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welcher avril song bist du? 

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Sk8er Boi




Avril Lavigne im Interview

Im April war sie für ihren bisher einzigen Auftritt in Deutschland. Und ließ sich    ausfragen:

:: Hast du mit diesem Erfolg gerechnet?

Ich erwarte nie irgendwas, weil ich nicht will, dass meine Seifenblasen zerplatzen! Ich will nicht mit großen Sachen rechnen, die dann doch nicht klappen. Ich will nur rocken! Es ist großartig: Ich habe jetzt die Möglichkeit, in andere Länder zu reisen - das ist ein Teil meines Traums, und ich gehe bald auf Tour... hoffentlich kommt es gut an.

:: Warst du schon mal in Deutschland?

Wir sind das erste Mal in Deutschland. Und wir können sogar schon ein bisschen deutsch (hält das Mikro einem Bandkollegen hin): 'Hallo!' Er hat versucht, auf deutsch zu sagen, dass es auf der Bühne ziemlich heiß war. Aber ich glaube, das konnte man nicht verstehen... (es folgt ein Gekabbel unter den Bandmitgliedern)

:: Was hältst du von Alanis Morissette?

Ich liebe Alanis, sie ist wunderbar, Kanadierin, Rockerin, sie sagt, was sie sagen will... Aber ich habe keine Lust mehr darauf, mit anderen verglichen zu werden. Ich bin nicht wie jemand anderes! Ich bin eine 17jährige aus Ontario, ich schreibe darüber, was ich so durchgemacht habe, und sie ist Alanis Morissette - ich weiß nicht, ob sie aus Ottawa ist, aber zumindest aus Kanada -, und sie schreibt darüber, was sie so durchmacht. Es ist einfach Faulheit, einen neuen Künstler mit bestehenden zu vergleichen. Ich hasse das! Aber wenn ich schon mit jemanden verglichen werden muss, dann ist es gut, dass es Alanis ist, denn ich mag sie. Besser, als mit jemandem verglichen zu werden, den man nicht mag. Alanis ist super.

:: Hast du ein Vorbild?

Ich glaube einfach an mich selbst und daran, dass ich kein 'Produkt' der Plattenfirma bin. Die pressen dich in diese vorgefertigte sexy Barbie-Form - ich glaube nicht daran, dass Sex besser verkauft. Wir verkaufen Musik. Das muss ich sagen. (Applaus von der Band)

:: Wie ist das Verhältnis zu deiner Band?

Sie sind meine besten Freunde, sie sind meine Familie, sie sind meine Brüder!

:: Was steht als nächstes auf eurem Plan?

Als nächstes sind wir in Amsterdam. Dann fliegen wir zurück in die Staaten, wo wir am Ende des Monats das Skaterboy-Video drehen. Und dann geht's nach Australien und Japan.

:: Was magst du, wie würdest du dich beschreiben?

Blumen, Regenbogen... Ich bin eine ziemlich emotionale Person, ich bin leicht verletzt, ich bin ziemlich sensibel... Ich muss irgendwie damit fertig werden und lernen, mit diesen Emotionen umzugehen - indem ich sie benenne und in meine Musik einfließen lasse, Songs darüber schreibe und mich so ausdrücke.

:: Was war bisher dein schönstes Erlebnis mit der Band?

Wir wohnten auf diesem Hotelgelände auf Sardinien, das war super! Wir dachten, es wäre ein einfaches Hotel, aber da war dieses Riesending direkt am Strand, mit Steinen, mit Blumen und Seegras... Wir haben ein paar schöne Spaziergänge am Strand gemacht und ließen uns inspirieren... da hab ich angefangen, das Leben wirklich zu lieben... Wir waren die einzigen in diesem Hotel... Bis auf diese 75 Jahre alte Frau vor meinem Zimmer, die völlig nackt war... so durfte ich die besseren Seiten von Sardinien kennenlernen... wir haben ihr nachts zu ein paar Eisriegeln verholfen... Wir waren in einer Stadt namens Cagliari. Es war unglaublich. Italien ist wunderschön.

