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Ein guter Philofreund von mir startete neulich eine Umfrage. Er bat mich die Auswertung doch auf die Seite mitzustellen und so habe ich mich auch entschieden dies zu tun, denn in der Tat, hat er da nicht irgendeinen Schmarn geschrieben. Zum Verständnis aller gibt es jetzt hier erst die Umfrage und dann die Auswertung......

 

UMFRAGE

1.Ist das glas halbvoll oder halbleer?

2.Hund oder Katze?

3.Brötchenober- oder Unterseite?

4.Eigelb oder Eiweiß?

5.Ist Kartoffelbrei gut?

 

 

AUSWERTUNG

ABER eigentlich hatte niemand die selben antworten (die 5 von früher). wahrscheinlich gibt es 3 größen die die kompatibilität der Menschen beschreibt.

 

1. äußeres

2. charakterzüge

3. weltanschauuung

 

wo würde ich diese fragen nun einordnen?

gehört es zu weltanschauung wenn man kartoffeln dem reis beforzugt? (das ist noch eine andere sache)

 

ob hund oder katz - der charakter tielieb bleibt tierlieb.

 

3. ist wahrscheinlich zu schwammig! man muss klarer werden

Wie kann man bloß den Pumuckel mögen? Ich tu s nicht.
Wie kann man bloß die Muppets nicht mögen? ich tu es.
Das macht die sache spannender aber letztendlich gehört es in die Kategorie 3.

 

Aussehen
charakter
Weltanschauung

 

Erstaunlich, dass Die wichtigst Komponente des Miteinander auf so profaner Ebene basiert. Beim Menschen an sich ist das doch anders.
Also das Unterbewusstsein, das Bewusstsein und irgentso ein transzendentales dingsda was gern sich wichtig tut.

 

Wieso bedeutet Weltanschauung nicht "ist ....
nein Warte.... Die Weltansschauung ist ja so allumfassend. Sie ist die einzige wirkliche eigenschaft eines menschen. sie bewusst aussehen und interessen gleichermaßen und reicht vom  profanen Samson bis zum sich ergriffen von dem alten mann im straßengraben der von den scheiß nazis
zerlatscht wurde fühlen. WOW .  kein wunder, dass so viel daran hängt.

 

Also! schaut nicht aufs äußere!
Schaut nicht auf die Interessen, Vorlieben, Verhaltensweisen...!
Schaut auf die sicht zu ganz spezifischen fragen die auf gar keinen fall mit ähm öder ähhhhhhhhhh oder banane beantwortet werden dürfen.

 

Danke!, nias

 

 

DANKESCHÖN, LIEBER NIAS..............

Ein bißchen was zum Nachdenken und schmunzeln möchte ich an dieser Stelle einbringen.

Dieses Essay entstand aufgrund einer Hausaufgabe, die ich eigentlich gar nicht machen wollte, weil mir echt jegliche Idee gefehlt hatte. Doch dann hatte ich plötzlich einen Einfall, einen Gedankenblitz:

Wir Menschen sind verrückt!

Die ist ja wohl völlig durchgedreht! So etwas zu behaupten. Wir sind doch nicht verrückt, das sind doch nur die, die im Irrenhaus waren...

 

Reaktionen. Durchaus vorstellbare Reaktionen. Reaktionen die ich schon öfters gehört habe. Von Leuten die „normal“ sind. Doch normal? Was ist normal?

Ich denke, gerade die Menschen die denken das sie normal sind, das sind die Menschen, die gar nicht so normal sind!

Jetzt sind hier zwei Wörter gefallen die ich gerne auseinandernehmen möchte. Vielleicht zuerst verrückt. Ver- rückt. Vom normalen Weg abgerückt. Mir wurde das zum erstenmal in einer Psychiatrischen Klinik gesagt. Da fragte jemand: Ich werde doch jetzt von allen für verrückt abgestempelt, wie soll ich mich den verhalten, wenn ich hier irgendwann draußen bin?

Da sagte unsere Therapeutin: Wieso machen sie sich denn so einen Kopf? Sie sind doch nur ein wenig von ihrem „normalen“ Weg abgekommen, ein bisschen ver- rückt.

Und ich dachte so bei mir, warum eigentlich wird dieses Wort verrückt für alle die Menschen genutzt die psychisch „nicht- ganz- da“ sind. Es hat so einen negativen Charakter, beschreibt doch aber in Wirklichkeit auch nur einen Zustand.

