gedichte2

Wer bin ich?

Ich bin doch nur ich,
sonst Niemand!
Wer interessiert sich für mich?
Niemand!

Tränen im Gesicht,
ein Herz das bricht.
Keine Rettung in Sicht,
Ich sehe kein Licht.

Da ist so viel Trauer,
wo einst war nur Glück,
ein eisiger Schauer,
frißt sich durchs Genick.

Und die Zeit still steht,
wo alle Hoffnung vergeht.
Was bleibt ist nur Leid,
von dem man niemals befreit.

Kennst Du mich?
Bin ich irgendwer?
Oder gar niemand mehr?
Sag Du mir wer bin ich?

 

WAS MAN SO SAGT:

Als sie lachte,

sagte man ihr sie sei kindisch,

also machte sie fortan ein ernstes gesicht,       

dass kind in ihr aber blieb,

aber es durfte nicht mehr lachen.

Als sie reden wollte, sagte man ihr, darüber spreche man nicht.

Also lernte sie zu schweigen,

die fragen in ihr brannten,

blieben ohne Antwort.

Als sie weinte,

sagte man ihr sie sei einfach zu weich,

also lernte sie die Tränen zu unterdrücken.

Sie weinte zwar nicht mehr,

doch hart wurde sie nicht.

Als sie schrie,

sagte man ihr sie sei hysterisch,

also lernte sie nur noch zu schreien,

wenn niemand es hören konnte,

oder schrie lautlos in sich hinein.

Als sie zu trinken begann,

sagte man ihr, dass löse ihre Probleme nicht.

Sie sollte eine Enziehungskur machen.

Es war ihr egal, weil ihr

schon so viel endzogen worden war.

Als sie wieder draussen war,

sagte man sie könnte jetzt von vorn anfangen,

also begonn sie ein neues Leben,

aber wirklich Leben konnte sie nicht mehr.

Sie hatte es verlernt.

Als sie ein Jahr später sich versteckt zu Tode gespritzt hatte,

sagte man gar nichts mehr und jeder für sich versuchte

leise das unbegagen mit Blumen ins Grab zu werfen...

 

MAGERSUCHT:

du bist dünn doch du fühlst dich zu dick

du hast hunger doch du verbietest es dir was zu essen

du nimmst ab doch es reicht dir nicht

du bist körperlich am ende doch du treibst noch mehr sport

du denkst das du die totale kontrolle über deinen körper hast doch du verlierst sie gerade

du fühlst dich ganz leicht

denn du bist fast tod!

BULIMIE:

sie schaut sich im spiegel an wird für ihm zum hamppelmann eingefallene wangen blasse lippen betet blos nicht wiederumzukippen essen wird sie heute wohl wieder nichts vielleicht ein bisschen tee oder wasser gibts doch da kommt der hunger an raubt die selbstbeherschaft lang frisst den halben kühlschrank leer um dann zu kotzen bis zum geht nicht mehr kann ihr nicht jemand helfen rauszukommen aus diesen kreis? damit sie auffhört mit dem scheiss ihren körper zu zerstören doch sinnlos-sie wird eh auf niemanden hören!!!

 
 
 

Blutiges Gesicht

  

Zersprungen
Blut strömt mir über Gesicht..
Ich blicke in den Spiegel und sehe meine roten Augen..
Bizarr sehe ich meine Maske an und frage mich, warum sie gerade jetzt Zerbrechen musste..
In tausend Scherben..
Meine Wangen, meine Lippen.. völlig zerschnitten..
Aus den Wunden fließt Blut.. dunkles, beinahe schwarzes Blut..
Ich streiche mir mit den Fingern darüber..
Lecke das Blut davon ab..
Es schmeckt mir..
Langsamer beginnt es zu pochen, mein Herz..
Ich höre mich lachen..
Weit entfernt.. Ich falle..
Das Nichts im Dunkeln fängt mich auf..
Aber ich bin stolz..
Dieses Nichts ist mehr, als ich im Leben hatte..

Augen zu und durch

Halte deine Augen geschlossen
Und gehe so durch die Welt
Dann weißt du
Wie sich ein Blinder fühlt

Halte deinen Mund geschlossen
Lasse kein Wort aus ihm entweichen
Dann weißt du
Wie sich ein Stummer fühlt

Halte deine Ohren zu
Lasse kein Wort in deinen Kopf gelangen
Dann weißt du
Wie sich ein Tauber fühlt

Du denkst
Augen zu und durch
Wird schon nicht so schlimm sein

Nun sperre dich vor anderen aus
Gehe nirgends hin
Bleibe da wo du bist

Rede mit niemandem
Höre niemandem
Sehe niemandem
Fühle dich einsam...

Augen zu und durch
Du versuchst es zu ertragen
Doch wenn ich würde dich fragen
Was du lieber ertragen möchtest
Sagst du
Du möchtest bleiben wie du bist
Doch was ist
Wenn du diese Wahl nicht hast?

Wenn du einsam sein musst...?
Sagst du dann immer noch
Augen zu und durch?

Mein Lächeln

Das lächeln
Nur eine Maske
Festgefroren auf meinem Gesicht
Durch die unzähligen Tränen
Zu Eis erstarrt

Die Maske
Mein letzter Schutz
Vor ihren Worten
Ihren Taten
Den Verletzungen
Die sie nicht mal bemerken...

Die Maske ablegen?
Verlang das nicht von mir...
Es käme einem ablegen meiner Haut gleich...
Die nächste Klinge dränge
Ungehindert vor
Bis in mein Herz...

Der erloschene Stern

Denkst du noch manchmal an mich
Nachts wenn du draußen bist?
Suchst du meinen Stern,
Den wir gemeinsam wählten, pflegten?

Denkst du noch manchmal an mich
Nachts wenn du draußen bist?
Denkst du daran wie du mich zerstörtest
mit ein paar Worten aus deinem Munde?