:: Was macht ihr jetzt nach eurem Auftritt?

Ich werde erstmal duschen gehen, so in zehn Minuten... wir duschen zusammen! Nein, wir haben keinen Urlaub! Wir werden Europa in ein paar Tagen mit Amsterdam abhaken (Gelächter, weil er das schon mal gesagt hat) Was ist das mit dir und Amsterdam?? Spacekekse? ... wir werden das Video drehen, in anderthalb Wochen, und dann sind wir wieder unterwegs und haben überall Auftritte... Arbeit, Arbeit, Arbeit!

 

 "Ich bin kein Plastikprodukt wie Britney"

Nicht jede 17-Jährige hört sich an wie Britney Spears. Bestes Beispiel: Avril Lavigne. Mit ihrem Debütalbum "Let Go" ließ die Kanadierin die gleichaltrige Konkurrenz in Übersee bereits alt aussehen, jetzt will sie mit ihrer unprätentiösen Rockmusik auch Europa erobern. Mit SPIEGEL ONLINE sprach Lavigne über ihre Songs, Ex-Freunde, die Schule und ihren Ruf als "Anti-Britney".

SPIEGEL ONLINE: Für dein Debütalbum hat deine Plattenfirma jede Menge honorige Songschreiber engagiert, mit denen du jedoch nicht zusammen arbeiten wollten. Warum nicht?

Avril Lavigne: Weil es fürchterlich war! Die haben süßliche Balladen mit widerlichen, pseudo-pubertären Texten für mich geschrieben. Das konnte ich beim besten Willen nicht singen. Außerdem haben sie sich einen Dreck um meine Wünsche geschert. Da ging nur eins: Ich musste es selber machen.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt sehr einfach. Hast du vorher schon Songs geschrieben?

Avril Lavigne: Nein, habe ich nicht, aber Lieder schreiben ist auch sehr einfach. Man kann sich eine Menge bei anderen Songschreibern abgucken. Im Grunde ist Songtexte schreiben nichts anderes als ein Tagebucheintrag. Nur dass er nicht geheim ist.

SPIEGEL ONLINE: In vielen Ihrer Lieder geht es um deine Ex-Freunde. Sind deine Songs eine Art Abrechnung?

Avril Lavigne: Abrechnung ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Ich schreibe gern über Dinge, die passiert sind, das tut schließlich jeder, der Lieder schreibt. Die Jungs müssen damit leben, dass ich unsere ehemaligen Beziehungen in Songs auseinandernehme und aufarbeite. Für mich ist das der beste Weg, meine Emotionen rauszulassen. Über verflossene Beziehungen reden mag ich nicht, darüber schreiben und singen schon.

SPIEGEL ONLINE: Wo ist der Unterschied zwischen deinem Album und einem Tagebuch?

Avril Lavigne: Eigentlich gibt es gar keinen Unterschied. Das ist echt austauschbar geworden, der Songtext des Liedes "Complicated" könnte beispielsweise auch so in meinem Tagebuch stehen. Viele sagen, dass meine Texte sogar manchmal etwas schmutzig klingen.

SPIEGEL ONLINE: Und, sind Sie schmutzig?

Avril Lavigne: Nein, ich bin ja erst siebzehn. Das spar ich mir für später auf. Schmutzig kann ich auch noch sein, wenn ich dreißig bin.

SPIEGEL ONLINE: Wenn du vor einem weißen Blatt Papier sitzt und einen Song schreiben willst, bist du dann manchmal über das Ergebnis erstaunt?

Avril Lavigne: Oh ja, besonders nachts. Da gehen oft die Gedanken mit mir durch. Wenn ich das am nächsten Tag noch mal lese, ist mir das manchmal ein bißchen peinlich vor mir selbst. Aber andere finden das wiederum brillant, das stimmt mich dann meistens um.

SPIEGEL ONLINE: In Amerika wirst du bereits mit Songwriter-Größen wie Alanis Morissette oder Amanda Marshall verglichen. Ist dir das auch peinlich?

