatz- und Fischersatzspeisen sowie für die Herstellung von Salaten (1 bis 2 EL je Portion) verwenden. 5.5. Püree aus Vogelknöterich mit Knoblauch* 200 g Vogelknöterich 50 g Knoblauch Salz Essig Pfeffer Das Grün und den Knoblauch durch den Fleischwolf drehen, salzen, untereinandermischen, Pfeffer hinzufügen und mit Essig abschmecken. 1. Warnhinweis für 6.1. bis 6.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 6.1. bis 6.5.: Wiesenknöterich = Otternzunge = Schlangenknöterich 3. Warnhinweis für 6.1. bis 6.5.: Reich an Vitamin C. 6.1. Frisch gehackter Wiesenknöterich mit Kräutern 150 g Wiesenknöterich 50 g Boretsch Dill Petersilie Thymian Knoblauch Estragon Salbei 30 g Zwiebeln 10 g Pflanzenöl Essig Salz Pfeffer Curry Koriander Glutal Den ausgelesenen und gewaschenen Wiesenknöterich und die Kräuter fein hacken, die Zwiebeln in Würfeln dazugeben und mit Essig, Pflanzenöl und Gewürzen abschmecken. Es ist eine gute Beilage zu Kartoffeln oder auch zu Fischersatz- und Fleischersatzgerichten. 6.2. Wiesenknöterich mit feinen Kräutern 100 g junge Triebe bzw. Blätter von Wiesenknöterich 30 g Schnittlauch 2 EL Extraktionsschrot 1 Apfel 50 g Sojasahne Zitronensaft Petersilie Estragon Kerbel Pfefferminze Pfeffer Salz Die gut geputzten und gründlich gewaschenen Blättchen schneiden. Den Apfel in kleine Würfel schneiden und mit Zitronensaft vermischen. In die Sojasahne noch etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer geben. Die Kräuter fein hacken und alles zusammen als Salat vermischen. 6.3. Gedünsteter Wiesenknöterich 200 g Blätter und Sprossen von Wiesenknöterich 15 g Pflanzenmargarine 1 kleine Zwiebel 5 g Mehl 0,1 l Sojamilch Knoblauch Salz Muskatnuß 3 Blättchen Liebstöckel Das gut geputzte und gründlich gewaschene Grün und Liebstöckel in Salzwasser kurz kochen, dann abseihen, abtropfen und fein hacken. Die gewürfelte Zwiebel und Knoblauch in Pflanzenmargarine glasig dünsten, Mehl darin anschwitzen. Mit Sojamilch und Gemüsewasser auffüllen und zu einer Soße glattrühren. Das Gemüse dazugeben und die Soße untermischen. Das Ganze gut durchkochen lassen und mit Gewürzen abschmecken. Zum Schluß 1 EL Extraktionsschrot unterrühren. 6.4. Gedünsteter Wiesenknöterich mit Kartoffeln 200 g Blätter und Sprossen von Wiesenknöterich 150 g geschälte Kartoffeln 25 g Ölkuchen 5 g Pflanzenmargarine 1 kleine Zwiebel 1 kleine Knoblauchzehe Pfeffer Salz 3 Blätter Liebstöckel Petersilie Den gut geputzten und gründlich gewaschenen Wiesenknöterich mit kochendem Wasser blanchieren. Das Wasser abgießen. Gewürfelten Ölkuchen und Zwiebeln andünsten. Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden, dazugeben und anbraten. Wiesenknöterich fein schneiden, hinzugeben und gardünsten. Als selbständiges Gericht oder als Beilage zu Fleischersatzprodukten servieren. 6.5. Wiesenknöterichsuppe 100 g Wiesenknöterich 50 g Möhren 50 g Kartoffeln 30 g Zwiebeln 0,2 l Gemüsebrühe 20 g Pflanzenmargarine Pimpinelle Petersilie Liebstöckel Majoran Bohnenkraut Salz Curry Muskat Die gewaschenen Wiesenknöterichblätter mit kochendem Salzwasser überbrühen und 5 min ziehen lassen. Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abgießen und pürieren. Die gewürfelten Möhren in Pflanzenmargarine gardünsten. Dazu Kartoffelpüree und den feingehackten Wiesenknöterich geben. Mit einer gut abgeschmeckten Gemüsebrühe das Ganze zur Suppe auffüllen, gut durchkochen und zuletzt mit feingehackten Kräutern abschmecken. 1. Warnhinweis für 7.1. bis 7.13.: Kann man nur im Frühling, Sommer und Herbst machen. 2. Warnhinweis für 7.1. bis 7.13.: Reich an Vitamin C, Flour, Mangan, Zink, Molybdän, Kalium, Phosphor und Magnesium. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang der Reichtum an Zink, weil Veganer an Zinkmangel leiden. Trotzdem ist der Hinweis auf den Zinkreichtum mit Vorsicht zu genießen, da 100 g Sauerampfer nur 30 % des Tagesbedarfs an Zink deckt. 100 g Sauerampfer deckt nur 28,95 % des Tagesbedarfs an Kalium, nur 10,83 % des Tagesbedarfs an Phosphor und nur 12 % des Tagesbedarfs an Magnesium. 7.1. Sauerampfersuppe 100 g Sauerampfer 1 Zwiebel 10 g Pflanzenmargarine 0,25 l Gemüsebrühe Petersilie Kerbel Dill Kleingeschnittenen Sauerampfer und gebratene Zwiebeln in eine fertige Gemüsebrühe geben. 10 min kochen. Petersilie und Dill in die Suppe geben. 7.2. Suppe aus Sauerampfer und Rübenkraut 75 g Sauerampfer 15 g Rote-Rüben-Blätter 2 EL Extraktionsschrot 0,05 l Sojasahne Dill Zwiebellauch Gut gewaschene junge Blätter von roten Rüben und Sauerampfer schneiden, mit heißem Wasser übergießen und 10 min kochen. Geschnittenen Dill, Zwiebellauch, Extraktionsschrot, Salz und Sojasahne nach Geschmack hinzufügen. 7.3. Grüne Schtschi mit Sauerampfer 100 g Sauerampfer 100 g Brennesseln 1 bis 2 Kartoffeln 1 Zwiebel 2 bis 4 EL Extraktionsschrot Salz Die geschnittenen Kartoffeln in Salzwasser kochen, das gewaschene, zerschnittene Grün und angeschwitzte Zwiebel hinzufügen, nochmals 10 min kochen. Weizenmehl hinzugeben (1 EL für 1 Portion Schtschi) und zum Kochen bringen. Vor dem Servieren Extraktionsschrot in die Suppe geben. Heiß oder kalt servieren. 7.4. Schtschi aus Sauerampfer 200 g Sauerampfer 40 g Zwiebeln 40 bis 50 g Möhren 2 EL Extraktionsschrot Salz Gewürze Den gewaschenen Sauerampfer durch den Fleischwolf drehen, mit angebratenen Zwiebeln und dem gedünsteten Gemüse 15 bis 20 min kochen. Salz und Gewürze nach Geschmack hinzufügen. Vor dem Servieren mit Sojamilch, Extraktionsschrot und Röstbrot verfeinern. 7.5. Piroggen mit Sauerampfer 200 g Sauerampfer 120 g Zwiebeln 4 EL Extraktionsschrot Salz Den Sauerampfer zerschneiden, gebratene Zwiebeln und Extraktionsschrot hinzufügen. Die Piroggen aus Sauerteig oder einfachem ungesäuertem Teig herstellen und mit der Masse füllen. 7.6. Sauerampfer in Zucker* Sauerampfer kräftig waschen, zerschneiden, in 5 cm dicken Schichten in Gläser füllen und mit Zucker bestreuen (200 g Zucker auf 1000 g Sauerampfer). Die Gläser mit Polyethylendeckeln verschließen und kühl aufbewahren. 7.7. Gesalzener Sauerampfer* Ausgelesene und gewaschene Blätter und Stengel von jungen Sauerampfer zerschneiden, in Dreilitergläser füllen und mit Salz bestreuen (100 g Salz auf 1 kg Sauerampfer). Kühl aufbewahren. 7.8. Sauerampfer mit Pflanzenmargarine 500 g Sauerampfer 15 g Pflanzenmargarine Salz Den ausgelesenen und gewaschenen Sauerampfer in einem offenen Gefäß in Salzwasser kochen. Das Wasser abgießen, den Sauerampfer zerschneiden (nicht zu klein), Pflanzenmargarine hinzufügen, erhitzen, bis die Margarine völlig zerlaufen ist und heiß zu als Beilage zu gebratenenem Fleischersatzprodukt und Oladi servieren. 7.9. Sauerampferpüree 1500 g Sauerampfer 1 Zwiebel 1 EL Pflanzenmargarine 1 TL Weizenmehl 1 Glas Gemüsebrühe oder Sojamilch Salz Den Sauerampfer auslesen, waschen und kochen. Das Wasser abgießen und den Sauerampfer durch den Fleischwolf drehen. Angebratene Zwiebel, Mehl und 1 Glas Sauerampfersud oder Sojamilch (oder Gemüsebrühe) hinzufügen, umrühren, auf den Herd stellen und unter ständigem Umrühren vollenden. 7.10. Sauerampferauflauf 1500 g Sauerampfer 3 EL geriebener Tofu 50 g Pflanzenmargarine 1 TL Weizenmehl 6 Scheiben Weißbrot 2 EL zerlassene Pflanzenmargarine 1 EL Semmelmehl Salz Aus dem Sauerampfer ein Püree (wie im vorhergehenden Rezept beschrieben) zubereiten. Geriebenen Tofu und Pflanzenmargarine hinzufügen. Die angerösteten Weißbrotscheiben auf den Boden einer Spezialbackform legen, darauf den Sauerampfer geben, mit Semmelmehl vermischt mit geriebenem Tofu, bestreuen und in den Backofen stellen. Der Sauerampfer soll nicht kochen, sondern nur oben bräunen. In der Form servieren. 7.11. Sauerampfer mit Pilzen 1000 g Sauerampfer 150 g frische Pilze 3 EL Pflanzenmargarine 2 EL geriebener Tofu Den vorbereiteten Sauerampfer mit stark kochendem Wasser übergießen, ausdrücken, in einen flachen Topf geben und 1 EL Pflanzenmargarine hinzufügen. Die vorberieiteten und in Scheiben geschnittenen Pilze gesondert schmoren, mit dem Sauerampfer vermengen, geriebenen Tofu und 1 EL Pflanzenmargarine hinzufügen. In einen Tiegel oder auf ein Backblech legen mit geriebenem Tofu bestreuen und mit Pflanzenmargarine bestreichen. In den Backofen stellen und backen bis es braun wird. 7.12. Sauerampfersoufflè 1000 g Sauerampfer 2 EL Pflanzenmargarine 2 TL Weizenmehl 6 EL Extraktionsschrot 1/2 Glas Sojasahne 2 EL geriebener Tofu Salz Den gekochten Sauerampfer zerschneiden. Pflanzenmargarine in einem flachen Topf erhitzen, Mehl anrösten, den Sauerampfer hineingeben, 3 bis 5 min auf dem Feuer stehenlassen, allmählich Sojasahne hinzugießen und dabei ständig umrühren. Geriebenen Tofu hinzufügen. Nach Geschmack salzen. Die Masse leicht abkühlen, Extraktionsschrot dazugeben. Eine vorbereitete Form mit Pflanzenmargarine ausstreichen, die Masse hineingeben, leicht mit Pflanzenmargarine bestreichen, mit geriebenem Tofu bestreuen und 40 bis 50 min in den stark erhitzten Backofen stellen, bis sich das Soufflè hochhebt. In der Form servieren. 7.13. Sauerampfersoße 200 g Sauerampfer 15 g Pflanzenmargarine 1 EL Weizenmehl 1 Glas Wasser oder Gemüsebrühe 1/2 Glas Sojasahne Salz Den gewaschenen Sauerampfer durch den Fleischwolf drehen und in heißer Pflanzenmargarine dünsten. Mit Mehl bestreuen, mit Wasser verrühren und bis zur gewünschten Konsistenz kochen. Danach Sojasahne hinzufügen und zum Kochen bringen. Wird die Soße nicht so sauer gewünscht, ist der Sauerampfer vorher zu kochen und das Wasser abzugießen. Warnhinweis für 8.1. bis 8.7.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 8.1. Seidentofu mit Portulak und Kräutern 100 g Seidentofu 0,05 l Sojamilch Salz Koriander 50 g Portulak Sauerampfer Tripmadam Kerbel Basilikum Seidentofu mit Sojamilch glattrühren, die feingehackten Kräuter dazugeben und würzen. 8.2. Portulaksalat* 200 g Portulakblätter 10 g Schnittlauch 1 kleine Zehe Knoblauch Essig Salz Piment Petersilie Koriander Fenchelspitzen Portulakblätter kurz überbrühen und kalt mit Essig, den feingehackten Kräutern und Gewürzen mischen. 8.3. Gurken-Tomaten-Portulak-Salat 100 g grüne Gurke 40 g Portulak 60 g Tomaten 20 g Sojasahne 20 g Pflanzenöl Essig Pfeffer Curry Zimt Salz Koriander Dill Petersilie Basilikum Bärlauch Die Gurke in feine Streifen schneiden, die Tomaten achteln, den Portulak in feine Streifen schneiden. Aus Pflanzenöl, Essig und Gewürzen eine Marinade bereiten und unter das Gemüse mischen. Zuletzt etwas Sojasahne unterziehen. 8.4. Ölkuchen mit Portulak 100 g Ölkuchen 30 g Portulakblätter 10 g Zitronenmelisse 7 g Zitronensaft 2 EL Extraktionsschrot 20 g Sauerampfer 20 g Pflanzenöl 1 Zwiebel Estragon Kerbel Fenchelspitzen Ölkuchen und Blattgemüse in feine Streifen schneiden. Pflanzenöl und Zitrone schlagen mit Salz, Pfeffer, Curry, den gehackten Kräutern und Zwiebel würzen und mit dieser Salatsoße den Salat anrichten. 8.5. Portulakrohgemüse 100 g Portulak 1 kleine Zehe Knoblauch 10 g Pflanzenöl 100 g Boretsch Tripmadam Zitronenmelisse Estragon Kerbel Piment Salz Glutal Koriander Das Blattgemüse feinhacken und mit in Salz verriebenem Knoblauch und Pflanzenöl mischen. Dieser frische Salat eignet sich gut als Beilage zu Fleischersatzproduktspeisen. 8.6. Portulakgemüse [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 200 g Portulak 1 kleine Zwiebel 15 g Pflanzenmargarine 10 g Tomatenmark 0,02 l Weißwein 1 kleine Knoblauchzehe 3 g Mehl Den gewaschenen Portulak mit kochendem Salzwasser kurz überbrühen, herausnehmen und grob hacken. Gehackte Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, mit Tomatenmark ablöschen, mit Mehl anstäuben und mit Weißwein angießen. Das Blattgemüse zufügen, alles nochmals durchkochen lassen und abschmecken. 8.7. Zuchini-Portulak-Gemüse [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 150 g Zucchini 2 EL Extraktionsschrot 10 g geriebener Tofu 50 g Portulak 0,05 l Weißwein 2 g Stärke Pfeffer Salz Glutal Koriander Basilikum Kerbel Bärlauch Die Zucchini in Würfel schneiden. Die Portulakblätter vom Stiel zupfen. Das Gemüse in kochendem Salzwasser garziehen, herausnehmen und abtropfen lassen. Extraktionsschrot mit Stärke und geriebenem Tofu verquirlen und mit den Gewürzen und Kräutern verfeinern. Den Weißwein erhitzen und die Extraktionsschrot-Stärke-Tofu-Masse darunterschlagen bis sie sämig wird. Die Soße darf nur bis 60 °C erwärmt werden. Die Soße entweder über das Gemüse geben oder unter das Gemüse mischen. 