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Vorbereitung auf ein HundelebenWas ein guter Züchter wissen muss: Die Entwicklung der Welpen unterteilt sich in folgende Phasen: 1. Neugeborenenphase (1. und 2. Lebenswoche) Durch Kopfpendeln und Kreiskriechen sucht der Welpe die Mutter und durch den Saugreflex sichert er sich eine Zitze am mütterlichen Gesäuge. Er versucht, durch den Milchtritt die Milchproduktion anzuregen. 2. Übergangsphase (3. Lebenswoche) In dieser Zeit entwickeln sich das Seh- und Hörvermögen. Der Welpe kann jetzt schon aufstehen und auf wackeligen Beinchen in der Wurfkiste herumlaufen. Er kann auch schon vom Züchter verabreichtes Futter aufnehmen. 3. Prägungsphase (4. bis 7. Lebenswoche) Jetzt verlässt der Welpe sein Wurflager und nimmt bewusst Kontakt zu Menschen, Hunden sowie anderen Haustieren auf. Diese Phase ist neben der Sozialisierungsphase die Wichtigste im Welpenleben. Alles was er jetzt an positiven oder negativen Erfahrungen sammeln kann, prägt sich ihm für das ganze Leben ein. Dem Züchter obliegt hierbei eine sehr grosse Verantwortung. Er trägt entscheidend dazu bei, ob aus dem Welpen ein zutraulicher, freundlicher oder ein scheuer oder gar vor Angst um sich beissender Hund wird. 4. Sozialisierungsphase (8. bis 12. Woche) Während dieser Phase wird dem Welpen das Leben in einer Gemeinschaft beigebracht (in diese Phase fällt auch gewöhnliche die Abgabe der Welpen). Er hat zu lernen, dass er seinen Besitzer respektieren und sich ihm unterordnen muss. Beim Spielen mit fremden Hunden erfährt er, dass er manchmal überlegen ist, aber manchmal sich auch einem Stärkeren beugen muss. 5. Rangordnungsphase (13. bis 16. Lebenswoche) Ein gut geprägter und sozialisierter Hund sieht den Menschen immer als rangüberlegen an. Ist das nicht der Fall, muss der Besitzer jetzt durch konsequentes Verhalten beweisen, dass er dem Welpen überlegen ist. Dabei ist eine gewisse Strenge nicht auszuschliessen. 6. Rudelordnungsphase (5. und 6. Lebensmonat) Da der Hund während dieser Zeit sehr unterordnungsbereit ist, sollte man nun schon kleinere Gehorsamsübungen durchführen. Der Hund erkennt sehr schnell, dass ihm, wenn er gehorcht, nichts Nachteiliges passiert. Er erkennt seinen Besitzer als Leittier an. 7. Pubertätsphase (7. bis 12. Lebensmonat) Der Rüde wird in dieser Zeit zeugungsfähig und bei der Hündin erschient die erste Hitze. Langsam entwickeln sich jetzt der Bewachungs- und Schutztrieb. Der Hund ist erwachsen. Das Sozialverhalten eines Hundes beruht auf ererbte Anlagen und (dieses ist besonders wichtig) auf Einflüsse in der Jugendentwicklung.
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