Und dann habe ich mir überlegt, was heißt es denn für die Menschen „normal“ zu sein? Vielleicht ist man normal, wenn man nicht auffällt, wenn man das gegebene annimmt und nicht darüber nachdenkt. Höchstens gegenüber der Nachbarin sich schrecklich aufregen und dann wieder schnell in seine Wohnung gehen und bloß niemanden wissen lassen, dass etwas nicht in das persönliche Bild passt. Nimmt der Mensch nicht lieber eine kleine Unannehmlichkeit auf sich, nur damit er nicht auffällt, nicht aus der Reihe tanzt, nicht als verrückt abgestempelt wird. Wenn ein Mensch zum Beispiel eine total geniale Idee hat, die aber rein vom logischen Denken der breiten Masse der Menschen als völlig absurd angesehen wird, wird dieser Ideenreiche Mensch, der etwas verändern will, der sich mit den gegebenen Sachen nicht einfach abgibt, doch schnell als verrückt abgestempelt.

Doch wer will das schon? Verrückt! Ich möchte das auch nicht. Lieber will man doch sich wie eine Schnecke ins Haus verkriechen und um seine Ruhe bitten, normal sein, so wie alle, sich ruhig verhalten, sich ducken. Denn Widerstand ist nicht sinnvoll, denn dann könnte man ja als verrückt bezeichnet werden. So eine Ungehörigkeit, sich gegen das normal zu stellen!! Wie kann man nur!!

Und dann kommt da irgend so eine kleine Schülerin daher, die behauptet alle Menschen sind verrückt. Ganz schön frech, oder? Sich so etwas anzumaßen und einfach so eine Behauptung aufzustellen, die ja wohl sichtlich gar nicht mit der Realität übereinstimmt.

Nun gut, dann könnte ich jetzt alles zurücknehmen und sage, ja, die ist wirklich verrückt. Alle Menschen sollen normal werden und die mit solch seltsamen Ansichten, die schließen wir alle in eine Gummizelle ein.

Doch wenn alle Menschen normal sind, sind sie dann nicht alle gleich? Wo bleibt dann das Individuum? Das geht doch völlig in der Normalität unter!

Aber wenn ich mich dann umschaue, sehe ich lauter Individuen um mich. Und keiner ist wie der andere. Alle sind unterschiedlich. Es mag vielleicht Menschen mit ähnlichen Lebenseinstellungen geben. Aber trotzdem ist keine völlig identisch. Ist es nicht verrückt, wie wir Menschen uns einen Standard aufgebaut haben? Das Leben wie es möglichst ablaufen sollte: Kindergarten, Schule, ordentliches Abitur, Studium, Familie, guter Job, arbeiten bis 67, Ruhestand, Sterben...

Alles scheint so festgesetzt. Ist es nicht das was die Menschen als „normal“ ansehen?

Doch ich glaube nicht, dass das die Menschen zufrieden stellt, es erschreckt mich aber immer wieder, dass sich die Leute damit zufrieden stellen lassen.

Ist nicht unsere Welt dabei völlig aus den Fugen zu geraten? Täglich wird vom Krieg berichtet, der irgendwann kommen wird. Wir Menschen haben Waffen geschaffen, mit denen wir die gesamte Welt innerhalb weniger Minuten komplett vernichten können! Täglich wird so- und- so- viel Regenwald abgeholzt. Wir zerstören täglich unsere Lebensgrundlage! Täglich sterben unzählige Menschen an Hunger und andere Leben wie Gott in Frankreich und die Reste (natürlich mindestens die Hälfte von dem was auf dem Teller war) wird den Schweinen zum Fraß geworfen.

Das erschreckt mich. Und inmitten dieser ganzen für mich unverständlichen Umstände reden wir von NORMALITÄT????

Ich frage mich wo die ist!

Inmitten dieser Anormalität reden wir von den Menschen, die „normal“ sind und denen die verrückt sind?

Da fehlen mir die Worte!

Müsste diese Situation die „normalen“ Menschen nicht langsam zum Nachdenken anregen? Für mich sind daher alle Menschen verrückt! Wir sind schon lange nicht mehr normal, denn wir benehmen uns wohl überhaupt nicht normal auf dieser Welt. Wir sind irgendwo alle ein Stück von dem eigentlichen Weg, die Natur zu achten, den Menschen neben mir zu achten, ganz schön abgekommen, verrückt.

Und wer nicht so verrückt ist, ist vielleicht anders verrückt. Aber verrückt sind wir alle.

 




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