Avril Lavigne: Ich mag dieses Schubladendenken nicht. Ich bin ein siebzehnjähriges Mädchen aus Napanee, Ontario. Alanis ist eine andere Person von ganz woanders her. Ich mag Alanis, von daher stören mich die Vergleiche mit ihr nicht. Bei Céline Dion wäre das was anderes. Und unter Druck gesetzt fühle ich mich durch diese Vergleiche auch nicht. Allerdings möchte ich nicht unbedingt gleich 29 Millionen Platten meines Debütalbums absetzen wie Alanis damals. Danach wäre der Druck auf mich wohl gewaltig. Ob ich damit umgehen könnte, wüsste ich im Moment nicht.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt für jemand, der siebzehn ist, ganz schön erwachsen. Hast du nicht manchmal Angst vor dem, was noch auf dich zukommt?

Avril Lavigne: Ich hatte damals Angst, als ich vor zwei Jahren, mit fünfzehn, nach New York gezogen bin. Aber mein Bruder war bei mir und hat auf mich aufgepasst. Er war so etwas wie eine Stütze in einer großen, fremden Stadt und gleichzeitig das Bindeglied nach Hause. Wir hatten tolle Abende zusammen in New York. Ich wollte schon mit zwölf, dreizehn Jahren nur eines: berühmt werden - je eher desto besser. Die Leute sollten mich bereits kennen, wenn ich noch jung bin, das war immer mein Wunsch. Mit meinen siebzehn Jahren liege ich da nicht schlecht im Rennen.

SPIEGEL ONLINE: Haben du noch mehr Träume, die sie umsetzen wollen?

Avril Lavigne: Ja. Das, was ich jetzt mache, will ich schon mein ganzes Leben lang machen. Ich will noch viele Alben aufnehmen und weltweit berühmt werden. Dafür gebe ich alles. Es ist ein geniales Gefühl, in einer Stadt zu sein, in der ich noch nie war, und dann im Hotel von einem Pagen den Koffer aufs Zimmer gebracht zu bekommen, der dreimal so alt ist wie ich. Dann weiß ich, dass ich mein Leben richtig angehe.

SPIEGEL ONLINE: Obwohl du für deine Karriere die Schule sausen lassen hast?

Avril Lavigne: Im Moment bin ich bloß freigestellt. Aber die Schule fehlt mir nicht. Bildung ist zwar wichtig, aber ich bin doch noch jung, und was ich jetzt erlebe, prägt mich sicher mehr als blödes Pauken über Dinge, die ich nicht leiden kann. Im Moment bin ich wie ein Schwamm, der alles aufsaugt, was ich sehe. Ich sehe Gegenden, von denen ich bislang noch nicht wusste, dass es sie gibt. Ich klopfe an die Tür zur Welt, verstehen Sie? Ein bißchen mit großen Augen umherlaufen finde ich da nicht schlimm.

SPIEGEL ONLINE: Mit deiner ersten Single "Complicated" hast du in Amerika bereits die Hitparade auf den Kopf gestellt. Durch dich wurde der Begriff "Anti-Britney" geprägt. Gefällt dir der Ausdruck?

Avril Lavigne: Nicht wirklich, es macht mich sogar wütend. Was soll das auch bedeuten, "Anti-Britney"? Jeder Musiker kann so bezeichnet werden, denn Britney Spears ist keine Musikerin. Sie und ich haben nur eine Sache gemeinsam - den Willen, es zu packen. Sie hat wie ich schon in der Kindheit den Wunsch gehabt, ein Star zu werden. Nur bin ich kein Plastikprodukt wie sie, sondern echt. Ich habe eine Gitarre um, und was soll ich sagen, ich kann sie sogar spielen. Das kann Britney Spears nicht von sich behaupten. Es gibt zwischen uns keine Gemeinsamkeiten. Doch: Wir sind beide Frauen.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es irgend etwas, das Britney Spears hat und du ebenfalls gerne hättest?

