Infoseite Tierhaar-Allergie

Albtraum Hunde-Haar-Allergie

 

Symptome:

- Die Augen jucken, brennen & tränen

- Die Nase läuft

 

"Der reinste Horror für jeden Hundeliebhaber!"

 

Meine (zum Thema passende) Geschichte:

Als Kind behandelte man mich vergeblich mit Medikamenten gegen chronische Bronchitis bis man feststellte, dass ich an allergischem Asthma (Schweregrad 3) leide. 

Ich verbrachte viel Zeit in der Kinderklinik Heckeshorn in Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Wahn und es wurden zahlreiche Untersuchungen und Tests mit mir gemacht. 

Das war für mich eine schlimme Zeit, denn ich hatte kaum Freunde und war aufgrund meiner Krankheit auch immer ein Außenseiter in der Schule.Es ist beinahe ein Wunder, dass ich keine einzige Klasse während meiner Schulzeit wiederholen musste, da ich sehr viele Fehlzeiten hatte, aber ich lernte alles zu Hause und war auch sehr fleissig. *Streber!* ;-)

Genauer gesagt leide ich an "Pollenasthma", dies äußert sich durch oben genannte Symptome und tritt bei mir meistens im Frühling auf (bei mir sind die Frühlingsblüher am schlimmsten). 

Auch im Sommer (wenn es sehr warm ist) bekomme ich gelegentlich Probleme mit dem Atmen und nur schwer Luft, weshalb ich Regen und Kälte bevorzuge.

Auch eine dreijährige Spritzenkur brachte leider nur kurzfristig einen Erfolg!

 

Meine Allergien:

- Tierhaare (besonders Katzen und Nagetiere, aber auch alle anderen erdenklichen Tiere)

- Früh-Blüher (Bäume: Birke, Erle, etc.)

- Heu-Allergie

- Kreuzallergie mit Lebensmitteln: Kernobst, Nüsse, spezielle Lebensmittel

Mein Immunsystem ist überwiegend geschwächt, da ich kein Obst essen darf, ich sollte also alternativ Immunstärkungspräparate aus der Apotheke zu mir nehmen, was ich (zugegeben) selten mache.

Ich beschwere mich nicht und jammere auch nicht, man lernt, mit allen negativen Dingen umzugehen und meine Einstellung ist grundsätzlich optimistisch und positiv, es gibt viel schlimmere Sachen!

Da ich (schon als Kind) die Finger von Tieren nicht lassen konnte, hatte ich oft mit meinen besorgten Eltern und Großeltern Streit. Mir konnte jedoch niemand den Umgang mit Tieren verbieten (bin von Sternzeichen her STIER, grins!), deshalb reizte ich es immer aus bis es mir ganz schlecht ging und ich einsah, dass ich eine Pause brauchte.

Mein größter Wunsch war von klein auf an ein eigener Hund, für Katzen hatte ich als Kind nicht viel übrig, da sie mir zu selbständig und unheimlich waren. Meine Eltern verboten mir (bis zum 17. Lebensjahr) einen Hund. Doch dann kam Chico (siehe entsprechende Kategorie!) und ich konnte es kaum glauben.

Bevor Chico zu uns kam, habe ich meine Oma überredet, zwei kleine süsse (braun-weiße) Mäuse für mich in ihrer Wohnung (natürlich in einem geeigneten Glas-Terrarium) zu halten. Dies führte natürlich zu Streit mit meinen Eltern. Ich nannte sie "Tom & Jerry" - mein Allergologe flippte damals regelrecht aus als er davon hörte, hihi. Das werde ich nie vergessen, aber ich war halt schon immer ein kleiner Rebell!

Besonders nach meinem Umzug von der Großstadt auf´s Land bemerke ich komischerweise kaum noch etwas von meiner Allergie gegen Tierhaare. Nur die Frühblüher machen mir noch immer zu schaffen, was aber durch die Einnahme von speziellen Allergie-Tabletten meistens in Grenzen gehalten werden kann.

 

Mittlerweile kann ich meine Tierliebe fast unbegrenzt und glücklich ausleben!

Ich möchte betroffenen Personen Mut machen - 

man darf seine Träume nicht aufgeben!!!

 

Es gibt auch spezielle Hunderassen für Allergiker, wie zum Beispiel:

 

- Chinesischer Schopfhund / Nackthund:

 

 

- Pudel:

Den Pudel gibt es in verschiedenen Größen und Farben:

Größen: Toypudel, Zwergpudel, Kleinpudel u. Großpudel / Königspudel

Farben: Apricot, schwarz, silber, weiß, black and tan und harlekin (schwarz/weiß)

 

- Wasserhund (Portugiesischer):

  

 

- Labradoodle (zählt zu den neuen "Designer-Hunden"):

 

Der Labradoodle ist eine Mischung aus Labrador und Pudel, 

der (so sagt man) extra für Allergiker gezüchtet wird. 

 

Man hört öfter Berichte von Leuten, die in der ersten Zeit mit ihrem Tier starke Allergie-Symptome zeigen, sich mit der Zeit aber "gewöhnten" und jetzt nicht mehr reagieren. Das gibt es, allerdings ist nicht klar, was dem zugrunde liegt.

Auf der anderen Seite kannte ich mal eine junge Frau, die sich aufgrund ihrer Allergie nicht von ihrem Hund trennen wollte, weil sie ihn so sehr liebte. Das Ende war eine Tragödie, denn die junge tierliebe Frau starb an der Seite ihres Vierbeiners!

Ärzte raten (natürlich) dringend davon ab, dass Allergiker mit Tierhaarallergie sich ein Tier anschaffen und ich möchte hier betonen wie gefährlich das ist und man dies im Vorfeld wirklich gut überlegen sollte! Denn die Allergie kann auch schlimmer werden und man quält sich letztendlich mit dem Gedanken, sein geliebtes Tier wieder abschaffen zu müssen.

 

Ungefähr 9% der Deutschen sind Tier(haar)allergiker, am häufigsten sind jedoch Katzen- und Meerschweinchen-Allergien.  

 

Jeder Hund ist anders. Wenn eine Allergie festgestellt wird, bedeutet das mit ein bißchen Glück also nicht automatisch ein Leben ohne Hund. Denn das es in einigen Fällen trotzdem gut klappt, besonders mit den "antiallergischen" Tieren, das zeigen viele Erfahrungsberichte! :-)

 

Für alle Pferde-Freunde gibt es auch Hoffnung: 

Es gibt eine Pferderasse, die sich "Curly Horse" nennt und speziell für Allergiker geeinget ist! :-) 

Ich hatte das große Glück, mir diese Pferde live anzusehen und bin echt begeistert!

Quelle u.A.: Dogs today 01/2010


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