Denkst du noch manchmal an mich
Nachts wenn du draußen bist?
Für jede Träne, die ich weinte, ein Regentropfen
Und die Welt würde heut Nacht in Fluten versinken

Denkst du noch manchmal an mich
Nachts wenn du draußen bist?
Suchst du meinen Stern?
Siehst du den erloschenen Stern?
Durch deine Worte
Erloschen wie ich...

Leere Worte

 

Du sagtest
Wenn ich verstumme
Wirst du für mich sprechen
Du sagtest
Wenn ich einsam bin
Bist du bei mir
Du sagtest
Wenn ich am Abgrund stehe
Baust du mir neue Brücken
Du sagtest
Was immer ich brauche
Du gibst es mir
Du sagtest
Egal was ich tue
Du wirst es verstehen
Du sagtest
Am ende meines Weges
Da wirst du stehen

Mein weg ist zu ende
Der Abgrund vor mir
Ich bin verstummt...
Und du, wo bist du jetzt?
Sprichst du für mich?
Wo sind die Brücken?
Verstehst du es?
Nein, das tust du nicht...
Denn als ich verstummte
Hast du mich vergessen
Wie viele vor dir
Leere Worte aus deinem Mund...

Undenkbares Leiden

 

Es ist ein undenkbares Leiden
Sich ins eigene Fleisch zu schneiden
Um andere Schmerzen zu vermeiden

Und fließt es über meine Hand
So ist der Schmerz nicht im Verstand
Und dann bin ich ganz entspannt
Doch bleibt es nicht ganz unerkannt

Bedenken gibt es nicht im Leben
Weil nur das wonach wir streben
Wirklich von Bedeutung ist
Und wenn man dieses dann vergisst
Dann ist man wie ich

Leben macht mich krank

Ich weine
Doch will ich nicht weinen
Weinen macht mir angst

Ich fühle
Doch will ich nicht fühlen
Gefühle machen mich verletzlich

Ich schlafe
Doch will ich nicht schlafen
Schlaf macht mich hilflos

Ich esse
Doch will ich nicht essen
Essen macht mich schwach

Ich lebe
Doch will ich nicht leben
Dieses Leben macht mich krank...

Hoffnung wird von Tag zu Tag kleiner


Ich fühl mich so einsam, so traurig, so leer
- Ich kann nicht mehr!

Mein Leben ist in zwei, keiner versteht mich
- Keiner hört mein Jammern, mein Klagen

Niemand versteht mein Leben und dessen Sinn
Warum bin ich hier, wo muss ich hin?

Jeden Abend die selbe Frage - wie lange noch diese Plage?
Wie lange kann ich das ertragen? Wer hilft mir diesen Schmerz zu verjagen?

Die Antwort, die kennt keiner
- Drum wird meine Hoffnung von Tag zu Tag kleiner.......

Ich lache aber doch weine ich

Ich lache

Doch weine ich

Ich gehe

Doch die Leere bleibt hier

Ich schaue

 Doch kann ich nichts sehen

Ich höre

Doch kann ich nichts verstehen


Ich nicke


Doch in mir schreit es NEIN!


Ich lebe


Doch will ich nicht mehr sein...
 

Lüge- Das bin ich nicht

 

Ich sehe in den Spiegel -
Sehe einen Körper -
Ein Gesicht...
Das bin ich???
NEIN!!!
Keine Verbindung in mir zu dem, was ich da sehe
Das Gesicht dort lächelt mich an -
Es kann nicht meins sein,
Denn ich bin traurig...
Wenn ich das im Spiegel nicht bin -
Wo bin ich dann???
Wer bin ich???
Wo sieht man die Scherben meiner Seele???
Die Angst kriecht in mir hinauf.
Ich möchte schreien...
Habe ich mich verloren???
Werde ich jetzt wahnsinnig???
Bin ich real???
Ich spüre mich nicht!
Was nur stimmt mit mir nicht???
Wut auf den Spiegel,
Der mich anlügt -
Mich nicht wiedergeben kann...

Ich starb

 

Ich starb
Zurück blieb nichts als Leere
Stunden
Tage
Wochen
Und aus der Leere hörte ich ein Flüstern
Leise, schüchtern, fast unhörbar
Eine Stimme
Aus jedem Laut klang Angst und wehmütiges Fragen
Ich möchte doch nur ich selbst sein!
Sagte die Stimme
Immer wieder
Leise, flehentlich
Ich erkannte die Stimme
Es war meine
Das kollektive Gruppenbewusstsein
Mit seinen lauten Schreien nach Geld und Macht
Hatte mich selbst übertönt
Ich konnte mich selbst nicht mehr hören
Nun endlich kann ich ich selbst sein
Und ich erkannte
Das nicht ich selbst gestorben war
Ich hatte nur den Fremdkörper
Der in meinem Bewusstsein hauste
Es völlig für sich Beanspruchte
Diesen Parasiten Namens
Realitätssinn
Getötet

Keine Lust

 

Keine Lust
Zu Leben
Zu Atmen

Keine Lust
Zu Sterben
Zu Sein

Einfach nur Leer

Verstehen!?

Keiner kann dich verstehen,
Kann nicht in dich hineinsehen,
Kann nicht wissen was in dir vorgeht - keiner da der dich versteht...

Doch auch du verstehst dich nicht
Weißt nicht warum du lebst
Kannst dich nicht erklären
Und hasst dich dafür selbst.

Möchtest weinen
Doch du lachst
Verstellst dich vor der Wirklichkeit
Die du nicht verstehst.

Blutiges Ende 

Langsam rinnt es,
Es strömt in Flüssen an mir runter!

Langsam fließt es,
Es verändert seine Farbe!

Langsam,
Ganz langsam nähert es sich dem Boden!

Langsam fühle ich mich schwach,
Ganz schwach um zu Leben!