Avril Lavigne: Nein. Ich bin eine Frau, ich kann singen, ich habe eine tolle Band, eine klasse Familie, jede Menge Fans und sogar Groupies. Ich kann reisen, Geld ausgeben und muss nicht mehr überlegen, ob ich mir die teure Haarspülung mit Zitronengeruch von Dior leisten kann. Wenn ich denn Wert drauf legen würde. Ich freue mich darüber, noch relativ normal zu sein. Ich gehe mit den Jungs aus meiner Band skaten, das sind schließlich Kumpels, und wenn ich kein T-Shirt zum wechseln dabei habe, dann trage ich am nächsten Tag das vom Vortag. Ich wette, dass Britney so etwas nicht tut. Worum soll ich sie also beneiden? Um ihren Glamour? Ihre Brüste? Dass sie nicht mal weiß, wie die Jungs in ihrer Band heißen? Oder die absurde Komödie, die sie öffentlich mit ihrem Exfreund Justin Timberlake abzieht?

SPIEGEL ONLINE: Du singst doch auch über deine Exfreunde.

Avril Lavigne: Das ist ein Unterschied. Ich heule jedenfalls nicht allen Magazinen vor, wie schlecht es mir geht, nur weil mein Ex eine andere knutscht. Dann mache ich ihn lieber in einem Song zur Sau. Ich betrachte mich als ernsthafte Musikerin und nicht als umfassendes Kunstprodukt. Und außerdem werde ich nicht unglücklich, wenn mir Gucci nicht das neueste Abendkleid in den Schrank hängt. So etwas passt nicht zu mir.

SPIEGEL ONLINE: Was hast du dir von deinem ersten, selbstverdienten Geld gekauft?

Avril Lavigne: Ein paar schicke Sneakers waren schon drin. Aber ich bin sparsam, auch wenn ich nicht so aussehe. Ich werde mir kein Haus kaufen, kein Auto und keine Yacht. Das Geld kommt auf die Bank, in der Beziehung bin ich extrem konservativ. Und das, obwohl ich erst siebzehn bin.


Das Interview führte Stéfan P. Dressel


engl.
Interviews:

AVRIL LAVIGNE INTERVIEW (engl.)

Avril Lavigne might be virtually unknown in the UK but don't count on this anonymity lasting much longer.

In the US she's the undisputed No.1 teenage sensation and hot property. Just prior to her UK live debut in front of a few hundred people in a north London pub, dotmusic went to find out what all the fuss has been about.

She's already been featured in one UK tabloid as part of the new Alanis Morissette brigade but that doesn't tell the whole story. While they share some obvious traits (confessional lyrics, anti-male anthems, killer choruses), her guitar pop style has a distinct rough rockier edge than Alanis.

Her magic is clearly working as the 17 year old Canadian has seen her debut album 'Let Go' already spend 12 weeks in the US album chart Top 10 selling in excess of a million copies. This week registering it's highest position at No.3!

Avril returns to the UK to perform at the Mean Fiddler on September 13 but until then check out our interview with Ms Lavigne below where she talks about starting out, record company pressure and her first impressions of the UK.

On the UK:

"It's my first time in the UK, here in London. It's very different from where I'm from. If I fall asleep and wake up I'm like (screaming) we're on the wrong side of the road and freak out. It's cool here. You have good fish and chips."

On MTV saying she was 'born to rock':

"I was born to rock, I was born to roll. Rock n'roll. I see myself as a rock chick and when they refer to me as a pop chick I'm like 'NOOOOO!!!'"

On music as a career:

"Ever since I was really young I knew that this is what I wanted to do. I was determined to get this and have been performing all my life. I started making a name for myself and the right people started to hear about me. Some guys in New York heard about me, came to check me out and they just flipped out."

On starting out:

"I started writing when I was 12. I started teaching myself guitar and what inspires me to write is what I've been through - the relationships I've been in and my opinions. My lyrics are real and honest and I think that's why fans relate to me cos I'm not sat there trying to make a song that has all these rhymes and funky words, I just slurge all my feelings out on to paper and people can relate to that, I think. That allows me to have a better relationship with fans."