8.8. Portulakknospen in Essig* [Warnhinweis: Kann man nur im Juni, Juli, August und September machen.] Die Portulakknospen mit kochendem Salzwasser überbrühen, herausnehmen, salzen und mit Estragonessig übergießen. In einem gut verschlossenen Gefäß die Portulakknospen drei Wochen lang stehenlassen und danach wie Kapern verwenden. 1. Warnhinweis für 9.1. bis 9.4. Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 9.1. bis 9.4.: Für Vogelmiereallergiker nicht erlaubt. 3. Warnhinweis für 9.1. bis 9.4.: Reich an beta-Carotin und reich an Vitamin C. 9.1. Belegte Schnitten mit Vogelmiere 100 g frische Vogelmiere (ohne Wurzeln) 100 g Pflanzenmargarine 50 g geriebener Meerrettich Salz Pfeffer Die vorbereitete Vogelmiere mit dem Messer zerschneiden, Meerrettich, Salz und Pfeffer hinzufügen und mit der Pflanzenmargarine vermischen. Die entstandene Paste als Brotaufstrich verwenden. 9.2. Sommerborschtsch mit Vogelmiere 100 g Vogelmiere (ohne Wurzeln) 100 g Rübenkraut 60 g konservierte Bohnen 40 g Zwiebellauch 20 g Möhren 20 g Petersilie 100 g frische Tomaten 20 g Pflanzenfett 6 g Zucker 6 g Essig 20 g Sojasahne Das Gemüse in Scheiben schneiden und anschwitzen. Das Rübenkraut weichkochen. Kraut und Kartoffeln in kochende Gemüsebrühe oder Salzwasser geben und 15 min kochen. Dann das angeschwitzte Gemüse, Salz, Tomaten und Bohnen hinzugeben und fertigkochen. Mit Zucker und Essig abschmecken. Vor dem Servieren Sojasahne in den Teller mit dem Borschtsch geben. 9.3. Vogelmieregewürz 200 g frische Vogelmiere (ohne Wurzeln) 2 EL geriebener Meerrettich 1 EL zerkleinerter Knoblauch 1 EL Pflanzenöl Salz Essig Die Vogelmiere mit dem Fleischwolf zerkleinern, Meerrettich, Knoblauch, Pflanzenöl, Salz und Essig hinzufügen und zu einer püreeartigen Masse verrühren. Als Zugabe zu Fleischersatzprodukt-, Fischersatzprodukt- und Gemüsespeisen verwenden. 9.4. Vogelmieregetränk* 200 g frische Vogelmiere (ohne Wurzeln) 60 g Zucker 100 g Meerrettich 2 l Wasser Vogelmiere und Meerrettich mit dem Fleischwolf zerkleinern, mit abgekochtem Wasser übergießen und 3 bis 4 h [Std.] stehenlassen. Danach abseihen und Zucker hinzufügen. Kalt servieren. 1. Warnhinweis für 10.1. und 10.2.: Kann man nur vom Zeitpunkt der Schneeschmelze bis August machen (den Zeitpunkt kann man leider nicht genauer beschreiben). 2. Warnhinweis für 10.1. und 10.2.: Taubenkropf = Blasiges Leimkraut 10.1. Taubenkropfsalat* 100 g Taubenkropfblätter 50 g Löwenzahnblätter Gänseblümchenblätter 1 Zitrone 30 g Zucker 10 g [Pflanzen-]Öl Schnittlauch Pfeffer Salz Zitronenmelisse Dill Wermut Die gut verlesenen und gewaschenen jungen Taubenkropfblätter und -triebe, junge Löwenzahnblätter und kleine Gänseblümchenblätter schneiden. Etwas Wasser mit Zitronensaft, Zucker, Salz, [Pflanzen-]Öl, Gewürzen und feingehackten Kräutern abschmecken. In eine mit Knoblauch ausgeriebene Schüssel die Salatblätter geben, die Salatmarinade darübergießen und den Salat vor dem Servieren gut durchmischen. 10.2. Taubenkropfblätter in Sojajoghurt 100 g Taubenkropfblätter 30 g Beinwellblätter Gundermannblätter 20 g Hirtentäschel Schafgarbe 5 Waldmeisterspitzen 20 g Zucker 0,25 l Sojajoghurt Salz Pfeffer Dill Kümmel Die Kräuter gut verlesen, waschen und in fingerdicke Streifen schneiden. Sojajoghurt sämig schlagen, würzen und über die Kräuter gießen und so servieren. 1. Warnhinweis für 11.1. bis 11.9.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 11.1. bis 11.11.: Wirkt abführend. Man bekommt Durchfall. 3. Warnhinweis für 11.1. bis 11.11.: Weißer Gänsefuß = Weiße Melde 4. Warnhinweis für 11.1. bis 11.11.: Reich an Vitamin C. 11.1. Feiner Gänsefußblattsalat 150 g junge Gänsefußblätter 30 g Sauerampfer 30 g Gundermann 10 g Gänseblümchen 50 g vegane Mayonaise Salz Pfeffer Schnittlauch Basilikum Liebstöckel Die Blätter mit kochendem Salzwasser übergießen und darin 10 min garziehen. Dann die Blätter herausnehmen, ausdrücken und fein pürieren. Die vegane Mayonaise unter das Blattgemüse ziehen und nach Geschmack würzen, die Kräutermayonaise in Schälchen füllen und mit Gänseblümchen garnieren. 11.2. Gänsefußblattsalat mit roten Rüben* 100 g Gänsefußblätter 150 g rote Rüben 1 Zwiebel Essig 10 g [Pflanzen-]Öl Salz Pfeffer Koriander Die gewaschenen Blätter in feine Streifen schneiden. Die gekochten roten Rüben raspeln. Beides mischen, würzen und mit gehackten Zwiebeln in Öl gut durchmischen. 11.3. Feines Gänsefußblattgemüse [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 80 g Gänsefußblätter 80 g Blätter von Brunelle, Hederich und Ackersenf zu gleichen Teilen 80 g Kohlrabi 1 kleine Zwiebel 10 g Pflanzenmargarine 0,03 l Weißwein Glutal Basilikum Pfeffer Salz Koriander Die Blätter mit kochendem Salzwasser übergießen und darin mindestens 10 min garziehen lassen. Dann die Blätter herausnehmen und ausdrücken. Die in Pflanzenmargarine gedünsteten Zwiebeln mit Weißwein ablöschen und darin den kleingeschnittenen Kohlrabi gardünsten. Beides zusammen durch den Wolf drehen, aufkochen und würzen. Es ist ein feines Gemüse für Fischersatzproduktspeisen. 11.4. Gänsefußblattgemüse naturell 150 g Gänsefußblätter bzw. Sprossen 50 g Brennessel Beinwell Huflattich Wegerich Scharbockskraut Bärlauch 15 g Pflanzenmargarine 1 Zwiebel Glutal Salz Muskat Pfeffer Das Blattgemüse mit kochendem Salzwasser übergießen und 10 min darin garziehen. Dann das Blattgemüse herausnehmen und feinhacken. Die gewürfelte Zwiebel in Pflanzenmargarine andünsten, das Blattgemüse dazugeben und alles noch einmal gut durchkochen lassen. Das Gemüse wird mit Bratkartoffeln aufgetragen. 11.5. Junge Gänsefußblattsprossen mit brauner Pflanzenmargarine 200 g junge Gänsefußblattsprossen 10 g geriebene Semmel 20 g Pflanzenmargarine Muskat Liebstöckel Salz Die jungen Gänsefußblattsprossen putzen, waschen, bündeln, auf gleiche Länge schneiden (etwa 10 cm) und mit einem Faden zusammenbinden. Das Bündel in kochendes Salzwasser, das man mit Muskat und Liebstöckel würzt, geben und dain 15 min kochen. Dann werden die gegarten Sprossen herausgenommen und mit in Pflanzenmargarine angerösteten Semmelbröseln (man kann auch einen Teelöffel gemahlenen Gänsefußblattsamen hinzugeben) übergossen. 11.6. Junge Gänsefußblattsprossen mit holländischer Soße [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 200 g junge Gänsefußblattsprossen 10 g Pflanzenmargarine 5 g Mehl 20 g Sojasahne 1 kleine Zwiebel 20 ml Weißwein 1 TL Extraktionsschrot Muskat Glutal Salz Liebstöckel Pfeffer Basilikum Die jungen Gänsefußsprossen putzen, waschen, bündeln, auf gleiche Länge schneiden und mit einem Faden zusammenhalten. Wasser mit der Zwiebel, Salz und Gewürzen zum Kochen bringen. In das Wasser das Gemüse geben und 15 min kochen lassen. Mit der Pflanzenmargarine und dem Mehl eine Mehlschwitze herstellen, die mit abgeschmeckten Gemüsewasser aufgefüllt wird und dann gut durchkochen muß. Extraktionsschrot, Sojasahne und den Weißwein durchschlagen und unter die Soße ziehen. Nach dieser Legierung darf die Soße nicht mehr kochen. Das angerichtete Sprossenbündel mit der Soße überziehen. Es dient als köstliche Beilage zu Fleischersatzproduktgerichten. 11.7. Junge Gänsefußsprossen mit Kohlrabi 100 g junge Gänsefußsprossen 100 g junger Kohlrabi 10 g Pflanzenmagarine Glutal Salz weißer Pfeffer Koriander Junge Gänsefußsprossen waschen und in Streifen schneiden. Den frischen Kohlrabi mit Blättern putzen, die Knolle schälen und beides in feine Streifen schneiden. Beide Gemüse gemeinsam in der Pflanzenmargarine mit etwas Wasser, Salz und den Gewürzen etwa 15 min bei geringer Hitze dünsten. 11.8. Gänsefußsuppe mit Kartoffeln 100 g Gänsefußblätter 20 g Bärlauchblätter 20 g Ölkuchen 0,05 l Sojamilch 1 Zwiebel 100 g Kartoffeln 0,2 l Gemüsebrühe 10 g Pflanzenöl 5 g Mehl Majoran Basilikum Pfeffer Salz Glutal Die Blätter 10 min kochen, dann herausnehmen und durch den Wolf drehen. Ölkuchen und Zwiebel andünsten, das Blattgemüse dazugeben und gut durchkochen lassen. Das Mehl in die Sojamilch einrühren und unter das Gemüse ziehen, damit es abbindet. Die geschälten Kartoffeln würfeln und in der Gemüsebrühe garen. Das Gemüse hinzugeben, gut durchrühren, nochmals aufkochen lassen und nach Geschmack würzen. 11.9. Ölkuchen in Weißwein mit weißem Gänsefuß [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 150 g Ölkuchen 0,01 l Weißwein 25 g Pflanzenmargarine 100 g weiße Gänsefußblätter 30 g Huflattichblätter 5 g Mehl 10 g geriebener Tofu 0,1 l Gemüsebrühe Den Ölkuchen in Weißwein mehrere Stunden marinieren und mit Curry, Pfeffer, Koriander, Salz, Zitrone würzen. Die Blätter mit kochendem Salzwasser übergießen und 10 min garziehen. Die Blätter anschließend ausdrücken, in Pflanzenmargarine andünsten und mit Pfeffer, Curry, Piment, Koriander würzen. Auf eine Platte in die Mitte das Blattgemüse geben, darauf den gebratenen Ölkuchen legen, den man mit einer weißen Weinsoße und dem geriebenen Tofu überzieht. Das Ganze im Backofen bei 200 °C 20 min backen. 11.10. Palatschinken, gefüllt mit Maulbeerkonfitüre und Nußsahne [Warnhinweis: Kann man nur im Oktober machen.] 2 EL Extraktionsschrot 20 g Mehl 0,03 l Sojamilch 5 g Zucker 30 g vegane Schlagsahne 3 g Samen von weißem Gänsefuß 3 g Haselnüsse 10 g Pflanzenmargarine Vanillezucker Extraktionsschrot mit Sojamilch, Mehl und Zucker aufschlagen. In einer Pfanne die Masse dünn auftragen und auf beiden Seiten leicht braten. Der Palatschinken darf nur ganz leicht angebräunt sein. Dann wird er mit der Konfitüre gefüllt und zusammengerollt. Den Gänsefußsamen und die Haselnüsse mahlen und goldbraun anrösten. Die gekühlte vegane Schlagsahne aufschlagen, mit Vanillezucker und dem Nußmehl würzen und damit den Palatschinken kurz vor dem Servieren garnieren. 11.11. veganer Eierkuchen mit Gänsefußsprossen [Warnhinweis: Kann man nur vom 200 g junge Gänsefußsprossen 20 g Weißbrot 15 g Pflanzenöl 20 g geriebener Tofu 4 EL Extraktionsschrot Knoblauch Die geputzten und gewaschenen Gänsefußsprossen in Salzwasser etwa 15 min garziehen. Das abgegossene Gemüse gut ausdrücken, in Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Weißbrot in Wasser einweichen, ausdrücken und zum Gemüse geben. Extraktionsschrot verquirlen und mit feinem Knoblauchmus, Pfeffer, Salz, Muskat, Majoran würzen, alles mischen, Weißbrot und Tofu darunterziehen. In einer Pfanne mit Pflanzenöl die Masse auf beiden Seiten goldbraun braten. Warnhinweis für 12.1. bis 12.4.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis August machen. 12.1. Meldesalat mit Zwiebeln* 200 g junge Meldeblätter 50 g Zwiebellauch 1 EL scharfe Sojasoße 5 g [Pflanzen-]Öl Salz Die Meldeblätter waschen, kochen, leicht abtrocknen lassen, mit dem Messer zerschneiden und mit dem zerschnittenen Zwiebellauch vermischen. Mit [Pflanzen-]Öl und scharfer Sojasoße anrichten. 12.2. Meldesalat mit roten Rüben 100 g junge Meldeblätter 150 g rote Rüben 20 g Sojasahne Salz Essig Die gewaschenen und zerschnittenen Meldeblätter auf gekochte Rote-Rüben-Scheiben legen, salzen und mit Essig und Sojasahne anrichten. 12.3. Meldesuppe 100 g junge Meldeblätter 30 g Sauerampfer 20 g Zwiebellauch 40 g grüne Gurke 5 g Dill 20 g Sojasahne Salz Melde und Sauerampfer waschen, schneiden, in Salzwasser garkochen und abkühlen. Vor dem Servieren Zwiebellauch, kleingeschnittene grüne Gurke und Dill hinzufügen und mit Sojasahne anrichten. 12.4. Meldehacksteaks 200 g Melde 30 g Hafergraupen 10 g Semmelmehl 10 g Pflanzenfett 2 EL Extraktionsschrot Salz Gewürze Das Grün kleinschneiden und mit den Graupen in Salzwasser wie einen Brei kochen, bis auf 70 °C abkühlen, Extraktionsschrot und Gewürze hinzufügen und untereinandermischen. Aus dieser Masse Hacksteaks formen und braten. Mit Pilz- oder Tomatensoße servieren. Warnhinweis für 13.1. und 13.2.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 13.1. Marinierte Sumpfdotterblumen 500 g noch nicht aufgeblühte Blütenknospen der Sumpfdotterblume 3 Glas Marinade Die Blütenknospen mit kochendem Wasser übergießen und 3 Std. darin liegenlassen. Das Wasser abgießen. Die Blütenknospen mit Marinade übergießen und zum Kochen bringen. Kühl aufbewahren. Zum Würzen von Fleischersatzproduktgerichten verwenden. Für die Marinade nimmt man 1 l Essig, fügt 25 g Salz, 25 g Zucker, Pfeffer und Lorbeerblatt hinzu und kocht alles 10 min. 13.2. Püree aus Sumpfdotterblumen* 100 g gekochte Sumpfdotterblumenblütenknospen 2 EL Tomatensoße 1 EL geriebener Knoblauch Die Sumpfdotterblumen durch den Fleischwolf drehen, geriebenen Knoblauch und Tomatensoße hinzufügen, untereinandermischen und als Brotaufstrich verwenden. 