Langsam sicht er Gedanke von dannen,
Bäumt sich auf und hat doch verloren!

Langsam erstickt die Erinnerung,
In der Flüssigkeit des Lebens!

Langsam,
Ganz langsam schlafe ich ein!

Langsam träume ich
Von einer besseren Welt!

Langsam bin ich am Ende der Kräfte,
Und mag ihn niemals wieder sehen!

Langsam, 
Und ich merke ich werde es nie los,
Und er wird immer da sein

Lebloser Körper 

Leblos war dein Körper
Als ich betraut den Raum
Leblos war dein Körper
Ich wünschte es wäre ein Traum
Leblos war dein Körper
Ich kann es nicht glauben
Leblos war dein Körper

Ich kann nicht mehr
Nicht mehr laufen
Laufen, fort von dem Tod
Ich fühle mich so lehr.
Seit ich ihn sah
Dich, deinen Körper
Als er leblos da hing

Ein letztes mal
Dich lächeln sehen
Dafür würde ich gehen
Bis ans Ende dieser Welt
Nur um deine Stimme
Noch ein einziges mal zu hören
Nur um noch einmal
In deine ehrlichen Augen zu schauen
Doch auch ehrlich Augen werden erstickt
Von Tränen, die die Verzweiflung trägt.

Warum?
Warum hab ich deinen
Kummer nicht gesehen?
Denn leblos warst du schon vorher
Dein inneres starb
Schon Jahre zuvor.
Leblosigkeit, die dich beherrschte
Warum sah ich es zu spät.

Es tut mir so weh.
Habe aufgehört zu sprechen.
Wie du es tatest, bevor
Du diesen Baum sahst
Es wird unerträglicher
Von Minute zu Minute
Schmerzlicher
Von Atemzug zu Atemzug

Leblos war dein Körper!

Anderes ICH


Du rennst
Obwohl du müde bist
Du schweigst
Wenn dir nach reden ist
Du kriechst
Auch wenn du aufrecht gehst
Du bist am Boden
Wenn du vor mir stehst

Du lachst
Wenn dir zum heulen ist
Du weinst
Nur wenn du glücklich bist
Du schreist
Wenn du deine Ruhe brauchst
Wenn du wieder mal im Meer
Voller selbst-mitleid tauchst

Du quälst
Damit du keine schmerzen hast
Du schießt
Damit dir keiner eine Kugel verpasst
Bist hart
Damit dich keiner schlägt
Damit dir keiner irgendwann
Deinen Ast absägt

Du bist mein anderes Ich
Du bist mein zweites Gesicht
Du bist mein größtes Problem
Du bist Schizophren, du
Du bist Schizophren, du
Du bist Schizophren
Du bist krank im Kopf
Und ich kann es sehn

Du lügst
Wenn du die Wahrheit suchst
Du lebst
Obwohl du diese Welt verfluchst
Machst auf stark
Wann immer du schwach bist
Zeigst die Zähne
Damit dich keiner auffrisst

Du kämpfst
Weil du den Frieden liebst
Nimmst alles
Weil du auch immer alles gibst
Du hasst
Obwohl du dich nach Liebe sehnst
Spielst Gott
Wenn du im recht dich wähnst

Du quälst
Damit du keine schmerzen hast
Du schießt
Damit dir keiner eine Kugel verpasst
Bist hart
Damit dich keiner schlägt
Damit dich keiner irgendwann
Deinen Ast absägt

Du bist mein anderes Ich
Du bist mein zweites Gesicht
Du bist mein größtes Problem
Du bist Schizophren, du
Du bist Schizophren, du
Du bist Schizophren
Du bist krank im Kopf
Und ich kann es sehn

Engel

 

Mit lauen Lüften erhebe ich mich

Die schwarzen Flügel tragen mich.

Von sanften Klängen begleitet

fliege ich durch diese Nacht. Das Ziel ist noch fern

und ich kenne es nicht.

Ein leidender Engel der weint

fliegt auf seiner Suche des Selbst

dem dunklen Nichts entgegen.

Sein bleiches Gesicht erhellt

vom fahlen Licht des Mondes.

Erst glitzern die Tränen der Einsamkeit,

dann verlieren sie sich im Nichts.

Im endlosen Nichts der traurigen Seelen.

Ich bin Gefangene, trotz meiner Flügel.

Gefangene durch mein Verlangen.

Verlangen nach meinem Ich.

Gefangene in Ewigkeit, denn die Suche ist vergeblich.

Denn ich bin der leidende Engel im Nichts.

Nur ein Schritt zum Ende

Nur ein Schritt
Zum Fall

Auf den Boden zu
Aus dem Leben

Nur ein Schritt
Zur Freiheit

Die ich hier nie fand
Die ich vergeblich suche
Die mir verweigert wird

Nur ein Schritt
Zur Erlösung

Von den Schmerzen
Die du mir zufügst
Von der Qual
Der Einsamkeit

Nur ein Schritt
Zum Ende

Eins wagte ich ihn

Aber nichts von dem

Was ich such(t)e fand ich

 

Quälende Einsamkeit

Quälende Einsamkeit
Durchbohrt
Mein Herz

Tief
Tief sticht der Schmerz
Der Schmerz der Einsamkeit

Und Tränen rollen
Rollen über meine Wangen

Angst bekomme ich
Langsam schleichend
Schleichend erdrückt sie mich

Die Angst vor der ewigen Einsamkeit

 

 Sag es oder lüge

 Sag es laut,
Wenn du mich liebst.
Sag es laut,
Dass du mir alles gibst.

Sag es laut,
Dass ich alles für dich bin.
Sag es laut,
Denn danach steht mir der Sinn.

Hörst du was ich sage?
Spürst du was ich fühl?
Hörst du meine Frage?
Weißt du was ich will?
Es wird dir nichts passieren,
Kein Finger dich berühren.
Mein Leben wird dich schützen,
Wirst mich nicht verlieren.

