es wird schlimmer......
Xena bekam weiterhin die Stutenmilch, erbrach sich aber am ersten Tag zu Hause davon und war dannach nicht mehr dazu zu bringen Stutenmilch zu trinken. Ein Untermischen unter die Nahrung wurde von ihr sofort bemerkt und selbige verweigert. ( Bislang hatte sie bei den Züchtern nur frisches Rindfleisch mit Reisflocken bekommen. Um eine Nahrungsmittelallergie auszuschließen, bekam sie bei mir Fisch mit gekochten Kartoffeln, was sie vorher noch nie bekommen hatte und gierig hinunterschlang.)
Somit setzte Xena die Behandlung mit der Stutenmilch selbst ab. Die Borken in ihrem Gesicht sprachen bei mir auch nicht auf die Behandlung mit Stutenmilchcreme an. Es wurde schlimmer und der Juckreiz nahm zu. Ich ging zu einem weiteren Tierarzt, der auch homöopatisch behandelt. Er stellte bei ihr einen starken Befall mit Hautpilz fest, den er aber nicht direkt behandeln wollte.
Stattdessen bekam Xena eine Eigenbluttherapie. Der Juckreiz verstärkte sich langsam aber stetig und nach etwa einer Woche riß sie sich mit den Zähnen das Fell am Körper aus und kratzte sich die Haut blutig, wann immer sie unbeobachtet war.
Ich badete sie nun fast täglich mit gutem Imkerhonig, manchmal rieb ich sie auch mit einem Pfund Honig ein. Die Rötung auf der Haut verschwand, aber nicht der Juckreiz. Nach einer Woche badete ich sie zusätzlich in einer schwachen Meersalz-Lösung. Das nahm ihr wenigstens etwas den Juckreiz.
Ebenfalls machte ich Imkerhonig in ihre Augen und Ohren. Die Entzündungen in Augen und Ohren gingen tatsächlich stark zurück und das Gewebe rund um die Augen schwoll ab. ( Honig tötet für gewöhnlich Pilzsporen und manche Bakterien ab.)
Die Behandlung der Augen mit Honig war sehr erfolgreich, leider nahm der Juckreiz an ihrem Körper nicht ab. Ich war mittlerweile völlig entnervt!
Da der Hund immer mehr an Gewicht verlor und das bißchen Fell, daß ihr noch geblieben war, hart und stumpf wurde, gab ich die Fischdiät nach zwei Wochen auf und fütterte Fleisch pur, später dann Fleisch mit Flocken. Die Futterumstellung schien keinen Einfluß auf ihr Krankheitsbild zu haben.
Ebenfalls wollte ich auch keine weitere homöopatische Behandlung, die der Tierarzt hartnäckig vorschlug, denn ich konnte ihren Zustand einfach nicht mehr mit ansehen. Deshalb entschloß ich mich, ihr wieder Cortison zu geben.
Es folgen Bilder aus dieser Zeit:

Die aufgekratzten Stellen im Gesicht waren bereits größtenteils verheilt, aber die Haut noch immer dunkel verfärbt ( Ende Dez. 2002).

Leider nahm das Kratzen am ganzen Körper massiv zu. Außerdem riß sie sich das Fell mit den Zähnen aus.

Im Vergleich zum 13. Dezember 2002 ist aber zumindest im Gesicht eine deutliche Veränderung eingetreten. Die Haut färbt sich wieder rosa um. ( 5. Jan. 2003)