Erschreckend
Kann man sich schon kaum diese Schrecken für unser eigenes Land vorstellen, dann erschaudert das Ausmaß des weltweit ausgeübten Gemetzels: die Statistiken der FAO von 1998 enthüllen, dass global 45 Milliarden Tiere, davon 290 Millionen Rinder, 1,1 Milliarden Schweine, 802 Millionen Schafe und Ziegen, 41 Milliarden Hühner, Enten, Gänse und Truthähne wegen ihres Fleisches getötet wurden. Umgerechnet ergibt das bei sechs Milliarden Menschen sieben Tiere pro Jahr und Person. Diese Zahlen enthalten nicht einmal die Tiere, welche vor dem Schlachten starben, meistens infolge Krankheiten, Verletzungen, Verdurstung oder Erstickung wegen der verheerenden Zucht- oder Transportzustände. In den Vereinigten Staaten, wo 9,4 Milliarden Tiere für die Fleischindustrie getötet wurden, wird die Anzahl der toten Tiere vor dem Schlachten auf 11% aller Schlachttiere geschätzt, was einer Milliarde Tieren entspricht.
DESHALB:
Gründe, fleischlos zu leben
1. Die Tiere lieben das Leben genauso wie wir.
2. Die Tiere sind nicht gefühllos, sie fühlen Schmerz und Angst wie wir.
3. Die Tiere haben Bewusstsein und daher eine Seele wie wir.
4. Die Ehrfurcht vor dem Leben verschwindet mit den Schlachttieren. Ethisch handeln bedeutet, gegenüber unseren Mitlebewesen Verantwortung zu übernehmen, da Pflanzen, Tiere und Menschen alle Teile einer Schöpfung sind.
5. Das Fleischessen der Industrieländer ist mit der Armut der dritten Welt vernetzt.
6. Durch die Fleischproduktion wird zehnmal mehr Verschmutzung verursacht als durch Privathaushalte und dreimal mehr als durch die Industrie.
7. Während Transport und Schlachtung produziert das Tier in Panik Angsthormone, die in das Gewebe des Fleisches übergehen. So isst der Mensch die Angst des Tieres mit.
8. Die Grausamkeit, die wir den Tieren in Schlachthäusern und Laboratorien angedeihen lassen, wird auf die Menschen in Form verschiedener leidvoller Umstände, wie Krieg, Creutzfeld- Jacob, usw., zurückkommen.
9. In allen großen Weltreligionen finden sich deutliche Zeichen dafür, dass im Fleischverzicht ein hohes geistiges Ideal gesehen wurde.
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FLEISCHFRESSER |
PFLANZENFRESSER |
MENSCH |
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hat Klauen |
Keine Klauen |
Keine Klauen |
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Keine Hautporen; kühlt den Körper durch Verdunstung über die Zunge |
Hautatmung durch Millionen von Poren |
Hautatmung durch Millionen von Poren |
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Scharfe, spitze Vorderzähne, um Fleisch zu zerreißen |
Keine scharfen, spitzen Vorderzähne |
Keine scharfen, spitzen Vorderzähne |
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Kleine Speicheldrüsen im Maul ( da nur wenig Getreide und Früchte zu verdauen sind) |
Gut ausgebildete Speicheldrüsen ( notwendig um Getreide und Früchte vorzuverdauen) |
Gut ausgebildete Speicheldrüsen ( notwendig um Getreide und Früchte vorzuverdauen) |
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Saurer Speichel; kein Ptyalin- Enzym zur Vorverdauung von Getreide |
Alkalischer Speichel; viel Ptyalin um Getreide vorzuverdauen |
Alkalischer Speichel; viel Ptyalin um Getreide vorzuverdauen |
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Keine abgeflachten Backenzähne zum zermahlen der Nahrung |
Abgeflachte Backenzähne, um Nahrung zu zermahlen |
Abgeflachte Backenzähne, um Nahrung zu zermahlen |
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Viel starke Salzsäure im Magen, um zähe Tiermuskeln, Knochen etc. zu verdauen |
10mal schwächere Magensäure als Fleischfresser |
10mal schwächere Magensäure als Fleischfresser |
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Verdauungstrakt nur dreimal so lang wie der Körper, damit das schnell verwesende Fleisch rasch aus dem Körper gelangt |
Verdauungstrakt sechsmal so lang wie der Körper; Blätter und Getreide zersetzen sich nicht so schnell und können deshalb länger im Körper bleiben |
Verdauungstrakt sechsmal so lang wie der Körper; |
Aus: Vedische Kochkunst