Sag es laut,
Wenn du mich liebst.
Sag es laut,
Dass du mir alles gibst.
Sag es laut,
Dass ich alles für dich bin.
Sag es laut,
Denn danach steht mir der Sinn.

Ich werde Ketten sprengen,
Trennt man mich von dir.
Mein Blut mit Eisen mengen,
Deine Flamme brennt in mir.
Ich werde immer hören,
Was dein Herz zu meinem sagt.
Vor tausend Engelschören
Hab ich dich gefragt.

Sag es laut,
Wenn du mich liebst.
Sag es laut,
Dass du mir alles gibst.
Sag es laut,
Dass ich alles für dich bin.
Sag es laut,
Denn danach steht mir der Sinn.

 

Sanfter Tod 

 

Sanftes Schlafen?
Tiefer Frieden?
Es sinken meine Augenlider...
Herrliches Schweben?
Schönes Sterben?
Ich denk es immer wieder...
Sanfter Tod?
Wie wird es sein?
Ein einziger Tag...
Eine einzige stunde...
Dann ist die Ewigkeit mein...
 

 

Liebe = Schmerz ?

Warum gibt es Liebe?
Damit der eine, dem anderen weh tun kann?
Warum muss das alles passieren?
Und warum immer mir?
Ich fühl mich jetzt einsam und verlassen und weiß nicht mehr weiter..
Ich fühl mich innerlich tot..
Doch wen interessiert es?
Alle treten doch nur auf meinen Gefühlen rum..
Der Schmerz fühlt sich so an, als ob man mir, bei lebendigen Leib, mein Herz Rausreißen würde..
Ich kann nicht mehr..
Es tut so weh.....

 

 

Vorbei und Schluss

Sehe kein Licht mehr am Ende des Tunnels.....
Wo ist es hin verschwunden??????
Hallo?????
Licht?????
Wo bist du?????
Zeige dich.......
Erinnerungen schmerzen tief in mir........
Alles zu Ende nichts mehr da von dem was war.......
Vorbei und Schluss.....
Zeit vergeht......
Kein Lächeln mehr.....
Hab es verloren auf dem Weg nach nirgendwo.....
Laufen....
Rennen.....
Schreien......
Und wie immer doch dort ankommen, wo man gar nicht hinwollte.....
Vom Schmerz verfolgt.....
Keine Sterne mehr....
Alleine....
Einsam.....
Hilflos.....
Doch wie heißt es kommt Zeit kommt Rat.....
Warten....
Zu sehen.......
Schlafen.......
Hab ich nicht alles auf dem Weg nach nirgendwo irgendwo unterwegs liegengelassen????
Mein Herz....
Wo ist mein Herz?????
Ich konnte lieben....
Ja konnte ich das????
Doch ich bin mir sicher.....
Aber auch Liebe ist auf dem Weg verloren gegangen......
Auf auf.....
Mach mich auf den Weg nach nirgendwo.....
Suche alles was ich verloren habe......
Werde es nicht finden......
Keine Sterne mehr......

Versteckspiel 

Sie sehen mich an
Aber sie erkennen nicht was in mir vorgeht

Sie sprechen mit mir
Aber sie hören nicht was ich sage

Sie hören mir zu
Aber sie verstehen mich nicht

Verstehen nicht was in mir vorgeht, was mich bewegt.
Ich denke es interessiert sie auch nicht

Ich bin ihnen egal
Sowie ich mir selbst

Unendliche Schmerzen

 

Wie gerne würde ich Dich anschreien,
Dir eine knallen,
Dich bloßstellen,
Dich quälen,
Dir höllisch weh tun.
Doch das wäre noch gar nichts gegen die Schmerzen,
Die Du mir zugefügt hast!

Verzweiflung 

Sie besteht
Tag und Nacht
Tag und Nacht
An nichts anderes gedacht

Nur daran
Wie man es ändern kann

Doch eine Lösung ist nicht in Sicht
Es gibt sie wohl auch nicht

Sie hat ein schreckliches Gesicht
Die Verzweiflung
Sie bleibt

 

 

Niemand

Wen interessiert es ob ich da bin?
Wen interessiert es ob es mich gibt?
Wen interessiert es ob es mir gut geht?

Niemanden
Und es interessiert niemanden
Wenn es mir schlecht geht

Wenn es mich nicht mehr gibt wird es keinen interessieren

Sie werden es nicht mal merken
Das ich nicht mehr bin

Aufgeben?

 

Wenn du jetzt aufgibst

Und du hast viel zu lang
Den Schatten gesehen
Und viel zu lang war alles grau
Um dich
Du kannst ruhig klagen
Denn es reicht
Die stärkste Seele
Wird mal schwach
Und jede Nacht
Wenn du nicht schlafen kannst
Und die Armee des Wahnsinns
Bei dir klopft
Wenn du dann durchdrehst
Ist es erlaubt
Doch wer hat dir den Mut geraubt

Wenn du jetzt aufgibst
Wirst du es nie verstehen
Du bist zu weit um umzudrehen

Vor dir der Berg
Du glaubst du schaffst es nicht
Doch dreh´ dich um und sieh´
Wie weit du bist
Im Tal der Tränen liegt auch Gold
Komm lass es zu
Dass du es holst

Wenn du jetzt aufgibst
Wirst du es nie verstehen
Du bist zu weit um umzudrehen
Wenn es auch weh tut
So wird es doch geschehen
Die dunkle Nacht wird mal vergehen

Verendung der Seele 

Wieso hat das Leben mich betrogen?...
Mich im Stich gelassen?
Hab ich es je belogen?
Ich denke kaum!
Es ist schon schwer genug das Leben als etwas schönes zu sehen...
Ohne Sorgen einfach hindurch zu gehen..
Deswegen ...
Es müsste mich verstehen ..