1. Warnhinweis für 14.1. bis 14.4.: Kann man nur im Frühling machen. 2. Warnhinweis für 14.1. bis 14.9.: Enthält sehr viel Vitamin C 3. Warnhinweis für 14.1. bis 14.9.: Frühlings-Scharbockskraut = Feigwurz 14.1. Salat aus Scharbockskraut* 100 g Scharbockskraut 200 g gekochte Kartoffeln 20 g [Pflanzen-]Öl Salz Essig oder Senf Die gekochten, abgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit kleingeschnittenen Scharbockskrautblättern bestreuen, Salz, Essig, Öl oder Senf hinzufügen. 14.2. Salat aus Scharbockskraut und Lungenkraut* 60 g Scharbockskraut 60 g Lungenkraut 20 g Tomatenketchup Salz Senf Das in Salzwasser gekochte Scharbockskraut zerschneiden, mit frischem, zerkleinertem Lungenkraut vermengen, mit Tomatenketchup und Senf anrichten. 14.3. Paste aus Scharbockskraut 100 g Scharbockskraut 200 g Pflanzenmargarine Salz Senf Das Scharbockskraut in Salzwasser kochen, durch den Fleischwolf drehen oder mit einem Stampfer zerreiben, mit Pflanzenmargarine und Senf vermengen. Als Brotaufstrich für Schnitten zu Vorspeisen und Hauptgerichten verwenden. 14.4. Grüne Scharbockskrautsuppe 100 g Scharbockskrautblätter 200 g Kartoffeln 80 g Hafergraupen 40 g Sojasahne 1 l Wasser Salz Zu den weichgekochten Graupen in Stückchen oder Scheiben geschnittene Kartoffeln geben und garkochen, salzen, kleingeschnittenes Scharbockskraut hinzufügen und nochmals 5 bis 10 min kochen. Vor dem Servieren mit Sojasahne anrichten. 14.5. Suppe aus Scharbockskrautknollen* [Warnhinweis: Kann man nur nach dem Frühlingshochwasser machen.] Ebenso wie aus Scharbockskrautblättern zubereiten (s. o.). Die gewaschenen Knollen nicht zerkleinern, sondern im ganzen in das kochende Wasser legen und garkochen. Warnhinweis für 14.6. und 14.7.: Kann man nur im Frühling machen. 14.6. Scharbockskraut in Marinade* Scharbockskraut waschen, 5 min in fünffacher Menge Wasser kochen, mit einer fertigen Marinade übergießen und nochmals 5 min kochen. Dunkel und kühl aufbewahren. 14.7. Gesalzenes Scharbockskraut* Scharbockskraut wie im Rezept "Scharbockskraut in Marinade" vorbereiten und kochen, danach salzen (10 g Salz auf 100 g Grünmasse). Kühl aufbewahren. 14.8. Gesalzene Scharbockskrautknollen* [Warnhinweis: Kann man nur nach dem Frühlingshochwasser machen.] Scharbockskrautknollen waschen, in fünffacher Menge Wasser kochen, mit einer 20%igen Salzlösung übergießen und erneut zum Kochen bringen. Kühl aufbewahren. 14.9. Getrocknetes Scharbockskraut* [Warnhinweis: Kann man nur im Frühling machen.] Gewaschene Scharbockskrautblätter an der Luft trocknen, im Ofen oder in der Röhre nachtrocknen, zu Pulver zerreiben und durchsieben. Zum Würzen von Suppen und für die Zubereitung von Soßen verwenden. 1. Warnhinweis für 15.1. bis 15.9.: Kann man nur machen nachdem im Herbst/Winter der Frost gekommen ist (den Zeitpunkt kann man leider nicht genauer beschreiben). 2. Warnhinweis für 15.1. bis 15.9.: Wirkt auch gegen Lungen-, Leber und Darmerkrankungen und gegen Gallensteine und gegen Leiden der Harnorgane. 3. Warnhinweis für 15.1. bis 15.9.: Gemeine Berberitze = Sauerdorn 15.1. Berberitzensirup* Berberitzen mit wenig Wasser kochen und dann den Saft auspressen. Einen halben Liter Saft mit 1 kg Zucker süßen. Den Saft gut durchkochen lassen. 15.2. Berberitzengelee* 0,5 l Berberitzensaft 750 g Zucker Die gewaschenen, entstielten und zerquetschten Berberitzen gut auspressen. 0,5 l Berberitzensaft 10 min stark kochen lassen. Dann den Zucker hinzugeben, weiterkochen und die Gelierprobe machen. 15.3. Berberitzen-Birnen-Marmelade* 400 g Berberitzen 1000 g Birnen Die gewaschenen, entstielten Berberitzen mit 0,08 l Wasser kochen und passieren. Die Birnen in 1/4 l Wasser garkochen und passieren. Beide Massen zusammengeben und 15 min kochen lassen. Dann den Zucker dazugeben und, während die Marmelade weiterkocht, die Gelierprobe machen. 15.4. Berberitzen-Apfel-Marmelade* 160 g Berberitzen 275 g Äpfel 370 g Kürbis Zuckeranteil = 1/2 der gewonnenen Masse Zucker Berberitzen waschen, entstielen, zerquetschen, mit etwas Wasser (0,1 l) aufkochen und den Saft ausdrücken. Die Äpfel mit 0,08 l Wasser ansetzen, zu Mus kochen und passieren. Den Kürbis mit 0,12 l Wasser kochen und passieren. Die Massen zusammengeben und 15 min gut durchkochen lassen. Dann langsam den Zucker dazugeben, während die Marmelade weiterkocht. Dabei die Gelierfähigkeit prüfen. 15.5. Berberitzen-Mehlbeeren-Zwetschgen-Marmelade* 230 g Berberitzen 900 g Mehlbeeren 600 g Zwetschgen Zuckeranteil = 1/2 des Masseanteils Berberitzen waschen, entstielen, zerquetschen, mit 0,08 l Wasser kochen und dann passieren. Die Mehlbeeren mit 0,25 l Wasser ansetzen, weichkochen und passieren. Die Zwetschgen in 0,1 l Wasser weichkochen und passieren. Die Massen zusammengeben und 15 min stark kochen. Dann langsam den Zucker zugeben und, während die Marmelade weiterkocht, die Gelierprobe machen. 15.6. Holunder-Weißdorn-Berberitzen-Marmelade* 750 g Holunderbeeren 1225 g Weißdorn 125 g Berberitzen 750 g Zucker Die gewaschenen, entstielten und zerquetschten Holunderbeeren mit 1/4 l Wasser etwa 15 min kochen und dann passieren. Den Weißdorn zerquetschen und ausdrücken. Die Berberitzen mit 1/4 l Wasser 5 min kochen und passieren. Die Säfte zusammengeben und 5 min gut durchkochen lassen. Dann den Zucker hinzugeben und das Ganze nochmals gut durchkochen lassen, bis die Gelierfähigkeit hergestellt ist. 15.7. Berberitzensaft als Zitronensaft* Beeren ohne Stiele zerdrücken und auspressen. Den Saft am nächsten Tag langsam vom Bodensatz abgießen, in 1/2-l-Flaschen 14 Tage in der Sonne ausgären lassen und danach gut verkorken. 15.8. Malinverno-Punsch* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 500 g Zucker 1 l Wasser 0,7 l Rotwein 500 g Berberitzen Rum Himbeersaft Berberitzen waschen, entstielen und zerquetschen. 1 l Wasser mit den Beeren aufkochen. Durch ein Tuch den Saft auspressen. Den Saft aufkochen, süßen und kaltstellen. Dazu den Rotwein geben, Rum oder Himbeersaft nach Belieben. 15.9. Berberitzenpudding* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 0,05 l Berberitzensaft 0,1 l Rotwein 50 g Zucker 1/4 abgeriebene Zitrone 20 g Maizena Den Rotwein mit Berberitzensaft und Zucker aufkochen lassen, die abgeriebene Zitrone dazugeben und das Ganze mit dem in wenig Wasser eingerührten Maizena abbinden. Den Pudding 5 min durchkochen und dann in ausgespülte Schälchen füllen und abkühlen lassen. Warnhinweis für 16.1. bis 16.10.: Kann man nur im Juni machen. 16.1. Mahoniensuppe* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 250 g Mahonienbeeren 40 g Zucker 50 g Wasser 50 g Dessertwein 3 g Stärkemehl 10 g Rosinen 2 Nelken 3 g geriebener Biskuit Die Mahonienbeeren entstielen, waschen, zerstampfen und die Beerenmasse auspressen (Ergiebigkeit 3/5 der Einsatzmenge). Den Beerensaft, Wasser, Zucker und Wein etwa 5 min kochen lassen. Die Suppe mit Stärkemehl abbinden und nochmals durchkochen. Die Rosinen dazugeben und die Suppe weitere 5 min ziehen lassen. Die Suppe mit geriebenem Biskuit anrichten. 16.2. Mahoniensoße* 250 g Mahonienbeeren 50 g Zucker 5 g Wasser 5 g Stärkemehl 2 Nelken 2 Stiele Pfefferminzkraut Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und auspressen. Dabei ist mit einer Ergiebigkeit bis etwa 150 g Saft zu rechnen. Den Beerensaft mit Zucker und Gewürzen 5 min aufkochen und etwa 10 min ziehen lassen. Stärkemehl in Wasser anrühren, unter den Saft ziehen und unter Rühren nochmals 2 min aufkochen. Soße durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen. Mahoniensoße reicht man z. B. zu Vanilleeis, Halbgefrorenem, Flambiertem, marinierten Apfelscheiben. 16.3. Mahoniensirup* 600 g Mahonienbeeren 500 g Zucker 5 g Zitronensäure Die gewaschenen, entstielten Beeren zerdrücken und 3 Tage bei 20 °C angären lassen. Die Masse dabei mehrmals umrühren. Aus der Masse den Saft auspressen (etwa 0,3 l). Im Saft den Zucker auflösen und die Zitronensäure dazugeben. 16.4. Mahoniengelee* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 500 g Mahonienbeeren 200 g Zucker 3 Nelken 20 ml Apfellikör Zitronensaft Die gewaschenen, entstielten und zerstampften Mahonienbeeren auspressen (etwa 0,25 l Saft). Den Saft 10 min stark kochen lassen. Dann den Apfellikör, den Zitronensaft und 200 g Zucker hinzugeben und bis zur Geleebildung weiterkochen. 16.5. Mahoniengelee mit Pfefferminze* 500 g Mahonienbeeren 200 g Zucker 3 Nelken 6 Stiele Pfefferminze Die gewaschenen, entstielten und zerstampften Mahonienbeeren auspressen (etwa 0,25 l Saft). Den Saft 10 min stark kochen lassen. Die Pfefferminze hinzugeben und 10 min ziehen lassen. Dann die Stiele entfernen, den Saft wieder zum Kochen bringen, langsam den Zucker hinzugeben und bis zur Geleebildung weiterkochen. 16.6. Mahonien-Quitten-Marmelade* 250 g Mahonienbeeren 250 g japanische Quitten 350 g Zucker 0,05 l Wasser 1 Sternanis Die japanischen Quitten waschen und vierteln, mit Wasser etwa 10 min bei geringer Hitze unter ständigem Umrühren dünsten und anschließend durch ein Sieb passieren. Die Mahonienbeeren entstielen, waschen, zerstampfen und die Beerenmasse auspressen. Den Beerensaft und das Quittenmus zusammen mit Zucker, Sternanis gut durchkochen lassen und heiß in Gläser fülllen (ungefähr die Hälfte der Gesamtmasse muß Zucker sein). 16.7. Mahonien-Ebereschen-Gelee* 250 g Mahonienbeeren ohne Stiele 250 g Ebereschen 200 g Zucker Die Ebereschen kurz in Salzwasser blanchieren, damit der bittere Geschmack verlorengeht. Die Ebereschen mit etwas Wasser (0,1 l) etwa 15 min kochen lassen und dann mit einem Tuch den Saft auspressen. Die Mahonienbeeren zerstampfen und ebenfalls den Saft auspressen. Beide Säfte zusammengeben und 10 min stark kochen lassen. Dann langsam den Zucker hinzugeben und bis zum Gelieren kochen lassen. 16.8. Mahonienbeerengetränk* 500 g Mahonienbeeren 100 g Zucker 1 l Wasser 5 Stiele Pfefferminze 3 Stiele Zitronenmelisse Die gewaschenen, entstielten und zerstampften Mahonienbeeren auspressen, die Rückstände mit dem kalten Wasser mischen und ebenfalls auspressen. Beide Flüssigkeiten mit Zucker aufkochen und darin 15 min die beiden Kräuter ziehen lassen. Das Getränk gekühlt servieren. 16.9. Mahoniensaft mit Tokajer Aszu [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 600 g Mahonienbeeren 150 g Zucker 0,3 l Tokajer Aszu Anis Zimt Ingwer Die Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und den Saft auspressen. Den Saft aufkochen, entschäumen und süßen. Dann den Saft erkalten lassen und den Tokajer Aszu dazugeben. Dieser Saft schmeckt gut in schwarzem Tee, mit Selterswasser, Vanilleeis, aber auch pur. Mit diesem Saft kann man auch Soßen und Suppen von Fleischersatzproduktspeisen würzen, die damit einen fruchtigen Geschmack erhalten. 16.10. Mahonienbeerenlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 450 g Mahonienbeeren 300 g Zucker 0,35 l Primasprit 0,3 l Tokajer Aszu Die Mahonienbeeren waschen, entstielen, zerstampfen und 3 Tage lang bei 20 bis 22 °C angären lassen. Die Masse dabei mehrmals umrühren. Aus der Masse den Saft auspressen. Dem Saft 0,15 l Primasprit zusetzen und 3 Tage im Kühlen klären lassen. Den reinen Saft mit einem Schlauch abziehen und mit 0,30 l Tokajer Aszu auffüllen. In diesem Ansatz 300 g Zucker auflösen und noch etwa 0,2 l Primasprit zusetzen. 1. Warnhinweis für 17.1. bis 17.6.: Kann man während des ganzen Jahres machen. 2. Warnhinweis für 17.1. bis 17.6.: Auch für Getreideallergiker geeignet. 3. Warnhinweis für 17.1 bis 17.6.: Gelbe Teichrose = Seekandel = Mummel 17.1. Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose* Die frischen Wurzeln der Teichrose längs in 0,5 bis 1 cm dicke und 5 bis 10 cm lange Streifen schneiden, an der Luft trocknen, im Ofen, in der Backröhre oder am Lagerfeuer nachtrocknen, zu Mehl zermahlen. Zum Entfernen der Gerbstoffe das Mehl mit Wasser übergießen (5 l auf 1000 g Mehl), 3 bis 5 Std. stehenlassen, dann noch zweimal mit der gleichen Menge Wasser übergießen und das Mehl auf sauberen Brettern, Furnieren oder sauberem Baumwollgewebe trocknen und für die Zubereitung von Speisen oder Backwaren verwenden. 17.2. Geschmorte Pilze mit Mehl aus der Gelben Teichrose 500 g frische Pilze 50 g Zwiebeln 100 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose 30 g Pflanzenfett Salz Die Pilze in Salzwasser garkochen, den Kochsud abseihen, das Mehl portionsweise und unter ständigem Umrühren zu den Pilzen geben, die benötigte Menge Pilzbrühe, angeschwitzte Zwiebeln und Pflanzenfett hinzufügen und 10 bis 15 min schmoren. 