oma

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Der TOD hat nicht das LETZTE WORT!!!

 

Eine Gute Heimreise wünsch ich Dir,

Oma, ich werde dich nie Vergessen!

Immer wenn ich zu meinem Fenster rausschau, und den Himmer betracht, frag ich mich: Was du wohl gerade machst und ich bin mir Sicher, dass es dir dort, wo du jetzt bist, viel besser gefällt, als hier auf dieser Welt!

Ich Freu mich ganz arg, für dich, dass du jetzt endlich keine Schmerzen mehr haben musst und du auch NIE wieder weinen wirst. Du bist nun endlich bei unserem Lieben Vater im Himmel!

Und wir behalten dich für immer in unseren Herzen und eines Tages, wenn es dann so weit ist, werden wir uns wieder sehen & zusammen in Ewigkeit leben!

Im Gedenken an Dich, hier jetzt deine Grabrede:

 

Grabrede

 

Frau Erika Meier, erblickte am 10.06.1931 als neuntes von zwölf Kindern in Klapfenberg das Licht der Welt. Das Leben Ihre Eltern Johann und Christine Wölfl war von Arbeit geprägt.

 

Dadurch war ihre Kindheit geprägt von Armut. Mangelnde Kleidung im Winter, zu Zweit in einem Bett mit einem heißen Backstein als Wärmflasche. Selten gab es zu Hause Zucker, welchen sie so gerne mochte.

 

Oft musste sie Gänse hüten. Die Eltern waren wegen der vielen Arbeit selten zu Hause, dadurch musste sie früh auf ihre Geschwister acht geben und im Haushalt mithelfen, sowie die Tiere versorgen.

 

Stolz erzählte sie, als sie mit 14 Jahren ein Kind aus der Laber vorm Ertrinken geretten hat, obwohl sie nicht schwimmen konnte und barfuß durch die Dornen laufen musste.

 

Früh musste sie dann als Dienstmagd die Arbeit eines Knechtes auf verschiedenen Bauernhöfen verrichten. Dort lernte sie den Unterschied zwischen arm und reich, sowie Menschlichkeit und Egoismus kennen. Was sie aber nie verbittern lies.

 

Schon damals war es ihr eine Freude, so oft wie möglich in die Kirche zu gehen. Daraus zog sie die Kraft für ihr Leben.

 

1959 heiratete sie in Velburg Engelbert Meier, aus dieser Ehe gingen 4 Kinder hervor. In der wenigen Freizeit die ihr blieb, saß sie dann mit großer Freude an der Nähmaschine oder verrichtete mit Liebe ihre Gartenarbeit.

Ihr Herzenswunsch, dass es ihre Kinder einmal besser als sie haben sollten, ließ sie oft bis in die Nacht arbeiten, trotzdem war Sie immer für ihre Kinder da.

Stolz war sie als sie mit ihrem Mann ein Haus ihr Eigen nennen konnte.

 

Man hörte sie so gut wie nie schlecht über andere reden und wo dies praktiziert wurde ging sie lieber weiter.

 

Als die Kinder etwas größer wurden, galt ihre grenzenlose Fürsorge auch den alten und kranken Nachbarinnen.

 

Arbeit war ihr fast immer eine Freude, so ging sie noch 6 Jahre bis zu ihrer Rente ins Altersheim zum Putzen.

 

Sowie sie ihre Kinder stets mit Gebet begleitet hat, betete sie auch oft für die Altenheimbewohner für die sie immer ein nettes Wort übrig hatte.

 

Als 1992 ihr Mann verstarb, wurde der Hund Fipsi ihre kleine Lebensfreude.

 

Stolz sprach sie oft über ihre 8 Enkelkinder.

 

2002 brach sie, bezeichnend für ihr Leben, in der Kirche zusammen. Mit Demut trug sie ihre Krankheit, schließlich Jesus war ihr Vorbild. In letzter Zeit war ihr gesagter Wunsch: Näher mein Gott zu dir!

 

 

I'll never forget U, I love U

 

Ein kleines Lied, dass mich die Zeit der Trauer durch begleitet hat & weiterhin begleiten wird:

_:: Nur zu Besuch
Immer wenn ich dich besuch, fühl ich mich grenzenlos.
Alles andere ist von hier aus so weit weg.

Ich mag die Ruhe hier zwischen all den Bäumen,
als ob es den Frieden auf Erden wirklich gibt.

Es ist ein schöner Weg, der unauffällig zu dir führt.
Ja, ich habe ihn gern, weil er so hell und freundlich wirkt.

Ich habe Blumen mit, weiß nicht, ob du sie magst.
Damals hättest du dich wahrscheinlich sehr gefreut.

Wenn sie dir nicht gefallen, stör dich nicht weiter dran.
Sie werden ganz bestimmt bald wieder weggeräumt.

Wie es mir geht, die Frage stellst du jedes Mal.
Ich bin okay, will nicht, dass du dir Sorgen machst.

Und so red ich mit dir wie immer,
so als ob es wie früher wär,
so als hätten wir jede Menge Zeit.

Ich spür dich ganz nah hier bei mir,
kann deine Stimme im Wind hören
und wenn es regnet, weiß ich, dass du manchmal weinst,
bis die Sonne scheint; bis sie wieder scheint.

Ich soll dich grüßen von den andern:
sie denken alle noch ganz oft an dich.

Und dein Garten, es geht ihm wirklich gut,
obwohl man merkt, dass du ihm doch sehr fehlst.

Und es kommt immer noch Post, ganz fett adressiert an dich,
obwohl doch jeder weiß, dass du weggezogen bist.

Und so red ich mit dir wie immer
und ich verspreche dir,
wir haben irgendwann wieder jede Menge Zeit.

Dann werden wir uns wiedersehen,
du kannst dich ja kümmern, wenn du willst,
dass die Sonne an diesem Tag auch auf mein Grab scheint -
dass die Sonne scheint, dass sie wieder scheint.

© DtH

 

Bis Bald,

in Tränen, (der Freude & der Trauer)

dein Markus

 



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