Doch es tut es nicht ..
Anstelle dieser Tat
Betrügt und quält es mich jeden Tag..
Doch wann kommt das Ende?
Ist es vorgesehen dass ich bis dorthin jeden Tag verschwende?
Mich quäle
Und so
Verendet meine Seele..

Das letzte was ich habe......

Verendung der Seele 

Wieso hat das Leben mich betrogen?...
Mich im Stich gelassen?
Hab ich es je belogen?
Ich denke kaum!
Es ist schon schwer genug das Leben als etwas schönes zu sehen...
Ohne Sorgen einfach hindurch zu gehen..
Deswegen ...
Es müsste mich verstehen ..


Doch es tut es nicht ..
Anstelle dieser Tat
Betrügt und quält es mich jeden Tag..
Doch wann kommt das Ende?
Ist es vorgesehen dass ich bis dorthin jeden Tag verschwende?
Mich quäle
Und so
Verendet meine Seele..

Das letzte was ich habe......

Ein Wort so unergründlich

"Ein Wort so tief und unergründlich.
Wie ein Wald im Mondschein, mitten in der Nacht.
Wie zwei schwarze Augen.
Wie der Tod so ungewiss.
Da lief ich und fand mich.
Ein kleines Mädchen, sie schrie um Hilfe...
Sie fiel und keiner fing sie auf!"

Der Tod dauert das ganze Leben

 

Es heißt, der Tod dauert das ganze Leben,
Bis er eintritt.
Aber dann kann man doch nicht damit leben,
Dass er zu dir schritt.
Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden,
Aber man weiß, das Herz ist zu geschunden.
Wissen wir nicht, wie es wirklich ist???
Dass die Sehnsucht einen dann doch auffrisst?
Kennen wir nicht die Wahrheit?
Nach dem Tod folgt Einsamkeit!
Können wir es nicht verstehen?
Der Schmerz ist so groß, dass manche keinen Sinn mehr sehn!
Können wir es nicht erkennen?
Es macht keinen Sinn, davonzurennen!
Auch, wenn es jetzt schrecklich und unwahr klingt,

Die Geschichte endet so, dass man vom Hochhaus springt!

Einsamkeit

Kaum bin ich bei irgendwelchen Leuten angekommen
Werde ich ignoriert und nicht ernst genommen

Selbst wenn ich mitten in der Menschenmenge stehe,
Habe ich das Gefühl, dass ich alleine durch die Welt gehe.

Allen ist es egal, wie es mir geht,
Was mich bedrückt, was mit meinen Gefühlen ist und war.
Niemand fragt mich, wie es um mich steht,
Niemand ist, wenn ich es brauche, einfach nur da.

Niemand spricht mit mir, wenn er/sie nicht unbedingt muss,
Niemand ist da, niemand gab mir je auch nur einen Kuss.

Ich glaube ich bin der einsamste Mensch dieser doch so überfüllten Welt...
Ich weiß nicht warum, wieso, weshalb... ich weiß nur, dass es mich quält.

Ich habe keine Kraft mehr alleine durch die Welt zu wandeln,
Ich weiß aber auch nicht, was soll ich tun ? Wie kann ich handeln ?

Ich fühle mich so einsam, allein, kalt, schlecht und leer

Würde es überhaupt jemand merken, gäbe es mich nicht mehr ?

 

 

???

Vergangenheit...
Da ist nichts.
Erinnerungen...
Nur aufblitzen
schauriger Bilder.

Angst!

Melancholie,
scheinbar grundlos.
Traurigkeit und tiefer,
tiefer Schmerz,
seit ich denken kann.
Grundlos.
Wirklich grundlos?
Wirklich?

Nein, nicht ganz grundlos.
Denkerin zu sein
in gedankenloser Welt
ist schwierig.
Alien zu sein
in menschlicher Welt
noch komplizierter.
Traurig zu sein
in fröhlicher Welt
ist frustrierend.
Sehen unter Blinden
macht einsam.
Einsamkeit in der Masse
ist unerträglich.

Angst zu sehen,
was hinter dem Aufblitzen ist.
Furcht zu entdecken,
was der Grund ist für alles.

Doch der Versuch zu vergessen
schlug fehl.
Immer noch Angst.
Immer noch Schwermut.
Immer noch Wunsch nach Tod.

Ich weiß nicht mehr weiter,
es ist so schwarz
und ich sehe nicht
wohin dieser Weg führt.
Vielleicht weiter hinein
in den Abgrund...?

Angst, Angst, Angst!

Die Täter haben gewonnen

Gefühlsketten
Trauer, unbeschreibliche Trauer,
Schmerz, unendlicher Schmerz,
Sehnsucht, die nie gestillt werden kann,
Angst, Angst die ich nicht ertragen kann.
Aggressionen, die ich nicht mehr ertragen kann,
Mein Leben hat keinen Sinn mehr,
Der Sinn wurde mir genommen, immer und immer wieder,
Hoffnung will ich keine mehr haben,
Jede weitere Enttäuschung ist ein Stück weniger Leben,
Jedes Stück weniger Leben ist ein Stück Sterben,
Langsam sterbe ich, ohne Hast.
Es tötet mich, und labt sich daran.
Die Täter haben gewonnen.

Allein

Ruhe!
Schreit es mit ganzer Kraft.
Und es ist ganz still.
Atemlos. Gedankenlos.
Und in diese Stille
Dringt ein Pochen, Hämmern,
Kratzen, Flehen, Schreien.
Von ganz tief unten
Dringt es.
Und pocht und hämmert
Und kratzt und fleht
Und schreit.
Erst flüstert es nur.
Allein allein allein allein allein.
Und dann pocht es und hämmert.
Und dann kratzt es und fleht.
Und dann schreit es.
Allein allein allein allein allein...

 

Angst


Angst vorm schlafen gehen,
Angst vorm Erwachen,
Angst vor jedem neuen Tag,
Angst sich zu Verlieben,
Angst zu Verlieren,
Angst Fehler zu machen,
Angst vor der Zukunft,


Angst vor dem Leben??