On comparisons with Alanis Morissette:

"I don't think I get compared to her because I'm honest because there are so many other bands out there that are honest but I think I get compared to her just cos she's Canadian and she's not some pop chick, she's a rocker and I'm not a pop chick and I'm a rocker. Once someone said I was like her because I had long hair and I was like 'OK!'. We both don't give a "whatever" about people think about us."

On what she listens to:

"Today I was just listening to Blink 182 and I like Sum 41, System Of A Down. I like my rock music."

On 'Let Go':

"'Let Go' is my first album and I wrote on every song. It took me about a year to finish cos it was hard at the beginning to find people who I wanted to work with - writers, producers - people who understood me and what sound I really want to go with. And also showing and proving to the label that I could write cos at the beginning they pitched me songs and wanted me to sing other people's songs and I had to fight to say 'no I can write my own'. I was only 16 at the time and they probably thought I was crazy but LA Reid, the president of Arista, gave me a chance. It was a long process and hopefully the second album won't take that long."



Rolling Stone - Cover Story: Women In Rock (engl.)

Avril Lavigne

She's never bought a CD and started listening to music only six years ago. But at eighteen, this skate punk is the hottest woman on the charts

Sitting cross-legged on the floor, slouched over a plate of Chinese food that she pokes at suspiciously, Avril Lavigne looks like the little girl that she is. She is wearing a white tank top, an oversize men's tie, a pair of baggy Dickies and, as she puts it, "shit on my wrists" -- studded wrist cuffs and black rubber bracelets stacked in messy piles.

In the four months since the release of her debut disc, Let Go, the eighteen-year-old from the tiny town of Napanee, Ontario, has sold 3 million albums and won MTV's Best New Artist award. She is, you could say, superfamous. So why is she so freaked out? "There's me, Avril Lavigne, this girl who likes to be herself, write her own music," she says. "So many people are like, 'Oh, she's cool. She's just herself, wears different clothes' and whatever. And then there's all these other people who are like, 'Oh, my God, she's just a product of the record company.' This is all new to me, and I don't know how to deal with it. Lately I've been thinking about this kind of stuff a lot."

Who are your heroes, male or female?

I always say I don't have a hero. When people ask who my hero is, I say Spider-Man. But I really admire Johnny Rzeznik from the Goo Goo Dolls. And [whispering] Alanis. I think it's really cool she's going to be in this issue, too. But with Johnny, first of all, I think he's really hot. And his music really moves me.

Why Alanis? Is it a Canadian-pride thing?

Yeah, definitely. And Jagged Little Pill? I loved that she would curse in her songs and be so honest and blaah! People would be like, "Oh, my God, as if she's doing that!" But she was so successful, and she was like, "No, I'm doing this." And that's so cool.

Do you consider yourself a feminist?

I don't really know. What exactly is that?

Basically, it means you think women and men should be treated as equals.

Musically, girls can rock. Fuck that, who says they can't? My brother used to be like, "You're a girl. You can't go hunting or fishing." I'd be like, "You're stupid." And we'd get into a huge fight.

What effect do you think being a woman has had on how you write songs?

Girls seem to be more sensitive, right? That might help you write better. Guys like to hide their feelings. One thing being a woman that I don't do, though, is sell my body. I want people to respect me, and I don't go around shaking it or [grabs her chest] wearing a push-up bra.

What effect does that have on young girls?

I think a lot of girls look at that stuff and it makes them self-conscious because their body doesn't look that good. And they don't want their boyfriend staring at that shit. It's just not my thing. I want people to watch my video and not be staring at my girl parts but to be listening to my lyrics and hearing what I have to say and watching me rock out on my guitar. I've been to photo shoots where they're like, "Can you just wear this? Can you just smile? C'mon, pink lips." They try to make me look like other girls out there, and I'm just like, "Fuck off!" I was wearing a tie the other day, and people were like, "You're rocking the Avril look."

Every show I play, every girl is wearing a tie. It's funny -- there's little Avrils everywhere. It's funny, because I always liked to be different, and now, in this position, whatever I do everyone else is going to do.