17.3. Brötchen aus Mehl der Gelben Teichrose* 1000 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose 15 bis 20 g Hefe Salz Einen Teil des Mehles aus Wurzeln der Gelben Teichrose mit warmem Wasser vermischen, Salz und Hefe hinzufügen und 12 Std. zum Gären stehenlassen. Danach das übrige Mehl hinzufügen, einen Teig kneten und 2 Std. stehenlassen. Dann den Teig in kleine Portionen teilen und Brötchen backen. 17.4. Kartoffelpuffer mit Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose 200 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose 300 g Kartoffeln 50 g Zwiebeln 1 Glas Sojamilch 30 g Pflanzenfett Das Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose mit geriebenen Kartoffeln vermischen, mit Sojamilch verdünnen, 20 bis 30 min stehenlassen, angeschwitzte Zwiebeln hinzufügen, Puffer formen und braten. 17.5. Suppenwürze aus Mehl der Gelben Teichrose* 200 g Mehl aus Wurzeln der Gelben Teichrose 100 g getrocknetes Brennesselpulver 50 g getrockneter Dill Alles untereinandermischen und in einem geschlossenen Gefäß aufbewahren. Als Suppenwürze und für die Zubereitung von Soßen verwenden. 17.6. Brei aus Wurzeln der Gelben Teichrose 200 g Teichrosenwurzeln 1 Glas Sojamilch 20 g Zucker 20 g Pflanzenmargarine Salz Die Teichrosenwurzeln mit dem Fleischwolf zerkleinern, in 1 l Wasser 6 Std. einweichen, das Wasser dreimal wechseln. Danach die Wurzeln 40 bis 50 min in gesalzener Sojamilch kochen. 10 min vor Beendigung des Kochprozesses Zucker und Pflanzenmargarine hinzufügen. 1. Warnhinweis für 18.1. bis 18.3.: Kann man nur im Juni und Juli machen. 2. Warnhinweis für 18.1. bis 18.3.: Johanniskraut darf man auf keinen Fall mit der Wurzel rausreißen, und große Pflanzen muß man stehen lassen. 3. Warnhinweis für 18.1. bis 18.3.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A). 18.1. Johanniskrauttee* 1 Glas getrocknetes oder zerkleinertes Johanniskraut 2,5 Glas getrockneter Dost 0,5 Glas Hagebutten Alle Komponenten vermischen und zum Aufbrühen von Tee verwenden. 18.2. Johanniskrauttee mit Johannisbeerblättern* Getrocknetes Johanniskraut und Johannisbeerblätter zerkleinern und zu gleichen Teilen vermischen. Zum Aufbrühen von Tee verwenden. 18.3. Kohlensäuregetränk aus Johanniskraut* 100 g getrocknetes Johanniskraut 100 g Zucker Das Johanniskraut 10 min in 2 l Wasser kochen. Den Kochsud abseihen, Zucker hinzufügen, zum Kochen bringen, umrühren, kühlen und als Würze zu kohlensäurehaltigen Getränken aus dem Siphon geben. 1. Warnhinweis für 19.1. bis 19.11.: Wenn man gekauften Mohn verwendet, kann man 19.1.bis 19.11. während des ganzen Jahres machen. Wenn man Klatschmohn verwendet, kann man 19.1. bis 19.11. nur im Sommer und Herbst machen. 2. Warnhinweis für 19.1. bis 19.11.: Von 19.1. bis 19.11. kann man einschlafen. Außerdem besteht Suchtgefahr. 19.1. Mohngetränk 200 g Mohn 50 g Zucker bis zu 1 l Wasser Gewaschenen und gekochten Mohn zerstoßen, mit Wasser übergießen und 2 Std. stehenlassen. Den Aufguß durch Gaze seihen, Zucker hinzufügen und kühlen. 19.2. Mohngetränk mit Sojasahne 60 g Mohn 3 Glas Sojasahne 20 g Zucker Den gewaschenen und gekochten Mohn zerstoßen, mit Wasser übergießen und 2 Std. stehenlassen. Den Aufguß durch Gaze seihen, Sojasahne hinzufügen und kühlen. 19.3. Mohnfüllung für Piroggen 250 g Mohn 180 bis 200 g Zucker 1 EL Extraktionsschrot Den Mohn einige Male mit warmem Wasser waschen, mit einer neuen Portion Wasser zum Kochen bringen und 1 Std. auf schwachem Feuer kochen. Auf ein Sieb legen, abkühlen und mit Zucker vermischen. Das Gemisch zweimal durch den Fleischwolf mit feinem Einsatz drehen. Extraktionsschrot hinzufügen, damit die Masse geschmeidig wird. 19.4. "Wjatskije"-Mohnstäbchen 200 g Mohn 200 g Zucker 40 g Stärke 100 g Sojasahne Den gewaschenen, gekochten und zweimal durch den Fleischwolf gedrehten Mohn mit Sojasahne übergießen, Stärke hinzufügen, untereinandermischen, mit dickem Zuckersirup übergießen, nochmals untereinandermischen. Die Masse auf dem Tisch zu einer 1 cm dicken Scheibe ausrollen, rechteckige Stäbchen ausschneiden (5 cm lang und bis zu 2 cm breit) und kühlen. Zu Tee reichen. 19.5. Mohn-Sirup-Plätzchen 1,5 Glas Mohn 1 Glas Sirup 1 TL zerlassene Pflanzenmargarine 0,5 Glas zerkleinerte Nußkerne Den Mohn in den erhitzten Sirup schütten, Nußkerne und Pflanzenmargarine zugeben, kräftig verrühren und unter ständigem Umrühren 1 Std. kochen lassen. Auf ein Kuchenbrett legen und mit den Händen 0,5 cm dicke Plätzchen formen, daraus Rhomben oder Dreiecke ausstechen und abkühlen. 19.6. Polnische Mohnplätzchen [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 250 g Mohn 0,25 l gesüßtes Wasser oder Sojamilch 50 g Rosinen 50 g Nüsse 15 g kandierte Früchte 2 EL Rum Weißbrotscheiben oder Zwieback Den Mohn in kochendes, gesüßtes Wasser oder in süße Sojamilch schütten, so daß sich ein geschmeidiger Teig ergibt. Rosinen, vorher zerkleinerte Nüsse und kandierte Früchte in diesen Teig geben. Den Boden eines Glasgefäßes mit in süßem Wasser mit Rum oder Sojamilch eingeweichten Weißbrotscheiben oder Zwieback auslegen, darauf eine dicke Schicht von der Mohnmasse und wieder eine dicke Schicht Zwieback usw. legen. Die letzte Schicht soll eine Mohnschicht sein. Die Speise 3 bis 5 Std. kaltstellen. Vor dem Servieren mit Mandelhälften oder Schokoladentalern garnieren. 19.7. Mohnkuchen Für den Teig: 200 g Pflanzenmargarine 4 EL Extraktionsschrot 3 Glas Mehl 2 EL Sojasahne 1/2 Glas Zucker Für die Füllung: 400 g Mohn 2,5 Glas Zucker 1,5 Glas Sojamilch 6 EL Extraktionsschrot 1 EL Mehl Die Pflanzenmargarine mit dem Zucker und dem Extraktionsschrot verrühren, Mehl einschütten und, wenn der Teig sehr fest ist, Sojasahne hinzufügen. Untereinandermischen und 30 min kaltstellen. Den Mohn in etwas Wasser waschen. Eine Serviette in einen Durchschlag legen und darauf den Mohn abtrocknen lassen. Danach den Mohn in einen Topf geben, die Sojamilch hinzugießen und 1 Glas Zucker hinzufügen. Unter Umrühren kochen, bis der Mohn völlig weich ist und sich leicht zwischen den Fingern zerreiben läßt. Abkühlen, Mehl und 2 EL Extraktionsschrot hinzufügen und gut untereinandermischen. Den Teig ausrollen und damit eine Form auslegen. Die Füllung auf den Teig geben. Den Kuchen im Backofen bei mittlerer Hitze halbgar backen, aus dem Ofen herausnehmen, mit Extraktionsschrot, das mit 1,5 Glas Zucker vermischt wurde bestreichen und auf schwachem Feuer fertig backen. 19.8. Mohnkuchen mit Streuseln Für den Teig: 500 g Mehl 250 g Sojamilch 6 EL Extraktionsschrot 150 g Zucker 20 bis 30 g Hefe 1 TL Salz 150 g Pflanzenmargarine Schale einer Zitrone Für die Füllung: 500 g Mohn 4 EL Extraktionsschrot 2 EL Rosinen 1 Glas Zucker 2 Glas Sojamilch 1 Päckchen Vanillezucker 50 g Pflanzenmargarine 2 EL Mehl Für die Streusel: 4 EL Mehl 80 g Pflanzenmargarine 4 EL Zucker 3 EL Extraktionsschrot Die Hefe mit 2 EL Zucker verreiben, 100 g Mehl und soviel Sojamilch hinzugeben, daß sich ein Teig ähnlich der Dicke saurer Sahne ergibt. Das Hefestück warmstellen. Wenn der Teig aufgegangen ist (sich um das Doppelte vergrößert hat), mit Salz und Zucker verrührtes Extraktionsschrot, die restliche Sojamilch, das Mehl hinzufügen und den Teig gut kneten, dabei allmählich die zerlassene Pflanzenmargarine und geriebene Zitronenschale hinzufügen. Den Teig so lange kneten, bis sich Bläschen bilden und er sich von den Gefäßwänden lösen läßt. Dann das Gefäß zudecken und warmstellen, damit der Teig gut aufgeht. Den fertigen Teig ausrollen und auf ein Blech mit hohen Rändern legen, diese dabei mit Teig bedecken. Die Mohnmasse auf den Teig geben und dicht mit Streuseln bestreuen. Den Kuchen noch etwas gehen lassen und dann in den gut vorgeheizten Backofen stellen. Wenn die Ränder beginnen braun zu werden, die Hitzezufuhr drosseln und bei mittlerer Hitze fertig backen. Den fertigen Kuchen mit einem heißen Messer auf dem Blech in gleichgroße Stückchen schneiden und diese auf einen flachen Teller legen. Zubereitung der Mohnmasse: Den Mohn einige Male gut in heißem Wasser waschen, durch feste Gaze, die in einen Durchschlag gelegt wurde, seihen, danach in einen Topf geben, mit heißer Sojamilch übergießen, auf schwaches Feuer stellen und so lange kochen, bis er weich ist und sich leicht zwischen den Fingern zerreiben läßt. Extraktionsschrot mit dem Zucker zu einer luftigen Masse schlagen, die mit Mehl verrührte Pflanzenmargarine und den Vanillinzucker hinzufügen, die Masse gut verrühren und die Rosinen und den in Sojamilch gekochten Mohn dazugeben. Zubereitung der Streusel: Die Pflanzenmargarine mit dem Zucker verrühren, Extraktionsschrot und dann Mehl hinzugeben, alles untereinandermischen, bis sich eine gleichmäßige Masse ergibt. Wenn die Masse schlecht krümelt, noch Mehl hinzufügen und wenn die Streusel zu klein werden, noch etwas Pflanzenmargarine hinzugeben. 19.9. Hausmacher-Mohnpirogge und Mohnrolle 4400 g Hefepflanzenmargarineteig 105 g Mehl zum Bestäuben 1250 g Mohnfüllung 55 g Melange (Extraktionsschrot mit Sojamilch verrührt) zum Einstreichen des Teiges 12 g Pflanzenfett zum Einstreichen der Backbleche Für die Zubereitung von Mohpiroggen den Teig zu einer 15 mm dicken Scheibe ausrollen und längs in 120 bis 150 mm breite Streifen schneiden. Den einen Rand des Streifens mit Melange bestreichen. In die Mitte des Streifens längs die Mohnfüllung auflegen und diese zuerst mit dem uneingestrichenen und dann mit dem bestrichenen Teigsteifen bedecken. Den Teigstrang von einer Seite mit Melange einstreichen, in Stücke nach der gewünschten Größe schneiden und wie eine Spirale zusammendrehen. Die geformten Piroggen auf die mit Pflanzenfett eingestrichenen Backbleche legen und nach 30- bis 40minütigem Abstehen an einigen Stellen durchstechen. 30 bis 40 min bei einer Temperatur von 200 bis 220 °C backen. Nach 10stündigem Abkühlen die Erzeugnisse mit Sirup durchtränken und mit warmer Kakaoglasur bestreichen. Die Hausmacher-Mohnpiroggen kann man auch rechteckig mit einer Masse von je 100 bis 200 g backen. Für die Mohnrolle 500 g Teig zu einer Kugel rollen und 5 bis 8 min gehen lassen, danach eine rechteckige Scheibe ungefähr 30 cm lang ausrollen. Die Scheibe soll auf der einen Seite 3 bis 4 mm und auf der anderen Seite 6 bis 8 mm dick sein. Die Mohnfüllung gleichmäßig auf die Scheibe legen, die Teigränder mit Melange bestreichen, zu einer Rolle zusammenrollen, beginnend mit dem dünneren Rand. Die Erzeugnisse auf ein eingefettetes Backblech im Abstand von 15 cm legen und gehen lassen. Danach an 2 bis 3 Stellen durchstechen, mit Melange einstreichen und backen. 19.10. Sandteighörnchen mit Mohn 3100 g Mehl 100 g Mehl zum Bestäuben 1100 g Zucker 244 g Melange (Extraktionsschrot mit Sojamilch verrührt) 1200 g Pflanzenmargarine 100 g Melange zum Bestreichen der Erzeugnisse 33 g Mohn zum Bestreuen 33 g Zucker zum Bestreuen 25 g Pflanzenmargarine zum Einfetten der Backbleche 2 g Essenzen 10 g Ammoniumhydrogenkarbonat (Hirschhornsalz) 10 g Backpulver 16 g Salz Die Pflanzenmargarine und den Zucker schaumig rühren, die übrigen Zutaten, außer dem Mehl, hinzufügen und so lange vermischen, bis sich eine einheitliche Masse bildet. Zum Schluß Mehl hinzugeben und nochmals 2 bis 3 min rühren. Die Teigtemperatur soll 20 bis 22 °C betragen. Den fertigen Teig zu Streifen ausrollen, diese in Stücke zerteilen und Halbmonde (Hörnchen) daraus formen. Die Halbfabrikate auf mit Pflanzenmargarine eingestrichene Backbleche legen, mit Melange bestreichen, mit Mohn, der zur Hälfte mit Zucker vermischt wurde, bestreuen. Die Hörnchen bei einer Temperatur von 200 bis 220 °C backen. 19.11. Mohnbrötchen 3400 g Mehl 200 g Mehl 100 g Zucker 100 g Pflanzenmargarine 100 g Hefe 300 g Rosinen ohne Kern 250 g Melange (Extraktionsschrot mit Sojamilch verrührt) für den Teig 150 g Melange zum Bestreichen des Teiges 40 g Salz 1200 g Wasser 300 g Mohn zum Bestreuen 25 g Pflanzenfett zum Bestreichen der Backbleche Aus einem Hefeteig mit oder ohne Sauerteig mit Rosinen runde Brötchen formen, diese auf eingefettete Backbleche legen und gehenlassen. Die Brötchen mit Melange bestreichen und mit Mohn bestreuen. Bei einer Temperatur von 260 bis 280 °C backen. 1. Warnhinweis für 20.1. bis 20.4.: Kann man während des ganzen Jahres machen. 2. Warnhinweis für 20.1. bis 20.4.: Reich an Jod, Vitamin C und der Vorstufe von Vitamin D. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang erstens der Reichtum an Jod, da Deutschland ein Jodmangelgebiet ist und für Veganer die Deckung des Jodbedarfs durch Fisch nicht infrage kommt. Und zweitens ist wichtig der Reichtum an der Vorstufe von Vitamin D, da Veganer an Vitamin-D-Mangel leiden. 3. Warnhinweis für 20.1. bis 20.4.: Brunnenkresse = Wasserkresse 20.1. Salat aus Brunnenkresse 100 g junge Brunnenkressestengel und -blätter 100 g Zwiebellauch 20 g Sojasahne 1 EL Extraktionsschrot Dill Salz Die gewaschenen Brunnenkresseblätter und -stengel in einen Topf legen, mit kochendem Wasser übergießen und 5 min ziehen lassen. Danach zerkleinern, mit feingeschnittenem Zwiebellauch vermischen, salzen, in einen Teller legen, mit Sojasahne vermischen und mit Extraktionsschrot und Dill bestreuen. Anstelle von Sojasahne kann man auch Pflanzenöl, vegane Mayonaise oder veganes Salatdressing verwenden. 20.2. Belegte Schnitten mit Paste aus Brunnenkresse 100 g Brunnenkresse 100 g Pflanzenmargarine Salz Pfeffer Tomatenpaste Die gewaschenen Brunnenkresseblätter im Fleischwolf zerkleinern, Salz, Pfeffer, Tomatenpaste hinzufügen und kräftig mit Pflanzenmargarine vermischen. Die Masse aufs Brot streichen. 20.3. Suppe aus Brunnenkresse mit Frikadellen 200 g Kartoffeln 50 g Möhren 50 g Brunnenkresse 25 g Zwiebeln 15 g Pflanzenfett 60 g Ölkuchen 2 EL Extraktionsschrot Salz Tomatenpaste Kartoffeln und Möhren in Stäbchen schneiden, in Gemüsebrühe halbgar kochen, dann die aus Ölkuchen, angeschwitzten Zwiebeln und Extraktionsschrot hergestellten Frikadellen hineingeben. 20.4. Brunnenkressepüree* 100 g Brunnenkresse 100 g [Pflanzen-]Öl Salz Pfeffer Junge Brunnenkresseblätter und -stengel mit dem Fleischwolf zerkleinern, [Pflanzen-]Öl, Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen, untereinandermischen und als Zugabe zu Suppen und Hauptgerichten verwenden. 1. Warnhinweis für 21.1. bis 21.6.: Kann man nur im Winter und Frühling machen. 2. Warnhinweis für 21.1. bis 21.6.: Wildes Barbarakraut = Winterkresse 21.1. Barbarakraut als Brotaufstrich 100 g Wildes Barbarakraut 1 Zwiebel 30 g vegane Mayonaise 2 EL Extraktionsschrot Salz Pfeffer Bärlauch Das geputzte, gewaschene Kraut kleinhacken und mit Extraktionsschrot und der gewürfelten Zwiebel mischen. Dazu gibt man die Mayonaise und würzt mit Salz, Pfeffer und gehacktem Bärlauch nach. 21.2. Rettichsalat mit Barbarakraut* 150 g Rettich 50 g Wildes Barbarakraut 10 g [Pflanzen-]Öl Zwiebel Essig Salz Pfeffer Koriander Petersilie Bärlauch Den Rettich waschen, schälen und raspeln. Die jungen Barbarakrautblätter waschen, in feine Streifen schneiden und mit der gewürfelten Zwiebel unter den Rettich mischen. Den Salat mit Salz, Essig, Pfeffer, Koriander würzen und zuletzt die gehackten Kräuter und Öl zugeben. 21.3. Barbarakrautsalat* 150 g Wildes Barbarakraut 10 g [Pflanzen-]Öl 1 Zwiebel Kräuteressig Pfeffer Salz Die Blätter waschen, fein hacken, mit der gewürfelten Zwiebel und dem Öl mischen und würzen. 21.4. Seidentofu mit Barbarakraut 50 g Wildes Barbarakraut 100 g Seidentofu 20 g Sojasahne 25 g geriebener Meerrettich Salz Piment Pfeffer Dill Kümmel Die geputzten, gewaschenen Blätter des Barbarakrautes fein hacken und gemeinsam mit dem Meerrettich, der Sojasahne unter den Seidentofu mischen und würzen. 21.5. Barbarakrautblattgemüse 250 g Wilde Barbarakrautblätter 10 g Pflanzenmargarine 1 Zwiebel 0,01 l Essig 20 g Zucker Salz Pfeffer Koriander Lorbeer Nelken Die Blätter waschen und in Streifen schneiden. In einem Topf mit zerlassener Pflanzenmargarine das Blattgemüse mit etwas Gemüsebrühe dünsten. Die Gewürze gleich am Anfang dazugeben. Die Zwiebel mit Lorbeer und Nelken spicken und mitdünsten. 21.6. Barbarakraut mit Grünkohl 250 g Grünkohl 50 g Wildes Barbarakraut 20 g Pflanzenmargarine 20 g Sojasahne Gemüsebrühe Salz Muskat Pfeffer Den Kohl ohne Stengel und Rispen in Wasser ohne Salz garen, anschließend hacken und mit reichlich Pflanzenmargarine dünsten. Dazu die Barbarakrautblätter geben, die gewaschen und feingehackt sind. Je nach Bedarf noch etwas Gemüsebrühe dazugeben. Den Kohl unter Rühren gut durchkochen. Zuletzt die Sojasahne hinzufügen. 1. Warnhinweis für 22.1. bis 22.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 22.1. bis 22.4.: Reich an Vitamin C. 22.1. Salat aus Wiesenschaumkraut 100 g junge Wiesenschaumkrautblätter 100 g Kartoffeln 100 g Zwiebeln 20 g Sojasahne oder vegane Mayonaise Salz Essig Pfeffer Die jungen Wiesenschaumkrautblätter waschen, zerschneiden und auf Kartoffelscheiben legen, mit kleingehackten Zwiebeln bestreuen. Gewürze hinzufügen, untereinandermischen und mit Sojasahne binden. 22.2. Wiesenschaumkrautpüree Gewaschene Wiesenschaumkrautblätter durch den Fleischwolf drehen, Salz, Pfeffer und Essig hinzufügen und als Zugabe zu Fleischersatzproduktgerichten verwenden. 22.3. Wiesenschaumkrautpulver* Getrocknete Wiesenschaumkrautblätter zerkleinern und durchsieben. Zum Würzen von Suppen verwenden. 22.4. Wiesenschaumkraut mit Pilzen* 100 g junge Wiesenschaumkrautblätter 20 g getrocknete Pilze 7 g [Pflanzen-]Öl Salz Die gewaschenen Wiesenschaumkrautblätter mit dem Messer zerschneiden. Die Pilze kochen, durch den Fleischwolf drehen und zu dem Grün geben. Salzen und mit Öl binden. Warnhinweis für 23.1. bis 23.4: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 23.1. Salat aus Lauchzwiebeln und Wegeraukeblättern 25 g junge Wegeraukeblätter 150 g Lauchzwiebeln 20 g Sojasahne 2 EL Extraktionsschrot Salz Lauchzwiebeln und Wegeraukeblätter kleinschneiden, salzen, mit Sojasahne anrichten. Mit Extraktionsschrot bestreuen. 23.2. Kartoffelsalat mit Wegeraukeblättern* 25 g Wegeraukeblätter 200 g Kartoffeln 25 g Lauchzwiebeln 5 bis 10 g [Pflanzen-]Öl Salz Pfeffer Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit kleingeschnittenen Lauchzwiebeln und Wegeraukeblättern bestreuen, salzen und mit Öl verfeinern. 23.3. Suppe mit Wegeraukeblättern 200 g Kartoffeln 25 g Wegeraukeblätter 25 g Möhren 25 g Zwiebeln 10 g Pflanzenmargarine 20 g Sojasahne Die gewaschenen und kleingeschnittenen Wegeraukeblätter und die angebratenen Zwiebeln 5 min vor Beendigung des Kochprozesses in die Suppe geben. Für die Zubereitung der Suppe kann man eine Gemüsebrühe verwenden. 23.4. Wegeraukewürze* Die gewaschenen Wegeraukeblätter mit dem Fleischwolf zerkleinern, Salz, scharfen Paprika (Pulver) hinzufügen und als Würze für Fleisch- und Gemüsegerichte verwenden. Zur längeren Aufbewahrung kann man 100 bis 200 g Salz auf 1000 g Wegeraukeblätter geben. Warnhinweis für 24.1. bis 24.13.: Hilft auch gegen Erkältungskrankheiten 24.1. Ackersenfsuppe mit Kartoffeln [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.] 100 g Ackersenfblätter 200 g Kartoffeln 20 g Sojasahne 0,25 l Gemüsebrühe Essig Zucker Majoran Liebstöckel Sellerie Estragon Die Ackersenfblätter waschen und in kochendem Salzwasser etwa 30 min kochen lassen. In das Salzwasser eine Zwiebel und etwas Essig geben, damit der bittere Geschmack gemindert wird. Geschälte Kartoffelstückchen in Gemüsebrühe garen. Danach die Gemüsebrühe pikant abschmecken. Die Ackersenfblätter in Streifen schneiden und in die Suppe geben. Danach mit gehackten Kräutern würzen und die Suppe mit Sojasahne verfeinern. 24.2. Ackersenfblütensuppe [Warnhinweis: Kann man nur im Juli, August und September machen.] 150 g Ackersenfblüten 0,2 l Gemüsebrühe 10 g Mehl 5 g Pflanzenmargarine verschiedene Küchenkräuter (1 Blatt Liebstöckel, 2 Stiele Ysop, 1/2 Stiel Bohnenkraut, 2 Stiele Petersilie, Selleriekraut, Dill) Muskat Pfeffer Salz Glutal Die Ackersenfblüten in Salzwasser weichkochen und grob hacken. Das Mehl in der Pflanzenmargarine anschwitzen, mit Gemüsebrühe auffüllen, die zerkleinerten Ackersenfblüten hinzugeben und nochmals kurz aufkochen lassen. Mit zerkleinerten Küchenkräutern verfeinern und mit Gewürzen abschmecken. Statt der Mehlschwitze können auch feingewürfelte Kartoffelstückchen genommen werden. 24.3. Ackersenfgemüse 200 g Ackersenf (je nach Jahreszeit junge Blätter vor der Blütezeit, Blütenrispen das ganze Jahr) 5 g Pflanzenmargarine 5 g Zwiebel 0,05 l Gemüsebrühe 0,025 l Sojamilch 5 bis 7 g Mehl Muskat Salz Pfeffer Glutal Liebstöckel Ackersenf in kochendes Salzwasser geben und 5 min kochen. Das Kochwasser abgießen und den Ackersenf grob hacken oder wolfen. Die gewürfelten Zwiebeln in der Pflanzenmargarine dünsten, mit Mehl anschwitzen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Die Mehlschwitze glattrühren, die Sojamilch hinzugeben und den gehackten Ackersenf untermischen. Das Ackersenfgemüse mit Gewürzen abschmecken. Warnhinweis für 24.4.und 24.5.: Kann man nur im Juli, August und September machen. 24.4. Ackersenfblüten in Pflanzenmargarine 200 g Ackersenfblüten 20 g Pflanzenmargarine 10 g geriebene Semmel Salz Pfeffer Muskat Blütenrispen in 2 bis 3 cm lange Stücke schneiden und in mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürztem Wasser weichkochen. Die geriebene Semmel in Pflanzenmargarine braun anrösten. Das Gemüse mit der Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, anrichten und mit der heißen Pflanzenmargarine überziehen. 24.5. Mischblattgemüse mit Ackersenf 200 g Ackersenfblütenblätter Hederich Weißer Gänsefuß Gänseblümchen Beinwell 1 Zwiebel 20 g Pflanzenmargarine 0,05 l Sojamilch 5 g Mehl Das Blattgemüse auslesen, waschen, mit kochendem Salzwasser übergießen und 20 min ziehen lassen. Blätter herausnehmen, ausdrücken und kleinhacken. Die gewürfelten Zwiebeln in Pflanzenmargarine andünsten, das Blattgemüse dazugeben und durchkochen lassen. Sojamilch und Mehl verquirlen, damit das Gemüse sämig abbinden und weiter gut durchkochen lassen. 24.6. veganer Ackersenfeierkuchen [Warnhinweis: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen.] 100 g Ackersenfblätter bzw. Ackersenfblüten 2 EL Extraktionsschrot 20 g Mehl 0,05 l Sojamilch 50 g Ölkuchen 10 g Pflanzenöl Ackersenfblätter in Salzwasser mit einer Zwiebel 30 min kochen. Die Blätter herausnehmen, ausdrücken und fein hacken. Eierkuchenteig einrühren, Ackersenf und feingewürfelten Ölkuchen dazugeben und in einer Pfanne mit Öl ausbacken. Warnhinweis für 24.7. und 24.8.: Kann man nur im Juli, August und September machen. 24.7. Ackersenfblütensalat* 250 g Ackersenfblüten 10 g [Pflanzen-]Öl 20 g Zucker 1 Zwiebel Essig Salz Pfeffer Glutal Koriander Ingwer Lavendel Rosmarin Basilikum Ackersenfblüten waschen und in Salzwasser mit einer Zwiebel und etwas Essig 30 min kochen. Ackersenfblüten herausnehmen und schneiden. 1/4 l Wasser mit Essig, Zucker, Salz und Glutal als Marinade abschmecken, nach Geschmack würzen und darin die Ackersenfblüten marinieren. Zuletzt etwas Öl hinzugeben. 24.8. Ackersenfblüten mit Ölkuchen 200 g Ackersenfblüten 75 g Ölkuchen 50 g vegane Mayonaise 1 Zwiebel Pfeffer Piment Lorbeerblatt Kapern Schnittlauch Petersilie Basilikum Estragon Kerbel Rosmarin Lavendel Ackersenfblüten waschen und in Salzwasser mit Zwiebel und etwas Essig etwa 30 min kochen. Die Ackersenfblüten herausnehmen, ausdrücken und kleinschneiden. Den Ölkuchen in feine Würfel schneiden. Beides mit veganer Mayonaise vermischen und mit Gewürzen und Würzkräutern abschmecken. Auf Toast angerichtet bzw. als Füllung für Tomaten. Warnhinweis für 24.9. bis 24.13.: Kann man nur im Oktober machen. 24.9. Würzsenf* 100 g Ackersenfpulver 4 EL Essig (Wein- oder Beerenessig) 2 EL Puderzucker 1 1/2 TL Zimt 1 TL Nelken 1/4 Muskatnuß 1/2 TL Salz 2 EL [Pflanzen-]Öl Die zermahlenen Samen des schwarzen Ackersenfs allmählich mit kochendem Wasser übergießen, zu einer dicken Masse verrühren und 24 Std. stehenlassen. Danach Puderzucker, Salz, Öl, Essig, Nelken, Zimt und Muskatnuß hinzufügen. Kräftig untereinanderrühren und nochmals 3 Std. stehenlassen. 24.10. Senf mit Apfelmus* 3 EL Ackersenfpulver 4 EL Apfelmus 2 bis 3 EL Zucker 1 TL Salz etwa 2 bis 3%iger mit Nelken, Anis, Basilikum und Sternanis aufgekochter Essig Das Apfelmus mit dem Ackersenfpulver und Zucker verrühren, Essig und Salz hinzufügen und 3 Tage stehenlassen. 24.11. Senf mit Tofu 1 TL Ackersenf 100 g Tofu 1 EL Pflanzenmargarine Den Tofu fein reiben, Pflanzenmargarine und Ackersenf hinzufügen, kräftig untereinandermischen, kühlen und für belegte Schnitten verwenden. 24.12. Senf mit Dill 1 EL Ackersenfpulver 2 EL Pflanzenmargarine 1 EL gemahlener Dill Alle Komponenten zu einer einheitlichen Masse verrühren. Die Paste auf Roggenbrot streichen. 24.13. Senf mit Ölkuchen 100 g Ackersenfpulver 200 g Ölkuchen 200 g Pflanzenmargarine 50 g mit dem Fleischwolf zerkleinerter Knoblauch Alle Komponenten zu einer einheitlichen Masse vermischen und diese wie Butter aufs Brot streichen. 