Kein Gefühl

Wenn Du nichts fuehlst, wenn Dich nichts mehr bewegt,

wenn Deine Kraefte schwinden, und Deine Hoffnung sich legt,

wenn Du alleine bist, wenn Du verlassen wurdest, so einsam bist,

wenn Du Dich hasst, wenn  Dich Dein Schmerz innerlich zerfrisst.

Wenn Dir alles genommen wurde, wenn Du an nichts mehr glaubst,

wenn das Leben Dich quaelt und Dir Deine Traeume raubt,

Wenn Du die Kontrolle verlierst, Wenn Du Dich nicht mehr kennst,

Wenn Du Dich im Spiegel nicht mehr ertraegst, Wenn Du nur gegen Mauern rennst.

Wenn das Glueck auf Dich scheisst, wenn die Finsternis Dich umschliesst,

Wenn die Liebe Dich begraebt, Dir nur Traenen bleiben, die Du vergiesst,

Wenn der Tod Dich ruft, wenn Du seine sanfte Stimme hoerst,

Wenn es Dir alles doch so egal ist, weil es eh niemanden stoert,

Wenn Du weisst, keiner nimmt Dich mehr wahr,

Weder in der Vergangenheit, noch jetzt, noch naechstes Jahr,

Warum klammerst Du Dich an dieses Leben blos,

Warum quaelst Du Dich....las doch einfach los....

 

Chaos

Gedanken, entrissen ihrer Seele
schwirren umher
in der Luft zerfetzt
stören sie ihr Empfinden

Es ist dunkel,
als sie vorsichtig ihre Finger ausstreckt
stößt sie sich an einer Kante
die wohl ihrem Geist gehört

Die Grenzen sind unendlich
unendlich in einer Weise
sie sich nicht erklären läßt
die viel zu groß zum Verstehen ist

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume
Das strahlende gelb
Ihrer Blätter
Verblaßt
Auf ihrem Weg
Zur Erde
Vertrocknet
Und braun
Fallen sie
Sich krümmend
Zu Boden
Scheu
Zieht sie sich
Zusammen
Um ihrer
Ewigen Ruhe
Entgegen zu blicken.

 

Ein Blick aus dem Fenster

Sonne, warm
Kinder, spielend, schreiend, unbesorgt
Blumen, in voller Pracht, wohlig duftend
Gras, saftig grün
Himmel, blau, klar

Ich betrachte all dies
Aber ich sehe

Sonne, blendend, heiss, tötend
Kinder, werden wachsen, werden auf Probleme stoßen
Blumen, werden verwelken, werden unter der Hitze der Sonne vergehn
Gras, wird trocknen, wird dürr

Alles ist friedlich
Alles ist schön
Doch ich sehe immer weiter
Sehe das Ende

Hässlich 

Ich bin hässlich
Bin geschändet
100 Narben zieren
Meinen Körper
Auf meiner Seele
Mindestens 1000
Mich lieben?
Wer soll das schaffen?
Ich nicht!

Hilflosigkeit

Ich fühle mich hilflos,
Gefangen in meinem Körper.
Ich zerschneide meine Arme,
Weil ich alles an mir hasse.
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll,
Doch ich weiß ich muss weiterkämpfen.
Wie es weitergehen wird?
Ich weiß es nicht doch irgendwie ganz bestimmt,
Ich lass es auf mich zukommen,
Genauso wie damals wo alles anfing und ich klein und hilflos war.
Damals hab ich überlebt,
Vielleicht schaff ich es ja auch jetzt und hier.
Es kann nur besser werden oder nicht?

Süßer Schmerz

Hin und wieder stell ich fest, dass ich nicht mehr lachen kann, über Sachen die Ich früher lustig fand
Hin und wieder merk ich auch, dass ich keinen Menschen brauch und lieber ganz alleine bin
Doch der Schmerz ist zuckersüß und irgendwie auch so vertraut, ich hab mich dran gewöhnt...

Und niemand wird mich wiedersehen

Der Augenblick
Der ist so leicht
Und jeder Tag
Der ist so schwer
Und irgendwann
Sag ich:Es reicht!
Ich fühl mich hilflos
Schlecht und leer
Und an dem Tag
Da werd ich gehn
Und niemend wird mich wiedersehn

Abschied

Abschied
Von einer Welt,
Die ich nie kannte,
Die ich nie erfuhr,
Die mir immer fremd war,
Die ich nie verstand,
In der ich mich verirrte
Und heute noch verirre,
Eine Welt,
Die mir undurchdringbar
Erscheint,
Die ich wohl nie
Kennen lernen und verstehen
werde.

Abschied
Von einem Körper,
In dem ich nie zu Hause war,
Den man sich nahm,
Den man missbrauchte,
Den man benutzte,
Mit dem man machte,
Was einem beliebte,
Dem man Schmerzen zufügte,
Den ich nie liebte,
Den ich bis heute hasse,
Den ich verletzte,
Zerstöre,
Den ich misshandle,
Dem ich mehr abfordere
Als er leisten kann,
Den ich ständig
An seine Grenzen treibe,
Den ich versuche zu besiegen,
Von dem ich mich lösen möchte.

Abschied
Von Menschen,
Die vorgaben
Mich zu lieben,
Die mich stattdessen
Benutzen,
Beschmutzen,
Misshandelten,
Missbrauchten,
Die mir ständig
Ein Lächeln abverlangen
Und mich zum Schweigen
Zwingen,

Menschen,
Die meinen
Mich zu verstehen,
Die meinen
Nachfühlen zu können,
Die meinen
Mich zu mögen,
Die meinen
Helfen
Zu können
Und zu wollen
Und doch
Alle scheitern.