Were you always different?

The prep group always looked at me like, "Who is she?" They totally looked down on me. I'm not going to call myself punk, because punks aren't on MTV. But normally I would say I was this little punk messing around, getting myself in trouble. But I can't say that, because I'm not punk.

Call yourself punk if you want.

Punk is such a touchy word. I go on TRL and all that stuff, and I don't think there's anything wrong with wanting the world to hear my music. Now, so many people have labeled me skater punk. I'm not some fucking Tony Hawk. I skateboarded in high school, and they have to make me sound like some big-ass skater. There's more to me than that.

Do you remember when you first had an inkling you could write songs?

I knew probably when I was ten that I was going to be a writer somehow. I'd write books and make little novels.

I'd write poetry and lay down on my floor and be like, "Whoa, I think I'm a poet." I used to run around the house screaming rhymes. I started writing chords and lyrics on the guitar when I was twelve. As soon as I learned how to play a G chord -- which is still my favorite chord -- I'd bang away and write a song.

What's the first one you wrote?

The first one I remember was called "Can't Stop Thinking About You." I was fourteen, and it was just about a crush on a boy. I even put in the song "I'm only fourteen years old/Really, I'm not that old." My mom loved that line.

What's the first record you ever bought?

This is going to sound really bad, but I've never bought a CD in my life. The first one I ever got was a Faith Hill CD my parents gave me. I only had a few growing up, because they were expensive and my family didn't have a lot of money. I had Faith Hill, Shania Twain and Dixie Chicks. Now when I want a CD, I'll go to the label and get stuff.

What have you heard recently that you liked?

Do you know Dillinger Four? They're punk. The most recent thing is the new Goo Goo Dolls, Gutterflower. System of a Down I'll blare and jump around. I'm not that person who goes out and gets new stuff all the time. I find stuff I like and put it on when I'm in my bath. Sum 41, Green Day, Alanis Morissette, and then there's my CD. I need to get out more! [Laughs] I started listening to music when I was twelve, and I'm still learning what I like.
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Autogramm-adresse:
Avril Lavigne
Arista Records

6 West 57th Street,

New York, NY 10019, USA
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Verrückte Mutprobe
Das Video zu Avrils nächster Single "Sk8er Boi" wurde in einem verlassenen Lagerhaus in Los Angeles gedreht. Regisseur Francis Lawrence fand dort eine Kakerlake und bot Avril aus Spaß 100 Dollar, wenn sie das Ungeziefer tehn Sekunden lang auf ihre Zunge legt. "Das Geld war er sofort los!", lacht Avril. "Ich hatte kein Problem damit!" Böses Nachspiel für den Regisseur: Avril seilte sich umgehend ab. Sie kletterte heimlich aus dem Gaderobenfenster und machte sich mit der gewonnen Kohle einen lustigen Nachmittag in der Stadt, während die Filmcrew untätig rumsitzen musste. Ihre Plattenfirma verpasste Avril daraufhin einen Aufpasser, der sie nicht mehr aus den Augen lassen darf ...

Prügel in der Disco
Kürzlich bekam Avril wegen einer Prügelei mit einem anderen Girl Lokalverbot in einer Disco in L.A. - Ihr Kommentar: "Die Kuh hat mich dumm angemacht und geschubst - das macht niemand mit Avril Lavigne! ich habe ihr eine verpasst. Sie fiel um und ich flog raus!"

Britney gedisst

Avril macht Britney Spears nicht nur ihren Platz als großes Vorbild für die Girls rund um den Erdball streitig. Wenn "Wild Child" ordentlich in Fahrt ist, zieht sie gnadenlos über die Pop-Prinzessin her: "Wie die sich schon anzieht - unmöglich! Ich würde niemals mit nichts als einem Scheiß-BH auf die Straße gehen. Sie tanzt auf der Bühne wie eine Nutte, redet in Interviews aber wie eine Jungfrau. Das finde ich voll verlogen!"