1. Warnhinweis für 25.1. bis 25.8.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 25.1. bis 25.8.: Reizt die Schleimhaut von Magen und Darm 3. Warnhinweis für 25.1. bis 25.8.: Reich an Kalium, Phosphor und Magnesium. 100 g Meerrettich deckt nur 28,95 % des Tagesbedarfs an Kalium, nur 10,83 % des Tagesbedarfs an Phosphor und nur 12 % des Tagesbedarfs an Magnesium. 25.1. Meerrettichsalat* 50 g Meerrettich 10 g Zucker 10 g [Pflanzen-]Öl Essig Salz Geriebenen Meerrettich mit 2 EL kochendem Wasser übergießen, Zucker, Salz, Essig und Öl hinzufügen, untereinandermischen und mit Dill oder Petersilie bestreuen. 25.2. Salat aus Meerrettich, Möhren und Äpfeln 60 g Meerrettich 10 g Möhren 50 g Äpfel 20 g Sojasahne 10 g Zucker Salz Meerrettich, Möhren und Äpfel durch den Fleischwolf drehen (oder mit einer Reibe reiben), Zucker und Salz hinzufügen und mit Sojasahne anrichten. 25.3 Belegte Schnitten mit Pflanzenmargarine und Meerrettich 200 g Meerrettich 100 g Pflanzenmargarine 20 g Zucker Salz Essig Geriebenen Meerrettich mit Essig, Salz und Zucker anrichten, 2 Std ziehen lassen, Pflanzenmargarine hinzufügen, untereinandermischen und als Brotaufstrich verwenden. 25.4. Getränk aus Meerettich und Krautlake* 200 g Meerrettich 500 g Krautlake bis zu 1 l Wasser Den geriebenen Meerrettich mit Wasser übergießen und 2 bis 3 Std ziehen lassen. Die Krautlake hinzufügen, untereinandermischen und kühlen. 25.5. Kwaß mit Meerrettich* 2 EL geriebener Meerrettich 1 l Brotkwaß Meerrettich durch den Fleischwolf drehen oder reiben, mit Kwaß übergießen, umrühren und 10 Std. stehenlassen. Durchseihen, in Flaschen füllen und kühlen. 25.6. Meerrettichsoße 100 g Meerrettich 100 g Sojasahne 200 g Essig Salz Geriebenen Meerrettich mit Essig übergießen, 20 min kochen, Sojasahne hinzufügen und umrühren. 25.7. Meerrettichwürze* 1000 g Meerrettich 100 g Zucker 40 g Essigessenz 40 g Salz 800 g Wasser Die gewaschenen Meerrettichwurzeln durch den Fleischwolf drehen oder auf einer Reibe reiben, Zucker, Salz, Essigessenz und Wasser hinzufügen, kräftig umrühren, in Dosen oder Gläser füllen, diese verschließen und kaltstellen. 25.8. Meerrettichpulver* Gewaschene Meerrettichwurzeln hobeln, im Ofen oder in der Röhre trocknen, mit der Kaffeemühle zermahlen oder im Mörser zerstoßen. In einem geschlossenen Gefäß aufbewahren. Vor der Verwendung das Pulver mit Wasser auflösen und Salz und Essig hinzufügen. 1. Warnhinweis für 26.1. bis 26.7.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 26.1. bis 26.7.: Reich an Vitamin C. 26.1. Ackerhellerkrautsalat 200 g Ackerhellerkrautblätter 200 g Kartoffeln 30 g vegane Mayonaise oder veganes Salatdressing Salz Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, kleingeschnittene Ackerhellerkrautblätter darauflegen, salzen und mit Sojasahne oder veganer Mayonaise übergießen. 26.2. Grüne Schtschi aus Ackerhellerkraut* Wie "Grüne Schtschi mit Sauerampfer" zubereiten (7.4.) 26.3. Auflauf mit Ackerhellerkraut* Wie "Sauerampferauflauf" zubereiten (7.10.) 26.4. Piroggen mit Ackerhellerkraut* Wie "Piroggen mit Sauerampfer" zubereiten (7.5.) 26.5. Püree aus Ackerhellerkrautblättern Gewaschenen Ackerhellerkrautblätter durch den Fleischwolf drehen und als Suppeneinlage (2 EL für 1 Portion Suppe) oder als Beilage zu Fleischersatzprodukt- und Fischersatzproduktspeisen verwenden. 26.6. Ölkuchenbrühe mit Ackerhellerkraut 150 g Ackerhellerkrautblätter 1 l Wasser 350 g Ölkuchen Salz Pfeffer Lorbeerblatt Die vorbereiteten Ölkuchenstückchen zusammen mit dem vorbereiteten Grün und den Gewürzen in einen Topf legen und 10 bis 15 min kochen. Die Brühe mit dem Grün in Teetassen und Ölkuchen auf Tellern servieren. 26.7. Püree aus Ackerhellerkraut, Möhren und Brennesseln 100 g Ackerhellerkrautblätter 100 g Möhren 50 g Brennesseln 15 g Pflanzenfett 20 g Sojasahne Senf Salz Essig Das gewaschene Grün und die Möhren durch den Fleischwolf drehen und mit Sojasahne und Pflanzenfett dünsten. 5 min vor Beendigung des Garprozesses Senf, Salz und Essig hinzufügen. 1. Warnhinweis für 27.1. bis 27.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 27.1. bis 27.4.: Reich an Vitamin C. 27.1. Suppe mit Hirtentäschel 100 g junge Hirtentäschelblätter 600 g Wasser oder Gemüsebrühe 200 g Kartoffeln 20 g Zwiebeln 20 g Pflanzenfett 20 g Sojasahne Die Kartoffeln in Spalten schneiden und garkochen. Kleingeschnittene und mit Zwiebeln angebratene Hirtentäschelblätter hinzufügen und die Suppe vollenden. Vor dem Servieren mit Sojasahne verfeinern. 27.2. Hirtentäschelpüree Junge Hirtentäschelblätter waschen, durch den Fleischwolf drehen, Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen. Im Kühlschrank aufbewahren. Zum Würzen von Suppen und gebratenen Fleischersatzproduktgerichten verwenden. 27.3. Hirtentäschelpaste 50 g junge Hirtentäschelblätter 30 g Sellerie 1 TL Speisesenf 50 g Pflanzenmargarine Salz scharfer Paprika Das vorbereitete Grün mit dem Fleischwolf zerkleinern, Senf, Salz und Paprika hinzufügen. Für belegte Schnitten verwenden. 27.4. Hirtentäschelpulver* Junge Hirtentäschelblätter trocknen, zerreiben, durchsieben. Auf 1 Glas Pulver 1 Teelöffel Paprika geben und vermischen. Als Würze für Vorspeisen und Suppen verwenden. Warnhinweis für 28.1. bis 28.4.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 28.1. Ölkuchen mit Hederich 150 g Hederichblätter 50 g Sauerampfer Brennessel Beinwell 10 g Pflanzenöl 100 g Ölkuchen 0,2 l Gemüsebrühe 50 g Sojasahne 1 Zwiebel Curry Paprika Senf Salz Pfeffer Piment Dill Ysop Basilikum Beifuß Den Ölkuchen in feine Streifen schneiden und in Öl mit der Zwiebel anschwitzen. Den Ansatz mit etwas Senfpulver und Paprika anstäuben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Dazu das in feine Streifen geschnittene Blattgemüse geben, etwa 30 min darin dünsten und mit den Kräutern und Gewürzen würzen. Zuletzt die Sojasahne unterziehen. Die Speise wird im tiefen Teller mit Salzkartoffeln serviert. 28.2. Hederichblattgemüse 100 g Hederich 100 g Melde weißer Gänsefuß Taubnessel 0,05 l Sojamilch 10 g Ölkuchen 1 Zwiebel 5 g Mehl Salz Pfeffer Senfpulver Glutal Essig Zucker Den gewaschenen Hederich in Salzwasser 30 min kochen, herausnehmen und fein hacken. Die anderen Blattgemüse mit kochendem Wasser übergießen, garziehen lassen und anschließend fein hacken. Ölkuchen und Zwiebel andünsten, eine Mehlschwitze herstellen, mit Sojamilch und etwas abgeschmeckter Gemüsebrühe auffüllen. Das Blattgemüse untermischen, pikant würzen und nochmals durchkochen lassen. Das Blattgemüse zu Fleischersatzproduktgerichten reichen. 28.3. Hederichsalat mit Zwiebel* 200 g Hederichblätter und -sprossen 2 Zwiebeln Essig Zucker [Pflanzen-]Öl Pfeffer Salz Curry Koriander Ingwer Schnittlauch bzw. Bärlauch Kapuzinerkresse Dill Radieschen Die Hederichblätter und jungen Sprossen etwa 10 min mit einer Zwiebel kochen, herausnehmen und kleinschneiden. Mit etwas Wasser, Essig, Zucker und Salz eine pikante Marinade herstellen und mit den Gewürzen und der kleingeschnittenen Zwiebel abschmecken. Zusammen mit den kleingehackten Kräutern die Salatmarinade über das Blattgemüse geben und gut durchmischen. Der Salat soll eine geschmeidige Konsistenz haben. Den Salat in kleinen Glasschälchen anrichten und mit Radieschenscheiben garnieren. 28.4. Hederich in Radieschensalat 80 g junge Hederichblätter 120 g Radieschen 25 g Sojasahne 1 kleine Zwiebel Salz weißer Pfeffer Zucker Schnittlauch Dill Estragon Pimpinelle Lavendel Die gewaschenen Hederichblätter mit den Kräutern in feine Streifen schneiden. Die geputzten Radieschen in Scheiben schneiden. Sojasahne mit Salz, Pfeffer, Koriander und Zucker würzen und unter die Radieschen und Hederichblätter mischen. 1. Warnhinweis für 29.1. bis 29.3.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 29.1. bis 29.3.: Purpur-Dickblatt ist eine seltene Pflanze. Durch das Essen von Purpur-Dickblatt besteht die Gefahr, daß Purpur-Dickblatt ausstirbt. Wer es unbedingt essen will, sollte die Pflanzen nicht mit der Wurzel rausreißen und die Blüten dranlassen (also nur die Blätter abpflücken). Außerdem ist Purpur-Dickblatt (wie so viele Pflanzen in diesem Kochbuch) Vitamin-C-reich. 3. Warnhinweis für 29.1. bis 29.3. Purpur-Dickblatt = Rote Fetthenne 29.1. Dickblattsalat 50 g Dickblatt 100 g Zwiebellauch 20 g Sojasahne Salz Dill Zwiebellauch und Dickblatt mit dem Messer zerschneiden, nach Geschmack salzen, mit Sojasahne anrichten und mit Dill bestreuen. 29.2. Gekochte Kartoffeln mit Dickblatt* 250 g Kartoffeln 50 g Dickblatt 20 g [Pflanzen-]Öl Salz Die geschälten Kartoffeln garkochen, noch heiß grob schneiden, mit gehacktem Dickblatt bestreuen, salzen und mit Öl anrichten. 29.3. Dickblattgetränk mit Zucker 50 g Dickblatt 60 g Zucker 1 l Wasser Die Blätter vom Dickblatt auslesen, waschen, durch den Fleischwolf drehen, mit kaltem, abgekochtem Wasser übergießen und 3 bis 4 Std. stehenlassen. Danach den Aufguß abseihen und darin den Zucker auflösen. 1. Warnhinweis für 30.1. bis 30.3.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 30.1. bis 30.3.: Tripmadam = Salat-Fetthenne = Zurückgekrümmte Fetthenne 30.1. Ölkuchenpizza mit Tripmadam 150 g Hefeteig 80 g Ölkuchen 50 g Tripmadam (Blätter und Stengelspitzen) 50 g Schnittlauch Petersilie Ysop Salbei Estragon Dost 30 g Ketchup 30 g geriebener Tofu 10 g geriebene Semmel 2 EL Extraktionsschrot 1 Zwiebel Pfeffer Salz Paprika Senf Curry Thymian Knoblauch Den Hefeteig rund oder zu einem Rechteck ausrollen und einen Rand andrücken. Den Ölkuchen mit Extraktionsschrot, geriebener Semmel und den Gewürzen mischen. Den Teig mit Ketchup bestreichen, den Ölkuchen darauf verteilen und mit den gehackten Kräutern und dem geriebenen Tofu bestreuen. Die Pizza bei mittlerer Hitze etwa 20 min backen und heiß servieren. 30.2. Kraftfrühstück 200 g Tripmadam Pastinak Kohlrabi Blumenkohl Sellerie Möhren rote Rüben 30 g Walnüsse 20 g Seidentofu 20 g vegane Mayonaise 0,03 l Sojamilch Salz Anis Paprika Petersilie Pfefferminze Zitronenmelisse Estragon Lavendel Wermut Pimpinelle Glutal Das geputzte und geschälte Gemüse raspeln. Die Walnüsse halbieren. Seidentofu und vegane Mayonaise mit Sojamilch verrühren, mit den gehackten Kräutern und Gewürzen würzen und unter das Gemüse mischen. 30.3. Kräutersuppe nach Art Alexander von Humboldt 200 g Tripmadam Schafgarbe Pimpinelle Gundermann Kapuzinerkresse Gänseblümchenblätter Sauerampfer Kerbel 10 g Pflanzenmargarine 5 g Mehl 0,05 l Sojamilch Die im Mai frisch gesammelten, verlesenen, gewaschenen Kräuter in kochendes Wasser geben und etwa 15 min garziehen lassen. In zerlassener Pflanzenmargarine Mehl anschwitzen, mit der abgeschmeckten Gemüsebrühe auffüllen, glattrühren und die passierten Kräuter einrühren. Die Suppe mit Sojamilch und Extraktionsschrot legieren und mit einer gerösteten Roggenbrotscheibe servieren. 1. Warnhinweis für 31.1. bis 31.22.: Kann man nur im September und Oktober machen. 2. Warnhinweis für 31.1. bis 31.22.: Nimmst Du eßbare Eberesche, dann ist es saurer als Zitrone, nimmst Du wilde Eberesche, dann ist es bitterer als Bier. Außerdem ist es - sowohl mit eßbarer als auch mit wilder Eberesche - reich an Vitamin C und beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A). 3. Warnhinweis für 31.1. bis 31.22.: [wilde Eberesche] = Eberesche = Vogelbeere, [eßbare Eberesche] = Edeleberesche = Süße Eberesche (schmeckt aber entgegen dem Namen nicht süß, sondern saurer als Zitrone) 31.1. Ebereschenkonfitüre* 1000 g Ebereschenfrüchte 1500 g Zucker 2 Glas Wasser Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen mit kaltem Zuckerwasser übergießen. Am nächsten Tag den Sirup abgießen, aufkochen und kühlen. Dann die Beeren erneut damit übergießen, bis zum nächsten Tag stehenlassen und die Konfitüre bei schwachem Sieden fertigkochen. 31.2. Ebereschenkonfitüre mit Äpfeln* 1000 g Ebereschenfrüchte 500 g Äpfel 2000 g Zucker 2 Glas Wasser Die Äpfel in Spalten schneiden und blanchieren, mit den gewaschenen und 2 min in einer 2%igen Salzlösung gekochten Ebereschen vermischen, Sirup darübergießen und ebenso wie Ebereschenkonfitüre kochen. 31.3. Ebereschenkonfekt 1 2 Glas Ebereschenfrüchte 1 EL Sojasahne 150 g Zucker 1 EL Zitronensaft Puderzucker Die Sojasahne mit dem Zucker verrühren, Zitronensaft zugießen und bis zum Eindicken schlagen. Jede Eberesche in diese Masse tauchen, in Puderzucker wälzen und auf ein Blech zum Trocknen legen. 