Abschied
Von Worten,
Die nie gesprochen wurden,
Worten, die man mir verbot,
Worten,
Die in meiner Seele
Schreien,
Von Worten,
Die nach und nach
Verstummten.

Abschied
Von mir selber,
Einem Ich,
Was ich nie kannte,
Was ich versuchte zu finden,
Auf dessen Suche
Ich stets scheiterte,
Einem Ich,
Was ich wohl nie
Finden werde.

Abschied
Von mir.

Ich will versinken

Ich will...
...Will versinken,
In eine Welt
Ohne Schmerz,
Ohne diese Schmerzen,
Ohne diese seelischen Schmerzen,
Allein,
In Ruhe,
Ganz in Ruhe,
Nur für mich allein,
Ungestört,
Ohne Ansprüche,
Ohne Erwartungen,
Ich-sein dürfen.

Ich will...
...Meinen Frieden,
Meinen Seelenfrieden,
Weinen
Und damit meine Traurigkeit
Zeigen
Und sie loslassen,
Reden dürfen,
Alles,
Zu jeder Zeit,
Schweigen dürfen,
Ohne dafür gestraft zu werden.

Ich will...
...Will versinken,
In eine Welt,
Wo ich
Vor mir selber
Ruhe habe,
Vor meinen Sorgen,
Meinem Selbsthass,
Den ständig gegen mich selber
Gerichteten Aggressionen,
Der ständig
´Gegen mich selber
Gerichteten Wut.

Ich will...
...Will Ruhe,
Die es hier,
Auf dieser Welt,
Wohl nicht gibt.
Ruhe
Vor mir selber
Und ich verfolge mich
Wie ein Schatten.
In welche Dimension,
Welches Universum
Muss ich flüchten,
Damit mir diese
Wünsche erfüllt werden?

Ich will...
...Und habe wohl nix zu wollen,
Denn meine Wünsche sind
Unerfüllbar.

Ich will...
...Versinken,
So einige Male hat es
-Aber wohl nur scheinbar-
Geklappt.
Ich hatte Ruhe
Mit Alkohol
Mit Medikamenten
Und der Ärger wurde
Umso größer,
Denn all das
Ist nicht erlaubt.
Was ist denn noch erlaubt,
Was ist einem gegönnt?

Welchen Weg muss ich gehen,
Welchen Weg muss ich nehmen,
Um Ruhe zu finden,
Frieden,
Den Seelenfrieden,
Für mich,
Ganz allein,
In mir.

Ich will...
...Versinken.
Für immer.

Tränen

Tränen
Kullern
Nass,
Einsam,
Ungetrocknet.

Tränen
Des Schmerzes,
Der Trauer,
Der Angst,
Der Verzweiflung,
Der Resignation,
Des Aufgebens –
Oder auch mal
Der Freude.

Tränen.
Wasser.
Salziges Wasser.

Verschleiern
Den Blick,
Benetzen
Die Wangen.
Tropfen
Herab.

Tränen,
Ein Zeichen
Für
So vieles.
Auch
Ein Zeichen
Der Schwäche?

Tränen
Ungeachtet,
Unbeachtet,
Ignoriert,
Unterdrückt,
Versiegt.

Schutzlos

 Träume plagen
Geräusche beeinflussen
Menschen stören
Man ist für einige Zeit seinen Ängsten schutzlos ausgeliefert

Ich sitze hier...

Ich sitze hier mit Tränen in den Augen.
Weiß nicht wohin..
Weiß nicht woher..
Ich sitze hier mit toten Gedanken.
Weiß nicht warum..
Weiß nicht wieso..
Ich sitze hier mit ermordeter Seele.

Was hast du gedacht?
Warum hast du das gemacht?
Wie konntest du das tun?

Ich sitze hier ohne Hoffnung.
Weiß nicht wann..
Weiß nicht wo..
Ich sitze hier ohne Zukunft.
Weiß nicht was wird..
Weiß nicht was kommt..
Ich sitze hier ohne Träume.

Voller Schmerz 

Traurig stehe ich an Deinem Grab,
Du warst doch alles, was ich hab!
Meine Tränen fließen leise und still,
Du bist doch alles, was ich will!
In meiner Seele bleibt ein Stich,
Meine Gedanken gehen zurück an Dich!
Warum bist Du nicht bei mir?
Ich spüre Dich in meinen Gedanken, sie wollen zu Dir!
Doch, ich halte Dich immer fest im Herzen,
Trotz den großen Schmerzen

ICH bin einsam

Kurz nach Mitternacht
Steh ich auf
Bin wach
Und bin voll schlecht gelaunt

Die Stille schreit mich an
Ich bin einsam
Die Dunkelheit blendet mich
Ich bin einsam
Ich liege wach in meinem Bett
Und bin einsam

Es gibt nichts Positives in meiner Welt
Niemand, der tröstend meine Hand hält
Alles ist schlecht
Alles ätzt mich an
Alles nervt
Niemand ist da, der mir eine Hand reicht
Und mir Hilfe anbietet
Keine Lebe, die mir das Herz erleichtert
Niemand, der mein Leben ordnet
Ich bin einsam

Ich denke nach
denke an alles und nichts, was mich bedrängt
Denke die ganze Nacht
Bis die Dämmerung die Nacht verdrängt.
Und bin einsam

Meine Seele

Meine Seele braucht Befreiung

Ich will nicht mehr

Meine Seele wurde zerstört

TIefe Zerissenheit in mir

Meine Seele schreit

Verzweiflung steigt auf

Kein Sinn mehr da

Einsamkeit ist gekommen

Meine Seele will nicht mehr

Fühle wie alles reisst

Meine Seele zerbricht

Nein-das ist sie schon längst

Nun braucht noch mein Körper die Befreiung

Dann hab ich RUhe

Schöne Ruhe

Ohne Qual, Zerissenheit, Verzweiflung

und

Einsamkeit

Denken!?

