wie alles begann.........

 Anfang Februar 2002 verstarb Daisy, meine Goldiemix-Hündin,  8-jährig. Sie war ein absolutes Wassertier und meine "Lebensversicherung", wenn ich schwimmen ging, denn seit einem schweren Verkehrsunfall habe ich manchmal gesundheitliche Probleme.

Ein neuer "Wasserrettungshund" mußte her. Nichts gegen Mischlinge, aber wer garantiert mir, daß sich die (angebliche) Wasserfreude der Eltern auch auf den Nachwuchs überträgt? Schließlich hab ich doch nicht die Kerze dabei gehalten......

Also, ein Retriever sollte es sein. Labradore sind mir zu klobig, also ein Golden.

Nach einigen Erkundigungen gelangte ich an einen guten Züchter.

Mutterhündin und Welpen waren wohlauf, putzmunter, interessiert, verspielt und sehr aufgeschlossen. Die Anlage sehr sauber.

 -  Eigentlich bin ich nicht sehr pingelig, aber auf der Suche nach dem richtigen Goldie bekam ich so allerhand zu sehen! -

 Der Züchter beantwortete all meine Fragen und ich durfte die Welpen bis zur Abgabe sooft ich wollte, besuchen.

Xena, die frechste aus dem Wurf, ( schließlich sollte sich so ein gemütlicher Goldie gegen meine dreiste, waschechte Mischlingshundefamilie durchsetzen können ! ) hielt Ostern 2002 Einzug in unserer Familie. Sie lebte sich problemlos ein und mischt jetzt, fast einjährig, in der Chefetage unseres Rudels mit.

 Xena kurz nach ihrer Ankunft im April 2002 

Zu uns Menschen ist sie nie aufmüpfig und folgt brav. Allerdings ist sie kein besonders guter Wasserrettungshund.  - Sie läßt mich und andere garnicht erst ins Wasser, sondern zerrt uns an den spärlichen Badeklamotten ans Ufer, sobald wir auch nur einen Fuß ins Wasser tun. Sie versucht alles zu retten, zur Not taucht sie auch untergegangene Gegenstände aus dem Wasser. Natürlich hat sie auch keine Hemmungen vor Fremden und holt nach Möglichkeit alles und jeden an Land, bis zur totalen Erschöpfung! Ich hoffe, in der nächsten Badesaison positiv auf sie einwirken zu können, sie wird ja auch mal erwachsen.....

Mit knapp fünf Monaten begann ihr Krankheitsbild. Wir und ihre Züchter sind entsetzt darüber. Ich mache ihren Züchtern keine Vorwürfe  und bedaure sie auch insgeheim, denn solch einen Fall gab es wohl in ihrer jahrelangen Zucht noch nicht. Xena`s Wurfgeschwister habe ich zum Teil gesehen, auch Halbgeschwister aus früheren Würfen, und verwandte Hunde aus gleicher Zucht waren stets gesund und munter, wenn ich ihre Besitzer darauf ansprach. Aber so etwas kommt halt auch mal in den besten Familien vor.

Mehrere Tierärzte und Homöopaten vermuten, daß die Impfung der Auslöser für den teilweisen Zusammenbruch ihres Immunsystems, gekoppelt mit einem evtl. angeborenem Defekt desselbigen, ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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