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Abstract deutsch:Die Geschichte des Faches "Bildnerische Erziehung" wird durch neu erschlossene Fakten ergaenzt, bisher unberuecksichtigte oder ausgeklammerte Zusammenhaenge werden aufgezeigt, und ein Teil der Leer- bzw. Verdunklungsstellen in der fachlichen Geschichtsschreibung wird so aufgearbeitet. Schwerpunkte sind die schulischen und fachlichen Ausformungen in der Zeit des Austrofaschismus (1934-1938), in der Zeit des Nationalsozialismus (1938-1945) und in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg, wobei fallweise Uebergaenge bis in die Gegenwart aufgezeigt werden. Zu den auch international bekannten oesterreichischen Kunstpaedagogen der Zwischenkriegszeit wie Franz Cizek mit seiner Jugendkunstklasse, Richard Rothe, Oesterreichs bedeutendster Fachpublizist, und Oskar Rainer, der Begruender der "Musikalischen Graphik", die nach 1945 noch auf das kunstpaedagogische Geschehen Oesterreichs Einfluss nehmen, treten auch weniger bekannte wie Walter Waldheim, Ludwig Praehauser, Josef Ettel und Karl Lang. Das Aufgreifen, aber auch Verformen von Ideen Franz Cizeks durch Ludwig Hofmann und seinen Arbeitskreis wird ebenso aufgezeigt wie der Einfluss didaktischer Stroemungen der sechziger Jahre aus der Bundesrepublik Deutschland. Das Bemuehen einer neuen Generation von Kunsterziehern, die Enge der von den oesterreichischen Fachgremien vorgegebenen Konzepte zu ueberwinden und neue Inhalte aufzugreifen, wird modellhaft veranschaulicht. Moeglichkeiten der weiteren Fachentwicklung werden angedeutet.
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