Darfst denken, was du willst
Aber nicht wollen, was du denkst
Darfst denken, was du sagst
Aber nicht sagen, was du denkst
Darfst denken, was du weißt
Aber nicht wissen, was du denkst
Darfst denken, was du fühlst
Aber nicht fühlen, was du denkst.

Wie kann ich denken wie ich denke
wenn ich nicht denke wie ich bin
Muß ich doch sein woran ich denke
Wenn ich allein mein denken bin.

Seelenscherben

Ich zerbreche
Meine Seele zerspringt auf den Badezimmerkacheln in 1001 Stücke
Und
Während ich verkrümmt auf dem Boden liege und das Blut in meiner Kehle spüre
Alles verschwimmt
Erhebt sich mein Schatten, kehrt die Scherben auf und wirft sie ins Klo.
Ein Stück lässt er übrig, legt es in meine Hand und hilft mir auf.
Als ich aufwache ist es hell und die Sonne vertreibt den Rest der Nacht
Aber meine Hand blutet.

Seelenscherben sind scharf

Was ich kann

Ich kann gut...
..Hungern
..Kotzen
..Leiden
..Quälen
..Wehtun
..Druck ausüben
..Aggressiv sein
..Ängstlich sein
..Gehässig
..Störrisch
..Unfreundlich
..Unfair

.......nicht mal weiterdenken kann ich jetzt mehr....

ES

Du weißt nicht was du willst
Aber ES wolltest du nie
Du fragst dich was du kannst
Aber ES ist kein können
Du willst nicht, was du mußt
Aber mußt du dies hier?

Du kannst nicht denken
ES läßt dich nicht
Du kannst nicht schlafen
ES läßt dich nicht
Du kannst nicht leben
ES läßt dich nicht

Ich kann nicht ich sein
Weil ich ES bin

Fressen
Vergessen
Kotzen
Schlucken
Spucken
Wieder probiern
Normal zu essen
Wieder fressen
Kotzen
Weinen
Fressen
Verzweifelt sein
Kotzen
Fressen
Wieder probiern
Kotzen

Ende

Nicht alle Schmerzen...

Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
Denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein

Du sprichst und lachst,
Wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zeronnen wie Schaum
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr

Ich muss tun, was ich tun muss

Anvertraut
Geliebt
Gegeben
Aber nicht sichtbar
Nicht spürbar
Wurde mir gesagt

Nicht gegeben?
Wo blieb mein Leben?

Egoistisch
Oder
Selbstbewusst

Irgendwann lief das Fass über
All der Frust kam zum Vorschein
Zwar auf dem falschen Wege
Aber er kam
Und lässt sich niemals mehr rückgängig machen

Aber es öffnete mir die Augen
Alle Sinne

Es ist nicht leicht
Diese Mischung aus Wut, Schmerz und Enttäuschung zu ertragen

Aber ich werde leben

Keine Schuldgefühle bekommen
Niemand wird mir diese machen können

Ich muss endlich lernen,
Das zu tun
Was ich für richtig erachte

Ohne zu versuchen
Rat zu bekommen

Handeln
Ohne schon vorher die Konsequenzen zu wissen
Handeln
Mit Verstand

Ich oder Du!?

Ich sehe das Leiden in deinem Gesicht.
Doch das in meinem, das siehst du nicht.
In deinen Augen eine heile Welt sich dreht,
Doch ich weiß nicht, was dahinter steht.
Dein unechtes Lachen hab ich längst durchschaut,
Deine perfekte Maske längst abgebaut.
Deine Seele, ich sehe in sie hinein,
Gefühle, Emotionen, ich möchte laut schrein!
Doch leider, nein, das kannst nur du selbst, nicht ich,
denn ich bin nur der Spiegel vor deinem Gesicht

Kraft

Ich brauche Kraft
Stärke beweisen

Ich weiss sehr genau wie
Habe es schonmal erfolgreich eingesetzt

Nicht mehr essen
Die Lösung
Stark sein
Die einzige Stärke die ich noch zeigen kann
Gemein sein zu mir
Nahrung verweigern
Genau wissen, es würde schmecken
Leckeres essen
Achwas
Hab sowieso für nen paar Jahre im voraus gegessen
Jetzt ist erstmal Schluss damit

Wieder schlank sein
Wünsch ich mir
So doll

Du, nur Du

Du warst anders als die anderen
Du machtest mir keine Vorwürfe
Zwangst mich nicht darüber zu reden
Gabst mir Halt

Ich wollte für dich kämpfen
Wollte stärker sein als sie
Wollte siegen und neu anfangen
Mich wieder frei fühlen und eigene Entscheidungen treffen

Doch jetzt bist du weg
Und sie ist stärker als zuvor
Ich kann sie nicht bekämpfen
Sie wacht über mich - trifft meine Entscheidungen
Und ich werde verlieren

 

"Niemand, Warum, Tod" 

Niemand sieht, was ich für seelische Schmerzen ich habe.
Niemand sieht, wie ich innerlich leide.
Niemand sieht, dass mir Tränen in den Augen stehen.
Niemand sieht, dass ich unglücklich bin.
Niemand sieht, dass ich fast Tod bin.
Ich bin für viele nur der Lügenbüßer, die Person, bei
denen sich alle Ausweinen können und wenn was falsch
gemacht wird, bin ich Schuld.
WARUM???
Was habe ich falsch gemacht?
Für mich interessiert sich keiner, doch bin ich immer
für jeden da und das ist der Dank?
Nein, jetzt ist Schluss!
Ich will nicht mehr die ganzen Leiden ertragen, ich kann
nicht mehr!
TOD!
Doch auch das interessiert keinen.
Vielleicht merken sie es ja dann, wenn ich nicht mehr da
bin, aber dann wird es zu spät sein, da ich dann nicht mehr da bin.
Wird es dann jemanden interessieren?
Ich weiß es nicht...

 

 

 



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