Drummer "verarscht"
Avril schreckt echt vor nichts zurück! Bei ihrem letzten Germany-Besuch kippte sie mit den Jungs aus ihrer Band Schnaps - heimlich unterm Tisch beim Abendessen. Vom Alkohol erhitzt geriet Avril in Streit mit Drummer Matthew. Der forderte sie, nicht gerade gentlemanlike, auf: "Leck mich am Arsch!" Avril, ohne zu zögern: "Okay, Hosen runter, du Penner!" Matthew zog vor versammelter Mannschaft eiskalt blank. Und Avril, noch eiskälter, leckte - unter lautem Gebrüll der Band. Ihr Tourmanager, der auf die immer noch minderjährige Sängerin aufpassen muss, zog sie daraufhin umgehend aus dem Verkehr. Avril musste ab ins Bett.

"Orgasmus-Spender"
Auf einer ihrer Krawatten steht unter dem "Organ Spender"-Logo frech "Orgasmus Spender". Ihre Mum hasst dieses Teil!


Hausverbot für Avril!
Bei einem gemeinsamen Konzert mit O-Town und Aaron Carter in Florida zeigte Avril mal wieder ihre große Klappe:
Ausgerechnet in der Heimat der Boys pöbelte Avril so heftig gegen sie, dass ihr die Techniker glatt der Saft abdrehten! Da rastete Avril erst richtig aus und lies einen Schwall übelster Schimpfwörter gegen die Crew los. Avril nach ihrem Auftritt kleinlaut: "Ja, es gab einen kleinen Aufstand..." Doch der Ärger ging noch weiter: Später flog sie sogar aus ihrem Hotel, weil sich die anderen Gäste über den Lärm der rotzfrechen Kanadierin beschwerten...
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1. Keine Verkleidung!
"Ich verkleide mich nicht, wenn ich auf die Bühne gehe!", sagt Avril. Ob Straße oder Show - sie trägt immer denselben Look: Jeans, T-Shirt, Krawatte. Trag also einfach deinen eigenen Look!!!

2. Krawatten
Krawatten sind für Avril ein Muss. Sie besitzt über 100 Stück!!! Krawatten bekommst du z.B. bei "Pimkie", "Orsay" oder anderen Modegeschäften. Am einfachsten ist es aber, wenn du dir eine von deinem Dad holst ;-)

3. Armbänder
Avril geht nie ohne ihre vielen Armbänder aus dem Haus. Trag einfach alles, was du hast . Von Nietenbändern, über Silberketten bis zu breiten Lederbändern ... Armbänder findest du z.B. bei "H&M" oder Trendshops.

4. Armstulpen und Schweissarmbänder
Die gestreifte Armstulpe von Avril im Clip zu "Complicated" sieht einfach cool aus. Diese findest du in Kaufhäusern, bei "H&M" oder Sportläden, allerdings meistens nur einfarbig ... Avrils Schweissbänder sehen nicht nur beim Sport cool aus. Diese gibt es natürlich in Sportgeschäften!

5. Skaterhosen
Skaterhosen bekommst du z.B. bei "New Yorker" oder anderen Modegeschäften.

6. trägerlose Tops
Avril trägt gerne Tops, meistens ohne Ärmel. Diese bekommst du in jedem Modegeschäft ...

7. Tattoos
Ein echtes Tattoo hat Avril nicht.Sie trägt Abwaschbare, die sie übrigens selber malt!

8. Farben
Avrils Topmodefarben sind Schwarz und Rot! Ansonsten trägt sie auch noch Grautöne, Grün und Weiss ...

9. Weniger ist mehr?
Das gilt bei Avril nicht für ihre Tops. Diese sind zwar kurz und lassen ihren Bauch blitzen, aber sie trägt nie ganz nabelfreie Tops. Avril: "Ich bin Sängerin, keine Nutte!"
10. Make-Up
In Sachen Schminke hat Avril gerne geheimnisvolle dunkle Augen und einen glänzenden Schmollmund. Schau dich einfach in der Kosmetikabteilung nach schwarzem Kajal, dunkelbraunem Lidschatten und klarem Gloss um!



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