31.4. Ebereschenkonfekt 2* 1000 g Ebereschenfrüchte 600 g Zucker Die Ebereschen 10 min in Wasser kochen, auf einen Durchschlag legen, durch ein Sieb passieren, mit dem Zucker vermischen, in einer 1 bis 1,5 cm dicken Schicht auf ein Holzbrett legen und im Ofen oder in der Röhre bei geringer Temperatur trocknen. 31.5. Ebereschenpüree* 1000 g Ebereschenfrüchte 40 g Salz 1 l Wasser Die Ebereschen in einer 2%igen Salzlösung kochen, auf einen Durchschlag legen, mit kaltem Wasser überspülen, durch ein Sieb passieren, in Gläser füllen und pasteuriesieren (Einlitergläser 20 min, Halblitergläser 15 min). 31.6. Apfel-Ebereschen-Marmelade* 1000 g Ebereschenpüree 500 g Apfelpüree 4000 g Zucker Alle Komponenten vermischen und die Marmelade auf schwachem Feuer kochen. 31.7. Ebereschensaft* 2000 g Ebereschenfrüchte 2 l Wasser Die gewaschenen Ebereschen mit Wasser übergießen und weichkochen, durch ein Sieb passieren (man kann auch einen Entsafter nehmen), den Saft ausdrücken und in Gläsern oder Flaschen pasteurisieren (Halblitergläser 15 min). 31.8. Ebereschensaft mit Zucker* 550 g frischer Ebereschensaft 450 g 35%iger Zuckersirup Den Zuckersirup in den Ebereschensaft gießen, zum Kochen bringen und zum Aufbewahren in Flaschen füllen. 31.9. Ebereschenkissel* 2 EL Ebereschensaft 1 EL Zucker 2 Glas Wasser 1 EL Kartoffelstärke Zucker und 1 Glas Wasser in den Ebereschensaft geben, zum Kochen bringen und allmählich die in dem restlichen Wasser aufgelöste Stärke zugießen. Unter Umrühren zum Kochen bringen. 31.10. Ebereschengelee* 1000 g Ebereschenfrüchte 2 Glas Wasser 100 g Zucker Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen in kochendem Salzwasser blanchieren, um den Bittergehalt zu verringern, dann die Beeren mit kaltem Wasser abspülen. Die blanchierten Beeren in 2 Glas Wasser kochen. Die zerkochte Masse durch Gaze oder ein Tuch drücken, Zucker hinzufügen und das Gelee auf die gewünschte Konsistenz einkochen. 31.11. Eingelegte Äpfel mit Ebereschen* 5000 g Ebereschenfrüchte 5000 g Äpfel 500 g Zucker 100 bis 200 g Salz 10 l Wasser Die vorbereiteten Äpfel und Ebereschen in ein Faß legen und mit einer abgekühlten Kochlösung aus Wasser, Zucker und Salz übergießen. 30 Tage kaltstellen. 31.12. Gefrorene Ebereschendolden* Die Blätter von Ebereschendolden entfernen, die Dolden auf Schnüren unter das Dach zum Einfrieren hängen. Die Dolden gefroren servieren. 31.13. Gefrorene Ebereschen in Puderzucker* Ebereschen von den Dolden abpflücken, waschen, mit Puderzucker bestreuen, in einer Schicht auf ein Blech streuen und dem Frost aussetzen. Gefroren zu Tee und Wein servieren. 31.14. Ebereschentee* 300 g getrocknete Ebereschenfrüchte 50 g getrocknete Himbeerblätter 25 g Johannisbeerblätter Alle Komponenten untereinandermischen und zum Aufbrühen verwenden. 31.15. Ebereschentee "Aromatny"* 100 g getrocknete Ebereschenfrüchte 30 g getrocknete Ebereschenblüten 10 g Ackerminze Alle Komponenten miteinander vermischen und zum Aufbrühen verwenden (1 bis 2 Eßlöffel auf 1 Glas kochendes Wasser). Nach Geschmack Zucker hinzufügen. 31.16. Ebereschenbrause* 350 g Ebereschenfrüchte 3 l Wasser 1 EL Rosinen 150 g Zucker Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen mit dem Quirl zerdrücken, in einen Topf legen, mit Wasser übergießen und weichkochen. Den Topf mit den Beeren vom Feuer nehmen, Zucker hinzufügen, umrühren, mit Gaze bedecken und zum Gären warmstellen. Wenn die Gärung beginnt, das Getränk abseihen, in Flaschen füllen, in jede Flasche 3 Rosinen geben und die Flaschen gut zukorken. Die Flaschen liegend und kühl aufbewahren. 31.17. Vitamingetränk "Goldener Herbst"* 2 EL getrocknete Ebereschenfrüchte 2 EL getrocknete Hagebutten 1 l Wasser 50 g Zucker Die Hagebutten zerkleinern und mit den Ebereschen vermengen, mit kochendem Wasser übergießen und 10 min kochen. 4 bis 5 Std. ziehen lassen, durchseihen, Zucker hinzufügen und umrühren. 31.18. Getränk "Snegir" 6 EL Ebereschensaft 1 Glas Apfelsaft 3 Glas Rote-Rüben-Saft 6 TL Zucker Den Apfel- und Rote-Rüben-Saft in den Ebereschensaft gießen, umrühren, Zucker hinzufügen und kühlen. 31.19. Ebereschengetränk "Kama" 2 Glas Ebereschensaft 4 EL Zucker 4 EL Heidelbeersaft Alle Komponenten miteinander vermischen und kühlen. Zu Eis oder veganer Schlagsahne servieren. 31.20. Ebereschenkwaß* 1000 g Ebereschenfrüchte 1 Glas Zucker 4 l Wasser 10 g Hefe Ebenso wie Himbeerkwaß zubereiten. 31.21. Ebereschenmarmelade* 1000 g Ebereschenfrüchte 500 g Zucker 1 Glas Wasser Die ausgelesenen und gewaschenen Ebereschen in Wasser weichkochen, durch ein Sieb passieren, Zucker hinzufügen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen. 31.22. Ebereschenlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 2000 g Ebereschenfrüchte 2 l Wasser 500 g Zucker Die Beeren zerdrücken, mit Wasser übergießen und mit Zucker bestreuen. Nach 4 bis 5 Tagen den Saft ausdrücken, in Flaschen füllen. Die Flaschen verkorken und 30 bis 40 Tage horizontal liegend kühlstellen. 1. Warnhinweis für 32.1. bis 32.4.: Kann man nur im August und September machen. 2. Warnhinweis für 32.1. bis 32.4.: Wirkt auch gegen Katarrh, Husten und Durchfall. 3. Warnhinweis für 32.1. bis 32.4.: Reich an Vitamin C. 32.1. Mehlbeermus* 1 kg Mehlbeeren 150 g Zucker Saft von 1 bis 2 Zitronen Wasser Pfefferminze Zitronenmelisse Die gewaschenen Mehlbeeren mit wenig Wasser ansetzen, weichkochen, die Kräuter zufügen und anschließend passieren. Das Mus nochmals aufkochen und den in wenig Wasser geläuterten Zucker und den Zitronensaft hinzugeben. 32.2. Mehlbeer-Apfel-Mus* 1 kg Mehlbeeren 0,5 kg Zucker 1 kg Äpfel Wasser Zitrone Estragon Zitronenmelisse Die Mehlbeeren und Äpfel in wenig Wasser weichkochen, die Kräuter zugeben und passieren. Das Mus aufkochen, süßen und abkühlen lassen. 32.3. Mehlbeer-Ebereschen-Mus* 1 kg Mehlbeeren 0,3 kg Zucker 0,5 kg Ebereschen Wasser Zitronensaft Die Mehlbeeren kochen und pürieren. Die Ebereschen 2 min in einer 2%igen Salzlösung kochen, herausnehmen und passieren. Den Zucker mit wenig Wasser läutern und zum Süßen verwenden. Zuletzt mit Zitronensaft abschmecken und noch einmal kurz aufkochen lassen. 32.4. Mehlbeersuppe 200 g Mehlbeeren 5 g Stärkemehl 30 g Zucker 0,25 l Sojamilch 50 g Sultaninen 10 g Haselnüsse Vanillezucker Die Mehlbeeren in kochende Sojamilch geben, weichziehen lassen und durch ein Sieb streichen. Die Suppe aufkochen lassen, die gewaschenen und geweichten Sultaninen, die gerösteten und gehackten Haselnüsse hinzugeben. Mit Zucker sowie etwas Vanillezucker süßen und mit eingerührtem Stärkemehl binden. 1. Warnhinweis für 33.1. bis 33.12.: Kann man nur im Herbst machen. 2. Warnhinweis für 33.1. bis 33.12.: Japanische Scheinquitte = Scharlachquitte = Zierquitte 33.1. Quittengelee* 1 l Quittensaft 800 g Zucker Die gewaschenen gelben Quittenfrüchte mit Wasser bedeckt etwa 40 min kochen, dann den Saft abtropfen lassen. (Der Quittensaft muß 10 min stark kochen.) Dann während des Kochens langsam den Zucker hinzugeben und das Ganze bis zum Gelieren weiterkochen. Das Fruchtmus kann man zu Quittenbrot weiterverarbeiten. 33.2. Quittenmarmelade* 1,0 kg Quittenmus 0,8 kg Zucker 1 bis 2 Zitronen geriebene Zitronenschale Vanillezucker Die Quitten vierteln und mit etwas Wasser garkochen, dabei öfters umrühren. Das weiche Obst passieren. Auf 1 kg Masse 150 g Zucker, Vanillezucker und geriebene Zitronenschale geben und das Ganze 5 min stark kochen. Während die Masse weiterkocht, langsam den restlichen Zucker und den Zitronensaft hinzufügen. 33.3. Quitten-Apfel-Marmelade* 500 g Apfelmus 500 g Quittenmus 800 g Zucker 2 Zitronen Zitronenschale Die Quitten und die Äpfel vierteln und gesondert in wenig Wasser gardünsten, anschließend passieren. Das Mus der Früchte wiegen. Auf 1 kg gibt man 150 g Zucker. Das Mus 5 min stark kochen lassen und dann allmählich den restlichen Zucker zugeben. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, den Zitronensaft und die abgeriebene Schale einer Zitrone hinzugeben. Dann die Gelierprobe machen. 33.4. Quittensirup* 500 g Quitten 250 g Zucker 1/2 l Wasser 1 Zitrone Zitronenschale Die halbierten Quitten in Wasser mit Zitronenschale kochen bis sie fast gar sind. Die Früchte herausnehmen. Man kann sie weiter zu Quittenbrot verwenden. Den Saft mit Zitronensaft und Zucker zu Sirup eindicken. 33.5. Quittenkompott* 2 kg reife Quitten 700 g Zucker 1 l Wasser 1 Zitrone Zitronenschale Vanillezucker Zimt Die Quitten vierteln und das Gehäuse ausschneiden. Die Quitten mit Wasser und Zucker weichkochen. Zur Geschmacksverbesserung kann man ein Glas Weißwein, Himbeersaft oder auch Zitronenschale und Zimt zugeben. 33.6. Quittenbrot* 1 kg Quittenmark 1 kg Zucker Sternanis Zimt Zitronenschale Die Quitten mit wenig Wasser gardünsten und passieren. Aus dem gewonnenen Saft Gelee herstellen. Dem Fruchtmark allmählich die gleiche Menge Zucker zufügen. Das Ganze zu einem festen Brei einkochen lassen. In der Backröhre die Masse weiter erhitzen, bis ein Holzlöffel in der Masse stehen bleibt. Dann die Masse auf Alufolie ausbreiten und trocknen lassen. 33.7. Quitten zum Trocknen* Besonders reife und vom Liegen etwas weicher gewordene Quitten schälen, in kleine Stücke schneiden und trocknen. Grob gemahlen oder auch ganz zum Würzen als fruchtige Komponente verwenden. 33.8. Quitten in Weinbrand* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 500 g gekochte Quitten ohne Gehäuse 400 g Zucker 0,7 l Weinbrand Sternanis Zimt Zitronenschale Kardamon Aus den geviertelten Quitten so gut es geht das Kerngehäuse herausschneiden. In kaltem Wasser die Quitten ansetzen und fast garkochen. Dann die Quitten aus dem Wasser herausnehmen, wiegen und mit Sternanis, Zimt, Zitronenschalen, Kardamon würzen. Auf die Quitten den Weinbrand geben. Den Saft mit Zucker stark einkochen und nach dem Erkalten zum Süßen den Weinbrand-Quitten zusetzen. Das Ganze möglichst mehrere Tage gut durchziehen lassen. 33.9. vegane Quitteneierkuchen [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 100 g Quitten 0,3 l Weißwein 30 g Zucker 50 g Mehl 1 EL Extraktionsschrot 1 EL vegane Schlagsahne 0,1 l Sojamilch 0,01 l Weinbrand oder 3 g Rosinen 5 g geriebene Semmel Vanillezucker Rosenwasser Anis Zimt Die Quitten würfeln, entkernen und raspeln. Die Quittenraspeln in Weißwein mit etwas Zucker mehrere Stunden marinieren. Aus Mehl, Extraktionsschrot und Sojamilch eine Eierkuchenmasse herstellen, die vegane Schlagsahne zu Schnee schlagen und unterziehen. Diese Masse mit etwas Vanillezucker oder Rosenwasser würzen. In den Eierkuchenteig die Quittenraspeln geben. In einer Pfanne mit Pflanzenmargarine den Eierkuchen auf beiden Seiten goldgelb backen. Beide Seiten einschlagen und den Eierkuchen auf einen Teller stürzen. Den Marinadenwein mit den Rosinen aufkochen, mit Anis und Zimt würzen und mit dem Likör bzw. Weinbrand veredeln. Die Soße mit geriebener Semmel abbinden und über den Eierkuchen geben. 33.10. Quittenfruchtpudding [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 50 g Quitten 50 g Äpfel 2 EL Extraktionsschrot 15 g Pflanzenmargarine 5 g süße Mandeln 5 g Rosinen 10 g geriebene Semmel Vanillezucker Zimt Anis Apfelschnaps Quitten vierteln, entkernen und raspeln bzw. kochen. Die Raspeln mit Zucker vermischen. Die geriebene Semmel in Pflanzenmargarine anrösten. Dazu die Raspeln geben und darin gardünsten. Dazu die gehackten Mandeln und Rosinen sowie Zimt, Anis und Vanillezucker geben. Unter die Masse unter ständigem Rühren 2 EL Extraktionsschrot ziehen. Die Masse in ein magarinisiertes Keramikschälchen bzw. in eine Coquille füllen, mit Pflanzenmargarineflöckchen versehen und im Grill überkrusten. Zum Pudding reicht man einen Apfelschnaps bzw. Maracujalikör. 33.11. Quittengetränk* 1 kg Quitten 4 l Wasser 250 g Zucker 2 Zitronen Schale einer halben Zitrone 3 Stengel Pfefferminze 5 Stengel Zitronenmelisse Die Quitten halbieren und im Wasser fast garkochen. Dann Zucker, Zitronensaft, Zitronenschale und die Kräuter hinzugeben, das Ganze noch einmal kurz aufkochen und danach 15 min ziehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein Tuch gießen und schnell abkühlen. Gut gekühlt als Erfrischungsgetränk servieren. 33.12. Schwarzer Tee mit Quittengelee* 3 g schwarzer Tee 15 g Quittengelee Den schwarzen Tee aufbrühen und darin das Quittengelee auflösen. 1. Warnhinweis für 34.1. bis 34.4.: Kann man nur im Sommer und Herbst machen. 2. Warnhinweis für 34.1. bis 34.4.: Reich an Kobalt. 34.1. Traubenkirschkompott mit Hagebutten* 1 Glas frische Traubenkirschen 1 Glas frische Hagebutten 50 g Zucker 4 Glas Wasser Die Hagebutten entkernen, kräftig in einem Sieb waschen, Zucker hinzufügen und mit den Traubenkirschen kochen. 34.2. Traubenkirschenkissel* 200 g Traubenkirschen 20 g Zucker 5 g Stärke 300 g Wasser Die Traubenkirschen mit Wasser übergießen und 20 min kochen. Kräftig zerdrücken und durch ein Sieb passieren, um die Kerne zu entfernen. Zucker und die in wenig Wasser aufgelöste Stärke hinzufügen, zum Kochen bringen und vom Feuer nehmen. Heiß oder kalt servieren. 34.3. Traubenkirschenpiroggen 300 g Traubenkirschenmehl 100 g Malz 30 g Zucker Die Traubenkirschen trocknen und zermahlen, Malz und Zucker in das Mehl geben, mit Wasser verdünnen, damit sich eine Füllung für die Piroggen ergibt. Die Piroggen aus Hefeteig zubereiten und in der Röhre backen. Das Traubenkirschenmehl stellt man aus getrockneten Traubenkirschen her, indem man diese in der Kaffeemühle oder im Mörser zerkleinert. 34.4. Traubenkirschenkwaß* 3 Glas frische Traubenkirschen 300 g Zucker 3 l Wasser 5 g Hefe Die frischen, gewaschenen Traubenkirschen mit Zucker bestreuen, 10 bis 12 Std. stehenlassen, dann kräftig verrühren, mit warmem Wasser übergießen, Zucker und Hefe hinzugeben und 10 bis 12 Std. zum Gären stehenlassen. Danach abseihen und in Dreilitergläsern noch 1 bis 2 Tage stehenlassen. 1. Warnhinweis für 35.1. bis 35.8.: Kann man nur nach dem Frost im Herbst/Winter machen. 2. Warnhinweis für 35.1. bis 35.10.: Man kann davon Durchfall bekommen. Außerdem wirkt es harntreibend (man muß sehr viel und sehr oft pinkeln, wenn man davon ißt/trinkt).Drittens wirkt es schweißtreibend. Viertens wirkt es beruhigend. Fünftens wirkt es gegen Magenkrampf, Durchfall und Wurmbefall. Sechstens wirkt es gegen Nasenbluten. Siebentens regt es den Stoffwechsel an. Achtens wirkt es stärkend bei Erschöpfungszuständen. Neuntens stärkt es Herz und Kreislauf. Zehntens wirkt es gegen Hautunreinheiten, Pusteln und Akne. Außerdem wirkt es noch gegen Mund-, Hals- und Zahnfleischerkrankungen. (Schlehe hat so viele Heilwirkungen, daß man gar nicht alle aufzählen kann.) Außerdem muß ich noch davor warnen, daß es sehr gut schmeckt. 3. Warnhinweis für 35.1. bis 35.10.: Schlehdorn = Schlehe = Schwarzdorn 35.1. Schlehdorngelee 1,5 kg Schlehdornsaft 1 Päckchen Geliermittel (Agar-Agar, Carrageen oder Pektin) 1,5 kg Zucker Schlehdornsaft entsprechend Kochanleitung mit 60 g Zucker und Inhalt eines Beutels Geliermittel 5 min kochen. Den restlichen Zucker hinzufügen und unter ständigem Rühren nochmals 5 min auf großer Flamme sprudelnd kochen. Heiß in Gläser füllen, auskühlen lassen und verschließen. 35.2. Schlehdorn-Apfel-Marmelade* 400 g Schlehen 800 g Zucker 600 g Äpfel 0,75 l Wasser Zimt Die gewaschenen Schlehen mit 0,4 l Wasser etwa 5 min kochen und passieren. Die Rückstände aus dem Sieb mit 0,15 l Wasser nochmals aufkochen und passieren. Die Äpfel mit 0,15 l Wasser kochen und ebenfalls durch ein Sieb streichen. Schlehen und Apfelmus mischen, mit Zucker aufkochen und heiß in Gläser füllen. 35.3. Schlehdorn-Birnen-Marmelade 550 g Schlehen 0,75 l Wasser 1 Päckchen Vanillezucker 850 g Birnen 1100 g Zucker Saft einer Zitronen Zimt Die gewaschenen Schlehen mit 0,5 l Wasser 5 min kochen und anschließend passieren. Birnen mit 0,25 l Wasser kochen und ebenfalls passieren. Das Früchtemus mit dem Zucker mischen und die Gewürze hinzugeben. Das Mus unter ständigem Rühren 10 min aufkochen und heiß in Gläser füllen. 35.4. Schlehdornsaft* 2000 g Schlehen 450 g Zucker 3 l Wasser Die gewaschenen Früchte in einem emaillierten Gefäß mit 3 l kochendem Wasser übergießen und diesen Ansatz einen Tag ziehen lassen. Danach die Flüssigkeit abgießen, aufkochen und erneut über die Früchte gießen. Dieser Vorgang ist noch einmal zu wiederholen. Dann den Saft abnehmen, den Zucker hinzufügen und 10 min kochen. Den fertigen Saft heiß in Flaschen füllen und sofort verschließen. 35.5. Schlehen in Sirup* 500 g Schlehen 0,5 l Wasser 2 Nelken 250 g Zucker 1 Päckchen Vanillezucker Die gewaschenen Schlehen, Zucker und Gewürze etwa 10 min kochen und danach 24 Std. stehenlassen. Den Saft abgießen und zu Sirup kochen. Dann die Früchte dazugeben und nochmals gut durchkochen. 35.6. Süßsaurer Schlehdorn* 3000 g Schlehen 0,5 l Weinessig 1000 g Zucker 0,5 l Wasser Nelken Zimt Die gewaschenen Schlehen mit Gewürzen in Essigwasser und Zucker fast garkochen und etwa eine Woche kühlstellen. Danach das Fruchtwasser abgießen, aufkochen und kochend über die Früchte gießen. 35.7. Schlehdornwein* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren] 3500 g Schlehen 4,5 l Wasser 1650 g Zucker Reinzuchthefe Die gewaschenen Schlehen mit 4 l kochendem Wasser übergießen und abkühlen lassen. Hefe zusetzen und das Ganze 1 bis 2 Tage ziehen lassen. Den Ansatz passieren und 1000 g Zucker darin auflösen. Zum Vergären in einen mäßig warmen Raum stellen. Nach dem Gärvorgang den restlichen Zucker in 1/2 l Wasser auflösen, zum Ansatz hinzugeben und gut ausgären. Nach dem Umstechen und Klären den Wein in Flaschen füllen und gut ausreifen lassen. 35.8. Schlehdornlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 500 g Schlehen 100 g Zucker 0,5 l Weinbrand Die gewaschenen und abgetropften Früchte mit Zucker und Weinbrand in einem Steintopf ansetzen und eine Woche ziehen lassen. Ansatz filtern, den Likör in Flaschen abfüllen und noch einige Zeit stehenlassen. Warnhinweis für 35.9. und 35.10.: Kann man nur im April und Mai machen. 35.9. Schlehdornblütensirup* 250 g Schlehdornblüten 450 g Zucker 0,5 l Wasser Die Schlehdornblüten bei Sonnenaufgang pflücken, in kaltem Wasser etwas weichen und anschließend langsam aufkochen lassen. Aus dem Ansatz die Blüten herausnehmen, ausdrücken und den Saft durch ein Tuch filtern. Den Saft mit Zucker solange leicht kochen lassen, bis er Sirupkonsistenz erhält. 35.10. Schlehdornblütentee mit Blütensirup* 3 g Schlehdornblüten getrocknet 5 g Schlehdornblütensirup 0,1 l Wasser Die Schlehdornblüten mit kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen. Dann den Tee abgießen und mit einem Teelöffel Schlehdornblütensirup süßen. 1. Warnhinweis für 36.1. bis 36.5.: Kann man nur in frostfreien Jahreszeiten machen. 2. Warnhinweis für 36.1. bis 36.5.: Echtes Mädesüß = Kleines Mädesüß 3. Warnhinweis für 36.1. bis 36.5.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und Vitamin C. 36.1. Mädesüßtee* 200 g Mädesüßblüten 20 g Heckenrosenblütenknospen Die Mädesüßblüten und Heckenrosenknospen im Schatten bei Zimmertemperatur trocknen, untereinandermischen und zum Aufbrühen verwenden. 36.2. Mädesüßlikör* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren] 50 g frische Mädesüßblüten 20 g Zucker 1 l Wodka Die Mädesüßblüten mit Wodka übergießen, Zucker hinzufügen und 10 bis 12 Tage stehenlassen. 36.3. Alkoholfreies Getränk aus Mädesüß 50 g frische Mädesüßknospen 60 g Zucker 1 l Wasser Die Mädesüßknospen 10 min in Wasser kochen, den Kochsud durchseihen, Zucker hinzufügen, aufkochen und abkühlen. 36.4. Apfelkompott mit Mädesüß* 200 g Äpfel 120 g Zucker 1 g Zitronensäure 1 l Wasser 25 g Mädesüßwurzeln Die für das Kompott vorbereiteten Äpfel 15 min kochen. Die gewaschenen Mädesüßwurzeln in einem Gazesäckchen in das Kompott geben und mit den Äpfeln noch 3 bis 5 min kochen lassen. Danach Zucker und Zitronensäure hinzufügen, zum Kochen bringen, und abkühlen. 36.5. Getränk aus Mädesüß und Backobst 100 g getrocknete Äpfel (Birnen, Rosinen, Aprikosen) 50 g frische Mädesüßblüten 50 g Zucker Die getrockneten Früchte kochen. Den Kochsud durchseihen und den Zucker hinzufügen. Die Mädesüßblüten mit kochendem Wasser aufbrühen, 10 bis 15 min ziehen lassen, dann abseihen. Den Kochsud von den Trockenfrüchten und den Mädesüßaufguß vermengen und kühlen. 1. Warnhinweis für 37.1. bis 37.3.: Kann man nur vom Beginn der Schneeschmelze bis 2. Warnhinweis für 37.1. bis 37.3.: Reich an beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und Vitamin C. 37.1. Suppe mit Nelkenwurzwurzeln 200 g Kartoffeln 37.2. Pulver aus Nelkenwurzwurzeln* Gewaschene Nelkenwurzwurzeln an der Luft bei Zimmertemperatur trocknen. 37.3. Getränk aus Nelkenwurzwurzeln* 50 g frische vor dem Blühen ausgegrabene Nelkenwurzwurzeln 1. Warnhinweis für 38.1. bis 38.37.: Kann man nur im Juli und August machen. 2. Warnhinweis für 38.1. bis 38.37.: Schmeckt süß, hilft auch gegen Arteriosklerose 38.1. Himbeeren mit Sojamilch Sojamilch in Gläser füllen. Die Beeren extra in ein Schälchen oder auf eine Untertasse 38.2. Himbeeren mit Sojamilch und Weißbrot 4 Glas Sojamilch 38.3. Himbeeren mit Zucker und Sojamilch 2 Glas Himbeeren 38.4. Himbeerschaumspeise 2 Glas Himbeeren 38.5. Himbeersirup* 2000 g Himbeeren 38.6. Himbeergelee 200 g Himbeersaft 38.7. Himbeersaft mit Mark* Himbeeren in einem Topf zerdrücken, durch ein Sieb passieren, den Saft in 38.8. Himbeerkompott* 4 Glas Himbeeren 38.9. Himbeerkonfitüre* 1000 g Himbeeren 38.10. Bowle "King"* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und 250 g Himbeeren 38.11. Himbeerbowle* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und 1 Glas Himbeersirup 38.12. Himbeerpunsch 0,5 Glas Himbeersirup 38.13. Himbeerkwaß* 1000 g Himbeeren 38.14. Himbeer-Sbiten [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und 4 Glas Himbeersaft 38.15. Himbeer-Erfrischungsgetränk* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für 2 Glas Himbeeren 38.16. Himbeergetränk "Premiere" 2 Glas Himbeeren 38.17. Himbeergetränk "Purpur" 4 EL fertiger Himbeersirup 38.18. Himbeergetränk mit veganer Schlagsahne 2 Glas Himbeeren 38.19. Himbeer-Dessertgetränk* 4 EL fertiger Himbeersirup 38.20. Frucht-Himbeer-Mischgetränk* 4 EL fertiger Himbeersirup 38.21. Kindergetränk "Alenkas Blümchen" 1 Glas Himbeersaft 38.22. Himbeergetränk mit Tofu 4 EL fertiger Himbeersirup 38.23. Cocktail "Russische Schöne" 2 Glas Himbeersaft 38.24. Cocktail "Koralle" [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und 1 Glas Himbeeren 38.25. Himbeercocktail* [Warnhinweis: Gesetzlich nicht erlaubt für Kinder und 2 Glas Himbeeren 38.26. Cocktail "Poljus" 500 g Himbeeren 38.27. Dessertgetränk "Himbeerkrem" 2 Glas reife Himbeeren 38.28. Ice-cream "Victoria"* 4 EL fertiger Himbeersirup 38.29. Himbeer-Egg-Nogg 4 EL fertiger Himbeersirup 38.30. Himbeer-Flip 8 EL Himbeersaft 38.31. Himbeer-Fizz 4 EL fertiger Himbeersirup 38.32. Himbeer-Julep 12 Zweige Minze 38.33. Himbeer-Sherbet 4 EL fertiger Himbeersaft 38.34. Himbeer-Cobbler "Blaues Sternchen" 4 EL fertiger Himbeersirup 38.35. Himbeer-Cobbler "Tatra"* 4 EL fertiger Himbeersirup 38.36. Prager Himbeer-Cobbler* 8 EL fertiger Himbeersirup 38.37. Kalter Himbeertee 120 g Himbeersaft 1. Warnhinweis für 39.1. bis 39.19.: Kann man nur im Juni, Juli, August, September und Oktober machen. 2. Warnhinweis für 39.1. bis 39.19.: Graublaue Brombeere = Kratzbeere 39.1. Brombeerkompott* 3 Glas Brombeeren 39.2. Brombeerkissel* 2 Glas Brombeeren 39.3. Brombeerkonfitüre* 1000 g Brombeeren 39.4. Brombeerkonfitüre "belorussisch"* 2000 g Brombeeren 39.5. Brombeergelee 1000 g Brombeeren 39.6.Brombeermarmelade* 1000 g Brombeeren 39.7. Brombeeren mit Sojasahne 2 Glas Brombeeren 39.8. Brombeersaft* 1000 g Brombeeren 39.9. Brombeersirup* 1000 g Brombeeren 39.10. Brombeergetränk mit Zucker 1 Glas Brombeersaft 39.11. Brombeergetränk mit Sojamilch 1 Glas Brombeersaft 39.12. Brombeergetränk "Daugawa" 2 Glas Brombeeren 39.13. Brombeergetränk "Sommerabend" 350 g Brombeersirup 39.14. Brombeergetränk mit Extraktionsschrot 240 g Brombeersirup 39.15. Cocktail mit Brombeersaft 1 Glas Brombeersaft 39.16. Cocktail "Saoneshje" mit Brombeersirup 240 g Brombeersirup 39.17. Brombeerkuchen 250 g Brombeeren 39.18. Brombeerkonfekt* 1000 g Brombeeren 39.19. Smokwa aus Brombeeren* 1000 g Brombeeren Die Fortsetzung steht auf www.beepworld.de/members45/tierrechtsseite/tierrechtskochbuch2.htm
Warnhinweis: Wenn Ihr Ölkuchen durch Sojafleisch, Seitan oder Lopino ersetzt, und Extraktionsschrot durch Sojamehl ersetzt, dann kann es leider nicht passieren, daß Ihr vom Essen der in diesen Kochrezepten beschriebenen Speisen Durchfall bekommt. (Stimmt nicht ganz, da man von vielen in diesen Kochrezepten eingesetzen Pflanzen (wie z. B. Maulbeere) auch Durchfall bekommt. Außerdem ist es ganz normal, daß man durch Umstellung auf vegane Ernährung Durchfall bekommt.) Erläuterung der russischen Speisenbezeichnungen: Bitotschki: Aus Schlachtfleisch, Geflügel, Fisch, Wild, Kaninchen u. a. |
Gratis Homepage von Beepworld